Durch Wichtigkeit aufgestiegen

Da Jesus in Gottes Vorsatz also eine solch wichtige Rolle spielt, konnte er mit Recht und ohne Übertreibung sagen: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich" (Joh 14:6).
Einsichten, Band 1, Seite 1345
  • Jesus ist die Wahrheit und das Leben!
  • Gott selbst ist die Wahrheit und das Leben!

Diese beiden Fakten sind unabhängig von allen Argumenten und unabhängig von allen Bibelauslegungen für sich und durch sich selbst gültig. Der Grund dafür, dass Jesus von sich behauptet, er sei die Wahrheit und das Leben, ist der, dass er tatsächlich das Leben und die Wahrheit ist.

Die Zeugen-Jehovas-Lehre versucht diesen wirklichen Grund zu ersetzen durch zusammengeraufte Eigenschaften, die der WTG-Jehova Jesus zugeteilt haben soll. Allein die Idee, dass jemand aufgrund von Rollenwichtigkeit das Leben und die Wahrheit selbst werden könnte, ist grausam an den Haaren herbeigezogen. Diese perverse Idee soll lediglich Jesu ureigene Wesensart verstecken und suggerieren, Jesus wäre nicht aus sich selbst das Leben und die Wahrheit.

Die Zeugen Jehovas glauben, dass Jesus nur ein Engel ist. Und sie glauben, dass Jesus nicht das Leben und die Wahrheit ist. Sondern sie glauben, dass er dies nur "mit Recht und ohne Übertreibung" von sich behaupten konnte. Wenn die Zeugen Jehovas die Worte Jesu eins zu eins und ohne Verdrehung annehmen würden, müssten sie vor ihm niederfallen und ihn anbeten. Wie es in Offenbarung 5, 13-14 verzeichnet ist.

Um dies zu vermeiden, konstruieren die Zeugen Jehovas eine umfassende und komplizierte Sonderschau von einem WTG-Jesus, die natürlich alle Äußerungen des echten Jesus irgendwie zu berücksichtigen sucht, die aber immer entlang der Jehova-Gott-Theorie Jesus als Gottheit leugnet. Erst wenn das letzte Wort Jesu, das ihn als Gott beweisen könnte, in diese Sonderschau so eingearbeitet ist, dass es entschärft ist, kann die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas in Ruhe schlafen gehen.

Die Aufgabe der Zeugen Jehovas ist es, der Welt zu erzählen, dass Jesus nur ein Engel ist. Wie leicht könnte diese Mission Satans zu Fall kommen, wenn die Aussage Jesu, er sei das Leben und die Wahrheit, nicht entschärft und nicht in ihrer Kraft entkernt ist! Denn Wahrheit und Leben kann nur Gott selbst sein. Außer Gott gibt es kein Leben und keine Wahrheit! Wahrheit und Leben sind in Gott und aus Gott und in ihm gegründet. Wahrheit und Leben ist er selbst, der das Universum geschaffen hat.

Im Gegensatz dazu sehen wir unter den Zeugen Jehovas nur eine gut aussehende Fassade und hinter dieser Maskerade einen dunklen Abgrund des zurückgehaltenen Hasses. Und die Wenigen, die bei den Zeugen Jehovas unter diesen Dingen leiden, begehen Selbstmord.

Herr Jesus! Wirke du auf diese Irrlehrer ein, dass ihnen das Wort im Munde gefriert! Bitte gib ihnen das Gefühl dafür, welche Schande sie über dich bringen. Und vergib ihnen. Denn sie wissen nicht, was sie tun.


Kommentare
01
Hallo Rüdiger,

in der Bibel der ZJ steht bei Joh. 14,4. "und wohin ich gehe (dahin) kennt ihr den Weg". 9. "Wer mich gesehen hat, hat (auch) den Vater gesehen."

Was bewirken diese Klammern?

Grüße Doris [19.05.2008]

Johannes 14, 1-11
1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenns nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? 3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. 4 Und wo ich hingehe, den Weg wisst ihr. 5 Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt habt, so werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen. 8 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. 9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater? 10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke. 11 Glaubt mir, dass ich im Vater bin und der Vater in mir; wenn nicht, so glaubt doch um der Werke willen.
02
Hallo Doris, du hast mir geschrieben, ich solle die Frage wegen der Klammern wieder löschen. Mach ich aber nicht. Weil die Frage wichtig ist und weil ich das so gut finde. Hihi. Ätsch. Nee, Spaß beiseite! Die Eingriffe der "Übersetzer", die die WTG-Bibel verbrochen haben, sind so vielfältig und raffiniert, dass man allein dafür eine eigene Webseite bräuchte, um das alles zu analysieren.

"... hat (auch) den Vater gesehen ..."

Dieses eingefügte und durch die Klammern sogar noch auffällig in den Blick geschobene "(auch)" soll nichts anderes sagen als: Jesus und der Vater seien ganz voneinander getrennte Wesenheiten. Dieses "auch" impliziert, dass die Entsprechung, die Jesus hier behauptet, eine ganz alltägliche und damit schon fast langweilige Sache ist. Genau so könnte man sagen: Wer die Pizza bei Luigi gegessen hat, der hat (auch) den Flair von Luigis Heimat kennen gelernt. Oder wer einmal diesen oder jenen Wein getrunken hat, der kennt (auch) diesen oder jenen Landstrich und seine Atmosphäre. - Alles Einbildung.

Dieses Ziel, dass die Übereinstimmung des Vaters mit dem Sohn nur Einbildung bleibt, wird mit diesem "(auch)" geschickt im Leser installiert. Denn dieses "(auch)" bringt die Assoziationsmöglichkeit, dass es sich bei den genannten Punkten um ganz unterschiedliche Dinge handeln kann, die meilenweit voneinander entfernt sind. Sowohl in der Entfernung als auch in ihren Eigenheiten.

Dieses kleine, niedliche, harmlose "(auch)" ist ein geschickter Schachzug dessen, der Jesus aus den Herzen der Menschen beseitigen möchte. Und die Zeugen Jehovas sind von solchen Kleinigkeiten geleitet. Bevor sie Jesus selbst fragen, wer er denn nun ist, verlassen sie sich lieber auf die Raffinessen des treuen und verständigen Sklaven.

Ebenso verhält es sich mit dem "(dahin)"! Jesus darf in der WTG-Ausgabe der Bibel nicht der Weg sein, sondern er ist nur so eine Art Wegweiser. Deswegen wird durch dieses "(dahin)" der Eindruck erweckt, dass das Wissen der Jünger gemeint sei. Jesus aber sprach von sich selbst, als er sagte: Ihr kennt den Weg.

Wenn es einen Gott gibt, werden diese Verfälscher der Schrift zur Rechenschaft gezogen werden.

Ein weiteres Beispiel für diese Art der Wortverfälschung findest du hier.
Rüdiger [21.05.2008]
03
Knallhart!

Wenn ich in Brooklyn sitzen würde, würde mir langsam mein Hintern heiß, so glüht der Stuhl schon!

Aber so ist es, so wie ein Asteroid mit Richtung Erde die Richtung Erde anzuzeigen scheint, so flutscht er beim tangentialen Aufprall auf die Erdatmosphäre einfach wieder ins All! Bis er in den Unendlichkeiten anonym verschwindet oder irgendwo anders aufschlägt! Er hatte eben nur den Anschein eines "in Richtung Erde"! In unserem Fall ist der letzte Aufschlag dann der der WTG vor die Füße des richtenden Jesus!

(Du hast bestimmt schon mal als Kind einen flachen Stein über die Wasseroberfläche sausen lassen, so ähnlich!)

Fast jeder Zeuge wird dir mit "ja" antworten, wenn du ihn fragst, ob er weiß, daß Jesus der "Weg" ist. Weil er vielleicht den Bibelvers kennt. Aber er wird in seinem Inneren, seinem Herzen nicht die Erkenntnis darüber haben und weiter vom Paradies und der Streitfrage als "Evangelium" schwafeln, weil er dem Sklaven glauben muß, und der ersetzt Jesu Herrschaft durch sein Menschenwort bei den ZJ. Dazu ist er, der t.u.v. Sklave noch ein doppelter Lügner, denn das wird er geradezu abstreiten.

Jeder Zeuge Jehovas weiß - keiner kann es leugnen -, daß er jedes Wort vom Sklaven annehmen muß, sonst fliegt er raus (wenn er auf dem Ablehnen des Wortes des Sklaven beharrt). Daß die WTG selber behauptet, nicht unter Heiligem Geist Entscheidungen zu treffen, sondern: ach wir sind ja nur sündige Menschen - ist ihr Wort eben nur Menschenwort. Behauptet sie trozdem, Gottes Wort zu verkünden - wie sie es tut - dann gilt eben unumstößlich: z.B. 1. Joh. 1,4: "Prüft alle geistigen Äußerungen, ob sie von Gott stammen." Fast alle Äußerungen und geschriebenen Sachen der WTG sind unter Gebet und Heiligem Geist bis heute geprüft worden; alles ist zu verwerfen, da sie von Jesus (die WTG als menschliche, teufliche Organisation) bereits verurteilt worden ist. Ihr könnt heute alles darüber im Internet und als Gedankenanstöße finden.

So ist es, ja amen.

Rudolf [21.05.2008]
04
Hallo Doris, hallo Rudolf, hallo Rüdiger,

nun, diese ganz leichten Verfälschungen machen das Grundverständnis der Heiligen Schrift nur unwesentlich anders.
Wer mit einem "(auch)" den Sohn vom Vater trennen kann, begeht keine "leichte Verfälschung"!! - Und das ist nicht unwesentlich. [R.H.]
Es sind Nuancen, die da geändert werden, um ganz geschickt von Jesus abzulenken und auf die WTG-Autorität "Jehova" hinzuweisen und sich so seinen Herrschaftsanspruch und die Unfehlbarkeit quasi von höchster Stelle autorisieren zu lassen. Eben weil die Veränderungen so ganz marginal ausfallen, brennt in Brooklyn eben kein Stuhl, weil man sich noch in einem gewissen Toleranzbereich bewegt.
Stimmt auffallend. Denn sie können sich auf die Stärke der Zeugen Jehovas verlassen. Diese Stärke besteht in der fanatischen Bindung an den Sklaven. [R.H.]
Ein sensibler Christ reagiert schon empfindlich darauf, aber für einen ZJ ist es nur so, wie es in der NWÜ steht, richtig. Aber die freimaurerische WTG wollte ja die Bibel nicht neu erfinden, sondern nur für ihre Zwecke in einer speziellen Revision veröffentlichen.

Viel schlimmer ist, finde ich z.B., dass in der Übersetzung des NT sehr häufig der Name "Jehova" gebraucht wird, obwohl er in den Manuskripten und Schriftrollen der christlich-griechischen Schriften überhaupt nicht vorkommt. Es wird nur "Abba" oder "Elohim" gebraucht, aber nicht Jehova. Die Gottheit des AT, nämlich "JHWH", wurde von Jesus ad acta gelegt.
Stimmt fast alles, nur das mit dem ad acta nicht. Denn Jesus hat es bewerkstelligt, dass wir eben zu diesem JHWH "Abba, lieber Vater" sagen dürfen. [R.H.]
Jesus sagte, ICH mache einen neuen Bund mit euch. Er sagte nicht, Jehova macht durch mich einen neuen Bund. Jesus sagte, wer von den Jüngern bis in den Tod hinein treu zu ihm steht, würde als König mit ihm regieren. Von dem WTG-Jehova steht da nichts. Jesus hat mit seinem Dasein als Mensch ein neues "Zeitalter" eingeläutet. Für die Israeliten war es pragmatisch, den Gott "JHWH" zu haben. Ab einem gewissen Punkt konnte diese Gott-Persönlichkeit aber nichts mehr ausrichten und so kam dann Jesus und seine "Rolle" als eine Form der "3" ist bis heute sogar für uns zeitgemäß.
JHWH konnte nichts mehr ausrichten? Immerhin hat er Jesus ausgerichtet. Wenn das nicht mehr als alles ist, was wir uns vorstellen können, dann weiß ich nicht mehr weiter.
Wir brauchen keinen Tempel, kein Allerheiligstes, um uns Jesus zu nahen. Das alles löste er ab und hat es reformiert. Aber das verstehen die ZJ nicht, denn sie hängen dem altjüdischen Rachegott an, den die WTG in einer neuen Fassung gebraucht, um ihre herrische Knechtschaft zu rechtfertigen.

Aber wie schon an anderer Stelle gesagt: Haben wir Geduld, denn der WTG stehen in naher Zukunft völlig neue Probleme ins Haus, die sie in gravierende Erklärungsnot bringen und die sie selbst mit ihrer angepassten Übersetzung und einer noch so freien Interpretation nicht erklärt bekommen. Und dann, ja dann schlagen wir zu. Wenn die perfekte Fassade einen Riss hat, dann braucht man nur zu warten, bis man das wahre Angesicht der Bestie sieht! Jesus wird es richten!

Viele Grüße

Der Bekehrte aus Bayern [21.05.2008]
Entschuldige bitte, dass ich dir direkt in den Kommentar gegriffen habe. - Grüße, Rüdiger

PS: Dieser dein Kommentar ist einer der schönsten, die ich hier auf dieser Seite lesen durfte. Nur eins: Die WTG wird nicht von uns zerschlagen oder zerstört. Das kann ich nicht glauben. Jesus benutzt uns zwar. Aber den chirurgischen Schnitt macht er.

Das ist ja das für die Zeugen Jehovas nicht Be- und Ergreifbare: Wir agieren immer nur unter seiner Führung. Deswegen verantwortet alles, was wir tun, er! Darin liegt aber auch seine Freiheit, die er uns gegeben hat. Eben die des Hoffens und Betens. Wir dürfen unsere Lasten auf ihn werfen und uns darin freuen, dass, wenn einer, dann eben er, alles zurechtbringt. So findet der wirkliche Kampf nicht auf menschlicher Ebene sondern im geistlichen Bereich statt. Ich glaube tatsächlich, dass unsere Aktivitäten nur ein Spiegelbild von dem sind, was in Wirklichkeit ganz woanders stattfindet. Nicht unsere Ideen und Initiativen zählen, sondern sie sind nur ein Feedback an die Menschen, die sonst von nichts wüssten. Die wirkliche Ebene, wo der Kampf für den treuen und verständigen Sklaven immer verlorener erscheint, ist das, wovon Paulus berichtet. Wir bilden nur durch den Geist Christi die Realität der Mächte ab, die für uns streiten gegen die Lüge und die Gewalttaten des Satan.

Lob und Preis dem Herrn, denn er braucht uns nicht. Aber er will uns! :-)
05
Kleiner Gedanke zu Der Bekehrte aus Bayerns erstem Satz: Egal, ob viel oder wenig, ob ein bischen oder fundamental in der bzw. an der HS geändert wird: Es bleibt immer die Warnung Jesu, die Johannes aufschreiben durfte in Offenbarung 22, 18-19, für uns übrig: kein noch so "unschuldiges" dazu- oder hinwegnehmen vom inspirierten Worte! Und so sind eben diese winzigen Änderungen, auch in Klammern, für ihre Macher letztendlich von so großer Bedeutung, im negativen Sinne am Ende des Gerichtes. Deshalb ist für jeden Christen das niedergeschriebene Wort von so großem Interesse und Wert, auch darum, weil unser Herr und Gott, ja selbst er, immer wieder daraus zitierte und klarstellte (selbst dem Teufel gegenüber).

Gott, unserem Herrn sei unser Dank immerdar!

Rudolf, liebe Grüße an alle! [22.05.2008]

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Erstellungsdatum: 17.05.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten