Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 297

In Speyer sammeln sich die Sekten

Zeugen Jehovas und Mormonen sind Freimaurersekten!

Die Treue und Loyalität des Zeugen Jehovas besteht darin, nie wieder etwas dazu zu lernen, und auch in dem regelmäßigen Beweis der Lernverweigerung. Um seiner Wachtturm-Herrin den sicheren Beweis seiner Treue und Loyalität zu liefern, vollzieht der Zeuge Jehovas immer wieder etwas wie: Sich selbst ins Gesicht schlagen, immer wieder auf die heiße Herdplatte fassen, regelmäßig zwei Nägel in die Steckdose stecken und alles das, was widersinnige Selbstquälerei ist. Es geht darum, die unnatürlichste Unterwerfung als tägliche Gewohnheit zu kultivieren und als Opfergabe dem Jehova "Gott" darzubringen.

Der Zeuge Jehovas vom Altpörtel in Speyer beherrscht diese Form der geistigen Selbstverstümmelung perfekt. Er beweist seiner Wachtturm-Herrin regelmäßig, dass er trotz der Schande seines schändlichen Abgangs immer wieder die Lügen der Wachtturm-Gesellschaft genau um diese Uhrzeit und genau an diesem Ort zur Ehre Jehovas verbreitet. Er hält Ausschau nach mir und verschwindet sofort wie ein erwischter Betrüger, wenn er mich sieht. Welchen Schaden an seiner Seele muss ein Mensch haben, um diese Art der Selbstkasteiung so genüsslich zu verüben?

Diese Selbstkasteiung ersetzt bei Jehovas Zeugen Demut und Glaube. Diese Art der Unterwerfung unter das Diktat der Wachtturm-Doktrin bedeutet für sie eine Art Strickleiter ins Paradies der riesenhaften Tomaten und Kürbisse. Die absurde Versandung des eigenen Geistes ist für Jehovas Zeugen das religiöse Muss, dem sie nicht ausweichen können. Und hoch angesehen ist in der Wachtturm-Religion derjenige, der das Abschalten seines Denkens erfolgreich handhabt. Wie ein Gefolterter, der freudig seine neuen Wunden vorzeigt, kauft sich der Zeuge Jehovas bei seinem Gott ein, der ihm das Denken verboten hat.

Jede selbst zugefügte Hirnverletzung erhebt den Zeugen Jehovas in eine hochangesehene Position in seinem Verein und er kann mit der Anerkennung im Königreichssaal rechnen. Die Unterwerfung (wie sie auch im Islam besteht) ist das Lebenselixier der Zeugen Jehovas und die Wachtturm-Herrin wacht streng darüber, dass die geistigen Wunden auch tief genug sind. So ist es inzwischen zu einem Ritus geworden, den der Zeuge Jehovas vom Altpörtel in Speyer genießt, wenn er seine Wachtturm-Mappe zuklappt und das Weite sucht. Nichts kann ihn dazu bewegen, den ständig wiederholten Untergang seiner "Wahrheit" als das zu sehen, was er ist. Der Lohn der Wachtturm-Lüge ist das halb erzwungene, halb freiwillige Verschwinden, das recht stark dem Ausfahren eines Dämons ähnelt.

Nachdem dieser Prototyp des sich selbst verstümmelnden Zeugen Jehovas jeder Konfrontation aus dem Weg gegangen war, stellte ich mich ersatzweise ein Viertelstündchen lang an seinen Platz und hielt die Schilder hoch: "Jehovas Zeugen müssen Brot und Wein ablehnen - Antiabendmahl - Antichrist". Die Leute staunten nicht schlecht, denn da war jemand, der eine Antwort auf den Altpörtel-Jehova-Ritus hatte und vertrat.

Am Ort der Konfrontation zwischen Wachtturm-Lüge und simplen Fakten, also am üblichen ZJ-Büchertisch-Platz, standen dann doch ganz plötzlich zwei Zeugen Jehovas und ein weiblicher Jehova-Fan mit überheblichem Dauergrinsen. Die Dame musste eine Neuangeworbene gewesen sein, denn ihr Verhalten war noch ungeschliffen und die Überheblichkeit der Zeugen Jehovas konnte sie noch nicht so gut kontrollieren und als Bescheidwissen verkaufen. Sie fühlte sich in dieser haushohen Überlegenheit der Wachtturm-Doktrin so richtig wohl und gab bei Bekannten, die vorbeigingen, gerne mit ihrem neuen geistigen Stand an.

Die Zeugen Jehovas und ich wechselten immer wieder unseren Standort, wobei ich ihnen gerne die Entscheidung überließ, wo wir uns als nächstes aufstellen wollten. Das Publikum war überall sehr nett und die Speyerer Fußgängerzone füllte sich von Minute zu Minute. Eine Touristengruppe stand lange in unserer Nähe und ich erhielt von vielen zustimmende Signale. Es mussten wohl auch Christen dabei gewesen sein, die den Spruch "Jehovas Zeugen müssen Brot und Wein ablehnen - Antiabendmahl - Antichrist" sehr gut vertanden. Jehovas Zeugen hingegen strahlten die totale Langeweile aus.

Als dann die Meister der geistigen Selbstumnachtung Anstalten machten, den Ort ihrer Entlarvung zu verlassen, war für mich der Vormittag schon so gut wie gelaufen und ich freute mich auf den Nachhauseweg. Doch die Wachtturm-Org wollte es, dass viele, viele eingeflogene Zeugen Jehovas aufeinander trafen und ich die Wahl hatte, wen ich denn bei seinem Predigtdienst begleiten wollte. Ich schloss mich einem Mann und zwei Frauen an, die sich wiederum vor dem Brunnen aufstellten, wo sich schon immer die Konfrontatin zwischen Gut und Böse abgespielt hatte.

Eine Frau fotografierte mich, nicht ohne mich vorher gefragt zu haben, ob sie das dürfe. Ich erklärte ihr, dass sie jeden fotografieren darf, der an die Öffentlichkeit geht, um gesehen zu werden. Ob es Zeugen Jehovas sind, ob es Politiker sind, die Wahlkampf machen, oder ich, der Schilder hochhält - alle haben das Recht auf das eigene Bild aufgegeben. Nach einigen Fragen zu den Zeugen Jehovas, die sie sich gar nicht beantworten ließ, erzählte sie mir, dass sie als Katholikin immer nur von sich sagen würde, sie sei christlich. Man könne ja heutzutage den Katholizismus gar nicht mehr bekennen. Als ich ein paar Fakten aus der Lügenküche der Katholischen Kirche erwähnte, machte sich diese Frau schnell davon, so dass ich ihr nur noch hinterher rufen konnte: "Der Papst ist der Oberste der Lügner und die Wachtturm-Gesellschaft profitiert von den katholischen Lügen. Die meisten Zeugen Jehovas waren früher einmal katholisch."

Kurz danach wurde ich von einem Abtrünnigen und seiner Freundin angesprochen und es stellte sich heraus, dass sie meine Webseite kannten. Es war ein Fest der Freude, einen Menschen zu sehen, der den Weg aus dem geistigen Selbstverstümmelungsghetto der Wachtturm-Gesellschaft gefunden hatte. Beflügelt und erfreut ging ich nach dem traurigen Abgang der eingeflogenen Zeugen Jehovas weiter und erschrak beim Anblick eines aggressiv werbenden Pulks von Mormonen. Die jungen Mormonen-Männer strahlten eine ungeheure Selbstsicherheit aus, die sich nur dadurch erklären lässt, dass nach den zwei Pflichtjahren der Missionierung fetter Reichtum und eine fette Machtstellung in ihrem Kult auf sie warten. Ab und zu rief ich den Passanten zu: "Lassen Sie sich nicht von einem Amerikaner ansprechen, wenn er Mormone ist!" Meine Schilder waren: "Religion rettet nicht - nur Jesus rettet!"

Aus der Menge der Passanten lösten sich zwei privat flanierende Zeugen Jehovas, die noch vor kurzer Zeit mit ihrem Wachtturm-Rollator den Dienst an ihrem Jehova "Gott" getan hatten. Der Mann staunte, dass ich vor den Mormonen stand, und erschrak, als ich laut rief: "Zeugen Jehovas - - - und Mormonen sind beides Freimaurersekten! Und beide lügen wie die Pest!" Der arme Mann war bis auf die Knochen erwischt und durchleuchtet und machte sich eilends davon. Seine hochnäsige Frau hinter ihm her.

Es ist kaum zu verstehen, dass Jehovas Zeugen ihre furchtbare Hochnäsigkeit nicht selbst erkennen. Die Überheblichkeit der Rechthaberei scheint ihnen so sehr in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, dass sie keine Chance mehr haben, ihre haushohe Selbstüberhöhung zu spüren. Wo andere Menschen ein Gewissen haben, ist der Zeuge Jehovas nur noch Pfau und Bibel-Bescheidwisser. Diese Leute flanieren in Kleidung, die viel Geld gekostet haben muss, und man spürt, dass sie ohne diese hochherrschaftliche Ausstattung nur ganz kleine armseligen Wachtturm-Würstchen wären. Das klingt jetzt recht abschätzig von mir, aber ich bekenne, dass mir diese auf Angeberei fixierten Menschen sehr Leid tun und ich darunter leide, ihnen nicht helfen zu können.

Während die Zeugen Jehovas noch ansatzweise ein gewisses christliches Schauspiel abliefern, sind die Mormonen Kaugummi-dreist unterwegs und jagen nur dem Erfolg nach. Jedes einzelne freimaurerisch erfundene Buch Mormon, das sie unter die Menschen verteilen, bringt diese durch Naivität und jugendlichen Leichtsinn strotzenden jungen Männern hoch in der Hierarchie ihrer Freimaurer-Religion. Joseph Smith, der Erfinder des Buches Mormon, beschreibt eine Begegnung mit zwei menschenähnlichen Lichtgestalten, die sich als Gott Vater und Gott Sohn bezeichneten. Dass aber nur Jesus Mensch wurde, haben die Mormonen bis heute nicht gemerkt. Darauf sind sie auch nicht angewiesen, denn die Qualität ihrer Lügen ist ihnen vollkommen egal. Sie freuen sich auf den zu erbenden Mormonen-Reichtum in ihrer Heimat und lachen sich kaputt über die, die noch über Fakten reden möchten.

Der Tag in Speyer war wieder genial. Und es kommt noch ein Faktor hinzu, den ich verdachtsweise wahrnehme: Viele warten regelrecht auf die Blamage der Lügenreligionen. Das Strahlen im Gesicht eines unbeteiligten Mannes entdeckte ich erst beim Bearbeiten der Fotos. Auf zwei Fotos ist dieser Mann zu sehen, wie er mich beobachtet und den Hergang genießt. Und ich muss sagen: Es ist ein großes Vergnügen, die aus dem Winterschlaf erwachten Wachtturm-Verführer wieder in Aktion zu sehen. Denn sie sind aussichtslos der Lüge verhaftet und kaum ein Mensch in Speyer nimmt sie noch ernst. Die Wachtturm-Lügen-Rollatoren signalisieren den Menschen schon von weitem den Unsinn einer Freimaurer-Religion.

Wieso Freimaurer-Religionen?

Ob und wie die Katholische Kirche mit der freimaurerischen Laus im Pelz lebt oder nicht, können und müssen wir ignorieren. Die Katholische Kirche ist basierend auf heidnischen Mächten bei der Einverleibung der Christen ins Staatswesen entstanden und niemand kann mehr sagen, was im Katholizismus die Oberhand hat: die offene Lüge oder der Betrug hinter den Kulissen. Die Frage, inwieweit die Katholische Kirche freimaurerisch unterwandert ist, ist nicht sehr interessant, denn alle Züge der Freimaurerei glänzen aus ihr von innen heraus.

Interessant ist eher die Frage, warum noch weit absurdere Religionen gegründet wurden und warum immer irgendein Freimaurer zum Gründungspersonal gehörte. Welches Merkmal hat der Katholizismus mit allen von der Freimaurerei initiierten Religionen gemeinsam? Für einen Christen beantwortet sich diese Frage ganz einfach. Es ist tatsächlich so, dass all diese Religionen gemeinsam haben, Jesus Christus zu entstellen, zu entwerten und in einem falschen Licht darzustellen, dass die Mitglieder dieser Religionen Jesus möglichst nicht mehr persönlich kennenlernen können.

Nach der Installation pseudochristlicher Religionen und abartiger christlicher Denominationen kommt die ebenfalls von Freimaurern gegründete Ökumene und erhebt den Anspruch, dass im Zuge der gegenseitigen Toleranz niemand mehr die Frage nach der Wahrheit stellen darf. Den Vogel dieser Gleichmacherei schießt Angela Merkel ab, indem sie auf die berechtigten Ängste vor dem mordenden Islam antwortet, man solle doch einfach ein paar mehr Kirchenlieder singen.

Öl kann man nicht mit Wasser entfernen, sondern mit einem Mittel, das mit Öl eine Verbindung eingeht. Religionen allgemein erheben den Anspruch, den Menschen zu Gott oder etwas ähnlichem zu führen. Das ist das Mittel, um Jesus Christus erfolgreich auszuradieren. Nach der Etablierung von Religionen sind die Menschen so ausgehöhlt und oberflächlich, dass sie sich ganz leicht vormachen lassen, die Normierung der Bananenkrümmung sei wichtig und atomare Verstrahlung sei eine unwichtige Angelegenheit. In diesem Zustand wird in einem Rundumschlag alle Religion aus der Welt entfernt werden können. Und in einem Abwasch damit - so hofft die Freimaurerei - wird Jesus Christus gleich mit beseitigt werden.

Wir dürfen uns auf eine freimaurerisch gestaltete Welt der Macht und des Geldes und müssen uns auf den offenen Krieg gegen Jesus Christus gefasst machen. Heute sind gläubige Christen nur verrückt, dann aber gefährliche Straftäter.


Kommentare

01

Lieber Rüdiger,

mit viel Interesse habe ich wieder deinen tollen Kommentar gelesen und mir ist es ein Bedürfnis, dir zu erzählen, wie das Gegenteil von dieser Hochnäsigkeit, Arroganz, Kälte und dem Überlegenheitswahn abläuft: Seit ich von diesem Zeugen-Verein los bin und Jesus in meinem Leben der Mittelpunkt ist, habe ich nach einer Gemeinde gesucht, weil wir ja zusammen kommen sollen ...!

In meiner Nähe gibt es nur zwei kleine Kirchen und ich habe Jesus gebeten, mir doch zu zeigen, wohin ich gehen soll. Ich habe eine entzückende Dame kennengelernt, die mir beim Einkauf die Türen aufhielt und zufällig den gleichen Nachhauseweg hatte. Sie ging in ihre kleine Gemeinde, erzählte sie. Nur ein paar Hausnummern weiter: Ich wohne in Nr. 1, die Gemeinde hat die Nr. 7 ... na sowas. Sie ging mit bis zu meinem Haus und gab mir eine Einladung zum Frühstück in der Gemeinde in ein paar Tagen.

Ich habe mit mir gekämpft, dorthin zu gehen. Aber ich hatte es versprochen und die Angst, ihr wieder zu begegnen und nicht gekommen zu sein, ließ mich dort hingehen.

Die alte Dame empfing mich sofort, hatte einen Platz reserviert und ich war aufgenommen im Kreise von etwa 60 Personen wie eine Angehörige. Die Atmosphäre war sowas von heimelig, die Themen waren schön: Warum gerade Jesus und die (hilfreichen) Sprüche.

Nun erfuhr ich auch, wer diese Dame war: 40 Jahre Missionarin in Afrika, deren Sprache und Dialekte beherrschte sie, Französich, Englisch, dann Krankenschwester auf der Leprastation usw. Aber die Einfachheit und Liebe, wie sie mit allen umging und wie überhaupt in dieser Gemeinde miteinander umgegangen wird, hat mit sehr beeindruckt. Ein Gast benötigte eine Fahrmöglichkeit, ihren Mann im Krankenhaus besuchen zu können: Kein Problem natürlich. Ich kann mich noch erinnern, wie das bei den ZJ gehandhabt wurde ...!!

Also, ich habe mich soooo wohl gefühlt, es war alles so liebevoll und geschmackvoll gedeckt und "Moderatoren" waren lieb, lustig, klug und vor allem überhaupt nicht überheblich oder aufdringlich. Man spürte Jesus in dieser Runde, das habe ich ganz bewußt erlebt. Ich glaube, ich habe meine Gemeinde gefunden: Klein aber fein!

Danke nochmal für deine tollen Einsätze, für die ich dich bewundere.

Liebe Sonntagsgrüße von Karin aus der sonnigen Lüneburger Heide [12.03.2017<

02

Liebe Karin,

danke für Dein Feedback.

Ich wünsche mir, dass das, was Du bezüglich der Gemeinde berichtest, die Du gefunden hast, viele Menschen erfahren. Danke für Deinen Bericht.

Viele Grüße,

Rüdiger [12.03.2017]

03

Ich finde deinen Bericht wirklich gelungen. Die Begegnung mit den Mormonen und den "privaten" Zeugen Jehovas ... ich musste sowas von lachen. Klasse!!

Aber das soll nicht bedeuten, dass ich mich über die Leute lustig machen will, eher tun sie mir fürchterlich leid. Mitgefangen und mitgehangen in Religionen.

Ob JZ, Mormonen, römisch kath., russisch orthodox, Islam und was es alles so gibt. Es ist einfach traurig mit anzusehen, dass Menschen, die auf der Suche nach Gott sind, so verführt werden. Die Ökumene nicht vergessen. Wie kann ein bibeltreuer Christ da gemeinsame Sache machen? Der Verführer kleidet sich als Engel des Lichts und täuscht und lügt, wo er nur kann. Er geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann.

Die Zersetzung der Kirchen kommt von innen heraus. Es heißt so schön: der Fisch fault vom Kopf an. Drum prüft alles und das Gute behaltet. So warnt uns Gottes Wort.

Anle [14.03.2017]

04

Hallo Karin, es freut mich sehr, dass du die passende Gemeinde gefunden hast. Manchmal ist es nicht so einfach, die richtige Gemeinde zu finden. Als ich Christ wurde, bin ich zunächst in einer Pfingstgemeinde (Christusgemeinde) gelandet, die sogar im selben Haus war, nur auf der anderen Seite.

Mittlerweile ist die Gemeinde umgezogen, aber sie ist immer noch im selben Ort, nur am andern Ende vom Ort. Auf die Entfernung kommt es mir nicht so sehr an, wenn es noch im Rahmen ist. Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen. Dieser Spruch passt sogar wortwörtlich. Nein, es geht mir hauptsächlich um die Wahrheit, um die Lehre und natürlich sollte man sich in einer Gemeinde auch wohl fühlen. Die Leute waren zwar alle sehr nett und hilfsbereit, aber auch oberflächlich und die Praktiken und die abweichenden Lehransichten haben mir richtig Probleme gemacht, oft musste ich sogar während des Gottesdienstes raus gehen, weil ich es einfach nicht ertragen konnte. Ich habe mich zwar dort taufen lassen (Erwachsenen-Taufe), aber danach habe ich mich wieder gelöst von der Gemeinde. Es gab viele Diskussionen und einiges konnte ich einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Der Rüdiger war auch ein paar mal dort gewesen und kennt die Probleme.

Danach habe ich eine andere Gemeinde aufgesucht, in der es klarer und strukturierter ablief und wo es hauptsächlich um die reine Lehre geht, aber auch dort bin ich auf Probleme gestoßen, die mich dazu veranlasst haben, nicht mehr hinzugehen.

Ehrlich gesagt bin ich enttäuscht über die bisherigen Erfahrungen und traurig darüber, dass ich noch nicht die passende Gemeinde gefunden habe. Vielleicht liegt es ja auch an mir und ich sollte nachsichtiger und geduldiger sein. Es ist auch auf Dauer sehr anstrengend, die Leute auf gewisse Missstände hinzuweisen, besonders, wenn man noch nicht so lange dabei ist.

Als Außenstehender kann man vieles objektiver und klarer beurteilen und mir fällt so viel auf und ich kann es oft gar nicht fassen, dass es den anderen Leuten entgeht oder kein Interesse besteht, darüber zu reden. Vieles wird einfach ignoriert und unter den Teppich gekehrt. Mit Wahrheit hat das wenig zu tun. Es stört mich z.B. ungeheuer, wenn Christen auf fromm machen, aber der Wahrheit aus dem Weg gehen. Nur keine Auseinandersetzungen, nur keine Probleme angehen. Man will ja keinen Ärger.

Ich finde das feige und geheuchelt. In einer echten, ehrlichen und liebevollen Beziehung zueinander sollte man sich nicht verstellen, nur um den äußeren Schein zu wahren. Das ist nur ein kleines Konfetti aus der großen Tüte. Wie gesagt, mir fallen so viele Dinge auf, die nicht in Ordnung sind und wie damit umgegangen wird. Natürlich läuft nicht alles richtig in einer Gemeinde, aber wie man damit umgeht, ist maßgebend. Lässt man alles so stehen, wie es ist, oder kümmert man sich darum? Ich habe Dinge gesehen, die absolut nicht ok sind und dringend auf den Tisch müssten.

Vom geistlichen Missbrauch bis hin zum religiösen Wahn. Nur leider interessiert es niemanden, diese Missstände aufzudecken. Die Leute schauen lieber weg als hin. Ich finde das unehrlich und feige, oder die Leute sind blind und bekommen gar nicht mit, was eigentlich vorgeht. Was hat das alles mit Wahrheit zu tun? Das ist Religion und schadet dem Menschen nur. Viele werden allein gelassen mit ihren Problemen und in Abhängigkeit gehalten. Das ist alles nicht ok und sollte angesprochen werden.

Ich kenne Leute, die schon 10 Jahre in eine Freikirche gehen, aber noch nicht ein einziges Mal zu Hause privat besucht wurden. Leute, die einsam sind, sich vernachlässigt fühlen und nicht den Mut haben, es anzusprechen. Das finde ich traurig. Selbst in dem Hauskreis in den ich ging, kannten sich die Leute eigentlich gar nicht richtig näher, obwohl sie jahrelang regelmäßig zusammen gekommen sind. Alles sehr oberflächlich und schematisch, wie ich fand. Als ich anfing, Sachen aufzuzeigen, wurden manche zwar nachdenklich und fingen an, der Wahrheit ins Auge zu blicken, aber geändert wurde nicht viel. Ich frage mich immer wieder, warum es so wenig Leute gibt, die wirklich an der Wahrheit interessiert und gewillt sind, Lügen aufzudecken?

Wer an Jesus glaubt, sollte auch dazu stehen.

Jürgen [18.03.2017]

Hallo Karin, hallo Jürgen, als ich in Jürgens Gemeinde die finanziellen Abhängigkeiten von der Ökumene, der evangelischen Allianz und den damit verbundenen Instanzen zur Sprache brachte, verfinsterte sich ein Gesicht für ein paar Sekunden sehr. Mehr passierte nicht. Das Thema ist tabu. Karins Gemeinde scheint aber unabhängig zu sein. [RH]

05

Hallo Jürgen, du schreibst:

"Als Außenstehender kann man vieles objektiver und klarer beurteilen und mir fällt so viel auf und ich kann es oft gar nicht fassen, dass es den anderen Leuten entgeht oder kein Interesse besteht, darüber zu reden. Vieles wird einfach ignoriert und unter den Teppich gekehrt. Mit Wahrheit hat das wenig zu tun. Es stört mich z.B. ungeheuer, wenn Christen auf fromm machen, aber der Wahrheit aus dem Weg gehen. Nur keine Auseinandersetzungen, nur keine Probleme angehen. Man will ja keinen Ärger."

Die Erfahrung habe ich auch schon gemacht. Mir ist das auch unverständlich. Manchmal denke ich, dass wir, die wir noch nicht solange im Glauben stehen, einfach einen anderen Blick auf die Dinge haben. Uns wurden wirklich regelrecht die Augen geöffnet, wir wurden auf unsere Sünden gestoßen und haben echte Buße getan und Sündenvergbung erfahren.

Ich lese in der Bibel und der heilige Geist führt mich.

Habe ich keine Ökumeneansichten, sind meine Erkenntnisse unerwünscht! Darüber reden wird abgelehnt. Totschlagargument: du sollst nicht richten, wird dann gerne angebracht. Dabei ist es kein Richten, sondern nur ein Hinweis darauf, mal zu prüfen, ob die Bibel es ökumenisch meint oder eben nicht. Aber das ist schon zuviel verlangt. Spaltungen unter Christen sind dadurch vorprogrammiert. Echt schade. Diese Art der Toleranz habe ich leider nicht. Ich kann da einfach nicht mitlaufen, wenn es dem Wort widerspricht.

Anle [19.03.2017]

Wie oben erwähnt sind oft finanzielle Abhängigkeiten von übergeordneten Instanzen maßgebend. Und die guten Freunde der verdienenden Pastoren beschwichtigen ihr Gewissen mit Floskeln. In der evangelischen Kirche ist es sogar so, dass mancher erst mit seiner Pensionierung seine Ohren und seinen Mund öffnet. Allerdings ist er zu dem Zeitpunkt schon so ausgelaugt, dass er eher wie ein Papiertiger wirkt. Er ist ja auch immer noch abhängig in seiner Pensionszeit. Freikirchliche Organisationen, die vom Geldfluss freimaurerisch initiierter Einrichtungen abhängig sind, haben sogar Personal, das nach außen hin ganz auf Jesus geeicht ist, aber von den rauhen Steinen spricht, die geschliffen werden müssen. Viele Christen merken es scheinbar gar nicht, dass sie schon komplett unterwandert sind. Gegen die Selbstrechtfertigung dieser etablierten Christen in führenden Positionen sind wir machtlos. Wir müssen diese Machtlosigkeit nicht nur hinnehmen, sondern annehmen. Denn nicht wir haben den machtvollen Job, sondern allein Jesus Christus. [RH]

06

Hallo Anle und Rüdiger, erstmal vielen herzlichen Dank für eure treffenden und aufbauenden Worte. Es tut gut, verstanden zu werden und zu wissen, dass ich mit meiner Sichtweise nicht alleine dastehe. Ich hatte auch erst Bedenken, der Karin so zu antworten, wo sie doch jetzt neu Fuß gefasst hat in ihrer Gemeinde. Ich will sie nicht entmutigen und auch nichts schlecht reden, sondern ich wollte nur darauf hinweisen, dass solche Probleme auftreten in vielen Gemeinden. Karin hat vollkommen recht mit dem, dass wir zusammenkommen sollen. Das sehe ich auch so. Nur habe ich momentan aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen in den Gemeinden mit dem Zusammenkommen so meine Probleme. Das kann sich aber wieder ändern und das hoffe ich auch.

Ich spiele oft mit dem Gedanken, in meine erste Gemeinde (Pfingstgemeinde) zurückzugehen. Immerhin hat Jesus mich direkt nach meiner Bekehrung dort hingeführt und ich habe mich auch dort taufen lassen. Man sagt ja auch: Die perfekte Gemeinde gibt es nicht. Wenn ich mir vorstelle, wie es damals war, als die ersten Gemeinden entstanden sind und Paulus die frühen Christen ständig ermahnen musste, weil es drunter und drüber ging, dann denke ich, dass es ein Fehler ist, nicht das Gleiche zu tun, wie Paulus es getan hat.

Nun, ich bin nicht Paulus und ich bin auch nicht direkt von Gott zum Apostel berufen worden, aber sind wir nicht alle, die in Jesus Christus sind, dazu angehalten, auf Irrtümer, Missstände u.s.w. hinzuweisen? Ich denke schon! Ich will bestimmt kein Pedant sein oder irgendetwas aufmischen, um Aufmerksamkeit zu bekommen oder verurteilen und richten. Ich bin auch kein Querulant und ich will auch niemandem seinen Glauben absprechen. Es geht mir einzig und allein um Jesus und um alles, was mit Jesus zu tun hat. Wenn ich etwas sehe, das nichts mit Jesus zu tun hat, dann möchte ich das sagen dürfen, ohne gleich schief angeguckt zu werden, aber vielleicht ist das ja schon zuviel verlangt.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass man kein Blatt vor den Mund nehmen sollte, nur aus Angst, abgelehnt zu werden. Das beste Beispiel finde ich ist: "Der Kaiser ist ja nackt". Rüdiger hat dieses passende Beispiel schon oft eingebracht und es gefällt mir immer wieder, weil es Mut macht. Den Mut aufbringen, die Wahrheit zu sagen. Das ist wahrhaftig nicht immer einfach, aber es ist auch eine Herausforderung, immer wieder aufs neue. Jesus hat das ständig und überall getan und gelebt. Deshalb wurde er von der Welt gehasst.

Viele Gemeinden sind unterwandert von allen möglichen Strömungen der Neuzeit. Wohlstandsevangelium, falsche Christusse, Ökumene, Charismatik, Esoterik, Reki, Homöopathie, Vermischungen aus fernöstlichen Religionen u.s.w. Das volle Programm. Mit Jesus hat das alles nichts zu tun.

Ich kenne "Christen", die an die Reinkarnation glauben, regelmäßig Spiritismus-Esoterik betreiben (Channeling, Reiki u.s.w.), die Bibel für gefälscht halten und nicht an einen strafenden Gott glauben, sondern an die Allversöhnung, aber vorgeben an Jesus Christus zu glauben. Da frage ich mich doch, was ist das für ein Jesus? Und wenn man dann solche Leute versucht, aufzuklären, kommt es meist zu heftigen Gegenreaktionen und Diskussionen. Da wird sich gerechtfertigt, was das Zeug hält. Diese Leute sind oft unbelehrbar und sträuben sich total gegen biblische Wahrheiten. Das ist wirklich eine Mammutaufgabe. Ich hatte da schon wirklich Auseinandersetzungen und bin sehr an meine Grenzen gekommen. Aber auf der anderen Seite habe ich auch viel Kraft durch den Heiligen Geist bekommen und das ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl und es festigt einen immer mehr. Man wächst und wird stärker innerlich. Die Liebe zu Christus wird immer inniger, wenn man die Wahrheit vertritt. Es ist einfach wunderbar, obwohl es anstrengend ist. Manchmal hatte ich das Gefühl ich bekomme mehr Kraft zurück als ich verbrauche. Kann man echt nicht beschreiben.

Ich bin froh, dass es solche Leute, wie ihr es seid, überhaupt noch gibt. Ganz ehrlich!

Jürgen [20.03.2017]

07

Ja, Jürgen, da knallt es einem an allen Ecken und Enden um die Ohren, wenn man die Wahrheit vertritt.

Weil: DIE Wahrheit, die gibt es heutzutage ja nicht mehr. Und darum kann man das Problem mit dem falschen Evangelium nicht mehr aus der Welt schaffen. DIE Wahrheit wird zerpflückt und passend gemacht, Gottes Wort nicht in allem als wahr anerkannt. Das fängt schon bei der Erschaffung der Welt an. Dabei gibt es z.B. von Prof. Werner Gitt wunderbare Aufklärung darüber. Die Evolutionstheorie ist so schlimm ... sie unterbindet von Anfang an die Wiederherstellung des Verhältnisses der Menschen zum Schöpfer, da sie ihn leugnet. Und stellt den Menschen auf eine Stufe mit den Tieren. Dabei ist der Mensch nach dem Bilde Gottes gemacht, die Tiere aber nicht!

Was uns gefällt und unser Verstand begreift, wissenschaftlich erklärbar geworden ist, wird angenommen, das andere abgelehnt und als Geschichten abgetan. Und so geht es durch die ganze Bibel weiter. Ich gebe das Evangelium weiter, weise auf das Überprüfen hin und alles andere muss der Herr wirken. Diskussionen führen zu nichts. Das sieht man auch hier mit den JZ. Sag ihnen die Wahrheit und alles andere liegt beim Herrn!

Anle [21.03.2017]

08

Und ich bin froh, dass es solche Leute wie dich noch gibt, lieber Jürgen, ... ganz ehrlich!

Du freust dich für mich und meine neue Gemeinde, danke dafür. Deine Gedanken und Bedenken kann ich so gut verstehen, denn ich bin kein "Zusammenkommer". Aber in der Bibel steht es so und ich weiß nicht wirklich, warum man das - und das auch noch regelmäßig - soll! Ich habe die Menschen erst dreimal gesehen, war von ihrer Freundlichkeit beeindruckt (freundlich bis zum Abwinken sind Zeugen ja auch ...). Ich werde weiter dort hingehen und prüfen, aber ich prüfe sicherlich anders, als "normale" Menschen, weil ich auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe und Angst habe, dass es ganz aufhört mit dem Zusammenkommen, wenn es sich für mich nicht gut anfühlt.

Natürlich gibt es keine perfekte Gemeinde; es sind unterschiedliche Menschen, aber ich kann mir das nicht ständig sagen, dann kann es passieren, dass ich wirklich kein Blatt vor den Mund nehme. Ich möchte mich wohlfühlen und nicht kämpfen, sondern gern dort sein, damit ich dort auch hingehe und nicht nur meine Zeit absitze und meine Gedanken beim Beten abschweifen (das war bei den Zeugen so!)

Noch gehe ich allein, aber mein Mann wird sich auch dort einfinden. Wir müssen nur gut planen, weil wir einen Hund haben, der - glauben wir - nicht allein sein mag; er ist es nicht gewohnt.

Wir beide lernen gerade, Christen zu werden. Wir können gut miteinander über Jesus reden, das macht mich sehr glücklich. Jedoch merke ich, dass mein Klaus Angst hat, in die Zeugen-Schiene zu rutschen. Er ist zurückhaltender als ich, läßt mich aber absolut machen, d.h. Bibellesen usw, da werde ich nicht gestört und er geht mit dem Hund ... :-)!

Ja, Jürgen, diese Seite hat mir sehr geholfen und mich sicher gemacht. Deine liebevollen Kommentare gefallen mir sehr und machen Mut, danke dafür.

Liebe Grüße von Karin [21.03.2017]

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Hallo Karin,

ich gebe mal ein Beispiel, das Dich von der Last befreit. In Jürgens Gemeinde hatte eine "Schwester" einen Sessel. Es war ein Königssessel. Man musste sich in den Sessel setzen und bekam dann extatische Erlebnisse. Das schreibe ich hier öffentlich, um einen Eindruck zu vermitteln von dem, womit Jürgen konfrontiert wurde.

Und der Ökumene-Pastor ging Fritten essen. Mit Majo.

Viele Grüße,

Rüdiger [21.03.2017]

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Lieber Rüdiger,

danke für den Hinweis, was Jügen erlebt hat. Da wäre ich sofort geflüchtet und hätte nicht "geprüft". Aber Ähnliches habe ich auch erlebt: In der großen Hamburger Petrikirche gab es einen Gottesdienst, der proppevoll war und mein Mann und ich gingen dort hin. (Wenn es voll ist, muß es ja gut sein ...)

Der Pastor lebte offenbar zweigleisig, denn einmal erlaubte er auf Knopfdruck "Zungenreden", das dann nach Minuten auf Knopfdruck wieder aufhörte.

Wir waren total erschrocken, hielten uns wie Kinder an den Händen, sahen uns um und hatten den Eindruck, unter Idioten zu sein. Auch ließ er "Jesus-Erlebnisse" seiner Frau vom Podium erzählen, dem natürlich andere folgten ... es wurden Gesundsprechungen mit Handauflegen abgehalten, Sünden vergeben usw. Wie kann sowas angehen??

Das zweite Gleis war ein ganz normaler, langweiliger Gottesdienst, bei dem rein gar nichts passierte.

Wir sind da nie wieder hingegangen, weil einem solchen Pastor kann man nicht glauben. In dieser Art hatten wir noch Kontakt mit einer Baptisten-Gemeinde, in der der amerikanische Missionar-Prediger nur sein Ego aufpolierte und mit zweierlei Maßstäben maß: Was der eine durfte, durfte der andere nicht, je nachdem, wie ihm derjenige gefiel. Schwarze, die auch mal kamen, wurden gern herabwürdigend behandelt. Da sind wir auch weggeblieben, wurden aber oft vom Pastor besucht, um wieder dorthin zu gehen. Dann hat mein Mann Klartext gesprochen. (Mein Mann gefiel ihm gut und er ließ sich von ihm auch was sagen, denn die Andachten meines Mannes gefielen ihm sehr). Dann war Schluß; das war dann unsere letzte "Zusammenkunft". Ja, deshalb habe ich "Schwellenangst".

Liebe Grüße, auch an Jürgen, von Karin [22.03.2017]

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Hallo Karin,

es ist tatsächlich so, dass sich viele Christen als abhängige Konsumenten von Dienstleistern empfinden. Über weite Strecken geht es mir genau so. Und das, obwohl ich im Moment meiner Bekehrung zu Jesus eine unumstößliche Gewissheit bekam, immer alle Führung zu bekommen, die ich brauche. Dieser Moment war genial, berauschend, beruhigend, glücklich. Einfach nur schön. Das ist ein Aspekt meiner christlichen Basis. Was Jesus mir schenkt, ist diese Sicherheit in ihm.

Und doch erwische ich mich dabei, wie Du und Dein Mann als Religionskonsument zu gelten und auf keinen Fall aufmüpfig sein zu wollen oder zu dürfen. Meine Reaktion ist wie Eure Reaktion: Abstimmung mit den Füßen. Da gehe ich nicht mehr hin, nein, da kann ich nicht mehr hingehen.

Jürgen ist an diesem Punkt einen Schritt weiter gegangen. Er zweifelt daran, dass die Flucht aus solchen Korsett-Gemeinden sein muss. Die Konsequenz ist aber die, dass man ganz und gar auf die Zustimmung von Menschen verzichtet. Das können wir nur in Jesus aushalten. Wenn Jürgen diese Leute kindlich frei mit seiner Kritik eindeckt, muss er auf alles gefasst sein.

Christsein geht nur auf diese Art! Mainstream und Mode - Dogma und menschliche Führerschaft - Vereinsdiktat und Gleichschaltung, alles das kann bei Christen nicht stattfinden.

Manchmal überkommt mich eine richtige Wut. Doch wenn ich sehe, wie ein mir total sympathischer Irrlehrer mit Engelsgeduld und mit Höchstaufwand die Leute in vielen Gemeinden zu seinen Irrlehren missioniert, dann werde ich mutlos und wende mich ab.

Wir können uns auf uns selbst reduzieren und den Glauben an Jesus als Privatsache ansehen. Doch manchmal gibt es Gelegenheiten, in denen innerlich der Ruf laut wird: Mach das Maul auf! Dann müssen wir auf Menschen verzichten. Dann müssen wir das sagen, was unsere Pflicht ist.

Rüdiger [23.03.2017]

PS: Das klingt jetzt alles etwas heroisch und ich gebe zu, dass ich auch lieber schweige.

12

Ja, Rüdiger, natürlich soll man "das Maul aufmachen", aber ich denke, das geht nur in einer kleinen Gruppe. Wer bin ich, dass ich eine volle Kirche mit meiner Meinung störe? Die waren sich ja alle einig und das ginge voll gegen mich ...! Die Kraft habe ich gar nicht. Beim Zungenreden hätte ich am liebsten laut gelacht, ich habe mich wirklich zurückhalten müssen. Stell Dir das mal vor, eine einzige Karin lacht da laut ... :-).

Mich auf mich selbst zu konzentrieren, wenn ich weiß, das Umfeld gefällt mir nicht, ist schwer und lähmt mich. Geborgen kann ich mich dann nicht fühlen und das ist mir wichtig, wenn meine Gefühle stimmen sollen. Man kann ja gegen Gefühle schlecht ankämpfen.

Ich hoffe, im Glauben zu wachsen und dass solche Fragen nicht mehr aufkommen. Ich werde darüber beten. Deine Sicherheit in Jesus fühle ich auch; ich habe immer den Eindruck, dass meine Gebete erhört werden, weil ich die Resultate auf meine Wünsche erkenne. Was mir aber durch deine Antwort geholfen hat, ist, dass ich meine kleine Gemeinde mit etwas anderen Augen sehe und mich auf das konzentriere, worauf es ankommt: Auf Jesus und die Texte und Bibelstellen. Jesus wird hier ernstgenommen und das ist gut.

Viele Grüße und danke. Karin [23.03.2017]

13

Ach, sie wollen es ja nicht anders. Konsumieren, was vorgesetzt wird und selber, wenn es hoch kommt, noch die Losungen am Tag abarbeiten und gut ist. Oder Wohlstands- und Sozialevangelium betreiben. Wer sich von den Kirchen und Religionsanbietern, den Schriftgelehrten, abhängig macht, anstatt auf Jesus zu schauen und sein Wort als täglich Brot zu essen, kann schnell mal vom Wege abkommen.

Siehe Ökumene: Hotspot der Reformationsfeiern – Programm zum Reformationssommer 2017

Ist das der Sinn eines Christen?

Anle [23.03.2017]

14

Zitat: "Beim Zungenreden hätte ich am liebsten laut gelacht, ich habe mich wirklich zurückhalten müssen. Stell dir das mal vor, eine einzige Karin lacht da laut."

Ja, genau darum geht es doch beim Christsein! Wir Christen dürfen sagen, was wir denken und fühlen. Wir brauchen keine Angst zu haben, wenn wir auf Jesus vertrauen. Wir müssen uns nicht zurückhalten und unsere Gefühle unterdrücken. Das ist ja gerade die Freiheit in Jesus Christus.

"Der Kaiser hat ja gar keine Kleider an!"

Dieses kindliche Vertrauen ist der Schlüssel. Natürlich kann ich verstehen, dass man sich vor einer vollen Gemeinde zurückhält und nicht lacht oder einlenkt. Aber genau an dem Punkt beginnt das Christsein. Da wird es interessant. Was wäre denn gewesen, wenn Karin gelacht hätte und zu ihren Gefühlen und Eindrücken offen und ehrlich gestanden hätte? Wer weiß, was das alles bewegt hätte.

Ich denke, dass wir alle damit unsere Schwierigkeiten haben, weil wir so erzogen wurden, nicht aus der Reihe zu tanzen.

Jesus sagte, wenn wir nicht werden wie die Kinder ...

Matthäus 18:3 ‭‭und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!

Das ist der Knackpunkt. Kinder nehmen kein Blatt vor den Mund und sagen meist frei raus, was sie denken und fühlen. Kinder sind ehrlich in ihrem kindlichen Vertrauen und machen sich keine Gedanken darüber, welchen Eindruck sie dabei hinterlassen. Ein Sprichwort sagt: "Kindermund tut Wahrheit kund!" Was aus einem Kindermund kommt, kann auch manchmal sehr verletzend sein. "Schau mal Mama, wie dick die Frau ist!" Ich könnte jetzt noch stundenlang über die Eigenschaften der Kinder schreiben. Was ich damit sagen will ist, dass sich Erwachsene durchaus noch einiges abgucken können von Kindern.

Es gibt Gemeinden, wo Kindern der Mund zugehalten wird, weil der Gottesdienst nicht gestört werden soll. Rüdiger wurde damit mal konfrontiert und ich fand seine Reaktion darauf sowas von genial. In einigen Freikirchen ist es so, dass am Schluss noch vereinzelt gebetet wird. Rüdiger hat die Gelegenheit genutzt und vor der versammelten Gemeinde laut im Gebet sein Anliegen an den Herrn Jesus gerichtet, dass Kindern während des Gottesdienstes der Mund nicht zugehalten werden darf.

Jesus hat niemals Kindern den Mund verboten.

Deshalb sollten wir Christen darauf achten, damit nicht das unterdrückt wird, was nicht unterdrückt werden darf. Ich sage immer, was raus muss, muss raus. Irgendwann kommt sowieso alles ans Licht. Je früher, desto besser. Warum soll man sich mit Lasten quälen, die man abwerfen kann? Ich bewundere den Mut von Rüdiger sehr. Ehrlich gesagt, hätte ich mich das nicht getraut, was Rüdiger an diesem Tag dieser Gemeinde mitgeteilt hat. Es ist nicht böswillig, unseren Geschwistern zu sagen, was Recht und Unrecht ist. Es ist hilfreich und wir sollten jede Hilfe, egal wie sie aussieht, annehmen. Denn es ist Gottes Wille, dass wir alle lernen, richtig mit allem umzugehen. Wir können voneinander viel lernen, wenn wir es zulassen. Kritik zu ertragen ist leichter als dagegen anzukämpfen. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen von Ängsten, Scham- oder Schuldgefühlen. Wir sind frei und reingewaschen worden in Jesus Christus. Daran sollten wir immer denken. Niemand kann uns aus seiner Hand reisen.

Johannes 10:28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

Also, es kann uns nichts passieren. Wir sind sicher. Jesus zeigt uns den Weg und wir brauchen ihm nur zu folgen.

Jürgen [25.03.2017]

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Hallo Jürgen,

Dein Appell ist gut und berechtigt. Wie wir im Einzelfall reagieren, bleibt dem überlassen, der uns führt. Führt uns der Zeitgeist, werden wir mitlaufen. Führt uns Jesus, machen wir uns unbeliebt. Ich halte die Selbstbeherrrschung von Karin aber für richtig, denn sie war zum ersten Mal mit so etwas konfrontiert.

Nadja und ich waren einmal in einer Zungenrede-Gemeinde in Speyer. Eine Frau, die direkt hinter mir saß, schrie in einem fort: "Allah, Allah, balla balla balla balla! Allah, Allah, balla balla balla balla! Allah, Allah, balla balla balla balla!" Wir waren dann zum Absitzen der Mittagszeit (danach sollte ein Treffen auf der Wiese sein mit jeder Menge Essen) eingeladen bei einem super-super-superfrommen jungen Paar. Nichtraucher, kein Fernseher, sittsam und lieb bis zum Anschlag.

Ich brachte die Zungenrede zur Sprache und ahmte die Frau nach. Das hätte ich nicht tun dürfen. Ich würde das beleidigen, woran unser Gastgeber glaubt. Das war der Punkt, an dem ich das Haus verließ, denn ein Christ glaubt nicht ans Zungenreden, sondern an Jesus Christus. Nadja blieb noch und fiel aber wegen einer Zigarette durch. Zungenredner rauchen nicht, genau wie Jehovas Zeugen.

Später besuchte ich in Speyer eine große russische Gemeinde. Nach ein paar einführenden Worten begannen alle 500 Menschen wild durcheinander zu schreien. Das war Gebet! Und der Mann mit dem Mikro vorne musste mit gellender Stimme maximal ins Mikro schreien, damit er überhaupt gehört wurde. Das hörte sich an wie Erdogan mit Erkältung. Nur lauter. Beim Hinausgehen sagte ich noch einigen Ordnern im Foyer, dass Gott ein solches Chaos niemals verursachen würde. Sie wünschten mir wie Jehovas Zeugen noch einen guten Tag.

In die Rolle des Kindes, das das Maul aufmacht und dabei fröhlich bleibt, müssen wir hineinwachsen und wir müssen uns klar darüber sein, dass wir dieses Kindsein niemals ohne die Kraft Christi durchstehen können.

Rüdiger [25.03.2017]

16

Hallo, lieber Jürgen und danke Rüdiger, für deinen Beistand,

ja, die Kinder nehmen kein Blatt vor den Mund, aber ich bin - hoffe ich - erwachsen und soll ja auch höflich sein ... ! :-) Für alles, wie z.B. Zungenreden, kann ich doch keine Verantwortung übernehmen, oder doch? Was glaubst Du, wäre passiert, wenn ich tatsächlich gelacht hätte?? Die hätten mich doch rausgeschmissen und mich für bekloppt gehalten unter dem Aspekt "was sucht die in der Kirche". Aber ich, die ich noch voller Fragen bin, bin offensichtlich recht anstrengend für die "wissenden" Mitmenschen. Da kommt bei mir schon einiges zutage ... :-)

Eigentlich musste ich über die wirklich vielen Menschen, die auf Knopfdruck anfangen zu lallen, kichern, weil das ja nicht ehrlich sein kann. Was denken die sich dabei? Die wissen doch, dass sie spinnen ...! Und dann so viele. Zwei oder drei, die hätte ich für "komisch" gehalten und weggesteckt.

Heute wollte ich ZJs ansprechen. Ich bin an ihnen vorbei, weil ich sie zu spät gesehen habe. Aber auf dem Rückweg waren die schon weg. Zwei Mädels und ein Mann. Na, der sah aus wie ein Model. Tiefbraun gebrannt und hochnäsig. Da hätte ich gern mal mein Maul aufgemacht. Nun warte ich auf eine neue Gelegenheit und werde es auch tun.

Liebe Grüße von Karin [30.03.2017]

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Hi,

ich war mal zum Gottesdienst in einer großen charismatischen Gemeinde. Hatte mich vorher erkundigt, ob die Predigten gut wären. Als es anfing, wurde ein "christliches" Poplied gespielt über die großen Lautsprecher. Es war dermaßen laut, dass ich mir die Ohren zugehalten habe. Nun, ich dachte, wenn's vorbei ist, ist vielleicht die Predigt gut. Dann kam Anbetung mit Kindertanz. Ich dachte, oh wie interessant. Dann wurde es noch schlimmer. Mega-Poplied laut und krachend. Dazu hüpften kleine Mädchen mit T-Shirts auf der Bühne herum. Das reichte, ich hatte das Gefühl, ich muss laut brüllen: Das ist kein Gottesdienst. Ich schaute mich hilfesuchend um, ob es evtl. auch jemand anderem so ging. Da war ein einziger älterer Herr. Der schaute leider nicht irritiert. Das war wie in einer Disco. Ich bin raus und habe zu der Türfrau entschlossen gesagt: "dieser Lärm, das ist kein Gottesdienst". Sie hat mich irritiert angeschaut. Paul Washer sagt in einer Predigt über Musik und Anbetung, daß im 3. Buch Mose Gott 2 Anbetungsleiter umgebracht hat, weil sie ihn nicht gemäß der Schrift abgebetet haben. Gott ist doch kein Fatzke oder so was. Ich bin entsetzt. Der Anfang Weisheit ist die Furcht Gottes.

In einer anderen evangelischen Kirche wurde Narrengottesdienst gefeiert mit Kostümierung. Es werden muslimische und homosexuelle Paare als Pflegeeltern von evangelischen Vereinen eingestellt. Die unterschreiben dann, daß sie den christlichen Werten zustimmen.

Ich denke, Jesus wird bald kommen!

Nicole [31.03.2017]

18

Hallo Nicole,

mir geht es da genauso. Man möchte sich die Ohren zuhalten, schreien und weglaufen bei solcher Art der Gottesdienste. Doch viele Gemeindemitglieder sehen darin eine Befreiung von alten Dogmen, einen Fortschritt.

Folgendes schickte mir ein Christ:

In einem Pflegeheim wurden Weihnachtslieder, auch christliche, im Pop- und Rockstil vorgetragen. Eine Person dort war extrem begeistert, Aussage: Das ist das Beste, was dieser Schuppen jemals geboten hat. (Kam so in die Tageszeitung.) Der Christ fand das super. Aussage des Christen: Da brauchen wir die Kids in der Kita ja nicht mehr mit den alten Liedern quälen!!!

Ich war entsetzt! Es geht doch die Botschaft des Evangeliums verloren, wird in den Hintergrund gedrängt und nur noch das Fleischliche angesprochen. Gerade die alten Lieder haben so viel Tiefgang!! Z.B.:

Gott sagt in Amos 5,23: Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; und in Amos 6,5: Erdichtet euch Lieder wie David.

Im folgenden Link wird die Problematik der Musik dargelegt: Link

Anle [31.03.2017]

19

Danke Nicole, für den schönen Beitrag. Und ich dachte schon, ich wär' kritiksüchtig. Wo ist da die "Ruhe in Gott". Einerseits wagt man in einer Kirche nicht, so laut zu reden (ich jedenfalls), andererseits wird dort richtig Krach gemacht. Für mich hat das auch wenig mit Anbetung zu tun, aber in anderen Ländern rumpelt es auch ganz schön im Gottesdienst ...!

Ob Jesus das gefällt? Ich glaube nicht!

Liebe Grüße von Karin [31.03.2017]

20

Hallo Nicole, Anle und Karin,

als ich vorhin in Wiesloch den Zeugen Jehovas die Schilder entgegen hielt und viele, viele Leute warnen konnte, kam eine nette Frau auf mich zu und fragte, ob ich sicher sei, dass das eine christliche Aktion sei. Ich antwortete: "Ich bin nicht in der SPD und kein Humanist. Wenn Sie das meinen, können Sie gleich weiter gehen." Sie ging sofort weg.

Ökumene und Charismatik sind Kinder der Katholischen Kirche. Zumindest ist die Katholische Kirche die Leihmutter dieser Viren. Die Wahrheit braucht niemand mehr und es ist eher unchristlich, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Das kann ich live in der Fußgängerzone erleben. Die Menschen verbinden den Begriff "christlich" mit "lasst die Lüge leben". Und dann kommen sie sich vor wie Gott. Gnädig sind wir! Wir sind so gnädig!

Rüdiger [31.03.2017]

21

Hi,

hab mal auf der Onkologie gesungen - schöne alte Lieder - das Bedürfnis nach oberflächlichem Pop erledigt sich dort von selbst.

Matthäus 5,4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.

Dieser Satz erschließt sich erst bei einer gewissen Tiefe.

Schönen Abend noch

Nicole [31.03.2017]

22

Ja, liebe Nicole, so ist das wohl, die Bibel bedarf einer "gewissen Tiefe"; ein oberflächlicher Mensch wird sich nicht mit der Bibel befassen. Das ist ja bei den Zeugen Jehovas so offensichtlich ..., die sind soooo oberflächlich, hochnäsig und vor allem kalt wie Hundeschnauzen. Daher das ganze Leid, die Ausgrenzung, Lieblosigkeit usw. Wenn die sich mit der "richtigen" Bibel befassen würden, wäre einiges leichter mit denen.

Gegen Popmusik haben sie gar nichts, da musst du dir mal deren Feiern ansehen, George Michel, Michael Jacksons usw. ist dort gang und gäbe. Da fehlt es an Tiefe überall. Ich habe in meinem langen Leben (fast 80 Jahre) keine liebloseren Menschen erlebt als die Zeugen Jehovas, jedenfalls die, mit denen ich zu tun hatte in der Familie. Die anderen Zeugen draußen geben sich ja fromm und vor allem bibelkundig, da kommt die Kälte nicht so zum Ausdruck. Satan ist schon ein schlauer Bursche; wenn der erstmal seine "Schäfchen" eingefangen hat, ist alles aussichtslos; vor allem die Bibel.

Liebe Grüße aus der sonnigen Lüneburger Heide

von Karin [01.04.2017]

23

Hallo liebe Karin, ich habe gerade deinen Komentar gelesen. Ich freue mich wirklich sehr und finde es bemerkenswert, wie gut du dich hier mit deinen Kommentaren einbringst. Du hast bestimmt schon viel erlebt und deine Erfahrungen sind eine Bereicherung für uns alle.

Ja, und ich gebe dir vollkommen Recht, was du über die Oberflächlichkeit, Hochnäsigkeit, Lieblosigkeit und die Kälte, die von Zeugen Jehovas ausgeht, schreibst. Das habe ich auch so wahrgenommen und empfand das manchmal als fast schon unmenschlich. Das sind alles Merkmale, die sich von echten Christen deutlich unterscheiden.

Jesus sagt:

Matthäus 7:16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?

Es ist wirklich traurig, dass Z.J. nicht erkennen können, wie es um ihre geistigen Früchte steht. Echte Liebe und Wärme findet man nur in Jesus, alles andere ist imitiert und aufgesetzt. Wenn etwas nicht wirklich ehrlich von Herzen kommt, dann ist es nicht echt und wirkt gefühlskalt. Z.J. können nicht ehrlich sein, weder zu sich selbst, noch zu anderen. Die Lüge kann nun mal keine echten Früchte des Geistes hervorbringen. Die Lüge bringt nur faule Früchte hervor und wir Christen wissen alle, was mit faulen Früchten geschieht. Sie werden abgehauen und ins Feuer geworfen.

Matthäus 7:19 Ein jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

Klingt hart, ist aber absolut richtig. So ist das Leben. Gottes Wille ist es, dass wir gute Früchte hervorbringen, ihm zur Ehre. Das bringt uns wirklich Freude und Segen ein. Die Lüge und das Böse wird es irgendwann nicht mehr geben. Deshalb müssen wir umgewandelt werden, um in der neuen Schöpfung existieren zu können. Das geht nur durch Glauben an Jesus Christus. Niemand kann sich in den Himmel trixen, auch nicht durch gute Werke oder sonstigen Leistungen. Eine Organisation ist auch kein Schutz vor dem Strafgericht Gottes und kein Freibrief ins Himmelreich. Nur einzig und allein durch das Blut Christi, durch seine Gnade, vermittelt durch den Glauben an ihn, ist es uns möglich, gerettet zu werden und das unverdiente Leben zu empfangen.

Jürgen [02.04.2017]

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