Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 266

Jehovas Zeugen aufklären ist sinnvoll - 14.10.2016

Menschen vor Lüge warnen auch

Heute fragte mich jemand, als ich losfahren wollte, ob ich wieder zu den Zeugen Jehovas fahren wolle. Ich bejahte und bekam die Frage zu hören, ob es denn nichts Sinnvolleres als das gäbe. Ich antwortete: "Diese Frage stelle ich mir auch immer wieder." Leichte Errötung. Er muss wohl gemerkt haben, dass seine Ideale nicht ohne weiteres auf andere Menschen zu übertragen sind. Mich verunsicherte diese Frage jedoch nicht wenig und ich beschäftigte mich den ganzen Tag damit. Am Ende musste/durfte ich feststellen, dass ganz unabhängig von irgendwelchen argumentativen Erwägungen die Sinnfrage beantwortet wurde. Das Ganze ist vergleichbar mit einer Schatzsuche, die trotz großer Aussichtslosigkeit am Ende volle Taschen und Kisten bringt. Erklären kann ich das nicht.

Wieslochs Zeugen Jehovas wissen Bescheid, wann und wo mit mir zu rechnen ist. Nur einer hat das wohl verschlafen und musste nach etwa 15 Minuten sein weltweites Predigtwerk einstellen. Nach meinem dritten oder vierten Passanten-Gespräch klappte der Wachtturm zusammen und wurde nicht mehr gesehen.

In Heidelberg drohte mir eine freundliche Zeugin Jehovas mit einer Anzeige wegen Fotografierens. "Wenn Sie noch einmal den Fotoapparat rausholen, dann ..." Leider hörte sie mir nicht zu, als ich ihr erklärte, dass sie als in der Öffentlichkeit "predigende" Zeugin Jehovas das Recht auf das eigene Bild aufgegeben hat. Die Zeuginnen Jehovas wechselten schnell den Standort und die fotoscheue Zeugin Jehovas ging zur Polizei.

Während wir von A nach B gingen, entspann sich mit der anderen Zeugin Jehovas ein freundliches Gespräch, das mehrere Leute vor der roten Ampel mithörten. Die Fakten, dass Jehovas Zeugen mit Jesus keinen Kontakt haben dürfen und dass sie ihn in ihrem jährlichen Antiabendmahl nur feierlich ablehnen können, kamen bei dieser Frau jedoch nicht an. Sie betonte, dass ich für sie nie ein Störfaktor gewesen sei. Schöner konnte sie ihre Ignoranz nicht beschreiben. Wer in einer Religion ist, die Menschen verbluten lässt, muss sich schon undurchdringliche Scheuklappen zulegen, um die Gehirnwäsche zu überleben.

Ein Mann mit roter Einkaufstasche kam herzu und machte zwei Fotos von mir, schüttelte mit dem Kopf und sagte etwas von Polizei.

In Heidelberg greift die Thematisierung der Wachtturm-Irrlehre als Lüge langsam Raum. Manche Blicke bei der Begegnung ohne Schilder sagen mir: "Ich erkenne dich wieder. Du bist doch der ... mach weiter."

Ein Rosenkreuzer-Freimaurer sprach mich an und rührte Gott und die Welt schön durcheinander. Wie Jehovas Zeugen sich selbst zu den Wissenden zählen, glauben Freimaurer an sich selbst, an ihr Gutsein und an ihr glorreiches Wissen. Eines muss ich dem Mann aber zugute halten: Er hörte zu, wenn es Zeit war zuzuhören. Deshalb nehme ich an, dass mein dringender Rat, Jesus selbst zu fragen, wer er ist, bei ihm angekommen ist. Wir können uns nicht einen beliebigen Jesus schnitzen, sondern wir müssen ihn selbst fragen und seine Antwort annehmen.

Die Information, dass Jehovas Zeugen, Mormonen und Adventisten im Dunstkreis der Freimaurerei entstanden sind und unter dessen Einfluss stehen, nahm er hin. Darüber konnte oder wollte er nichts sagen. Der Freimaurer glänzte mit Mainstream-Wissen, machte aber bei detaillierten Dingen eher einen naiven Eindruck. Sein Hauptargument war, dass Jehovas Zeugen doch ihre Lebenslüge genießen würden. Ich antwortete darauf: "Wenn Ihnen deswegen die Zeugen Jehovas egal sind - mir sind sie nicht egal."

Manche Leute fragen nach, ob es nicht doch etwas Sinnvolleres gibt als den Versuch, Jehovas Zeugen über ihre Lebenslüge aufzuklären. Ich habe auf diese Frage keine überzeugende Antwort, obwohl ich es immer wieder erlebe.


Kommentare

01

Hallo Rüdiger, zur Frage, ob es denn nichts Sinnvolleres als das gäbe, ist mir dieser Vers eingefallen:

‭‭2. Timotheus‬ ‭3:17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Was kann es schöneres und sinnvolleres geben, als von Gott selbst eingesetzt und instruiert zu werden? Gott befähigt einen Verkünder der göttlichen Wahrheit dazu, alles zu tun, wozu man berufen ist. Einen solchen Dienst kann man nicht aus eigener Kraft leisten. Gottes Kraft ist es, die einen Gläubigen dazu prädestiniert.

Jürgen [16-10-2016]

Hallo Jürgen, darüber bin ich tatsächlich immer im Zweifel. Parallel dazu stellt sich dauerhaft die Frage: Was denken die anderen von mir und was davon ist wie einzuordnen. Mir ist die Position eines nicht organisierten, unbedarften, ehrlichen Menschen lieber als alle Varianten göttlicher Berufung. [RH]

02

Hallo Rüdiger, was andere denken, können wir nur ahnen und nicht wirklich wissen. Infolgedessen lohnt es sich nicht, sich Gedanken darüber zu machen. Wir sollten immer auf Christus schauen. Wie Gott uns sieht, ist maßgebend und nicht, wie die Menschen uns sehen.

Wer sagt denn eigentlich, dass alle Varianten göttlicher Berufung einen nicht organisierten, unbedarften, ehrlichen Menschen ausschließen?

Warum ziehst du da eine Trennlinie? Ich denke, beides gehört zusammen und ergänzt sich.

Jürgen [16.10.2016]

Wo Du recht hast, hast Du recht. [RH]

03

1. Timotheus 4,16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Dingen! Denn wenn du dies tust, so wirst du sowohl dich selbst erretten als auch die, die dich hören.

Du bewahrst mit deinem Schilderdienst arglose Suchende davor, in die Falle der Irrlehre der Jehovas Zeugen zu rutschen. Denn auf diese trifft zu:

Matthäus 15:9 Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.

Ist es denn wichtig für dich, was Menschen von dir denken, Rüdiger? Warum musst du es unbedingt einordnen? Denk mal an Zachäus. War ihm wohl wichtig, was die anderen dachten, als er auf den Baum kletterte? Ein erwachsener reicher Mann klettert auf einen Baum ... wie peinlich das wohl aussah?

Gibt es wichtigeres als Menschen darauf hinzuweisen, dass sie den sicheren Tod wählen, wenn sie sich den Jehovas Zeugen anschließen?

NEIN.

Du wirkst nichts aus dir selber! Alles wird durch Jesus getan. Er ist der Weinstock!!

Anle [16.10.2016]

Danke für diese Erinnerung. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. [RH]

04

Ohne Dich, Rüdiger, ohne diese Webseite, ohne meine Fragen an Dich auf anderen Kanälen, ohne Deine Aufklärung wär' ich wohl nicht so offen für Jesus geworden. Danke. Vielleicht doch?? Aber ich bin Dir sooooo dankbar!!

Ich bin frei und glücklich ..., und ich war eine Zeugin Jehovas. Unglaublich!! Ich danke Jesus dafür, mich/uns aus dem Gefängnis heraus gehalten zu haben und danke Ihm täglich dafür.

Liebe Grüße von Karin [18.10.2016]

05

Karin, Anle, Jürgen, ich danke euch sehr für eure Ermutigung.

Rüdiger [18.10.2016]

Fotos für Tablet oder Handy



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