Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 264

Zeugen Jehovas in Wiesloch grau wie das Wetter - 07.10.2016

Stimmung am Nullpunkt und darunter

Das Geschäft mit dem Wachtturm ist auch ohne besondere Vorkommnisse schon äußerst trist und langweilig. Dass aber Jehovas Zeugen lange Gesichter machen dürfen, ist ihnen vom treuen und verständigen Sklaven verboten. Jehovas Zeugen müssen immer zufrieden lächeln. Die Grinsekönigin unter den Zeugen Jehovas habe ich 2016 in Bruchsal gesehen. Die hat gegrinst, dass sich die Balken bogen.

Jehovas Zeugen in Wiesloch waren heute sehr, sehr traurig. Nein, nicht traurig, sondern einfach nur sauer. Während ich die Schilder hochhielt und jeder der Beteiligten eigentlich wusste, dass sich auch hier nichts neues unter der Sonne abspielt, gewann meine Tätigkeit Stück für Stück Aufmerksamkeit und Gewicht, während Jehovas Zeugen und ihre Wachttürme ganz in weite Ferne rückten. Nur ab und zu schaute einmal ein Passant zu den Zeugen Jehovas hin, weil er checken wollte, warum ich mit meinen Warnschildern da stand.

Bereits nach etwa 15 Minuten steckten die Wachtturm-Frauen ihre Werbe-Ware zurück in ihre Wachtturm-Transport-Taschen und entfernten sich. Eine Zeugin Jehovas machte noch schnell ein Foto von mir. Ich stellte mich mit den Schildern bereit, kam aber damit zu spät. Ich fragte sie, ob sie noch ein Foto machen wolle. Sie sagte schneidend: "Eins reicht mir!" Jehovas Zeuginnen entstiegen eingeschnappt der Fußgängerzone, wie ein Kanalarbeiter aus dem Gulli steigt. Man sah es den Zeuginnen Jehovas an ihren Gesichtern an, dass sie froh waren, den Ort zu verlassen, der sich ihrer Ansicht nach unter Satans Herrschaft befindet.

Der schaukelnde Elefant im Zoo

Am unteren Ende der Fußgängerzone befand sich schon der nächste treue Zeuge Jehovas und ging wie ein Elefant im Zoo immer hin und her. Es handelte sich um den wütenden Zeugen Jehovas, der vor einiger Zeit noch geglaubt hatte, ich müsse immer einen bestimmten Abstand zu Jehovas Zeugen einhalten, und der damals darüber von einem Polizisten aufgeklärt werden musste, dass dem nicht so ist. Dem entsprechend heftig musste sich der wütende Zeuge Jehovas beherrschen. Sein Gesicht wurde immer länger. Nur in der Situation, als dieser Zeuge Jehovas einem LKW-Fahrer einen Tipp gab, hellte sich sein Wesen kurz auf. Jehovas Zeugen sind nicht in allen Lebenslagen eiskalt.

Während der Zeuge Jehovas gelangweilt auf seinem Posten blieb, kam eine Christin auf mich zu, die mich für einen Zeugen Jehovas hielt. Das Gespräch war sehr angeregt und kontrovers, bis sich der Irrtum aufklärte. Danach wurde das Gespräch noch angeregter und der Zeuge Jehovas verlor seine Standhaftigkeit. Dieser Zeuge Jehovas zelebriert immer das Zusammenpacken seines Werbematerials mit dem Rücken zu mir und allen anderen Menschen. Was er verstecken will, weiß ich nicht.

Jehovas Zeugen verwenden eine höllenlange Spanne ihrer Lebenszeit darauf, die Wachtturm-Dokrin zu studieren, damit ihnen die Irrtümer der Wachtturm-Gesellschaft immer weniger auffallen. Die Wachtturm-Gesellschaft unterhält ein hauseigenes Gedanken-Polizeisystem, damít sich auf keinen Fall ein Zeuge Jehovas aus ihren Fängen lösen kann. Doch die langen Gesichter der Zeugen Jehovas, die ich heute in Wiesloch zu sehen bekam, signalisierten mir, dass es für sie nicht mehr so leicht zu sein scheint, Jehovas Gedankenpolizei zu gehorchen. Irgend etwas muss in Wiesloch vorgefallen sein, was Jehovas Zeugen in ihren Grundfesten erschüttert hat.

Frustration - Grund zur Hoffnung?

Die Frustration der Zeugen Jehovas kann nur insofern ein Hoffnungsschimmer sein, dass sie ein Signal für die zunehmende Entlarvung der viel gepriesenen Wachtturm-Lehre ist. Was die Wachtturm-Gesellschaft den Zeugen Jehovas als Kleidung anbietet, zeigt sich als ein zerrissenes, altes, schmutziges Kleidungsstück. Die Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt, ist eben nicht die Wachtturm-Doktrin, sondern Jesus Christus selbst. Jesus sagt, dass wir den Vater und den Sohn erkennen müssen und dass genau das das ewige Leben ist. Jehovas Zeugen haben die Erkenntnis Gottes, die nur durch das Annehmen Jesu möglich ist, abgeändert in das fortwährende Studium der Wachtturm-Doktrin. Das permanente Studium einer menschlichen Doktrin soll der Schlüssel zum ewigen Leben sein.

Nun wird aber Jehovas Zeugen, die sich bisher in dem Turm-Gebäude der hochgestellten Erkenner wähnten, vorgeführt, dass ein kleiner dummer Christ mit viel mehr Power, Durchschlagskraft, Ausdauer und Freude für Jesus einsteht, als Jehovas Zeugen das für ihren Jehova "Gott" tun können. Das tut natürlich weh. Jehovas Zeugen befinden sich in einem menschlichen System. Deshalb ist die Folge der Zorn der vorgeschalteten Menschen, die sich einbilden, gegen diesen kleinen dummen Christen nicht so verloren haben zu können.

Noch nie ist es dieser großartigen weltweiten Organisation Jehovas untergekommen, von einem einzelnen kleinen dummen Christen so vorgeführt zu werden. Noch nie haben sowohl das Jehova-Fußvolk als auch die Führungskräfte der Wachtturm-Gesellschaft erlebt, dass das einfache dauerhafte und dabei argumentativ nicht an Kraft verlierende Korrektiv auf der Straße ihre Kreise störte. Alle vernünftigen Ansätze innerhalb der Zeugen Jehovas führen zum sofortigen Ausschluss der entsprechenden Personen und zu deren umgehenden Brandmarkung als Abtrünnige. Dieser Schutzmechanismus der Wachtturm-Org läuft auf der Straße ins Leere. Jehovas Zeugen müssen feststellen, dass ihre Standhaftigkeit nur dem Fanatismus geschuldet ist und da, wo sie noch funktioniert, immer weiter dazu führt, dass Jehovas Zeugen der Lüge überführt werden.

Nebenbei muss ich unbedingt erwähnen, dass ich selbst mich wundere, dass ich diese Ausdauer und Freude habe. Ich bin von meinem Charakter her immer derjenige gewesen, der schnell aufgibt und sich einer anderen Sache zuwendet. Mit dieser Aussage über mich möchte ich Jesus Christus die Ehre geben, denn ich kenne es nicht von mir, eine Angelegenheit in meinem Leben wirklich einmal bis zum Ende durchgeführt zu haben.

Doch in Sachen Jehovas Zeugen bahnt sich im Raum Speyer, Heidelberg, Wiesloch, Bruchsal eine kleine Unregelmäßigkeit an, was die Macht der Wachtturm-Gesellschaft angeht. Irgend etwas rumort unter der Haut und ist auf dem Weg. Meiner persönlichen Kenntnis entzieht sich das, doch verdichtet sich bei mir so ein Gefühl. Es mögen noch viele auftreten, die mich verhöhnen und hochnäsig auf dieser Webseite kommentieren. Doch auf eine mir unbekannte Weise entsteht eine Situation, auf deren Ausgang ich sehr neugierig bin. Wie lange wollen Jehovas Zeugen noch gegen die Entlarvung der offensichtlichen Lügen der Wachtturm-Gesellschaft durch Vergötterung ihrer Organisation anstinken? Wie weit reicht die Kraft ihres semi-militärischen Drills in den Königreichssälen?

Wenn die Wachtturm-Org nach all diesen Jahren, in denen sie nicht gegen die öffentlich vorgetragene Behauptung, dass Jehovas Zeugen verbluten lassen, vorgehen konnte, nicht endlich einen siegreichen Schlusspunkt setzen kann, muss das Desaster der Wachtturm-Doktrin weiterhin seinen fatalen Lauf nehmen. Ohne einen deutlich und weithin sichtbaren Akt der Überlegenheit kann die Wachtturm-Gesellschaft ihre schändliche Blöße nicht mehr bedecken. Wenn nicht bald der Wachtturm-Jehova das Harmagedon über Wiesloch, Bruchsal, Speyer und Heidelberg kommen lässt, sieht die Wachtturm-Gesellschaft alt aus.

Selbst wenn ich die Situation missdeute und den Zeugen Jehovas nur eine Laus über die Leber gelaufen ist, gibt es noch für Jahre zu tun. Die Reservisten-Bataillone der hiesigen Jehovas Zeugen-Filialen werden noch lange immer wieder aufgefüllt werden. Die Wachtturm-Gesellschaft wird noch jede Menge Nachschub an neuen treuen Zeugen Jehovas herankarren.

Und dennoch ist ein Punkt erreicht, den ich wahrnehme, aber noch nicht genau deuten kann. Die zutreffendste Beschreibung meines Verdachts ist: Bei den Wachtturm-Oberen zeigen sich die ersten bösen Furunkel im Gesicht und das Fußvolk sieht es.

Jehovas Zeugen - Warum "Diener Gottes" so viel Leid ertragen müssen


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