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Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

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Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Mi 28. Nov 2007, 11:16

Hallo Olaf,

Offenbarung 5, 13 und 14:

Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an.

Ist das keine Anbetung? Ist das nicht der Höhepunkt des Vaterunsers? Wie lange willst du dein Fremdwissen als Richtschnur deines Lebens gelten lassen? Ist es nicht langsam Zeit, die Augen auf zu machen?

Grüße,

Rüdiger

P.S.: ein schöner Link, den Freddy beigesteuert hat:
http://www.evangelikal.de/cg_drei1.html
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Friedrich Hunold » Mi 28. Nov 2007, 16:25

Hallo Rüdiger,

das war nicht ich, sondern ein anonymer im Chat. Ich finde es aber so brillant, das ich Dich darauf aufmerksam gemacht habe. Trotzdem, danke für die Blumen. Wenn auch unberechtigt.
Gruß
Friedrich

Jesus ist Gottes Sohn, weil Er seinen Ursprung in Gott hat und in ihm Gott Mensch geworden ist.
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Mi 28. Nov 2007, 20:35

Hallo Olaf,

wenn du nicht aufhörst, permanent wie der Ermaaaaaaahner tonnenweise WT-Text zu kopieren, dann werd ich sauer. Ich lese diese Scheiße nicht. Ich habe genug davon gelesen, um zu wissen, dass du und deine Oberschlauen über ihren Menschenverstand nicht hinaus können.

Denn Gottes Schwachmatheit ist höher als die Menschen sind.

Ich sags dir, schreib in eigenen Worten oder lass es!

P.S.: Ich warte noch ein Weilchen. Dann ist Ende. Ein Forum ist kein Papierkorb, wo man den ganzen Müll hineinverschieben kann. Schreib kurze Beiträge, die ein normaler Mensch lesen kann und lass endlich diese endlose Kopiererei.
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Bluesbrother » Do 29. Nov 2007, 00:50

Also Rüdiger, um deine thematisierte Frage zu beantworten: ICH BIN DAGEGEN DAS JESUS GOTT IST!!!!


die früchte der wtg! hahaha

Warum, sagt Jesus selbst:

Jesus sagte im Gebet: „Vater . . . Dies aber ist das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesum Christum, erkennen“ (Joh. 17:1-3, EB). Die meisten Übersetzungen verwenden hier in bezug auf den Vater den Ausdruck „allein wahrer Gott“. In der EÜ heißt es „einzig wahrer Gott“.


genau. da gott aber aus 3 besteht kein widerspruch

Kann er der „allein wahre Gott“ oder der „einzig wahre Gott“ sein, wenn es doch noch zwei andere gäbe, die Gott wären und den gleichen Rang hätten wie er? Demnach müssen alle anderen, die als „Götter“ bezeichnet werden, entweder falsche Götter sein oder lediglich ein Abbild des wahren Gottes.


nein. ein gott - aus 3 personen nicht 3 göttern

Und um euere angeblichen Beweise zu zerstreuen:

Texte, in denen ein Titel, der Jehova zusteht, angeblich oder tatsächlich auf Jesus Christus angewandt wird


verabschiede dich mal so langsam mit der verherrlichung des titel jehova. ne wtg irrlehre

Alpha und Omega: Wem steht dieser Titel tatsächlich zu? (1) Nach Offenbarung 1:8 Gott, dem Allmächtigen. (2) Viele Übersetzer der Offenbarung ins Hebräische erkannten an, daß es sich bei dem in Vers 8 Beschriebenen um Jehova handelt, und setzten dort den persönlichen Namen Gottes ein. (3) Offenbarung 21:6, 7 zeigt, daß Christen, die sich als Glaubenssieger erweisen, „Söhne“ dessen sind, der als das Alpha und Omega bekannt ist. Das wird nirgends von dem Verhältnis der geistgezeugten Christen zu Jesus Christus gesagt. Jesus bezeichnete sie stets als seine „Brüder“ (Heb. 2:11; Mat. 12:50; 25:40). Diese „Brüder“ Jesu werden indes als „Söhne Gottes“ bezeichnet (Gal. 3:26; 4:6). (4) In der GN 82 ist in Offenbarung 22:10 der Name Jesus eingefügt, wodurch der Anschein erweckt wird, daß sich das in Vers 13 erwähnte Alpha und Omega auf ihn bezieht. Im Griechischen erscheint der Name Jesus dort aber nicht und fehlt daher in anderen Übersetzungen. (5) In Offenbarung 22:13 wird vom Alpha und Omega auch gesagt, es sei „der Erste und der Letzte“, und dieser Ausdruck wird in Offenbarung 1:17, 18 auf Jesus Christus angewandt. Doch der Ausdruck „Apostel“ wird ebenfalls sowohl auf Jesus Christus als auch auf einige seiner Nachfolger angewandt. Ist das aber ein Beweis dafür, daß es sich dabei um ein und dieselbe Person handelt oder daß diese Personen gleichrangig sind? (Heb. 3:1). All das läßt darauf schließen, daß sich der Titel „Alpha und Omega“ auf den allmächtigen Gott, den Vater, bezieht, nicht auf den Sohn.


tja. du kapierst es nicht. es kann ja gott vater oder gott 3x1 sein.

Retter: Wiederholt wird Gott in der Bibel als Retter bezeichnet. In Jesaja 43:11 sagt Gott sogar: „Außer mir gibt es keinen Retter“. Aber auch Jesus wird als Retter bezeichnet. Soll das bedeuten, daß Gott und Jesus derselbe sind? Keineswegs. Titus 1:3, 4 spricht von ‘Gott, unserem Retter’, und dann von „Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Retter“. Somit sind beide Personen Retter. Judas 25 (Br) zeigt die Verbindung, wenn dort gesagt wird: „Gott, der durch unsern Herrn Jesus Christus unser Retter ist“ . (Siehe auch Apostelgeschichte 13:23.) In Richter 3:9 wird dasselbe hebräische Wort (mōschía‛, übersetzt mit „Retter“ oder „Befreier“), das in Jesaja 43:11 verwendet wird, auf Othniel, einen Richter in Israel, angewandt, was aber bestimmt nicht bedeutet, daß Othniel Jehova war. Wenn man Jesaja 43:1-12 im Zusammenhang liest, wird die Bedeutung von Vers 11 klar: Jehova allein brachte Israel Rettung oder Befreiung — nicht irgendein Gott der Nachbarnationen.


da hat gott recht! da jesus ein teil gottes ist ist gott auch retter.

Gott: Jehova sagt in Jesaja 43:10: „Vor mir wurde kein Gott erschaffen, und auch nach mir wird es keinen geben.“ Muß Jesus Christus demnach Jehova sein, weil er in Jesaja 9:5 (NW:9:6) prophetisch „Starker Gott“ genannt wird? Wiederum sagt der Kontext nein. Keine der götzendienerischen Heidennationen hatte vor Jehova einen Gott geschaffen, weil vor ihm niemand existiert hatte. Auch könnte niemand in der Zukunft einen wahren, lebendigen Gott erschaffen, der in der Lage wäre zu prophezeien (Jes. 46:9, 10). Das heißt jedoch nicht, daß Jehova niemals jemand hervorbrachte, der zu Recht als Gott bezeichnet wird (Ps. 82:1, 6; Joh. 1:1, NW). In Jesaja 10:21 wird Jehova genau wie Jesus Christus in Jesaja 9:5 (NW:9:6) als „Starker Gott“ bezeichnet; aber nur Jehova wird „Gott, der Allmächtige“, genannt (1. Mo. 17:1).


hihi.... kein widerspruch. musst du jetzt die wtg bibel zitieren? durch die 3 einigkeit kannst du gott nennen wie du willlst. auch die menschen der bibel. es ändert nichts.

den rest spar ich mir. widerleg doch meine stellen. oder brauchst noch mehr?


Soviel erstmal dazu, da hast du genug dran zu kauen, aber du wirst es sowieso nicht lesen denn dann müßtest du ja einsehen, das du da FALSCH liegst mein lieber Rüdiger, aber jeder das liest kann sich so sein eigenes Bild darüber machen!


wieviel zahlt dir die wtg dass du hier propaganda machen darfst?

:!: lieber rudi. da lach ich mich schlapp. da gibbet möhren die kapieren mehr als dein ohlove :!:
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Fr 30. Nov 2007, 02:14

Hallo Olaf, hoffentlich liest du noch im Forum ... hier ein Auszug aus einer Seite, die mir Kathi schickte:

Aus Ehrfurcht vor dem Gottesnamen und aus Angst, ihn zu bißbrauchen, war es für die Juden bereits in vor-christlicher Zeit verboten, den Jahwenamen auszusprechen: vielmehr wurde an dessen Stelle >Adonaj bzw. Edonaj (=„Herr") gelesen. Als nun in der zweiten Hälfte des l. Jahrtausends n. Chr. der hebräische Konsonantentext mit Vokalzeichen versehen wurde, setzte man unter die vier Konsonanten des Gottesnamens die Vokalzeichen von Edonaj, so daß sich für den Nichthebräer die sachlich unzutreffende Lesung JeHoWaH ergab. Die gebräuchliche Aussprache „Jahwe" bestätigen die christlichen Kirchenväter, denen das Aussprechen des Namens nicht verboten war und die die Aussprache von jüdischen Randgruppen bzw. Nichtjuden (z. B. Samariter) her kannten.

und noch einer

Damit nun die alttestamentarischen Vorleser daran erinnert wurden, daß dort, wo JHWH geschrieben stand, nicht Jahwe gesagt, sondern eine Umschreibung gebraucht werden mußte, hat man unter JHWH »Edonai« (Herr) geschrieben. Vom 3. Jahrhundert v. Chr. an haben dann die Schreiber nur noch die hebräischen Vokale dieses Wortes, nämlich E, 0, A, unter die Konsonanten JHWH gesetzt. Nichtjüdische Leser verbanden die Konsonanten des einen Namens mit den Vokalen des anderen, und so entstand Jehowah. Ein Irrtum, daran kann niemand etwas ändern. Auch nicht seine Zeugen.

Total witzig finde ich, dass du permanent Offenbarung 5, 13 -14 ignorierst. Da steht, dass das Lamm genau wie der, der auf dem Thron sitzt, ganz und gar gleich von allen lebenden Wesen angebetet werden wird. Hast du die Stelle geschwärzt?

Grüße,

Rüdiger
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Fr 30. Nov 2007, 03:42

nee, da gibts keinen Spielraum, das bildet ihr euch nur ein, weil ihr Jesus weghaben wollt. Diese Stelle ist eindeutig und klar. Sie ist eine eiskalte Voraussage, die so und nicht anders eintreffen wird. Da hilft die schönste Kontextherbeiziehung nichts. Euer Mittel, die Bibel immer so zu verstehen, wie ihr es grade wollt, versagt hier.

Diese Bibelstelle steht für sich da und schreit dir und allen deinen Verdrehungskollegen ins Gesicht: Jesus ist Gott!

Denn er wird angebetet! Von der gesamten Schöpfung.

Oder habt ihr zur Anbetung auch noch einen weiteren Kontext?

Grüße,

Rüdiger
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Fr 30. Nov 2007, 14:18

Hallo Olaf,

ich hab nur ein paar Zeilen gelesen. Und schon muss ich antworten. Ich möchte nicht immer solche Drei-Jahres-Werke abhandeln müssen.

Als Jesus auf der Erde war, war er Mensch. In der Offenbarung ist aber vom Lamm die Rede. Kannst du diese Unterschiede nicht verkraften? Jesus ist doch freiwillig wegen uns eine Strecke gegangen, die sein Erlösungswerk ist. Auf der Erde war er Mensch. Im Reich Gottes ist er das Lamm.

Deshalb kannste dir die Bibelwuselei sparen. Ich bin doch kein Umblätter-Akrobat wie die Zeugen Jehovas.

Grüße,

Rüdiger
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Fr 30. Nov 2007, 20:01

Klasse Mann! Du verwendest Aussagen Jesu über sich selbst, die er als Mensch machte. Wenn du das so für richtig hältst, dann mal los. Ich kann dich nicht daran hindern, die Bibel als Schlagstock zu benutzen. Auch kann ich dich nicht daran hindern, mir immer wieder übel nachzureden.

Aber eins weiß ich. Jesus wird von der gesamten Schöpfung angebetet. Das hat Johannes so gesehen und aufgeschrieben. Daraus schließe ich, dass Jesus Gott ist.

Den Begriff Trinität oder Dreieinigkeit habe ich nicht erfunden. Ich weiß aber, dass die Bibel nicht lügt, wenn sie sagt, dass Jesus von der gesamten Schöpfung angebetet wird.

Machen wir hier Bibelstellen-Abstimmung? Theologische Stimmenauszählung? Russell, weiche von mir!

Wenn Jesus dir die Augen öffnet, wirst du sehen.

Rüdiger

P.S.: Herausfinden musst du es sowie so allein. Ich würde mir an deiner Stelle auch keinen menschlichen Lehrer mehr in den Pelz setzen! :!: Das mache ich schon seit meiner Bekehrung nicht mehr.
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Rüdiger Hentschel » Sa 1. Dez 2007, 02:22

Man liest den ersten Satz und muss sich an den Kopf fassen!
Jesus wird von der ganzen Schöpfung angebetet, soweit stimme ich dir zu aber auch nur weil er ...

Also der Olaf, ne? Der hat doch tatsächlich zugegeben, dass Jesus angebetet wird. Das ist ein Grund zum Feiern.

Da hätt ich mal ne Frage, Olaf.
Wer wird angebetet außer Gott?
Von mir aus können Tausende Professoren kommen und ihre "nur-abers" durch die Gegend schreien. Jesus ist Gott.

Grüße an alle, die sich Lehren beugen, nach denen ihre Ohren jucken.

Rüdiger
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Re: Wer ist dagegen, dass Jesus Gott ist?

Beitragvon Friedrich Hunold » Sa 1. Dez 2007, 13:47

Noch mals 2 Artikel zur Dreieinigkeit.



2.) Die Bibelstelle Johannes 1,1

Es ist nicht erst das Neue Testament, das gleichzeitig die Einheit und die Mehrzahl Gottes betont. Vielmehr handelt es sich dabei um einen roten Faden, der sich von 1.Mose 1 an durch die ganze Bibel zieht und schließlich in Johannes 1,1 gipfelt:

“Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott”

Das Wort - ein Ausdruck für Jesus Christus, vgl. Johannes 1,14 - war schon “im Anfang” da. Damit ist gemeint, daß das Wort nicht von Gott geschaffen wurde. Außer Gott, dem Schöpfer, wurde jedoch alles geschaffen (vgl. 1.Mose 1,1), so daß Jesus schon deshalb zu Gott selbst gehören muß. Die beiden weiteren Teilsätze verdeutlichen so klar wie es nur möglich ist die Gleichzeitigkeit der vollständigen Trennung zwischen Wort und Gott und der vollständigen Identität von beiden:

1.) Im Anfang war das Wort...Das Wort ist ungeschaffen und ewig und hat daher Eigenschaften, die nur Gott hat.
2.) ...und das Wort war bei Gott...Es besteht also ein Unterschied zwischen Gott und dem Wort, denn sonst könnte das Wort nicht “bei” Gott sein. Dies gerade in auffälliger Abgrenzung zum dritten Teilsatz!
3.) ....und das Wort war Gott. Das Wort und Gott sind offenbar zugleich auch identisch.

Was gilt denn nun hier? War das Wort nun “bei” Gott oder war es Gott selbst? Die Zeugen Jehovas vermeiden hier den Konflikt, indem sie die Stelle falsch übersetzen: Da wird dann im dritten Teilsatz der Neuen-Welt-Übersetzung (NWÜ) einfach das Wort “ein” eingefügt, so daß er folgendermaßen lautet: “...und das Wort war EIN Gott.”
Dies ist menschlich verständlich, da die Lehre der Zeugen Jehovas eben zufällig besagt, daß Jesus Christus (=das Wort) zwar “ein” Gott sei, jedoch nicht derselbe wie Jahweh. Betrüblich für die Zeugen Jehovas ist nur, daß sich das Wort “ein” nicht im Originaltext befindet. Dies wird übrigens in den antrainierten Diskussionsstrategien der Zeugen Jehovas mit der - völlig abwegigen - Behauptung gerechtfertigt, es gäbe im Griechischen keinen unbestimmten Artikel. Hier wurde also der Bibeltext der Lehre angepaßt statt umgekehrt. Meines Erachtens ist es besser, den Tatsachen ins Auge zu sehen: Johannes 1,1 konstatiert lapidar beides nebeneinander:

1. Zwischen Jesus Christus und Gott besteht ein Unterschied
2. Jesus Christus und Gott sind zugleich derselbe.

Wie immer kann man nicht das eine gegen das andere ausspielen, sondern beides gilt. Jesus ist vollkommener Mensch (dies ist der Unterschied) und gleichzeitig vollkommener Gott (daher identisch).

Gegen die klassische Übersetzung von Johannes 1,1 wird gern angeführt, daß das Wort “theos” im dritten Halbsatz adjektivisch zu verstehen sei, da es ohne Artikel stünde. Es müsse also im dritten Halbsatz heißen: “...und das Wort war göttlich”. Selbst wenn man dies für richtig halten will, würde sich dadurch jedoch am Sinngehalt nichts ändern, da sich dieses Adjektiv natürlich nur auf den EINEN Gott bezieht. Es gibt nur einen wahren Gott - das Adjektiv wäre daher im Sinne zu verstehen: “von der Art Gottes”. Einen Unterschied in der Bedeutung würde das in meinen Augen nicht machen.



3.) Dreieinigkeit Gottes auch schon im Alten Testament

Die Gleichzeitigkeit der Einheit und der Mehrzahl Gottes findet sich - für viele sicher überraschend - auch schon im Alten Testament. Schon im Schöpfungsbericht und an vielen anderen Stellen im AT wird Gott im hebräischen Originaltext mit "Elohim" bezeichnet. Bei dem Wort "Elohim" handelt es sich jedoch interessanterweise um den Plural von "El" (= Gott). Das Wort Elohim steht dabei zudem stets zusammen mit Singular-Artikel und Singular-Verben, die für "El" passen würden, nicht jedoch für "Elohim". Wortwörtlich übersetzt heißen diese Stellen also z.B. "Der Götter sprach: ..."

Beim brennenden Dornbusch war es zum Beispiel Elohim ("Götter") der zu Mose sprach und dabei nicht etwa sagte: "wir sind, die wir sind" sondern "ich bin, der ich bin" (2.Mose 3,14). Also wiederum dasselbe wie in Johannes 1,1: Gott ist im Alten Testament gleichzeitig Singular und Plural.

Natürlich betont das Alte Testament vorwiegend die Einheit Gottes. Einige bekannte Kernstellen dafür sind: 2.Mose 20,3; 5.Mose 4,35; 5.Mose 6,4; 5.Mose 32,39; Jesaja 45,14; Jesaja 45,22; Jesaja 46,9.
Diese Stellen werden gern als Argument dafür angeführt, daß die Dreieinigkeit im Alten Testament angeblich noch nicht enthalten sei. Alle diese Stellen legen aber nur den Schwerpunkt darauf, daß der Gott Israels der EINZIGE Gott ist. Dies ist natürlich kein Widerspruch zur Dreieinigkeit eben dieses einzigen Gottes.
Übrigens findet sich die Gleichzeitigkeit von Singular und Plural Gottes sogar in der oben genannten Stelle 5.Mose 6,4, dem berühmten Kernsatz des jüdischen Glaubens, dem "Schma". Diese lautet wortwörtlich übersetzt: "Höre, Israel: Der Jahweh ist unser Elohim ("Götter"), der Jahweh allein."

Gott benutzt im Alten Testament - wie es bei einem dreieinigen Gott zu erwarten ist - in auffälliger Weise Mehrzahlwörter, wenn er zu sich selbst spricht. Das ist gerade so, als ob hier jeweils die Personen Gottes untereinander einen gemeinsam gefaßten Entschluß bekräftigen würden. Vgl. dazu bitte: 1.Mose 1,26; 1.Mose 3,22; 1.Mose 11,7; Jesaja 6,8.
Die Zeugen Jehovas versuchen, diese Stellen damit zu entkräften, es handele sich lediglich um einen Majestätsplural. Ein solcher Majestätsplural Gottes wäre jedoch vor allem dort angebracht, wo Gott gegenüber den Menschen spricht. An solchen Stellen finden sich jedoch keine solchen Pluralformen. Sie sind ausschließlich auf Stellen beschränkt, wo Gott zu sich selbst spricht. Aber wäre es nicht unsinnig, wenn Gott durch Gebrauch von Pluralformen nur gegenüber sich selber seine Majestät betonen würde, nicht aber gegenüber den Menschen? Die Theorie des Majestätsplurals bietet daher meines Erachtens keine befriedigende Erklärung für den Gebrauch des Plurals.

Am deutlichsten wird die Dreieinigkeit Gottes im Alten Testament in 1.Mose 18,1 ff., wo Gott dem Abraham in Gestalt von drei Männern erscheint:
1.Mose 18,1-3: "Und der JHWH (= Jahweh) erschien ihm bei den Terebinthen von Mamre, als er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß. Und er erhob seine Augen und sah: und siehe drei Männer standen vor ihm; sobald er sie sah, lief er ihnen entgegen und verneigte sich zur Erde und sagte: Herr, wenn ich denn Gunst gefunden habe in deinen Augen, so geh doch nicht an deinem Knecht vorüber."
Fassen wir also nochmal zusammen: Es ist unzweifelhaft Gott, der hier erscheint, denn 1.Mose 18,1 sagt dies ausdrücklich. Im Original steht an dieser Stelle der Gottesname JHWH, den die Revidierte Elberfelder Übersetzung üblicherweise mit HERR (statt Herr) wiedergibt. Doch vor Abraham stehen drei Männer...
Und schließlich spricht Abraham diese drei Männer auch noch im Singular an ("Herr, ..." statt Herren). Aus der Anrede Abrahams an die drei Männer wird deutlich, daß Abraham diese drei Männer als eine Erscheinung des einen Gottes ansieht. Und wiederum das gleiche: Gott ist gleichzeitig Singular und Plural. Oder genauer gesagt: Gott ist gleichzeitig einer und drei.

Ein schöner Beleg der Dreieinigkeit im Alten Testament findet sich auch in Jesaja 48,12-16, wo es heißt:
"Höre auf mich, Jakob und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte: Ja, meine Hand hat die Grundmauern der Erde gelegt und meine Rechte die Himmel ausgespannt; (...) Ich, ich selbst habe geredet (...) Tretet her zu mir, hört dies! Ich habe von Anfang an nicht im Verborgenen geredet; von der Zeit an, da es geschah, bin ich da. Und nun hat der Herr JHWH mich gesandt und seinen Geist."
Der, der hier durch den Propheten Jesaja spricht, spricht von sich selbst als dem Ersten und dem Letzten und dem Einen, der alle Dinge erschaffen hat. Der Sprecher ist daher Gott. Aber im selben Abschnitt spricht er davon, daß JHWH ihn und seinen Geist gesandt habe. Das Neue Testament erklärt diesen Abschnitt, für den das Judentum keine Erklärung bietet: "...daß der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt" (1.Johannes 4,14)

Wußtest Du, daß Jesus gegenüber den Pharisäern seine eigene Gottheit mit einer Stelle aus dem Alten Testament belegt (Matthäus 22,41-46)? Lies Psalm 110. Es handelt sich dabei um einen prophetischen Psalm, der sich auf Jesus Christus bezieht. Dies folgt zwangsläufig z.B. aus dem Vergleich von Psalm 110,4 mit Hebräer 5,5-6. Sieh Dir nun die Formulierung von Psalm 110,1 an: ”Spruch des JHWH für meinen Herrn: Setze Dich zu meiner Rechten bis ich Deine Feinde gemacht habe zum Schemel Deiner Füße.”
Der Messias, auf den sich der Psalm bezieht, ist also der Herr Davids. Wer aber außer Gott selbst könnte der Herr Davids sein? Genau darauf weist Jesus die Pharisäer in Matthäus 22,41-46 hin: Nämlich auf die Tatsache, daß der Christus schon der Herr Davids war! Die Schlußfolgerung war den Pharisäern so erschreckend klar, daß sie nicht mehr wagten, ihn zu befragen (Vgl. Matthäus 22,46).

Genannt sei noch eine andere Stelle, die ich mit einer Frage verbinden will: Welcher König ist es, der in Psalm 45,7-8 zunächst als Gott angeredet und dann selbst von Gott gesalbt wird? Kleiner Tip: Christus heißt Gesalbter!

Weitere deutliche Hinweise auf die Mehrzahl der Personen Gottes im Alten Testament sind:
1. Der Herr wird vom Herrn unterschieden in 1.Mose 19,24; Hosea 1,7
2. Der Erlöser wird vom Herrn in Jesaja 59,20 unterschieden. Gleichzeitig machen viele Stellen aber deutlich, daß nur Gott dieser Erlöser ist - vgl. zum Beispiel Jesaja 44,6; Jesaja 49,26; Jesaja 63,16; Jeremia 50,23; Hiob 19,25; Psalm 19,15; Psalm 78,35.




Gruß
Friedrich

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