Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 193

Heidelberg: Jehovas Zeugen gehen unter und weg - 12.09.2015

Sie schämten sich

Heute fuhr ich überraschend nach Heidelberg. Ich rechnete damit, dass ich so wie sonst oft niemanden dort antreffen würde. Doch letztens hatte sich ja schon gezeigt, dass Jehovas Zeugen mit ihren Trollis einen neue Masche draufhaben. Sie stellen die Dinger auf und sind dahinter auf der öffentlichen Sitzbank sitzend gut versteckt. Im Laufe des Vormittages fand ich mich damit ab, keine Zeugen Jehovas in der Heidelberger Fußgängerzone anzutreffen. Wenigstens hatte ich Christen getroffen und mit ihnen gesprochen. Und ich konnte sogar mit kampferprobten Atheisten an ihrem Werbestand sprechen.

Als ich durch die gesamte Fußgängerzone gegangen war und auf dem Rückweg an den Christen vorbeikam, tauchten dann aber doch drei Zeugen Jehovas auf. Sie gaben sich absolut gelassen, als sie mich mit meinen Schildern sahen (Jehovas Zeugen lassen Menschen verbluten. - Jesus hat nie jemanden verbluten lassen). Die Passanten sorgten dafür, dass in den Zeugen Jehovas Nervosität aufkam. Es ist ein Unterschied, ob man vor einem oder tausend Menschen entblößt wird. Das verlegene Lächeln wurde von den Zeugen Jehovas tapfer aufrecht erhalten und besonders der Mann tat mir Leid, denn sein innerer Kampf, die eigene Fassade am Bröckeln zu hindern, war sehr deutlich zu sehen. Immerhin war er mit seinen beiden Begleiterinnen im Grunde allein, denn bei Jehovas Zeugen hat allein der Mann das Sagen. Er musste also nicht nur seinen eigenen Kampf führen, sondern musste auch noch den Jehova-Damen das Gefühl der Sicherheit vermitteln. - Der arme Mann!

Die drei Zeugen Jehovas verlegten ihren Einsatzort (eigentlich war es ja nur jeweils ihr Sitzplatz in der Sonne) immer wieder. Schließlich blieben sie vor einer Kirche stehen und vermittelten den Eindruck, von dort nicht weichen zu wollen. Ein Italiener sprach sie an und kam dann zu mir herüber. Er ließ sich erklären, was es mit der Behauptung "Jehovas Zeugen lassen Menschen verbluten" auf sich habe. Ich erklärte ihm den Sachverhalt so laut wie möglich und mit schneidender Stimme, damit die Zeugen Jehovas wenigstens ungefähr im Bilde darüber waren, was ich ihm sagte. Viele Passanten hörten auszugsweise mit und das unterstrich natürlich die hochgehaltenen Schilder.

So wechselte Herr Saraz, der Italiener, ein paar Mal die Straßenseite, immer mit dem Vorhaben, sich über die Fakten zu informieren, die mit dieser Konfrontation zusammenhingen. Dieser Mann brachte mit dieser offenen und ehrlichen Fragerei so viel Gutes. Durch ihn war es möglich, die wahren Anbeter Jehovas (Werbung für den Verlag ist bei Jehovas Zeugen wahre Anbetung!) mit Fakten aus ihrer Religion zu konfrontieren, die sie noch nicht kannten oder noch nicht in ihrer Tragweite erfasst hatten. Durch ihn war es möglich, auch Passanten mit Fakten zu konfrontieren. Und in unserem Gespräch erhielt ich gute und klare Signale, dass er meinen Schlussfolgerungen zustimmen musste. Es ging also nicht um Überredung, sondern um echte Argumente.

Erwähnenswert ist hier, dass im Islam das Töten im Grunde nur eine dumme Reaktion auf die Umwelt ist. Bei Jehovas Zeugen ist jedoch das Töten fest in der Wachtturm-Theologie verankert. Die Religion der Zeugen Jehovas ist somit die einzige Religion in der Welt, in der das Morden theologisch begründet ist. Der Verblutungsmord der Wachtturm-Gesellschaft ist weltweit und zu allen Zeiten die einzige noch nicht als religiöser Mord erkannte Untat der Menschen. Während die gesamte Schlechtigkeit der Menschheit inzwischen ziemlich klar durchschaut ist, werden Jehovas Zeugen noch nicht wegen Mord belangt, obwohl sie organisiert und überlegt als Krankenhausverbindungskomitee Menschen durch Manipulation bewusst zu Tode bringen.

Herr Saraz sagte mir, er werde ein Bild malen über meine Einstellung. Ich bin gespannt. Dann muss ich ja jetzt jeden Samstag nach Heidelberg fahren. :-) Das Gespräch mit diesem ehrlichen Mann war erfrischend.

Nach etlichen Stunden guter Auseinandersetzung auch mit kämpferischen Atheisten war ich am Ende meiner Kräfte, auch weil die Hitze in Heidelberg unangenehm wurde. Doch ein Gespräch mit Sandhausener Baptisten verkniff ich mir nicht. Sie hatten Transparente, die sehr an die Machart der Zeugen Jehovas erinnerten. Das musste ich ihnen noch vorsichtig ans Knie nageln.

Unterm Strich haben wir auch unter echten Christen manche Gemeinde-spaltenden Merkwürdigkeiten zu verzeichnen. Doch der Tag in Heidelberg war für mich eine Überraschung. Jehovas Zeugen wirken neben den echten Christen wie Pappfiguren, die von den Fakten ihrer eigenen Religion blamiert werden. Jehovas Zeugen glauben wirklich, durch Werbung für einen Zeitungsverlag ihr Leben retten zu können. Wann werden sie endlich wach?!

Und die Atheisten müssen sich entscheiden. Kämpfen sie gegen Religion oder kämpfen sie gegen Jesus Christus? Ich glaube, diese Frage haben sie sich noch nicht bewusst gestellt.


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