Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 87

Jehovas Zeugen am Ostersamstag - 19.04.2014

Außer Jehovas Vorsätzen nichts gewesen

Die Wachtturm-Gesellschaft schreibt immer wieder von guten Vorsätzen, die ihr Jehova Gott hätte. Die Formulierung "Vorsätze Jehovas" deutet an, dass dieser Jehova Gott wie ein Mensch sich oder seine Position mithilfe von guten Vorsätzen bessern müsste. Es ist bekannt, dass gute Vorsätze nichts nützen. Die schlechte Natur bleibt wie sie ist, selbst wenn eine Zeit lang gute Vorsätze verwirklicht werden. Die Herabwürdigung des Gottes der Bibel auf einen Jehova Gott, der im Grunde nur mit guten Vorsätzen arbeitet, ist ein beabsichtigter Hintergedanke in der Verblutungs-Theologie der Wachtturm-Gesellschaft.

Ähnlich kläglich sind Jehovas Zeugen in der Fußgängerzone anzuschauen. Außer einer passablen Kleidung und des ihnen eigenen Ausdrucks der Überlegenheit haben sie nur noch die bunten Hefte und Bücher, die sie vorweisen können. Der Rest bleibt guter Wille und ein guter Vorsatz. Die Verbindung zu einem lebendigen Gott haben sie nicht. Sie erleben keine Wunder, keine beeindruckenden Zeichen, keine Erkenntnis von innen, keine Regung des Gewissens und keine Dankbarkeit. Sie erleben lediglich das geschäftsmäßige Ableisten von vorgeplanten Stunden, die sie in der Zusammenkunft schon hundert Mal geübt haben. Jehovas Zeugen sind alle nur unbezahlte Mitarbeiter eines amerikanischen Zeitungsverlages. Kein normaler Zeuge Jehovas ist Mitglied der Wachtturm-Gesellschaft. Kein normaler Zeuge Jehovas kann aus der Tätigkeit als freiwillige und unbezahlte Aushilfskraft irgendwelche Rechte gegenüber der Wachtturm-Gesellschaft ableiten.

Ähnlich unverbindlich wie das Fristen der Religionszugehörigkeit gestaltet sich die Rettungszusage, die Jehovas Zeugen (gar nicht) erhalten. Sie erhalten eine unsichere Hoffnung, sich durch Werbung für den amerikanischen Zeitungsverlag einen Platz im irdischen Paradies erarbeiten zu können. Ähnlich unsicher ist die Hoffnung der Moslems, die ebenfalls keine verbindliche Zusage ihres Gottes haben, ein für alle Mal gerettet zu sein. Bei Jesus Christus ist diese verbindliche Zusage, die Jehovas Zeugen und Moslems nicht bekommen, ein Kern des Glaubens. Dieser Kern des Glaubens, nämlich dieses tatsächliche Gerettetsein, wird auch im Katholizismus beseitigt, damit die Sakramente die Menschen abhängig machen und viel Geld einbringen können.

Der Mann, der sich immer in Luft auflöst

In Wiesloch traf ich nur diesen merkwürdigen Zeugen Jehovas, der immer sofort, wenn er mich erblickt, den Wachtturm wegsteckt, als sei diese Zeitschrift anstößige Literatur. Damit reagiert er unbewusst und ganz sicher nicht gewollt so, wie es sich gehört, denn ich halte tatsächlich diese Zeitschriften für im höchsten Maße anstößig, verwerflich und verderbend. Woher hat dieser Zeuge Jehovas immer wieder diesen Impuls, sich seiner Wachtturm-Hefte zu schämen und so schnell wie möglich von der Bildfläche zu verschwinden? Sehr wahrscheinlich ist das keine Reaktion, die intellektuell gesteuert abläuft, sondern es handelt sich hier eher um einen intuitiven Impuls, der den Verdacht bestätigt, dass Jehovas Zeugen eben doch mehr von der dunklen Seite ihrer Religion ahnen, als sie zugeben möchten.

Jehova nicht in Speyer

In der Hochburg des Katholizismus, in Speyer, wo der Marienkult regiert, waren Jehovas Zeugen nicht anzutreffen. Also fuhr ich nach Bruchsal weiter.

Bruchsaler Fußgängerzone: Jehovas Zeugen mit den Vorsätzen Jehovas

Wer sich schon einmal zu Sylvester etwas vorgenommen hat, was er in Zukunft anders machen wollte, weiß, dass gute Vorsätze nur in Ausnahmefällen wirksam sind und dann meistens nicht lange vorhalten. Der weitaus größte Anteil an guten Vorsätzen besteht in der prompt folgenden Enttäuschung und Frustration, die die Erkenntnis vermittelt, dass der Mensch sich nicht selbst aus seiner Sünde retten kann. Jehovas Zeugen sind darin sehr vorbildlich, ihre Rettung durch Predigtdienst zu bewirken. Nachdem einer der Präsidenten der Wachtturm-Gesellschaft, Fred Franz, die Doktrin erfunden hat, dass der Opfertod Christi nur für die 144000 Elite-Zeugen gilt, sind alle Zeugen Jehovas noch heftiger darauf angewiesen, sich das ewige Leben durch Werbung für einen Zeitungsverlag zu verdienen. Der gute Vorsatz ist da, doch haben sie Jesus nicht ernstgenommen, der die Rettung davon abhängig macht, dass wir ihn in uns aufnehmen. (Praktisch durch direktes Gebet zu Jesus und Vertrauen auf Jesus, symbolisch durch die Teilnahme am Abendmahl.) Die Wachtturm-Gesellschaft spricht tatsächlich nur vom Besuch des Abendmahls, denn sie will ja verhindern, dass jemand daran teilnimmt!

Heute standen Jehovas Zeugen in Bruchsal mit bis zu zehn Leuten um ihren Bücherstand herum. Kein einziger Mensch redete mit ihnen. Kein einziger nahm sich etwas von der kostenlosen Literatur mit. Kein einziger Mensch interessierte sich für sie.

Zehn Minuten vor 13 Uhr packten sie plötzlich ihren Literatur-Stand zusammen und warteten darauf, zusammen mit dem Material abgeholt zu werden. Dieser frühe Abbruch, der eindeutig gegen die guten Vorsätze Jehova Gottes verstößt, war wohl dem Umstand geschuldet, dass Jehovas Zeugen auch heute wieder für die Menschen fast unsichtbar waren.

Fotos gemacht

Mindestens drei Personen fotografierten mich heute. Der erste war ein grimmiger kleiner dicker Zeuge Jehovas, der deutlich erkennbare Hemmungen hatte, mich zu fotografieren. (Ich habe gehört, dass bei Jehovas Zeugen Portrait-Fotos verboten sind. Auf Kongressen werde die Anweisung gegeben, dass man andere nicht fotografiert.)

Die zweite Person, die mich ähnlich hektisch und angstvoll fotografierte, konnte man nicht eindeutig den Zeugen Jehovas zuordnen. Dieser Mann hatte einen Gesichtsausdruck, als wäre er im Begriff, drei Morde zu begehen. Die dritte Person war ein junger Mann in ziemlicher Entfernung.

Liebe Zeugen Jehovas, es ist absolut kein Problem für mich, in der Öffentlichkeit fotografiert zu werden. Ihr und ich, wir begeben uns ja in die Öffentlichkeit, um gesehen zu werden. Wieso sollten Fotos dann tabu sein? Im Gegensatz zu euch vermeide ich nicht, beim Hochhalten meiner klaren Texte fotografiert zu werden. Während ihr euch für euren Gott zu schämen scheint, schäme ich mich meines Gottes nicht. Das Zeugnis für Jesus Christus wäre ja absolut unecht, wenn ich mich wegen einer Foto-Kamera wegducken würde. Das werfe ich euch vor und bitte euch, darüber nachzudenken: Ihr schämt euch offensichtlich für euren Jehova Gott, der den Kontakt zu Jesus verbietet. Dadurch wird euer Predigtdienst entblößt und entlarvt und blamiert. Ihr seid nur für den Profit unterwegs, der euch von der Wachtturm-Gesellschaft im irdischen Paradies in Aussicht gestellt wird. Wie kann man nur aus Profit-Gründen in einer Religion sein, für deren Gott man sich offensichtlich schämt? Merkt ihr nicht, wie grausam schon jetzt dieser Jehova Gott auf euch wirkt, dass ihr euch nicht fotografieren lassen wollt?

Jehovas Zeugen reagieren auf einen Fotoapparat wie der Teufel auf die Wahrheit. Jehovas Zeugen achten sorgsam darauf, dass sie keine öffentlich zugänglichen Beweise ihrer Teilnahme am Predigtdienst hinterlassen. Gleichzeitig denken sie nicht darüber nach, dass sie durch das Verblutenlassen religiösen Mord begehen und diese Morde durch ihren Eintritt in die Wachtturm-Gesellschaft unterschrieben haben.

Das Thema zu Ostern

Das Schild, das ich Jehovas Zeugen übrigens vorhielt, hatte die Aufschrift: Jehovas Zeugen bestätigen das Todesurteil Jesu: "Er macht sich selbst zu Gott!"

Jeder Mensch, der religiös lehrmäßig behauptet, Jesus sei nicht Gott, bestätigt genau diesen religiösen Grund, der zur Beseitigung Jesu diente. Kann ein Mensch sündlos sein, wenn er sich selbst zu Gott macht, aber nicht Gott ist? Jesus war in der Situation, in der seine Zuhörer Steine aufhoben, um ihn zu töten, weil er sich in ihren Augen selbst zu Gott gemacht hatte.

Wer behauptet, dass Jesus nicht Gott ist, leugnet die Sohnschaft Jesu und macht das Opfer Jesu unwirksam. Denn das Opfer eines nicht sündlos Hingerichteten ist sinnlos. Wer das Todesurteil Jesu bestätigt, macht aus Jesus einen zu Recht Hingerichteten.


Kommentare
01
Sehr liebevoll, wie du die menschlichen Unsicherheiten erkennst. (zB. Wachtturmverstecken) Das ist das 'Schauspiel' für die Welt'!! (-; Jedoch, Fakt ist: Religion hat immer ne' eigene Meinung, und wenn du dich anpasst ist sie nicht mehr von dir.

Ls M.M. [20.04.2014]
Genau deswegen bin ich und mit mir alle Christen nicht in einer Religion, sondern in Jesus. Wenn du mit Jesus in Kontakt stehst, weißt du, dass er keine Religion ist, keine Religion braucht und keine Religion unterstützt. So geht es dem Christen selbst auch. Er ist nicht abhängig von einer Religion, sondern nur von Jesus. [RH]

Fotos für Tablet oder Handy



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