Haben Zeugen Jehovas
eine Beziehung zu Gott?

Mit wem sprach Adam im Paradies?

Die Kapitel Genesis 2 und 3 sprechen von der Schöpfung des Menschen und von der direkten Kommunikation, die Adam mit seinem Schöpfer im Garten Eden hatte. Genesis 2, 15 und 16 zeigen, dass, nachdem Adam geschaffen worden war, ihn Gott nahm und ihn in den Garten Eden setzte. Dort gab Gott Adam Anweisungen, die als Grundlage für ihr Verhältnis lebenswichtig waren.

Die Bibel berichtet: Als Adam gesündigt hatte, indem er die Anweisungen Gottes nicht beachtete, kam Gott persönlich, um mit Adam und Eva über ihre Sünde zu sprechen. Genesis 3, 8 - 11 berichtet uns, dass Adam und Eva die Stimme Gottes hörte, als dieser in dem Garten umherging, und so versteckten sie sich vor der Anwesenheit Gottes. Als Gott den Menschen rief, antwortete Adam: "Ich hörte deine Stimme im Garten, und ich fürchtete mich, denn ich bin nackt, und ich versteckte mich."

Obwohl uns die Bibel ganz klar darüber unterrichtet, dass Adam ein persönliches Verhältnis zu Gott im Garten Eden hatte, verweigert der Wachtturm die Anerkennung des Tatbestandes, dass Gott direkt mit Adam sprach.

Laut dem Wachtturm vom 1. August 1995, Seite 13, sprach Gott nicht direkt mit Adam. Der Wachtturm sagt, dass Gott wohl mit Adam direkt hätte gesprochen haben können, wenn er dies gewünscht hätte, dass er dies aber nicht tat. Stattdessen sagt die Wachtturm-Gesellschaft, dass es wahrscheinlich der vormenschliche Jesus war, der zu Adam ging und mit ihm sprach. Der Wachtturm bestreitet aber, dass Jesus der allmächtige Gott ist und damit bestreitet er grundsätzlich, dass der Mensch überhaupt ein direktes Verhältnis zu Gott haben kann. Warum ist dies so wichtig?

Die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft, deren zufolge sich der allmächtige Gott nicht direkt mit Adam verständigte, setzt zwei hochproblematische Tatbestände in die Welt:

  1. Erstens widerspricht die Wachtturm-Gesellschaft der klaren biblischen Aussage in Genesis 3, 10, dass Adam persönlich die Stimme Gottes hörte.
  2. Zweitens konstruiert die Wachtturm-Gesellschaft eigenmächtig einen Zustand, der dem durchschnittlichen Zeugen Jehovahs ein direktes Verhältnis zu Gott verweigert.

Nur eine spezielle Kategorie von Zeugen Jehovahs, die als die 144.000 proklamiert werden, können ein direktes Verhältnis zu Gott haben. Nur für diese spezielle Kaste ist Gott der als "Vater" bekannte Gott. Dies entspricht dem Wachtturm vom 1. August 1995, Seite 13.

Hat der Zeuge Jehovahs ein direktes Verhältnis zu Gott?

Für die Zeugen Jehovahs besteht ihr "Verhältnis" zu Gott nicht aus ihrer Liebe für ihn oder aus ihrem Wunsch nach Kommunikation mit ihm. Ihr "Verhältnis" zu Gott hängt nur von ihrem Verhältnis zur Watchtowerorganisation ab. Sobald der Zeuge Jehovahs die Sicherheit dieser Wachtturm-Organisation aus irgend einem Grund verlässt, wird diesem gesagt, dass er sein "Verhältnis" zu Gott verloren hat. Kein Zeuge Jehovahs kann jemals ein "Verhältnis" zu Gott ohne diese spezielle Wachtturm-Gesellschaft haben.

Die Wachtturmlehre stellt Gott als jemanden dar, der sich selbst von denen distanzierte, die er geschaffen hatte. Dieser von der Wachtturm-Gesellschaft konstruierte Gott ist erheblich anders als der aus der Bibel bekannte Gott, der aus seiner persönlichen liebevollen Motivation heraus sich aufmacht, seine verlorenen Kinder zu suchen. Über hundertmal in den Evangelien lesen wir "Vater". Dies ist die Enthüllung des Neuen Testaments über Gott. Der "entfernte JHWH" des alten Testaments ist der nahe vertraute Vater des Neuen Testaments.

Englische Ursprungsseite

Jesus ist der Menschheit als der größte Revolutionär aller Zeiten begegnet. Selbst wenn er nur mit einem alten Missverständnis aufgeräumt haben sollte, sind die Auswirkungen seiner Person weltumspannend und Mark und Bein durchdringend. Sein Wirken und Wollen veränderte die Welt grundlegend und gab den Menschen ein neues Licht, das unumstößlich der Weg zu Gott ist.

In dieser Welt-Situation hat der Widersacher harte Nüsse zu knacken. Wenn wir uns in die Situation Satans hineinversetzen, müssen wir erkennen, dass Satan ein Spieler ist, der die Partie schon überdeutlich verloren hat. Seine Niederlage ist unabwendbar, das Spiel ist für ihn verloren. - Doch was macht er? Er gibt die Partie nicht auf, wie ein guter Sportsmann dies tun würde, denn dies ist seine letzte Partie überhaupt. Mit dem Ende dieser Auseinandersetzung tritt für Satan eine grundlegende Veränderung ein. Seine derzeitige Existenz wird beendet.

Dies ist für Satan eine schlimme Situation! Denn er kann von seinem Wesen her nicht nach anderen Auswegen suchen. Er ist in seiner ganzen Substanz darauf angewiesen, sein von ihm konstruiertes Recht zu behalten und die Kraft und das Wesen seines Gegenspielers zu vernichten. Und obwohl ihm der Ausgang seines Projektes sonnenklar ist, entscheidet er sich wie die Nazis, noch so viel Substanz wie möglich zu zerstören, so viele Menschen wie möglich in den Tod zu reißen und so viel erwiesene Schuld wie möglich zu leugnen.

Das Allerschlimmste für Satan ist die Gnade und die Liebe. In diesen beiden Faktoren ist die Kraft seines Gegenspielers ganz furchtbar aufs Spielfeld getreten und hat die Stellungen Satans weitgehend zermetzelt. Der damit verbundene Verlust des gesamten Krieges ist aber für Satan noch lange kein Grund, das Spiel zu beenden. Seine einzige Möglichkeit, dem eigenen Unwesen treu zu bleiben, besteht im verzweifelten Kampf gegen Jesu Übermacht der Liebe.

Deshalb versucht Satan, das Vorhaben Gottes an der Wurzel zu packen. Zum Glück für Satan ist diese überwältigende Wendung auf dem Schachbrett des Lebens an den Glauben der Menschen gebunden. Derjenige, der Gottes Willen (Jesus) nicht annimmt, geht trotz der alle Siege erringenden Liebe Gottes verloren. So kann Satan notwendigerweise nur noch da Erfolge verzeichnen, wo er den Menschen den Plan Gottes erfolgreich als Unsinn verkaufen kann.

Wenn die Nazis der Menschheit nicht vorgeführt hätten, wie sie trotz ihrer offensichtlichen Niederlage nicht daran dachten, ihr Verhalten zu ändern, könnten wir Satan in seiner eisernen Entscheidung gegen Gott nicht verstehen. Aber so können wir nachfühlen und es für möglich halten, dass Satan aufgrund seines So-Seins nicht anders kann und will.

Satan hat sich einen riesigen Bauchladen an Taktiken umgeschnallt, mit denen er die Menschen von Jesus fernhält. Denn Jesus ist die von Gott gewollte Verkörperung der Rettung. Der Mittelpunkt der satanischen Denke ist die Verharmlosung und das Herunterspielen dessen, was Jesus in der Welt eingerichtet hat. Wenn Satan auch schon das Gesamtspiel verloren hat, so tröstet er sich doch noch, indem er wie die Nazis so viele wie möglich mit in den Tod reißt.

In der Argumentation der Wachtturm-Gesellschaft ist eines immer wieder auffällig: Sie bastelt permanent und mit einer ungeheuren Energie daran, die für jeden Menschen im Glauben an Jesus frei zugängliche Gnade zu verstellen. Genau wie die kleinen Filme im Kinder-Fernsehen suggeriert sie den Menschen immer wieder neu, dass man schon irgendwie eine Lösung findet, die bösen Geister zu vertreiben oder das Schicksal zu besänftigen. Der Mensch und seine Zuverlässigkeit und Güte werden immer wieder in den Vordergrund gestellt, damit die Verlorenheit des Menschen nicht sichtbar wird. Denn wenn der Mensch seine Verlorenheit erkennt, erkennt er auch die Gnade, die uns in Jesus zuteil wurde.

Was kann uns Menschen vor so etwas schützen?

Außer Jesus ist kein Mittler zwischen Gott und den Menschen. Außer Jesus gibt es für den schlauesten und selbstbewusstesten und reichsten und schnellsten und mutigsten unter den Menschen keine Hilfe! Keine Geduldsprobe, keine Geschicklichkeitsprüfung, kein Glaubens-TÜV, kein Sakrament, keine Lithurgie, keine Esotherik, keine Jungfrauenparadieslehre kann den Menschen helfen. Sämtliche "Ismen" (Sozialismus, Neoliberalismus, Humanismus usw.) versagen im Kampf, der seit Jesu Auftritt sichtbar geworden ist. - Es gibt nur die (wenn auch anfänglich vorsichtige, misstrauische, distanzierte oder magisch motivierte oder unter Leidensdruck begonnene) Hinwendung zu Jesus. Egal, aus welchen situationsbedingten Gründen der Mensch sich an Jesus wendet, er wird nicht enttäuscht werden. Das Fantastische an Jesus ist, dass er in dieser persönlichen Hinwendung zu ihm niemanden fallen lässt.

Zeuge Jehovas! Der ganz besondere Trick Satans ist es, dir zu suggerieren, du befändest dich auf dem schmalsten Weg, den man sich denken kann. Doch die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft hat fundamentale Parallelen mit dem Islam, mit der Katholischen Kirche, mit der modernen Wirtschaftswissenschaft und vielen anderen Traurigkeiten der menschlichen Geschichte. Solange du dich weigerst, Fakten zur Kenntnis zu nehmen, die allen Menschen offenstehen, bist du sicherlich der Wachtturm-Gesellschaft treu.

Aber die Wachtturm-Gesellschaft trinkt an der Brust Satans.


Kommentare

01
Kann es sein, dass die Menschen aus Angst wegen ihren Sünden sich nicht mehr direkt mit Gott unterhalten und sich deshalb verstecken, wie in dieser alten Geschichte? Sagen sie deshalb, Jesus sei nicht Gott, so dass sie nicht mit ihm sprechen müssen und sie sich vor ihm verstecken können? Sprechen sie deshalb mit einem Gott, den sie Vater nennen, aber nicht mit dem Sohn?

Woher weiß man so genau, dass es der eine Gott ist und nicht der andere, der von sich behauptete, er wäre ein Gott?

Warum kam Jesus auf die Erde und viele seiner Worte haben die Menschen noch? Sind die Worte des Herrn Jesus denn nicht die schönsten Worte und wir können deshalb aus unseren Verstecken rauskommen und aus diesen Grund mit dem Herrn Jesus reden?

Woher wollen wir wissen, dass Jesus nicht der Gott ist, mit dem wir reden sollen. Hat er sich nicht als Hirte bezeichnet und wir sind die Schafe? Ist das denn nicht so was wie Vater und Kinder?

Es fällt auf jeden Fall leicht, mit Jesus zu reden, selbst wenn wir Sünden gemacht haben und uns eigentlich verstecken sollten. Jesus antwortet auch heute noch, wir müssen uns nur die Zeit nehmen und uns mit ihm unterhalten. Wir könnten ihn ja fragen, wer der wahre Gott, Vater im Himmel ist. Nur zur Sicherheit. Er soll ja der Sohn Gottes im Himmel sein.

Namenlos [07.03.2008]
02
Treffend hat Jesus gesagt, dass die Menschen, die keine Liebe zu ihm im Herzen haben, sich wie getünchte Gräber anhören. (Das bemerkte ich, wenn ZJ von Jesus sprachen.)

Namenlos [08.03.2008]
03
Wahre Geschichte und selbst erlebt: Stolz sich brüstend ob ihrer nur schwer zurückgehaltenen Liebe bemerkte meine Schwiegermutter, wie sie am liebsten einer Schwester aufmunternd auf den Rücken geklopft hätte, die - schon längere Zeit "ausgeschlossen" und daher nicht beachtet noch gegrüßt sich im Jahr der Reue still um Wiederaufnahme bemüht auf die letzte Reihe gesetzt hatte, um dem Gefasele vorn auf der Bühne zu folgen. Aber, so die Fanatische weiter, geschehe es ihr recht, denn wer gesündigt hat, muss bestraft werden! (Sie wusste nicht einmal, weswegen die Schwester ausgeschlossen wurde.) Es genügte ihr zu wissen, dass die Ältesten so beschlossen hätten. Im übrigen eine, die ihre Kinder auch sterben lassen würde wegen Bluttransfusionsverweigerung und sie auf dem Altar Jehovas opfern würde! Menschenopfer? Nein, so kann man es nicht sagen, man will sich ja nur nicht gegen Gott stellen.

Noch Fragen??????

Ein Christ [10.03.2008]

PS: Sie liebt ihre Kinder über alles, aber Jehova geht vor! Noch Fragen?????? Liebe bei Jehovas Zeugen? Noch Fragen??????

P.PS: Der treue und verständige Sklave wüsste schon, was er tut, wenn nicht, so würde er zur Verantwortung gezogen werden von Gott Jehova. Noch Fragen?????? Kein Wort von Jesus, unserem König und Heiland, kein Wort zu unserer eigenen Verantwortung und Rechenschaft!

P.P.PS: ... treffend hat schon der Herr zu euch gesagt ... Heuchler, Otternbrut, aus eurem Vater dem Teufel seid ihr ausgegangen ...!
04
Liebe Christen,

ich kann euch hier gut folgen. Aber Fragen habe ich trotzdem noch. Wenn ihr Recht damit habt, daß der Teufel die Z.J. als Dummenfang benutzt, paßt ja die konsequente Haltung überhaupt nicht dazu. Denn die Methode des Teufels arbeitet doch genau anders herum. Er hat doch die ersten Menschen damit geködert, daß sie die Gebote Gottes nicht halten müssen. "Sollte Gott wirklich gesagt haben, Ihr dürft nicht ...?" Hat nicht der Teufel Jesus versucht durch das Angebot "Sei gütig mit dir, das geschehe dir nie ... !"
Eine konsequente Haltung findet man bei allen. Der Nationalsozialismus ist voll davon, islamischer Terrorismus ist konsequent, die Vergötterung des freien Marktes wird trotz Finanzkrise konsequent durchgeführt, die katholische Inquisition ist konsequent. Die konsequente Haltung der Zeugen Jehovas als positives Merkmal hinzustellen, ist selbst ein konsequenter Angriff Satans auf Jesus Christus. Denn bei Jesus gibt es nur eine konsequente Haltung, nämlich die Erkenntnis, dass wir Menschen kein Mittel haben, ohne Jesus geheiligt zu werden. Jesus ist derjenige, der den Glauben beginnt und vollendet. Er, der bis in den Tod konsequent war, schenkt uns seine Konsequenz, damit wir aus ihm leben dürfen. Das Leben aus Jesus ist keine Vereinsmeierei, zu der man konsequent stehen müsste oder könnte. Das Leben aus Jesus ist kein Parteiprogramm, keine medizinische Anwendung, die man konsequent durchführen muss, um geheiligt zu werden. Die einzige Konsequenz, die uns Christen übrigbleibt, ist einzusehen, dass Jesus als einziger das Gesetz konsequent erfüllt hat und uns an diesem Verdienst teilhaben lässt, ohne dass er von uns Konsequenz fordert. Er fordert lediglich den Glauben an seinen Namen. Dadurch ist er Erlöser, dass er uns nicht in eine weitere religionistische Aufgabe stürzt, sondern uns von allen Lasten dieser Welt befreit. Eine dieser Lasten ist die menschliche konsequente Haltung, mit der man glaubt, sich Gottes Heil erarbeiten zu können.
Der Teufel macht es seinen Kindern doch leicht. Er verlangt doch keine Treue zu Gott und seinen Geboten. Warum sollten sich die Z.J. damit unbeliebt machen, ihren Leuten solche Härten abzuverlangen? Warum isolieren sie reuevolle Sünder und dann noch so lange? Ich finde das zwar auch alles unmöglich übertrieben, aber es macht mich auch mißtrauisch, weil ich mir sage, daß ist eigentlich nicht des Teufels Art. Der verführt mit zuckersüßer Stimme die Menschen dazu, Gehorsam zu meiden und die Gebote zu übertreten.
Nicht des Teufels Art? Oh doch, Karin! Gerade die Ersatzhandlung der konsequenten Härte, die den wahren Glauben ersetzt, befriedigt die Menschen hochgradig. Das ist der wahre Zucker, den sie sich verabreichen lassen, dass sie in der harten Haltung etwas hochhalten, was sie für richtig halten. Nichts anderes passiert in allen faschistischen Gruppierungen der Welt. Deswegen ist es sogar absolut notwendig, dass Gott uns nicht durch konsequente Religionsdurchführung rettet, sondern durch den einfachen Glauben an den Namen Jesus. Denn in allem anderen würden wir nur faschistoide Züge entwickeln wie der Rest der Welt.
Ihr habt auch sicher Recht damit, wenn ihr fragt, wo bleibt denn bei den Z.J. Jesus. Aber was mich bei euch mißtrauisch gemacht hat, ist der ausschließliche Bezug auf Jesus, sodaß ich mich frage, wo bleibt denn bei euch Gott? Ich höre oft den ERF-Rundfunk und mir ist aufgefallen, daß alle Gebete an Jesus gerichtet sind und Gott ist immer Jesus. Da frage ich mich, wo bleibt die Ehre für den Vater, den Schöpfer? Ist das nicht genauso einseitg wie Jehova bei den Zeugen?
Lies mal bitte das erste Kapitel des 1. Korintherbriefes. Da kannst du nachlesen, was uns die ganze Welt in ihrem So-Sein offen ins Gesicht schreit: Weil die Welt Gott in ihrer eigenen Weisheit nicht erkennen wollte, hat Gott entschieden, alles Heil auf den Namen Jesus und den ehrlichen Glauben an ihn zu setzen. Jesus erfüllt nicht nur das Gesetz, sondern alles, was zwischen uns und Gott passiert. Deshalb hat ja der Teufel auch ein so großes Interesse daran, die Gottheit Jesu zu bestreiten. Sobald Jesus wie bei den Zeugen Jehovas zu einem rein funktionalen Einsatzkommando herabgewürdigt wird, fällt für den, der an diese Falschauslegung glaubt, die Rettung in Jesus wie ein Kartenhaus zusammen. Sobald Jesus nur ein Engel sein soll, hat Satan sein Ziel erreicht und den Menschen die alten Lasten wieder auferlegt: Sie müssen wieder konsequent sein, um gerettet werden zu können.
Jesus hat doch nur die unnötigen Menschengebote abgeschafft, aber doch nicht die Gebote Gottes. Er ist doch gekommen, um sie zu erfüllen. Gelten die ersten drei Gebote für Christen heute nicht mehr? Gott hat uns geboten, ihn ausschließlich zu ehren, kommt diese Ehrung bei euch nicht viel zu kurz? Hat sich da nicht der gleiche Fehler eingeschlichen, wie bei den Katholiken die Anbetung der Maria und der Heiligen? Mit Jesus reden ist eine Sache und ihn ausschließlich anzubeten eine andere.
Abgeschafft hat Jesus keine Menschengebote, sondern nur scharf kritisiert. Denn Menschengebote können sowieso nicht zu Gott führen, was wir ja an den Zeugen Jehovas deutlich sehen. Die Verherrlichung Gottes wird durch Jesus Christus erfüllt. Wer sich auf Jesus einlässt und ihm folgt, kann gar nichts mehr falsch machen, denn Jesus selbst beginnt und vollendet den Glauben. Damit sind alle Zweifel ausgeräumt und Gottes Entscheidung, alles in die Hand Jesu zu legen, wirkt sich für uns als Erlösung aus. Der Vater wird in Jesus verherrlicht. Wer den Sohn anbetet, betet den Vater an. Und umgekehrt. Aber immer im Namen Jesu. Er ist der vom Vater bestimmte Vermittler und der vom Vater bestimmte Name, in dem wir gerettet werden müssen.
Ich gebe zu, daß ich ein Kopfmensch bin, aber ich finde, daß ein liebendes Herz die Gerechtigkeit Gottes nicht außer Acht läßt. Ich glaube, es gibt keine Liebe außerhalb der Gebote GOTTES. Immer wenn wir ein Gebot übertreten, sind wir lieblos und sündigen gegen Gott, unseren Nächsten und uns selbst. Diese Tatsache hebt doch das Vertrauen zu Gottes Gnade in Jesu Liebe nicht auf, oder?
Ob Kopf- oder Herzensmensch! Du bist auf Jesus angewiesen. Wer sich mit seinen selbst gebastelten Vorstellungen an Jesus vorbeimogeln will, wird die Quittung dafür erhalten. Wer Jesus vertrauen will, muss es ganz tun. Es gibt kein Ein-bisschen-gerettet-Sein! Jesus hat die gesamte Sünde der Welt bezahlt. Die Sorge, nicht mehr zu sündigen, kommt nicht aus unserem Bestreben, konsequent sein zu wollen, sondern aus der Kraft Jesu. Gott schreibt durch Jesus Christus sein Gesetz in unser Herz.
Es grüßt Euch freundlich

Karin [13.01.2009]
05
Hallo Karin,

bin mal wieder so frech gewesen, Deinen Kommentar durch meine Einschübe zu zerstückeln. Denn ohne diese Zerstückelung wäre Dein Kommentar ein zu mächtiges Plädoyer für die religionistische Selbsterrettung der Zeugen Jehovas gewesen. Ich kann nur allen Menschen zurufen: Baut nicht auf eure eigene Konsequenz und vergesst alle menschlichen Anstrengungen, denn Jesus hat alles bewirkt und bezahlt. Er ist der, der den Glauben beginnt und vollendet, er ist unser Erlöser, zu dessen Werk nichts hinzugetan werden kann.

Aus dem Glauben an ihn, diesen Jesus, erwachsen gute Werke. Aus ihm erwächst auch die wahre Anbetung. Er - Jesus - ist der Garant für unsere Rettung. Jeder Name, der für den Namen Jesus eingesetzt werden soll, wird höchst blamabel entblößt und als Lüge überführt werden. Wer für Gott Zeuge sein will, kann nur Zeuge Jesu sein.

Alles andere ist vom Widersacher.

Rüdiger Hentschel [13.01.2009]
06
Lieber Rüdiger,

nachdem ich mir die Botschaft Jesus unbeeinflußt einverleibt habe, bin ich zu dem gleichen Schluß wie Du gekommen. Aber wenn ich mir das ganz praktisch vorgestellt habe, hat mir das Angst gemacht.

Ich habe im Gehirn einen Raum, der Anbetung heißt. Der kann von Jesus, Jehova, Allah dem Teufel oder von jedem Gott benutzt werdem, dem ich mich öffne. Aber weiß ich wirklich, wer da in meinem Gehirn Platz nimmt? Ich habe Angst davor ferngesteuert zu werden und mein Leben nicht mehr in der Hand zu haben.

Der Versuch mit den Geboten Gottes und Jesu Bergpredigt das alleine hin zu kriegen, war mittelmäßig. Ich kann z.B. meinen Zorn durch Selbstbeherrschung und meinen Geiz durch großzügige Spenden usw. überwinden, aber ich muß immer aufpassen, daß ich nicht wieder rückfällig werde. Aber immerhin bin dann ich es, der gut oder böse ist.

Stelle ich mir nicht ein Armutszeugnis aus, wenn ich mein Leben aus der Hand gebe und zugebe, ich bin nicht selbst in der Lage ein guter Mensch zu sein? Ich meine das jetzt nicht überheblich, sondern rein technisch. Ist es denn nicht die Aufgabe des Menschen, sein Leben selbst zu meistern? Das sind im Moment meine Zweifel, die mich daran hindern, mich Jesus anzuvertrauen. Ich habe Angst, in eine Abhängigkeit zu kommen, auf der Freiheit steht, aber Sklaverei drin ist.

Mit freundlichen Grüßen

Karin [14.01.2009]
07
Hallo Karin, Jesus sucht ja gerade das, was zerbrochen ist und vor der Welt nichts gilt. Unsere weltlichen Moralvorstellungen sind vor Gott nichts. Die Entscheidung Gottes, aus Glauben zu erretten, ist gerade wegen unserer fest eingefressenen Moralvorstellungen uns allen so fremd. Wenn du versuchst, vor dir selbst gut dazustehen, bist du jemand, der sein Leben erhalten und positiv gestalten will. Doch Jesus sagt: Wer sein Leben verliert, wird es gewinnen.

Wenn Jesus nur ein Moralapostel gewesen wäre, könnte er nicht Erlöser genannt werden. Da er aber für uns alles bezahlt hat, dürfen wir aus seiner Hand das neue Gewand annehmen, ohne darauf zu schielen, ob wir selbst auch dafür genug getan haben.

Und wenn wir dann endlich begriffen haben, dass wir noch nicht einmal mit allen guten Werken dieser Welt vor Gott zurechtkommen würden, dann ist die Zeit gekommen, vor Jesus auf die Knie zu gehen und ihm ein einfaches Danke zu sagen. Denn er selbst ist es, der für dich und für mich und für alle die Rechnungen bezahlt hat.

Selbst die Moslems legen großen Wert darauf, dass Allah gnädig ist. Jesus dagegen ist der lebende Beweis, dass die Gnade konkret für uns bewirkt ist. Unsere Unterschrift ist der Glaube an ihn. Mit unserer Unterschrift wird der Vertrag (der neue Bund) wirksam. Denn Jesus hat am Kreuz unterschrieben - für alle, die ihn im Glauben annehmen.

Gute Menschen gibt es nicht. "Gut werden" geht nur durch Geschenkannahme und durch das Glaubens-Ja zu Jesus. Danach macht er uns gut und das obwohl wir noch oft genug versagen. Es kann keinen Menschen geben, der sich vor Gott rühmen kann. Denn zur Rettung genügt nur das "Gutsein", das wir aus Jesu Hand entgegennehmen.

Wer Jesus annimmt, dessen Sünden werden durch sein Blut schneeweiß gewaschen. Nichts anderes ist das Evangelium.

Rüdiger [14.01.2009]
08
Oh, wie unlogisch argumentiert ...

Dass Gott Jesus sei, sagen ja lediglich die Trinitaner,
Nein, das sage ich auch. Und ich bin kein Trinitarier. Für mich spielt die Lehre der Dreifaltigkeit null Rolle. Weder theoretisch noch praktisch. [RH]
beginnend erst seit dem 3. jahrhundert nach u.Z. Jehovas Zeugen glauben hingegen, was die Schrift selbst sagt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Schon wird die obige Argumentation, schwupp unlogisch!
Was ist der Sohn Gottes? Er ist der geborene Gott, der aus Gott Geborene. Das glauben die Zeugen Jehovas nicht! [RH]
Und hier etwas zum supermäßigen Überzeugen, also wenn Sie die Wahrheit raus hören, würde mich freuen und Jesus und Gott auch, meine ich. Aus Joh. 12:48-50: "Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat."

L. Becker [25.02.2010]
09
Jesus sagt in Johannes 5,23, dass er wie der Vater verehrt werden muss. In der englischen Ausgabe der NWÜ steht sogar "just as", also genau wie der Vater. Und diese Worte stammen direkt aus dem Mund Jesu. Mit diesem Bewusstsein solltest Du den von Dir zitierten Bibelvers noch einmal lesen.

Rüdiger [25.02.2010]

PS: Einmal wird Satan mit hoch erhobener Nase und geschürzten Lippen verkünden: "Ich gebe zu, liebe Zeugen Jehovas, ich habe es euch nicht leicht gemacht, die Lüge, die ich euch über den treuen und verständigen Sklaven habe zukommen lassen, zu durchschauen. Aber beim geringsten Versuch, der Sache auf den Grund zu gehen, hättet ihr schnellstens erfahren, dass meine Wachtturmdiener logen. Diesen Versuch habt ihr unterlassen."

P.PS: Ach und noch was. Lies doch mal die Seite: Jesus ist Gott - ein weiterer Beweis! Die Bibel ist voll von diesen Beweisen. Bitte mal studieren!
10
Hallo Herr Becker;

die Trinitätslehre ist ein Versuch, menschlich nicht nachvollziebare Dinge zu erklären. Mehr nicht.

Dass Jesus Gott war - schon vor Erschaffung der Erde - ist klar. Soll ich die 450 Stellen alleine im AT aufzählen?

Wenn Sie Jesus als Gott nicht anerkennen, entgeht Ihnen sehr viel. Sie fallen zurück bzw. ganz ab zum Alten Bund, wie die WTG oder der Islam: ein Berg von Gesetzen.

MfG Teetrinker [05.03.2010]
11
Herr Becker;

erst im 3. Jahrhundert wurden ja die Grundlagen des Christentums geschaffen. Bis dahin waren Christen eine jüdische Sekte. In diesem Jahrhundert wurde entschieden, welche Bücher in die Bibel kommen, die Feiertage wurden von den jüdischen getrennt usw. Wir finden den Konflikt (jüdische und heidnische Christen) schon in den Briefen des Paulus. Die Trinität ist eine Beschreibung dessen, was Christen schon längst glaubten, und sollte nur das Christentum abgrenzen von den anderen Religionen.

Denkhilfe: Internetsucht gab es auch schon, bevor der Begriff erfunden wurde.

Die Zeugen Jehovas glauben, dass Jesus ein Engel war. Im Hebräer-Brief widmet Paulus ein ganzes Kapitel dieser Theorie. Sie sehen, Paulus vertrat die Trinitätslehre, bevor es den Begriff gab.

MfG Teetrinker [08.03.2010]
12
Jesus möchte von uns Menschen geliebt werden und deswegen sollten wir Menschen mit ihm in einer Beziehung leben. Jesus warnte uns vor falschen Propheten. Es gibt "wahre Christen" und es gibt "angebliche Christen/Nichtchristen". Jesus sagte aber, daß man sie an den guten Früchten erkennen kann, welches die wahren Christen sind. (Matthäus 7,15-23 + Lukas 6,43-45)

Jesus sagte auch: "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren." (Johannes 14,14-21) Die Nächstenliebe und die Gottesliebe (Liebe zu Gott) sind Jesu Gebote, die wir halten sollen. Diese zwei Gebote hat Jesus mit den "Zehn Geboten" (2.Mose 20,1-17) gleichgesetzt. (Matthäus 22,36-40)

Die Nächstenliebe ist die Erfüllung des Gesetzes (Römer 13,8-10). In einer mathematischen Formel würde man das so ausdrücken: "Zehn Gebote" = "Nächstenliebe" = "Gottesliebe"

Wer Jesus liebt, wird gute Früchte bringen, wer aber keine guten Früchte bringt, wird ins Feuer geworfen. (Matthäus 7,15-23 + Lukas 6,43-45)

Wenn Jesus nicht Gott wäre, würden wir gegen das "Erste Gebote" (= "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." (2.Mose 20,3)) verstoßen, da wir ja Jesus lieben sollen. Der anscheinende Widerspruch ist aber gar keiner, da Jesus selbst Gott ist.

Ulrich [18.01.2012]
13
Hast du eine Beziehung zu Gott ?

Es stimmt nicht, das Menschen die nicht glauben verloren gehen!

Die Bibel schreibt da etwas, das Menschen die bis zu letzt nicht glaubten, aber im letzten Moment vor Gott auf die Knie gehen, gerettet werden!

Seepferdchen [08.05.2013]
14
Hallo Seepferdchen,

vor Gott in die Knie gehen ist Glaube. Wenn Du nach 90 Jahren hohlem Gelächter über Gott noch schnell glauben kannst, dann ist das Dein persönlicher Vorteil. Ich kenne niemanden, der das schafft.

Rüdiger [08.05.2013]

PS: Ach ja. Die Beziehung zu Gott. Jeder Christ hat eine Beziehung zu Gott. Diese Beziehung zu Gott beruht allein auf dem persönlichen Ja, das sie zu Jesus gesagt haben. Nicht thematisch, sondern persönlich.

Fotos für Tablet oder Handy



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Erstellungsdatum: 29.07.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten