Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 46

Zeugen Jehovas in Niedernhausen und Essen, 16./17.08.2013

Weiter machen, weiter machen, weiter machen ...

Auf der Fahrt nach Oberhausen tankte ich und verspürte eine dringende Zwangsituation, die nach Abhilfe schrie. Ich gehe höchst ungern auf Autobahn-Tankstellen auf Toilette. Keinesfalls hatte ich mich darauf festgelegt, die Niedernhausener Zeugen Jehovas wieder zu besuchen, doch als die nächste Ausfahrt Niedernhausen war, fand ich das schon lustig, dass ich ausgerechnet an dieser Ausfahrt nicht vorbeifahren konnte. Auf dem kleinen Marktplatz, der gerade mal Raum für ein Brötchen und ein Ei bietet, hatten die Zeugen Jehovas wieder ihren Bücherstand aufgebaut. Mein Adrenalinspiegel stieg, ich stellte mein Motorrad so nah wie möglich ab und kramte nach meinen Schildern.

Ich hielt das Schild hoch: "Jehovas Zeugen lassen Menschen für Jehova "Gott" verbluten. - Tiefstes Heidentum." Eine der drei sehr jungen, attraktiven, gut aussehenden Zeuginnen Jehovas begann zu lachen. Es war Verlegenheit, aber ich spulte mein ernstes Programm ab und fragte mehrfach, wie man über so etwas lachen könne. Während ich noch die Gedanken laut dachte: "Das ist nicht lächerlich, das ist sehr ernst!", ging der hinzugekommene Zeuge Jehovas auf mich zu und begann freundlich ein Gespräch mit mir. Ich war darauf gefasst, mir nun Beschimpfungen oder endlose Wachtturm-Wiederholungen anhören zu müssen, aber dieser Zeuge Jehovas sagte: "Anknüpfend an das Gespräch von letzter Woche ..." und fragte dezidiert nach den Bibelstellen, die ich damals angeführt hatte.

Nachdem ich gemerkt hatte, dass er nicht unecht war und nicht Wachtturm-schulungsgemäß auf mich wirkte, stellte ich mich mit Namen vor und er erwiderte das. Wir gaben uns die Hand in einer Freude, die ich sonst nur bei Christen empfinde. So viel konnte und durfte ich ihm erzählen, wie mir das bei einem Zeugen Jehovas noch nie passiert ist. Er sagte, dass er alles prüfen wolle und wir verabschiedeten uns wieder mit diesem Händedruck, den ich bei Christen so schätze: fest und ehrlich. Als ich auf dem Motorrad saß und noch einmal zu dem Bücherstand der Zeugen Jehovas in Niedernhausen hinüberschaute, sah ich, wie die drei jungen Frauen mit dem Zeugen Jehovas sprachen. Meine Hoffnung und mein Gebet ist es, dass dieser Zeuge Jehovas ehrlich mit den Informationen umgeht und dass er sich nicht verstellt hat. Was für eine großartige Chance hat sich hier aufgetan, dass Menschen in einer menschlichen Lehre gefangen die Lehre Gottes entdecken können, Jesus, den Herrn aller Weisheit, Güte und Rettung! Wie wunderbar ist es, wenn dort die hohle Gutmenschen-Version der Wachtturm-Bibel ersetzt wird durch das direkte Wirken des Heiligen Geistes!

Lobpreisend und dankend fuhr ich weiter in Richtung Oberhausen.

Am nächsten Tag (Samstag, 17.08.2013) besuchte ich Essen-Frohnhausen, den Ort der massiven Zeugen Jehovas-Präsenz vom Samstag vor einer Woche. Ich fand zuerst nur einen Zeugen Jehovas, der sich im Schatten eines unauffälligen Häusereingangs versteckte. Er zog sofort ab, als ich ihm das Wachtturmjesusbild mit dem erigierten Penis vorhielt in Kombination mit dem Spruch: "Die Wachtturm-Gesellschaft stellt Jesus mit einem erigierten Penis dar." Dieser Mensch muss wohl frisch verführt gewesen sein, denn er hielt diesen Druck keine Sekunde aus. Und er machte nicht den Eindruck eines blockierten Zeugen Jehovas.

Am Markt traf ich den Zeugen Jehovas, den Nadja und ich schon eine Woche zuvor angesprochen hatten. Er gab sich eisern und es wurde klar, dass er schon tief in der geistigen Gefangenschaft der Wachtturm-Irrlehre saß. Meine Aussage, dass es religiöser Mord sei, Menschen für einen Gott verbluten zu lassen, regte ihn kein bisschen auf. Die Wachtturm-Argumente hatte er tief verinnerlicht und er ging einfach weg, als er merkte, dass in ihm Zweifel aufkommen konnten.

Geht auf Jehovas Zeugen zu und fragt sie, warum sie Menschen für ihren Gott verbluten lassen. Das kann ganz praktisch und in geistlicher Hinsicht jede Menge Leben retten. Lasst euch nicht auf die fadenscheinigen Begründungen ein. Bedenkt! Jesus sagte: An ihren Werken werdet ihr sie erkennen. Er sagte nicht: An ihren Erklärungen werdet ihr sie erkennen. Fakt ist: Das Werk der Wachtturm-Gesellschaft ist es, Menschen dazu zu bringen, sich selbst oder andere Menschen aus religiösen Gründen verbluten zu lassen.

Wichtiger Hinweis für Zeugen Jehovas!


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Erstellungsdatum: 19.08.2013 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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