Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 127

Das Schöne am Zeuge-Jehovas-Sein - 07.11.2014

Ein Vergleich mit Christen

Das Schöne am Jehovas-Zeuge-Sein, das ist dieses fette Elitegefühl, das einem in der Jehova-Religion auf Lebenszeit vermittelt wird. Zwar teilen Jehovas Zeugen mit der Katholischen Kirche das selbe Elitegefühl, jeweils angewendet auf sich selbst, aber in jeder Religionsfraktion wird dieses Bewusstsein, die einzig wahren Christen zu sein, ganz separat und individuell erlebt. Dass Jehovas Zeugen an dieser Stelle wie alle Katholiken gestrickt sind, wissen weder Katholiken, noch Jehovas Zeugen. Neben diesem Elite-Gefühl haben Jehovaisten und Katholiken gemeinsam, dass beide vollkommen an den Aussagen der Bibel vorbei behaupten, sie seien das wahre Israel. Das muss man sich ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen! Jehovas Zeugen und Katholiken behaupten jeweils von sich, das wahre Volk Gottes zu sein!

Im Elitedenken und in der Einbildung, das Volk Gottes zu sein, tun sich beide Weltsekten nichts. Beide teilen das Weltführungs-Schicksal, ohne es anderen jeweils zugestehen zu können. Das Feindbild der Wachtturm-Gesellschaft, die Katholische "Christenheit", schwächt allerdings das Standing der Wachtturm-Religion, während im Vergleich dazu die Katholische Kirche mit ihrer Magier-Priester-Obrigkeit die Konkurrenz nur mit einem milden Lächeln belegt. Zwischen der Wachtturm-Religion und dem Katholizismus sind kaum Unterschiede in Sachen Gehirnwäsche, Irreführung, Mordlust und Unterdrückung der Menschen aus zu machen. Die inhaltlichen Unterschiede sind zwar augenfällig, aber die Methode der geistlichen Menschentötung ist prinzipiell gleich. Das Ergebnis ist ein gefälliger und hochfrommer Götzendienst und Milliarden irregeführte Menschen.

Jehovas Zeugen und Katholiken sehen sich jeweils als die einzig wahren Christen. Vergleichen wir diese einzig wahren Christen mit den Menschen, die Jesus in ihr Herz aufgenommen haben, die also von höchster Stelle die Zusicherung haben, in Jesus zu sein und in ihnen Jesus. Die beiden Zeuginnen Jehovas, die heute in Wiesloch standen, machten sich bei meinem Anblick sofort aus dem Staub wie Diebe, die man auf frischer Tat erwischt hat. Was macht das Schöne des Zeuge-Jehovas-Seins aus, wenn man vor der schlichten Wahrheit so eindeutig fliehen muss? Das Schöne ist, dass man als Zeuge Jehovas Hirn, Herz und Gewissen an die Wachtturm-Gesellschaft abgegeben hat. Man braucht sich nur noch nach dem vorgegebenen Schema zu richten und schon springt die Seele in den Himmel. Ach, Jehovas Zeugen haben gar keine Seele. Ihre Hoffnung ist, nach dem Weltende aus dem Gedächtnis ihres Jehova-Gottes neu erstellt zu werden und dann als Reproduzierte ewig fleischlich zu existieren, was Paulus trefflich als Unmöglichkeit dargestellt hat:

1. Korinther 15,42 So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich.

1. Korinther 15,50 Das sage ich aber, liebe Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.

Das Unverwesliche wird nach diesen Worten des Apostels Paulus nicht dauerhaft haltbar gemachtes Menschenfleisch sein. Der Mensch wird nicht in fleischlicher Form ewig haltbar gemacht sein. Weder durch Zusatz von Kunststoffen, noch durch die von Jehovas Zeugen versprochene Neuerstellung der Menschen. Nach allen biblischen Aussagen wird es kein fleischliches Paradies geben. Jehovas Zeugen warten jedoch darauf, dann wieder neu im Fleisch zu existieren. Sie sind in diesem Punkt ihrem reduzierten Geist entsprechend Materialisten.

Um den blanken Unsinn der Wachtturm-Paradies-Doktrin zu glauben, werden also notwendigerweise an der Garderobe der Wachtturm-Seligkeit Hirn, Herz und Gewissen abgegeben. Dies geschieht nicht etwa nur zur Aufbewahrung, sondern zur vergnüglichen Vernichtung. Ein Zeuge Jehovas hat keine Verantwortung, kein Mitleid, kein menschliches Gerechtigkeitsgefühl, kein Interesse an Logik, keinen eigenen Willen. Das ist das Schöne am Zeuge-Jehovas-Sein! Du bist als Zeuge Jehovas wie auf Drogen, du musst 4 oder 5 Mal die Woche den Stoff nachtanken, um im Jehova-Flug nicht abzusinken, und du fühlst und erlebst eine dauerhafte Selbstentfremdung und Selbstverleugnung durch das fortwährende Abtöten des eigenen Ich.

Während Christen täglich mit ihrem eigenen Ich konfrontiert sind und ohne Verantwortungslosigkeit und ohne blinden Gehorsam Jesus nachfolgen, sitzen Jehovaisten in einer lichtdichten Kiste und freuen sich darüber, wenn sie jede Konfrontation mit dem Licht vermeiden können. Das äußert sich immer wieder darin, dass sich Jehovas Zeugen bei Entlarvung und klaren Beweisen daran klammern, dass alle Verantwortung allein bei der Leitenden Körperschaft der Wachtturm-Gesellschaft liegt und sie selbst gar nichts dafür können. Sie haben tatsächlich bis zum letzten Fragment des Menschseins alles an diese Leitende Körperschaft abgegeben und denken tatsächlich, dass sie damit bei Gott klaglos durchkommen.

Ein Vergleich: Der Auszubildende geht auftragsgemäß ins Ersatzteillager und verlangt eine Kolbenrückholfeder. Während sich im normalen Leben die Leute aus dem Ersatzteillager kaputtlachen, erwarten Jehovas Zeugen tatsächlich, von Gott als Opfer eines schlechten Scherzes begnadigt zu werden.

Das Zeuge-Jehovas-Sein ist ein Traum. In diesem Traum wird das Aufwachen aus dem Traum schon in der Weise gestylt, dass man einfach die Verantwortung auf den treuen und verständigen Sklaven abschieben kann. Dass aber dieser treue und vertändige Sklave schon in sich selbst der glatte Hohn ist, dürfen und wollen sie nicht wissen, weil sonst der Jehova-Traum wie eine Seifenblase zerplatzt.

Christen, die zu Jesus beten, können nicht in einer Traumwelt verbleiben und verlassen recht zügig falsche Religionsgemeinschaften. Sie können auch in der Katholischen Kirche nicht lange bleiben. Sie tragen täglich an ihrer Verantwortung und prüfen permanent ihren Glauben, nicht ohne sich und ihre bisherigen Erkenntnisse immer wieder in Frage zu stellen. Christen, die in Jesus sind, wie Jesus das formuliert hat, können und wollen nichts an irgendeiner Garderobe abgeben, sondern sie können nur darauf hoffen, dass Jesus sie von ihrer Sünde befreit hat. Diese Hoffnung steht und fällt mit der Existenz Gottes, die wir alle nicht beweisen können. Doch das innere Erleben, das ein Christ durch Jesus erfährt, sagt ihm, dass Jesus tatsächlich Gott ist, der als Mensch unsere Strafe auf sich genommen hat, so dass wir nicht mehr verurteilt werden können.

Diesen Kampf des schmalen Weges haben Jehovas Zeugen nicht. Jehovas Zeugen sind befreit von jeder Verantwortung und wenn die Wachtturm-Gesellschaft es befiehlt, bilden sie Krankenhaus-Komitees und sorgen peinlichst genau dafür, dass ein verblutender Zeuge Jehovas auch ganz sicher keine Bluttransfusion annimmt. Jehovas Zeugen sind auf den Befehl der Wachtturm-Gesellschaft hin zum religiösen Mord bereit und tun dies in einem wunderbaren Gehorsams- und Machtgefühl. Kennen wir dieses Gefühl in Deutschland nicht mehr? Es ist das Herrenmenschen-Gefühl, das auch Nicht-Zeugen in ihren Herrenmenschen-Autos* genießen. Die Sucht des Menschen, über andere Macht auszuüben, wird unter anderem vom Nationalsozialismus und von der Wachtturm-Gesellschaft geschickt genutzt.

* Wussten Sie, dass die Automobilkonzerne für den deutschen Automobilmarkt die Auspuffanlagen extra lauter machen, um den Absatz zu erhöhen? Hier wirkt sich dieses Herrenmenschen-Gefühl marktwirtschaftlich aus.

Jehovas Zeugen sind wie eine Bergsteigergruppe in ein spannendes Leben gestellt, in dem sie von einem "Gipfel" zum anderen immer damit rechnen können, ihre geistigen Nudeln mit Tomatensoße vorgesetzt zu bekommen. Sie haben sich in der Verantwortungslosigkeit eingerichtet und haben kein Gewissen mehr. Sie nennen den Stumpen, der ihnen geblieben ist, "biblisch geschultes Gewissen". Mit diesem "biblisch geschulten Gewissen" ausgestattet, lesen sie erst gar nicht, was man ihnen zu Recht vorwirft, morden freudig Menschen aus religiösen Gründen und verachten alle "Weltmenschen". Ein Gott, der Menschen so verstümmelt, wie Jehovas Zeugen verstümmelt sind, kann nur der Teufel persönlich sein. Und der Hass der führenden Zeugen Jehovas, dem ich in meiner Aufklärungsarbeit begegne, ist unmenschlich. Dies geschieht auch dadurch, dass sie als künstliche Märtyrer die Fassung nicht verlieren dürfen. Aber der Hass, der diesen Menschen innewohnt, hat etwas, das ich nur noch in den Augen eines Ältesten der FEG Bad Schönborn gesehen habe, der daran arbeitete, in der Freikirche den Katholizismus hoffähig zu machen. Wenn dem Menschen der Böse aus den Augen schaut, dann erkennt das ein Christ, also einer, der in Jesus ist.

Als Taxifahrer habe ich in den 1980er Jahren in Mettmann getrennt voneinander zwei Satanisten kennengelernt. Deren Hass entlud sich und war fast schon erholsam erlösend. Meine Angst vor einem der beiden verschwand vollkommen und während er mich auf der gesamten Fahrt nach Düsseldorf zusammenschrie, hatte ich das Gefühl einer nie gekannten Freude und eines nie gekannten Glücks. Ich gehe davon aus, dass ich diesen Trost von Jesus damals direkt erhalten habe. Der Hass des anderen Satanisten war subtiler und er stieg in Düsseldorf mit brennenden Kopfschmerzen aus, nachdem er mein Vertrauen auf Jesus nicht brechen konnte. Der Hass von Jehovas Zeugen jedoch steht vor mir wie eine dunkle Kraft. Diese Herzensfinsternis von Jehovas Zeugen macht mir immer wieder Mitleid, weckt aber auch die Neugierde, wie ein Mensch von allem Guten so verlassen sein kann und sich dennoch als einzig wahren Christen bezeichnet. Allerdings habe ich in meinem Leben noch nie so dunkle Augen gesehen wie die von dem Ältesten der FEG, der dem Katholizismus in der Gemeinde einen festen Stand verschaffen wollte.

Jehovas Zeugen und alle praktizierenden Katholiken leben in einer viereckigen geistigen Pappschachtel und empfinden diese als Schutz. Ein Christ, der allein an Jesus gebunden ist, hat diesen "Vorteil" nicht und muss sich für den Rest seines irdischen Lebens mit Zweifeln, Unwägbarkeiten verantwortlich herumschlagen. Doch eines kann dem Christen, der in Jesus ist, nicht genommen werden: Das ist die unendliche Autonomie seines Gewissens (Unabhängigkeit von Menschen).

Johannes 8,36 Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.

Jakobus 1,25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin bleibt, dieser [Mensch], der kein vergeßlicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, er wird glückselig sein in seinem Tun.

2. Korinther 3,17 Der Herr aber ist der Geist; und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Galater 5,1 So steht nun fest in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und laßt euch nicht wieder in ein Joch der Knechtschaft spannen!


Kommentare

01
Sehr schöne Bibelzitate am Schluss. Deine Predigt geht runter wie Öl. Klarer kann es gar nicht formuliert werden. Das mit der Verantwortung abgeben ist ein interessanter Punkt. Meine Frau hat neulich mal gesagt, dass es Menschen gibt, so wie die Zeugen Jehovas, die keine Verantwortung für ihr Leben übernehmen wollen und diese lieber an andere abgeben. Bei den Zeugen Jehovas ist es die Leitende Körperschaft, an die alles abgegeben wird inkl. Hirn. Ist ja auch einfach, man braucht nicht selbst denken und handeln. Nur eines lassen Zeugen Jehovas dabei völlig außer Acht, dass die Konsequenzen jeder einzelne für sich selbst tragen muss. Die nimmt einem keiner ab. Das ist ein ganz schlechter Deal, den Zeugen Jehovas eingehen. Das bedeutet, dass es völliger Schwachsinn ist, seine Verantwortung abzugeben, wenn man letztendlich diese doch tragen muss. Das ist der Widerspruch in sich.

Jürgen [09.11.2014]

PS: Es ist besorgniserregend, dass viele glauben, die Zeugen Jehovas stellen kein Problem dar, denn in Wirklichkeit bildet diese destruktive Sekte eine wachsende gesellschaftliche Bedrohung. Das Gehirn eines Zeugen Jehovas ist auf so viel Passivität programmiert worden, dass das Opfer alles für wahr hält, was aus Brooklyn kommt. Die herrschende Klasse hat einen solchen Grad von Unterwürfigkeit und Kritiklosigkeit bei ihren Gefolgsleuten erreicht, dass sie sich in der vorgeschriebenen Weise verhalten. Wie erzielt sie diese Übereinstimmung und den blinden Gehorsam gegenüber der Autorität von Brooklyn? Die Zeugen Jehovas sind Opfer einer Gedankenkontrolle (mental control), der sie während ihrer Versammlungen wie auch beim Lesen des Wachtturm und andere Schriften unterliegen.

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