Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 41

Wiesloch und Speyer am 20.07.2013

Wieslocher Zeugen Jehovas erlahmt, Speyerer eisenhart

Fußgängerzone Wiesloch

Samstag Morgen, 9:00 Uhr. Wiesloch liegt Jehova-mäßig brach, Jehovas Zeugen haben entweder ihren Schwerpunkt unter der Woche oder sie haben sich an mir so sehr abgearbeitet, dass sie heute Pause machen. Um halbzehn taucht am Horizont ein einzelner Zeuge Jehovas auf. Er zieht um die Häuser, ich folge ihm und frage, ob es ihn nicht zum Nachdenken bringt, einer Religion anzugehören, die schon durch die Erwähnung ihrer Kernpunkte blamiert wird. Er reagiert immer wieder mit der Floskel, meine Behauptungen seien falsch, äußert sich aber in keinem einzigen Punkt detailliert. Er wiederholt immer nur den selben Satz: "Diese Aussage ist falsch!" Ich mache ihm klar, dass der Wachtturm-Jesus als zweiter Gott automatisch dazu führt, dass Jehovas Zeugen 24 Stunden am Tag das erste Gebot brechen müssen. So gering dieser zweite Gott auch angesiedelt sein mag, er ist ein zweiter Gott und er ist im ersten Gebot strikt von alters her verboten. (Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!) Ich sage dem Zeugen Jehovas, dass ich ihm nicht wehtun, sondern ihn nur zum Nachdenken anregen will. Er bedankt sich für das Gespräch und geht davon.

Ein Paar Zeugen Jehovas steht dann noch an der toten Schleckerfiliale. Der Mann ist blind. Ich sage deswegen laut meinen Text mit der Empfehlung, Offenbarung 5,13-14 zu lesen, um zu realisieren, dass dort geschrieben steht, dass die gesamte Schöpfung Jesus anbetet. Die beiden Zeugen Jehovas ziehen von dannen. Der Busfahrer, der den Vorgang beobachtet hat, lässt sich von mir informieren, ob ich Zeuge Jehovas bin oder nicht. Ich mache mich auf nach Speyer.

Fußgängerzone Speyer

In Speyer residierten die Zeugen Jehovas während der gesamten Zeit des Büchertisch-Predigtdienstes hinter ihrer Wachtturm-Auslage mit nur einem einzigen Fremdkontakt (etwa um 12 oder 13 Uhr). Ansonsten tauchten immer nur die eigenen Leute bei ihnen auf, einerseits um die Kollegen abzulösen, andererseits um etwas menschliche Normalität in den gekünstelten Krampf des jehovaistischen Büchertisches zu bringen. Es gibt "Biblische Literatur zum Mitnehmen". Diese angeblich "Biblische Literatur zum Mitnehmen" wird nicht angenommen, obwohl die Menschen über die antichristlichen Inhalte gar nicht wirklich Bescheid wissen.

In den ersten zwei Stunden schwammen die Zeugen Jehovas regelrecht auf der Welle ihrer Ignoranz, wohingegen sie mich in den letzten anderthalb Stunden sehr aufmerksam beobachteten. Ich ging in der Flut der Passanten regelrecht unter, nachdem ich mich an die Hauswand hinter mir zurückgezogen hatte, um mich etwas anzulehnen. Das klappte zwar nicht, weil eine Verkäuferin kontrollierte, ob ich mich anlehnte, aber ich hatte eine Position eingenommen, die der Position eines Zeugen Jehovas im Predigtdienst sehr ähnlich war, nur dass ich nicht fremde Literatur hochhielt, sondern meine eigenen Denksprüche.

So viel Zustimmung wie heute habe ich selten erfahren. Viele ermutigten mich, darunter auch zwei Verkäuferinnen aus einem Geschäft in der Nähe. Sie kamen extra auf mich zu, um mir zu sagen, dass es nicht umsonst ist, was ich tue. Viele hätten es gelesen und würden darüber nachdenken. Vermutlich hatten sie Gespräche in ihrem Geschäft über dieses Thema mitgehört.

Es gab aber auch knallharte Ablehnung! Ein Mann fauchte mich an, während er mit seiner Hand einen angedeuteten Kopfhaken auf mich vollführte: "Sie gehören eingesperrt! Zu den Irren eingesperrt!" Er kam nach 20 Minuten zurück und schrie mich weiter an. Dass ich gar kein Zeuge Jehovas war, konnte er nicht verstehen, so oft ich ihm das auch sagte. Er war so aufgeregt, dass die Spucke aus seinem Mund zu fließen drohte. Es hatte sich in seinem Mund ein regelrechter kleiner Spuckesee gebildet. Er stieß sich an dem Schild mit der Aufschrift: "Jehovas Zeugen erhoffen die Vernichtung der Christenheit". Er verstand nicht, dass dies eine zentrale Lehre der Wachtturm-Gesellschaft ist.

Heute war ein Tag, an dem sehr deutlich wurde, dass viele gar nicht verstehen, dass ich kein Zeuge Jehovas bin. Eine Frau umkreiste mich und sagte so etwas wie pfui, ba, furchtbar und so weiter. Nach einer Minute kam sie zurück, entschuldigte sich, dass sie mich beleidigt hätte, ihr Mann habe ihr gesagt: "Der ist doch gegen die Zeugen Jehovas." Ich sagte ihr, dass ich diese Worte gar nicht auf mich bezogen hatte und wir unterhielten uns noch kurz über ihre Erfahrungen mit Jehovas Zeugen.

Drei Christinnen kamen direkt mit der Frage, ob ich Christ sei. Sie seien auch Christen und wir freuten uns gemeinsam. Den dreien spulte ich die einzelnen Sinnsprüche ab, indem ich die Schilder tauschte, und sie machten zustimmende Zeichen. Die Ermutigung war heute riesig. Aber die offene Frage, wie viele überhaupt kapierten, dass ich kein Zeuge Jehovas bin, blieb bedrückend gegenwärtig. Unterm Strich, waren die wirklichen Zeugen Jehovas so gut wie unsichtbar. Sie waren degradiert zu passiven Zuschauern. Sie erstickten regelrecht an ihrer eigenen Arroganz und Ignoranz. Niemand nahm von ihnen Notiz, ohne vorher meine Vorwürfe gelesen zu haben. Und selbst von denen schauten viele erst gar nicht zu den Zeugen Jehovas hinüber.

Ich bete dafür, dass die Zeugen Jehovas merken, wie sehr sie nur politisch werben und dass der Einsatz für Jesus etwas Lebendiges ist, das durch eine menschliche Organisation nicht geleistet werden kann.

Der heutige Tag war hart. Sowohl von der Dauer her und den Schmerzen in den Beinen. Aber es gibt nichts schöneres, als sich dafür einzusetzen, dass Jehovas Zeugen zum Nachdenken kommen. Die Gefangenschaft der Zeugen Jehovas ist furchtbar. Ihr eigener Stolz ist das Gitter, hinter dem sie sitzen.

Wichtiger Hinweis für Zeugen Jehovas!


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