Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 331

Predigtdienst umgekehrt in Speyer

Du sollst nicht essen deinen Nächsten!

Am Altpörtel ließen sich keine Zeuginnen Jehovas blicken. Auch nicht die immer nur vorbeigehen und zwecks Stundennachweis ihre Nasen öffentlich lüften. Die tragen sehr gerne einen kleinen Stapel Faltblätter spazieren, damit sie bei genauerem Hinsehen auch als Zeuginnen Jehovas erkannt werden. Mir wurde klar, dass es ihnen wohl immer schwerer fallen wird, in dieser Gegend ihre Religion zur Schau zu stellen. Und auch im Haus-zu-Haus-Predigtdienst werden sie immer seltener auf desinformierte Menschen treffen.

Die von Zeuginnen Jehovas angesprochenen Leute werden im Hinterkopf den Gedanken haben: Wenn ich mich mit dieser Religion abgebe, werde ich die öffentlich vorgetragene Behauptung, dass diese Religion Menschen verbluten lässt, auch auf mich beziehen müssen. Sie werden sich die Frage stellen, warum die Wachtturm-Gesellschaft jahrelang nicht gegen diese Behauptung vorgeht. Das macht kritisch. Und die Wachtturm-Gesellschaft hat bei weitem nicht mehr ein so leichtes Spiel, diese Menschen zu verführen.

Es wird wirklich langsam Zeit, dass die Wachtturm-Gesellschaft endlich gegen die öffentlich vorgetragene Behauptung "Jehovas Zeugen lassen verbluten" rechtlich vorgeht. Wenn sie das nicht tut, wird die Wirkung dieser Behauptung ungebrochen wirksam sein, um Menschen vor der antichristlichen Wachtturm-Religion zu schützen. Leider kann die Wachtturm-Gesellschaft nicht gegen diese Behauptung gerichtlich vorgehen, denn es ist leicht nachzuweisen, dass die Verblutungsfälle in den Reihen der Zeuginnen Jehovas tatsächlich als Morde anzusehen sind. Alle Faktoren, die diese herbeigeführten Todesfälle als geplanten Mord kennzeichnen, sind vorhanden und können von jedem Gericht nachvollzogen werden. Man stelle sich vor, was passiert, wenn weltweit gerichtlich festgestellt würde, dass die Wachtturm-Theologie bewusst und geplant darauf ausgerichtet ist, Menschen zu morden. Der Untergang der Wachtturm-Religion wäre die Folge.

Der Meckizeuge Jehovas, der sich als Kommentator auf diesen Seiten auch gerne "Speyr Bürger" nennt, hatte heute früh um 8:00 Uhr noch immer ernsthafte Probleme, den geplanten Mord der Wachtturm-Gesellschaft zu verstehen. Er reduziert aus welchen Gründen auch immer die Problematik darauf, ich würde Jehovas Zeuginnen mit Kannibalisten vergleichen. Jetzt fragt es sich natürlich, was Kannibalisten sind. Aber ich gehe wie jeder andere Mensch auch davon aus, dass Jehovas Zeuginnen keine Kannibalen sind.

Die Speyerer Fußgängerzone war heute ziemlich voll und das Publikum nahm von dem Vorwurf "Jehovas Zeugen lassen verbluten" rege Notiz. Aber es kam auch immer wieder zu Situationen, in denen der Meckizeuge Jehovas mit schmeichelnden Gesten jemanden dazu anhalten wollte, sich über den Vorwurf zu ärgern oder mindestens Unverständnis zu zeigen. In diesen Fällen reagierte ich mit einer kleinen Mini-Predigt, die das Gesicht des Meckizeugen auf die Größe eines Zwei-Euro-Stücks zusammenzog. Und der an sich recht schwierig darzustellende Zusammenhang zwischen dem Wachtturm-Kannibalismus-Gesetz und den Wachtturm-Verblutungsmorden nahm plastische Formen an und plumpste den Zeuginnen Jehovas vor ihre Füße.

Im Laufe des Vormittags kam es immer wieder zu diesen Mini-Predigten und die Leute hörten zu und lachten an manchen Stellen. Zum Beispiel fragte ich, ob jemand schon einmal von einem Gebot in der Bibel gelesen habe, das lautet: Du sollst nicht essen deinen Nächsten - weder mit Ketchup, noch mit Majo!

Der Meckizeuge Jehovas und sein Begleiter wechselten ihren Standort auffällig oft und richteten sich dabei nicht nach einem erkennbaren Plan. (Jehovas Zeuginnen gehen gerne nach einem fest eingefahrenen Muster vor, das auf Dauer auch nicht verändert wird.) Die beiden wanderten in immer engere und belebtere Stellen in der Fußgängerzone, ohne zu merken, dass sie damit die Konfrontation zwischen ihren Irrlehren und meinen Vorwürfen immer stärker ins Zentrum rückten. Ganze Touristen- und Restaurantgast-Battallione kamen auf diese Weise dazu, eine spannende Gratisvorstellung live zu erleben. Und es gab niemanden, der sich in irgendeiner Weise negativ mir gegenüber äußerte. Alle hatten ihre Freude daran, die Konfrontationen zu erleben.

Und der Meckizeuge Jehovas begriff tatsächlich die ganze Zeit über nicht, dass es nicht darum ging, Jehovas Zeuginnen als Kannibalen hinzustellen. Er begriff nicht, dass meine Fragestellung in die Richtung geht: Wozu Kannibalismus-Vorschriften, wenn kein einziger Zeuge Jehovas Menschenblut trinkt! Das ist ja mein Vorwurf, dass ein Kannibalismusgesetz gemacht wurde, um Menschen verbluten lassen zu können. Denn es fehlt auf der ganzen Welt der Zeuge Jehovas, der Menschenblut trinkt oder trinken würde.

Der gesamte Vormittag war eine einzige große Offenlegung der mörderischen Pläne der Wachtturm-Gesellschaft. Und die Menschen verlieren immer mehr diese künstlichen Hemmungen, die dem Wahn vom Recht auf das eigene Bild geschuldet sind. Von ferne fotografierten sie die Szenerie, die von den Zeuginnen Jehovas mit ihren rollenden Kleingeist-Bibliothekinnen und meinem Widerstand dagegen gebildet wurden. Eine meiner Mini-Predigten wurde sogar von jemandem videografiert. Und wenn sich jemand fragt, wie man so eine Sache so lange durchhalten kann - es sind die Kleinigkeiten. Ich beobachte meine Umgebung wie jeder andere Mensch auch. Und wenn ich wegen schwindendem Stehvermögen die baldige Beendigung des Aufklärungsversuchs in Betracht ziehe, dann sind es die Aktionen der Menschen, die mich daran hindern. Die meistens parteilose Resonanz auf die Fakten ist es, die einen daran hindert, nach Hause zu gehen.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Wozu brauchen Jehovas Zeugen Kannibalismus-Gesetze" endete inmitten größerer Menschenmengen. Hinter mir ein vollbesetztes Restaurant, vor mir ein vollbesetztes Cafè und die Zeuginnen Jehovas mit ihren Bibliothekinnen auf der Bushaltestellenbank. Leider konnte ich die Erwiderung des Meckizeugen Jehovas mangels Lautstärke nicht verstehen und ich sagte ihm das auch. (Der Mann sagte immerhin einen Satz!) Die Szenerie war genial und ich konnte darauf nicht verzichten, obwohl mir schon seit längerer Zeit die Beine wehtaten. Ich bin der Meinung, dass heute in Speyer viel bewegt wurde. Doch die Hirne der Zeuginnen Jehovas werden davon nichts mitbekommen haben.

Im Anschluss versuchte ich mithilfe einer Currywurst Selbstmord zu begehen und fuhr danach einkaufen. Ein schöner Tag.


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Erstellungsdatum: 15.07.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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