Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 259

Jehovas Zeugen in Wiesloch scheue Rehe - in Heidelberg kollegial - 23.09.2016

Heidelberg und Wiesloch heftig aufgeklärt

Woher kommt diese Überlegenheit der Zeugen Jehovas? Sind sie einfach besser als andere Menschen? Bessere Menschen? Besser im Bibelwissen? Besser als organisierte Gemeinschaft? - Der Leser wird es schon ahnen, dass Jehovas Zeugen nicht besser sind als andere Menschen. Jehovas Zeugen sind aber besser gedrillt als andere Menschen. Und trotzdem kristallisiert sich heraus, dass je nach Region Jehovas Zeugen doch stark abweichen von den Wachtturm-Normen. Sie können auch nicht einfach so über ihren Schatten springen, nur weil die Wachtturm-Gesellschaft es befiehlt.

In Wiesloch verhalten sich Jehovas Zeugen wie scheue Rehlein, die beim geringsten Anlass den nächsten Waldrand als Deckung aufsuchen. In Heidelberg benehmen sich Jehovas Zeugen ganz an die Heidelberger Hochnäsigkeit angepasst elitär, von oben herab und bestenfalls wie ein freundlicher Mafiaboss, der sich herablässt, einmal einen Fehler eines Schutzgeld-Erpressten zu vergeben.

So erlebte ich in Wiesloch nur schnell untertauchende Zeugen Jehovas. Das Bild des erwischten Lügners war das Wieslocher Zeugen Jehovas-Merkmal. In Heidelberg dagegen tat sich eine süffisante Überlegenheit der Zeugen Jehovas auf, die mir ganz neue Möglichkeiten eröffnete. Ich konnte nicht nur regelrechte Predigten halten, ohne dass die Polizei benachrichtigt wurde, sondern ich konnte Jehovas Zeugen sagen, dass ich sie als Menschen total lieb finde und nicht unnett erscheinen wollte, wenn ich ihnen die Wahrheit sagte. Und dass ich ihnen die Wahrheit überhaupt vortragen konnte, verdankte ich genau diesem Umstand, dass die Heidelberger Zeugen Jehovas irgendwie um jeden Preis ihre überlegene Position nicht aufgeben wollten. Als Überlegener holt man nicht die Polizei. Als Überlegener protestiert man nicht. Jede Gegenwehr kennzeichnet den Unterlegenen. So konnte ich aufgrund der Zeugen Jehovas-Generalüberlegenheit endlich einmal den Mund aufmachen, ohne dass gleich Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei gerufen wurden.

Und ich habe den beiden Heidelberger Touristen, die als Zeugen Jehovas unterwegs waren, einiges gesagt. Ich bin mir sicher, dass alles mitten ins Herz traf, doch durften sich die gedrillten und sich gegenseitig kontrollierenden Zeugen Jehovas nichts anmerken lassen. Das einzige, was der männliche Zeuge Jehovas als Abwehr hervorbrachte, war die übliche Wachtturm-Arroganz. Jehovas Zeugen sind von Natur aus ganz liebe Menschen, aber nach ihrem Wachtturm-Studium können sie nicht anders, als die ganze Arroganz der Wachtturm-Gesellschaft zu verkörpern. Wer kann sie retten? Nur Jesus allein. Doch zu Jesus dürfen sie keinen Kontakt haben. Das gebietet ihr Pseudo-Gott Jehova.

Während in Wiesloch die Zeugen Jehovas noch die Opferrolle zelebrieren und sich wie scheue Rehe davonmachen, greifen Jehovas Zeugen in Heidelberg zu dem Mittel der Verachtung. Der Zeuge Jehovas, der für seine Partnerin den Touri-Führer machte, behandelte mich wie jemanden, der in aller Unterlegenheit seinen Anweisungen Folge zu leisten hatte. "Wir gehen jetzt weiter. Kommen Sie mit? Dahinten machen wir wieder Station." Oder: "Haben Sie noch nicht genug? Müssen Sie unbedingt weitermachen?" Ich ging natürlich ganz lieb mit und zeigte den vielen Menschen in der Heidelberger Fußgängerzone meine Warnschilder. Die Menge der erstaunten Passanten war enorm. Und etliche begriffen die Situation. Einige waren begeistert davon, dass jemand Jehovas Zeugen inhaltlich konsequent Widerstand leistete.

Der junge gut aussehende und von sich total überzeugte Zeuge Jehovas führte seine Anvertraute an einen Ort in der prallen Sonne, um mir den Aufenthalt unmöglich zu machen. Ich verließ die beiden mit den Worten: "Die Sache ist nicht gegen Sie gerichtet!" Dann ließ ich sie allein in der Sonne braten. Ich weiß nicht, wie lange sie dort ausgehalten haben, denn ich ging schon den anderen Zeugen Jehovas entgegen, die unterwegs sind, Heidelberg zu verführen.

Das glorreiche Trio der drei Heidelberger Superzeuginnen Jehovas mit der Fetthaar-Führerin stolperte mir direkt vor die Füße und ich brauchte nur noch die Schilder zu zücken, um den nötigen Aufklärungseffekt zu erzielen. Diese Zeuginnen Jehovas in Heidelberg merken nicht, dass ihre wahnsinnig überlegene Gelassenheit jeder Menge Leute zur Aufklärung verhilft. Die Ignoranz dieser Zeuginnen Jehovas ist die Grundlage dafür, dass Hunderte Heidelberger Besucher und Einwohner die Fakten über die Wachtturm-Irrlehre mitbekommen. Diese drei Superheldinnen der Wachtturm-Doktrin ermöglichen in besonderer Weise den Auftritt der Aufklärung. Heidelberg profitiert von der ganzen Ignoranz dieser drei traurigen Vertreterinnen der Wachtturm-Irrlehre.

Dass aber heute das sonnige Gemüt unter Jehovas Zeugen weit verbreitet war, zeigt das Zusammentreffen aller Erwischten am Briefkasten. Die beiden an der Sonne gebratenen Zeugen Jehovas stießen zu den anderen mit den Worten: "Wir sind die Verstärkung." Ach wie lustig ist das Zeugen Jehovas-Leben, wenn man sich lustig machen kann. Ein paar Minuten später zum Abschied: "Und wenn ihr einen seht, der mit Schildern da steht ..." wegwischende Handbewegung.

Die Selbstherrlichkeit, mit der Jehovas Zeugen in Heidelberg auftreten, ermöglicht die Aufklärung der Menschen in großem Stil. Passanten gesellen sich zu mir und gehen mit, während ich mit den erhobenen Warnschildern durch die Fußgängerzone gehe. Sie fragen interessiert nach Woher und Wohin und Warum. Ich erkläre meine Beweggründe und Hoffnungen und die Gespräche sind immer gut. Jehovas Zeugen spulen ihr Standard-Programm ab und bieten so die Plattform für ihre eigene Entlarvung. Unterm Strich war der heutige Tag sehr ereignisreich. Jehovas Zeugen sind eingehend über mich informiert, schaffen es aber nicht, mit mir so umzugehen, dass die vom Wachtturm viel gepriesene Souveränität Jehovas erhalten bleibt. Der Jehova-Gott der Zeugen Jehovas lässt Federn. Der Jehova-Gott der Wachtturm-Gesellschaft, der den Kontakt zu Jesus unterbindet, blamiert sich nach Strich und Faden.

Der körperliche und geistliche Mord an den Menschen macht die Konfrontation mit der Wachtturm-Doktrin zum Dauerbrenner. Die Brisanz dieses Themas lässt nicht nach und auf dem Feld der Aufklärung über die Irrlehren der Zeugen Jehovas bleibt jede Menge zu tun. Die Aufgabe ist aber auch insofern attraktiv, dass das Gespräch zwischen fremden Menschen stattfindet und ein Erlebnis des Miteinanders entsteht, das stärker ist als die Kumpanei der Zeugen Jehovas. Wildfremde sind sich einig und erkennen gemeinsam die Notwendigkeit, Wahrheit gegen Lüge zu setzen und dafür das Risiko einzugehen, verachtet zu werden.

In Wiesloch dominiert die Praxis, mich als teuflischen Feind wie die Pest zu meiden und die Opferrolle zu spielen, auch wenn das zu einer Karikatur des Opfers wird. In Heidelberg demonstrieren Jehovas Zeugen haushohe Überlegenheit und schießen sich selbst ins Knie. Was ist besser? Keines von beiden, denn beide Taktiken kommen ohne Jesus aus und lassen Glauben vermissen. Beide Taktiken sind nur Überzeugungstaten und ideologisch bedingt. Da ist kein lebendiger Glaube, sondern nur tote Überzeugung wie im Kommunismus oder im Kapitalismus. Da werden Vertreter einer Ideologie mit echter Wahrheit konfrontiert und können nur mit gerümpfter Nase reagieren. Da werden geschulte und geimpfte Automaten zu Tätern der Verachtung oder zu gekünstelten Opfern. Die Wachtturm-Gesellschaft hat noch keine Antwort gefunden auf die schlichte Konfrontation mit der Wahrheit. Fakten können Lüge sichtbar machen. Sie müssen nur vorgetragen werden. Dagegen haben Jehovas Zeugen tatsächlich noch kein Mittel gefunden.


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