Anbetung ist die höchste Form des Ehrens. Wer jemanden anbetet, ehrt ihn in höchster Weise. Jesus sagt, dass er geehrt werden muss wie der Vater. Dies schließt die Anbetung zwingend ein. Jesus sagt: "... damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren" (Joh. 23,5). Darin liegt zwingend auch die Anbetung, denn sonst hätte Jesus die Anbetung ausschließen müssen. Und Jesus sagt danach sogar den Satz: "Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn sandte." Damit ist das Genick der Wachtturmtheologie gebrochen.
Die Wachtturmgesellschaft bietet den Menschen mit Stolz eine Rundum-Lösung aller Probleme an. Die Zeugen Jehovas sind nach ihrer Auffassung die einzigen, die Gott wirklich verstanden haben. Sie haben als der Kanal Gottes und als die einzige sichtbare Organisation Gottes auf Erden ein System entwickelt, wie man die Bibel entschlüsselt und widerspruchsfrei auslegt.
Eigentlich ist es eine hochlöbliche Sache, sich mit allen guten Vorsätzen daran zu machen, die Bibel zu entschlüsseln. Doch hat sich aus dem Russellschen Unternehmen ein Apparat entwickelt, der weltweit Menschen unter das geistige Joch des Irrtums schlägt. Das Wachtturm-System wird der Botschaft der Bibel nicht gerecht.
Die Zeugen Jehovas haben mit ihrem Bibel-versteh-System eine Jehova-Theologie entwickelt, die es den Menschen verbietet, Jesus anzubeten. Die Begründung lautet: Jesus ist nur ein Untergott und es wäre Götzendienst und Vielgötterei, wenn man ihn anbetet. Dies ist eine der Kernaussagen der Zeugen Jehovas, mit der sie natürlich sehr vorsichtig umgehen, um Interessierte nicht zu verprellen.
Es gibt eine Bibelstelle, die die gesamte Wachtturm-Theologie mit einem Schlag zerlegt. Selbst wenn Sie nicht an Gott glauben, können Sie zu einem Zeugen Jehovas gehen und ihn darum bitten, einmal Johannes 5, 23 aufzuschlagen. Mit dieser Aktion tun Sie ein gutes Werk! Weitere Argumente sind nicht notwendig und Sie benötigen keine weiteren Kenntnisse, um einem Zeugen Jehovas nachhaltig zu helfen! Es reicht, wenn Sie den betreffenden Menschen freundlich anlächeln. Denn Sie können sich darüber gewiss sein, dass Sie diesem Menschen wahrscheinlich den größten Dienst erwiesen haben, der ihm in seinem Leben getan werden konnte.
Johannes 5, 23 gibt Jesus Christus in wörtlicher Rede wieder. Das betont die Direktheit und die Tragweite der Worte.
Diese wenigen Worte Jesu Christi widerlegen die gesamte Wachtturmtheologie, nach der Jesus nicht angebetet werden darf. Denn die WT-Speziallehre ist vom Anbetungsverbot gegenüber Jesus Christus zentral abhängig. Mit dieser Aussage, die von dem Mann gemacht wurde, der sich für uns alle ans Kreuz schlagen ließ, ist das gesamte Bibel-versteh-System der Wachtturmgesellschaft auf einen Schlag widerlegt. Denn die Zeugen Jehovas haben sich mit ihrem Bemühen um den zentralen Punkt des Christseins herumgedrückt. Sie haben mit ihrer langjährigen geistigen Ausübung des wachtturmspezifischen Glaubens das Ziel verfehlt. Sie verstoßen ultra-diametral gegen die Worte Jesu und haben ihn verlassen.
Es sind keine weiteren Maßnahmen notwendig, um den Zeugen Jehovas den Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Sie werden erleben, dass sich die angesprochenen Zeugen nicht einsichtig zeigen werden. Die Tragweite ist zu groß! Um zu verarbeiten, dass man von der Wachtturmgesellschaft über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg angelogen wurde, braucht der Betreffende sehr viel Zeit. Sicher wird er auch Wege finden, das Wort Jesu zu ignorieren. Das lässt sich aber nicht ändern. Die Verantwortung dafür liegt dann ganz bei den Zeugen Jehovas selbst.
Aber wenn es sich bei der betroffenen Person um einen Ihnen nahestehenden Menschen handelt, werden Sie natürlich immer wieder daran denken, mit den klaren Worten Jesu zu argumentieren. Sie werden sagen können, dass die Menschen den Vater anbeten und dass der Sohn genau wie der Vater verehrt (nämlich angebet) werden muss, wenn man Jesus Glauben schenken will. Doch die Zeugen Jehovas sind Argumenten gegenüber absolut verschlossen. Selbst wenn sie direkt von Jesus kommen.
Machen Sie sich also klar, dass eine Befreiung nicht erzwungen werden kann. Beten Sie für den betreffenden Menschen. Sicherlich sind Gesprächsversuche nicht verboten. Doch beachten Sie ein vernünftiges Maß, denn die Frustration über einen Menschen, der klar ersichtliche Dinge nicht wahrhaben will, kann einen furchtbar belasten und herunterziehen.
Wenden Sie, wo immer Sie Zeugen Jehovas treffen, die Worte Jesu an. Bitten Sie die Zeugen Jehovas, Johannes 5, 23 laut vorzulesen. Sie tun damit den Willen Gottes.
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