Gespräch mit Gerrit Lösch

Information von Walter N.

In Österreich sind einige Zeugen Jehovas aufgestanden und haben Gerrit Lösch mit einigen Fakten aus der Wachtturm-Religion konfrontiert. Diese österreichischen Ex-Zeugen Jehovas sind nun Zeugen Jesu.

Hier einige Aufzeichnungen über das Gespräch mit Gerrit Lösch:

GESPRÄCH ZWISCHEN GERRIT LÖSCH, S. F., WALTER und ANNA N. am 16.07.2016

BR. LÖSCH BESTÄTIGTE SEINE VOR GERICHT GETÄTIGTE AUSSAGE:

„Der Wachtturm hat und hatte niemals irgendeine Autorität über mich“


KINDESMISSBRAUCH

STRAFEN WEGEN KINDESMISSBRAUCHS-VERTUSCHUNG, BESTÄTIGT VON BR. LÖSCH:
  • 10,5 Millionen in Kalifornien Strafe
  • 13,5 Millionen in Australien, Brüder gingen in Revision
  • Ein Richter verhängte in Kalifornien eine Geldbuße von 4000 USD pro weiteren Tag, an dem die Wachtturmgesellschaft die gerichtlich verlangte Dokumentation über sexuellen Missbrauch an Kindern in ihren Reihen nicht vorlegen würde, und sprach eine deutliche Warnung an die Adresse der Gesellschaft aus.

ZEITUNGSARTIKEL, GELESEN UND BESTÄTIGT VON BRUDER LÖSCH:

Australien: Zeugen Jehovas räumen Vertuschung von Missbrauch ein

Sydney, 27.7.15 (kath.ch) Die Zeugen Jehovas in Australien haben die systematische Vernichtung von Dokumenten über den sexuellen Missbrauch Minderjähriger eingeräumt. Man habe vermeiden wollen, dass die Aufzeichnungen «in falsche Hände fallen», sagte ein Leitungsverantwortlicher der Religionsgemeinschaft, Max Horley, laug australischen Medien am Montag, 27. Juli, vor dem staatlichen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Umgangs mit Missbrauchsfällen.

Seit 1950 seien den Zeugen Jehovas 1006 Fälle von Kindesmissbrauch bekanntgeworden. Alle diese Fälle seien intern behandelt worden, statt sie bei der Polizei anzuzeigen, so Horley. Man sei sich damals nicht bewusst gewesen, dass es sich um ein «kriminelles Vergehen» handle, so Horley. Schon zuvor waren in der Kommission Vorwürfe laut geworden, die Zeugen Jehovas hätten wiederholt übergriffige Verantwortungsträger in andere Positionen verschoben, um Missbrauch zu vertuschen.

Opfer verspottet

Eine früher sexuell missbrauchte Frau sagte laut australischen Medien als Zeugin vor der Kommission, man habe sich bei den Zeugen Jehovas über sie lustig gemacht und ihr selbst die Schuld gegeben, nachdem sie den Missbrauch durch ein Mitglied der Gemeinschaft gemeldet habe. Die Untersuchungskommission zur Aufklärung des Umgangs von Missbrauchsfällen durch Kirchen, Religionsgemeinschaften und weltliche Einrichtungen war 2013 von der damaligen Premierministerin Julia Gillard eingesetzt worden. Im Dezember 2017 sol sie ihren Abschlussbericht vorlegen. (kna)

ZWEITER ARTIKEL, GELESEN UND BESTÄTIGT VON BRUDER LÖSCH:

ZEUGIN JEHOVAS BEKAM KIND VON IHREM VATER

- Es gab Treffen mit den Ältesten. Ich glaube, mein Vater half, sie zu organisieren, und stellte sich ihnen zur Verfügung. Er wollte so gern Ältester sein.

Die 39-jährige Dorte Tveiti erinnert sich immer noch an das erste Mal, als sie von ihrem Vater missbraucht wurde. - Ich hatte ein blaues Kleid mit Perlmuttknöpfen an. Ich war etwa 3 Jahre alt. Es tat schrecklich weh.

Der Missbrauch, zusammen mit Schlägen und seelischem Terror gegen die ganze Familie, dauerte, bis Dorte 13 war.

GEBURT AUF DEM WOHNZIMMERTISCH

Dann gebar sie das Kind ihres Vaters auf dem Wohnzimmertisch. Sie erinnert sich, dass ihr Vater das gesunde, schreiende Kind mit in die Küche nahm.

- Plötzlich war es still. Als wenn jemand einen Knopf gedrückt hatte.

- Niemand hat es ausgesprochen, aber ich weiß, dass mein Vater mein Kind umgebracht hat.

Man fand keine Leiche. Dorte wurde von ihren Eltern angewiesen, niemandem gegenüber etwas über die Geburt verlauten zu lassen. Der Mord war erstmals in den Medien, als Dorte Tveitis Buch Missbrauch. Er nahm mir meine Kindheit im Oktober 2003 herauskam.

Dort beschreibt sie ihre entsetzlichen Kindheitsqualen, und Dortes Schwester untermauert die extreme Gewalt und den Missbrauch.

SYSTEMATISCHER SEXUELLER MISSBRAUCH

Dorte Tveiti war als Kind Zeuge, wie eine Gruppe von bis zu fünf Jehovaführern, Älteste, fünf Kinder vergewaltigten und missbrauchten, wobei sie das Fünfte war.

- Es gab Treffen mit den Ältesten. Ich glaube, mein Vater half, sie zu organisieren, und stellte sich ihnen zur Verfügung. Er wollte so gern Ältester sein.

Noch heute erinnert sich Dorte an die Namen der vier anderen Kinder, die bei den Ältestentreffen, die vier Stunden dauern konnten, zugegen waren. In der Zeit, wo sie zwischen fünf und zwölf Jahre alt war, wurden sie alle regelmäßig missbraucht. Drei der Kinder, heute über dreißig, sind immer noch Zeugen Jehovas.

Was bei diesen Ältestentreffen vor sich ging, wurde dreißig Jahre später der Polizei gemeldet, aber sie haben die Untersuchung abgebrochen, weil seit damals so viel Zeit vergangen ist. Dorte möchte nicht viel mehr sagen. Erst vor wenigen Monaten belästigten Mitglieder ihrer ehemaligen Versammlung ihre Familie mit Briefen, Besuchen und Anrufen.

STUMME ZEUGEN

In Dortes Welt steht der Missbrauch durch ihren Vater an erster Stelle. Aber sie hat es niemandem außerhalb der Familie gesagt. Schweigen war üblich in der kleinen Versammlung in Himmerland.

- Weder ich noch meine Mutter oder meine Geschwister haben jemandem gesagt, dass ich von meinem Vater missbraucht wurde. Teilweise, weil es eine geschlossene Versammlung war, wo Probleme unter den Teppich gekehrt wurden, teilweise, weil wir so viel Furcht vor meinem Vater hatten, der mich eines Tages so schlug, dass ich Blut erbrach, weil ich versucht hatte, einem Lehrer alles zu erzählen.

- Und dann war da die Versammlung, wo solche Dinge stillschweigend akzeptiert wurden. Es gab mehrere, die dasselbe taten.

NIEMAND, AN DEN SIE SICH WENDEN KONNTE

Das Wissen, dass sexueller Missbrauch nicht auf sie beschränkt war, sondern dass es da mehrere Kinder gab, bedeutete, dass sie nicht wusste, mit wem sie reden sollte. Wer in ihrer kleinen Welt wäre für oder gegen Kindesmissbrauch? Und wo konnte sie Trost finden?

- Wie alle anderen besuchte ich die von Jehovas Zeugen veranstalteten Zusammenkünfte dreimal die Woche. Ich konnte nicht verstehen, wie die Ältesten predigen konnten, man müsse gut zueinander sein, wenn mein Vater und andere mich weiter verletzten.

BRIEF AN ALLE VERSAMMLUNGEN IN DEUTSCHLAND IN BEZUG AUF KINDESMISSBRAUCHS-VERTUSCHUNG

Gelesen und inhaltlich bestätigt von Bruder Lösch

JEHOVAS ZEUGEN
IN DEUTSCHLAND
KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS
GRUNAUER STRASSE 104 - 12557 BERLIN - TELEFON ... (nicht lesbar)

4. Januar 2007
SCB : SSE

An die Vorsitzführenden Aufseher
aller Versammlungen in Deutschland

Liebe Brüder,

in den letzten Jahren haben Gegner und Abtrünnige wiederholt versucht, Jehovas wahre Diener durch falsche Behauptungen im Zusammenhang mit Fällen von Kindesmissbrauch zu diskreditieren.

Wie ihr wisst, sind wir stets bestrebt, Jehovas Versammlung rein zu erhalten. Jehova selbst hat uns entsprechende Anweisungen gegeben, wie in solchen Fällen zu verfahren ist. In bestimmten Einzelfällen mag die Anwendung biblischer Maßstäbe dazu geführt haben, dass anderslautende Gebote "obrigkeitlicher Gewalten" nicht immer in vollem Umfang eingehalten werden konnten.

Während wir für gewöhnlich eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen arbeiten, so ist es auch unser göttlicher Auftrag, die Versammlung vor den Anschlägen Satans zu schützen. Diese Anschläge mögen auch in Gestalt von Ermittlungsmaßnahmen, die gegen Jehovas Organisation gerichtet sind, hereinbrechen.

Wir bitten euch daher, in eurer Versammlungsablage nachzusehen, ob ihr noch Unterlagen oder Aufzeichnungen von Ältestenbesprechungen oder Rechtskomiteesitzungen vorliegen habt, die sich mit konkreten Fällen oder Verdächtigungen im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch befassen. Gegebenenfalls mögt ihr auch eure private Ablage in eure Nachforschungen einbeziehen.

Bitte übersendet uns bis zum 1. Februar 2007 sämtliche euch vorliegenden Unterlagen in diesen Angelegenheiten. Es sollten keine Aufzeichnungen im Original oder in Kopie in der Versammlungsablage oder euren privaten Unterlagen verbleiben. Wir werden diese Unterlagen dann gesammelt einer vertraulichen Vernichtung zuführen. Fügt diesen Brief den Unterlagen bei; behaltet keine Kopie in der Versammlungsablage.

Mit euch weiterhin ernstlich bemüht, Jehovas Willen zu tun

Eure Brüder

Jehovas Zeugen in Deutschland

RELIGIOINSGEMEINSCHAFT DER ZEUGEN JEHOVAS IN DEUTSCHLAND K.D.Ö.R, GRÜNAUER STR. 104, 12557 BERLIN

SUBLIMINALS

Definition Wikipedia: Bezeichnet die unterschwellige Darbietung bzw. Wahrnehmung von Reizen. „Unterschwellig“ bedeutet, dass die Schwelle des Bewusstseins nicht überschritten wird, dass also Menschen die ihnen dargebotenen subliminalen Reize nicht bemerken oder sie zumindest nicht diskriminieren (trennen) können; sie sind dem Bewusstsein nicht zugänglich.

SUBLIMINALS IN DER LITERATUR

Vergrößerte Bilder aus der Literatur wurden von Bruder Lösch in die Zentrale mitgenommen und den entsprechenden Abteilungen zur Bearbeitung übergeben. (Stand: 10.09.2016).

Rückmeldung wird abgewartet

BILDER WERDEN ÜBERPRÜFT

Auszug aus dem Wachtturm vom 1. März 1987, S. 15 Abs. 18

Bestätigt von Br. Lösch

Die leitende Körperschaft folgt bis auf den heutigen Tag ähnlichen Richtlinien. Jeder Artikel sowohl im Wachtturm als auch in der Zeitschrift Erwachet! und jede Seite, die Bilder mit eingeschlossen, wird vor Drucklegung von ausgewählten Gliedern der leitenden Körperschaft überprüft. Außerdem sind diejenigen, die bei der Abfassung von Artikeln für den Wachtturm behilflich sind, christliche Älteste, die um den Ernst ihrer Zuteilung wissen.

MUSIK

Br. Lösch wurde nachträglich (10.09.2016) per Mail von Br. S. F. eine Frage bezüglich der Hintergrundmusik des letzten Videos vom RK2016 gestellt. Die Band „Audiomachine“, welche den Hintergrundtitel „Eternal Flame“ komponiert hat, passt nicht zur Einstellung der Zeugen Jehovas zu spiritistischer Musik. Rückmeldung von Br. Lösch offen. (Stand: 11.09.2016)

FREIMAUREREI

Br. Lösch hat bestätigt, dass Br. Russell auf einem Freimaurerfriedhof unter einer großen Pyramide begraben liegt. Er war selbst schon dort und hat das Grab besichtigt. Das Gebäude dahinter mit dem blauen Dach gehört bis heute einer Freimaurerloge (Schottischer Ritus – AASR). Der Weg zum Grab heißt „Masonic Way“ (Freimaurer-Weg).


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Erstellungsdatum: 30.01.2017 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten