An Jesus gläubig

In der Wachtturm-Gesellschaft wird eine Art der Bibellesung gepflegt, die den Sinn des Wortes nicht nur verdunkelt, sondern auch so verdreht, dass abstruseste Ideen scheinbar aus dem Wort Gottes herausgelesen werden können. Um die jeweiligen Erkenntnisse biblisch zu begründen, werden Bibelstellen kreuz und quer miteinander willkürlich verbunden.

Als Gegenbeispiel soll hier einmal ein Bibeltext nach der Volx-Bibel präsentiert werden, um zu zeigen, wie sich der Sinn des Wortes gerade in der flapsigen Jugendsprache auftut:

1. Korinther 1, 17 - 31

17 Ich hab von Jesus Christus nicht die Order bekommen, Leute zu taufen. Von mir möchte er vor allem, dass ich über die Nachricht rede, dass man sein Leben mit Gott wieder in Ordnung bringen kann. Allerdings nicht mit supergelehrten Worten, so dass alle vor mir einen Riesenrespekt haben, denn es kommt nicht auf mich an, sondern auf Jesus.
18 Mir ist schon klar, dass diese Nachricht von der Hinrichtung eines Jesus Christus an einem Kreuz total schwachsinnig klingen muss für die, die es einfach nicht raffen und verloren gehen. Für uns, die wir dadurch gerettet wurden, ist sie aber ein Beweis für Gottes totale Kraft geworden.
19 Gott hat schon früher mal zu dem Thema gesagt: "Für mich ist es wurscht, wie intelligent einer ist, und selbst wenn jemand glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, da steh ich drüber!"
20 Was sollen die schlauen Leute, die Professoren und die Philosophen dazu noch sagen? Gott hat sie furchtbar alt aussehen lassen, ihre Intelligenz bringt ihnen letztendlich überhaupt nichts.
21 Obwohl man überall sehen kann, wie genial Gott eigentlich ist, konnten sie ihn mit ihrem Hirn nicht begreifen. Gott hat eine Lektion, die allen total schwachsinnig erscheint, dazu benutzt, um alle zu retten, wenn sie nur daran glauben würden.
22 Die Juden sind scharf auf Wunder. Die Griechen wollen eine Antwort auf alle Fragen durch die Philosophie.
23 Wir behaupten aber einfach, dass der Sohn von Gott, Christus, für alle Menschen sterben musste! Egal, ob das jetzt für die Juden eine Gotteslästerung ist und für die Griechen einfach nur Blödsinn.
24 Die Leute aber, die von Gott ausgesucht wurden, für die steckt in dem am Kreuz hingerichteten Jesus die radikale Power Gottes und seine Weisheit obendrauf.
25 Was Gott da getan hat, übersteigt das menschliche Vorstellungsvermögen! Was bei ihm als schwach rüberkommt, ist in Wirklichkeit der Megablow schlechthin.
26 Seht euch doch selber mal an, Leute! Die wenigsten von euch können auf eine gute Schulbildung oder eine fette Karriere verweisen, bevor sie Christen geworden sind.
27 Gott hat Bock auf die Leute, die aus der Sicht von Nichtchristen keine besondere Stellung in der Welt haben. Er will die Leute alt aussehen lassen, die meinen, sie wären die Intelligenz schlechthin. Er hat die Loser gewählt, um den Siegern 'ne Niederlage zu verpassen.
28 Er hat Bock auf das, worauf die Welt keinen Bock mehr hat. Die Leute, auf die von allen runtergeguckt wird, sind ihm wichtig. Er will damit die Machtstrukturen auf den Kopf stellen.
29 Niemand sollte mehr in der Lage sein, aufgrund seiner Stellung in der Welt vor Gott den Lauten machen zu können.
30 Gott hat die Möglichkeit geschaffen, dass ihr mit Jesus zusammenleben könnt. Er hat aus Jesus die schlauste Geschichte überhaupt werden lassen! Durch ihn werden wir wirklich frei, durch ihn sind wir okay für Gott trotz unserem Dreck, und durch ihn kommen wir mit Gott überhaupt erst wieder klar.
31 In dem alten Buch steht ja auch schon was da drüber. Ich zitiere: "Wer sich was einbilden will, soll sich auf das was einbilden, was Gott gemacht hat!"

Diese Entscheidung Gottes, die Rettung der Menschen nicht von Intelligenz und guter Organisation, sondern ausschließlich vom Glauben abhängig zu machen, widerlegt die Grundintention der Wachtturm-Gesellschaft auf einen Schlag. Während Paulus hier für alle Zeiten das Augenmerk auf die Unmöglichkeit lenkt, Gott mit menschlicher Intelligenz zu erkennen, bauen die Zeugen Jehovas fleißig an einem Denkgebäude, das sich möglichst unter Umgehung der Person Jesu zum Königreich Jehovas hoch rechnet. Als sie mit ihrer menschlichen Ausrichtung das Bibelstudium zum A und O der Erkenntnis der Wahrheit erhoben, ignorierten sie geflissentlich diese Bibelstelle, in der Paulus für alle leicht verstehbar skizziert, auf welche Weise Gott selbst die Erkenntnis der Wahrheit für uns bereithält.

Wie der Druide, der Zauberer, der Magier aus allerlei merkwürdigen Zutaten einen Trank braut, von dem er wundersame Kräfte erwartet, so basteln die Zeugen Jehovas aus Fragmenten der Bibel eine Gedankenkonstruktion, die an Jesus vorbei der Weg ins Königreich Jehovas sein soll. Durch diese (menschlich sicherlich intelligente) Mixtur von Gottes Wort mit höchst menschlichen Nebengedanken alter Ordnung entsteht in der Wachtturm-Gesellschaft eine Lehre, die als Beweis für ihre Unlauterkeit zielsicher Jesus ignorieren muss. Seine rettende Kraft, die jeder Mensch nach seinen Worten im Glauben ergreifen kann, spiegelt sich in der Lehre der Zeugen Jehovas nur noch matt in einem reinen "Für-wahr-Halten" seiner Rettungstat. Doch die Kraft muss ihm genommen werden, damit die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft als wirkliche Rettung überhaupt gelten kann.

Die Wachtturm-Gesellschaft nimmt Jesus die Kraft, indem sie ihn als einen Engel darstellt. Als Engel kann Jesus nicht selbst retten, sondern nur eine Art Leistung ins Spiel bringen, die nur eine unter vielen ist. Sie reicht für die Zeugen Jehovas zur Rettung nicht aus, sondern sie muss mit Eigenleistung der Gläubigen verquickt werden, um im System der Wachtturmgedanken tatsächlich eine rettende Funktion zu erwerben. In diesem Zusammenhang bleibt bei den Zeugen Jehovas tatsächlich nur noch eine Art Wertschätzung übrig, die sie Jesus entgegenbringen. Und selbst diese Wertschätzung Jesu ist auf eine Wertschätzung nur seiner Tat des "Loskaufsopfers" reduziert.

Während nach Paulus der Glaube an Jesus selbst rettet, ist bei der Wachtturm-Gesellschaft die reine Leistung dieses Jesus nur eine Komponente im Rettungssystem. Jesus als Person findet bei den Zeugen Jehovas keine Verehrung. Er darf nicht angebetet werden, denn er ist ja nur ein Engel.

Nicht die Annahme, er sei nur ein Engel, ist der wirkliche Fehler, die listige Falle in der Lehre des Wachtturms, sondern der böse Trick besteht in der Loslösung von der vollkommenen Rettung durch Jesus selbst. Indem sie ihm weitere Notwendigkeiten hinzufügen, die vom Zeugen Jehovas erfüllt werden müssen, um ins Königreich zu gelangen, missachten sie Gottes Entscheidung, dass nur der Glaube an Jesus zur Rettung ausreichen soll.

Das einst wohl ernstgemeinte Bibelstudium verführte die Bibelforscher dazu, sich ganz auf ihr menschliches Verständnis zu verlassen und die Bibelstellen zu verdunkeln, die klar darauf hinweisen, das menschliche Erkenntnis niemals zu Gott führen kann. So bleibt ihnen nichts anderes übrig als die brave Lektüre der bunten Wachtturmhefte, die straff organisierte Gemeinschaft unter der Leitung eines menschlichen Gremiums und der Selbsttrost in geschäftsmäßiger Teilnahme an Kongressen.

In allen Bereichen des Lebens der Zeugen Jehovas steht Jesus nicht im Mittelpunkt. So spürt man auf den Versammlungen der Zeugen auch nicht seine Kraft. Als Ersatz zelebrieren die Zeugen in ihren Zusammenkünften eine merkwürdige Mischung aus angestrengter Disziplin und einer Portion selbstgemachter Freundlichkeit und Offenheit. Dass diese "Freude" und "Glaubensgüte" nicht von Gott gewirkt sind, erkennt jeder Christ, der sich diesen Versammlungen nähert.

Auf genau dieser selbstgemachten Ebene bewegen sich die guten Werke der Zeugen Jehovas. Während im Leben eines an Jesus Christus Gläubigen die Früchte (also die guten Werke) durch Jesus selbst kommen (wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn), bewegen sich die Taten der Zeugen Jehovas auf der rein menschlichen Ebene. Sie sind wie Heimwerker, die sich etwas zurechtbasteln, um das Unmögliche vollbringen zu können. Wovon die Bibel spricht, dass es nur durch die Inanspruchnahme der persönlichen Kraft Jesu kommen kann, das basteln die Zeugen Jehovas sich selbst.

Als Petrus sich weigern wollte, von Jesus die Füße gewaschen zu kriegen, sagte Jesus offen: "Wenn du dir von mir nicht die Füße waschen lassen willst, hast du kein Teil an mir." Die Zeugen Jehovas können sich gar nicht von Jesus die Füße waschen lassen, denn sie haben keine Gemeinschaft mit Jesus. Sie können ihn weder bitten, noch in ihr Leben aufnehmen, sie können sich von ihm nicht führen lassen, sich nicht retten lassen. Und die Füße waschen lassen auch nicht. Denn dann müssten sie mit Jesus in handfeste Berührung kommen. Diese Berührung ist jedoch bei der Wachtturm-Gesellschaft tabu. Denn der Jesus, der mit dem Menschen direkt in Verbindung steht, hat in der Watchtower-Society keinen Platz.

Er kann bei den Zeugen Jehovas auch niemals diesen Platz einnehmen, weil just in diesem Moment die Absurdität der Wachtturm-Gesellschaft klar wäre. Wenn sie Jesus, wie er in der Bibel verkündet wird, ernstnehmen würden, wäre das das sofortige Ende der Organisation Watchtower. Dann würde auf einen Schlag klar, dass sämtliche selbst angeeigneten Vermittler-Funktionen der Wachtturm-Gesellschaft unsinnig und nur Jesus selbst geraubt sind. Denn es gibt nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen.

Die wahre Intention der Wachtturm-Gefolgschaft liegt in der Ablehnung des rettenden Jesus und die Verschiebung der Rettung auf geschäftiges menschliches Tun und Machen. Das tägliche vereinsmäßige und geschäftige Treiben verleiht eine ganze Menge Trost und Ablenkung. Das ist für den fleischlichen Menschen die bessere Lösung. Der unbequeme Glaube an die Rettung durch Jesus bringt eben nicht den Effekt, jederzeit selbst am Glaubensgebäude basteln zu können, sondern man muss sich auf Jesus verlassen und auch Glaubenstäler durchschreiten. Man ist auf ihn angewiesen.

Dieses Angewiesen-Sein auf Jesus kann nur jemand aushalten, der im Glauben an Jesus die Kraft Jesu erfahren hat. Aber genau diese Kraft ist bei den Zeugen Jehovas nichts.


Kommentare
01
Jeder Zeuge Jehovas oder auch glaubensmüde gewordener Katholik sollte sich einmal, wenn er sich doch mal die Zeit nimmt, auf einen Spaziergang begeben und die Wunder und gemachten Werke in der Natur, die Gott durch und für seinen Sohn gemacht hat, in Augenschein nehmen und, da wird es für ihn ganz wichtig, über obige Aussage ernsthaft nachdenken!

Da steht geschrieben: Gott hat alles für und durch seinen Sohn geschaffen! Es tut sich da die unmissverständliche Aussage vor uns auf: Vor undenklichen Zeiten beschloss Gott, seinem einziggezeugten Sohn alle Herrschaft über Alles und Jeden zu geben. Selbst Satan wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts darüber, eben weil er da noch gar nicht existierte. Er wurde später von Jesus gemacht wie die übrigen Engel auch. Die alleinige übergeordnete Tatsache war gerade die der Herrschaft des Sohnes Gottes, das heilige Geheimnis, und die innigste Beziehung des Sohnes, des Jesus, zu seinem und aller Vater: Gott!

Jesus hat nie die universelle Vaterschaft Gottes in Frage gestellt, sondern auch für uns diese als Hauptkriterium ins Mustergebet gestellt. Wie alle weltfixierten Religionen, Gesellschaften und mit Menschenhand erdachten und gebauten Kirchen und Königreichssäle dieser Welt stellt sich für den Christen, der in dieser Welt lebt, hier nie die Frage, ob er etwas für seine Rettung aus eigener Kraft dazutun könnte oder ob er den göttlichen Mitschöpfer auch nur mit dem kleinsten µ beiseite schieben könnte; wie kann ein Würmlein Mensch, aber doch als Freund und Sohn Gottes auserkoren, das vollendetste und einzigartigste Geheimnis seines Schöpfers in Frage stellen! Da es ein Geheimnis war und bis zu dem großartigen Moment der Opfergabe Jesu auch eins bleiben sollte, haben Menschen zu keinem Zeitpunkt das Recht, dieses alles in Frage zu stellen oder an etwas anderes als den alleinigen (gekreuzigten) Jesus zu glauben! (So denn sie gerettet werden wollen.)

Mir fielen einmal in einer melancholischen Stunde mit Nachsinnen und Betrachten zwei einfache, aber schöne Vergleiche ein: Nach einer langen Nacht erleuchtet der Himmel im beginnenden Tageslicht und am Horizont rotglühend auf, dann erscheint der riesig leuchtende Feuerball und dein Gesicht erglüht im beginnendem Sonnenschein. Auf dass sich nie eine Wolke dazwischenschieben möge!

Auch erkennst Du sicher Dein Gesicht im Spiegel wieder und hast (manchmal) Freude daran! Gelingt Dir das auch, wenn Du dieses mit einem Tuch verhängst? Jeder, der versucht, etwas zwischen Christus Jesus und Dich dazwischen zu schieben, wird den Zorn Gottes zu spüren bekommen! Denn durch und für Jesus sind alle Dinge ins Dasein gekommen und durch diesen Jesus werden wir im Glauben erettet!

Kannst Du, Zeuge, Dein Gesicht noch im Spiegel erkennen und kannst Du, Katholik, einen schönen Sonnenaufgang noch genießen?

Rudolf [15.01.2008]
02
Zitat: »Selbst Satan wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts darüber, eben weil er da noch gar nicht existierte. Er wurde später von Jesus gemacht wie die übrigen Engel auch.«

Wir hörten, wie Gott spricht: ICH bin ein unbegrenztes FEUER der Liebe, Ich bin daraus ein unzugängliches LICHT der Weisheit und ICH bin in Meiner Allmacht KRAFT ... indem uns Gott Selbst ein Bild und Gleichnis Seines Wesens vorstellbar schafft.

Wie leicht können wir verstehen, es muß das Licht vom Feuer ausgehen, gleichwie die Weisheit aus der Liebe hervorgeht als das Wort von Ewigkeit und ebenso, wie ein Sohn vom Vater ausgeht, der Seine Botschaft überbringt. Doch bei Gott ist (vor) im Anfang der Schöpfung das Wort und das Wort ist in Ihm und ist Gott Selbst. Und durch das Wort ist alles geworden unter dem höchsten Thron, sinnbildlich also durch Gottes Weisheit im Wort als der Liebe Sohn ...

Gott hat nur ein höchstes Geschöpf aus Seiner Liebe hinausgestellt, Sich Selbst zum Ebenbilde offenbar, das nun das Aufnahmegefäß Seines Liebekraftstromes, Seines Lichtes sein sollte und folglich gleich Ihm mit den höchsten Fähigkeiten ausgestattet war. Es konnte aus seinem freien Willen und mit Gottes Liebekraft gleich Ihm erschaffen und gestalten und in höchster Liebe entbrannt mit Ihm über die Schöpfungen und Geschöpfe walten.

Luzifer, der Lichtträger aber wurde stolz und überheblich, als er sich selbst mächtig nennt, obwohl er sich als nur Empfänger der Kraft aus Gott erkennt und ein falscher Gedanke bricht sich Bahn, denn bald glaubt er sich gar mächtiger als Gott und vorenthält den Geschöpfen, die aus seinem Willen und Gottes Kraft hervorgegangen waren, die Existenz des Schöpfers und Vaters in seinem Wahn, daß er Anbetung für sich begehrt und die Sünde bis ins unendliche steigert und vermehrt ...

So wurde im höchsten und schönsten Lichtwesen Gottes die Lüge aus dem freien verkehrten Willen geboren, und das lieblos und daher ungöttlich gewordene Gefäß der Liebe Gottes, Sein Ebenbild verkehrte sich ins Gegenteil und ging samt ihm hörigen Anhang unzähliger urgeschaffener Geister verloren.

Das Lieblose und darum Böse ist also niemals aus Gottes Willen und Seinem Wort hervorgegangen, sondern ist allein Folge des verkehrt-gerichteten freien Willens offenbar und darin begründet, daß Gott in Seinem alles-umfassenden Urlichte den sich darin befindlichen Geschöpfen nicht schaubar war. Die unbegreifliche Größe der Schuld liegt aber darin, daß sowohl Luzifer wie auch die Geschöpfe im höchsten Erkenntnislicht standen und darin, daß sie Gott als das WORT allezeit inwendig in sich selbst vorfanden ...

Doch ist ebendieser freie Wille als das Merkmal ihrer Göttlichkeit zu beschreiben und Gott stellt sie vor die Probe, würden sie aus freiem Willen auch in der Entscheidungsfrage, wem sie angehören wollen, bei Ihm verbleiben?

Denn Gott erschuf Sich keine Marionetten, die Er durch Seinen Willen zwingt, aber Er sah voraus, daß Er sein Ziel dennoch erreichen würde, weil es das Geschöpf nun aus freiem Willen auf dem Wege der Rückkehr zur Gottes-Kindschaft bringt. Und deshalb hinderte Seine Weisheit Luzifer nicht daran, denn alle würden als KINDER heimkehren, die Gott Sich trotz Seiner Allmacht nicht erschaffen kann. Und ob auch Gott nun einen erbitterten Gegner in Satan hat, so muß ihm das Böse dennoch dienen zur Vollendung Seiner Geschöpfe in der Tat ...

lieb grüß

schlicht_Rolf [02.07.2008]
03
Lieber Rolf, Dichtkunst ist was feines. Aber manchmal sind profane Worte näher an der Wahrheit. Ich bitte dich, nimm Abstand vom selbstverliebten Verstehen und poetischen Verarbeiten. Wenigstens ein kleines Stück weit.

Dein Satz "Und deshalb hinderte Seine Weisheit Luzifer nicht daran, denn alle würden als KINDER heimkehren, die Gott Sich trotz Seiner Allmacht nicht erschaffen kann" ist nicht dazu geeignet, den Menschen Jesus näher zu bringen. Denn Jesus schafft sich aus Steinen Jünger, wenn er will. Mein lieber Mann! Erkenne die Gefahr, die darin besteht, das alles zu hochgestochen auszudrücken.

Vorschlag:

Und deshalb hinderte Luzifer Gottes Weisheit nicht! Denn Gott hat allen Menschen den Weg eröffnet, zu ihm zu kommen. Wer sein Angebot nicht annehmen will, den wird Gott nicht dazu zwingen - trotz seiner Allmacht.

Also, komm mal wieder auf den Teppich. Wir wollen hier die Leute nicht vollsülzen, sondern Jesus dienen.

Ganz liebe Grüße,

dein Bruder [03.07.2008]

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Erstellungsdatum: 29.04.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten