Der Prolog
Die ewige Präexistenz Jesu Christi als der Logos (Joh. 1, 1-5)

Das Johannes-Evangelium beginnt genau so wie die Bibel überhaupt. Es heißt 1. Mose 1, 1: "Im Anfang" und Johannes 1, 1 ebenso: "Im Anfang" (en archä). Während in der Genesis (erstes Buch Moses) es nun weiter heißt: "schuf Gott (die) Himmel und die Erde", zeigt uns Johannes, was im Anfang als das wesenhaft Seiende schon da war, nämlich das Schöpferwort, der Logos.

Johannes geht also viel weiter zurück an den wahren Ursprung alles Seins als der mosaische Schöpfungsbericht. Er zeigt uns nicht nur den, der die Äonen (Weltzeiten) macht, Gott als den Schöpfer, der durch sein Sprechen, also durch den Logos (Christus) wirksam wird, sondern bei ihm zentralisiert sich und kulminiert auch alles in dem Christus, dem anschaulich gewordenen Gottessohn.

Und wie Johannes rückwärts bis zu dem wahren Ursprung geht, so zeigt er auch vorwärts das wahre Ziel, d. h. ein Ende ohne Ende, die Vollendung in dem wahren (ewigen) Leben. Wer nun an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben (Kap. 3, 36; 5, 24; 6, 40. 47)".

Johannes zeigt in seinem Prolog die ewige Präexistenz (vorgeschichtliches Dasein) Jesu, des göttlichen, persönlichen Logos, wie auch schon der Prophet Micha getan hat, wenn er schreibt: "Du aber, Bethlehem Ephrata, die du klein bist unter den Gaustädten von Juda, aus dir soll mir ausgehen, der ein Herrscher sei in Israel, und dessen Ausgänge von der Vorzeit (qädäm), von Tagen der Urzeit (olam) her sind" (Mich. 5, 1).

Der Messias hat demnach mehrere Ausgänge. Nach Amos 9,11 liegt der Anfang des davidischen Hauses auch schon in den Tagen der Urzeit (olam). Der Prophet greift aber noch weiter zurück zu den älteren Verheißungen für Abraham, Jakob und Juda, die alle schon auf den kommenden Messias hinweisen.

Derselbe war seit unvordenklichen Zeiten bereits im Kommen begriffen. Jesaja 48, 16 heißt es: "Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es ward, bin ich da. Und nun hat der Herr, Jehova, mich gesandt und sein Geist". Diese Linie rückwärts wird in der Schrift endlos verlängert. Es ist deshalb beachtenswert, daß Jesus seine ewige Präexistenz und Gottheit nicht von diesen Stellen ableitet, sondern einen anderen Schriftbeweis dafür erbringt.

So lesen wir in Matthäus 22, 41-46: "Was dünkt euch von dem Christus? Wessen Sohn ist er?" Sie sagen zu ihm: "Davids". Er spricht zu ihnen: "Wie nennt David ihn denn im Geiste Herr, indem er sagt: Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße? (Ps. 110, 1). Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er sein Sohn?" Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, noch wagte jemand von dem Tage an, ihn ferner zu befragen".

Der Begriff der Ewigkeit des Messias wird im Prophetismus wachstümlich gebildet. In Verbindung mit Jesaja, dem Zeitgenossen Michas, muß Micha 5, 1 als prophetisches Zeugnis für die ewige Präexistenz des Messias angesprochen werden, so daß dem zeitlichen Ausgang aus Bethlehem der Ausgang aus der Ewigkeit gegenübersteht; Jesaja 9, 6: "Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen: "Wunderrat, starker Gott (el), Vater der Ewigkeit" (abi ad). Die Beweise für die ewige Gottheit Christi aus dem Alten Testament liegen jedoch nicht mit juristischer Genauigkeit auf der Hand, so daß man auch einen Ungläubigen zur Anerkennung bringen könnte, sondern sie werden nur demjenigen zwingend, der sich im Glauben dem Geist des prophetischen Totalbildes öffnet und seine Erkenntnis kontrollieren läßt.

weiterlesen auf der Seite www.schriftenmission-langenberg.de/s1060.htm


Kommentare

01
Lieber [Name auf Wunsch entfernt]. Da siehst du - ebenfalls mit eigenen Augen -, dass die Übermacht der Hinweise auf die Gottheit Jesu überwältigend ist. Doch rede ich nicht von biblischen Beweisen. Denn ich weiß, dass die obige Argumentation an deinem Herzen abtropft. Denn wer aus dem Begriff "wie unter Wehen" ein Geburtsgeschehen herausdeutet, der sollte dann auch so konsequent sein und Jehova als Frau anerkennen. Du armer Zeuge Jehovas, du Jehovaist, du bist gezwungen, immer nur das sehen zu dürfen, was gerade in die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft passt. Den Rest zu verdrängen ist für euch sogar noch eine Tugend. Obwohl! - Ihr verdrängt Gottes Wort!!

Die Gefangenschaft unter der Manipulation der Leitenden Körperschaft ist Grund genug, sämtliche öffentlichen Anerkenntnisse aufzukündigen. Ihr seid auf Massenmanipulation hereingefallen. Denn sie bekämpft Bedenken durch Zucht und nicht durch Aufklärung. Euer Geist wird auf Einäugigkeit hin gedrillt und das Nachplappern und fleißige Umblättern ist euer ganzer Stolz.

Es hat sich noch nie jemand in die Gunst Jehovas gestrickt, gehäkelt, umgeblättert oder auswendig gelernt. Allein der Glaube an Jesus rettet. Ihn aber nur als Telefonkabel zu Jehova zu benutzen, das ist kein Glaube, sondern Missbrauch.

Rüdiger Hentschel [18.10.2007]

PS: "man nennt seinen Namen: "Wunderrat, starker Gott (el), Vater der Ewigkeit"

Tja [Name auf Wunsch entfernt], wie kann ein Geschöpf - wie ihr Jesus hinstellt - je Vater der Ewigkeit heißen? - Ach, da habt ihr bestimmt eine Wortwechslung gefunden. Nach der Wachtturm-Gesellschaft-Genauigkeit heißt es wohl eher: Kleiner Zwischenvater, eingesetzt für kurze Zeit. Und dann als Engelchen ab in die Vitrine.
02
Hallo!

Na klar!!! Joh 1 (und andere Stellen) sagt, dass er von Ewigkeit her Gottes Sohn war ("das Wort war Gott") (und schon vor der Erschaffung der Welt der Plan war, dass er einst ein Mensch werden sollte, um uns zu retten). Einen Anfang hat er nicht, wie Gott keinen hat. Denn er ist Gott. Er ist kein Geschöpf. Deshalb sagten die ersten Christen: "aus Gott geboren, aber nicht geschaffen". Aber das ist übermenschliche Logik, die wir nicht verstehen können. Die Formeln der ersten Christen dafür ("Dreieinigkeit" usw.) gelten aber trotzdem, denn besser kann man es nicht sagen.

Hans-Jürgen [19.10.2007]
03
"Im Anfang war das Wort" bedeutet ganz einfach "im Anfang der Schöpfung des Universums und der Menschheit"!

Das bedeutet nicht das Jesus der Anfang von allem ist sondern das er der Anfang des Universums der Existens von ALLEM ANDEREN ist ausgenommen von Gott und sich selbst. Denn er selbst wurde erschaffen von Gott. (Kolosser 1:15) Denn Jesus wird auch als der Logos der "BEI GOTT" war beschrieben. (Johannes 1:1) Er war nicht Gott sondern BEI IHM.

Außerdem wird uns in Sprüche 8:22-30 gesagt das Jesus als die Personifizierte Weisheit der Anfang des WEGES JEHOVAS und dessen Werkmeister gewesen ist.

Alles andere kamm daher durch Jesus ins dasein. (Kolosser 1:15-20)

Mann sollte in Johannes 1:1 auch beachten das "DER LOGOS BEI GOTT WAR". Mann sollte den Kontext in Kolosser 1:15 beachten das Jesus der ERSTGEBORENE ALLER SCHÖPFUNG IST.

Lieben Gruß an Rüdiger.

Markus [21.10.2007]
04
Hallo Markus, ja ja, liebe Grüße zurück. Du kannst mit der Schmeichelei aufhören.

Ein paar Verse später heißt es im selben Kapitel Kolosser 1, dass mit dem Wort Erstgeborener der Erstgeborene aus den Toten gemeint ist und nicht der Erstgeborene aus Gottes Schoß. Dass Ihr so prächtig die Augen zu machen könnt beim Bibellesen, ist eine Schande, die Ihr bezahlen werdet. Kol. 1, 18 "... Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe; 19 denn es gefiel der ganzen Fülle, in ihm zu wohnen 20 und durch ihn alles mit sich zu versöhnen - indem er Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes - durch ihn, sei es, was auf der Erde oder was in den Himmeln ist."

Dass Ihr diese Eigenschaft Jesu als Erstgeborener nicht auf die Aussage der Bibel stützt, sondern daraus kombiniert, er sei geschaffen worden, entlarvt Eure falsche Lehre, Markus.

Rüdiger [21.10.2007]
05
Lieber Rüdiger,

Kol. 1, 18 "... ER IST DER ANFANG, der Erstgeborene aus den Toten, damit er IN ALLEM den Vorrang habe;

Er ist nicht nur der Anfang sondern er hat IN ALLEM den Vorrang.

Selbstverständlich aber in allem was Gottes Schöpfung ist. Denn Gott ist ihm nicht unterworfen weil in 1. Korinther 15:27 steht das Gott, Jesus nicht unterworfen ist. Also muss Gott Größer sein sein als Jesus. (Johannes 14:28)

Wenn dich interessiert warum wir Glauben das Michael der Erzengel gleichzeitig Jesus sein soll dann erlaube mir eine Verfassung.

Ich warte auf deine Erlaubnis.

Bis dann Lieber Rüdiger

Markus [21.10.2007]
06
Lieber, lieber, lieber Markus! Bitte höre mit Deinen Schmeicheleien auf. Dein letzter Beitrag demonstriert eindrucksvoll das Winden der Schlange. Jesus ist der Erstgeborene aus den Toten. Und das selbst dann, wenn Du mir alle Bücher dieser Welt um die Ohren schlagen würdest. Das heißt einfach, dass er - wie es da steht - der Erstgeborene aus den Toten ist. Alles andere ist Verdrehung, Herr WeißnichtwieSieheißen, denn Markus heißt Du bestimmt nicht.

Und wie Ihr mal eben herumschwenkt und die aufgedeckte Falschauslegung der Bibel verschwinden machen wollt, indem Ihr ne halbe Tonne anderer Halbwahrheiten hinterherschmeißt, das ist ätzend.

Raum, Eure Lehre hier immer und immer wieder zu wiederholen, habt Ihr schon genug auf dieser Seite. Deshalb: Lassma, Rassma!

Rüdiger [21.10.2007]
07
Lieber Rüdiger,

Sei doch bitte fair und zitiere doch die angeführten Bibelstellen die ich geschrieben habe um zu erklären das Michael der Erzengel Jesus Christus sein muss.

Solltest du es nicht tun muss ich annehmen das du eigentlich Böswillig bist und niemals Jesus in dir haben kannst.

Denn Jesus möchte doch das wir die Wahrheit über ihn erzählen und wenn du sie unterschlägst wird er dich nicht lieben Rüdiger.

Bis dann lieber Rüdiger

Dein Markus [21.10.2007]
08
Was bist du nur für ein Schleimer! Ich habe alles ungekürzt eingesetzt. Sage du mir nicht verdeckt nach, ich würde deine Beiträge verändern. Das einzige, was ich gemacht habe, ist, deine überlangen Propagandafeldzüge zwischendrin zu kommentieren.

So langsam kriege ich den Eindruck, dass selbst Satan vor dir ausspuckt. So viel Schleim und raffinierte Unterstellung gibts selten.

Ich bin nicht dein lieber Rüdiger und du nicht mein Markus. Sondern du bist der wandelnde Fanatismus und durch und durch von Lüge verseucht.

Rüdiger Hentschel [21.10.2007]
09
"Ihr sollet eure Feinde Lieben" sprach der Herr Jesus.

Ich liebe dich Rüdiger.

Trotz das du mich HASST!

Dein Markus [21.10.2007]
10
Es schaudert, wenn Satan versucht, Jesus zu kopieren. Angefangen mit Eurem nachgeäfften Abendmahl über Eure Versuche zu lieben bis zur Vorliebe von euch, die Wahrheit zu sagen. Es schaudert einen! Wenn ein erboster Zeuge Jehovas mir hinterherruft: "Und einen schönen Tag noch!" Das klingt wie eine Morddrohung.

Und! So genannter Markus! Liebe hat nichts mit Schmeichelei und Penetranz zu tun. Wenn Du Liebe ausdrücken willst, kannst du nicht permanent gegen die Wünsche deines Gegenübers verstoßen. Ich habe dir heute schon bestimmt 10 mal geschrieben, dass mich deine Schleimerei regelrecht ankotzt. Und du machst weiter und denkst, das wäre Liebe. Aua! Aua!

Wenn bei meinem Freund in Köln demnächst was defekt ist, tote Katzen überm Zaun oder Schweinsblut an der Tür hängen, hast Du dann besonders intensiv geliebt?

Es schaudert micht zurtiefst, was da in Köln für liebevolle Zeugen Jehovas unterwegs sind!

Rüdiger Hentschel [21.10.2007]
11
"Ihr sollet eure Feinde lieben, sprach der Herr Jesus", das hat er wohl gesagt, lieber Zeuge Markus. Aber Ihr wißt auch hoffentlich noch, was Ihr in Eurem eigenen Verdrehtsein von denen haltet, die angeblich "gegen den heiligen Geist reden". Da diese bei Euch für immer tot sind, dürft Ihr ja eigentlich nicht einmal mit denen reden, denn offentsichtlich redet der Rüdiger hier (noch dazu öffentlich auf einer Plattform/Kanzel) permanent gegen den H.G., gegen Euch tapfere Streiter des Wortes aus Brooklyn, denn Ihr alle eingesetzten "Ältesten, KA, BA, Betheldiener" etc. sind doch vom heiligen Geist eingesetzt, oder?

d.S. [07.12.2007]

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Erstellungsdatum: 17.10.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten