Erfahrungen als Ältester der Zeugen Jehovas

von Der Bekehrte aus Bayern

was ich noch an eigenen Erfahrungen mitteilen wollte, die ich in meiner aktiven Zeit als Ältester der Zeugen Jehovas gemacht habe, sind folgende, die für mich mittlerweile zutiefst schockierende Erlebnisse sind:

Es sind verschiedene Fälle, die sich tatsächlich so ereignet haben.

Da gab es z.B. einen älteren Bruder, der in einem "geteilten Haus" lebte. Er war um die 60 und nervenkrank. Er hatte verschiedene Besuche in einer Nervenheilanstalt hinter sich und musste starke Psychopharmaka einnehmen. Irgendwann kam er auf den Bruder zu, der ihn zu den Zusammenkünften abholte, und sagte ihm, bei ihm würden merkwürdige Dinge vor sich gehen, die ihn panisch werden ließen. Der Bruder ging der Sache nach, blieb über Nacht bei ihm, befragte die ungläubige Ehefrau (die nichts mitbekommen hatte, weil sie in einer Wirtschaft arbeitete und das bis tief in die Nacht). Aber alles ohne Erfolg.

Irgendwann kam der Bruder wieder in die Anstalt, weil er einen "Anfall" hatte. Daraufhin kam der Bruder, der ihm helfen wollte, zu uns und schilderte uns den Vorfall. Wir besuchten mit 2 Ältesten daraufhin den Bruder in der Anstalt und sprachen auch mit dem behandelnden Arzt, der uns davon berichtete, das "Herr X an merkwürdigen Halluzinationen leiden" würde. Als Bruder X wieder einigermaßen klar war, sprachen wir mit ihm und er schilderte uns Merkwürdiges. So hatte er nachts immer wieder von seinem ausgebauten Speicher lautes Poltern und Klopfen gehört. (Info: Sein Sohn hatte sich dort vor 25 Jahren erhängt.) Und er dachte, da es eine Ferienwohnung war, seine Frau hätte diese vermietet.

Also ging er hoch, um um Ruhe zu bitten. Doch da war niemand. Er tat das als Nebenwirkung seiner Medizin ab. Als er dann aber in seinem Schlafzimmer Stimmen hörte und trotz geschlossenem Fenster und geschlossener Tür starke Luftzüge wahrnahm, bekam er es so mit der Angst zu tun, dass er "cholerisch" wurde. Nachdem er wieder aus dem Krankenhaus zu Hause war, wollten wir auf Nummer sicher gehen und besuchten ihn.

Und da passierte tatsächlich das, was er uns beschrieben hatte. Wir 3 (2 Älteste und er) haben also angefangen, laut zu beten und haben dabei den vermeintlichen Gottesnamen Jehova sehr oft gebraucht. Das ging fast 2 Stunden und irgendwann war der "Spuk" vorbei. Ich erinnere mich an hallendes Gelächter, eine dunkel flüsternde Stimme sowie immer von einer anderen Seite kommende Lüftzüge. Nach einer gewissen Zeit gab es einen lauten Schlag und eine Schublade flog aus einer Kommode und seitdem war Ruhe.

Ich schrieb diese Erfahrung und deren Beendigung dem Tun Jehovas zu. Schließlich haben wir gebetet und die Passage mehrmals laut gelesen, wo Jesus Dämonen ausgetrieben hat. Ich war überzeugt, damit einen Beweis zu haben, dass die WTG die wahre Religion ist. Heute, mit all meinem Hintergrundwissen, weiß ich, dass ich da den Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben habe.

Solche Fälle mussten dann dokumentiert werden und gingen dann an Selters. Gehört hat man dann nichts mehr davon. Verwechseln darf man das nicht mit einem Exorzismus, denn hier war die "Heimsuchung" räumlicher und nicht körperlicher Natur!

Ein weiteres Erlebnis kenne ich vom Hörensagen. Der Kreisaufseher Bruder Litti schilderte uns in der Ältestenversammlung einen Fall, der "handfester" zuging. Hierbei war eine junge Schwester betroffen, die meinte, nachts, wenn sie im Bett lag, bedrängt zu werden. Sie hatte immer das Gefühl, dass jemand neben oder direkt hinter ihr liegen würde. Erst tat sie es als Einbildung ab. Später wurde es so schlimm, dass sie eine vermeintliche Hand merkte, die über ihren Oberschenkel strich und dann kam das Spüren von einem Atem im Nacken dazu.

Sie rief sofort den Kreisaufseher an bzw. den Ältesten, bei dem er untergekommen war, und man beseitigte das Problem auf ähnliche Weise. Hier war jedoch eine sich "bewegende Zudecke" das Zeichen der Verflüchtigung. Die junge Schwester zog danach mit 2 anderen ledigen Schwestern in eine WG ... Das sind 2 Erfahrungen, die ich mich bisher nicht getraut habe zu berichten.

Wenn du dieses veröffentlichen willst, dann bitte in diesem Fall anonym [Meinung später geändert, R. H.]. Ich habe heute noch tierische Angst, wenn ich mich daran erinnere - nicht so eine Angst wie ein Kind im Dunkeln, nein, es ist panische Angst, die den kalten Schweiß zum Ausbruch bringt. Vielleicht ist es aber auch einfach nur gut, wenn du weißt, was ich erlebt habe. Ob du daraus was machen willst, ist dir überlassen. Dass ich es so erlebt habe, schwöre ich dir. Diese Berichte sind haufenweise in einigen Versammlungen protokolliert und kein Hirngespinst einzelner. Es ist - so sehe ich das - ein Mittel Satans, skeptische Zeugen davon zu überzeugen, das Richtige zu tun und DIE Religion der Religionen zu haben ...


Kommentare
01
Das ist keine Schande, in diesen Dingen richtig "Schiss" zu haben. Diese Ängste teilt wohl fast jeder Mensch. Nur vielleicht die nicht, die es verstehen, sich ihr Leben lang um so etwas herum zu manövrieren. Attheisten, Ingenieure, Wissenschaftler und andere wichtige Mitglieder der Gesellschaft. Heute gibt es ein Tabu, über solche Dinge zu sprechen. So etwas geht nur hinter vorgehaltener Hand. Und immer schön vorsichtig. Sonst schütteln ja die Leute den Kopf über einen.

Als ich beim R. Brockhaus Verlag (christl. Verlag) arbeitete, musste ich einmal eine ganze Palette eines druckfrischen Buches entsorgen. Das Buch enthielt auch solche Erlebnisse. Darunter auch die Story mit dem zweiten Wesen im Bett. Schauerlich! Mit meiner heutigen Erfahrung muss ich sagen, dass die Entscheidung, dieses Buch zu vernichten, richtig war. In den folgenden Jahren las ich zwei weitere "christliche Werke", die detailliert solche Dinge berichteten. Damals habe ich mich auch monatelang mit Ängsten gequält. Sicher! Das Gebet zu Jesus half auf der Stelle und ich wusste, dass der Herr mich bewahrte. Doch verschwanden die Angst-Angriffe erst, als ich die klare Entscheidung getroffen hatte, solche Bücher nicht mehr zu lesen.

Auf der anderen Seite sind solche Ereignisse in der Tat eine Art Beweis. Sie bringen zumindest eine gewisse Sensibilbität dafür, dass es mehr gibt als nur Dollars oder Euro, mehr als Evolutionstheorie und archäologische Bibelforschung, mehr als psychologische Erklärungen für Nah-Tod-Erlebnisse.

Doch während einige Menschen solche Erscheinungen suchen, sind Leute, die mit Jesus verbunden sind, durch ihn davor geschützt. Das findet allerdings in einer Weise statt, die ich nicht als Faustregel festlegen kann. Generell sieht es aber so aus, dass Christen relativ schlechte Karten haben, so etwas zu erleben. Denn die Bewahrung durch Jesus ist wirksam.

Rüdiger [16.06.2008]
02
"Es ist - so sehe ich das - ein Mittel Satans, skeptische Zeugen davon zu überzeugen, das Richtige zu tun und DIE Religion der Religionen zu haben ..."

Lieber Der Bekehrte aus Bayern, ich habe dieses letzte "Zuchtmittel" Satans am eigenen Leib verspürt. Irgendwann entwickelte ich eine richtige "Allergie" gegen alle Schriften der WTG (bis auf das "Erwachet"). Ich konnte diese Schriften einfach nicht mehr lesen, statt dessen las ich hauptsächlich die Bibel. Innerlich verspürte ich so einen Hass auf die Schriften der WTG, dass ich sie alle zerreissen wollte. Ich beherrschte mich jedoch aus Rücksichtnahme vor meiner lieben Frau. Ich konnte damals nicht verstehen, woher dies kam und wieso, jedoch zweifelte ich langsam an meiner Ergebenheit "Jehova" gegenüber und machte mir selber im Gebet schwere Vorwürfe, wieso ich nicht mehr lesen und studieren konnte. Dann überbekam mich, sobald ich die Zusammenkünfte besuchte, ständig eine extreme Müdigkeit und Kopfschmerzen, so dass ich mich kaum auf das Programm konzentrieren konnte. Daher fing ich auch an, während der Zusammenkünfte fast nur die Bibel zu lesen, anstatt den Programmpunkten Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch ging die Müdigkeit zurück und auch die Kopfschmerzen legten sich einigermaßen. Mir fiel nach einiger Zeit auf, dass es nichts mit meiner Tagesverfassung zu tun hatte, da diese Symptome erst eintraten, wenn ich die Zusammenkünfte besuchte - sobald ich die Versammlungsstätte verließ, war ich fitt wie ein Turnschuh und hatte keinerlei Kopfschmerzen mehr. Daher schob ich es auf die schlechte Belüftung innerhalb der Zusammenkünfte. Jedoch trat das gleiche Phänomän auch bei Kongressen auf und auch beim Besuch anderer Versammlungsstätten. So entwickelte ich auch eine extreme Abneigung gegen die Zusammenkünfte. Meine Frau musste mich regelrecht zwingen, diese weiterhin zu besuchen. Auf jeden Fall zog mich dies geistig noch weiter runter, denn ich zweifelte noch mehr an meiner geistigen Gesinnung. Aber je mehr ich die Bibel las anstatt die Schriften der WTG, umso mehr erkannte ich auch die falschen Bibelauslegungen, die ich gelernt hatte und um so mehr Zweifel bekam ich auch an der WTG. Eines störte mich ganz extrem und erregte mich innerlich bis zum Zerbersten: Dass die WTG von mir (und allen Zeugen Jehovas) einen bedingungslosen Gehorsam ihr gegenüber verlangte, wie ihn nur Gott gebührt. Dieses Problem sprach ich immer wieder im Gebet an. Ich betete immer wieder zu Gott, dass ich niemals Menschen den gleichen Gehorsam gegenüberbringen kann, wie ihm, sondern dass sein Wort für mich bindend ist und erklärte ihm deshalb meine Zweifel am sogenannten "treuen und verständigen Sklaven" und entschuldigte mich im Gebet dafür gleichzeitig. Immer wieder erklärte ich ihm im Gebet, dass ich es nicht schaffe, gegenüber Menschen (dem "treuen und verständigen Sklaven") die Loyailtät aufzubringen, die ich ihm gegenüber aufbringen möchte. Irgendwann kam bei mir der Gedanke auf: Was ist, wenn Satan hinter dieser Religion steckt? Den Gedanken verdrang ich jedoch sogleich als absoluten Schwachsinn, denn dies muss doch die Wahrheit sein, auch wenn die Führung vieles biblisch falsch auslegte. Denn je mehr ich nur die Bibel las, um so mehr erkannte ich die Fehler in der Lehre, die sich auch nicht mit der Unvollkommenheit erklären ließen, sondern nur mit böswilliger Absicht, was mich noch mehr zweifeln ließ und ich meine Gebete gegenüber Gott noch mehr wiederholte.

Deshalb verabschiedete ich mich innerlich immer mehr von den Zeugen Jehovas, da mir immer mehr bewusst wurde, dass dies nicht die Wahrheit sein kann. Und so kam es, wie es vielleicht kommen musste - eines Tages legte ich mich abends wie immer ins Bett und sprach mein Gebet tief betrübt und fast schon manisch depressiv. Nachdem ich eingeschlafen war, schrie mich auf einmal mitten in der Nacht ein "Dämon" wortwörtlich an: "Ich mache Dich fertig". Ich wachte schweißgebadet auf und dachte mir noch, was das denn jetzt war und betete innigst zu "Jehova". Denn sowas hatte ich noch nie erlebt und das war für mich schon heftig. Nachdem ich wieder eingeschlafen war, träumte ich ganz normal und am nächsten Tag dachte ich schon, vielleicht war ja alles nur ein böser Traum. Ich las daraufhin noch mehr in der Bibel. Hätte ich da schon geahnt, was auf mich in den folgenden Nächten alles zukommen würde, hätte ich mich vielleicht vorher schon umgebracht oder wäre direkt zu den Ältesten gelaufen, um um Hilfe zu bitten.

Der Dämon, heute bin ich mir sicher, dass es Satan selbst gewesen sein musste, da ich sofort seine Wesensart nicht als "Dämon" wahrnahm, sondern als Satan selbst, hat dann seine Worte in den folgenden Nächten wahr gemacht und mich fast zum Wahnsinn getrieben. Aber er gab mir auch immer einen Ausweg, denn er ließ mich eigenartiger Weise immer sofort an die Lösung des Problems denken, nämlich zu den Ältesten zu rennen, wegen einer vermeintlichen Sünde, die ich begangen hätte, weshalb mir "Jehova" seinen Schutz entzog, wenn ich diese nicht beichte. Vor dieser Masche wurde ich übrigens mit Heiligem Geist "gesalbt", auf jeden Fall wollte mir das Satan glauben machen, dass ich nun zu den so genannten "Geistgesalbten" zählen würde. Jedoch lehnte ich im Gebet diese "Salbung" ab! Daraufhin begannen dann die anderen "Spielchen".

Wieso, weiß ich erst heute, denn die Geistsalbung wurde laut Paulus aus der "Mitte" getan, da sie als Hemmnis gegen den Antichristen wirkte. Die Geistsalbung verhinderte das Aufkommen falscher Lehren, da diese durch den Geist direkt erkannt werden konnte. Daher wurde mit dem Tod des letzten, von Jesu eingesetzen, Apostel kein Christ mehr mit dem Heiligen Geist gesalbt, damit der Abfall aufteten konnte und so den Weizen vom Scheinweizen erkenntlich machen konnte. Daher gibt es seit dem 1. Jahrhundert keine Geistgesalbten mehr auf Erden und daher müssen alle Geistgesalbten falsche Gesalbte sein, somit falsche "Christusse" (Christus = lateinisch für Gesalbter). So muss mich Jesu, ohne mein bewusstes Wissen, davor bewahrt haben, etwas in Anspruch zu nehmen, was es so nicht mehr gibt und mich somit dem Abfall anzuschließen.

Und so kam es, wie es kommen musste, denn ich rief die Ältesten und legte ihnen alles nieder, was ich für ein vermeintlicher Sünder bin. Daraufhin ließen die Angriffe nach und nach ab, bis sie ganz verschwanden. Sie hatten ihre Wirkung nicht verfehlt, denn ich versuchte nun wieder "theokratischer" gesinnt zu werden und beschäftigte mich nun auch wieder vermehrt mit der Literatur der WTG. Doch ließ bei mir der Widerwille dagegen einfach nicht nach und ich wich wieder auf vermehrtes Bibellesen aus, anstatt die Schriften der WTG zu lesen, denn ich dachte, dass Gott schließlich will, dass wir uns mit seinem Wort befassen.

Irgendwann fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen und ich erkannte, welches Spiel Satan mit mir getrieben hatte. Er musste wohl gewusst haben, dass ich früher oder später zu Jesus Christus als meinen ausschließlichen von Gott eingesetztem Herrn gezogen werde. Dazu muss ich nochmals kurz zu einer Begebenheit aus meiner Kindheit zurückkehren. Ich beschäftigte mich schon als Kind sehr oft mit den Schriften der WTG (leider, hätte ich lieber mehr die Bibel gelesen, dann wäre mir vielleicht einiges erspart geblieben) und besonders gefiehl mir das Buch über Jesus Christus. Daher beschäftigte ich mich auch mehr mit ihm und las sehr gerne die Evangelien. In meinem Inneren begann daraufhin etwas, was ich damals nicht verstand, aber heute: Ich wollte zu Jesus Christus! Wieso? Sollte ich ihn doch niemals persönlich kennenlernen, laut Aussage der WTG! Daher war ich sehr verwirrt, wieso ich auf einmal so zu ihm innerlich hingezogen wurde und konnte es damals verstandesmäßig nicht begreifen. Daher wollte mich Satan wohl mit aller Gewalt in seiner Organisation gefangen halten und dazu setzte er auch seinen letzten Trumpf ein, wenn die geistige Verblendung durch Christi Licht gebrochen wurde.

Glauben wird mir das eh niemand, weshalb ich es nicht an die große Glocke hängen wollte. Ich hatte meine Lebensgeschichte mal in einem anderen christlichen Forum geschrieben und eine Zeugin Jehovas kommentierte dies natürlich abschätzig, als ob ich verrückt sei. Auch die meisten ehemaligen Zeugen, die zwar christlich gesinnt bleiben, wollen es nicht glauben, dass Satan hinter den Zeugen Jehovas steckt. Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Zeugen Jehovas sind bei diesen nur ein Teil der falschen Religion, irgendeine Sekte, in die sie hineingeboren oder geschliddert sind - aber niemals steckt Satan persönlich dahinter. Demgegenüber verhalten sich diese Personen wie die drei Affen: Nichts hören, nichts sehen, nichts wissen. Hoffentlich kommen diese dann nicht wie vom Regen in die Traufe. Einen "Dämon" los geworden, der dann mit 7 anderen zurückkehrt. Denn eines weiß die WTG: Wenn es erst einmal so weit ist, dann werden auch solche Ex-Zeugen Jehovas, ob christlich oder atheistisch, ganz schnell wieder zu ihr zurückkommen im Glauben, sie sei doch die Wahrheit und von Gott eingesetzt.

Andre [17.06.2008]
03
Hallo Andre, soweit ich das überblicke, ist das Geschenk des Heiligen Geistes - egal wie es genannt wird - bei jedem Christen aktiv und vorhanden. Ob es nun Salbung sein soll oder Taufe oder anders, der Heilige Geist mischt sich aktiv in das Leben eines Gläubigen ein. Das ist der große Vorzug, den wir bei Jesus haben.

Ich hab deinen Kommentar nur überflogen, kann sein, dass diese Info unnötig ist. :-)

Rüdiger [17.06.2008]
04
Hallo André,

deine sehr umfassende Schilderung deiner Erlebnisse zeigt sehr deutlich das, was ich aus vielen anderen Versammlungen und von Kreisaufsehern gehört habe und auch - leider - live miterlebt habe. Diese gruseligen Erlebnisse von dir, anderen und mir sprechen eindeutig die selbe Sprache und die Quintessenz ist: Satan und nur Satan ist der Gott, dem die WTG im Stillen huldigt und den sie ihren "Jüngern" als die Utopie "Jehova" verkauft. Und dieses absolut luziferische Paktieren geht schon seit Russell so. Daher stehe ich auch voll hinter der These, dass Russell aus den 13 satanischen Blutlinien entspringt und er durch einen persönlichen Pakt mit dem Fürsten der Finsternis dieses abgrundtief böse und freimaurerische Werkzeug installiert hat, um offen und mit allen Mitteln gegen Jesus Christus zu schießen. Daher ist es mehr als wichtig, den Zeugen Jehovas knallhart vor Augen zu führen, dass sie sich mit ihrer Taufe dem Bösen verschrieben haben und nichts aber auch gar nichts mit einem christlichen Gott am Hut haben. Die Taufe ist ein direkter Freifahrtschein in die Hölle und nicht in ein irdisches Paradies. Das gibt es nur in der satanischen Bilder-Religion der WTG - belegt mit der durch Satan manipulierten Schrift. Seien wir froh und glücklich, Jesus als unseren Gott und Herrn erkannt zu haben und diesem falschen Huren-System entkommen zu sein! Gepriesen sei der Herr Jesus Christus für seine Gnade und dass er uns vor so was beschützt! Amen!

Der Bekehrte aus Bayern [17.06.2008]
05
Lieber Rüdiger,

die Salbung mit dem Heiligen Geist hat nichts mit dem Geschenk oder dem Wirken des Heiligen Geistes bei Christen zu tun. Eine Salbung findet immer sichtbar statt, bei Jesus z.B. in Form einer Taube, zu Pfingsten in Form von Feuerflammen. Immer wenn in der Bibel davon die Rede ist, dass der Heilige Geist zu den Getauften herabkam, konnten es die Beteiligten mit ihren eigenen Augen sehen. Als Philippus z.B. die Samariter taufte, kam kein Heiliger Geist auf diese, womit klar ist, dass es nicht davon abhängt, ob man christlich getauft wurde oder nicht oder ob jemand die Vollmacht besitzt, auf Jesu Namen zu taufen, denn diese besaß Philippus mit Sicherheit. Und trotzdem kam kein Heiliger Geist auf die Samariter. Philippus besaß einfach nicht die Gabe dazu, sondern nur ganz bestimmte Personen, wie z.B. Johannes, Petrus und Paulus. Daher mussten auch Johannes und Petrus gerufen werden, damit diese den Samaritern die Hände auflegten und diese erst dann in Folge den Heiligen Geist empfingen. Als Petrus von Jesus zum ersten Heiden gesendet wurde, sah er, wie der Heilige Geist, bevor dieser getauft wurde, auf diesen herabkam, weshalb er ihm die Taufe nicht verweigern konnte. Eine Geistsalbung findet immer sichtbar statt und muss nicht einmal mit einer Taufe einhergehen. Alle nachzulesen in der Apostelgeschichte. Es gibt einfach keine Geistgesalbten mehr.

Andre [17.06.2008]
06
Noch der entsprechende Bibeltext "nachgeschossen" aus
Apostelgeschichte 8:

Doch die aus Jerusalem geflohenen Gläubigen verkündeten überall die Worte und Taten Jesu. 5 Einer von ihnen war Philippus. Er kam in die Stadt Samaria und sprach dort von Christus. 6 Die Einwohner hörten ihm bereitwillig zu und sahen die Wunder, die er wirkte. 7 Böse Geister wurden ausgetrieben und ließen mit lautem Geschrei von ihren Opfern ab. Ebenso heilte Philippus viele Menschen, die gelähmt waren und andere körperliche Gebrechen hatten. 8 Darüber herrschte große Freude in Samaria.

Als nun die Apostel in Jerusalem davon hörten, dass die Leute in Samaria Gottes Botschaft angenommen hatten, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. 15 Die beiden Apostel kamen nach Samaria und beteten für die Gläubigen, dass Gott ihnen seinen Heiligen Geist schenken möge. 16 Denn bisher hatte keiner von ihnen den Geist empfangen, obwohl sie auf den Namen des Herrn Jesus getauft worden waren. 17 Als ihnen aber die Apostel die Hände auflegten, empfingen sie den Heiligen Geist.

18 Simon hatte gesehen, dass den Gläubigen der Heilige Geist gegeben wurde, als die Apostel ihnen die Hände auflegten. Da bot er Petrus und Johannes Geld an 19 und sagte: »Verhelft auch mir dazu, dass jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist bekommt.«

20 Doch Petrus wies ihn zurecht: »Fahr zur Hölle mit deinem Geld! Denkst du wirklich, dass man Gottes Geschenk kaufen kann? 21 Für dich gibt es Gottes Gaben nicht, denn du bist ihm gegenüber nicht aufrichtig. 22 Bereu deine Bosheit, und kehr um zu Gott! Bitte ihn, dass er dir diese abscheulichen Gedanken vergibt. 23 Denn ich sehe, dass du voller Gift und Galle bist. Du bist in deiner Schuld gefangen.« 24 Da rief Simon erschrocken: »Betet für mich, damit mir erspart bleibt, was ihr mir angedroht habt!«

25 Nachdem sie in Samaria gepredigt hatten, dass Jesus der Herr ist, kehrten Petrus und Johannes nach Jerusalem zurück. Unterwegs verkündeten sie auch in vielen Dörfern Samariens die rettende Botschaft von Jesus.
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Die Salbung mit Heiligem Geist kam nicht durch die Taufe. Dies war selbst eine Gabe, die nicht alle von Gott empfingen, so besaß Philippus z.B. nicht diese Gabe, obwohl er viele Wunder wirken konnte, konnte er niemandem die Hände auflegen, damit dieser den Heiligen Geist empfing. Diese Gabe hatten nur ganz bestimmte, von Gott ausgewählte Personen, wie z.B. Petrus und Johannes.

Andre [17.06.2008]
07
Hallo Andre, ich kriege das nicht auf die Reihe. Wie kommst du darauf, nur weil einem bestimmten Menschen diese oder jene Geistesgabe gegeben wird, von Salbung zu sprechen? Kommt die Salbung mit dem Heiligen Geist tatsächlich so als Wort in der Bibel vor? Mir ist das dermaßen fremd, dass ich Bauklötze staune, mit welcher Selbstverständlichkeit du von einer Sache redest, die uns heute angeblich nicht mehr offensteht. - Meine Meinung ist: Was denen damals zur Verfügung stand, steht uns heute auch zur Verfügung. Nur nicht das, was sogar Paulus nicht zugänglich war, nämlich das Gespräch mit dem Herrn im Fleische.

Die Ausschenkung des Geistes ist immer Gottes Sache. Auch die Begleitumstände (z.B. Feuerzunge) sind Gottes Sache. Wie können wir uns erdreisten, dieses oder jenes wie Schmetterlinge zu katalogisieren und in unser menschliches Denken einzuordnen? Auf dieser Ebene finden ja die Irrlehren statt, dieses oder jenes sei bereits "überholt" oder "ausgstorben".

Die Verleihung der Eigenschaft, die Ausschenkung des Geistes zu initiieren, ist ebenso eine Geistesgabe, die gegeben und auch wieder genommen wird. Es ist eben wieder Gottes Sache. Das macht einen Petrus oder sonst wen nicht zu einem Menschen mit besonderen, lebenslang verliehenen Eigenschaften.

Die Katholische Kirche firmiert genau unter diesem Deckmäntelchen, dass sie dem einen das und dem anderen jenes als lebenslang zugeeignete Eigenschaft zuschreibt. Quasi von Gott auf immer verliehen. Das ist ja der Kern der katholischen Machtanhäufung und Irrlehre.

Das Christsein wie der Heilige Geist sind von Petrus an bis heute die selben. Die Jüngerschaft ist die selbe wie damals und kann sich nicht verändern. Wenn ich an Jesus glaube, dann bin ich in allen Dingen - und ich meine alle!!! - wie die Jünger von damals. Gerettet und gesegnet nach dem Willen des Herrn. Wenn das nicht so wäre, hätte alle meine Erfahrung mit Jesus keinen Sinn. Alles wäre falsch, was er mir gesagt hat.

Nein. Andre. Es gibt nur zwei Zustände. Gottesnähe und Gottesferne. Mit dem Heiligen Geist und ohne den Heiligen Geist. Petrus ist nicht mehr oder weniger als du oder ich. Es gibt keine Hierarchie in der Jüngerschaft Jesu. Sondern groß und klein werden im Himmel nur so etwas wie Beschreibungen sein.

Rüdiger [17.06.2008]
08
Hallo Andre, hallo Rüdiger,

ihr liegt richtig und falsch zugleich.

Richtig:

Die Apostel - genauer: Die Zwölf - hatten von Jesus eine besondere Vollmacht empfangen. Sie besaßen als Einzelne alle Gaben des Hl. Geistes (schau dir bitte mal die Gabenkataloge in Römer 12 und 1. Korinther 12 an und vergleiche sie mit den Gaben des Apostels Petrus wie sie etwa in den Berichten der Apostelgeschichte sichtbar werden). In Apg 1 wird deutlich, dass zu den Zwölfen nur ganz bestimmte Leute gehören konnten; sie mussten Wegbegleiter Jesu sein von dessen Taufe an und Zeugen seiner Auferstehung. Diese Kriterien trafen kurz vor Pfingsten nur noch auf zwei Leute aus dem Jüngerkreis zu, von denen per Los dann Matthias als Ersatz für den Verräter Judas gewählt wurde. Mit anderen Worten: Die 12 waren "zum Aussterben" verurteilt. Spätestens um 100 nach Christus konnte es aus natürlichen Gründen keinen nachwählbaren 12er mehr geben. Die besondere Stellung der 12 als Bindeglied zwischen Jesus und der Gemeinde hat natürlich ihre Begründung. Während Christus das Fundament der Gemeinde ist, sind eben diese 12er-Apostel die Grundmauer und die späteren Gemeindemitglieder die "lebendigen Steine", die auf dieser Grundmauer aufgebaut sind und "die Lehre der Apostel" als grundlegende Lehre zu beachten haben. Wichtig in diesem Zusammenhang: Paulus ist zwar ein Apostel (wie andere vor und nach ihm auch), gehört aber nicht zu den 12en. Mit anderen Worten: Alle Zwölf waren Apostel, aber nicht alle Apostel gehörten zu den Zwölfen.

Falsch:

Andre zieht allerdings aus der Tatsache der besonderen Stellung der Zwölfer falsche Konsequenzen. Die 12 Apostel waren nämlich von Anfang an bemüht, ihre Vollmachten an die Gemeinde weiterzugeben bzw. zu deligieren: Gewählte Diakone übernehmen den Tischdienst, während sich die Apostel auf die Wortverkündigung beschränken. Philippus arbeitet als Evangelist, seine Töchter haben prophetische Begabungen. Paulus wird schwerpunktmäßig zum Apostel der Nationen, während sich die Zwölf auf Israel beschränken, in Apg 15 wird das "Konzil" offensichtlich nicht mehr von einem Apostel gemanaget, sondern von einem Ältesten .... Am "Ende" steht die Gemeinde, die ALLE Gaben des Heiligen Geistes besitzt - mit dem Unterschied allerdings, dass nicht jedes einzelne Gemeindemitglied über alle Gaben verfügt, sondern die Glieder am Leibe Christi jeweils nur bestimmte Gaben haben und deshalb aufeinander angewiesen sind. Mit anderen Worten: Die Vollmacht der 12 ist auf die Gemeinde der Gläubigen übergegangen. Zwischen Christus und der Gemeinde steht seit dem Tod der 12 keine besondere "Körperschaft" (Papst, Bischöfe, Priester; Stammapostel; Brooklyn ...) mehr. ER ist das Haupt, die Gemeinde sein Leib und die Gläubigen Glieder an diesem Leib.

Wie du wahrscheinlich gemerkt hast, habe ich den Begriff "Geistsalbung" durch den besseren Begriff "Vollmacht" ersetzt. Wer zu Jesus Christus "Herr" sagen kann, ist geistgesalbt und diese Salbung drückt sich sowohl in der "Frucht des Geistes" als auch in den "Gaben des Geistes" aus. Der Unterschied zwischen unserer Geistsalbung und der Salbung der 12 ist - wie bereits gesagt - nur, dass wir (ob nun Bischöfe, Älteste, Pastoren, Diakone, Türsteher ...) als Einzelne nicht über alle Gaben des Geistes verfügen und einander brauchen, um die "Fülle des Geistes" zu erleben und umzusetzen.

Segensgrüße aus Jever,

Gregor [18.06.2008]
09
Hallo Gregor, Rüdiger, André,

ich denke, hier liegt ein Missverständnis vor. Die SALBUNG mit Heiligem Geist, um die es hier ja geht und die André - meiner Meinung nach richtig ausschließt, befähigt nach dem Bibelbericht die "Betroffenen", besondere Dinge zu tun. Da sei das Beispiel der 120 "Jünger Jesu" die 33 u. Z. mit Heiligem Geist gesalbt wurden und mit göttlichen "Wundergaben" ausgestattet wurden (Apg 2, 1-18). Das passiert heute definitiv nicht mehr. Als Merkmal hatten sie ja die Feuerzungen auf dem Kopf und konnten in allen "Zungen" reden. Den Heiligen Geist empfangen kann man heute wie damals uneingeschränkt. Er ist der zu Jesus führende Lichtstrahl, der Wegweiser, der uns schützt und auf dem Weg Jesu hält. Ohne ihn und sein Wirken und Anleiten kommen wir nicht weit. Und das ist der kleine aber feine Unterschied, nämlich das Gesalbtsein mit Heiligem Geist oder unter seinem Anleiten bzw. seinem Zutun zu handeln.

Der Bekehrte aus Bayern [18.06.2008]
10
Genau das ist mir als erstes aufgefallen an den Zeugen Jehovas, dass sie nicht mehr daran glauben können, dass Gott auch heute noch Wunder tut und Wundergaben verleiht. Da ist ein Bollwerk aus Steinen in ihrem Herzen.

Ich glaube daran, dass Gott auch heute noch genau so ist wie früher und sein Wirken genau so wirksam ist wie früher. Den einzigen Unterschied, den ich zwischen den Aposteln und uns sehen kann, ist die geschichtliche Einordnung. Sie sind eben Menschen gewesen, die den Herrn körperlich erlebt haben. Und sie hatten sicherlich eine besondere Aufgabe im Zusammenhang mit der zeitlichen Abfolge. Doch ist der Heilige Geist der selbe wie damals. Kein Mensch hat einen Vorzug oder Nachteil, weil er zu einer anderen Zeit lebt oder gelebt hat. Jeder Mensch hat den selben Zugang zum Heiligen Geist.

Als die Apostel wirkten, entstanden ja erst die Gemeinden. Nach der Zeit der Apostel waren zur Entstehung der Christenheit die Apostel nicht mehr nötig. Das mag einiges begründen, wenn man Unterschiede zwischen uns und ihnen sehen will.

Aber der Geist Gottes ist immer der selbe und wirkt immer gleich und mit der immer gleich bleibenden Kraft.

Rüdiger [18.06.2008]
11
Oder anders herum aufgebaut: Wenn wir auf dieser Seite (siehe oben) von teuflischem Spuk berichten und davon, dass der Mensch sich Satan hingeben kann, wir dann aber gleichzeitig den Heiligen Geist in eine Art Altersheim verbannen, dann dürfen wir getrost die Bibel zuschlagen und lieber auf RTL Gute-Zeiten-schlechte-Zeiten ansehen. Denn dann ist der Punkt erreicht, an dem Satan uns mit seinen Irrlehren da hat, wo er uns haben wollte und will.

Für mich gibt es am Glauben an Jesus Chrsitus nichts Wichtigeres als den Überraschungseffekt, der genau dann eintritt, wenn ich glaubend annehme. Dann hat Jesus auch die nötige Handlungsfreiheit, die er sich nämlich nicht mit Gewalt und durch Tricks nimmt. Nur soweit du dich öffnest und dich überraschen lässt, kann der Heilige Geist wirken. Denn im Unterschied zu anderen geistlichen Mächten hat er Respekt vor uns Menschen. Er achtet unseren Willen.

Und die Schöpfung einer Zweiklassengesellschaft unter Christen kommt direkt aus teuflischer Hand. Man mag sich darüber streiten, welche Sonderrolle dieser oder jene Christ spielt. Aber so etwas wie besonders Gesalbte oder Heilige Väter gibt es bei den Christen nicht. Aus der Sonderrolle der Apostel ein Privileg zu basteln, widerstrebt allem, was ich von Jesus weiß. (Denkt bitte an Jesu Worte: Die ersten werden die letzten sein.)

Rüdiger [18.06.2008]
12
Naja, das ist so nicht ganz richtig bzw. du hast mich da nicht ganz richtig verstanden. Dass Jesus heute noch Wunder wirkt, schließe ich ja nicht aus - im Gegenteil, aber dass er das durch einzelne Menschen tut, das bezweifele ich. Denn warum sollte er andere - in dem Fall die Mehrheit - übervorteilen, indem er seine Gaben nur Ausgewählten zugänglich macht. Diese Hypothese hatte ich als ZJ schon in Form der 144.000 wandelnden Leichen. Das jetzt in andere Situationen oder einen anderen Personenkreis zu transportieren, finde ich - noch - falsch. Aber vielleicht irre ich da ja auch - noch! Jesus offenbart sich heute jedem in einer Form, die ich als ehemaliger ZJ als Wunder betrachte und das ist das Wunder, das mir und jedem anderen jeden Tag aufs Neue zuteil wird. Und dafür bin ich dankbar, denn so spüre ich Jesus jeden Tag und muss mir keinen Gott jeden Tag aufs Neue anlesen, um mir einzureden, dass ich an ihn glaube. Mein Glaube ist lebendig und erlebbar geworden. Darum will ich vielleicht auch noch keine anderen Wunder sehen oder kann sie sehen, weil ich noch von diesen täglich eintretenden Erlebnissen überwältigt bin. Das fängt beim Gebet an. Ich kann mit Jesus wie mit einem Freund sprechen und muss nicht förmlich einem Gespenst huldigen, wo ich jedes Wort auf dei Goldwaage legen muss. Und ich bekomme ein Feedback und das ist super! Das konnte mir das WTG-Schreckgespenst nicht geben ... und das ist für mich ein Wunder :-)

Der Bekehrte aus Bayern [18.06.2008]
13
Wenn wir wüssten, was Jesus noch für uns bereithält (damit meine ich alle Menschen, die es annehmen wollen), dann würde das Glück uns versengen. Damit wir in seiner Kraft nicht verglimmen und damit der Beschluss Gottes, durch Glauben zu retten, bleibt (1. Kor. 1), hat der Heilige Geist auch die Aufgabe, uns zu trösten, ohne uns zu vernichten und ohne uns Nahrung zu geben, dass wir uns als Wissende einstufen. Jesus sagt: Wohl dem, der nicht an mir verrückt wird.

Jede Formulierung - "das passiert heute mit Sicherheit nicht mehr" - bringt mich in Wallung. Denn das ist die alte Strategie, die nach menschlicher Vernunft geistliche Gegebenheiten im Voraus zu erkennen meint und sie abheftet. Deshalb sag ich mit Rudi Karrell:

Lasssss dirrrr überrrraschen!

Rüdiger [18.06.2008]
14
hallo,

zu andre, ich glaube dir wirklich was du erlebt hast mit den dämonen etwas ähnliches habe ich auch erlebt und ich wünsche so etwas niemandem erst recht keinen gottergebenen Menschen!!!!
Gottergebenheit ist ein typisch islamischer Begriff. Islam ist Gottergebenheit. [RH]
Wie du aber die Zeugen Jehovas verurteilt finde ich nicht gerechtfertigt!

Grade gottergebene sind hauptzielscheiben der dämonen was mir als interessierter auch klargeworden ist weil diese mich von anfang an am bibelstudium hindern wollten, da immer und immer wieder mein telefon klingelte wenn mein studium war und als ich später den entschluss gefasst hatte urplötzlich suizidgedanken aufgetreten sind. erst als ich gemerkt habe, dass diese gedanken nicht von mir selbst kamen hat sich dieses geistwesen deutlich gezeigt.
Dieses Geistwesen? Jesus ist für Euch auch nur ein Geistwesen. [RH]
1) wenn die zj vom satan stammen sollten warum haben sie sich immer zum größten teil selbst unter verfolgung als gottergebene menschen erwisen und haben lieber drangsal auf sich genommen als ihre überzeugung aufzugeben
Das haben Nazis auch getan. Allerdings als Hitler-Ergebene. [RH]
Zitat von Jesus: Ein guter Baum hat gute früchte

2) Der Name Jehova ist der tatsächliche Gotesnahme nicht der vermeidliche!!! Dieser Name war in früheren Bibeltexten vorhanden bis er aus einem falschen Verständnis heraus durch HERR ersetzt wurde. Der Name Jesus heißt in der Wortbedeutung 'Jehova ist Rettung' und das Wort hallelujah bspw. bedeutet preiset Jehova. Darüber hinaus hat Gott sogar den Menschen aufhetragen seinen Namen bekanntzumachen!!! Dieser Name bedeutet sinngemäß "Der der alle seine Vorsätze hält". Deswegen wird dieser einzigartige Name für Gott gebraucht um ihn von falschen Götzen zu unterscheiden. (1Korinter8:5-69)
Was ist ein falscher Götze? Ihr macht aus Jesus und JHWH zwei unterschiedliche Götter. Damit habt Ihr einen Gott zuviel, denn es steht geschrieben: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Wer ist jetzt der richtige Götze und wer ist der falsche? Das würde ich mal gerne von Dir erfahren. [RH]
3) Jesus ist nicht Gott!!!!!!!!
Aha! Dann ist Jesus also Euer falscher Götze? [RH]
Er hat selbst Gott angebetet und hat vor Satan betont, dass nur einem heiligem Dienst erwiesen werden sollte nämlich Gott.
Zu diesem Zeitpunkt war Jesus Mensch. In dieser Rolle musste und wollte er das so sagen. Erinnere Dich bitte daran, dass er vielen verbot zu verkünden, dass er der Sohn Gottes sei. Als Mensch hat er die Rolle, das Menschsein voll ausgefüllt. [RH]
Er ist der Erstgeborene der Schöpfung und, der der uns Menschen von der Sünde loskauft, deswegen wird er auch als der letzte Adam bezeichnet denn Adam brachte die Sünde und den Tod in die Welt Jesus nimmt sie wieder weg, da er sein vollkommenes leben gab das Adam zerstörte.
Er ist der Erstgeborene, aber nicht der Erstgeschaffene, mein Freund Interessierter! Das ist ein kleiner Unterschied. [RH]
Vergleicht bitte einmal (1Mose 3:15 und Hebräer 2:14) dort sieht man ganz deutlich dass gott und jesus nicht dieselbe persohn sind doch jesus ist der miitler zwichen den menschen und gott da er das loskaufopfer bezahlte. Jesu letzte Worte am Pfahl waren: Mein Gott mein Gott warum hast du mich verlassen?
Das Opfer für uns brachte Jesus als Mensch, nicht als Gott mit übermenschlichen Kräften. Als er sagte, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen, war er schon im zweiten Verlassenwerden, denn er hatte sich schon seiner Göttlichkeit entäußert, indem er Mensch geworden war. Das darf man nicht vergessen. Zuerst wurde er um unsretwillen Mensch, dann ließ er sich um unsretwillen aufs Tiefste erniedrigen und dann auch noch töten. Dass er als echter Mensch diesen Schrei am Kreuz tat, zeigt, dass er das Opfer als echter Mensch brachte. [RH]
4) Was die 144000000 Mitregierenden betrifft sag ich dass sie ebenfalls keine erfindung der zeugen sind. (offb14:1-4) (offb7:2-4) (offb5:9-10)

5) Einer von euch sagte die taufe sei der weg in die hölle, wo stützt sich das bitte auf die bibel?
sandler, Deine Rechtschreibung schreit zum Himmel. Ich habe Dir jede Menge Leerzeichen hinzufügen müssen, damit Du lesbar wurdest. Du hast aus den 144 Tausend 144 Millionen gemacht. Wo bitte schreibt einer, dass die Taufe der Weg in die Hölle sei? - Du machst Dich selbst unglaubwürdig bis zum Geht-nicht-mehr. [RH]
Johannes hat jesus und andere christen auch getauft und jesus selbst gab den auftrag jünger zu machen und sie zu taufen. (Matthäus16:24)(Mathhäus3:13-15)

6) Dies sage ich zum bekehrten aus bayern: du sagst du willst dir keinen gott anlesen? Jesus hat selbst gesagt dass ewiges Leben bedeutet FORTWÄHREND erkenntnis in sich aufzunehmen über gott und ihn.
Der von Dir angeführte Vers sagt im Original, also nicht in der Wachtturm-Fassung: erkennen! Nicht Erkenntnis aufnehmen, sondern erkennen! Die Formulierung "Erkenntnis aufnehmen" hat die Wachtturm-Gesellschaft eingeführt, damit es wie Studium klingt. Erkennen ist aber etwas ganz anderes. Beim Erkennen geht es um eine simple Verbindung mit Jesus. Dann lernst Du ihn kennen. Das ist etwas ganz ohne Studium. Nicht wer studiert, wird gerettet, sondern der, der glaubt. [RH]
Es tut mir leid ich möchte dich nicht beleidigen aber ich sehe sowohl deine anschuldigungen an die wachtturmgesellschaft als auch deine vermeidlichen gründe ausgetreten zu sein als äußerst fragwürdig an sag bitte explizit welche dinge sich nicht mit dem wachtturm und der bibel vereinbaren lassen mit angaben und ich werde dir antworten.

sandler [27.04.2011]
15
Dieser arme und verlorene Mensch!

So sind sie alle in dieser Sekte, die, die der Herr nicht herausführt, die, die lieber Menschen glauben als Jesus unserem Herrn und Gott! Diese verleugnen IHN fortlaufend, da sie Gott NICHT erkennen, und sie verleugnen Gott, der ihnen auftrug, seinen Sohn anzunehmen, wie den Vater! Hast du Verlorener vor dem Herrn den Film "Die Passion Jesu Christi" von Gibson angeschaut? Hast du verfolgen können, wie der Heide, der Römer, staunend und glaubend, Gott, den Sohn, verherrlichte? Hast du die religiösen Führer der jüdischen Masse gesehen und den Mob, blind vor Wut und Hass? Hass gegen den Herrn, der sich Gott gleichmachte: Joh 5,18 "Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte."

Noch ein schöner Vers zu Jesus und Vater, lies: Joh 14,7 »Wenn ihr erkannt habt, wer ich bin, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Ja, ihr kennt ihn bereits; ihr habt ihn bereits gesehen.«

Und noch einer: Römer 10,20 im Kontext: »16 Aber nicht alle haben das Evangelium angenommen. Schon Jesaja sagt: »Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?« 17 Wie wir gesehen haben, setzt der Glaube das Hören der Botschaft von Christus voraus. 18 Im Hinblick auf Israel stellt sich daher die Frage: Hatten sie etwa keine Gelegenheit, die Botschaft zu hören? Natürlich haben sie sie gehört! In der Schrift heißt es ja von denen, die sie verkünden: »Überall auf der Erde ist ihre Stimme zu hören; ihre Botschaft ist bis in die entlegensten Gebiete der Welt gedrungen.« 19 Aber, so könnte man weiter fragen, hat Israel vielleicht nicht verstanden, worum es bei dieser Botschaft geht? Die Antwort darauf ist schon bei Mose zu finden. Dort heißt es: »Ich werde euch auf ein Volk eifersüchtig machen, das gar keines ist, 'sagt der Herr'; ich werde euch zum Zorn über ein Volk reizen, das nichts 'von mir' weiß.« 20 Und bei Jesaja findet sich die erstaunliche Feststellung: »Ich habe mich von denen finden lassen, die mich nicht suchten, 'sagt der Herr'; ich habe mich denen zu erkennen gegeben, die nicht nach mir fragten.« 21 Im Hinblick auf Israel dagegen heißt es bei Jesaja: »Von früh bis spät habe ich die Hände nach einem Volk ausgestreckt, das sich weigert, mir zu gehorchen, und das sich mir ständig widersetzt.«

Und den hier wirst du und alle anderen ZJ's NICHT verstehen: 1Kor 2,12 "Wir aber haben diesen Geist erhalten - den Geist, der von Gott kommt, nicht den Geist der Welt. Darum können wir auch erkennen, was Gott uns in seiner Gnade alles geschenkt hat."

Sieh zu, dass du von diesen Verführern loskommst! Richtig loskommst, aber das geht nur durch Jesu Geist, den Geist, den der Vater und ER sendet! Bitte darum, um Seine Gnade.

Rudolf [29.04.2011]
16
Ok ich sehe ihr habt mein kommentar nicht veröffentlicht ,da ihr gesehen habt, dass meine argumente eure anschuldigungen widerlegen also mache ich es nochmal kurz
Selbstverständlich ist Dein Kommentar umgehend veröffentlicht worden: www.antichrist-wachtturm.de/erfahrungsbericht.html#k14. [RH]
jesus hat selbst zu seinem vater gebetet,
Ja, als er Mensch war, war er nicht Gott. Er hatte sich erniedrigt und konnte/musste daher sagen: Euer Gott und mein Gott. Diese Wendung benutzt er, wenn ich mich nicht irre, sogar noch nach seiner Himmelfahrt, als er mit Johannes spricht (Offenbarung). Dennoch ist Jesus Gott, denn in Offenbarung 5, 13-14 wird er wie der Vater von der gesamten Schöpfung angebetet. [RH]
jesus fragte seinen vater am pfahl warum er ihn verlassen habe, als eine frau jesus gut nannte antwortete dieser nur einer ist gut GOTT und wollte das lob der frau nicht entgegennehmen, Gott spricht über jesus öfters in der dritten person (Hebräer2:14)

Das war nicht überlang und ich hab das auch nicht aus dem wachtturm sondern aus der Heiligen Schrift! Bitte veröffentlich es doch ich meine es aufrichtig wenn du mir die Dreieinigkeit plausibel erklärst verspreche ich dir dass ich dran glauben werde.

sandler [29.04.2011]
17
Hallo sandler,

Du würdest Dir und anderen Menschen einen Gefallen tun, wenn Du die Groß- und Kleinschreibung lernen bzw. anwenden würdest. In den Regeln für Kommentare steht: Kommentare werden nicht veröffentlicht, wenn sie nur in Klein- oder nur in Großbuchstaben geschrieben sind.

Daher werde ich von Dir kaum noch etwas veröffentlichen, wenn Du weiter so schlampig schreibst.

Rüdiger [29.04.2011]
18
Entschuldidgung ich habe eine Sache vergessen:

Ich möchte niemanden beleidigen noch streitgespräche führen aber stellt diese beiden folgenden verse einmal gegenüber und fragt euch aufrichtig ohne euch angegriffen zu fühlen kann hier auch nur im entferntesten gedeutet werden ,dass jesus christus gleich gott ist?

1Mose3:15 und Hebräer 2:14

Beide male ist jesus gemeint,der den teufel vernichtet ABER in Mose nennt gott ihn eundeutig ER und nicht Ich. Das Argument "das kann man mit menschlichem verstand nicht erfassen halte ich um ehrlich zu sein für ungültig.

sandler [29.04.2011]
19
1. Mose 3:15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Hebräer 2:14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,

Tja, sandler, genau hier findest Du einen weiteren Beweis, dass Jesus sich seiner eigenen Gottheit um unsretwillen entäußert hat. Und als er Mensch war, betete er zum Vater wie wir. Er ist aber das Lamm, das wie der Vater angebetet wird.

Offenbarung 5,13-14 Und jedes Geschöpf, das im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und auf dem Meer und alles, was darin ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier Gestalten sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Damit hast Du selbst bewiesen, dass Deine Argumentation, Jesus könne nicht Gott sein, denn er selbst habe zum Vater gebetet, falsch ist, denn Jesus hat das Menschsein angenommen, um uns zu retten. Als Mensch musste er genau so zum Vater beten wie wir.

Die Dreieinigkeit ist nicht wichtig. Für alle von uns ist nur wichtig, Jesus anzunehmen, das heißt, mit ihm zu sprechen und ihm zu glauben. Dann wirst Du ihn erkennen.

Rüdiger [29.04.2011]

PS: Lass mal folgende Worte auf Dich wirken, sandler:

Johannes 5,23 damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.

Johannes 14,8-9 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?

sandler, genau so ehren wie der Vater geehrt wird! Ist das "Guten-Tag-Sagen"? Nein, es ist Anbetung. Und Ihr dürft noch nicht einmal zu Jesus "Guten Tag" sagen.
20
Hallo Sandler,

du behauptest: "... ich meine es aufrichtig wenn du mir die Dreieinigkeit plausibel erklärst verspreche ich dir dass ich dran glauben werde."

Alles geheuchelter Mist! Ich bin davon überzeugt, dass du weder Gott noch die Bibel, sondern allein deinem Götzen ("Sklaven") aufrichtig glaubst. Aber nichtsdestotrotz zeige ich dir die Wahrheit der Bibel:

In Hebräer 1,10-12 steht über Jesus geschrieben:

Hebräer 1,10-12 Und: »Du hast von Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden vergehen, du aber wirst bleiben. Und sie werden alle veralten wie ein Kleid; und wie ein Gewand wirst du sie wandeln, und sie werden sich verwandeln. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören.« (Ps. 102,26-27)

Dieses Bibelzitat ist von Psalm 102. Dieser Psalm ist ein Gebet an Jahwe, der uns im NT als Jesus vorgestellt wird. Aber die Biblische Wahrheit interessiert dich sowieso nicht. Lauf zu deinem Götzen und lass dir das Wort Gottes verdrehen!

lg Josua [30.04.2011]
21
So sehr Du auch Recht haben magst, Josua, es besteht die Möglichkeit, dass auch Jehovas Zeugen irgendwann eine Bekehrung zu Jesus erleben. Generell sind sie reduziert auf grundeinfache Thesen in der Art wie: Diese Maschine wiegt mehrere Tonnen und kann deshalb niemals fliegen. Sie binden sich an kindische "Einsichten" und machen sich selbst dadurch unansprechbar und dumm. Wenn man es dann doch einmal schafft, sie zum Nachdenken anzuregen, flüchten sie in ihrer Not schnell zurück zu den vom Sklaven geforderten "Grunderkenntnissen", die sie am Anfang ihres Abfalls eingetrichtert bekommen haben.

Ein Zeuge Jehovas hat in seinem Leben mehrere Chancen, Jesus anzunehmen. Mit jeder einzelnen Möglichkeit, die dieser Zeuge Jehovas bewusst verstreichen lässt, rückt er der Unumkehrbarkeit seines Götzendienstes immer näher. Es wird die Nacht kommen, da niemand mehr wirken kann.

Ich habe letztens einer Zeugin Jehovas vorgehalten, dass sie nach Strich und Faden vom Sklaven betrogen wird und dass er sich über die Zeugen lustig macht. Drei Römer aus dem ersten Jahrhundert sehen sich eine Bibel aus dem späten Mittelalter an.

Quelle: Erwachet! April 2007, Seite 26 - bitte anklicken
Den Zeugen Jehovas werden dicke Lügen erzählt!

Das ist Verhöhnung pur und soll den Wissenden unter den Zeugen-Jehovas-Betrügern zeigen, wie hart man die Verführten an die Grenze der Lächerlichkeit bringen kann. Und darüber hinaus!

Die Zeugin, der ich diesen Megabetrug vorhielt, verdrängt lieber die Fakten des Betruges, um bei ihren organisationsnotwendigen Einsichten bleiben zu können. Sie leugnet erfolgreich, dass die Wachtturm-Gesellschaft einer der größten Betrüger ist, die es je gab.

Ebenso verhält sich eine Frau, die mich gestern anrief. Nachdem sie meinte, Jesus sei ein Gott, sagte ich ihr, sie habe dann ja zwei Götter in ihrer Religion. Daraufhin lachte sie nur kurz und meinte: "Ja, wenn man es so sieht ... aber ich will Ihnen noch eine Anekdote über einen Missionar erzählen." - Diese Verführten sind unerreichbar und sie haben ihr Hirn auf Durchzug geschaltet. Diese Frau sagte allen Ernstes, sie sei geistig minderbemittelt, und schob damit die Verantwortlichkeit auf den Sklaven. Gleichzeitig betonte sie aber, dass sie nicht alle Lehrmeinungen der Wachtturm-Gesellschaft glauben könne.

Wann welcher Mensch mit Jesus in Berührung kommt, kann niemand wissen. Doch in einem Punkt gibt es eine Prognose, die Du oben angedeutet hast: Die Verführten der Jehova-Religion werden Jesus mit hoher Wahrscheinlichkeit abblitzen lassen.

Rüdiger [30.04.2011]
22
Hallo sandler;

die 3 Einigkeit hatten wir schon zig mal. Nur kurz: Schon auf der ersten Seite der Bibel findest Du die 3 Personen Gottes in Action: der Heilige Geist - Jesus - und Gott Vater. Dann sagte Gott: "Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist."

Wer ist "uns", sandler?? Wer ist "wir", sandler?

Wenn Du in "Jesu Namen" bittest und Jesus ist kein Gott, dann machst Du Götzendienst? Oder?

Josua, ich kann Dich gut versehen. Wir können wetten, sandler wird diese simple Bibelstelle nicht erklären können. Wie viele andere auch. sandler hat sich abhängig von der WTG-Lehre gemacht, während wir Christen abhängig von Jesus sind. So will ich nicht auf meine superklugen Worte trauen, sondern auf Jesus, dass Er aus meinen Worten Kraft verleiht, dass Er diese Seiten benutzt, um die WTG-Mauern zu zerstören.

Gruss, Teetrinker [01.05.2011]
23
Hallo ihr Lieben

Also, am Anfang will ich ein bisschen über mich sagen:

Ich bin als Zeugin Jehovas erzogen worden, bin mit 18 ausgetreten (aus sehr persönlichen Gründen, die allerdings nichts mit Zweifeln oder dergleichen zu tun hatten. Man kann sagen, ich hatte einen äußerst großen Todeswunsch) und glaube zum Teil immer noch daran.

So, jetzt zu ein paar Punkten, die ich hier gelesen habe:

1. Ich wusste immer von solchen Fällen mit den Dämonen und bösen Geistern, aber ich wurde, als ich noch dabei war, nie von Dämonen belästigt. Seit ich ausgetreten bin habe ich allerdings vermehrt Angst davor, denn um ehrlich zu sein kommen die gern mal bei mir vorbei und spielen mir Streiche, diese Streuner! (Verzeiht, wenn ich es scheinbar leicht nehme, aber wenn ich es nicht auf diese Art nehme, glaube ich verliere ich ganz den Mut)

2. Ich glaube nicht an die Dreieinigkeit. Ich habe bereits sehr früh aufgehört "durch deinen Sohn Jesu Chriti" zu beten, sondern immer direkt zu Jehova gebetet. ER gab mir Kraft, wenn ich glaubte, ich bräche zusammen. ER gab mir Kraft, wenn ich glaubte, ich bräche auseinander. ER hat mir die rechten Worte in den Mund gelegt. Und ER war es, der mich so oft nach seelischen Schmerzen in einen sanften Schlaf fallen ließ. Deshalb ist Jehova für mich der höchste GOTT (obgleich ich diese Bezeichnung wirklich nicht leiden mag).
Dass ein Mensch dazu verführt werden kann, einen von katholischen Mönchen erfundenen Gottesnamen zu benutzen, ist erschreckend. Das ist die wahre Abtrünnigkeit von Jesus, durch den wir gerettet werde müssen, indem wir seinen Namen anrufen. Wer Jesus aussperrt und einen anderen Gott anbetet, verwirkt sein Leben. Dass Du diesen Jehova "Gott" höher einstufst als Jesus, der gesagt hat, dass er genau so verehrt werden muss wie der Vater, sagt aus, dass Du zwei Götter in Deinem Glauben hast. Dies ist der Bruch des Gesetzes: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Erst die von Dir angenommene Einigkeit des Vaters und des Sohnes kann Dir diesen Zweigötterglauben nehmen. Daher sind Jesu Worte, er und der Vater seien eins, mehr als nur Gesinnungsübereinstimmung. [RH]
3. Zu dem Wort Gott:

"Gott" entstand im germanischen Urdialekt aus dem Verb "anbeten", ist aber auch mit dem Wort für "himmlischer Vater" verwandt. "Gott" oder "Göttin" bezeichnet an sich "ein übernatürliches Wesen oder eine höhere Macht". Man nahm es lediglich in die Bibel auf, damit auch jeder versteht, was gemeint ist.
Du bist ein weiteres Beispiel für meine Feststellung, dass Jehovas Zeugen, seien sie auch noch so weit von der Wachtturm-Gesellschaft entfernt, ihr Leben lang unter der Gehirnakrobatik dieses Jehova-Kollektivs leiden. Erst wenn Du Jesus persönlich fragst, was er will, das Du tun sollst, wirst Du von dieser teuflischen Irrlehre frei werden. [RH]
Wenn also gesagt wird "Jesus ist ein Gott", dann wird damit gemeint, dass er ein übernatürliches, dem Menschen überlegenes Wesen ist. Daher auch meine Abneigung dagegen, Jehova oder den HERRN (wenn es manchen nicht angenehm ist, wenn ich ihn so nenne, nenne ich ihn eben so) als Gott allein zu bezeichnen. Klar, er ist ein Gott, aber er ist noch viel mehr als ein bloßer Gott. Hauptsächlich ist er Erschaffer, Schöpfer. Ja, ich glaube, Schöpfer trifft es besser als Gott.
Dass Du in der Lage bist, Gott auf ein menschliches Wort zu reduzieren, ist die Frucht der Wachtturmlehre. Gott ist absolute Gerechtigkeit und absolute Liebe zugleich. Das wissen Jehovas Zeugen nicht. In seiner absoluten Gerechtigkeit muss er die Menschen vernichten, denn alle Sünde verglimmt in seiner Gegenwart. Um dies zu verhindern und dennoch seiner absoluten Gerechtigkeit Genüge zu tun, vernichtet Gott als absolute Liebe lieber sich selbst als die Menschen. Jeder, der diese absolute Liebe Gottes annimmt, entgeht seiner absluten Gerechtigkeit.

Wenn Du in den Wachtturm-Definitionen denkst, wirst Du niemals Jesus kennenlernen, außer im Gericht. [RH]
Um eines klar zu stellen: Ich lasse mich nicht auf Grundsatzdiskussionen ein (einfach weil das meiner langen Erfahrung nach nur böses Blut gibt), aber ich beharre auch nicht blind auf meiner Meinung. Ich habe mir eure Worte (von allen hier Kommentierenden) genau durch den Kopf gehen lassen und auch wenn ich zugeben muss, das manches so verworren dargelegt wurde, dass ich nicht alles verstand, habe ich Respekt vor euch.

Ich glaube jedem von euch, der sagt, dass er den Schöpfer sehr liebt und ihn anbeten will.

Ich habe lediglich meine Meinung hier darlegen wollen, und ich hoffe, dass ihr meine Ansichten mit dem gleichen Respekt behandelt, wie ich eure mit Respekt behandeln möchte.

Einen schönen Tag noch!

Nana [28.10.2011]
24
Das ist tatsächlich die originale Wachtturm-Denke, Grundsätzliches komplett umzudrehen und dann zu behaupten, man lasse sich nicht auf Grundsatzdiskussionen ein. Und nicht nur das! Es spiegelt auch die Theokratische Wachtturm-Technik: Lerne unsere Thesen, widersprich nicht, denke nicht nach.

Ich sage dazu nur: "Na, na!"

Rüdiger [28.10.2011]
25
Hallo Nana und mitlesende Zeugen!

Bitte besucht diese Seite: www.cai.org/de/bibelstudien/ist-jahwe-nicht-jesus.

Der Artikel "Ist Jahwe nicht Jesus?"

Wie die Gottheit Jesu Christi von der Bibel der Wachturmgesellschaft sprachlich vertuscht wird.

Ein sehr gut erklärter und daher leicht verständiger Artikel.

Gottes Segen!

fraka [29.10.2011]
26
Weiter oben erwähnte ich, dass kein Zeuge Jehovas ohne Jesus von der Wachtturm-Doktrin frei werden kann. Und selbst jene, die Jesus annehmen, leiden noch lange unter den falschen Behauptungen des treuen und verständigen Sklaven. Es gibt im Internet das Zeugnis eines befreiten Zeugen Jehovas, das meine Erfahrungen mit Jehovas Zeugen erneut bestätigt. Er war vor dem Erstkontakt mit dem Jehovaismus schon in der Hand Jesu und kehrte nach 30 Jahren Irrtum aus dem Gefängnis der Wachtturm-Gesellschaft zu Jesus zurück.

Ein befreiter Zeuge Jehovas berichtet

Ein befreiter Zeuge Jehovas berichtet (PDF)

Ehemalige Zeugen Jehovas! Bitte realisiert, dass ihr in der Hand Satans gefangen wart, seid und bleibt, wenn ihr euch nicht von Jesus befreien lasst! Jeder ehemalige Zeuge Jehovas, der sich nicht explizit von Jesus persönlich befreien lässt, verbleibt in der Gefangenschaft der intelligenten Irrlehre.

Rüdiger [30.10.2011]
27
Hallo Nana;

ich würd Dir 2 Dinge vorschlagen: Such Dir eine Seelsorgerin, die Dir hilft, die Vergangenheit zu verarbeiten.

Dann schieb mal die ganze Theorie an die Seite. Jehova, Dreieinigkeit usw. usw.

Die Juden haben gerad Jom Kippur gefeiert. Googel mal danach. Es ist das Versöhnungsfest. Lies mal nach. Ein kleiner Punkt des Festes: ein Ziegenbock bekam ein rotes Halsband (weiss in Blut getränkt) umgehängt und wurde in die Wüste geschickt. Nach einiger Zeit kam der Sündenbock wieder: das Band war weiss! Ich weiss nicht, wieviele Hunderte Male das so geschah. Es war das sichtbare Zeichen, dass Gott den Juden vergab.

Jetzt rate mal, ab wann der Bock nicht mehr mit einem gereinigten Band kam. Als Jesus am Kreuz starb. Jesus ist die Versöhnung mit Gott. Gott zeigte (offenbart) sich.

Weisst Du, Jehova, Dreieinigkeit usw. usw. sind wichtig. Wichtiger ist, dass Du eine lebendige Beziehung zu Jesus bekommst. Du MUSST das nicht alles glauben, damit Du zu Jesus kommen darfst. Du MUSST nur eines: Jesus eine Chance geben, Dir in Deinem Herzen zu zeigen, dass Er Gott ist. Bitte Ihn, dass Er sich Dir zeigt. Sprich zu Jesus: "Zeig Du mir, dass (oder ob) Du Gott bist. Hilf mir bitte!"

Du, so baust Du eine Beziehung auf! Alle Deine Fragen und Zweifel werden sich lösen. Gesundheitlich wird es Dir besser gehen. Jesus hat Macht über Tod, Krankheit und Sünde.

Ach, die Dämonen. Bete zu Jesus und die Sache ist klar. Sollten die Jünger Jesu damals von Haus zu Haus gehen und Heftchen verteilen? Nein. Sie sollten Kranke heilen und Dämonen austreiben.

Lies mal die Evangelien, möglicht nicht die NWÜ-Bibel. Durch Jesus wirst Du die Kraft bekommen, die Teufel, die Dich ärgern, zu besiegen. Da brauchst Du keine Rituale. Du musst auch nicht christliche Überzeugungen annehmen. Als ich Jesus begegnete, glaubte ich nichts aus der Bibel. Das kam später. Später klärst Du die Fragen. (Oder er in Dir.)

Bete zu Jesus. Sag Ihm: "Jesus, wenn Du Gott bist, vertreib die Angst bitte. Zeig Dich mir bitte. Komm in mein Leben."

Gruss, Teetrinker [31.10.2011]
28
Da kommt also extra ein Komitee, bestehend aus Zeugen Jehovas, ins Krankenhaus. Bearbeiten die Patienten, auch schwangere Frauen, bis diese eine Bluttransfusion ablehnen. Gottgleich bestimmt das Kommite über Leben und Tod. Dies ist eine Anmaßung sondergleichen.

Das Fernsehen hat diesbezüglich schon über derartige Fälle berichtet.

Ja, wo ist denn da die Sorgfaltspflicht des Staates? Leben wir denn im Mittelalter? Diesen Komitees müßte das Handwerk gelegt werden. Jeder Bürger in einer Stadt lebt höchst gefährlich, wenn er sich auf die Zeugen Jehovas einlässt. Jeder einzelne Zeuge Jehovas ist ein potentieller Mittäter.

Janus [16.04.2016]
29
Hallo,

ich hätte mal ein paar Fragen, ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Vielen Dank im Vorraus.

In einem Kommentar schreibt "Der Bekehrte aus Bayern", von der 13 satanistischen Blutlinien und davon, dass er glaubt, dass Russel daraus entspringt. Ich habe davon noch nie gehört. Was hat es damit auf sich?
Der sogenannte Bekehrte aus Bayern hat uns seine Bekehrung nur vorgespielt, um weiter auf diese Seite Einfluss ausüben zu können. Nach einigen Wochen krasser Jehova-Überheblichkeit schaltete er um auf Christ. Bekannt ist, dass eine feste Größe der Freimaurerei die übertriebene Parteinahme ist. Man schlägt sich auf die Seite des Gegners und übertreibt das so heftig, dass die Gegenseite im höchsten Maße unglaubwürdig erscheint. Diese Taktik gibt es auch bei Jehovas Zeugen, die in einer besonderen Funktion sind. Russell war mit Sicherheit Freimaurer, sonst würde er nicht durch eine Pyramide in der Nähe seines Grabes geehrt werden. Was die Behauptungen des sogenannten Bekehrten aus Bayern anbetrifft, kann ich gar nichts Definitives sagen, denn den Mann habe ich als brutal erfolgreichen Lügner erlebt. Der Mann hat Dinger durchgezogen, nach denen sich Profibetrüger die Finger lecken. [RH]
In Kommentar 22 schreibt "Teetrinker", dass man schon am Anfang der Bibel die Drei Personen Gottes in Aktion findet. Vater, Sohn, Heiliger Geist. "Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist".

Ich verstehe nicht ganz warum WIR. Ich dachte bisher, Gott hat sich erst in Jesus gezeigt, als er auf erden war.

Nelke [02.05.2015]
Das Wir bezieht sich auf elohim. Das heißt nicht Herr, sondern Herren. Das Wort steht in der Mehrzahl. Doch der textliche Zusammenhang deutet immer auf Einzahl hin. Ein vordergründiger Widerspruch. Doch dieser Widerspruch legt darüber Zeugnis ab, dass Gott mehrere ist. Dieser Vater, Sohn, Heiliger Geist ist einer. Das begreifen wir nicht. Aber die Bibel ist darin konsequent bis zum Anschlag. Und Jesus selbst entspricht in allen seinen Worten genau dieser Linie. [RH]
30
Zu den 13 satanischen Blutlinien gibt es Bücher. Bitte mal bei a..... in die Suchleiste eingeben. Oder hier mal etwas drüber lesen:

derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/05/25/13-blutlinie,

wenn es interessiert.

Ob Russel einer der Linien entspringt, weiß ich nicht. Fakt ist, er war Freimaurer!

Anle [03.05.2016]
31
Danke

Ich habe das Wir bisher gar nicht richtig wahrgenommmen. Ich habe es einfach nur gelesen, mir aber nichts dabei gedacht. Wahrscheinlich habe ich es einfach angenommen. Ich denke wir sollten allgemein mehr annehmen. Denn es ist einfach so. Wir begreifen es sowieso nicht. Und darum geht es ja auch nicht. Wir sollen daran glauben und ihm folgen.

Ich hoffe ihr versteht was ich meine ;-)

Natürlich sollte man auch prüfen, um nicht auf so Lehren wie die der Wachturm Gesellschaft hereinzufallen.

Nelke [04.05.2016]

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 16.06.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten