Die Welle

Was haben die Nazis, die Zeugen Jehovas und der freie Markt gemeinsam?

Was für eine provokative These! Das kann man doch den Zeugen Jehovas nicht antun! Und der freie Markt, der kann doch wirklich nichts dafür, oder?

Doch es gibt zwischen diesen Dreien Parallelen, die so substanziell sind, dass alle drei mit dem Wort faschistoid zu kennzeichnen sind. Der gläubige Christ (also der Christ, der tatsächlich glaubt, mit Jesus direkt in Verbindung zu stehen) sieht den Faschismus als direkte Auswirkung der von Luzifer initiierten Gottesferne des Menschen. Sämtliche Segnungen, die sich aus der Gottesnähe ergeben, werden in der Gottesferne umgekehrt in die schrecklichsten Wirkungen des Bösen. In der Gottesferne ist der Tod nicht nur der Endpunkt und die Konsequenz aus falschem Verhalten und Glauben, sondern da ist der Tod Horrorvision, Terrortat, endlose Quälerei, ausweglose Gefangenschaft, tragischer Irrtum, die Selbsterhöhung des Menschen, die komplette Zerstörung des Menschen.

Die komplette Zerstörung des Menschen manifestiert sich zuerst in der Aufgabe des eigenen Denkens, danach kommt die Fanatisierung mit der Begleiterscheinung, dass alle guten Werte umgedreht werden. Während dessen kommt es schon zur "Opferung" einzelner für die große Idee. Danach folgt eine breit verteilte bewusstlose Gleichgültigkeit. Am Ende wird im Wechselbad von Fatalismus und überheblicher Hochnäsigkeit jede Belehrung abgelehnt und lieber der psychische wie der physische Tod - der Untergang - hingenommen.

Die Breitbandigkeit des satanischen Welteinflusses erlaubt die Infiltration des Faschismus in Mechanismen und Konstruktionen, die eigentlich nicht vom Ansatz her dafür geeignet erscheinen. Vom Konzernmanager über den Zeugen-Jehovas-Aufseher bis zum Oberaufseher in einem Konzentrationslager sind die Menschen nicht nur empfänglich für den Einfluss des Teufels, sondern sie sind sogar von ihm abhängig, weil sie ohne das strikte Befolgen der antigöttlichen Lebens- und Handlungsregeln gar keinen Erfolg innerhalb dieser Menschenvereinigungen Nationalsozialismus, Wachtturm-Gesellschaft und dem freien Markt haben könnten.

Ohne sich direkt von den Grundsätzen des Teufels abhängig zu machen, könnte kein Ackermann, kein Zumwinkel, kein G. W. Bush, kein Hitler, kein Göring, kein Terrorist Erfolg haben. Alle sind gewollt oder ungewollt in der direkten Führung durch Satan, der seinen Einfluss auf die Welt geltend macht und so Jesus Paroli bietet. Die Welt unter der Führung dieses Fürsten der Nacht hat nur ein Ziel: Jesus muss beseitigt oder wenigstens verharmlost werden.

Dafür benutzt Satan jeden Menschen, der sich nicht ausdrücklich unter die Führung Jesu stellt. Das sind eucharistische Katholiken, das sind freundlich grinsende Buddhisten, das sind finanzweise Konzernführer, das sind belehrende Zeugen Jehovas, das sind unmenschlich denkende Wirtschaftsexperten, das sind zu Allem entschlossene Terroristen, das sind alle, die das Ziel der Eine-Welt-Regierung haben. Das sind alle Menschen, die den eigenen Vorteil als den Kern ihres Denkens und Handelns gelten lassen und verherrlichen.

Allen diesen Erscheinungsformen der Verführung unter das Joch Satans ist gemeinsam, dass die hohen Vertreter dieser Gruppen zu religiös anmutenden Führern werden, dass die Menschen ihren Worten mit religiösem Eifer Glauben schenken, dass alles zu einer großen Religionsgemeinschaft verschmilzt. Politik und Wissenschaft werden zu religiösen Institutionen, die Evolutionstheorie wird zum Akt der täglichen Missionierung durchs Fernsehen und andere Medien, alle haben das Ziel, das Denken der Menschen durch Fremdsteuerung zu beeinflussen. Und sie haben Erfolg damit.

Doch was sind nun die Gemeinsamkeiten des Nationalsozialismus mit den Zeugen Jehovas und dem freien Markt?

  • Der große Verwirklichungsfaktor ist die Disziplin.
    Unter Hitler und dem treuen und verständigen Sklaven ist dieser Faktor klar. Beim freien Markt findet die Disziplin in der Wettbewerbsfähigkeit Raum. Die Wettbewerbsfähigkeit wird von der Ideologie des freien Marktes als große, alles rechtfertigende Diktion gepriesen. In der Wettbewerbsfähigkeit findet das große Zähnezusammbeißen des Markt-Soldaten statt.
  • Das Schmiermittel und die Kraft spendende Arbeitsumgebung ist der Gemeinschaftsgeist.
    Beim freien Markt ist der Gemeinschaftsgeist die geminsame Gebundenheit in der absoluten Konkurrenz. Nur die obersten Führer dürfen durch Absprachen diesen Gemeinschaftsgeist durchbrechen. Diese Untreue gegen den Gemeinschaftsgeist praktizieren aber auch die Obersten im Nationalsozialismus und in der Wachtturm-Gesellschaft ungestraft.
  • Das eigene Denken der Menschen wird konsequent abgeschaltet.
    Ohne das Wegsperren des aktiven Hirns ist Faschismus nicht denkbar. Der freie Markt ersetzt das eigene Denken durch Glaubensgrundsätze, die jeder Beteiligte "zu wissen" meint. Dass es nur ein menschengesteuerter Glaube ist, wird niemals zugegeben.
  • Wer dem Ziel des Systems nicht willig folgt, wird herabgestuft und notfalls ausgeschaltet.
  • Die dem System zugrundeliegende Idee wird zum Naturgesetz erhoben.
    Bei Hitler wurde die Durchsetzungskraft des überlegenen Ariers zum Naturgesetz erhoben. Im freien Markt sind es die Marktmechanismen, die zur Stützung der Doktrin zu Naturgesetzen gemacht werden. Bei den Zeugen Jehovas ist die Lehre nicht nur Naturgesetz, sondern Gottes Gesetz. Damit ist bei den Zeugen Jehovas von dieser Seite her die Starrheit und "Treue" der Verblendeten noch stärker gesichert als unter Hilters Vision und unter der Vision des freien Marktes.
  • Die Alternative zum bedingungslosen Mitmachen ist der Untergang.
    Alle Nazis, alle Zeugen Jehovas, alle Sklaven des freien Marktes haben sich abhängig gemacht vom jeweiligen Versprechen des Heils. Der offenste und bewussteste Umgang mit dieser Tatsache findet sich im Nationalsozialismus, in dem die Heilserwartung in dem Gruß "Heil Hitler" Ausdruck fand.
  • Der Lustgewinn rekrutiert sich aus dem abgeschalteten eigenen Gewissen.
    Endlich ist der alltägliche Gewissenskampf vorbei! Endlich kann man sich von irgend einem Führer alles vorgeben lassen. Das findet sich als für jeden schnell und deutlich wahrnehmbare Wirkung in allen drei Faschismen wieder. Damit gewinnt der Mensch eine vordergründige Ruhe, die er in seinem Lebensalltag sofort als Vorteil empfinden kann. Die Abschaltung des eigenen Gewissens ist die Grundlage für das "freudige Vorwärtsgehen". Ob im Krieg gegen das Judentum, ob im Predigtdienst oder im Konkurrenzkampf des freien Marktes. Endlich kann der Mensch ohne das eigene Gewissen zu belasten über Leichen gehen. (Der Predigtdienst ist die direkte Ausführung des Befehls Satans. Der Zeuge Jehovas verteilt Literatur mit Dämonen und predigt, dass Jesus nicht Gott sei. Damit tötet er schlimmer als Hitler und der freie Markt.)
  • Die Frage nach dem Sinn ist ausgeschaltet und ist ersetzt durch den direkten Anteil am vorgegebenen Bewusstsein der Gemeinschaft.
    In der Heilserwartung innerhalb der ideologischen Gruppe werden alle Bezüge zu anderen Systemen und Ideen ausgeschaltet und die systemeigene Struktur und Zielsetzung wird auf den Thron des Glaubens gehoben. Dies macht das Widernatürliche und das Satanische des Faschismus aus. Man beantwortet sich quasi alle Fragen selbst und hat es nicht mehr nötig, auf Antworten aus anderen Richtungen zu warten. Schon gar nicht auf Antworten von Gott.
  • Menschliche Gefühle werden nach den Vorgaben der Gruppenführung gesteuert. Meistens werden sie systematisch ausgeschaltet, mindestens aber gleichgerichtet.
    Sogar der Gefühlshaushalt des Menschen gerät unter faschistischem Einfluss in Fremdkontrolle. Der Idealfall stellt die auf die faschistische Gruppe getrimmte Charakterschablone dar und wird Vollkommenheit genannt. Der offenste Umgang mit diesem Phänomen findet in der Wachtturm-Gesellschaft statt, während der Nationalsozialismus dieses Ziel nur verdeckt propagiert. Der freie Markt behandelt das Problem der Vollkommenheit noch versteckter und spricht von "gut aufgestellt sein", was sich allerdings auf die Gruppe im System bezieht. Im freien Markt ist nicht das Individuum, sondern die Gruppierung der Träger der anzustrebenden Vollkommenheit.
  • Die Haltung des einzelnen Teilnehmers ist starr und nicht duch Argumente zu beeinflussen.
    Die absolute Abhängigkeit des einzelnen ist Teilstück des Ideals im Faschismus. Jedes Abweichen von der faschistischen Zielsetzung hat psychische Irritationen zur Folge, die den Teilnehmer regelrecht zerstören können. In diesem Punkt ist der freie Markt noch vom Ziel weit entfernt, hat aber im Ideologiekampf alle Parallelvorschläge schon der Absurdität überliefert.
  • Ethische Werte werden zu hundert Prozent hinter die Maxime der Gruppe gestellt.
    Ohne die Zerstörung der ethischen Werte sind die Tötung von Millionen nicht arischer Menschen und die Verweigerung von Bluttransfusionen nicht möglich. Ohne die Zerstörung der ethischen Werte ist die Durchsetzung marktimmanenter Zerstörungen nicht möglich. Hier findet die ganz praktische Abkehr von Gott statt.
  • Die Verluste an Menschlichkeit und die Verluste von Menschen werden schicksalhaft hingenommen.
    In der Folge der Beseitigung oder Relativierung aller ethischen Werte findet sich eine Veränderung der faschistisch beeinflussten Menschen. Sie stumpfen unter faschistoiden Einflüssen ab und werden zu Maschinen, die unbeirrbar laufen. Hier können wir in allen dreien Konfigurationen die Eiseskälte sehen, mit der der Tod von Menschen in Kauf genommen wird. Die eigene Barmherzigkeit wird dem System geopfert. Der Mensch funktioniert. Darwins Selektionsmechanismus findet in allen drei Faschismen statt und ersetzt alle Auswahlkriterien, die von Gott kommen. Besonders deutlich wird dies bei der Wachtturm-Gesellschaft, die Gottes Auswahlprinzip der Gnade durch eigene Selektionsmuster ersetzt und das Überleben des einzelnen davon abhängig macht. In der Wachtturm-Gesellschaft verwirklicht sich auf diese Weise die Vereinigung einer Religion mit der weltlichen Sichtweise moderner "Wissenschaft" und schlägt so die direkte Brücke zwischen den Prinzipien des Luzifer und einer irdischen Religion, die sich christlich nennt.
  • Offene Widersprüche und Denkfehler werden mit Gewalt, zur Not aber auch mit raffinierter Lüge verdeckt.
    Der in Abhängigkeit geschlagene Mensch wehrt sich mit allen zulässigen und unzulässigen Mitteln gegen die Aufdeckung des Irrtums. Zu viele drohende Verluste verhindern seine Bekehrung und er stellt sich lieber auf die Seite des offensichtlichen Schwachsinns als den Irrtum zuzugeben.
  • Alle Beteiligten können mit Jesus nichts anfangen und leiden bei seinem Eingreifen unter Magenschmerzen, Kopfschmerzen, unaussprechlicher Wut, Ratlosigkeit, ungezügelter Überheblichkeit, Verzweiflungsaktionen, sturem Leugnen und unter dem aus der Not geborenen Festhalten am alten Denken, das nachweislich in eine Sackgasse geführt hat.
    Jesus ist der Inbegriff der Umkehr und der fortwährenden Selbstüberprüfung. Dies kann kein Mensch aus eigener Kraft leisten und durchhalten. Sondern er ist auf die permanente Unterstützung durch Jesus angewiesen. Deshalb ruft Jesus bei faschistoid beeinflussten Menschen Spott, Ablehnung und Abscheu hervor.

Unterm Strich dürfen wir feststellen, dass alle Menschen die Anlagen zum Faschismus in sich tragen. Erst die Hinkehr zu Jesus als dem, der aus menschenfremder Kraft erlöst, kann diese faschistoide Grundanlage des Menschen eingrenzen, verkleinern und schließlich beseitigen. Solange das Glaubensbedürfnis des Menschen durch die Verbindung mit Gott nicht gestillt ist, füllt sich der Mensch mit allem möglichen Irrsinn an und folgt so unbewusst, aber auch oft bewusst faschistoiden Prinzipien.


Kommentare
01
Der Faschismus ist nur eine Form von vielen; der Name ausgebeutet von viel zu vielen, die glaubten und glauben, damit eine Zielmarkierung, ein Mal zu setzen gegen jene, die sie bekämpfen wollen. Gerade die, die damit argumentieren, sind letztendlich selber die eifrigsten Selbstverwirklicher ihrer eigenen antichristlichen Ideen. Globalisten und Imperialisten, Internationalisten, Politiker aller Schattierungen, Feministen, Weltpolizisten, Ökomomisten und wer sonst noch alles ... Ob wir die Gene eines Faschisten in uns haben, wäre doch mal eine lohnenswerte Aufgabe für Nobelpreiskandidatisten ...

Was wir vererbt bekommen haben, ist der Tod! Der Tod kam durch die Sünde ins Dasein, durch den Einen und dieser Tod, der Lohn der Sünde, hat sich in uns allen verbreitet. Das Leben, was Jesus Christus uns gibt, ist nicht das Resultat unseres eigenen Bemühen, sondern der Lohn der unermesslichen Gnade Gottes. Gott aber hat uns eigene Entscheidungsfreiheit gegeben und gelassen, auf dass wir selber wählen können zwischen Leben durch Jesus Christus oder Tod durch den Satan. Ich glaube nicht, dass alle Menschen das Gen eines Faschisten in sich tragen, denn dann hätten der Vater und der Sohn schon dem Adam dieses Gen eingepflanzt. Da aber Jesu Werk vollkommen war, es war gut, schließt dies sich selber aus. Was wir aber eben erhalten haben, ist unser freier Wille, Gott zu lieben oder nur uns selbst. Dass dieser freie Wille natürlich unter Zugzwang steht bei Menschen, die Jesus ablehnen oder nicht kennen, nutzen der Satan und seine Sklaven diese Abhängigkeit aus, ein Teufelskreislauf, den nur die Gnadenannahme unterbricht und aufhebt. Mit dem Zugzwang meine ich das kurze Leben, das uns heute beschert ist auf dieser Welt. Für diese Miserie eine Anlage verantwortlich machen hieße einen Großteil unserer eigenen Verantwortung beiseitezuschieben, denn dafür werden wir ja auch eines Tages vor Jesus stehen und zu den Schafen gehen dürfen oder in die Hürde der Böcke weggesperrt zu werden (nämlich dann, wenn du die Gnade leugnest oder ablehnst).

Ausgesucht zu ewigen Leben sind wir alle (Gott will, dass alle Menschen gerettet werden), denn Jesus hat sein Leben für alle Sünder gegeben. Einzig und allein unsere eigene Liebe zu Jesus zählt, die, mit der wir seine Gnade annehmen oder nicht!

Es wäre fatal, anzunehmen, Erbanlagen wären Schuld an einem Versagen vor Gott oder der andere Fall, wir könnten tun und lassen, was wir wollten, Jesu Gnade ist nun einmal da und hat uns erettet. Es steht geschrieben: Schmal ist die Tür, und viele werden versuchen hineinzukommen, schaffen es aber nicht. Und: Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle.

Rudolf [30.04.2008]
02
Hallo Rudolf, selbstverständlich ist mit dem Wort "Anlagen" nicht das Erbgut in biologischer Form gemeint. Die in jedem Menschen schlummernde Anlage zum Faschismus bezieht sich "lediglich" auf die Psyche und den Geist. Faschistoide Züge sind in der Welt sehr weit verbreitet. Und die Wachtturm-Gesellschaft verwirklicht auffallend viele davon. Allein die halsstarrige Steifheit der Zeugen-Jehovas-Hirne und das Gehen über Leichen sind zwei hervorstechende Merkmale, die man faschistoiden Strukturen in dieser Gruppe zuordnen muss. Dazu braucht es kein Gen. Dazu braucht es nur das, was auch die Nazis haben. Verführen und verführt werden.

Rüdiger [30.04.2008]

PS: Führer und Geführte, Verführer und Verführte. Die allein überlebensfähige Elite sein. Ein Hurra-Geschrei auf Kongressen, dass sogar Zeugen Jehovas vor Schreck erstarren.
03
Hallo Rüdiger, Rudolf,

der Faschismus setzt bei den menschlichen Grundbedürfnissen an, die mental angesiedelt sind und so jedem von uns in einer bestimmten Situation durch einen kleinen Impuls zur richtigen Zeit zum "Verhängnis" werden können. Genau diese "Ur-Instinkte" nutzt die WTG, um ihren Anhängern ein Gefühl der absoluten Erhabenheit im Gruppenkollektiv zu geben, ein Gemeinschafts- und Zusammengehörigkeitsgefühl und das gepaart mit dem "ehrenwerten" Ansatz, die elitäre Wahrheit eines Jehova zu haben. Hinzu kommt eben aufgrund der Tatsache, dass man glaubt, etwas außergewöhnliches zu haben, ein ungesunder Fanatismus, der der ganzen Sache das i-Tüpfelchen aufsetzt. Die Gruppenerlebnisse auf den Kongressen oder im Saal tun ihr übriges. Ein perfide ausgeklügeltes Überwachungssystem, das auch nur den noch so kleinsten Fehltritt schonungslos offenbart und drakonische Strafen zur Folgen hat, macht das System gefügig. Der Unterschied zu den totalitären politischen Systemen der Vergangenheit und Gegenwart ist jedoch, dass die Methodik der WTG absolut perfekt funktioniert! Die politischen Systeme scheitern über kurz oder lang, denn sie können eben nicht wie die WTG bis in den kleinsten Winkel eines jeden eindringen und ihn vergiften. Die WTG versteht es mehr als gut, sich den störenden Charaktereigenschaften ihrer Sklaven zu entledigen und diese gut verschnürt im Inneren des Einzelnen einzusperren und den Schlüssel wegzuwerfen. Kein Individualdenken und fertig ist die absolut perfekte Marionettengruppe, die tut und sagt, was man ihr einprogrammiert. Fakt ist hierbei, dass man eben fast keine Wahl hat, gegen so etwas gewappnet zu sein, wenn man nicht Jesus auf seiner Seite hat. Dann kann es nämlich jeden treffen ...

Der Bekehrte aus Bayern [30.04.2008]
04
Witzig-erschreckendes Detail am Rande: Da gab es kurz nach Gründung der Bundesrepublik einen riesigen Kongress der WTG. Rate mal wo? In Nürnberg auf dem Gelände, wo Hunderttausende dem Führer zugejubelt haben, als der sein Tausendjähriges Reich ausrief!

Aber so ist das (in Deutschland), erst rannten alle Kinder und Jugendlichen in HJ-Uniform rum, dann in der Zone alle in Pionier- und FDJ-Uniform und heute alle in US-Manier in Anzügen mit Krawatte (die ZJ meine ich).

HJ-, FDJ-, ZJ-Kennzeichen - ist das Zufall?

viele Grüße, Rudolf [30.04.2008]
05
Das Argument, das mir von meiner ehemaligen Freundin (Zeugin Jehovas) vorgehalten wurde, war, dass wir Christen doch so unheimlich unterschiedlich seien. Das könne doch gar nicht sein, dass die alle dem einen Herrn nachfolgen!! Und hier in diesem Kontext muss und darf ich nun fragen: Was für ein Beweis ist Uniformierung? Soll Gleichgerichtetheit ein Zeichen dafür sein, dass man Gott anhängt?

Das ist für mich eines der schönsten Dinge bei Jesus, dass er die Individualität des Menschen nicht zerstört, wenn dieser sich ihm zuwendet. Jesus ist Liebe. Liebe richtet nicht gleich und uniformiert nicht.

Rüdiger [30.04.2008]
06
Richtig! Selbst die Fehler und [kleinen - neee! Alle! - RH] Sünden deckt diese Liebe zu, um wieviel mehr erst erfreuen die unterschiedlichsten Charaktere mit ihren unzähligen Möglichkeiten, einander zu erfreuen, unseren Herrn und allmächtigen Gott, Jesus Christus. Amen.

Rudolf [30.04.2008]
07
Es gibt eine Sünde, die deckt die Liebe nicht zu, RH. Die Sünde wider den Heiligen Geist. Alles andere sind eben "kleine" Sünden, auch die "schweren", sodenn wir sie bereuen. Nicht Wischi-Waschi, denn selbst bei einem Streit, den du nicht beigelegt hast, wendet Jesus sein Ohr deinem Bitten ab, bevor du nicht alles ins Reine gebracht hast mit deinem Bruder, alles, Rü!

Der, der alles zudeckt mit Liebe, wird keinen Richter haben, insofern deckt die Liebe wirklich alles zu und wo sie dann wirkt, ist die Sünde bereut worden. Wenn das passiert, hat die Liebe Gottes denjenigen erreicht, hat sie sein Herz geöffnet.

Im Gegensatz: Glaubst du, wenn einer fortgesetzt mordet, seine Opfer/Angehörigen ihm aber vergeben haben in Liebe, dass dieser Mensch ins Himmelreich eingeht? Wohl kaum.

Ist übrigens interessant der Text, das "mit Liebe zudecken"; bedeutet vergeben, dem Zorne Raum geben, die andere Wange hinhalten, die Zunge im Zaum halten, für deinen Feind beten, für deinen Freund sterben.

Mann, wenn ich das selbst lese, weiß ich, wie unvollkommen wir sind und wie sehr wir Jesus brauchen!

Gepriesen sei dieser unser Gott! Amen.

Rudolf [01.05.2008]

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Erstellungsdatum: 26.04.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten