Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 263

Zeuge Jehovas in Heidelberg fotoscheu - 04.10.2016

Macht durch Lüge: Wachtturm-Gesellschaft

Und wieder ist der Zeuge Jehovas nur deswegen sauer, weil er fotografiert wird. Dass die Irrlehre der Wachtturm-Gesellschaft öffentlich mit wenigen Worten widerlegt und als Schande angeprangert wird, scheint Jehovas Zeugen nicht weiter zu stören. Doch wenn ein Foto gemacht wird, dann stoßen Jehovas Zeugen an ihre emotionalen Grenzen. Daran lassen sie erkennen, dass sie mehr Ehrfurcht und Respekt vor dem Ansehen bei Menschen haben als vor ihrem Wachtturm-Gott Jehova. Jeder einzelne Zeuge Jehovas signalisiert durch seinen Foto-Hass, dass Mister Jehova "Gott" von der Wachtturm-Gesellschaft weniger wert ist als das Ansehen der Zeugen Jehovas bei den Menschen.

In Heidelberg schauen die Menschen interessiert herüber und der Zeuge Jehovas wäre wohl von niemandem entdeckt worden, wenn ich mich nicht mit meinen Schildern in seiner Nähe aufgestellt hätte. Viele erkennen den Zusammenhang und sind erfreut über die klaren Worte in der Öffentlichkeit. Vier Männer fragen mich aus über den Sinn und Zweck der Veranstaltung und ich erkläre ihnen die Zusammenhänge. Der Zeuge Jehovas schaut von seinem Versteck aus beklemmt zu und muss neidisch sein, dass er nur eine Fassade ist, mit der niemand spricht. Kurz danach rollt er den Wachtturm zusammen und macht sich auf, den Ort der Tat zu verlassen. Ich mache ein Foto von seinem Abgang.

Das ist ihm zu viel!

"Sie dürfen kein Foto von mir machen!" Ich stecke den Fotoapperat weg und versuche dem Zeugen Jehovas zu erklären, warum ich ein Foto von ihm machen darf. Ich bemerke, dass der Mann total schüchtern ist und dass seine Ansprache an mich schon viel zu viel für ihn war. Ich versuche trotzdem, die rechtlichen Bedingungen zu erklären, und muss dafür neben ihm her rennen, denn er ist im Stechschritt unterwegs zum rettenden Kaufhof, hinter dessen Eingangstür man so schön verschwinden kann.

Leider ist es mir nicht gelungen, den Mann aufzuklären. Viel weniger konnte ich ihm seine Situation erklären, denn die Erkenntnis darüber kam mir erst nach seinem Verschwinden. Ich vermute, dass dieser Mensch sich Macht und Einfluss und eine schöne Zeugin Jehovas in der Wachtturm-Clique erhofft, um trotz seiner Schüchternheit einmal so richtig erfolgreich zu sein. So wie ich ihn in diesen wenigen Sekunden kennen gelernt habe, wird daraus nichts. Dieser Mann wird irgendwann in der Luft zerrissen und ausgeschlossen werden oder er wird selbst zu einem der schlimmsten Verbrecher werden müssen, um sich im Laden Jehovas halten zu können.

Die Lügenmacht der Wachtturm-Gesellschaft

Die Beeinflussung der Zeugen Jehovas durch die Wachtturm-Literatur schlägt sich ganz plastisch und abseits aller theologischen Fragen darin nieder, dass Jehovas Zeugen wie Diebe reagieren, wenn sie mit Fakten aus ihrer Religion konfrontiert oder auch nur fotografiert werden. Nichts lässt sich erkennen, für das Jehovas Zeugen irgendwie einstehen. Sobald es über die theoretische Rechthaberei hinausgeht, möchten Jehovas Zeugen im Erdboden versinken und sind empört, wenn man sie daran hindert. Wie kleine Teufel kreischen, denen man den Rückweg in den glühenden Schlund versperrt, fangen Jehovas Zeugen in diesen Momenten damit an, menschliche Gestalt anzunehmen und ein gewisses Rückgrat zu zeigen. Wenn auch angefacht durch Lügen, aber sie bekommen eine gewisse Substanz, leisten Widerstand, werden ein ganz kleinwenig echt.

Und ich sag's noch einmal:

  • Jehovas Zeugen dürfen fotografiert werden, wenn sie aktiv sind.
  • Jehovas Zeugen reagieren echter auf Fotografiert-Werden als auf Argumente.

Die Wachtturm-Gesellschaft kann nichts tun. Sie muss mit ansehen, wie sich ganz sachlich und rechtlich einwandfrei ihr Foto-Verbot auflöst.

Hier ein Video über den wahren Betrug der Wachtturm-Gesellschaft. Das Foto-Verbot ist nur eine Kleinigkeit, bei der man diese Lügner packen kann.


Kommentare

01

Warum eigentlich sind Zeugen Jehovas so gegen das Fotografieren? Es tut nicht weh, sagt doch nichts über den Einzelnen aus, oder doch?

In südlichen Ländern wollen die Einheimischen auch nicht fotografiert werden, weil sie glauben, ihr Gesicht zu verlieren. Verlieren Zeugen Jehovas ihr Gesicht, wenn sie geknipst werden?

Ihr Gehabe und ihr arrogantes, kaltes Auftreten gibt mehr preis als ein Foto. Ihre Trolleys mit den Bilderbüchern sind schon fast peinlich; ich finde, dass man Gott liebevoller und effektiver, vor allem aber niveauvoller preisen kann, z. B. mit schönen Gesprächen ...

Untereinander (ich erinnere mich, im Königreichsaal) haben sich die "Brüder und Schwestern" gern fotografiert und die Bilder herumgezeigt. Hat dies Gebaren einen Grund?!

Liebe Grüße von Karin aus Buchholz [05.10.2016]

Hallo Karin, mir geht der Gedanke durch den Kopf, dass Jehovas Zeugen ja permanent eingeflüstert bekommen, wie wahnsinnig privilegiert sie in allen Belangen sind. Und wenn dann jemand auf diese Privilegien gar keine Rücksicht nimmt, dann verlieren Jehovas Zeugen tatsächlich ihr künstliches Wachtturm-Gesicht. Indem Jehovas Zeugen von irgend jemandem fotografiert werden, werden sie möglicherweise für ein paar Minuten ihres eingebildeten Fürstenstandes beraubt. In den Städten, in denen ich unterwegs bin mit meinen Schildern und dem Fotoapparat, sind die Zeugen Jehovas tatsächlich oft schon nicht mehr so knallhart gefühlt hochstehend, sondern nur noch ganz simpel hochnäsig. Nach dem Hochmut kommen nur noch Spott und Hohn. Ihren Spott und Hohn brauchen Jehovas Zeugen in dieser Lage dringend, um nicht ganz abzustürzen. In Bruchsal haben Jehovas Zeugen die Taktik entwickelt, sich wie Models aufzustellen und mit stechendem Blick in die Kamera zu blicken. Immerhin. Auf diese Weise findet ein bisschen Fortschritt statt. [RH]

Fotos für Tablet oder Handy



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