Der Weg zu Jehova

Der Weg zu Jehova ist gemäß der Wachtturmlehre die genaue Kenntnis der Bibel, wie sie von dem Zeitungsverlag in Brooklyn ausgelegt wird. Nicht etwa, dass Jesus darum gebeten wird, in uns der Weg zum Vater zu sein, sondern allein die menschlichen Werke der Wachtturm-Doktrin sollen der Weg zu Jehova sein. Jesus sagte, er sei der einzige Weg zum Vater. Wenn Jesus nun nicht als der Weg zum Vater empfohlen wird, kann der Wachtturm-Gott Jehova auch nicht der Vater sein, der Gott der Bibel.

Was ist das für ein Gott, den man erreicht, indem man mit Jehovas Zeugen die Bibel studiert und sich ihren Gesetzen unterwirft? Was ist das für ein Gott, der von seinen Leuten fordert, das heidnische Menschenopfer durch Verblutenlassen fortzusetzen? Was ist das für ein Gott, der zuerst im ersten Gebot einen zweiten Gott verbietet, dann aber in Johannes 1,1 einen zweiten Gott einführt, den Jehovas Zeugen in ihrer Religion haben müssen?

Die tragenden Fakten der Wachtturm-Religion sind in sich widersprüchlich und führen erkennbar zur Missachtung des ersten Gebotes. Sie führen zum religiösen Mord durch Verblutenlassen. Sie führen zur öffentlichen Ablehnung Jesu im Antiabendmahl, das Jehovas Zeugen einmal im Jahr abhalten und, wie Satanisten es nicht schöner tun könnten, Brot und Wein demonstrativ an sich vorübergehen lassen. Selbst die Vergebung der Sünden durch Jesus wird reduziert auf die Erbsünde, so dass der Jesus ablehnende Zeuge Jehovas gezwungen ist, sein Leben lang die Wundermittel des öffentlichen Predigtdienstes auszuführen. Dieser Predigtdienst ist bei Jehovas Zeugen die einzig wahre Anbetung. Diese einzig wahre Anbetung führt dazu, dass noch mehr Menschen das erste Gebot brechen und dem religiösen Mord durch Verblutenlassen zustimmen.

Wer Jesus annimmt und ihm vertraut, erlebt einen unglaublichen Frieden und er erlebt sein Leben lang die Lebendigkeit dessen, der gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich." Jehovas Zeugen nehmen nicht Jesus an und gehen einen anderen Weg. In einem ihrer Liedtexte heißt es:

Wahre Liebe zu Jehova ist der Weg, den Christen gehn!

Die Jünger der Wachtturm-Gesellschaft erhoffen die Vernichtung der Christenheit, also die Vernichtung aller derer, die mit Jesus in echtem Kontakt stehen. Die Wachtturm-Jünger kennen nur diesen Gott des Brechens des ersten Gebotes und der daraus folgenden Vielgötterei und den Gott des religiösen Mordes. Wen wundert es, dass sie sogar dazu bereit sind, auf die Vernichtung der Christenheit zu hoffen? Jehova selbst wird nach ihrem Herzenswusch die Christen vernichten. Kann dieser Wachtturm-Jehova der Gott der Bibel sein?

Jedem Menschen, der Jesus kennenlernt, wird klar, dass er aus eigener Kraft nicht zu Gott kommen kann, nicht mit ihm versöhnt werden kann, wenn nicht Jesus Christus selbst eingreift und seinen stellvertretenden Tod für uns vollumfänglich geltend macht. Jehovas Zeugen hingegen müssen durch Befürwortung von kultischem Menschenopfer, durch die Wahl eines anderen Weges zu Gott ihr Leben lang daran arbeiten, sich in der Gunst ihres Jehova Gottes zu fühlen, ihren Stand vor diesem Jehova Gott zu verbessern. Jehovas Zeugen haben keinen Fürsprecher, der für sie persönlich vor Gott eintritt, sondern sie müssen den Regeln des Wachtturm-Systems genügen und bilden sich ein, dadurch dem Wachtturm-Gott näher zu kommen. Die Einschränkung ihres Denkvermögens, die notwendig ist, um diese Lebenslüge durchzuhalten, nennen sie Standhaftigkeit. Die Sturheit, mit der sie die Wachtturm-Lügen vertreten, nennen sie Loyalität. Den Ersatz-Mittler Wachtturm-Gesellschaft nennen sie "Mutter" und "Wahrheit".

Der Weg der Zeugen Jehovas: Ein Leben führen, das Gott gefällt!

Das wahrscheinlich meistgenutzte Verführungswerk der Wachtturm-Gesellschaft "Was lehrt die Bibel wirklich?" empfiehlt auf den Seiten 123 und 124 nicht Jesus als den Weg des Heils, sondern lediglich eine Selbsthilfe-Taktik, wie sie jeder andere Kult auch entwickeln kann:

EIGENSCHAFTEN ENTWICKELN, DIE GOTT GEFALLEN
20 Um Jehova zu gefallen, reicht es natürlich nicht, zu meiden, was er hasst. Wir müssen auch lieben, was er liebt (Römer 12:9). Fühlen wir uns nicht zu Menschen hingezogen, die die gleichen Ansichten, Interessen und Wertvorstellungen haben wie wir? Jehova empfindet genauso.

Der Gott der Wachtturm-Gesellschaft fühlt sich zu einigen Menschen hingezogen, die dafür bestimmte Dinge tun. Dieses Gefügigmachen einer Gottheit finden wir in allen Kulten und Naturreligionen, im Heidentum, in der Esoterik, im Satanismus, eben überall, wo Jesus als Gottes Sohn und damit als Gott selbst nicht vorkommt. Der Wachtturm-Mensch lässt sich auf einen Kuhhandel ein, indem er annimmt, er könnte einen Gott durch ein bestimmtes Verhalten beeindrucken. Durch diesen Kuhhandel, den die Wachtturm-Gesellschaft als treuer und verständiger Sklave einfädelt, wird Jesus als der einzige Weg zum Vater beseitigt, weil unnötig, uninteressant, ja weil nicht gültig, denn Jesus hat gemäß der Wachtturm-Doktrin lediglich das Fehlverhalten Adams ausgeglichen.

Deshalb müssen wir lernen, das zu lieben, was ihm am Herzen liegt. Einiges davon finden wir in Psalm 15:1-5, wo beschrieben wird, welche Menschen Gott als seine Freunde betrachtet. Jehovas Freunde weisen Eigenschaften auf, die in der Bibel als die "Frucht des Geistes" bezeichnet werden, nämlich "Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, Milde, Selbstbeherrschung" (Galater 5:22, 23).

Das liest sich schön leicht herunter: Wir müssen lernen ...! Dass aber die Frucht des Geistes tatsächlich nicht erlernbar ist, sondern nur direkt aus der Hand Jesu als Geschenk zu empfangen ist, unterschlägt die Wachtturm-Doktrin geflissentlich. Das Christ-Sein gerät unter der Wachtturm-Last zu einer sportlichen Übung am geistigen Reck. Man schwingt sich auf, Gott zu genügen, nimmt ihm die Kraft des Heiligen Geistes aus der Hand und bildet sich ein, man könnte das, was Gott den Menschen schenken will, selbst und aus eigenem Bemühen heraus erlernen. Die fatale Folge, dass genau dies alle Menschen zu allen Zeiten versucht haben und gescheitert sind, wird natürlich nicht erwähnt. Die Rückkehr zur religionistischen Selbstvervollkommnung liegt der Freimaurerei im Blut und führt automatisch zu dem Gott, der von der Freimaurerei in den höchsten Graden verehrt wird: Satan.

21 Wir können Gott wohlgefällige Eigenschaften entwickeln, indem wir regelmäßig in der Bibel lesen und sie studieren. Und wenn wir lernen, was Gott von uns erwartet, können wir auch unsere Gedanken besser mit seinen Gedanken in Einklang bringen (Jesaja 30:20, 21). Je mehr wir unsere Liebe zu Jehova vertiefen, desto größer wird der Wunsch in uns, ein Leben zu führen, das Gott gefällt.

Gott wohlgefällige Eigenschaften sind bei Jehovas Zeugen zum Beispiel die Befürwortung und die Rechtfertigung des religiösen Mordes durch das Verbluten-Lassen der eigenen Leute. Eine von der Wachtturm-Gesellschaft geforderte Gott wohlgefällige Eigenschaft ist auch das fortgesetzte Brechen des ersten Gebotes, indem Jesus als anderer Gott angesehen wird. Eine Gott wohlgefällige Eigenschaft nach Wachtturms Einsicht ist die Ablehnung Jesu, die auch noch einmal jährlich als Antiabendmahl öffentlich zelebriert wird.

22 Um so zu leben, wie es Jehova gefällt, müssen wir uns anstrengen.

Das leuchtet ein! Echte Christen erleben, dass ihr eigenes Tun nur schlecht sein kann, und sie erfahren, dass Jesus selbst gute Werke in ihnen bewirkt. Jehovas Zeugen dagegen leben in der heidnischen Illusion, durch Anstrengung vorwärts kommen zu können. Dass all diese Anstrengungen am Ende nur die Kasse des Wachtturm-Zeitungsverlages füllt, sehen sie nicht.

Wenn wir unsere Persönlichkeit ändern, ist das nach den Worten der Bibel so, als würden wir unsere alte Persönlichkeit wie ein Kleidungsstück abstreifen und eine neue Persönlichkeit anziehen (Kolosser 3:9, 10).

Hier wird das wunderbare Geschenk des von Gott geheiligten Menschen herabgezogen auf den Level der Selbsthilfe und der Selbstbeeinflussung. Die Freimaurerei der Vervollkommnung des eigenen Selbst hat in der Wachtturm-Religion ihr Denken ausgebreitet und arbeitet offen gegen Jesus und sein Wirken. Hier wird das Geschehen, das unter dem echten Glauben an Jesus Christus und ohne Autosuggestion eintritt, zu einer autosuggestiven, selbstheilenden Maßnahme degradiert.

Der Psalmist schrieb jedoch über die Gebote Jehovas: "Sie zu halten bringt große Belohnung" (Psalm 19:11). Das werden auch wir feststellen, wenn wir ein Leben führen, das Gott gefällt. Dadurch widerlegen wir Satans Anklage und erfreuen Jehovas Herz!

Die große Belohnung, die durch das Halten und durch das Ausführen der Gebote des Wachtturm-Jehova erzielt wird, füllt täglich die Kassen des Wachtturm-Konzerns. Und ganz am Ende der Ausführungen lässt der Wachtturm-Schreiber noch einmal nebenbei anklingen, dass Jehovas Zeugen Satans Anklage widerlegen müssen. Jehovas Zeugen haben einen Gott, der erst einmal gerechtfertigt werden muss. Diese Eigenschaft des Jehova-Gottes trifft allein auf Satan zu, der natürlich nicht heilig und nicht aus sich selbst heraus Gerechtigkeit ist.

Der Jehova der Wachtturm-Gesellschaft unterliegt einem Schicksal der nicht vorhandenen Rechtfertigung (vor Gott und den Menschen). Der Wachtturm-Jehova muss erst einmal auf den großen Sockel gehoben werden. Dass dieser Gott niemals der Gott der Bibel sein kann, liegt auf der Hand. Zu diesem Gott, der in der Bibel nicht vorkommt, sondern von dem nur behauptet wird, dass er darin vorkäme, kann Jesus auch nicht der hinführende Weg sein. Konsequenterweise muss Jesus als Rettung, als Weg und als Wahrheit eliminiert werden. Jesus ist nicht das Leben in der Wachtturm-Gesellschaft!


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Erstellungsdatum: 15.11.2013 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten