Das Böse wird von Jehova vernichtet

Ich bin schockiert über all die Dinge, die dieses Buch preisgibt. Ich bin schockiert über die tiefe Intoleranz und Selbstgerechtigkeit der Zeugen Jehovas. Alle Menschen, die nicht zu den Zeugen Jehovas gehören, sind keine Christen. Und nur Christen werden erlöst werden. Der Rest, das Böse, wird von Jehova persönlich blutig zerstört. Alle werden umgebracht, nur die Zeugen Jehovas werden in das 1000-jährige Reich eingehen.
(www.bookcrossing.com/journal/2212910)

Aus biblischer Sicht

Die Hoffnung auf die Beseitigung alles Bösen klingt in der Bibel tatsächlich an. Doch kam Jesus, um gerade das Böse zu retten. Er will, dass jeder Mensch zu Gott kommen kann, und hat explizit zur Rettung des Bösen die Versöhnung des Bösen mit Gott geschaffen, indem er selbst die Strafe für das Böse der Welt erlitt.

Wer nun behauptet, das Evangelium bestünde in der "trostreichen" Nachricht, dass alles Böse in Bälde vernichtet wird, der muss ehrlicherweise auch zugeben, dass alles, was sich durch Jesus nicht mit Gott versöhnen lässt, ebenfalls vernichtet werden muss. Und das sind tatsächlich zuerst die Zeugen Jehovas, die die Versöhnung mit Gott durch Jesus ablehnen, indem sie eigene Rettungsregeln aufstellen und zur Verdeutlichung ihrer negativen Haltung gegenüber Jesus das Abendmahl alljährlich demonstrativ abblitzen lassen, ohne davon zu nehmen.

Die Theorie, dass die Zeugen Jehovas Harmagedon, also die Vernichtung alles Bösen, überleben könnten, beruht auf unbiblischen Deutungen, die in einem Wachtturm-Spezial-Regelwerk münden und die Jesus komplett aushebeln. Die Wachtturm-Doktrin ist eine reine Jesus-Ersatz-Religion. Sie führt die Menschen durch die falsche Hoffnung auf die Vernichtung alles Bösen selbst in die Vernichtung. Denn sie macht die vollkommene Versöhnung durch Jesus zunichte und stellt ihr eigenes Rettungsprogramm neben Jesus, das zwar vordergründig an den Lehren Jesu orientiert ist, aber die Intention Jesu komplett ignoriert.

Jesus macht unmissverständlich deutlich, dass er nicht gekommen ist, die Welt zu richten, sondern um sie zu retten. Die Rettung, die Jesus meint, besteht diametral entgegengesetzt zur Wachtturmlehre in der Zuwendung Gottes zu uns, obwohl wir alle böse sind. Eben weil wir alle "das Böse" sind, ist Jesus für uns gestorben und fordert lediglich dazu auf, dass wir ihm vertrauen sollen.

Zusammenfassung

Der Wachtturm lehrt:

Das Böse wird gnadenlos vernichtet.

Jesus lehrt:

Ich gebe das Leben umsonst.
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Das Wachtturm-Evangelium von der Vernichtung alles Bösen ist aus biblischer Sicht das genaue Anti-Evangelium. Die gute Nachricht von Jesus ist das Gegenteil der Wachtturm-Botschaft. Lesen Sie selbstständig in der Bibel, bevor ein Zeuge Jehovas dazu kommt, Ihnen die unbiblische Sichtweise durch ein kostenloses Bibelstudium einzupflanzen!

Weltmenschen meiden

Jetzt weiß ich auch, warum ein ehemaliger Freund von mir, der zu den Zeugen Jehovas gegangen ist, mich vergessen hat und mich meidet. Eine Erkenntnis, die mich sehr traurig macht. Wir, die "Weltmenschen", sind böse, verdorben, verlogen, sündig und schmutzig. (www.bookcrossing.com/journal/2212910)

Das muss auch so und nicht anders starr aufrecht erhalten bleiben bei den Zeugen Jehovas, denn sonst könnten sie auf den Gedanken kommen, dass es mit der Eigenrettung doch nicht so weit her ist, wie die Wachtturm-Gesellschaft vorgibt. Immerhin handelt es sich bei dem Wachtturm-Evangelium um eine Farce, die aus biblischer Sicht völlig sinnlos und wirkungslos ist. Um diese unbiblische Rettungsstrategie in den eigenen Reihen als einzig wahre Methode gelten zu lassen, muss der Rest der Welt unbedingt verteufelt werden.

Aus diesem Blickwinkel gesehen ist die Verteufelung der "Weltmenschen" eines der wichtigsten Standbeine der Wachtturm-Theologie.


Kommentare

01
Da kann ich dir nur zustimmen! Die ganze Verteufelei ging sogar noch weiter. Sogar als ich noch Zeuge Jehovas war, wurde ich bezeichnet und als schlechter Umgang eingestuft, nur weil ich der Meinung war, dass die Rettung nur von der Gnade Gottes abhing. Es ist, so glaube ich, ein Akt der Gnade, wenn man gerettet wird. Man kann sich diese Rettung nicht verdienen.

Als die Wachtturmgestapo dann auch noch erfuhr, dass ich sogenannte weltliche Freunde hatte, war es ganz vorbei. Mir wurde gesagt: Sind deine Freunde auch Jehovas Freunde? Ich gab meine "weltlichen" Freunde dennoch nicht auf! Und sie gaben mich auch nicht auf! Ausserdem habe ich meine Freunde heute noch und ich kann mit ihnen über Jesus sprechen und sie hören mir zu. Ausserdem freuen sie sich immer, wenn sie mich sehen. Soviel zu den bösen Weltmenschen, die alle vernichtet werden.

Grüsse Ninjo [18.09.2009]
02
Wie kommt man eigentlich zu gott? was ist, wen man das nicht fühlt? wer kann mir helfen?

Namenlos [15.03.2010]
03
Klare Antwort: Nur durch Jesus.

Jesus sagt zu Thomas, der seine Hände in die Löcher legt, die Jesus beigebracht worden sind: Du glaubst, weil du gesehen hast. Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben.

Weißt du, was das bedeutet? Jeder der keine Wunder erlebt hat, jeder, der keine großartigen Gefühle hatte, jeder, der sich so elend fühlt wie du, der ist selig, wenn er trotzdem glaubt. Jesus ist nicht gekommen, um zu überzeugen wie ein Finanzberater, er ist nicht gekommen, um zu überwältigen, wie ein guter Film. Jesus ist gekommen, um dein und mein Vertrauen abzufragen.

Sei froh, dass du ganz Mensch bist, ganz in diese Welt gestellt, ganz auf Glauben angewiesen. Denn dir ist die Verheißung: Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben.

Rüdiger [15.03.2010]
04
Hallo,

lade Jesus in Dein Leben ein - bitte Ihn, dass Er sich Dir zeigt. Lies im Neuen Testament. Fang an MIT Ihm zu reden. Er wird sich Dir "beweisen" - was mehr ist ALS ein Gefühl.

Teetrinker [16.03.2010]
05
Selig sind die Nach-Gott-Hungrigen, selig sind die Nichtsatten, so schau das Beispiel des römischen Hauptmannes aus Kapernaum:

"... Mat 8 Als er aber nach Kapernaum kam, trat ein Hauptmann zu ihm, bat ihn und sprach: Herr, mein Knecht liegt daheim gelähmt darnieder und ist furchtbar geplagt! Und Jesus spricht zu ihm: Ich will kommen und ihn heilen. Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach kommst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund werden. Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Vorgesetzten steht, und habe Kriegsknechte unter mir; und sage ich zu diesem: Gehe hin! so geht er; und zu einem andern: Komm her! so kommt er; und zu meinem Knechte: Tue das! so tut er's. Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Wahrlich, ich sage euch, bei niemand in Israel habe ich so großen Glauben gefunden! ..."

das ist Glauben, Namenlos!

Grüße, Rudolf [16.03.2010]
06
Hallo, ich habe vor kurzem noch ein Bibelstudium bei den Zeugen Jehovas gemacht. Wochenlang hab ich mich jede freie Minute mit ihren Lektüren befasst. Ich erlitt wahre Seelenqualen bis ich begriffen habe, dass dies daher herrührte, dass ich mich von Jesus Christus als Gott abwenden sollte. Ich bin übrigens katholisch, sorry Rüdiger :) , zumindest zur Zeit noch, da ich nach der richtigen Glaubensgemeinschaft für mich suche.

Als ich total verzweifelt beschloss, weiter an Jesus als meinen Gott und Erlöser festzuhalten, denn es gibt ja etliche Bibelstellen, die auf die Gottheit Christi hinweisen, ging es mir schlagartig besser. Ich erklärte den ZJ, dass ich Jesus niemals aufgeben würde, und wenn nur eine Bibelstelle wäre, die auf die Dreieinigkeit hindeutet. Meine neuen Freunde versuchen jetzt natürlich, mich wieder in ihre Richtung zu lenken. Ich für mich starte jetzt aber den Versuch, meine zwei sehr lieben Bibelstundenbetreuer zu retten. Meinst du, ich habe da eine Chance, Rüdiger? Wie soll ich das am besten angehen, denn jedes meiner Argumente schmettern sie ab und wenn sie keine Antwort auf etwas finden, schweigen sie. Vielleicht hast du ja einen Rat für mich. Bitte schreib mir an meine E-Mail-Adresse!

Ich freu mich auf Antwort und ganz liebe Grüße, denn auch du hast zu meiner Einsicht beigetragen. Danke

Irmgard [03.04.2010]
07
Ja, das ist der Punkt, an dem wir die Hand zurückzuziehen haben, um nicht den selben Fehler zu machen wie die, die nicht an Jesus glauben. Nicht unsere Geschicklichkeit oder Überredungskunst zählt. Du kannst nur Zeugnis ablegen. Ob es auf fruchtbaren Boden fällt, entscheidet ein anderer. Sei froh, dass Du Gelegenheit hast, Zeugnis abzulegen für Jesus. Und das nachdem Du schon in der Versuchung der menschlichen Überzeugung warst.

Nein, wir können unseren Kopf nicht durchsetzen. Entweder sie merken es oder nicht. Was Jesus auch bei Dir und mir will, nämlich freiwilligen Glauben, das wünscht er sich auch von den beiden. Deswegen: Schau nicht auf Deine Chancen, schau nicht auf etwaigen Erfolg. Freu Dich nur, Zeugnis geben zu dürfen.

Rüdiger [03.04.2010]
08
Lieber Rüdiger, ja du hast recht. Man kann niemanden zwingen, zu Jesus zu gehören. Aber trotzdem will ich mein Bestes versuchen! Und, ja, ich freue mich sehr Zeugnis für unseren Herrn ablegen zu dürfen. Ich lese fast täglich in der Bibel. Und seltsamerweise - was ich vorher verbissen gesucht habe, den Beweis für die Gottheit Jesus Christus, springt mich jetzt quasi an allen Ecken an. :-)

Wenn man sein Herz öffnet, muss man es doch erkennen!! Am liebsten würde ich meinen neuen Freunden das Brett von den Augen reißen, das sie auf dem Kopf tragen!! Wer weiß, mit Gottes Hilfe gelingt es mir vielleicht!!

Sie laufen halt wie "dumme" Schafe dem falschen Hirten hinterher. Diesem treuen und gerechten Sklaven. Dieser ist wohl der Kern des ganzen Dilemmas.

Liebe Grüße Irmgard [04.04.2010]
09
Jou, das kann ich bestätigen. Es ist wie mit dem Wein. Ich kann mir entweder vom Supermarkt-Verkäufer eine Geschichte erzählen lassen oder direkt zum Weinbauern gehn. Der wird mir unter Garantie andere Dinge über den Wein sagen. Oft viel sachlicher, unsensationeller, dafür aber tief einleuchtend. Jesus sagt: "Kommet her zu mir alle!", und die Menschen rennen zum Papst oder zum Brooklyner Sklaven. Das muss schief gehen.

Sei nicht enttäuscht, wenn Du bei den Zeugen Jehovas nichts ausrichten kannst. Wenn Du doch einen oder beide dazu anleitest, sich von Jesus direkt die Wahrheit sagen zu lassen, feiern nicht nur wir ein Freudenfest (im Geist), sondern auch die Engel im Himmel.

Rüdiger [04.04.2010]
10
Da gibt es einige "Ergüsse" übelster Natur von den ZJ und auch von deren Anwärtern, wenn Rüdiger die Dämonenbilder auf diesen Seiten veröffentlicht. Da wird auf einem Bild herumgeritten, ob geballte Faust Jesu, ja oder nein, mit entsprechend ordinären Kommentaren. Ja Leute, macht euch ein Bild. Schaut euch viele oder alle Bilder an. Nur so kann man sich ein Bild machen. Ihr werdet den roten Faden der Verhöhnung Jesu bemerken, denn so blind kann niemand sein.

Oder sind es die ZJ doch?

Siegfried [05.04.2010]
11

Alle guten Ratschläge der Wachtturm Gesellschaft sind wertlos weil Rüdiger dies sagt. Was Rüdiger hier als Intollerant bezeichnet, weil ein grosses Blutbad angekündigt wird, wird in der Bibel vorhergesagt.

Das findet nach der Entrückung der Christen statt. [RH]

Nur wenige werden es finden, Ringt danach durch die Enge Tür hineinzugehen, denn viele werden hineinzukommen suchen werden es aber nicht vermögen.

Jesus ist die Tür. Nicht Jehova. [RH]

Der Wachtturm betohnt immer wieder, man kann gerettet werden

Ja. Kann, kann, kann! Jesus garantiert die Rettung. [RH]

und das Leid wird beseitigt werden, der Hinweis auf eine Blutigen Schlacht kommt nur in der Offenbarung vor. Was ist so schwer daran sich Jehova als liebevollen Gott vorzustellen, wenn man die Botschaft demütig betrachtet und nicht Stolz wie ein Gockel, weil man meint Gerechter als Gott zu sein.

Wir sind durch Jesus gerecht gesprochen und dürfen diese Gerechtigkeit als die Gerechtigkeit Gottes genießen. Was für ein Unterschied ist das gegenüber Eurer selbst erarbeiteten "Gerechtigkeit"!

Nupi [20.09.2010]

12
Zitat: "Der Wachtturm betohnt immer wieder, man kann gerettet werden"

Da fängt es doch schon an, ihr stellt den Wachtturm über die Bibel.

Und Demut? Nicht stolz sein wie ein Gockel? Anders ausgedrückt, demütig den Diarrhö der WTG zu verinnerlichen?

"Niemad kommt zum Vater denn durch mich" (Johannes 14,6) benutzt ihr, um Jesus als Briefträger für eure Gebete zu degradieren. Was aber sagt Jesus in Johannes 10,30? "Ich und der Vater sind eins." Oder in Johannes 14,9 "... Wer mich sieht, der sieht den Vater". Johannes 8,58 "... Ehe Abraham wurde, war ich." Johannes 15,5 "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun."

Spricht so ein Briefträger? Nein! So spricht unser Gott, der Herr Jesus. Um zu Gott zu gelangen, brauche ich keine Religion und schon gar nicht die WTG mit ihrem teuflischen und unverständigen Sklaven und ihrem Jehova.

Ein offenes Herz und die Bitte um Erkenntnis zu Jesus, die Bitte, ein Jünger, ein Zeuge Jesu zu sein, das ist alles und er wird in dein Herz kommen. Du kannst es förmlich fühlen, das ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Du gibst dein Leben in Jesu Hand und er wird immer für dich da sein, man fühlt es, niemals mehr ist man allein. Alles das kannst du nicht begreifen, Nupi, weil du einer satanischen Sekte angehörst und Satans Jünger bist. Du weißt nicht, was dir entgeht. Ich kann mir vorstellen, ich rede hier vor einer Wand, aber ich vertraue auf unsern allmächtigen Gott Jesus Christus, er weiß, was in dir vorgeht. Öffne ihm dein Herz und du wirst ein Gefühl erleben, was wundervoll ist.

Dirk [21.09.2010]

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Erstellungsdatum: 18.09.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten