Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 276

Wiesloch: Zeugen Jehovas geben sich die Schande - 25.11.2016

Die Macht der Wachtturm-Org über ihre Enthirnten

Bahnhof Walldorf/Wiesloch - Gerade angekommen warf ich einen kurzen Blick aufwärts zum Überweg über die Gleise. Einer, der mich beobachtete, sah zu mir herab und ich ging hinauf. Es war tatsächlich ein Zeuge Jehovas, der genau in dieser Sekunde mit seiner Predigtdienst-Partnerin zur großen Trolley-Ralley startete. Nach ihrem Blitzstart entfernten sich die Zeugen Jehovas immer weiter Richtung Horizont, an dem sie immer kleiner wurden.

Es ist einfach unfassbar, dass Jehovas Zeugen wie erwischte Diebe verschwinden, nur weil jemand mit ein paar Fakten aus ihrer Religion zu ihnen unterwegs ist. Leider sind die Fotos des Jehovas-Zeugen-Abgangs recht unscharf. Das schwache Novemberlicht und das Teleobjektiv arbeiteten nicht gut zusammen. Doch gebe ich alle Bilder heraus, um das Gefühl zu vermitteln, das sich aus der affektierten Reaktion der Zeugen Jehovas ergab. Jehovas Zeugen türmen wie die Diebe. Sie sollten Kilometergeld beantragen.

Jehovas Zeugen haben in ihrer Geschichte immer wieder staatliche Instanzen missbraucht, um die Wachtturm-Propaganda als Ausübung ihrer Religion anerkennen zu lassen. Sie haben sich nie von irgendwo vertreiben lassen. Und wenn, dann nur um anschließend auf dem Klageweg durch alle Instanzen hindurch die Verführung anderer als ihre Religionsausübung schützen zu lassen. Doch welches Gericht wird jemals das Hochhalten von Fakten als etwas verurteilen, das Jehovas Zeugen an ihrer Religionsausübung hindert? Wie weitgehend das Hochhalten einfacher Fakten aus der Wachtturm-Religion angeblich wirkt, sollten heute wieder einmal die affektierten Reaktionen der Zeugen Jehovas am Bahnhof Walldorf/Wiesloch zeigen. Jehovas Zeugen möchten den Eindruck vermitteln, dass sie vor so etwas fliehen müssen.

Und falls jemand denkt, die armen, armen Zeugen Jehovas werden nicht in Ruhe gelassen, sondern an ihrer Religionsausübung gehindert ... in der Fußgängerzone Wiesloch reagierten Jehovas Zeugen genau entgegengesetzt. Sie blamierten sich, indem sie stur ihre Stunden ableisteten, die ihnen vom Wachtturm-Moloch vorgegeben sind. Wenn es aufs Monatsende geht und gerade eine längere Schlechtwetter-Phase vorüber ist, dann treten Jehovas Zeugen auf wie die Fliegen. Und wie Fliegen merken sie nichts. Sie sind so lästig wie Fliegen und haben nicht viel mehr Schuldbewusstsein als Fliegen. Jehovas Zeugen sind von der Wachtturm-Gesellschaft entkernt worden, so dass sie nichts mehr von dem empfinden können, was ein normaler Mensch empfindet. Sie merken auch nicht, dass die Wachtturm-Gesellschaft Jehovas Zeugen schwer belastet, indem sie sie als die Heuschrecken aus dem Abgrund identifiziert, die einem Drittel der Menschheit Schaden zufügen.

Ich war schon etwas enttäuscht, dass Jehovas Zeugen so feige sind und sich lieber davonmachen, als für ihren Gott einzustehen. Doch nach fünf Minuten waren sie wieder da. Die Wachtturm-Trolleys müssen gut geölt gewesen sein!

Nach 5 Minuten der zweite Anlauf

Wer nun annimmt, Jehovas Zeugen hätten eingesehen, dass ihr übertriebenes Opfer-Spiel nichts bringt, wer nun denkt, Jehovas Zeugen hätten gemerkt, dass sie doch besser für ihre Ideologie geradestehen sollten, der irrt gewaltig. Diese Wachtturm-Menschen spielten die gesamte Szene ihres "Märtyrertums" noch einmal durch und ergriffen wieder völlig übertrieben die Flucht, als würde der Bahnhof Walldorf/Wiesloch in Flammen stehen. Und ihre Literatur-Trolleys mussten mit. Die mobilen Lügen-Bibliotheken dieser Schauspieler machten auf diese Weise wenigstens einmal in ihrem Dasein richtig Kilometer.

Es kann natürlich auch sein, dass Jehovas Zeugen auf diese Weise zeigen wollten, dass sie vor vielen, vielen Kilometern nicht zurückschrecken. Denn es müssen wieder von weit her angereiste Zeugen Jehovas gewesen sein. Nahe liegt nach wie vor, dass sich das Wachtturm-Zweigbüro Selters um den Bahnhof Walldorf/Wiesloch kümmern muss, weil die ansässigen Zeugen Jehovas zu unflexibel sind, was die Strategien der Wachtturm-Oberen angeht. Die Zeugen Jehovas von Wiesloch sind ja auch alle schon alt und können strategische Raffinessen nicht mehr so effektiv und nach Wunsch umsetzen. Daher müssen Statisten aus Selters und andere Freiwillige dafür sorgen, dass diese Macht-Lücke geschlossen wird. Die Mobilität der Zeugen Jehovas ist unschlagbar.

Wenn ich für meinen Herrn einstehe und sich jemand durch simple Fakten gegen meinen Herrn argumentativ durchsetzt, dann muss ich doch merken, dass etwas mit meinem Herrn nicht stimmen kann! Dann gehe ich in mich und forsche und prüfe und gehe der Sache gewissenhaft nach. Niemals würde ich niedere taktische Manöver fahren, um die Undichtigkeit meines Glaubens zu überspielen. Niemals würde mir einfallen, jedes unsinnige Verhalten auszuprobieren, um am Ende vielleicht doch noch einen Sieg in dieser Welt zu erringen.

Wie abgehoben müssen Jehovas Zeugen sein, dass sie Lügen- und Strategie-Spiele in ihr Repertoire aufnehmen! Jehovas Zeugen agieren mitunter wie Satan selbst, wenn es darum geht, die Wachtturm-Religion als die einzig wahre Religion dastehen zu lassen. Und dass sie in diesen Manöver-Spielchen nicht die Handschrift Satans erkennen, zeigt entweder nur ihre Dummheit oder dann doch ihren festen Willen, Jesus Christus durch ihren Jehova "Gott" zu ersetzen. Hier regiert die Freimaurerei wie im Mormonismus, im Adventismus und im Katholizismus. Jehovas Zeugen lassen durch Dummheit und überspanntes Taktieren zu, dass sich die Freimaurerei blamiert und ihre satanischen Zielsetzungen erkannt werden.

Die Benutzung und der Missbrauch von Menschen ist die Basis für das große Religionsgeschäft der Wachtturm-Gesellschaft. Wenn sich jemand mit Jehovas Zeugen aus Mitleid solidarisch erklärt, kann ich dem nur beipflichten und den Hut ziehen. Wir haben in Wiesloch eine alte Frau, die demonstrativ immer wieder Jehovas Zeugen tröstet und ein anteilnehmendes Gespräch mit ihnen führt, wenn sie durch meine hochgehaltenen Fakten angegriffen erscheinen. Diese Frau denkt, etwas Gutes zu tun. Doch sie erkennt nicht, dass sie mit ihrer Anteilnahme nur die Lüge verstärkt und die Lage der betrogenen Zeugen Jehovas verschlimmert. Diese Frau arbeitet daran, Jehovas Zeugen in ihrem geistigen Gefängnis weiterhin gefangen zu halten. Und auch sie merkt - wie die Zeugen Jehovas - nichts!

Jehovas Zeugen unter Wachtturm-Druck

Die Zeugen Jehovas in der Fußgängerzone Wiesloch waren genau entgegengesetzt zu den oben beschriebenen Taktikbesessenen unterwegs. Jehovas Zeugen in Wiesloch traten stumpf ihren Predigtdienst an und ließen alle wahren Fakten aus ihrer Wachtturm-Religion an sich vorübergehen. Etliche Passanten staunten nicht schlecht, dass Jehovas Zeugen wie die Ölgötzen dastanden, während sie direkt vor ihrer Nase die Entlarvung der Wachtturm-Gesellschaft sehen konnten.

Ein Mann sagte: "Ja, ja, wir wissen es!" Ich antwortete: "Sie wissen es, aber die noch nicht." Er lachte.

Wenn die Schlecht-Wetter-Phase vorbei ist und der Monat sich dann auch noch dem Ende zuneigt, kommen Jehovas Zeugen massiv unter Druck. Ihre Wachtturm-Göttin wird sie hassen und verabscheuen, wenn sie ihre Stunden nicht voll ableisten können. Die Mächtigen und die Fürsten in den Königreichssälen werden sie mit Verachtung strafen und mit der Einstufung in die Kategorie "unzuverlässig" züchtigen.

Wenn in einer Naturreligion ein Dorf entscheiden musste, wer für die Götter das Herz herausgerissen bekommen sollte, war der psychische Druck auf den einzelnen nicht so hoch wie der Druck, den die Wachtturm-Gesellschaft auf jeden einzelnen Zeugen Jehovas ausübt. Jehovas Zeugen sind die untersten Tiere in der Rangordnung des Missbrauchs und des Missbrauchtwerdens.

Über allem thront ein fromm lächelnder junger Zeuge Jehovas mit gefalteten Händen, dem man ansieht, dass er schon eine ganze Menge weiß über seine zukünftigen Machtpositionen in der Wachtturm-Gesellschaft. Der Mann hält schon lange nicht mehr selbst den Wachtturm vor den Bauch, sondern er flaniert nur noch durch die Gegend und setzt für seine Zeugen Jehovas die verständnisvolle Maske auf. Die Heuchelei springt ihm aus dem Gesicht, doch scheinen Jehovas Zeugen von seiner charakterlichen Reinheit überzeugt zu sein. Die Heuchelei dieses jungen Zeugen Jehovas ist jedoch die Haupteigenschaft, die ihm den Weg in höhere Wachtturm-Etagen ebnet. Die Wachtturm-Obrigkeit kennt diese Fähigkeit zum Heucheln sehr genau und achtet darauf, dass nur Zeugen Jehovas von diesem Kaliber aufsteigen.

Dieser superfromme und superliebe Zeuge Jehovas ist der Prototyp des Pharisäers, der seine Frömmigkeit vor sich herträgt. Er selbst tut nichts mehr, schaut aber mit klugen und verständigen Augen aufs niedere Volk, das unter den Lasten der Wachtturm-Doktrin ächzt. Oft sind seine Augen gen Himmel gerichtet, wenn er für längere Zeit nachdenkt. Doch die Uhr am nächsten Gebäude hängt ihm im Weg und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit denkt er nicht an etwas Himmlisches. Über viele Jahre den lieben Jungen zu spielen und dann den lieben Verkündiger, muss irgendwann den Lohn einbringen, über andere Zeugen Jehovas Macht ausüben zu dürfen. Dieser junge Zeuge Jehovas ist prädestiniert für den Wachtturm-internen Fürstentitel, der schon viele führende Zeugen Jehovas ziert. In einem Lied singen Jehovas Zeugen tatsächlich: "The sons of God have been revealed!" (Die Söhne Gottes sind offenbart worden!)

Wenn psychischer Missbrauch unter Strafe stünde, müsste für die Zeugen Jehovas eine eigene Kommission in Europa eingerichtet werden. Doch sind die bereits bestehenden Kommissionen in Europa selbst schon allesamt darauf ausgerichtet, Menschen zu manipulieren. Das Ziel der Europäischen Union ist die Gleichschaltung der Menschen und Jehovas Zeugen sind das Paradebeispiel für diesen Vorgang. Was die Wachtturm-Gesellschaft auf dem Gebiet der Theokratie durchführt, ist eine Entsprechung dessen, was die Freimaurerei für Europa vorgesehen hat.

Der prominente und weniger prominente Durchschnitt der Zeugen Jehovas von Wiesloch gaben sich in der Fußgängerzone die Klinke in die Hand und der Freitag-Morgen gestaltete sich wie das Abwerfen von Blechdosen. Wo auch immer alle Dosen abgeräumt waren, standen plötzlich neue da und warteten auf ihr schepperndes Fallen. Für Jehovas Zeugen ist es unmöglich, dass die Wachtturm-Doktrin falsch ist, und doch sind sie nicht in der Lage, sich den einfachen Fakten aus ihrer Religion zu stellen. Jehovas Zeugen demonstrieren in aller Öffentlichkeit, dass ihre Religion keinen Halt bietet, sondern dass sie allein durch die Verschworenheit der Wachtturm-Bedrückten vor dem sofortigen Zusammenbruch bewahrt werden. Dazu muss allerdings das Gewissen ausgeschaltet sein. Und je nach Lage der Dinge muss das Gewissen immer wieder einmal ausgeschaltet werden, wofür Jehovas Zeugen ihre Anlaufstellen innerhalb der Wachtturm-Organisation haben. Die Gewissensentkernung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, bei Jehovas Zeugen überleben zu können, ohne innerlich von den Lügen zerfressen zu werden.

Um 10:30 Uhr musste ich das Feld räumen und ließ den allein verbliebenen Zeugen Jehovas vor der Volksbank stehen. Er war sowie so dazu übergegangen, Telefonate zu führen, und hatte den Wachtturm zur Seite gelegt. Die Gesamtsituation in Wiesloch wird immer auffälliger. Dafür sorgt die Wachtturm-Gesellschaft, indem sie die Fußängerzone immer drastischer mit Zeugen Jehovas flutet. Mir ist nur noch nicht klar, welchen Profit sie aus dieser Taktik schlagen möchte. Inzwischen dürfte es Jehovas Zeugen in Wiesloch schon seit Jahren nicht mehr gelungen sein, ein neues Opfer anzuwerben.


Kommentare

01

Mich würde interessieren, welch ein Leben diese Marionetten privat führen...! Diese offensichtliche Lieblosigkeit muß schrecklich sein für die Kinder. Einem Ehepaar, dem sogar im Schlafzimmer Verhaltensmaßregelungen gegeben werden, denen wird man das im Alltäglichen wohl auch ansehen. Deshalb sind Zeugen Jehovas auch sofort erkennbar, wo immer sie auch auftauchen. Sie sind äußerlich einfach "anders"! Es ist anstrengend, mit ihnen Kontakt zu haben, weil sie nicht entspannt kommunizieren können und eigentlich auch nicht wirklich etwas sagen, besonders dann nicht, wenn man Fragen stellt.

So ein stumpfes, erfolgloses, armes Leben voller unsinniger Gesetze und Vorschriften kann man nur ohne Hirn und Herz durchstehen. Denn Denken wäre wirklich gefährlich....! Dann würden sie ja aufwachen und erkennen, welchem "Gott" sie aufgesessen sind und würden zu Jesus finden.

Welch armselige Menschen. Und viele davon machen das ein Leben lang durch ohne je nachzudenken ... oh, Mann!

Liebe Grüße

von Karin aus Buchholz [26.11.2016]

02

Ich habe zwei Zeugen Jehovas in meiner nächsten Nähe für längere Zeit erlebt. Der eine war ein ganz lieber Mensch, aber ohne sein eigenes Wissen mit faschistoidem Tunnelblick. Aber das Liebsein war das Alltagsverhalten und daran war nichts auszusetzen. Der andere Zeuge Jehovas wohnte hier nur einen Monat lang, denn er bekam die Kündigung wegen extremem Benehmen.

Der Mann war eigentlich im Alltag ganz nett. Aber immer auf der Lauer und auf der Pirsch nach Aufmerksamkeit. Er ließ Distanz nicht zu, so dass man sich ihm immer ganz widmen musste. Das hatte was von einer Mutter-Kind-Situation. Der Mann war nicht mein Mitbewohner, sondern so eine Art Pflegefall. Furchtbar.

Die menschlichen Fehler und Mängel werden durch die Wachtturm-Lügen meiner Meinung nach verstärkt. Wenn du einer Fiktion hinterher rennst, von der du mehr oder weniger ahnst, dass sie frei erfunden ist und nicht retten kann, dann stehst du 24 Stunden am Tag unter dem Druck, dein natürliches Gewissen unterdrücken zu müssen. Deswegen müssen Jehovas Zeugen auch ständig neu auf Linie gebracht werden, damit sie diesen Konflikt nicht merken. Das ist so, als würdest du jeden Tag die Wand neu streichen und sagen: "Wieso? Die Farbe hält doch!"

Aber unterm Strich sind Jehovas Zeugen nicht schlechter oder besser als andere Menschen. Wenn ich meine Fehler bedenke, kann ich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und mich schämen.

Rüdiger [26.11.2016]

PS: Unglaublich, wie die Wachtturm-Lügen Menschen vernichten!

03

Liebe Karin, liebe Leser,

eigentlich habe ich mich schon ewig nicht mehr mit diesem Thema "Zeugen Jehovas" beschäftigt. Ich bin auch schon lange ausgestiegen. Aber ich spielte auch Marionette so wie die anderen und meine Glaubensbrüder auch. Es stimmen schon viele Dinge, die hier gesagt werden. Ich will Euch jetzt eine andere Betrachtungsweise näher bringen. Wir hatten in der Gemeinschaft eine eigene "Gang", wir hielten immer zusammen und hatten auch Gesetze, die eine Gang hat. Das oberste Gebot war: "Dichthalten." Wir führten sozusagen ein Doppelleben. Wir waren ein eingeschworenes Team, wir waren so um die zehn Leute.

Jeden Freitag nach der Zusammenkunft trafen wir uns immer in der Kneipe und feierten. Manchmal ließen wir uns auch richtig volllaufen. Es waren zwar nicht immer alle anwesend, aber wir hatten unseren Spaß. Der Wirt wusste genau, wer wir waren, er hat jedoch immer dichtgehalten und trank mit uns. Wir kannten auch die Schleichwege, wo wir nach Hause fahren konnten. Der Sheriff wusste auch, wer wir waren, wenn er uns anhielt, dann machte er keine Alkoholkontrolle, sondern liess uns weiter fahren. Ausserdem war der Fahrer immer halbwegs nüchtern. Der Clou an der Sache war, dass der Postbote, ebenfalls ein Zeuge Jehovas, ein Ältester, immer am nächsten Tag in die Kneipe kam und die Post zustellte. Er war einer von den Oberheiligen, er hätte uns sofort ans Messer geliefert, der Wirt hat aber immer dichtgehalten! Es kursierten schon hin und wieder Gerüchte, dass es da eine Meute gab, die nicht ganz linientreu war. Überhaupt der "intelligente" Postbote war uns manchmal auf den Fersen, er konnte aber nie etwas beweisen. Wir gingen natürlich auch in den Predigtdienst, mieden aber die Kneipengegend. Wir hatten auch sogenannte "weltliche" Freunde; und so hatten wir immer unseren Predigtdienst, damit am Ende des Monats einige Stunden auf dem Zettel standen.

Es gab auch hin und wieder eine Frau. Ohhh, das war ja ganz verboten! Aber es funktionierte einige Jahre ganz gut. Irgendwann ist dann die Gang ganz ausgestiegen. Das ist schon viele Jahre her. Aber manchmal treffen wir uns noch und schwelgen in alten Erinnerungen. Jetzt kann aber der Postbote nichts mehr machen. Das ist eine meiner Erfahrungen. Ich bin auch froh, dass ich von den Zeugen Jehovas weg bin!

Liebe Grüsse

Ninjo [26.11.2016]

04

Der Glaube an Jesus - oder der Glaube überhaupt - ist so etwas Elementares im meinem Leben, den kann ich mir doch nicht täglich schönreden, wenn ich ahne, dass das nicht stimmen kann!! Mal kann man ja auch was Blödes glauben, aber irgendwann muss einem doch aufgehen, dass das, was z. B. die Zeugen Jehovas glauben, gequirlter Mist ist. Jeden Tag, ein Lebenlang von etwas bestimmt und manipuliert zu werden, von dem ich merke, das kann nicht von Jesus (Gott) kommen, macht doch krank. Das muß ein Gefühl wie Mobbing sein. Ich will doch frei sein im meinem Glauben und nicht nur Pflichten erfüllen.

Ich habe meine Zeugen-Jehovas-Schwester mal gefragt, was denn ihr Jehova davon hat, dass sie ständig in Angst lebt, dass sie Jehova dienen muss und bei jedem Wetter (heiß oder kalt), von Tür zu Tür latscht und dumme Sprüche erntet, dass sie nichts selbst bestimmen kann, dass sie immer leidet, nicht genug "getan" zu haben. Sie hatte keine Antwort darauf, nur ein Grinsen. Ich habe gesagt, dass ich meinem Gott (Jesus) nicht dienen muß, dass ich nicht arbeiten muß für ihn und Stunden schinden mit drei Kindern und dass ich den Herrn Jesus um Hilfe bitten kann und das auch tue und sehr gute Erfahrungen mit ihm habe. Es hat sie nicht beeindruckt.

Deine "witzige" Geschichte, lieber Ninjo, kann ich voll nach vollziehen, das haben wir im Predigtdienst auch gemacht. Wir sind Kaffee trinken gegangen, haben über potentielle Opfer gesprochen und dann die Stunden aufgeschrieben. Wir haben jeden angefangenen Satz (auch bei der Arbeit) als Predigtdienstzeit aufgemalt und jedes abgegebene Traktat wurde aufgeschrieben. Ja, diese Lügerei kann Zeugen Jehovas doch nicht glücklich und zufrieden machen... Damit hintergehen die Zeugen Jehovas doch ihren Jehova ständig. Damit kann man doch nicht leben, dazu brauche ich doch keinen solchen Glauben, der mein ganzes Leben kaputt macht. Wobei der Glaube an Jehova ja aus der Erkenntnis kommt, sagen die immer. Ja, was haben die denn erkannt???

Aber Rüdiger, Du sagtest ja, dass möglicherweise die menschlichen Schwächen durch die Wachturm-Lügerei verstärkt werden könnten. Da muß aber wohl auch der Charakter dafür vorhanden sein. Mir würde das wissentliche Lügen auf Dauer Streß machen und mich belasten. Aber wer das nicht aushält, der verläßt glücklicherweise die Verantstaltungen.

Liebe Grüße von Karin [27.11.2016]

PS: Lieber Rüdiger, ich verstehe das Video "Ein Zeuge Jehovas schüchtert ein..." nicht.. Ist doch nur Gebrüll drauf ...!

Hallo Karin, das habe ich aus Angst aufgenommen, weil der angebliche Ex-Zeuge Jehovas sehr bedrohlich war. [RH]

05

Mit dem Unterschied Rüdiger, dass du errettest bist und Vergebung deiner Sünden durch Jesus Christus bekommen hast. Du hast deine Last am Kreuz abgegeben und kannst auch jede neue Last auf Jesus werfen.

Bei den JZ und allen Religionen greift die geistliche Verführung des Antichristen perfekt. Jesus war kein Religionsgründer. Damals sprachen seine Nachfolger vom "neuen Weg". Jesus sagt, ich habe einen neuen Bund mit euch geschlossen. Er hat die Verbindung zwischen Gott und den Menschen wieder hergestellt. So können wir durch Glauben an sein Werk den dämonischen antichristlichen Bereich unserer Welt, der alle Religionen einschließt, überwinden.

Psalm 37:39 der Herr hilft den Gerechten

Jesaja 50:10 der Herr hilft mir, darum werde ich nicht zuschanden.

Anle [27.11.2016]

06

Ich kann nur eines sagen, das Leben ist so oder so nicht leicht. Wer ist schon wirklich gerecht? Man versucht es halt immer, gerecht zu sein. Die Zeugen Jehovas versuchen auch, gerecht zu sein. Viele können gar nicht eigenständig denken und brauchen die Wachtturmgesellschaft. Wenn sie dann irgendwann draufkommen, dass vieles von dieser Organisation Müll ist, dann drehen sie durch. Es ist meistens nur eine Frage der Zeit.

Sie glauben, gerecht zu handeln oder Recht zu tun, wissen aber gar nicht, was Menschenrechte sind!

Ich bin auch auf sie hereingefallen! Na ja; und Einstein war ich auch nie. Mein heutiges Fazit ist: "Ich habe auch viel gelernt dort, es war nicht alles schlecht. Ich hätte zum Beispiel nie die Bibel kennengelernt! Ich habe auch nette Menschen getroffen, manche waren menschlich schwer in Ordnung. Leider haben sie den Absprung nie geschafft. Ich kann sie heute als Opfer bezeichnen, die nicht fähig sind, eine andere Perspektive zu sehen. Vor allem haben sie Angst, es ist die Angst, belogen worden zu sein! Sie können nicht zugeben, dass sie ihr Leben für eine Illusion geopfert haben. Das Leben und die Jahre ziehen vorbei, man verschliesst die Augen vor der Realität, weil man nicht gelernt hat, sie zu leben. Meine Distanz zu meinen ehemaligen Brüdern ist schon zu groß. Es ist auch nicht mein Job, dass ich ihnen einen Spiegel vorhalte. Ich weiss, er ist grausam.

Aber bei älteren Menschen mache ich das nicht. Ich will ihnen nicht die Illusion rauben. Ich bin auch nicht der Richter der Menschheit!!! Gott sei Dank. Der Herr möge ihnen Gnade erweisen und sie aus dem Gefängnis freilassen. Aber es ist gut, dass es diese Seite gibt! Ich habe hier mit der Organisation abgerechnet, aber was ich sicher nicht will ist, ich möchte meinen ehemaligen Mitgefährten das Leben nicht schwer machen. Das macht ohnehin die Wachtturmgesellschaft und lacht, weil alle so blöd sind!

Jeder Mensch hat eine Verantwortung, die man nicht abgeben kann. Jeder Mensch soll sich seiner Verantwortung bewusst sein. Wenn das jemand nicht kann, dann ist er auch nicht mündig. Irgendwann ist unser Leben zu Ende, dann ist doch jeder froh, dass es Jesus gibt, der dann vielleicht sagt: "Eigentlich bist du kein schlechter Mensch, ich gebe dir noch eine Möglichkeit, komm und gehe mit mir."

Liebe Grüße Euer Ninjo. [16.12,2016]

07

Wow Ninjo, Du hast aber wirklich den Durchblick und ein sooo gutes Herz. Genau so habe ich auch oft gedacht, gefühlt und nicht gewußt, wie ich diese Gedanken wirksam anbringen kann. Du hast das so toll geschrieben und genau das ausgesprochen, was ganz viele (vielleicht auch Zeugen) denken. Ja, sie haben Angst, belogen worden zu sein. Das kann ich voll nachvollziehen. Sie haben Angst vor Verantwortung mit Konsequenzen. Das ist ein fürchterliches Leben - ohne Freiheit!

Ninjo, wenn alle Ehemaligen so denken könnten wie Du, wäre viel gerettet. Danke für diesen schönen Beitrag, der soviel Wahrheit und Liebe zeigt.

Viele liebe Grüße von Karin aus der Lüneburger Heide [17.12.2016]

08

Liebe Karin, liebe Leser,

früher als Zeuge Jehovas habe ich mir immer über die Katholiken gedacht: "Wenn ihr wüsstet, wie sehr euch die Kirche angelogen hat, dann müsstet ihr eigentlich die Kirche verlassen." Mir taten immer die Nonnen und die Mönche leid, die ihr ganzes Leben für die Kirche geopfert haben. Aber, dass ich noch mehr angelogen wurde, auf den Gedanken kam ich nicht. Aber im Laufe der Jahre, als ich schon ein gutes Bibelverständnis hatte, oder glaubte zu wissen, dass ich ein Bibelverständnis hatte, kam mir einiges sonderbar vor. Mir war so manches nicht mehr geheuer, zum Beispiel die Lehren der Wachtturmgesellschaft. Ich dachte mir immer öfter: "Wie kann man die Dinge nur so auslegen, wie es die Organisation macht?"

Alle zwei Wochen kam der neue Wachtturm heraus, mit neuen Themen. Da wurde einfach irgendwas zusammengeschustert, mit ein paar Bibeltexten das Ganze untermauert und ein Studienartikel daraus gemacht. Manchmal war das so ein derartiger Müll, dass mir schlecht wurde. Ich will jetzt nicht alle Themen aufzeigen, jedenfalls kam mir vor, dass die Kacke immer mehr wurde. Alle fraßen und glaubten diesen Müll, bis ich den Verdacht hatte, belogen worden zu sein. Viele Dinge widersprachen meinem Bibelverständnis. Die Bibel macht oft klare Aussagen, aber die Zeugen Jehovas verdrehen dann die Textpassagen und legen Schrifttexte nach ihrer Manipulation aus. Oder sie behaupten einfach etwas, was gar nicht in der Bibel steht. Darum haben sie ja eine getürkte Bibel. Aber sogar mit der "Neuen Welt Übersetzung" konnte ich das Gegenteil von ihrer Lehre beweisen. Das hat ihnen aber gar nicht gefallen.

Sogar die Wachtturmartikel widersprachen sich in den Jahren. Dann betrieben sie Haarspalterei und Besserwisserei. Kann mir bitte jemand erklären, warum so ein Lügengerüst so lange stehen kann???

Dann dachte ich zu mir: "Du bist ein schöner Depp, wie kann man sich nur so belügen lassen! Die Mönche brauen zumindest ihr eigenes Bier; die Nonnen arbeiten im Krankenhaus, aber die Zeugen Jehovas tun gar nichts für die Menschheit. Schöne Nächstenliebe!"

Liebe Grüße, Ninjo [23.12.2016]

09

Hosea 7:13 Weh ihnen, daß sie von mir weichen! Sie müssen verstört werden; denn sie sind von mir abtrünnig geworden! Ich wollte sie wohl erlösen, wenn sie nicht wider mich Lügen lehrten.

Deshalb kann das Lügengerüst so lange bestehen.

Man muss mit ganzem Herzen und aller Aufrichtigkeit die Wahrheit suchen und wissen wollen. Das kann dann auch schon mal viele Jahre dauern und so einige Irrwege tun sich auf. Alles muss geprüft werden anhand der Bibel, die Gottes Wort ist und unser Maßstab. Aber wer aufrichtig den Herrn sucht, wird ihn auch finden. Denn Gott möchte, das niemand verloren geht. Deshalb wurde er Mensch und gibt jedem, der an Jesus Christus und sein Erlösungswerk glaubt, das ewige Leben.

Anle [24.12.2016]

10

Das hast Du wunderbar ausgedrückt, liebe Anle. An dieser Stelle möchte ich mich auch mal herzlich bedanken für die wahrhaft aufbauenden und lehrreichen Worte. Genau so ist es.

Jürgen [25.12.2016]

11

Kolosser 3:17 Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut im Namen des Herrn Jesus und danket Gott, dem Vater durch ihn.

Das ist die Erfahrung, lieber Jürgen, die ich in ca. 30 Jahren selber durchgemacht habe. Es war ein langer und sehr heftiger Weg, aber nun bin ich im Herrn und es tut so wunderbar gut. Und ich bin so dankbar für das Augenöffnen. Es ist so unfassbar, mit welcher Blindheit man geschlagen ist, bis man Jesus Christus als den einzigen Retter und Erlöser erkennt und angenommen hat.

Psalm 95:2 Laßt uns ihm mit Lobgesang begegnen und mit Psalmen jauchzen!

Anle [25.12.2016]

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