Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 177

Wiesloch: Jehovas Zeugen filmen mich - 26.06.2015

Hoffentlich kommt der Film auf Youtube.

Ich kam, sah und stand da. Die beiden härtesten Zeuginnen Jehovas nahmen keine Notiz von mir. Die beiden alten Frauen sind abgebrüht bis zum Anschlag. Und doch begriffen die beiden am Ende so viel, dass es ihnen reichte. Sie machten sich genau in dem Moment davon, als aus einer lauten, ehrlichen und herzlichen Diskussion mit einer Muslimin hervorging, dass Jehovas Zeugen genau davon überzeugt sind, was der Islam lehrt. Jesus ist für beide Religionen nicht Gott und der Moslem wie der Zeuge Jehovas überblicken nicht, dass sie nur einer Religion auf den Leim gegangen sind. Beide vertrauen auf Menschen und legen Wert auf das, "was sie machen". Die Muslimin sagte immer wieder: "Wissen Sie, was wir machen?" Dass Menschenwerk nicht rettet, hatte sie komplett ausgeblendet. Genau wie die Zeugen Jehovas es tun. Das Ende vom Lied war: Jesus ist nicht Gott. So können weder Jehovas Zeugen noch Muslime mit Jesus in Kontakt treten, um ihn zu erproben und um ihn kennen zu lernen.

Religion blockiert die Menschen. Religion macht selbstzufrieden. Religion betrügt!

Zuerst stand ich ziemlich ratlos mit meinen Schildern mitten auf der Straße vor der Post in der Wieslocher Fußgängerzone. Denn die hartgekochten Zeuginnen Jehovas, ganz ignorante Menschen, taten so, als wäre alles ganz normal. Was die Passanten anbetrifft, wusste ich ebenso nicht, ob ich etwas bewirken konnte. Nach einigen Minuten kam ein junger Zeuge Jehovas dazu, der sich immer gerne als souveräner Oberbefehlshaber gibt. Er spielt genüsslich den Wachtturm-gewollten Vorsprung des Mannes gegenüber der Frau nach oben. Das ist sein Steckenpferd. Das ist sein Vergnügen. Nachdem er wieder weggegangen war, tauchte eine sehr dünn angezogene junge Frau auf, die sich als zugereiste Touristen-Zeugin Jehovas entpuppte. Die stellte sich ziemlich halbseiden neben die alten Zeuginnen und hielt gerade mal zwei Mini-Flyer vor ihren Bauch.

Nach etwa einer Viertelstunde kam wieder der Oberbefehlshaber-Zeuge zurück und ließ sich von dieser sehr dünn angezogenen Zeugin Jehovas begleiten. Er ging mit ihr hinauf zum Eck Woolworth/Dönerbude, wo bereits zwei eher unsichere Zeuginnen Jehovas standen. Diese beiden packten sofort ihr Zeug weg und gingen davon.

Wieder unten vor der Volksbank begann ein dicker Zeuge Jehovas mich zu filmen. Ich nahm die Gelegenheit wahr, um ein paar eklatante Tödlichkeiten der Wachtturm-Lehre zu erwähnen. Der Mann machte sich nach seiner Aktion sofort davon, aber genau in diesem Augenblick wurde ich von einer Muslimin und ihrer Tochter oder Nichte angesprochen. Die Muslimin zeigte sich besonders erfreut über die Ansage: "Religion rettet nicht!" Die dann folgende Diskussion war herzlich, ehrlich und laut, denn weiter unten machten Baumaschinen Lärm. Die verbliebenen abgehermten Zeuginnen Jehovas bekamen jedes Wort mit und zogen ab, als sie begriffen, dass die Parallelen zwischen Islam und Wachtturm-Lehre überwältigend sind, nicht nur, was Jesus anbetrifft. Die alte Pinokkio-Geschichte (alter Mann schnitzt sich einen Sohn) greift in beiden Religionen gleich: im Islam und in der Wachtturm-Religion. Die Leute rechnen einfach nicht damit, dass Jesus Gott sein könnte. Nicht geschaffen, sondern in echtem direkten Sein.

Meine muslimische Gesprächspartnerin zeigte in ihrer Fürsprache für den Islam, dass sie nichts vom Islam als Religion und damit als Menschenwerk erkannte. Sie hatte nach ihrer anfänglichen Begeisterung für den Spruch "Religion rettet nicht" ganz vergessen, dass der Islam zu hundert Prozent Religion ist. Wie im Katholizismus gibt es keine persönliche Beziehung zu Gott und die Gebete sind nur das Ableisten einer religiösen Pflicht. - Es ist schon erstaunlich, wie ein Mensch eine Wahrheit erblicken kann, um sie danach sofort wieder aus den Augen zu verlieren.

Das Gespräch wird immer an dem Rammbock gestoppt, der in die Hirne derer eingebaut ist, die der Relgion mehr zutrauen als Gott selbst. Jesus Christus persönlich anzusprechen ist diesen Menschen ganz unmöglich. Man hat sich etwas zurechtgelegt oder zurechtlegen lassen und das reicht. Die Gefangenschaft in der Religion verhindert den Zugang zu Jesus. Religionsangehörige können nicht mehr kindlich neugierig auf Jesus reagieren, sondern sie müssen unbedingt ihr religiöses Konzept zur Geltung bringen. Das ist so, als wenn Aliens beim Aldi an der Kasse stehen und hinausgeworfen werden, weil sie keine gültige EC-Karte und kein Bargeld dabei haben. Wir Menschen pressen uns selbst in einen bestimmten Religionsrahmen und empören uns heftig, wenn jemand auftaucht, der diesen Rahmen sprengt. Muslimen und Lügenwerbern Jehovas ist es unmöglich, Jesus zu vertrauen, solange sie sich diesen Religionen zugehörig fühlen wollen. Da ist keine Freiheit, kein Denken. Da ist nur Gefangenschaft und der Wunsch, auf den Halt der entsprechenden Gruppe nicht verzichten zu müssen.

Der Sieg stellte sich ein, als aus der Diskussion mit der Muslimin die Erkenntnis gut hörbar resultierte, dass die Wachtturm-Religion nur eine Vermischung des christlichen Glaubens mit dem Islam ist. Der Muslimin war das unwichtig. Die beiden Zeuginnen Jehovas packten ihre Wachtturm-Literatur ein und gingen weg. Jehovas Zeugen müssen der Realität immer wieder weichen. Zeugen Jehovas können nur das als real akzeptieren, was ihnen von ihrer Organisation vorgekaut worden ist. Sobald sich darüber hinaus etwas ergibt, dem sie eigentlich zustimmen müssten, suchen sie sicherheitshalber das Weite.


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