Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 291

Zeugen Jehovas - ganz großer Rückzieher

Bettler als Platzhalter

Der Samstag ist bei Jehovas Zeugen der Tag des Gegengottes Jehova schlechthin. Am Samstag wird die böse Welt perfekt organisiert mit dem Jehova "Gott" bekannt gemacht, dessen Christus aus der Leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas besteht. Pioniere, Soldaten, Alpha- und Musketiere der Wachtturm-Org schwärmen aus und überschütten die Welt mit ihren Traktaten. Die Fußgängerzonen sind voll von Verkündigern des Königreiches Jehovas und man kann kaum ungestört ein Würstchen essen. Der Wachtturm ist überall und hinter ihm stehen herausgeputzte Menschen, die sich an ihm festhalten.

Und was war heute in Wiesloch los? Nichts! Ein Bettler befand sich an der schönsten Stelle der Zeugen Jehovas, so dass sich dort keiner der Verkündiger der Wachtturm-Wahrheit mehr aufstellen konnte. Zu offensichtlich wäre die Entsprechung, die Parallele, die Gleichheit und die gleiche Zielsetzung gewesen. Der einzige Unterschied zwischen einem Bettler und einem Zeugen Jehovas ist der, dass der Bettler freiwillige Spenden annimmt. Jehovas Zeugen nehmen nur ganze Menschen und führen sie genussvoll in den geistlichen Tod. Wenn Tote Lebende anwerben! Ein Horrorfilm!

Mir erschien der Bettler als eine gute Rückversicherung, die die Wieslocher Fußgängerzone frei hielt. In seiner Nähe stellt sich so leicht kein Zeuge Jehovas auf. Ich hoffe, der Bettler platziert sich am nächsten Samstag wieder an dieser sonst den Zeugen Jehovas angestammten Stelle vor der Post. Die Umkehrung dieser Situationskomik wäre der Wachtturm-Verkündiger als Vogelscheuche. Ob sich Krähen allerdings durch Lügen verscheuchen lassen, ist fraglich.

Weiter unten war ich die Lügner-Scheuche. Der Zeuge Jehovas, der sich rühmen kann, mich als einziger von allen geschlagen zu haben, rief sogleich seinen merkwürdigen Freund an, der im Café nebenan auf den Anruf wartete. Der merkwürdige Freund startete denn auch sogleich und holte den Schläger-Zeugen Jehovas ab, damit es danach aussah, als würde der Schläger-Zeuge nicht wegen der Konfrontation mit den Fakten aus seiner Religion gehen. Der Mann hatte ja wichtige Termine! Und der Bettler und ich waren wieder allein! :-)

In Bruchsal war die Lage ganz gleichartig gestrickt wie in Wiesloch. Jede Menge Bettler waren aktiv und kreisten einen regelrecht ein, aber Jehovas Zeugen waren nicht zu sehen. Aber die üblichen Wachtturm-Standorte blieben nicht deswegen frei, denn dort befanden sich die Profi-Bettler nicht. Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass der Wieslocher Bettler eher kein Profibettler war, wie sie in Bruchsal an jeder Ecke zu finden sind. Die Bruchsaler Fußgängerzone ist regelrecht geflutet von organisierten Profibettlern. Und die gehen einem aggressiv nach. Selbst wenn man mehrmals die Richtung ändert, bleiben sie einem im Nacken! Krass! Die müssen einen hohen Leistungsdruck haben.

Der nicht organisierte Bettler genießt viel mehr Freiheit als der organisierte Profibettler. Ein Mensch, der an Jesus hängt, genießt in ganz ähnlicher Weise viel mehr Freiheit als der organisierte Profizeuge Jehovas. Der organisierte Profizeuge Jehovas steht sein Leben lang unter einem Druck, den er nie erfüllen kann. Aber ein Christ kann sich auf Jesus verlassen und genussvoll erleben, wie sein Leben im Dienst für seinen Herrn abläuft. Das Christenleben ist unglaublich spannend und interessant. Das Leben eine Profizeugen Jehovas besteht dagegen nur aus Leistungswerten, Stundenberichten und geistiger Selbstunterdrückung. Der Zeuge Jehovas schlechthin kennt keine Freiheit, sondern nur den Samstag als Möglichkeit, den Kopf unter dem Fallbeil wegzuziehen. Und was er am Samstag nicht erledigen kann, das nimmt er an den anderen Werktagen in Angriff. In Wiesloch sind Jehovas Zeugen die ganze Woche über intensiv damit beschäftigt, ihre Haut vor der Vernichtung durch Jehova zu retten.


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Erstellungsdatum: 11.02.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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