Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 318

Krachende Niederlage für Jehovas Organisation in Speyer

Wozu braucht die Wachtturm-Gesellschaft eigentlich Kannibalismusgesetze?

Mit Selbstzweifeln gings nach Speyer. Superschönes Wetter, aber ich war mir unsicher. Wieso sollte ich mich mit dem Schild "Jehovas Zeugen lassen verbluten" immer wieder auf die Bank an der Bushaltestelle am Altpörtel in Speyer setzen? Die Leute sind doch alle erwachsen! Ist es wirklich nötig, diesen doch recht harten Hinweis ständig an die Öffentlichkeit zu tragen?

Prompt ließ mich eine freundliche Geste des ersten mir begegnenden Menschen aufatmen. Von der Wirkung her ähnlich wie damals, als ich in Wiesloch verunsichert war und ganz am Anfang ein Mann einfach im Vorbeigehen sagte: "Jesus ist Herr!" So konnte ich mich entspannt zurücklehnen und das Wechselspiel zwischen Meinungsfreiheit und Öffentlichkeit beobachten. Die Hausmacht Jehovas blieb zu Hause.

Das Verhalten der Leute baute mich weiter auf. Die Erklärung "Jehovas Zeugen lassen verbluten" trifft bei aller abschreckenden Vorwurfskraft bei den Leuten auf Verständnis. Die jehovaistische Hausmacht, die hier am Altpörtel in Speyer aufgebaut wurde, schützt nicht vor der Einsicht der Menschen und kann auch nicht verhindern, dass durch ein bisschen Protest der "gute Ruf" der Wachtturm-Protagonisten nachhaltig reduziert wird. Man muss bedenken, dass vor meiner Anteilnahme alle nahen und entfernten Beteiligten so intensiv vernetzt waren wie eine langjährige Kneipengemeinschaft. Die Wachtturm-Schwenker vom Altpörtel winken allen Busfahrern enthusiastisch zu, so dass der Eindruck besteht: Der ganze Altpörtel ist schon in der theokratischen Hand der Wachtturm-Organisation. Viele dort lebenden Menschen standen oder stehen auf der Seite der Wachtturm-Schwenker. Diese Spezialisten Jehovas am Altpörtel haben auf die kumpelhafte Tour alle für sich eingenommen. Und das, obwohl oder gerade weil der mit der schnarrenden Stimme fast nur Lügen absondert.

Eine Nonne am Rollator las den Text meines Schildes und grüßte dann herzlich. Ich erwiderte den Gruß erstaunt. Bisher dachte ich von Nonnen, dass sie an nichts teilnehmen, weil sie so sehr vom Kathechismus und von ihren katholischen Priestern erfüllt sind. Der höchste Vorsatz der Katholischen Kirche besteht ja immerhin darin, jede Religion und jede Irrlehre durch Legitimation und Einverleibung in die Eine-Welt-Religion Katholizismus zu integrieren. Sinn und Zweck des Katholiszismus ist der Sieg als DIE einzige Religion in dieser Welt. Dahin streben die katholischen Führer und verleiben der Katholischen Kirche gerade die evangelische Kirche ein. Der diesjährige Kirchentag lässt die praktische Übernahme durch Einverleibung deutlich werden. Wenn die Lügen der Katholischen Kirche in die evangelische Kirche eingezogen sind, welche Religion kann dann von der großen Welt-Religion aufgesogen werden? An welcher Stelle der Warteliste steht der Islam?

Ein sehr alter Mann mit weißem Hut und Rollator kam und las meinen Vorwurf "Jehovas Zeugen lassen verbluten". Dann gab er mir die Hand und ich entdecke in seiner Linken den Wachtturm. Aha, dachte ich, wieder einer von den höflichen Menschen, die alles annehmen, was ihnen aufgedrängt wird. Ich fragte ihn, ob er mir den Wachtturm schenkt. Er tat es und ging weiter.

Eine halbe Stunde später kam der alte Mann wieder vorbei. Diesmal auf dem von mir entfernten Bürgersteig am Altpörtel. Er hatte wieder einen Wachtturm in der Hand, so dass ich dachte: Aha! Ein Zeuge Jehovas! - Wenn dieser Mann ein Zeuge Jehovas war, dann war er der netteste und intelligenteste Zeuge Jehovas, den ich je getroffen habe. Später am Tag stellte ich anhand der Fotos fest, dass es nicht sicher ist, dass es ein Wachtturm war, was dieser Mann in der Hand hielt. Verpixelt habe ich ihn sicherheitshalber dennoch.

Mir ist es wichtig geworden, die kneipenmäßige Übernahme des Altpörtel durch Jehovas Verführer zu neutralisieren oder rückgängig zu machen. Ich möchte, dass die Menschen wissen, worauf sie sich einlassen, wenn sie die Wachtturm-Schwenker zurückgrüßen. Der Teufel nimmt bekanntlich immer den Arm anstelle des angebotenen kleinen Fingers. Für heute jedoch erschien mir der ernsthaften Warnung am Altpörtel genug zu sein und ich fuhr mit dem Klapprad die Fußgängerzone von Speyer ab. Mein Informant hatte mir gesagt, wo die Wachtturmverführer ihren Fischzug abhielten. Die Sonne brannte knallhart und Jehovas Wachtturm-Vertriebsleute standen vor der Einhorn-Apotheke im Schatten. Ich leistete ihnen Gesellschaft und die Menschenmengen reagierten außergewöhnlich positiv. Daumen hoch, breites Grinsen, aber auch harte Streitgespräche waren die Folge. Die meisten durchschauten die Sache schnell und standen auf meiner Seite. Ich hörte Bermerkungen wie "geiles Schauspiel!" Ein Mann erinnerte mich an seinen früheren Tipp, unter der Jacke ein Stützgerüst zu tragen, damit ich keinen Krampf kriege oder verfrüht aufgeben muss. Nach dem immer klarer werdenden Sieg gegen die Altpörteler Kneipenstimmungszeugen Jehovas hatte ich keine große Motivation, dem Meckizeugen Widerstand zu leisten. Doch ab der ersten Sekunde Schilder-Hochhalten gegen den Meckizeugen fand ich nicht mehr den Punkt zum Absprung. Die Passanten waren einfach zu offen und interessiert an dem "geilen Schauspiel" und ich ignorierte meinen ursprünglichen Wunsch, wegen der Hitze nach Hause zu fahren. Das gequälte Gesicht des Meckzeugen war mir Entschädigung genug. Die Leute schauten zwischen mir und den Wachtturm-Anbietern hin und her. Die Gesichter hellten sich auf. Man konnte richtig sehen, wie es in den Hirnen knackte und krachte. Das Wachtturm-Klischee der so tüchtigen und standhaften Zeugen Jehovas erhielt in vielen Hirnen eine nachhaltige Korrektur. Der Meckizeuge und sein Mittäter spürten das wohl auch.

Der finale Abgang der Wachtturm-Verführer kam durch ein lautes Streitgespräch mit einem Passanten. Der Mann warf mir Missachtung der Glaubensfreiheit vor und ich konnte diesen Vorwurf nur erwidern, indem ich mit meinem Schild auf den Meckizeugen zeigte und sagte: "Wenn ein zwölfjähriger Sohn von denen durch Verbluten sterben muss, was wollen Sie dann mit Ihrer Glaubensfreiheit anfangen?!" Und: "Wenn ein Gericht feststellt, dass dieser Junge Blut bekommen muss, um sein Leben zu retten, dann fangen die Wachtturm-Elite-Eltern vor Gericht an zu weinen!" Das und der Hinweis auf die Enthaupterei im Islam erreichte den Mann endlich. In der Zwischenzeit zogen der Meckizeuge Jehovas und sein Kumpel zügig ab. Gegen die Fakten konnten und wollten sie nicht mehr standhaft anstinken. Ein Zeuge Jehovas kann nunmal keine Wunder vollbringen, sondern nur mit Organisation und Hinterhalt umgehen.

Wachtturm-Kannibalismus

Jehovas Zeugen machen aus den mosaischen Speisevorschriften Kannibalismus-Gesetze, um die medizinische Nothilfe der Bluttransfusion religiös zu tabuisieren. Sie werten eine Bluttransfusion als Kannibalismus, gegen die sie merkwürdigerweise nicht die ganz normale Ethik ins Feld führen, sondern umständliche Falschauslegungen der Bibel. Doch bei den Juden hat es niemals Kannibalismus gegeben! Der einzige Zweck dieser falschen Auslegung der Bibel ist das genüssliche Um-die-Ecke-Bringen von Menschen, die auf die Lehren der Wachtturm-Gesellschaft hereingefallen sind. Der geistliche Mord durch die anerzogene Ablehnung Jesu wird auf diese Weise perfekt abgerundet durch den körperlichen Tod durch Verbluten.

Und noch einmal richte ich den Appell an alle Staatsanwaltschaften dieser Welt, sich endlich um diese raffinierte Art des Mordens zu kümmern. Den Wachtturm-Gemordeten sind sie es schuldig!


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Erstellungsdatum: 27.05.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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