Ein ägyptischer Dämon

In dem Buch der Zeugen Jehovas "Den allein wahren Gott ANBETEN", Seite 142 führt die Organisation Jehovas Moses als Beispiel für jemanden an, der durch das bereitwillige Annehmen eines Rates profitiert. Jethro, der in der dazugehörigen Abbildung eher wie ein Ankläger oder Angreifer aussieht, scheint Moses ein wenig einzuschüchtern, der ansonsten den Eindruck eines alten Magiers beim Betrachter hinterlässt.

Moses profitiert von Jethros Rat

Dazu schreibt die Wachtturm-Gesellschaft folgenden Text:

Durch Rat erkennen wir leichter, wo wir uns noch ändern müssen, und durch Schulung lernen wir, wie das möglich ist. Die Unterweisung, die wir brauchen, kommt hauptsächlich aus der Bibel selbst ... Jehovas Organisation hilft uns durch biblische Schriften und durch Zusammenkünfte, uns nach Gottes Wort auszurichten. Werden wir, selbst wenn wir den Rat schon kennen, zugeben, dass wir ihn benötigen, und uns bemühen, uns zu verbessern? ("Den allein wahren Gott ANBETEN", Seiten 142/143)

Der Rat des Jethro an Moses war der, dass Moses stellvertrend für das Volk Israel vor Gott treten und zur eigenen Entlastung eine Gerichtsbarkeit oder Führung einrichten sollte, um nicht so lange über das Volk Israel richten zu müssen. Damit spielt die Wachtturm-Gesellschaft darauf an, dass sie die Verbindung zu Gott herstellt und mittels einer straff von oben nach unten organisierten Hierarchie über die Zeugen Jehovas herrscht. Diese alttestamentarische Verankerung des eigenen Regierungsauftrages widerspricht Jesus komplett. Denn mit Jesus ist in der Fülle der Zeit der wahre Herrscher zu den Menschen gekommen und hat sich ihnen zu erkennen gegeben.

Was das Bild aussagt

Moses greift sich ans Herz, als wolle er sich vor dem negativen Einfluss des Jethro schützen. Wie Moses hier geduckt und innerlich distanziert reagiert, so schätzt die Leitende Körperschaft auch die große Volksmenge ein. Jethro steht (im Gegensatz zu der WT-Auslegung der Bibelstelle) in diesem Bild für die Wachtturm-Gesellschaft. Jethro hat wie die Leitende Körperschaft eine dunkle, unheimliche Erscheinung, während Moses dem von Jethro ausgeübten Druck kaum einen Widerstand zu leisten im Stande zu sein scheint. Im Zusammenhang mit dem Begleittext fordert diese Abbildung, den "Rat" (der hier eher nach einem Fluch aussieht) von der Wachtturm-Gesellschaft widerspruchslos anzunehmen, auch wenn innere Zweifel bestehen. Man hat den Rat zu hören und sich nach ihm bedingungslos zu richten. Dies ist die reale Situation innerhalb der weltweiten Bruderschaft der Zeugen Jehovas.

Die Methode der bedrohlichen Ansage, dass nur diese betreffende Organisation Rat erteilen kann und dass dieser Rat unangefochten zu gelten hat, findet sich außer in der Katholischen Kirche in keiner christlichen Gemeinde wieder. Und wenn so etwas doch noch einmal vorkommen sollte, wie möglicherweise bei den Siebenten-Tags-Adventisten, dann ist diese Methode schon in sich selbst ein Beweis dafür, dass Gott bei diesen Gemeinden schon lange abgemeldet ist.

Die Spezialität der Wachtturm-Gesellschaft

Entgegen den Gepflogenheiten der Katholischen Kirche und anderen Irrlehrern treibt die Wachtturm-Gesellschaft die Sache aber noch weiter. Sie gibt nicht nur falschen Rat wie der Papst und seine Gesellen (Marienanbetung, Eucharistie), sondern sie übertrifft den Papst durch ihre Gewohnheit, in den beigefügten Illustrationen eine Menge Dämonen zu verstecken, die das Gesagte aufs Feinste unterstreichen sollen. Diese Dämonen betonieren die Herrschaftsansprüche der Wachtturm-Gesellschaft in den Hirnen und Herzen der Zeugen Jehovas auf eine okkulte Weise, aus der nur das direkte Gebet zu Jesus Christus hilft, der unser Ansprechpartner ist und durch den wir zum Vater beten dürfen und müssen.

Zähnefletsch-Dämon

Der leicht gequälte Gesichtsausdruck, den man hier an Moses sehen kann, wird durch ein merkwürdiges Gebilde widergespiegelt, das sich vor Moses befindet.

Mumie?

Der alte ägyptische Ursprung

Das wie eine Mumie eingewickelte Wesen hat ein nach links gewandtes Gesicht und ein Gesicht, das nach rechts schaut. Das eine ist der Kopf eines Gequälten, das andere der Kopf eines katzenähnlichen Wesens. Dieser Dämon signalisiert im Verein mit dem gequälten Gesichtsausdruck des Moses die ungebrochene Herrschaft Ägyptens über den Führer des Volkes Gottes. Die Qual der Unfreiheit und die Katze als Lieblingstier Pharaos symbolisieren den ägyptischen Charakter der Sitzung. Genau diese ägyptische Orientierung prägt die gesamte falsche Bibelauslegung und Irrlehre der Wachtturm-Gesellschaft. Und dieser Dämon ist wieder ein fein eingeflochtenes Erkennungsmerkmal, dass die Lehre aus Brooklyn als ägyptischen Kult zu erkennen gibt. Die von Charles T. Russell (Gründer der Wachtturm-Gesellschaft) eingeführte Nähe zum ägyptischen Religionskult findet auf diese Weise auch in den moderneren Schriften der Wachtturm-Gesellschaft ihre Fortsetzung. Wer die Produkte der Welt-Zentrale der Zeugen Jehovas genau anschaut, wird immer wieder Ornamente vorfinden, die sich stark an diesen ägyptischen Mosaikstein der Religionsvermischung anlehnen. Russell stand mit einem Bein in Ägypten und die Wachtturm-Gesellschaft setzt diesen Kult im Geheimen fort.

Schnurrbart-Dämon und Qualm-Dämon

Schnurrbart-Dämon

Qualm-Dämon

Wer das Bild genauer betrachtet, kann sicherlich noch den ein oder anderen Dämon darin entdecken. So langsam müsste eigentlich jeder ehrliche Leser merken, dass die Wachtturmliteratur eine einzige Dämonen-Seuche darstellt und nicht dazu geeignet ist, Christen zu machen. Es ist eine mühselige Beschäftigung, all diese Dämonen zu erforschen und zu veröffentlichen. Viel mehr Arbeit investiert jedoch die Wachtturm-Gesellschaft in die Erstellung dieser Bilder, so dass man ermessen kann, welch ernsthaftes Motiv der Urheber dieser "Werke" hat. Es geht ihm nicht darum, dass Zeugen Jehovas "in Harmagedon überleben", sondern es geht ihm um die geistige und seelische Gefangennahme von Menschen, die einmal ernsthaft auf der Suche nach der Wahrheit waren.


Kommentare

01
Hallo,

ich kann nicht immer etwas erkennen, aber oftmals sehe ich Gesichter, die noch nicht aufgefallen sind. Eines sticht klar heraus:

Der Mann der neben dem Krug sitzt: Unten links geht sein Gewand etwas auf. Da sieht man eine Hand mit langen Nägeln oder Krallen, die da heraus kommt. Gruselig.

Ich kann nur beten für die ZJ, dass sie endlich erkennen, dass Jesus das einzige ist, was wichtig ist. Keine Regeln über Klamotten, keine Kinder-"Erziehung". Kein Umschreiben der Bibel. Kein Sterben-Lassen von Familienangehörigen. Kein Verfolgen und Angst-Machen. Keine Verbote und Regeln. Und erst recht nicht, Anders-Denkende oder Fragende abzuwerten, zu maßregeln oder auszustoßen und dadurch Familien zu trennen.

Die einzigen Regeln (Gebote), die gelten sollten, sind die von Jesus!!!

Aber woher sollen sie es auch wissen? Es wird ihnen ja verboten, Kontakt zu Jesus zu haben. Clever - aber sie vergessen, dass Gott mächtiger ist als jeder Mensch, als die WTG, als Dämonen und erst recht als Satan. Der - nur dieser - ist zu solchen Lügen und Sklaverei in der Lage. Er arbeitet mit List, Tücke, Lüge und Angst.

Jesus ist der Herr, der Schöpfer, ER ist für uns gestorben. Überlegt mal, welche Qualen hat er erlitten für UNS? Was hat er für die Schwachen, Kranken und Armen getan? Trotz Lügen, Verrat, Verachtung und menschlicher Grausamkeit: Er liebt uns immer noch. Da wird mir direkt anders, wenn ich darüber schreibe und nachdenke. Aber so etwas fühlt man nur, wenn man an Jesus glaubt und ihn zulässt und nicht an einen Jehova, dessen Name ja schon Schmu ist.

Und betet für ZJ, dass auch sie endlich ERKENNEN!

LG Nadja [20.07.2012]

Ich preise und lobe ihn. Amen
02
Hallo. Das Gesicht der Mumie hat sogar ein richtiges geöffnetes Auge, wenn mann es mit einer Lupe betrachtet, kann mann es gut erkennen, und sie grinst auch noch hämisch. Das ist echt unglaublich.

LG

Sabine [21.07.2012]

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 04.10.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten