Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 261

Jehovas Zeugen in Wiesloch wie die Fliegen - 30.09.2016

Manchmal hilft noch nicht mal mehr Wundern

Ich sitze um 8:45 Uhr auf der Bank vor dem türkischen Imbiss bei Woolworth und warte darauf, dass Woolworth öffnet. Pünktlich um neun will ich in den Laden gehen, da sehe ich vor Woolworth einen Zeugen Jehovas, den ich noch nie gesehen habe. Super! Ich mache meinen Einkauf und sehe dann, dass der Zeuge Jehovas an der Bank steht, auf der ich saß. Ich ziehe meine Schilder aus der Tasche: "Jehovas Zeugen enthaupten nicht. Jehovas Zeugen lassen verbluten. - Jehovas Zeugen müssen Brot und Wein ablehnen. Antiabendmahl, Antichrist". Die beiden Zeugen Jehovas - eine altbekannte Extremtäterin war inzwischen dazu gekommen - verschwanden sofort. Schön, wie Jehovas Zeugen mir Erfolgserlebnisse zukommen lassen. Ich bin begeistert.

Und dieses Abhauen, das nach erwischten Dieben und überführten Lügnern riecht, führten mir Jehovas Zeugen in Wiesloch dann auch im gesamten Verlauf des Vormittags vor. Zwei alte Zeuginnen Jehovas blieben vor der Volksbank stehen und andere Zeugen Jehovas betätigten sich am unteren Ende der Fußgängerzone von Wiesloch. Sie kalkulierten wohl, dass ich mich von den alten eiskalten Zeuginnen Jehovas binden lassen würde. Doch ich ging immer wieder mit erhobenen Schildern zur Schleckerruine hinunter. Jedesmal, wenn Jehovas Zeugen mich am Horizont entdeckten, nahmen sie wie überführte Lügner Reißaus. Daraufhin ging ich wieder in Richtung Volksbank und dann wieder hinunter zu den wieder aufgestellten Zeugen Jehovas. Auf diese Weise wurde die gesamte untere Fußgängerzone nachhaltig vor den Lügen der Wachtturm-Gesellschaft gewarnt. Bemerkenswert ist, dass sich vor der Schleckerruine immer wieder andere Zeugen Jehovas aufstellten, die aber auch sofort abhauten, wenn ich wieder dorthin unterwegs war. - Ein Armutszeugnis letzter Schlechtigkeit.

Die fatale Situation ändert sich nicht. Jehovas Zeugen haben nichts gegen die Fakten aus ihrer mörderischen Religion vorzubringen. Sie können nur stur sein oder wie gewiefte Taktiker abziehen. Einige zur Unterstützung der Wieslocher Zeugen Jehovas angereiste Jehova-Touristen legten es darauf an, Wiesloch massiv zu überlaufen, um meine Ohnmacht zu demonstrieren. Doch genau aus dieser Taktik entwickelte sich eine Ein-Mann-Demo, die die gesamte Fußgängerzone von Wiesloch aufklärte. Die Gesamtsituation besteht im Moment in Wiesloch aus dem stillen Annehmen der Warnungen vor der Wachtturm-Gesellschaft und aus den lustigen Strategiespielen der Zeugen Jehovas. Ich brauche nichts zu tun. Die Wachtturm-Gesellschaft führt Regie und schießt sich selbst regelmäßig ins Knie. Es gibt nun einmal nichts, was man der simplen Wahrheit entgegensetzen kann. Und wenn Lügner ihre Macht demonstrieren, wird es nur noch peinlicher für sie.

Jehovas Zeugen in Wiesloch entfachen einen emsigen Aufwand, der seltsame Blüten treibt, um mir das Handwerk zu legen. Sie schöpfen ihr Selbstbewusstsein aus ihrem großartigen Wir-Gefühl und lassen sich von ihrem konspirativen Geist der Intrige beflügeln. Sie erleben eine Art Schnitzeljagd und fühlen sich sichtlich wohl dabei, für ihre Organisation Tricks und Raffinessen anzuwenden. Welche blamablen Situationen sie damit in aller Öffentlichkeit vorführen, begreifen sie scheinbar nicht. Arm dran.

Nachdem Jehovas Zeugen in Wiesloch erkannt hatten, dass ich mich von ihrem Verhalten nicht beeindrucken ließ und viel mehr ihre Schwäche für noch mehr Aufklärung ausnutzte, verschwanden gegen 11:00 Uhr alle von ihnen auf einen Schlag. Wie von einem Geheimdienst gelenkt, wurde das organisierte Verschwinden durchgeführt. Ich fuhr daraufhin nach Heidelberg.

Jehovas Zeugen in Heidelberg voller Verachtung

Wie schön, dass es außer den Zeugen Jehovas in Wiesloch auch noch Zeugen Jehovas in Heidelberg gibt. Ein Alleinunterhalter fühlt sich elend, wenn er kein Publikum hat. Das kann mir nicht passieren. Selbst wenn Jehovas Zeugen aus taktischen Gründen ein Predigtdienst-Verbot in den von mir besuchten Städten verhängen würden, könnten sie meine Aufklärungsarbeit nicht stoppen. Dann müsste ich ohne die Anwesenheit von Jehovas Zeugen meine Schilder hochhalten oder weiter entfernte Städte besuchen. Letzteres würde ich sogar liebend gerne tun, wenn ich mehr Zeit hätte.

In Heidelberg brach die Verachtung der Zeuginnen Jehovas wie Eiter aus dem Pickel hervor. Ich hörte ihre Lästereien, die ihre Hochnäsigkeit ganz klar machten, und blieb ganz still und ruhig in ihrer Nähe mit meinen Schildern stehen. Als sie in die Fußgängerzone abzogen, sprach mich eine Frau an, die ganz verwundert darüber war, was ich machte. Es stellte sich heraus, dass sie eine Christin ist, die schon viele Konfrontationen mit Jehovas Zeugen erlebt hat. Das Gespräch wurde so interessant, dass wir die Zeuginnen Jehovas immer wieder aus dem Blick verloren und ihnen mit leichter Verspätung hinterher gehen mussten. Aufgrund der angeregten Diskussion stellten die sonst so penetranten Zeuginnen Jehovas ihren Predigtdienst ein und gingen essen.

Ein Mann gesellte sich zu uns. Auch der englisch-sprachige Christ begegnete uns. Der, der am letzten Freitag mit den Zeuginnen Jehovas so streng geredet hatte, mich aber dafür kritisiert, dass mein Vorgehen zu hart sei. Ein Schwarzer sprang vom Straßenrand aus auf uns zu und schrie uns an. Ich hielt ihm die Schilder so hin, dass er sie lesen konnte, und er blieb sprachlos stehen.

Dieser Tag war wieder ein einmaliges Event, mit viel mehr Inhalt als ein Kongress der Zeugen Jehovas je bieten kann. Eigentlich bräuchte ich einen Hubschrauber und viele Angestellte, damit sich diese Erlebnisreisen durch die entkernten Gemüter der Zeugen Jehovas verdichten lassen. Doch das, was ich tun kann, reicht mir. Es ist mehr als nur Argumentation. Es ist die Konfrontation erlebter Wahrheit mit der fiktiven Wachtturm-Systematik. Ich würde zehn Euro bezahlen, wenn ich dieses Erleben und seine Tragweite eins zu eins per USB-Stick auf das Bewusstsein anderer übertragen könnte.


Kommentare

Fotos für Tablet oder Handy



Kommentar schreiben:
Name:   E-Mail: 
Bitte aktivieren Sie zum Absenden diese Checkbox und warten Sie einige Sekunden, bevor Sie auf "senden" klicken:
Ihr Kommentar erscheint auf dieser Seite spätestens nach 24 Stunden.
Warum werden nicht alle Kommentare veröffentlicht?
Erstellungsdatum: 30.09.2016 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363