Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 295

Wachtturm erblüht neu in Bruchsal

Jehovas Zeugen können keine Christen sein

In Speyer existiert nur noch der merkwürdige Zeuge Jehovas, der immer sofort davonläuft. So stellte sich die religiöse Lage in Speyer dar. Auf dem Rückweg vom davonlaufenden Zeugen Jehovas kamen uns jedoch drei Jugendliche entgegen, die allen Mustern der Wachtturm-Sklaven entsprachen. Die eine jugendliche Zeugin Jehovas hatte einen Stapel Wachttürme im Arm und nach dem freundlichen Gruß ging ich mit meinen Schildern hinter ihnen her. Die drei Jugendlichen gerieten nicht in Panik, stellten noch nicht einmal eine Frage, was darauf schließen lässt, dass sie von höherer Stelle schon vorbereitet waren.

Und doch drehte sich eine Person der drei jugendlichen freiwilligen Mitarbeiter der Wachtturm-Gesellschaft immer mal wieder um, um die Schilder zu lesen. Ein Hirn, das funktioniert, gebietet das Hinschauen. Hirne, die nicht mehr über alle Funktionen verfügen, lassen ihre Träger ohne jede Reaktion weitergehen.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat das Werkzeug, Menschen nur noch partiell wahrnehmen zu lassen. Im Zeitungsverlag der Jehova-Religion wird Literatur erstellt, die die menschliche Wahrnehmung zu einem einäugigen Zyklopen macht und die Fehlsichtigkeit der Wachtturm-Studenten als die höchste Religion verkauft. Dabei werden alle Informationen, die nur der Geist Gottes zugänglich machen kann, auf das Niveau von Stammtischparolen reduziert, damit die Wachtturm-Jünger das Gefühl haben, die ganze Bibel zu durchschauen.

Jehovas Zeugen sind nicht aus Gottes Geist geboren, wie Jesus es Nikodemus in Johannes 3,5 erklärt, sondern sie sind Kinder des Weibes Jehovas. Das Weib Jehovas ist natürlich die Wachtturm-Gesellschaft. Die Kinder aus der Ehe zwischen Wachtturm-Gesellschaft und Jehova sind die Zeugen Jehovas. Wenn Jehovas Zeugen sich Christen nennen, so ist das glatt gelogen. Sie sind nur die Kinder aus einer Scheinschwangerschaft der Wachtturm-Gesellschaft. Jehova "Gott" hat eine JW.ORG geschwängert und er verbietet seiner Brut das Gebet zu Jesus. Denn für diesen Jehova "Gott" ist Jesus nur ein weiterer Gott, der natürlich nicht angebetet werden darf.

Indem sich Jehovas Zeugen christlich nennen und christlich geben, erfüllen sie aufgrund ihrer Herkunft aus einer von Jehova geschwängerten Organisation alle Kriterien der Antichristlichkeit. Sie kommen wie Christen daher, verfolgen aber das genaue Gegenteil dessen, was christlich ist. Sie verwerfen Jesus, der für sie nur ein weiterer Gott ist, und anerkennen ihre nichtchristliche Herkunft als eine Kindschaft aus der Ehe zwischen Wachtturm-Organisation und dem unbiblischen Jehova "Gott".

Wer schon immer gerne Kult und Magie betrieben hat, wird sich in dieser Organisation sehr wohlfühlen. Denn die JW.ORG reduziert alles auf einen leicht verständlichen Level, der weit unterhalb aller geistlichen Erkenntnis steht. Man ist als Zeuge Jehovas nicht darauf angewiesen, von Gott mit Erkenntnis beschenkt zu werden, sondern man kann sich alles ganz simpel schwarz auf weiß beim Wachtturm-Verlag abholen, abheften und für seine Rettung halten. Der Rückfall in eine reine Leistungsdoktrin, wie sie in Naturreligionen bis hin zum Islam enthalten sind, wird nicht wahrgenommen, denn die Gnade Gottes wurde nie erkannt. Während Jesus dazu einlädt, das Himmelreich frei durch ihn zu betreten, biegen Jehovas Zeugen lieber vorher ab und verlassen sich auf die so schön in der Hand liegenden Zeitschriften eines religiösen Zeitungsverlages. Und wie schön lässt es sich als ein Mensch, der alles schwarz auf weiß in Händen hält, über andere herziehen! Über einen Christen machen sie ganz lapidar die Aussage: "Der ist ein ganz gottloser Mensch!"

Jehovas Zeugen werden sich vor Gott rühmen, so und so viele Stunden Predigtdienst abgeleistet zu haben, der einzig wahren Organisation Gottes angehört zu haben und ihr hörig gewesen zu sein. Jehovas Zeugen werden völlig erstaunt sein, wenn sie erfahren, dass der kindliche Glaube an Jesus, an den Mensch gewordenen Vater ausreicht und nichts anderes zählt. Jehovas Zeugen werden das große Erschrecken nicht in Harmagedon erleben, sondern in der Konfrontation mit Fakten, die ihnen von ihrer Mutter, der Wachtturm-Gesellschaft, nicht erzählt worden sind.

Jehovas Zeugen gehen ihren Weg in menschlicher Weisheit. Und sie bekommen ziemlich sicher niemals das erste Kapitel des ersten Korintherbriefes zu Gesicht. Sie werden versuchen, sich vor Gott zu rühmen, um durch ihren Wachtturm-Ruhm gerettet zu werden. Sie hoffen auf das Hineinschlüpfen ins Reich der Himmel durch das Mitlaufen in der Masse. Gott wird dann schon beide Augen zudrücken, weil man durch die frommen Sprüche der Wachtturm-Gesellschaft ja so beeindruckt wurde, dass alle Selbstverschuldung und alle Ignoranz des göttlichen Angebotes in Jesus Christus nichts mehr zählte. Der gerechte Gott kann doch Betrogenen nicht den Betrug zurechnen! Dass aber der Betrüger genau der Jehova ist, der nicht der Gott der Bibel sein kann, das verdrängen Jehovas Zeugen gern.

Der Weg (nicht zum Vater, sondern) ins Paradies der riesigen Tomaten und Kürbisse ist für Jehovas Zeugen die Wachtturm-Doktrin und die Stammtisch-Logik der Bibelforscher. Die aus Jehova geborene Rechthaberei beflügelt das Herz des ungeistlichen Menschen, der sich gerne durch seine geistige Tätigkeit hocharbeitet. Er ist etwas besseres geworden und Christen, die sich auf die Gnade Gottes verlassen, sind in den Augen der Wachtturm-Hörigen nichts.

Die Basis eines Christen ist das Wort Jesu: Nimm mich an, so nehme ich dich an. Dies geht nur, wenn Jesus Gott ist. Jehovas Zeugen lehnen Jesus als den einen Gott ab und verlassen sich lieber auf einen Jehova, der den direkten Kontakt zu Jesus verbietet und einen Zeitungsverlag zur Frau hat.

Authentischer Beweis

Wachtturm-Gesellschaft entledigt sich ihrer christlichen Tarnung

Zitat aus dem Buch "Falsche Zeugen stehen wider mich", von W. J. Schnell, Seiten 88 - 93

Die Klassen gerechtfertigt

In diesen Jahren, in denen sich die Lehre heranbildete, erschien ein weiteres bezeichnendes Buch unter dem Titel: Bewahrung (Preservation) (1932). Auch hier wieder der typische Mißbrauch von Bibelworten, durch den bald bevorstehende, bedeutsame Veränderungen für Jehovas Zeugen belegt werden sollten. In dieser Publikation schuf der Wachtturm die doktrinäre Grundlage für die Entwicklung der Klassen innerhalb der Organisation, um damit die christliche Lehre von der Zeugung durch den Geist abzutun.

Bei dieser Gelegenheit benutzte der Wachtturm die Schriftworte über das Leben der "Mardochai-Naomi-Klasse". Sie zeigte auf, wie viele der alten Bibelforscher in dem Augenblick, in dem die zweite Führerschicht der Wachtturm-Gesellschaft im Jahre 1919 die Leitung übernahm, der Organisation untreu geworden waren. Nur sehr wenige waren - wie Mardochai und Naomi - gläubig geblieben. Der Abfall vieler der ursprünglichen Anhänger hinterließ große Lücken im organisierten Christ von 144000 Mitgliedern - dies ist ihr Begriff von Christus - und machte einer jüngeren und neueren Klasse Platz. Zum Unterschied von der neueren Klasse gab sich die ältere Klasse den Namen "Mardochai-Naomi-Klasse". In dem alten Bericht war es Mardochai, der Esther, und Naomi, die Ruth in den Kreis der Gläubigen einführte. Diesmal hatten sie das Verdienst, die zahlenmäßig größere neue Klasse - die "Ruth-Esther-Klasse" - einzuführen. Man wird zugeben müssen, daß die beiden Namen "Mardochai-Naomi-Klasse" und - Ruth-Esther-Klasse" gar nicht so ganz unlogisch waren, wenn man großzügig in der Auslegung der Schrift ist.

Soweit war alles noch ganz schön. Doch zeigte sich immer mehr, daß andere Anhänger auftauchten, die weder in die Beschreibung der "Mardochai-Naomi-Klasse" noch in die der "Ruth-Esther-Klasse" paßten. Während die Wachtturm-Organisation zu dieser Zeit die Erde nach Proselyten absuchte, schlossen sich ihr viele an, die sich um geistige Dinge überhaupt nicht kümmerten. Nun, so etwas hat es auch früher gegeben. Die Israeliten des Alten Bundes hatten mit den Gibeoniten ähnliche Erfahrungen gemacht, als sie das gelobte Land in Besitz nahmen, und mit den Rechabiten zu den Zeiten Jehus. Beide Völker hatten beim Volk Gottes Schutz gesucht, weil sie hier sowohl eine materielle wie auch eine ideelle Sicherheit fanden. So gefiel auch vielen der neuen Mitglieder, die während der unsicheren Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts kamen, schon das geringe Maß an Sicherheit, das ihnen die Zugehörigkeit zu etwas in ihren Augen so Positivem wie der Wachtturm-Organisation bot. Diese Sicherheit aber konnten sie erwerben, ohne den Anstrengungen und den Anforderungen ausgesetzt zu sein, die das christliche Leben verlangt, und ohne vom Gewissen geplagt zu werden. Die von der Wachtturm-Gesellschaft verlangte Betätigung war spielend leicht zu erfüllen: die Rechenschaft über geleistete Arbeitsstunden, der Verkauf von Büchern und der Besuch von Versammlungen, bei denen ihnen die gesamte Denkarbeit abgenommen wurde.

Das war, was die Gesellschaft wollte. Deshalb hatte man auch die Bibel neu übersetzt, so daß sie genau zu den in ihren Büchern und Zeitschriften dargelegten Zielen paßte. Deshalb hatte man die Technik der Massenabfütterung mit der halbmonatlichen Ausgabe aus der Organisationsküche entwickelt. Man hatte eine Klasse geschaffen, die jetzt schon in Massen herbeiströmte und die bald in Millionen herbeiströmen sollte. Die Wachtturm-Gesellschaft fand sich in die Enge getrieben, denn sie hatte stets gelehrt, daß der Christ lediglich aus 144.000 Mitgliedern bestehe. Was waren dann aber die Millionen, die jetzt hinzukamen? Waren sie etwa eine minderwertige Nebenklasse? Das alte Israel, dessen Platz der Wachtturm und Jehovas Zeugen für sich beanspruchten, hatte vor dem gleichen Problem gestanden. Gott hatte es für das alte Israel gelöst. Der Wachtturm mußte eine eigene Lösung finden - und er fand sie auch, indem er das Gesichtsfeld der Organisation weiter einengte. Zwei Dinge mußten geschehen:

  1. Die Organisation mußte darauf verzichten, das Christentum für sich in Anspruch zu nehmen.
  2. Sie mußte in ihrem Lehrsystem Raum für große Massen geistig anspruchsloser Leute schaffen.

Bereits 1925 begann man darauf hinzuarbeiten und lehrte, daß die Entwicklung eines persönlichen Charakters überflüssig sei. An seine Stelle rückte der weiter gefaßte Begriff des Wachtturm-Verkündigers; jetzt konnte jedermann es werden. Dazu mußte er lediglich bestimmte Bedingungen erfüllen, die keineswegs geistiger Art waren. Sie waren vielmehr rein fleischlicher oder geschäftlicher Art und bestanden in den bekannten Rechenschaftsberichten. So wurde im Wandel der Jahre aus der Wachtturm-Organisation "eine Rebe am Boden", die sich selbst vom christlichen Weinstock abgeschnitten hatte, von dem Jesus in Johannes 15 spricht.

Bisher glaubten die Bibelforscher, daß die, welche sich als unwürdig erwiesen, das Ziel der höheren Berufung in dieser Zeit zu erreichen - obwohl sie vom Heiligen Geist befruchtet waren, was ja die Voraussetzung dafür ist, daß man durch Jesus Christus den Weg zu Gott findet -, während des Milleniums eine zweite kurze Gelegenheit eingeräumt bekämen. Sie würden dann aus der großen Bedrängnis, in die sie infolge ihrer Fehler geraten waren, in die ewige Seligkeit eingehen. Allerdings würden sie nicht mit einem Platz auf dem Thron bei Christus belohnt werden, wohl aber mit einem solchen bei den Engeln vor dem Thron. Jetzt mußte die Wachtturm-Gesellschaft diese Auslegung ändern und darauf hinweisen, daß die große Masse ja schließlich keine geistige, sondern eine irdische Klasse war.

Nun, das war nicht allzu schwierig. Sagte Jesaja nicht, "die Erde ist die Fußbank des Herrn" (Jesaja 66,1)? Wenn diese Klasse ihren Platz nicht auf, sondern vor dem Thron finden wird - argumentierte man -, so muß sie irdisch sein. Sie ist also eine nichtgeistige Klasse, die im Königreich auf Erden lebt, ebenso wie die Jonadabe inmitten der jüdischen Theokratie lebten. Jeder, der seine Bibel kennt, weiß, daß die in Offenbarung 7 erwähnten Throne auch auf Erden errichtet waren und daß die Erklärung über die Herkunft der "großen Schar" sich grundsätzlich von der Wachtturm-Auslegung unterscheidet. Das Studium von Offenbarung 7 führt nicht nur dieses spezielle Wachtturm-Argument ad absurdum, sondern zeigt gleichzeitig auch die Art der Bibelauslegung, deren sich diese Organisation immer wieder bedient.

Die Bücher Rüstung (Preparation) (1933) und Reichtum (Riches) (1934) machten mit den neuen Lehren und ihren Formulierungen bekannt und sollten den Massen den erforderlichen Anstoß geben, damit sie die für sie von der Wachtturm-Gesellschaft ausgeklügelten Aufgaben erfüllten. Es mußte nicht nur Platz für eine neue Klasse geschaffen werden, sondern gleichzeitig auch der Eindruck erweckt werden, als lägen die nun von der Gesellschaft angestrebten Ziele höher als die bisherigen. Keinesfalls durfte gesagt werden, daß Jehovas Zeugen ihr Blickfeld einengen sollten, denn sie hatten ja so oft verächtlich darauf hingewiesen, daß die Katholiken gerade dies aus rein praktischen Erwägungen getan hätten. So mußte diese Veränderung der Masse sehr vorsichtig und sehr geschickt präsentiert werden. Und man beschwor das Bild der Gibeoniter herauf.

Einverleibung der Gibeoniter

Die Gibeoniter waren die Einwohner einer kanaanitischen Stadt, die auf dem Weg des Volkes Israel ins gelobte Land lag. Lange bevor Josua und die Israeliten sich der Umgebung der Stadt näherten, schickten die Gibeoniter eine Abordnung zu Josua, die ihre Unterwerfung anbot, wenn man ihnen Leben und Sicherheit zusagen würde. Die Gibeoniter taten dabei so, als kämen sie aus einer weit entfernten Gegend. Erst nachdem ein ordnungsmäßiger Friedensvertrag aufgesetzt und ratifiziert war, stellte sich heraus, daß sie Josua ein wenig hinters Licht geführt hatten. Widerstrebend hielt sich Israel an den Vertrag und gestattete es den Gibeonitern, daß sie in ihrer Mitte lebten und an ihren Segnungen teilhatten. Israel schlug für sie sogar eine Schlacht gegen die Kanaaniter. Es gliederte die Gibeoniter aber nicht in seine Reihen ein, sondern machte sie zu Sklaven, "die Holz schlugen und Wasser trugen" (Josua 5,3-17 und 10,6-10). Diesen Vorfall aus der Geschichte Israels suchte die Wachtturm-Gesellschaft heraus, um die Rolle zu rechtfertigen, die sie den Jonadaben oder der ungeistigen, "Großen Schar" in ihrer Mitte zugedacht hatte. Er war sicherlich hervorragend für die Zwecke der Gesellschaft geeignet, allerdings wird jeder, der nicht bereits in den Fängen des Wachtturms sitzt und von den Wachtturm-Schlagzeilen hypnotisiert ist, lange Zeit benötigen, hier einen Zusammenhang zu entdecken.

Jedenfalls war es eine Erklärung, die scheinbar den geistigen Anspruch der Gesellschaft hob. Hatte sie hier nicht ein biblisches Vorbild und damit eine Rechtfertigung für ihre Handlungsweise? Die Massen wurden sogar emporgetragen - eben auf das Wachtturm-Niveau, das jetzt der Weg gen Zion nach Jesaja 35 war. So wurde der Masse der Hinzugekommenen der Weg gewiesen, den sie innerhalb der "Neuen Nation" gehen konnten. Es machte jetzt gar nichts mehr aus, daß sie nicht "vom Geist gezeugt" waren. Sie konnten innerhalb des Rahmens von Gottes Organisation als Sklaven leben, moderne "Holzhauer und Wasserträger".

Welche Perspektiven ergaben sich nicht hier für die Ausdehnung der Organisation! Die Gesellschaft erkannte richtig, daß die neue Klasse in den Millionen bestand, die im ganzen Land der unvorbildlichen Kanaaniten lebten, d. h. im Christentum; und das Buch Rüstung (1933) zeigt in einer Untersuchung über die Prophezeiung des Zacharias auf, daß diese Klasse nicht nur auf das Christentum beschränkt sein würde. Sie würde aus allen Nationen der Welt gebildet werden, ganz gleich ob Christen oder Heiden, da "zehn Männer da waren, die das Gewand dessen ergriffen, der Jude ist". Demnach enthalten auch andere Nationen, die nicht zur Christenheit gehören, Millionen von Menschen "guten Willens". Mit diesem Ausdruck sollte eine feine Differenzierung angedeutet werden. So klügelte die Wachtturm-Organisation das Fundament aus zunächst für das Auftauchen einer großen, ungeistigen und deshalb unchristlichen Klasse aus den Ländern der Christenheit; und dann später für eine noch größere Klasse, die aus den heidnischen Nationen kommen sollte und niemals solch geistige Ansprüche stellen würde wie das Christentum. So wurden die Jonadabe auf ganz natürliche Weise die "Große Schar"!

Das Christentum erhält den Laufpaß

Die Wachtturm-Gesellschaft war jetzt an dem Punkt angelangt, an dem es kein Zurück mehr gab. Still und unbemerkt mußte sie jetzt den Mantel des Christentums ablegen, den sie bisher als Schutz und zugleich als Tarnung getragen hatte. Das war unbedingt notwendig, wenn sich die Gesellschaft unter den unzufriedenen Massen innerhalb der Christenheit und später unter den Christus bekämpfenden heidnischen Massen durchsetzen wollte. Die Wachtturm-Gesellschaft änderte ihren Namen, Jesus Christus war zu einer Behinderung für den "Fortschritt" der "Neuen Welt-Gesellschaft" geworden. Er paßte nicht mehr zu der Politik der Weltherrschaft. Als man auf sein Leitbild blickte - das Israel des Alten Testaments -, kam man sehr bald auf die Idee, sich nach Jehovas Namen "Jehovas Zeugen" zu nennen, und übersah dabei, daß man dadurch sich selbst in aller Öffentlichkeit als Gegner Jehovas brandmarkte, der Christus auf Erden sandte, um die Menschheit zu erlösen. Und es machte dem Wachtturm noch weniger aus, sich als Organisation der Rückkehr Christi in den Weg zu stellen. Die Gesellschaft entfaltete die typischen Merkmale der "Abscheu der Verlassenheit" von der Daniel spricht, "die an dem Platz steht, wo sie nicht stehen sollte". Die neue Wachtturm-Doktrin wurde zu einem verwirrend zu Kopf steigenden Wein, der "alle Nationen der Welt trunken machen sollte". Ein weiterer Meilenstein auf dem Vormarsch der Theokratie war erreicht.

Die Wachtturm-Gesellschaft verlegte ihr Ziel vom Himmel auf die Erde, um ihren Endzweck, eine Neue Welt-Gesellschaft, zu erreichen.

Erwähnt werden muss die Tatsache, dass W. J. Schnell trotz seiner Bekehrung zu Jesus nicht gelernt hat, zwischen "geistig" und "geistlich" zu unterscheiden. Die irdisch ausgerichtete Gesinnung der Wachtturm-Inititatoren kann nur geistig arbeiten, wie Freimaurer es tun. Die Abhängigkeit eines Christen jedoch ist geistlicher Natur, die so weit über geistigen Aktivitäten anzuordnen ist, wie Gott höher ist als die Menschen. W. J. Schnell, dessen analytisches Denken und dessen hautnahes Erleben der Wachtturm-Fleischlichkeit zu einer geschichtlich einmaligen Beschreibung der Wachtturm-Antichristlichkeit geführt haben, war nach seiner Zugehörigkeit zur Wachtturm-Gesellschaft nicht mehr in der Lage, zwischen der Abhängigkeit von Jesus und der Abhängigkeit vom Wachtturm zu unterscheiden. Die Konsequenz davon ist die Benutzung des Wortes "geistig", auch wenn er geistliche Dinge meint.

So hinterlässt die Wachtturm-Doktrin in jedem Menschen, der sich ihr anschließt, eine breite Schleifspur in seiner Seele. Diese Furche, dieser Riss bewirkt viel Einäugigkeit, die nur von Jesus geheilt werden kann. Oder anders ausgedrückt: Der fleißige Freimaurer wird Jesus niemals kennenlernen, denn er baut auf den Sand der eigenen geistigen Entwicklung. - Genau das ist der Punkt, der so schwer wiegt, wenn ein christlicher Guru sich vor die Gemeinde stellt und behauptet: "Wir sind die rauhen Steine, die geschliffen werden müssen." An diesem Punkt ist bei allem äußeren christlichen Deckmantel die brennende Frage gegeben, ob dieser Mann jemals Jesus kennenlernen konnte, oder ob er sich in geistiger Tätigkeit in ein christliches Schema eingearbeitet hat, das aber in allen Belangen nur fleischlich ist, das heißt menschlich geschlussfolgert und menschlich aufgestellt.

So gibt es viele christliche Freimaurer und viele von ihnen Beeinflusste, die gar nicht ahnen, wie sehr sie in dem Irrtum einer christlich erscheinenden menschlich-geistigen Philosphie verankert sind. Sie sind abhängig von menschlichem Denken und müssen aufgrund des in ihnen fehlenden Glaubens an Jesus immer neue wahnwitzige Lehren erfinden, um sich selbst das Gefühl des Wachstums zu geben. Dieses Wachstum ohne Jesus ist aber nur menschlich, also geistig und nicht geistlich, und führen zu Ergebnissen, die an Absurdität und antichristlicher Wirkung nichts zu wünschen übrig lassen. Die Erde ist eine Scheibe und der Glaube an Jesus Christus ist für Raucher unmöglich. Und die Lutherbibel von 1545 brennt nicht und verhindert Unfälle, wenn man sie auf das Armaturenbrett legt. Hier treffen sich Jehovas Zeugen und Freimaurerei und verführen gemeinsam so viele Menschen wie möglich. Und in christlichen Kreisen wird die geistige (freimaurerische) Entwicklung immer stärker und die persönliche Bindung an Jesus verschwindet.


Kommentare
01

Hallo Rüdiger,

schon lange wollten wir dir schreiben!

Verzeihe bitte unsere Nachlässigkeit, wir haben wegen unserem Umbau im Haus viel Ablenkung. Nachdem wir viele deiner Einträge und Kommentare gelesen haben, liegt es uns am Herzen, dir dafür zu danken, da wir schon sehr profitiert haben. Deine geistlichen Erklärungen sind einfach genial in Christus.

Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass dich manche nicht völlig verstehen, da sie geistig unterwegs sind. Vielleicht soll es auch so sein. Alles braucht so seine Zeit. Deine Erfahrungen mit JZ sind authentisch und aufschlußreich, wir verstehen dich, wenn du manche Begebenheiten in einer satirischen Weise aufarbeitest, da vieles in Verbindung mit ZJ nur grotesk und absurd ist. Wer einmal einer solchen perfiden ORG aufgessesen ist, hat einfach ohne Christus nicht die geistliche Kraft, sich mit den eigenen Händen aus dem WT-Sumpf zu befreien.

Daher unser vollstes Verständnis für deine subjektive und auch realistische Aufarbeitung der verschiedenen und mannigfaltigen Themen. Und nochmals multi grazia für dein aufrichtiges Bemühen, ZJ zu helfen, von diesem genuin freimaurerischen Konstrukt und absolut verbrecherischen Syndikat frei zu werden.

Verbunden in Christus

Walter [12.03.2017]

02

Hallo Walter,

danke für dein Feedback. Aus deiner Rede lässt sich schließen, dass es schon ziemlich hart ist, die Fakten und Erfahrungen über den WTG-Verein in dieser Form lesen zu müssen. Das verstehe ich und realisiere mit aller Aufmerksamkeit die Brisanz, die in meiner Webseite liegt.

Ich bin froh, dass du diese Berichterstattung verstehst und aushalten kannst. Von Anfang an ging es mir darum, wie das Kind zu sein, das ausruft: "Der Kaiser ist ja nackt!" Und doch gibt es diesen Aspekt, dass die Millionen Menschen, die in der Wachtturm-Gesellschaft bleiben, in gewisser Weise stigmatisiert werden. Doch müssen wir erkennen, dass nicht ich sie stigmatisiere, also abstemple, sondern ihre sogenannte Wahrheit dies tut.

Und auf die Dauer wird sich das Erkennen der einfachen Fakten durch den Ruf des Kindes ("Der Kaiser ist ja nackt!") über die ganze Welt verbreiten. Kein Lügner kann sich in den Himmel mogeln.

Rüdiger [12.03.2017]

03

Hallo liebe Leute, als ich noch auf der Suche, nach der Wahrheit war und mir dabei das Internet zunutze gemacht habe, bin ich zwangsläufig auf diese Seite gestoßen. Ich bin mir heute sicher, dass Jesus meine Schritte dabei gelenkt hat. Die Lehre der Zeugen Jehovas, dass Jesus nicht Gott ist, hat mich schon immer irgendwie gestört. Als ich durch die Bibel erkennen konnte, dass Jesus der Herr und allein wahrer Gott ist, war ich überglücklich und der Frieden Gottes, der höher ist als alle Vernunft, kehrte in mein Herz ein.

Philipper 4:7 Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!‭

Das war genau das, wonach ich lange Zeit gesucht habe. Erkennen zu dürfen und die Gewissheit zu haben, dass Jesus der wahrhaftige Gott ist, ist die Grundlage für einen Christen. Das ist das lehrmäßige Fundament, dem Liebe und Gehorsam entstammt.

Es steht geschrieben:

1. Johannes 5:20 wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns einen Sinn gegeben hat, daß wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Es liegt alles so klar auf der Hand, man braucht nur die Bibel zu lesen. Wenn die Basis fehlt, dann kann kein echter Glaube entstehen. Den Zeugen Jehovas wurde diese grundlegende Basis von vornherein entzogen und durch eine falsche antichristliche Lehre ersetzt.

2. Johannes 1:7 Denn viele Irrlehrer sind hinausgegangen in die Welt, die nicht bekennen, daß Jesus der im Fleisch gekommene Christus ist; das ist der Irrlehrer und der Widerchrist.

Zeugen Jehovas leugnen beständig die unverminderte Gottheit und Menschheit Christi. Die Bibel lehrt, dass Christus zugleich vollkommen Gott und Mensch war, mit allem, was zur Erfüllung der Erlösungsabsichten erforderlich war. Der Kern der schlimmsten Irrtümer falscher Religionen, Irrlehren und Sekten konzentriert sich auf die Leugnung des wahren Wesens Jesu Christi.

Genau damit konfrontiere ich Zeugen Jehovas, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Denn es ist der Knackpunkt, der Dreh- und Angelpunkt, über den alles läuft.

Jürgen [18.03.2017]

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