Das Führungssystem
der Wachtturm-Gesellschaft

Gesalbte Christen - der treue und verständige Sklave

Nachdem in der Katholischen Kirche dem einzelnen gläubigen Menschen lediglich die Rolle eines Mitläufers beschieden ist, pickt sich die Wachtturm-Gesellschaft als Auffangbecken diejenigen heraus, die mit dieser Rolle berechtigterweise nicht mehr zufrieden sind. Die Suchenden, die gemerkt haben, dass in der Katholischen Kirche in geistlicher Hinsicht keine Erfahrungen mit Jesus, sondern nur mit Reliquien und Kulthandlungen gemacht werden können, werden abgefangen von einem System, das seinerseits die Erfahrungsarmut des Suchenden noch einmal verschärft. Wer sich nicht direkt an Jesus wendet und ihm sein Leben übergibt, gerät sehr leicht von dem Regen des Katholizismus in die Traufe des Sklaven-gesteuerten Systems der Wachtturm-Gesellschaft.

In der Katholischen Kirche finden wir die systematische Spaltung zwischen den Priestern und den Laien. Diese unbiblische Spaltung der Christen findet in der Wachtturm-Gesellschaft ihre Zuspitzung, indem von den Jehova-Laien behauptet wird, sie hätten nicht den Heiligen Geist, seien ungesalbte Christen, sie seien nur eine von Jesus unberührte Menschen-Gruppe. Die Bibel sagt nicht nur klar und unmissverständlich, dass kein Christ Christ sein kann, wenn er nicht vom Heiligen Geist gesalbt ist, sondern Jesus spitzt diese Tatsache sogar noch für den Glaubensalltag zu. Er sagt: Wer von euch von Gott als führend anerkannt werden will, der erniedrige sich und diene! Oft genug finden wir Belege in der Bibel dafür, dass gerade diejenigen, die nicht hoch angesehen sind, die Werkzeuge in der Hand Gottes sind.

Die für alle geltende Einteilung von Christen, die die Bibel vornimmt, wird in der Wachtturm-Gesellschaft nicht nur mit Füßen getreten wie in der Katholischen Kirche, sondern sie wird in ihr direktes Gegenteil umgedreht. Der Jehova-Konzern nimmt für das eigene Führungspersonal die Salbung des Geistes in Anspruch und billigt den "freien Mitarbeitern" im Predigtdienst (wie die Wachtturm-Gesellschaft die Zeugen Jehovas auch nennt) gerade mal die Rolle dessen zu, der sich gerne einmal Musik anhört, selbst aber mit der Musik nichts am Hut hat, geschweige denn Musik machen könnte. Die Grundvoraussetzung des Christseins, nämlich den Empfang des Heiligen Geistes, reduziert die Wachtturm-Lehre seit Fred Franz, dem phantasiereichsten Präsidenten des Kanals Gottes, auf 144.000 besondere Jehova-Führer. Die Anzahl dieser 144.000 sogenannter "gesalbter Christen" ist zwar rein rechnerisch schon lange ausgereizt, dennoch gibt es weltweit aktuell noch an die 8.000 lebende Exemplare dieser aussterbenden Art, was ziemlich klar darauf deutet, dass Jehova sich verzählt hat.

Die Wachtturm-Gesellschaft erschlägt mit der Ausmerzung der Salbung mit dem Heiligen Geist mindestens zwei Fliegen auf einen Streich. Einerseits wird ganz praktisch Platz für den Führungsanspruch der hohen Wachtturm-Konzern-Etagen geschaffen, andererseits wird die Ansage der Bibel ad absurdum geführt, dass niemand, der den Geist Christi nicht hat, Christ sein kann. Selbst die Katholische Kirche, die sogar das Lesen der Bibel jahrhundertelang verboten hat, hat die Abschaffung des Heiligen Geistes für die große Mehrheit nicht gewagt. Sie hat zwar alles dafür getan, dass vor lauter Sakramenten und Kulthandlungen die Basis des Christseins von den Gläubigen nicht gesehen werden konnte, doch hat sie die klare Entscheidung gegen den Heiligen Geist nicht getroffen. Das Subtile an der Katholischen Kult-Doktrin, das den Katholizismus so gefährlich macht, tritt in aller offenen Dreistigkeit als das Dogma von den ungesalbten Christen in den Kreisen der Zeugen Jehovas hervor und macht eine Kernlehre des Jehovaismus aus.

Zwar ist die Anzahl derer, die dieser offensichtlich unbiblischen und falschen Lehre folgen, relativ klein, aber das Gedankengut vom Christsein als bloße Mitgliedschaft in einem menschlichen Verein setzt sich wie das durchs Kochen verdunstende Fett in der Küche in den Kopf unaufmerksamer Durchschnittsbürger. Die Grundfeste des Christseins wird ausgetauscht durch Loyalität gegenüber einer Organisation. Dies finden wir in ähnlicher Weise auch in der Katholischen Kirche. Die Leitende Körperschaft der Wachtturm-Gesellschaft und der Papst mit seinem Klerus sind zwei, die in einem Boot sitzen und ihren Fang lediglich an einem jeweils anderen Haken aufhängen. Beide stellen sich selbst als Führung vor den Heiligen Geist, vor den Geist Christi, vor den Geist Gottes. Sie vertreten Gott, ersetzen seine direkte Führung durch Vorschriften, kultische Handlungen, Riten und Gehirnwäsche. Papst und treuer, verständiger Sklave machen den selben Job, sie stehen im Dienst dessen, der den Heiligen Geist hasst. Denn sonst würden sie sich den Menschen nicht selbst als Vertreter Gottes vorstellen und anpreisen.

Das echte Christsein kann niemals unter menschlicher Führung stehen, denn es steht unter der Führung des Heiligen Geistes. Es gibt nicht einen Menschen im Weltall, der durch die Führung von Menschen zu Gott gefunden hätte. Die Aktivität und Zurechtweisung gläubiger Menschen kann hilfreich sein, aber sie ist niemals in der Lage, die Funktion und die Tätigkeit des Heiligen Geistes zu ersetzen oder zu übernehmen. Wer den direkten Draht zu Jesus nicht im Glauben annimmt, sondern sich lieber auf die Führung durch eine Organisation verlässt, ist verloren. Sowohl die Oberen der katholischen Geistlichkeit, als auch die Sklaven-Elite der Zeugen Jehovas hassen es, die Menschen auf den Heiligen Geist zu verweisen. Dies ist der große Abfall vom Glauben. Menschliche Organisationen haben die Rolle Gottes, des Heiligen Geistes, übernommen und führen die Menschen in Irrlehren wie die Marienanbetung, kultische Opferwiederholungen und in die Leere, der die ungesalbten "Wachtturm-Christen" ausgesetzt sind. Im schillernden Gewand der Religion verwirklicht Satan erneut die Trennung von Gott, er trennt die Menschen vom direkten Kontakt zu Jesus und damit von Gott.

In dieser Abkehr der Menschen von den klaren Aussagen der Bibel und der Abkehr von Gott, in diesem Abblocken des Heiligen Geistes in jedem einzelnen Menschen, der diesen Organisationen zugänglich ist, steckt das Erfolgsmodell Satans, mit dem er tatsächlich die ganze Welt dazu bringt, das Tier aus der Offenbarung des Johannes und das göttliche Bild anzubeten. Während einerseits das echte Christsein, das sich vom Heiligen Geist abhängig weiß, in den Medien der Welt keine Erwähnung findet und immer seltener wird, schafft sich Satan in Form der Wachtturm-Organisation eine künstliche beschimpfte Minderheit, der er das Etikett der verfolgten Christen umhängt. Dass diese "verfolgte" Minderheit bei weitem nicht verfolgt wird, sondern sich nur der unheiligen Lächerlichkeit der absurden Lehre anheimgibt, wird fein übermalt mit höchster Frömmigkeit und elitärem Religionismus. Das satanische System der Ablenkung von der Bibel ist perfekt. Nichts, was Jesus gesagt hat, wird vergessen, umzudrehen und ins genaue Gegenteil zu ziehen. Das einzige, was den Menschen zu Gott führt, wird unter Riten und Kult versteckt oder den Menschen sogar direkt als absurd und nicht nötig dargestellt.

In der Bibel finden wir genau das Gegenteil dessen, was die menschlichen Organisationen Wachtturm-Gesellschaft und Katholische Kirche praktizieren. Der Heilige Geist ist Voraussetzung für den Glauben an Jesus. Der Heilige Geist ist derjenige, aus dem der Christ geboren sein muss. Jesus ist die einzige Adresse der Rettung. Allein Jesus kann dir ein sinnvolles und spannendes Leben geben. Allein Jesus führt dich ohne Riten zu Gott, so dass du nicht mehr fünf Mal am Tag den Teppich ausbreiten musst. Allein Jesus ist der Weg zum Vater, kein Papst, kein System aus "gesalbten und ungesalbten Christen", keine Gehirnwäsche und kein Selbstmordattentat. Allein Jesus rettet. Menschliche Überlegungen und Berechnungen retten nicht. Kein massenpsychisches Phänomen führt zu Gott, kein Marien-anbetender Papst, keine beschwörende Beterei, keine sensationellen Kulthandlungen, in denen Menschen reihenweise auf der Bühne umfallen.

Wer am Heiligen Geist vorbeigeht, geht an Gott vorbei.


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Erstellungsdatum: 21.05.2012 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten