Eiskalte Wachtturm-Lüge

Auf diesen Seiten werden viele Unsinnigkeiten der Wachtturm-Lehre aufgedeckt. Der Leser hat es wegen der großen Menge der Argumente schwer, sich ein Bild zu machen und zu überprüfen, ob und inwieweit die Wachtturm-Gesellschaft lügt und ob sie wirklich antichristlich ist. Viele Faktoren fließen in den Gesamteindruck ein und es ist sehr verständlich, wenn Zweifel bleiben. Es gibt aber Hinweise, die so knallhart und eiskalt mit dem Finger auf die offensichtliche Lüge der Wachtturm-Religion zeigen, dass keine weiteren Fakten mehr notwendig sind, um klar zu erkennen: Die Wachtturm-Organisation ist vom Teufel.

Schon direkt am Anfang eines jeden Wachtturms wird die frechste aller Lügen präsentiert und der Leser merkt es noch nicht einmal! In jedem Wachtturm befindet sich ein Motto, das die religiöse Intention der Wachtturm-Gesellschaft umreißen soll:

Screenshot eines Wachtturm (PDF-Ausgabe)

Er [der Wachtturm] fördert den Glauben an Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir ewig leben können, ...

Die hier markierte Aussage (Er [der Wachtturm] fördert den Glauben an Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir ewig leben können, ...) ist glatt gelogen, denn die Lehre der Jehova-Missionare lehrt in Wirklichkeit:

"Jesus opferte mit seinem Leben etwas, das genau dem entsprach, was Adam durch seine Sünde verwirkt hatte."

Der Wachtturm, 1. März 2008, Seite 6

Der Opfertod Jesu wird in der Wachtturm-Doktrin reduziert auf den Ausgleich der Verfehlung Adams. Kein einziger Zeuge Jehovas profitiert davon, sondern muss sich seine Erlösung selbst durch Predigtdienst und starre Loyalität zur Wachtturm-Gesellschaft erwirken. Das Opfer Jesu ist in der Wachtturm-Auslegung lediglich ein unwichtiger Nebenbaustein des Wachtturm-Rettungssystems. Jesus ist nach der Lehre der Wachtturm-Gesellschaft also nicht "für uns" - also für alle Menschen - gestorben, wie es der geheuchelte Eingangstext suggeriert, sondern nur zum Ausgleich des Sündenfalls Adams. Diese Reduzierung des Opfers Jesu auf einen rein begrifflichen Zusammenhang (Tilgung der Erbsünde) bildet die Basis, um den Menschen einzuträufeln, dass die Wachtturm-Gesellschaft das Opfer Jesu Christi durch ihr Wirken ergänzen muss. Die Wachtturm-Macher stellen sich folgerichtig selbst als Jesus-gleiche Erlöser dar. (Siehe: Wachtturm-Verrat an Jesus)

Die Wachtturm-Reduzierung Jesu macht ihn zu einer Art Schmalspur-Retter und teilt ihm damit dieselbe Position zu, die die Katholische Kirche ihm zubilligt, indem sie als zusätzliche Rettungsmittel diverse Sakramente als notwendig hinstellt. Die Katholische Kirche und die Wachtturm-Gesellschaft reißen beide die Macht an sich durch die Reduktion Jesu auf einen nicht für alle gleich gültigen Erlöser. Jesus ist für beide nur noch ein Retter, der durch die jeweils einzig wahre Religion ergänzt werden muss. Der Mensch wird nicht durch Gott gerettet, sondern durch eine menschliche Organisation.

Der Eingangstext, der in jedem Wachtturm zu finden ist, macht eine ganz richtige christliche Aussage, um den Wachtturm christlich aussehen zu lassen. Doch die Aussage (Jesus Christus, der für uns gestorben ist, damit wir ewig leben können) ist eine glatte Lüge im Bezug auf den Wachtturm-Jesus. Jesus, der für alle gestorben ist, damit alle ewig leben können, existiert in der Wachtturm-Lehre nicht. Nur die 144.000 "Geist-Gesalbten", die eine Art Elite darstellen und in der Wachtturm-Lehre lange als der treue und verständige Sklave galten, profitieren nach der Wachtturm-Lehre vom Opfertod Christi. Alle anderen Zeugen Jehovas müssen auf der Straße stehend, die Literatur der Wachtturm-Gesellschaft anbietend um die Tilgung der eigenen Sünde und Schlechtigkeit kämpfen. Diese Selbsterlösung, auf die der Zeuge Jehovas angewiesen ist, verschweigt der Wachtturm und sagt sogar das Gegenteil mit obigem Einführungstext.

Wie aussichtslos die Selbsterlösung der Zeugen Jehovas ist, die jeder Wachtturm mit seinem Einführungstext schon einmal im Vorhinein leugnet, erkennen wir, wenn wir berücksichtigen, dass jeder Zeuge Jehovas mit seiner Taufe den religiösen Mord durch Verbluten-Lassen befürwortet und ganz persönlich "legalisiert". Ebenso ist der tägliche Bruch des ersten Gebotes durch das Haben eines zweiten Gottes (der Wachtturm-Jesus ist ein anderer Gott) eine unendliche Farce, die die Erlösung eines Zeugen Jehovas unmöglich macht. Selbst wenn Jehovas Zeugen die Wachtturm-Literatur auf der Straße anbieten, bis sie zu Staub zerfallen sind, haben sie nicht die geringste Chance, einen sogenannten "guten Stand vor Jehova" zu erreichen. Sollte jedoch dieser Jehova Satan sein, haben sie einen guten Stand vor ihm. Leider rettet Satan nicht, sondern er vernichtet - mit Vergnügen und Genuss.

Der Gott der Bibel hat sich in Jesus für alle Menschen geopfert. Der Gott der Wachtturm-Gesellschaft lässt Menschen durch Verbluten für sich sterben. Der Jesus der Bibel ist Gott selbst, der Mensch wurde, um für uns sterben zu können. Der Wachtturm-Jesus ist nur ein Engel mit Gottestitel, der nur für die 144.000 Oberzeugen Jehovas gestorben sein soll, damit die Wachtturm-Gesellschaft die Macht über die Menschheit übernehmen kann. Wer diese Unterschiede kennt, geht nicht ignorant an Jehovas Zeugen vorbei, sondern er kümmert sich um sie und spricht sie an. Ein paar Fakten sollten Jehovas Zeugen unverblümt und in einfachen Worten gesagt werden:

  • Sie werden jedes einzelne Verblutenlassen für Jehova persönlich verantworten müssen, denn Sie haben durch ihren Eintritt in die Wachtturm-Gesellschaft diesem religiösen Kultopfer zugestimmt.
  • Sie dienen einem Gott, der den Kontakt zu Jesus verbietet.
    Das kann nur Satan sein, der so etas tut.
  • Sie können sich nicht retten durch die Vergötterung einer Organisation.

Jehovas Zeugen und alle, die den Wachtturm lesen, werden eiskalt belogen. Jehovas Zeugen sind Verführte und Verführer zugleich. Sie stecken tief in der Falle und verdienen es nicht, verachtet zu werden. Dennoch bleibt nichts anderes übrig, als ihnen die Wahrheit über ihre Irrlehre ins Gesicht zu sagen. Wenn Sie es schaffen, in diesem Moment Ihre Nächstenliebe deutlich zu machen, haben Sie wirklich etwas getan für Jehovas Zeugen.


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Erstellungsdatum: 10.01.2014 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten