In dem Buch der Zeugen Jehovas "Den allein wahren Gott ANBETEN", Seite 142 führt die Organisation Jehovas Moses als Beispiel für jemanden an, der durch das bereitwillige Annehmen eines Rates profitiert. Jethro, der in der dazugehörigen Abbildung eher wie ein Ankläger oder Angreifer aussieht, scheint Moses ein wenig einzuschüchtern, der ansonsten den Eindruck eines alten Magiers beim Betrachter hinterlässt.

Dazu schreibt die Wachtturmgesellschaft folgenden Text:
Der Rat des Jethro an Moses war der, dass Moses stellvertrend für das Volk Israel vor Gott treten und zur eigenen Entlastung eine Gerichtsbarkeit oder Führung einrichten sollte, um nicht so lange über das Volk Israel richten zu müssen. Damit spielt die Wachtturmgesellschaft darauf an, dass sie die Verbindung zu Gott herstellt und mittels einer straff von oben nach unten organisierten Hierarchie über die Zeugen Jehovas herrscht. Diese alttestamentarische Verankerung des eigenen Regierungsauftrages widerspricht Jesus komplett. Denn mit Jesus ist in der Fülle der Zeit der wahre Herrscher zu den Menschen gekommen und hat sich ihnen zu erkennen gegeben.
Moses greift sich ans Herz, als wolle er sich vor dem negativen Einfluss des Jethro schützen. Wie Moses hier geduckt und innerlich distanziert reagiert, so schätzt die Leitende Körperschaft auch die große Volksmenge ein. Jethro steht (im Gegensatz zu der WT-Auslegung der Bibelstelle) in diesem Bild für die Wachtturmgesellschaft. Jethro hat wie die Leitende Körperschaft eine dunkle, unheimliche Erscheinung, während Moses dem von Jethro ausgeübten Druck kaum einen Widerstand zu leisten im Stande zu sein scheint. Im Zusammenhang mit dem Begleittext fordert diese Abbildung, den "Rat" (der hier eher nach einem Fluch aussieht) von der Wachtturmgesellschaft widerspruchslos anzunehmen, auch wenn innere Zweifel bestehen. Man hat den Rat zu hören und sich nach ihm bedingungslos zu richten. Dies ist die reale Situation innerhalb der weltweiten Bruderschaft der Zeugen Jehovas.
Die Methode der bedrohlichen Ansage, dass nur diese betreffende Organisation Rat erteilen kann und dass dieser Rat unangefochten zu gelten hat, findet sich außer in der Katholischen Kirche in keiner christlichen Gemeinde wieder. Und wenn so etwas doch noch einmal vorkommen sollte, wie möglicherweise bei den Siebenten-Tags-Adventisten, dann ist diese Methode schon in sich selbst ein Beweis dafür, dass Gott bei diesen Gemeinden schon lange abgemeldet ist.
Entgegen den Gepflogenheiten der Katholischen Kirche und anderen Irrlehrern treibt die Wachtturmgesellschaft die Sache aber noch weiter. Sie gibt nicht nur falschen Rat wie der Papst und seine Gesellen (Marienanbetung, Eucharistie), sondern sie übertrifft den Papst durch ihre Gewohnheit, in den beigefügten Illustrationen eine Menge Dämonen zu verstecken, die das Gesagte aufs Feinste unterstreichen sollen. Diese Dämonen betonieren die Herrschaftsansprüche der Wachtturmgesellschaft in den Hirnen und Herzen der Zeugen Jehovas auf eine okkulte Weise, aus der nur das direkte Gebet zu Jesus Christus hilft, der unser Ansprechpartner ist und durch den wir zum Vater beten dürfen und müssen.

Der leicht gequälte Gesichtsausdruck, den man hier an Moses sehen kann, wird durch ein merkwürdiges Gebilde widergespiegelt, das sich vor Moses befindet.

Das wie eine Mumie eingewickelte Wesen hat ein nach links gewandtes Gesicht und ein Gesicht, das nach rechts schaut. Das eine ist der Kopf eines Gequälten, das andere der Kopf eines katzenähnlichen Wesens. Dieser Dämon signalisiert im Verein mit dem gequälten Gesichtsausdruck des Moses die ungebrochene Herrschaft Ägyptens über den Führer des Volkes Gottes. Die Qual der Unfreiheit und die Katze als Lieblingstier Pharaos symbolisieren den ägyptischen Charakter der Sitzung. Genau diese ägyptische Orientierung prägt die gesamte falsche Bibelauslegung und Irrlehre der Wachtturmgesellschaft. Und dieser Dämon ist wieder ein fein eingeflochtenes Erkennungsmerkmal, dass die Lehre aus Brooklyn als ägyptischen Kult zu erkennen gibt. Die von Charles T. Russell (Gründer der Wachtturmgesellschaft) eingeführte Nähe zum ägyptischen Religionskult findet auf diese Weise auch in den moderneren Schriften der Wachtturmgesellschaft ihre Fortsetzung. Wer die Produkte der Welt-Zentrale der Zeugen Jehovas genau anschaut, wird immer wieder Ornamente vorfinden, die sich stark an diesen ägyptischen Mosaikstein der Religionsvermischung anlehnen. Russell stand mit einem Bein in Ägypten und die Wachtturmgesellschaft setzt diesen Kult im Geheimen fort.


Wer das Bild genauer betrachtet, kann sicherlich noch den ein oder anderen Dämon darin entdecken. So langsam müsste eigentlich jeder ehrliche Leser merken, dass die Wachtturmliteratur eine einzige Dämonen-Seuche darstellt und nicht dazu geeignet ist, Christen zu machen. Es ist eine mühselige Beschäftigung, all diese Dämonen zu erforschen und zu veröffentlichen. Viel mehr Arbeit investiert jedoch die Wachtturmgesellschaft in die Erstellung dieser Bilder, so dass man ermessen kann, welch ernsthaftes Motiv der Urheber dieser "Werke" hat. Es geht ihm nicht darum, dass Zeugen Jehovas "in Harmagedon überleben", sondern es geht ihm um die geistige und seelische Gefangennahme von Menschen, die einmal ernsthaft auf der Suche nach der Wahrheit waren.