Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 209

Wiesloch: Zeugen Jehovas, Christen und Muslime - 19.12.2015

Die einzigen ohne Stress sind die Christen

Die Wachtturm-Trolli-Zugtiere sind zu Weihnachten - wenn überhaupt - nur noch im Stechschritt unterwegs. Was diesen Mann gestern dazu gebracht hat, mit seinem Propaganda-Wägelchen durch die Heidelberger Fußgängerzone zu traben, weiß niemand. Nach kurzer Zeit ging ich ihm nach. Er ward nicht mehr gesehen!

In Wiesloch ist die Jehovas Zeugen-Szene berechenbarer. Hier sind Jehovas Zeugen zwar auch nur einsame Einzelkämpfer, die unter Leistungsdruck und daraus folgend in gegenseitiger, nicht zugegebender Konkurrenz stehen, aber sie treten aufgrund der provinziellen Natur der Stadt Wiesloch eher als verschworener Verein auf. In Heidelberg haben wir eine große Menge an Religions-Akteuren mit hoher Fluktuation. In Wiesloch ist es eher ein kleiner, überschauberer Turnverein.

Ein mir sehr sympathischer Zeuge Jehovas stand ganz individuell und nicht den Wieslocher Jehovas Zeugen-Sitten entsprechend vorne an der Brücke über den Leimbach. Die Konfrontation mit den Schildern "Jehovas Zeugen enthaupten nicht" und "Jehovas Zeugen lassen verbluten" stand er etwa 25 Minuten lang tapfer durch. Ständig bewegten sich seine Lippen. Waren es Flüche? Waren es Gebete zum Wachtturm-Gott?

Ein Mann gesellte sich zu ihm und lud ihn schließlich auf einen Kaffee ein. Das Auftreten dieses Mannes war eher kritisch. Vielleicht konnte dieser Mann dem Zeugen Jehovas etwas sagen, das ihn zum Umdenken bewegen könnte. Wir wissen es nicht.

Dann kam ein Christ in die Fußgängerzone und er strahlte ein ganz anderes Wesen ab: mit Freude und ohne Stress, ohne Stundenbericht, ohne Zwang, ohne Druck, sich selbst durch das Auftreten als Zeitungsständer retten zu müssen. Dieser Christ gibt schon durch die Freiheit Zeugnis ab, mit der er auftritt. Hinter diesem Christen steht keine Organisation, kein Weltregierungsgedanke, keine Hoffnung darauf, die Häuser der Ungläubigen irgendwann zu übernehmen.

Oben an der Post waren derweil zwei Zeugen Jehovas beim Stunden-Ableisten. Als sie meine Schilder lasen, mussten sie sichtlich ihre Fassung zu wahren versuchen. Die Offensichtlichkeit, dass die Wachtturm-Religion Todesopfer wie der enthauptende Islam hervorbringt, war für sie ein heftiger Schlag. Doch wie Jehovas Zeugen nunmal sind: Sie stecken das weg und sind dann von der Org ganz beseelt, die ihnen das ewige Leben auf dieser Erde verspricht.

Ein merkwürdig gekleideter Muslim - seine Hose war eher ein Frauenkleid - ging bedrohlich auf mich zu und wich mir erst in zwei Metern Nähe aus. Ich erinnerte mich daran, dass Muslime schon Menschen totgetreten haben, weil diese nicht beschämt auf den Boden geschaut hatten. Ein mulmiges Gefühl.

Ein Bilderbuch-Vollbart-Muslim kam bei der nächsten Begegnung mit dem Frauenkleid-Muslim von oben und reichte ihm eine Zigarette. Der Vollbart-Muslim ging weniger bedrohlich an mir vorbei.

Bei beiden hatte ich das Gefühl, dass diese Muslime Flüchtlinge waren. Warum liefen diese Leute permanent die Fußgängerzone rauf und runter? Wollen sie die Menschen daran gewöhnen, ständig mit Muslimen konfrontiert zu werden?

Ein dritter Flüchtlingsmuslim blieb vor mir stehen und fragte streng: "Do you speak english?" Ich bejahte. Er zeigte auf das Schild "Jehovas Zeugen enthaupten nicht" und sagte: "Wrong! Enthaupten NICHT!" Ich antwortete: "Ja genau, so habe ich es ja auch geschrieben!" Was dabei verwunderlich ist, ist der Umstand, dass dieser Mensch kein Deutsch kann, aber das Wort "enthaupten" versteht. Sehr merkwürdig.

Wenn es hart auf hart kommt, haben Jehovas Zeugen in der Konfrontation mit dem enthauptenden Islam aufgrund ihrer islamnahen Lehre die größten Überlebenschancen. Es sei denn, die Wachtturm-Org bestimmt wie zu Hitlers Zeiten den totalen Widerstand, nachdem die Zusammenarbeit nicht gewollt wird. Genau so war es mit Hitler. Die Wachtturm-Gesellschaft bot Herrn Hitler die Zusammenarbeit an und nachdem der Brief ignoriert wurde, schickte die Wachtturm-Org die Zeugen Jehovas ins KZ, indem sie den offenen Widerstand befahl.

Auffällig ist, dass mir in Wiesloch nicht nur in der Fußgängerzone etliche junge Muslime auffielen, die ständig herumliefen, als hätten sie etwas wichtiges vor. Mir drängte sich das Gefühl auf, dass da planvoll eine gewisse Omnipräsenz dieser Leute demonstriert werden soll.

Dies sind nur Beobachtungen eines Unbeteiligten. Die merkwürdige Masche der umherlaufenden Jungmuslime ist eigentlich überhaupt nicht mein Thema. Es ist nicht mein Ding, Flüchtlinge zu beobachten. Doch das Verhalten dieser Leute war sehr auffällig.

Zum Schluss stand ich noch mit dem Christen zusammen und der strenge Muslim ging vorbei. In 30 Metern Entfernung drehte er sich um und beobachtete uns. Er machte einen nachdenklichen Eindruck. Diese Leute sind möglicherweise eher als Jehovas Zeugen noch für klare Gedanken erreichbar.


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