Wachtturm-Lügen-Aufklärung Nr. 361

Zeuge Jehovas in der Zwickmühle

Ich aber auch

Heute wurde mir mein Kleinglaube einmal so richtig vor Augen geführt. Dazu mehr weiter unten.

In Speyer stand nichts besonderes auf dem Programm. Umso schöner war der blitzartige Abgang des Altpörtel-Zeugen Jehovas. Die Reaktion dieses Mannes, die sich wohl am besten in Zehntelsekunden messen lässt, deutet darauf hin, dass die Wachtturm-Organisation Bildmaterial erstellt und an die betreffenden Wachtturm-Soldaten ausgibt. Das ist eine Erklärung dafür, dass Renate sofort erkannt wurde. Dies wiederum erklärt den blitzartigen Abgang des Zeugen Jehovas. Ich konnte gerade noch die hintere Hälfte seiner Jacke im Foto bannen.

In Heidelberg gab es schon einmal einen jugendlichen Zeugen Jehovas, der bei meinem Anblick ein Foto aus der Tasche zog, mich ansah, das Foto ansah, mich wieder ansah und dann ging. Auf dieser Webseite habe ich Renate frei veröffentlicht und damit natürlich verursacht, dass sie nicht mehr unerkannt auf die Zeugen des Sofas zugehen kann. Der Geheimdienst der Wachtturm-Serienmord-Org funktioniert prächtig.

In Speyer (Achtung Vorlesemaschine! Es wird Speier gesprochen! Nicht Spür oder Spär) sah ich dann nur noch spazierengehende Zeugen des Sofas, zwei junge mit erkennbarer Werbeausrüstung und zwei alte ohne Werbeausrüstung. So konnte ich nur die jungen Zeugen des Sofas fotografieren.

In Heilbronn sah ich zwei Zeuginnen Jehovas, die ich ebenfalls nicht veröffentlichen kann, weil auf den Fotos das typische Werbematerial nicht zu erkennen ist. Und da die eine Zeugin mich sogar später in Begleitung eines aggressiven Mannes aufsuchte und mich zur Rede stellte, habe ich die Fotos gelöscht. Der aggressive Mann war so bedrohlich, dass ich sehr beunruhigt war. Schaun wir mal, ob sich diesbezüglich in Heilbronn noch mehr Aggressivität entwickelt. Eines sollen diese Leute jedoch wissen: Wenn sie die typischen Wachtturm-Materialien öffentlich zur Schau stellen, darf sie jeder fotografieren. Denn dann sind sie öffentliche Personen. Sie können sich dann nicht mehr als Privatleute ausgeben. Wer öffentlich für den religiösen Serienmord-Konzern wirbt, ist nicht mehr privat unterwegs!

Am unteren Ende der Heilbronner Fußgängerzone, wo nach meinem heutigen Eindruck fast nur noch spanisch und türkisch gesprochen wird, begann Renate mit einem Zeugen des Sofas ein längeres Gespräch. Ich stand da mit meinen Schildern und erlebte die Aufmerksamkeit der Menschen in allen Farben. Von Zustimmung bis zur primitivsten Ablehnung, wie man sie im Kabarett sehen kann, war alles vertreten. Nach einiger Zeit begann sich der Wunsch in mir zu erheben, den Standort zu wechseln. Doch Renate blieb am Ende satte zwei Stunden, wenn nicht sogar länger, bei diesem Zeugen des Sofas und redete mit ihm.

In mir begann sich Misstrauen zu regen. Ich dachte, dass dieser Zeuge Jehovas Renate nur zulaberte oder vollblubberte und was man sich dafür an Ausdrücken einfallen lassen kann. Die Zeit wurde zu einer zähen Gummimasse und ich stand da und kämpfte gegen meine negativen Annahmen. Am Ende war ich derjenige, der seine Gedanken als erster artikulierte, und es dauerte dann doch noch den ganzen Tag, bis sich herauskristallisierte, dass Renates Ausdauer richtig war. Was sie diesem Zeugen des Sofas alles sagen durfte, lässt sich hier gar nicht wiedergeben. Mein Eindruck, dass sie im Gespräch unterging, war einfach nur falsch gewesen.

Zwischendurch kamen ein Ältester und seine resolute Ältestesteste vorbei und der Zeuge des Sofas erstarrte. Renate fragte ihn, warum er plötzlich schweige. Die Antwort - wenn es sie gab - weiß ich nicht. Jedenfalls war es sehr auffällig, dass die bloße Gegenwart der resoluten Ältestestesten der Serienmord-Wachtturm-Organisation so sehr auf das immerhin einige Meter weit entfernte Gespräch wirkte. Was müssen das für Machtstrukturen sein, die so etwas hervorbringen!

Die Zwickmühle, in die heute der Gesprächspartner von Renate geraten war, betraf auch mich. Eine krasse Erfahrung! Stell dir vor, du betest für etwas und bist von der Gebetserhörung nicht nur überrascht, sondern sogar genervt. Das war das, was ich heute erlebt habe.

Fazit ist und bleibt: Die Wachtturm-Gesellschaft organisiert. Christen erleben.


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Erstellungsdatum: 04.11.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten
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