Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 269

Jehovas Zeugen in Darmstadt - 22.10.2016

Und ein Moslem

Jürgen berichtet:

Johannes 6:44 Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, dass ihn der Vater zieht, der mich gesandt hat; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

Matthäus 18:20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Diese beiden Verse haben sich heute mal wieder absolut bewahrheitet und ich danke Jesus dafür, dass wir Zeugen davon sein durften, wie ein Mensch vom Vater gezogen wurde und wie Jesus in unserer Mitte war.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Muslim uns anspricht und sich dann stundenlang für unsere Schilderaktion interessiert.

Ich war sehr beeindruckt davon, wie geduldig und wissbegierig der junge Mann aus Syrien war. Er hatte viele Fragen und konnte zuhören. Er hatte keine Einwände und stimmte den Ausführungen von Rüdiger zu.

Die richtige Herzenseinstellung war vorhanden und darauf kommt es an.

Geistliche Werte können nur vermittelt werden, wenn das Herz dazu bereit ist.

Es war einfach unfassbar, wie gut der Muslim alles aufnahm, verstand und gar nicht genug davon bekommen konnte, trotz der sprachlichen Kommunikationsschwierigkeiten, die wir hatten, da wir uns nur in Englisch unterhalten konnten.

Das was wir da erlebt haben, erinnert mich im Nachhinein ein bisschen an die Begebenheit, wo Philippus vom Heiligen Geist zu dem Kämmerer nach Äthiopien geschickt wurde, um ihm das Evangelium zu verkünden. In Apostelgeschichte 8:26-39. Fehlte nur noch die Taufe.

Zum Schluss haben wir sogar noch zusammen gebetet. Was für eine seltene Situation. Ich dankte Jesus dafür. Der Muslim wunderte sich über die Einfachheit, mit der unsere Gebete an Jesus gerichtet waren.

Rüdiger berichtet:

Regen, Kälte, Nachtarbeiter, die froh waren, mit jemandem sprechen zu können, ein Typ, der sich als Freund von Hooligans sah, geschäftige Menschen, die ihre Regale auffüllten - so erlebten wir Darmstadt morgens um acht. Jehovas Zeugen erschienen erst um 10:00 Uhr. Jehovas Zeugen legen keinen Wert auf Menschen, sondern nur auf Menschenmassen. Die Religionsausübung der Zeugen Jehovas bezieht sich auf eine optimierte Werbung für einen Zeitungsverlag. Da muss man nicht schon um 8:00 Uhr in der Fußgängerzone sein. So kommt es, dass alle Menschen, die ab 10:00 Uhr nicht mehr in der Fußgängerzone sind, in Harmageddon vernichtet werden müssen. Das Werbekonzept der Zeugen Jehovas sorgt dafür, dass ein bestimmter Teil der Menschheit gar nicht zu diesem Jehova "Gott" kommen kann.

Aber die anderen Menschen, die wie Jehovas Zeugen erst ab 10:00 Uhr in die Fußgängerzone gehen, haben den Vorteil, eventuell Harmageddon überleben zu können. Leider haben sie aber auch den Nachteil, für das eventuelle Überleben der bösen Wachtturm-Phantasie ihr Leben, ihr Geld und ihr Denken an die Wachtturm-Gesellschaft abtreten zu müssen. Wie fühlt sich das an, ein Leben lang auf das falsche Pferd gesetzt zu haben und dann doch einem Gott zu begegnen, der Mensch wurde? Jehovas Zeugen können auf ein reichhaltiges Leben zurückblicken, wenn sie erfahren, dass sie den falschen Gott angebetet haben. Jehovas Zeugen können zwar nicht auf Gedanken zurückblicken oder auf Erkenntnis, aber sie können auf jede Menge Stunden zurückblicken, die sie - zwar falsch, aber - investiert haben. Das Kapital, das Jehovas Zeugen bei Gott haben, sind Wachtturm-Zeitungsverlag-Werbestunden! Das ist enorm!

Um sich etwas auf Wachtturm-Zeitungsverlag-Werbestunden einbilden zu können, muss man schon übel hochgenommen worden sein. Um sich aber aus diesen Wachtturm-Zeitungsverlag-Werbestunden eine Brücke ins Paradies der übergroßen Tomaten und Kürbisse zu bauen, muss man auf Jehovas Zeugen gehört haben und die Bibel niemals selbst gelesen haben. Und dennoch gibt es eine Chance auch für diese Menschen, die sich auf dem Weg ins Jehova-Paradies die Beine in den Bauch stehen. Diese eine Chance, Gott wirklich kennenlernen zu können, haben alle Menschen - eben auch die dumm Gehaltenen mit dem Wachtturm-Trolley.

Dass jeder Mensch diese Chance hat, bewies heute ein Moslem, der uns so intensiv ausfragte, dass wir Jehovas Zeugen fast aus dem Blick verloren. Jesus, die einzige Chance, die wir Menschen haben, war das Zentrum unserer Gespräche und wir mussten uns sehr gedulden, bis wir endlich wieder Zeugen Jehovas entdeckten. Unser wissensdurstiger Moslem nahm uns so sehr in Anspruch, dass Jehovas Zeugen auf die hinteren Bänke verwiesen wurden. Am Ende lachte unser Gesprächspartner sogar über die Situationskomik, die Jehovas Zeugen verursachen, weil sie immer nach wenigen Minuten verschwinden. Der Moslem hatte die Diskrepanz zwischen Christ und Antichrist verstanden.

Während uns der ältere Zeuge Jehovas nur durch Abschätzigkeit zu beeindrucken suchte, so dass unserem muslimischen Gast ein Licht über Jehovas Zeugen aufging, reagierten am Ende des Vormittags zwei junge Zeugen Jehovas mit dem Victory-Zeichen und anschließendem Verlegenheitsgrinsen, das nicht aufhören wollte. Die jungen Zeugen Jehovas begriffen unsere Slogans sofort und einer von ihnen hatte plötzlich ein sehr wichtiges Telefonat. Er beendete dieses Telefonat mit dem überlaut gesprochenen Satz: "Ja, wir kommen sofort!" Damit hatte er sich die Position verschafft, den Ort der Blamage ohne Gesichtsverlust verlassen zu können.

Beeindruckend und zugleich verführerisch war die wiederholte Aussage unseres muslimischen Freundes, dass er in Deutschland Menschen vermisst, die wirklich etwas für andere tun. Wir waren nach seiner Aussage genau das, was er vermisst. Verführerisch war diese Aussage insofern, dass wir uns gelobt hätten fühlen können, falls wir die Ehre nicht Jesus gegeben hätten. Denn uns trifft keine Leistung und kein Verdienst. Wir haben nur nach unserem Herzen gehandelt und machen keinen Job, wie Jehovas Zeugen ihn tun müssen. Wir machen keinen Job und können ihn deswegen auch nicht kündigen. Wenn Jesus dich ins Herz trifft, machst du keinen Job mehr, sondern du lebst.

So hat sich heute in Darmstadt das mehrtägige Nachdenken über Sinn und Unsinn unserer Aktionen durch einen muslimischen Menschen erledigt, der uns über unser Wirken Zeugnis gab. In uns selbst wussten und fühlten wir schon ganz klar, dass es nichts Sinnvolleres gibt, als Menschen vor der antichristlichen Lüge zu warnen. Dass aber ein Mensch, der Jesus noch gar nicht kannte, uns eindrucksvoll seine Unterschrift gab, dass wir nicht sinnlos unterwegs sind, das übersteigt meine kühnsten Hoffungen auf eine Antwort auf die Sinnfrage.

Wir werden nun nicht den Moslem mit Liebesbekundungen überfallen und ihn zu einem Bibelstudium zwingen. Wir wissen, dass allein Jesus ihn zu sich ziehen kann.


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