Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 49

Zeugen Jehovas in Speyer und eine Nonne, 31.08.2013

Nonne grüßt Sekte und denkt, sie täte damit etwas Gutes

Erst um 12 Uhr traf ich in Speyer in der Fußgängerzone ein und war überrascht. Jehovas Zeugen hatten sich direkt an dem Standort postiert, an dem man so schön sein Motorrad abstellen kann. Mit dem Schild "Jehovas Zeugen lassen für ihren Jehova "Gott" Menschen verbluten" stellte ich mich einfach rechts neben ihren bunten Religionsstand und zog eine Stunde lang sehr sehr viele Blicke auf uns. Auf die Zeugen Jehovas und auf mich. Die Passanten lasen immer erst den Spruch auf meinem Schild und schauten dann den Werbestand der Zeugen Jehovas an. So viel Aufmerksamkeit hatten die Zeugen Jehovas vor meinem Erscheinen garantiert nicht gehabt.

Man konnte an den Blicken und am interessierten Verharren der Passanten erkennen, dass die Wachtturm-Religion unter dieser klaren Ansage massiv an Ansehen verlor. Selbst in 30, 40 Metern Entfernung standen oder gingen Leute, die klar erkennbar den Kampf zwischen der Wachtturmlüge und der klaren Fakten-Aussage beobachteten.

Eine Nonne in weißer Tracht kam von links und grüßte die Sektenwerber sehr freundlich. Als sie an mir vorbeikam, fragte ich sie, ob sie überhaupt wüsste, wen sie da grüßt. Bis sie begriff, dass Jehovas Zeugen Menschen für ihren "Gott" verbluten lassen, vergingen einige Sekunden, wohl auch deswegen, weil ihr Weltbild von der Integration der Irrlehren geprägt ist. Als sie sich zum Weitergehen wendete, sagte ich noch schnell: "Ich habe auch ein Schild, wo drauf steht: Wer Maria anbetet, betreibt Götzendienst." Sie ging.

Nach einer halben Stunde kam sie zurück und wollte noch einmal über alles reden. Wir bissen uns an der Frage fest, ob Marienverehrung Marienanbetung sei oder nicht. Ich sagte ihr, dass die Kontaktaufnahme zu einem toten Menschen nur durch Anbetung zu bewerkstelligen sei. Die andere Variante Spiritismus ließ ich aus, die konnte sie sich selbst ausrechnen. Ihre Antwort war nur, man müsse länger darüber reden. Dies sagte sie mehrmals. Ich sage: Wo viele Worte sind, geht es ohne Sünde nicht ab. Jesus sagte: An ihren Werken werdet ihr sie erkennen. Er sagte nicht: An ihren Erklärungen werdet ihr sie erkennen. Das Werk des Katholizismus ist die Anbetung der Maria. Und der Papst nennt sich Heiliger Vater, was der höchste bekannte Gottestitel ist. Als ich der Nonne vorhielt, dass Jesus überhaupt verboten hat, dass sich jemand von uns Vater nennen lässt, vervollständigte sie für mich die betreffende Bibelstelle.

Die Nonne kennt die Bibel, aber sie ignoriert den Ungehorsam ihrer Kirche. Sie folgt dem Ungehorsam der Kirche und ignoriert das Wort Gottes.

Die Zeugen Jehovas bekamen natürlich diese Diskussion mit, aber sie rührten sich nicht. Das alles lag außerhalb ihrer Kompetenz, denn sie müssen alles Denken ihrer Organisation überlassen. Sie verhielten sich wie Gummipuppen oder ausgestopfte Tiere. Kurz nach 13 Uhr verließ ich den Ort der klaren Gespräche und das Interesse an dem Religionsstand der Zeugen Jehovas ging auf Null zurück.

Wichtiger Hinweis für Zeugen Jehovas!


Kommentare

01
Sorry Herr Hentschel,

aber auf diesen Quatsch muss ich einfach etwas dazu sagen.

Sie überschätzen sich und haben gar nicht bemerkt, dass Sie nicht von den Zeugen ablenken, sondern auf sie aufmerksam machen. Viele Passanten glauben, Sie gehören zu den Zeugen, auch wenn Sie versuchen auf die von Ihnen geglaubten "Irrlehren" der Z.J. aufmerksam gemacht zu haben. Ferner war mir neu, dass Sie hellseherische Fähigkeiten haben, denn woher wollen Sie wissen, dass nach Ihrem Weggang das Interesse an diesem Infostand auf Null zurück ging ?-- Das Gegenteil war der Fall, die Menschen betrachten Sie als einen verrückten oder selbstgefälligen Aufrührer, der, warum auch immer, nur daran interessiert zu sein scheint, Unruhe oder Zweifel zu schüren. Und-- klare Gespräche,-- die kommen nicht von Ihnen, denn dies scheint Ihnen nicht möglich. Ja auch die Nonne bestätigte später Ihre von Selbstüberschätzung geprägte Haltung des nichts Wissens. Ich kann mich nur wiederholen: Gehen Sie zu einem guten Psychiater oder tun Sie das was Sie anderen raten, beten Sie zu Jesus er möge Ihnen die rechte Weisheit geben um den richtigen Durchblick zu bekommen.

Passant [02.09.2013]
02
Fakt ist, Passant, dass die Werbestände der Zeugen Jehovas massiv darunter leiden, nicht beachtet zu werden. Mein Auftreten mag vielleicht bei einigen auf Unverständnis stoßen, aber die Annahme, ich sei auf Seiten der Zeugen Jehovas, ist eine absolute Seltenheit. Sie ist so selten, dass ich solche Vorkommnisse sogar explizit dokumentiere. Daraus einen Strick drehen zu wollen in dem Sinn, die Leute würden mich alle falsch verstehen, ist sehr weit hergeholt.

Die Nonne machte auf mich überhaupt nicht den Eindruck, als würde sie wie die Zeugen Jehovas pauschal denken ("von Selbstüberschätzung geprägte Haltung des nichts Wissens"). Das passt nicht zu unserem Gespräch. Schließlich habe ich diese Nonne gesprochen und nicht Sie, Passant. Wenn Sie meinen, der Nonne diese üble Nachrede in den Mund legen zu müssen, ist das Ihre Verantwortung. Ich habe diese Frau jedenfalls ganz anders kennengelernt. (Und in dem Gespräch ging es gar nicht um Nicht-Wissen, sondern um die Nicht-Anwendung dessen, was man weiß.)

Klare Gespräche gehen immer von Christen aus. Vergleichen Sie die Texte auf dieser Webseite mit den Texten der Wachtturm-Gesellschaft. Jehovas Zeugen konnten sich jedenfalls nicht äußern, denn sie haben weder eine eigene Meinung, noch Erkenntnis, die von Gott ist. Den Begriff "rechte Weisheit" sollten Sie einmal mit Inhalt füllen. Verstehen Sie darunter, dass man Menschen für seinen "Gott" verbluten lassen sollte?

Feststehende Tatsache ist, dass meine Ein-Mann-Auftritte schon viele dazu bewegt haben, über die Tragweite der Wachtturm-Lügen nachzudenken. Und das Verhalten der Leute in Speyer zeigte deutlich, dass sie erst meine Kritik lasen und danach erst die Zeugen Jehovas entdeckten und beachteten. Es ist eine Schande, für eine Religion Menschen zu töten. Es ist eine Blamage vor Gott und den Menschen, aus religiösen Gründen Menschen zu töten, indem man per Krankenhauskomitee so lange auf jemanden einredet, bis er seinen eigenen Tod für die Wachtturm-Fiktion in Kauf nimmt. Die Wachtturm-Doktrin macht oberflächlich betrachtet den Eindruck, als hätte sie nur freimaurerische Selbstvervollkommnungswurzeln. Aber wenn man das Ganze sieht, wird schnell klar, dass dieser Wachtturm-Jehova Satan sein muss - mit einem ausgeprägten Interesse, Menschen zu töten. Das geht sogar so weit, dass Jehovas Zeugen der Selbstmord nahegelegt wird.

Ihr Tipp "Gehen Sie zu einem guten Psychiater oder ... beten Sie zu Jesus" verrät Sie und entblößt Sie bis auf die Knochen. Sie setzen Jesus mit der Psychiatrie gleich und nehmen tatsächlich an, Sie könnten wenigstens so viel Eindruck machen, dass die Erlebnisse in Speyer in einem anderen Licht erscheinen. Doch Sie verraten Ihre religionskonforme Intention selbst, indem Sie unbedacht aussprechen, was in Ihrem Herzen ist. Aus einem Herzen, das böse ist, kann nichts Gutes kommen. Ihre Intention ist nur die Anpassung des Verhaltens an den Mainstream. Ist Jesus Vertreter des Mainstreams? Nein. Aber der Wachtturm-Jehova vertritt den Mainstream der äußerlich guten Werke. Genau wie die Katholische Kirche.

Am Ende der Stunde in Speyer saß ich noch eine Weile auf den Stufen des Brunnens und beobachtete die Szenerie in der Fußgängerzone. Die Aufmerksamkeit gegenüber dem Werbestand der Zeugen Jehovas ging in der Tat auf Null zurück. Religion und vor allem so eine gutbürgerlich getarnte Religion wie die Wachtturm-Religion ist eine mega-langweilige Sache. Wer will es den Menschen schon verübeln, dass sie ohne jede Regung an diesen Bücherständen der Zeugen Jehovas vorbeigehen?

Aufregend ist die Erkenntnis Jesu Christi. Wer für Jesus Zeugnis ablegt, erlebt so viel, dass er gut und gerne auf das Unterhaltungsprogramm dieser Welt verzichten kann. Und noch mehr! Wer für Jesus Zeugnis ablegt, dem fällt alles andere zu.

Was die Selbstüberschätzung anbetrifft, die Sie mir anzuhängen versuchen, muss, kann und darf ich Ihnen sagen, dass jedes Zeugnis für Jesus nicht aus menschlicher Güte oder Kraft kommt. Das Zeugnis für Jesus kommt immer aus seiner Kraft und der Antrieb, die Liebe und die Motivation, die er schenkt, sind phänomenal, sind jeder Droge überlegen. Von daher ist es nicht mein Part, mich so oder so einzuschätzen, sondern mein Part ist es, dem Ruf Jesu so aufmerksam wie möglich zu folgen. Es kommt oft genug vor, dass ich andere Dinge für wichtiger erachte, aber das Erlebnis, seinem Ruf zu folgen, das ist dermaßen gut, dass man es nicht beschreiben kann. Wenn Sie also meinen, ich würde mich überschätzen, dann gebe ich das direkt an Jesus weiter. Jesus kann sich nicht überschätzen, denn er ist Gott. Er zieht die Menschen und ich darf daran teilhaben. Was für eine unaussprechliche Gnade!

Rüdiger [03.09.2013]

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