Eine Chronologie der Angriffe
auf die Antichrist-Wachtturm

Seit die Antichrist-Wachtturm im Internet relevant und eine der sehr seltenen Webseiten geworden ist, die sich dezidiert mit den theologischen Fallstricken der Wachtturm-Gesellschaft auseinandersetzen (in Amerika scheint es noch ein paar von dieser Qualität zu geben), steht sie unter permanenter Beobachtung der Wachtturm-Gesellschaft, wie man leicht an der Statistik ersehen kann. Die hier veröffentlichten Gedanken haben sogar schon dazu geführt, dass auf Kongressen der Zeugen Jehovas einzelne Punkte aufgegriffen wurden. Der treue und verständige Sklave drehte dabei den Sinngehalt genau um. So wurden auf den Kongressen die Zeugen geimpft, Jesus könne zwar von sich sagen, er sei die Wahrheit, er sei sie aber nicht wirklich. Wie üblich übte die Führungskaste dieser Bibelsteiniger ihre dreiste Auslegungswillkür aus, gepaart mit dem großartigen Gruppenerlebnis der Zeugen-Jehovas-Kongresse.


Agenten, Spitzel und theokratische Lügner

Und nicht nur die konsequente Verfolgung der Inhalte der Antichrist-Wachtturm steht auf dem Programm der Wachtturm-Gesellschaft, um diesen Inhalten immer möglichst zeitnah mit Gegenimpfungen für die Zeugen Jehovas begegnen zu können, sondern sie schicken auch Einzeltäter aus, die mittels persönlicher Einflussnahme versuchen sollen, die Inhalte der Antichrist-Wachtturm zu verwässern oder die Seite der rechtlichen Willkür des treuen und verständigen Sklaven auszuliefern.

Wachtturm-Spitzel - Beispiel

Unter der Rubrik "Wachtturmdämonen" hatte ich einige teils schockierende Wachtturm-Scans veröffentlicht, die den versteckten Weg des treuen und verständigen Sklaven aufzeigen. Jedoch wuchsen die Bedenken wegen des deutschen Urheberrechts, das nicht die Wahrheit beachtet, sondern lediglich Besitztümer schützt. So entschied ich mich schweren Herzens, die Wachtturm-Ablichtungen aus der Seite zu entfernen, um die Webseite nicht der rechtlichen Willkür der Wachtturm-Gesellschaft und ihrer Rechtsanwälte auszuliefern.

Um die Tragweite des verirrten deutschen Urheberrechts zu dokumentieren und um die Schande der Wachtturm-Gesellschaft zu belegen, veröffentliche ich hier ersatzweise nur einen Dämon. Für die Wahrheit über die Machenschaften der Wachtturm-Gesellschaft muss ich das Risiko zugunsten vieler Leser eingehen, die die Wachtturm-Gesellschaft verlassen werden:

Diese Dämonenabbildung veröffentlicht der Wachtturm zum Thema "Beziehung".

Sex-Dämon zum Wachtturm-Thema Beziehung zwischen Mann und Frau

Dämon aus der Hose eines Zeugen Jehovas

Sexdämon

Wachtturm für den 15. April 2006, S. 4

14 Tage, nachdem ich alle Wachtturm-Scans entfernt hatte, damit die weltliche Willkür des treuen und verständigen Sklaven nicht über mich kommen konnte, rief mich irgend ein Jockel aus Hamburg oder Berlin an und drängte mich, doch bitte bitte bitte seine Dokumentationen von Wachtturm-Dämonen auf der Antichrist-Wachtturm zu veröffentlichen. Er erzählte mir einen riesigen Haufen Schwachsinn über das Urheberrecht und betonte, er sei von einem Kriminalisten beraten worden. Dieser Typ rief mich regelmäßig an, bis ich endlich einfach nur noch auflegte.

Meine Schlussfolgerung lautet: Die Wachtturm-Gesellschaft hat ein großes Interesse daran, feindliche Webseiten mithilfe des deutschen Urheberechts nach Bedarf willkürlich ausschalten zu können. Als Aufruf an die deutsche Justiz veröffentliche ich deswegen den Hosenschlitz-Dämon, um auf die Tragweite des von mir erwarteten Missbrauchs des Urheberrechts durch die Wachtturm-Gesellschaft hinzuweisen. Das Urheberrecht dient der Wachtturm-Gesellschaft nur zur Bekämpfung von Leuten, die die Lügen der Wachtturm-Gesellschaft aufdecken. Das Urheberrecht im ursprünglichen Sinn spielt für die Wachtturm-Gesellschaft gar keine Rolle, denn sie verbreitet ihre Produkte ohnehin wie sonst Autos ihre Abgase. Beide - Wachtturm-Publikationen und Autoabgase - sind hochgiftig.


Kommentare
01
Es kann doch nicht sein, dass das Urheberrecht verhindert, dass Lug und Betrug öffentlich angeprangert werden können. Es kann und darf doch nicht sein, das beispielsweise die Planung eines Terrorangriffs vor der Wahrheitsfindung geschützt ist, nur weil das Kommunikationsmittel der Planer und Täter urheberrechtlich geschützt ist. Wenn zum Beispiel Terroristen in Abbildungen bestimmte Botschaften verstecken, muss es doch möglich sein, solche Machenschaften zu veröffentlichen, ohne das Urheberrecht zu verletzen. Es gibt doch nun wirklich höhere Rechtsgüter als der Schutz des Besitzes um des Schutzes des Besitzes willen.

Die Wachtturm-Gesellschaft verbreitet in ihren Schriften suggestive Botschaften ans Unterbewusstsein der Menschen. Der oben abgebildete Hosenschlitz-Dämon ist ein sehr bezeichnendes Beispiel für die Techniken der Wachtturm-Gesellschaft, die Menschen auf schnellstem Wege mit einem verkappten Satanismus in Verbindung zu setzen. Wenn nun die Wiedergabe dieser Techniken per Urheberrecht verboten ist, wie soll jemals vor solchen Machenschaften des treuen und verständigen Sklaven gewarnt werden können? Wie kann ein rein an materiellen Faktoren orientiertes Gesetz verhindern, dass die Herzen und Hirne von Menschen vor den dämonischen Verführungskünsten des Brooklyner Zeitungsverlages Wachtturm-Gesellschaft geschützt werden können?

Rüdiger Hentschel [09.12.2008]
02
Hallo Rüdiger,

ich kann keine sachlich richtige Beurteilung liefern, wenn ich nicht die Hintergründe der Auseinandersetzungen kenne. Ich kann Dir nur ganz allgemein sagen, dass es hier weniger um Urheberrecht, als um Presse-, insbesondere Zitatrecht geht. Das Zitatrecht ermöglicht es, andere Inhalte wiederzugeben, ohne dass dies vom Urheber untersagt werden könnte. Wenn Ihr Euch mit der Seite im Bereich des presserechtlich Zulässigen bewegt, können die Inhalte auch nicht verboten werden.

Die Grenzen dafür sind aber eng und es ist auf den Gesamtinhalt abzustellen. Juristen würden die Inhalte der Seiten vermutlich als polemisch einstufen, für presserechtlich geschützte Inhalte ist der Ton zu aggressiv und zu einseitig, die kritisierten Meinungen werden nicht hinreichend beschrieben. Für den Leser, insbesondere wenn man mit der hier geführten Auseinandersetzung nicht vertraut ist, ist kaum zu verstehen, worum es geht.

Zusätzlich spielt hier noch die Religionsfreiheit eine Rolle. Sowohl Meinungs- als auch Religionsfreiheit stehen grundsätzlich allen Gesellschaftskreisen und Organisationen zu.

Dies muss bei Meinungsäußerungen und Tatsachenbehauptungen durch die Verfasser berücksichtigt werden. Meines Erachtens ist das hier auf den ersten Blick nicht der Fall.

Daher denke ich, dass die Seite in dieser Form angreifbar ist. Um die Seiten weniger angreifbar zu machen, sollten die Inhalte unter presserechtlichen Aspekten geprüft und ggf. angepasst werden.

Andreas [09.12.2008]
03
Hallo Andreas,

die inneren Zusammenhänge dieser Seite sind in der Tat nicht in wenigen Minuten zu erschließen. Die Verführungsmittel der Wachtturm-Gesellschaft benötigen zur vollendeten Aufnahme selbst schon ein dreijähriges Studium, bevor der Willige Zeuge Jehovas werden kann. Dementsprechend vielschichtig und breit gefächert ist die an der Bibel orientierte Erwiderung innerhalb dieser Webseite.

Der hier angeschlagene Ton ist in der Tat nicht unaggressiv, denn es steckt eine gehörige Portion Empörung darin. Denn jeder Fakt, der hier dargelegt wird, entspringt direkt aus der korrekten Auslegung der Bibel. Während die Wachtturm-Gesellschaft darauf pocht, als einzige Institution den Heiligen Geist zu besitzen und die richtige Bibelauslegung zu betreiben, erschließt sich dem ehrlichen Menschen das genaue Gegenteil dieser Behauptung.

Was die Religionsfreiheit anbetrifft, sage ich: Ich zwinge niemanden, meine Webseite zu lesen, und ich stelle keinen Zeugen Jehovas vor die Alternative Scheiterhaufen/Konvertieren. Meine Freundin ist Zeugin Jehovas und ich ertrage mit großer Traurigkeit aber auch mit Langmut ihren Irrweg des Selbstbetruges, den sie im offenen Gespräch nicht leugnen kann.

Wenn ich meiner Empörung über den Betrug der Wachtturm-Gesellschaft ungebremst Ausdruck verleihen würde, wäre die Seite noch heftiger. Denn ich halte die Wachtturm-Gesellschaft für mindestens so gefährlich wie die Scientology-Kirche.

Diese Webseite ist explizit an Zeugen Jehovas gerichtet und an die, die in Anfangsverwicklungen mit den Zeugen Jehovas stehen. Diese Menschen sind voll von Wissen um die hier abgelegten Informationen. Wollte ich alle diese Informationen für den Laien verständlich verarbeiten, wäre die Zielgruppe "Zeugen Jehovas" gelangweilt. Außerdem wäre eine solch breite Aufarbeitung so gut wie nicht zu leisten. (Zumindest nicht als "Freizeit-Journalist")

Aber das Argument mit dem Zitatrecht ist für mich der Kern Deiner Botschaft. Dafür danke ich Dir sehr! Ich werde sukzessive die Dämonendarstellungen wieder in die Seite einbauen.

Rüdiger Hentschel [09.12.2008]
04
Hallo Rüdiger,

ich habe gerade überlegt und komme zu folgender Erkenntnis.

Was ist, wenn du die Bilder einscannst, dann die Dämonen einkreist und nur die Ausschnitte der Bilder hier einsetzt? Dann dürfte Dir doch keiner mehr ans Bein pinkeln können.

Du bringst ja nur Ausschnitte zu Demonstrationszwecken.

Freddy [10.12.2008]
05
Hallo Freddy,

genau diese Möglichkeit zu zitieren, habe ich unterschätzt. Ich schmücke ja nicht meine Seite mit fremden Federn oder verwende das Zeug dazu, dass die Seite "besser aussieht".

Rüdiger [10.12.2008]

PS: Ich hab mich durch diese Urheberrechtskiste zu sehr ins Boxhorn jagen lassen. Ein Glück, dass dieser Knoten gelöst ist. Ich hab wirklich lange geglaubt, dass die Wachtturm-Gesellschaft sich alles mögliche leisten kann, ohne dass man es im Internet benennen und visuell beweisen darf.

P.PS: Jetzt fehlen mir nur noch ein paar Mann, die mir sagen: Das hätte ich dir auch gleich sagen können! :-)
06
Hallo Rüdiger,

ich bin einer davon.

"Hätte ich Dir gleich sagen können" :-)

Freddy [10.12.2008]
07
Hallo Rüdiger,

die Frage, die sich ja auch einer, der dich damit an den Pranger stellen will, gefallen lassen muss, ist: Sind es denn überhaupt "schätzenswerte" Inhalte, die da in Bildform durch Brooklyn/Selters verteilt werden?

Schaut man sich die kitschige Endzeit-/Neue-Ordnungs-Utopie an, bekommt man recht schnell das Zweifeln. Hier und da noch ein freundlicher Wink von Satans Helfern und fertig ist der Lack ... kann ja nicht sein ...

BvM [10.12.2008]

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 08.12.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten