Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 319

Speyer Jehovas Gummipuppen Stellungswechsel Abgang

Die skandalöse Dummheit der Toleranz aller Lügen

Tja, was gibt es zu berichten, wenn man gar keine Straßentreter Jehovas antrifft? Ich war ein bisschen später dran als sonst und die Schwenker der Wachtturm-Irrlehre waren schon weg. Sie haben bestimmt ihren Triumphzug über die Gullideckel hinter sich gebracht und sind dann freudestrahlend nach Hause gegangen. Leider, leider, leider waren sie nicht mehr da, als ich in Speyer das Wachtturm-okkupierte Areal am Altpörtel betrat. Sehr erfreulich fand ich, dass ich nach meiner Rückkehr aus den Händen der Polizei von einer Frau sehr freundlich begrüßt wurde. Die Altpörteler scheinen die Jehova-Sache ihres Stadtteils gut zu kennen. Mein stiller Protest gegen die Wachtturm-Lügen sind vielen nicht nur bekannt, sondern auch sehr willkommen.

Auf dem Weg zur saubersten und gepflegtesten öffentlichen Toilette, die ich je gesehen habe, traf ich auf zwei Zeuginnen Jehovas. (Speyer ist eine der wenigen Städte, die man besuchen kann, ohne vorher tagelang nichts zu trinken!) Ich fotografierte die Zeuginnen Jehovas und die eine der beiden fotografierte mich zurück. Ich drehte die Schilder um, damit sie noch mehr zu fotografieren hätte, aber sie kam zu mir herüber, näherte sich auf ein paar Zentimeter, um mir zu sagen, dass sie jetzt die Polizei rufen würden.

Ich rief mehrere Male aus, dass die Wachtturm-Gesellschaft falsche Informationen verbreitet und dass man Jehovas Straßenleute sehr wohl fotografieren darf. Jehovas Öffentlichkeitsarbeiter auf der Straße sind Menschen, die für ihre Wachtturm-Werbung das Recht auf das eigene Bild aufgeben. Die Dame des vertikalen Gewerbes lief zu einem vorbeifahrenden Streifenwagen und das alte Spiel begann von vorn. Die Polizeibeamten stiegen aus und ich musste den ganzen Sermon der rechtlichen Fakten wiederholen. Der ständige Missbrauch der Staatsgewalt durch Jehovas Zeugen ist so langweilig wie aufregend. Jedes Mal hat man neu die Aufgabe, schlecht informierte Polizeibeamte über die Sache aufzuklären, wobei die Polizei in Speyer über besonders uneinsichtige, weil stolze Beamte verfügt. Während ich denen erzähle, wie sich die Sache verhält, denken die eher darüber nach, ob sie einem dahergelaufenen Nicht-Polizisten glauben sollen.

Während der Diskussion gingen die Anspruchsteller, eben die beiden Statistinnen Jehovas, einfach weg. Das erlöste die Polizei und der Beamte steckte mir meinen Personalausweis einfach in die Hemdtasche und verabschiedete sich kurz.

Ich setzte meine noch wichtiger gewordene Reise zur Speyerer öffentlichen Toilette weiter fort und traf wieder auf die beiden Damen Jehovas. Als ich sie wieder fotografierte, packten sie sofort ihre Lügenpresse zusammen und gingen davon. Ein Mann regte sich über mein Verhalten auf und muss dann wohl auch direkt einen Kommentar geschrieben haben. Ich ging jedenfalls mit erhobenen Schildern hinter den Damen Jehovas her. Hinter der Post-Galerie am Altpörtel machte ich noch zwei Abschiedsfotos und ließ sie ihres Weges gehen. Die Armen.

Speyer ist trotz Katholizismus- und Wachtturm-Verseuchung noch immer eine der schönsten und menschenfreundlichsten Städte in Deutschland. Doch eines muss ich sagen! Der Seifenbehälter auf der Herren-Toilette ist undicht. Bitte tauschen Sie den Behälter aus.

Die Speyerer Menschen haben begriffen, dass mein stiller Protest notwendig ist und viel bewegt. Ich setze mich gerne in Speyer auf die Bank an der Bushaltestelle am Altpörtel und verkünde die Wahrheit über eine der beiden tödlichen Religionen unserer Welt. Auf die Dauer entsteht so etwas wie eine innere Verbundenheit. Wer kann das schon von sich behaupten, eine innere Verbundenheit mit einer Stadt zu haben? Nur Penner, die in einer Stadt überlebt haben und jemand, der in einer Stadt Schilder hochhält. Wie gnädig die Menschen mit diesen umgehen, ist entscheidend.


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Erstellungsdatum: 02.06.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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