Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott
Die Volksweisheit "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" ist heute weitgehend als Volksdummheit entlarvt und kaum jemand schenkt diesem dummen Spruch noch besondere Aufmerksamkeit. Zu deutlich zeigt sich in der Welt des Jahres 2007, wie große Menschengruppen ihrem aussichtslosen Schicksal überlassen werden, der Willkür des freien Marktes ausgeliefert werden, dem großen liberalen Endziel der Konzerne untergeordnet werden.
Die Schieflage dieser Welt, die entgegen der im Wachtturm vom 15. April 2007 geäußerten Auffassung schon seit Anbeginn der Menschheit gleichbleibend besteht, ist in diesen Tagen überdeutlich. Die Asozialität des Menschen tritt im Neoliberalismus sehr deutlich hervor.
Dies ist Grund genug für den Wachtturm, sich mit diesem Thema dahingehend zu befassen, dass
- diese Welt schon einmal besser war
- die Menschen etwas besseres hervorbringen könnten, wenn sie sich nur ändern würden
- der Mensch zu diesen Selbst-Änderungen auch in der Lage wäre, wenn er nur Jehova bezeugen würde
Doch jeder einigermaßen pragmatisch denkende Mensch muss sich eingestehen, dass unsere menschliche Natur meilenweit an hohen Ansprüchen vorübergeht und auch schon rein menschliche gute Vorsätze nicht langfristig erfüllen kann. Jeder halbwegs Ehrliche weiß, dass ohne eine tiefgreifende Änderung des Menschen durch eine ihm fremde Macht kein Funken Hoffnung auf Besserung besteht.
Dieses Bewusstsein ist der Grundstock, um überhaupt einsehen zu können, dass Jesus gesagt hat: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Dieses Bewusstsein ist die Voraussetzung dafür, überhaupt in Erwägung ziehen zu können, dass Gott einen Weg für uns bestimmt hat, der eben nicht auf unsere eigenen menschlichen Kräfte gegründet ist, sondern auf der Kraft des Messias Jesus Christus.
Ohne die Erkenntnis, dass wir unseren niederen Instinkten trotz aller guten Erziehung ausgeliefert sind, ist eine echte Hinwendung zu dem, der für uns am Kreuz starb, gar nicht möglich. Wer sich einbildet, sich selbst verbessern zu können, wer sich einbildet, das Zeug zu einem guten Menschen zu haben, der kann Jesus und seine Tat nicht sehen. Erst die ehrliche Einsicht, dass wir verloren sind in unseren eigenen Lüsten und Lasten, erst das Eingeständnis, dass wir ohne die Hilfe Gottes so bleiben müssen, wie wir sind, führt uns zu dem zarten, uns eigentlich fremden Gedanken, dass wir nur in enger Verbindung zum wahren Weinstock all jenes umsetzen können, was der Wachtturm seinen Zeugen tatsächlich in Handarbeit und aus eigenen Kräften zumutet und abverlangt.
All diese hochgestellten Forderungen des Wachtturm nach einem besseren Menschen können nur eintreten, wenn die Menschen sich direkt von Jesus helfen lassen. Doch ist im Wachtturm die Verweigerung einer Verbindung mit Jesus oberster Programmpunkt. Die Wachtturmgesellschaft möchte die Menschen in eigener Regie formen. Jesus, der noch einem Paulus sagte: In deiner Schwäche ist meine Kraft mächtig, erscheint in diesem Wachtturm-Willen als Konkurrenz und wird deswegen als Engel Michael auf einen Level degradiert, der uns Menschen nicht mehr wirklich helfen kann.
Dazu veröffentlicht der Wachtturm eine Unzahl endloser Artikel, die im Grunde nichts aussagen als: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Denn er pocht stets und ständig auf die Selbstveränderungskräfte des Menschen. Er soll nach den Grundsätzen Jehovas leben, er soll die Vorsätze Jehovas wertschätzen, er soll sich Jesus als Vorbild nehmen, er soll dies, er soll das.
Nur eins wird sorgsam ausgespart!
Nämlich die fundamental wirksame Kraft Jesu selbst. Sie ist in der Wachtturmlehre einfach nicht vorhanden. Denn sie würde den Zeugen Jehovas zeigen, dass sie nicht nur viel besser im direkten Kontakt zu Jesus leben, sondern sie würde auch die Zeugen Jehovas zu Menschen machen, die Gott ertragen kann. Denn wer mit Jesus geht und ihn bezeugt, ist in den Augen Gottes rein.
Wenn der direkte Kontakt zu Jesus von den Zeugen Jehovas gepflegt werden dürfte, dann würden sie sofort zu Zeugen Jesu und würden erkennen, dass Jesus Gott ist. Sie würden erfahren, wie Jesus ihnen nicht nur die Kraft zu Veränderungen gibt, sondern auch die Motivation dazu. Sie bräuchten keine Wachtturmhefte mehr, keine besonderen Leistungen, kein besonderes Selbstverständnis, keine Außenseiterrolle mehr. Denn in Jesus wären sie gereinigte und geheilte Menschen, die sich durch und in seiner Kraft bereits am Ziel des Glaubens befänden. Sie würden erfahren, dass sie tatsächlich ohne ihn nichts tun können und würden frohgemuts eigene Anstrengungen aufgeben und diese mit jenen Anstrengungen austauschen, die Jesus für sie schon vollbracht hat und täglich vollbringt.
Diese Abhängigkeit guter Werke von Jesus, in der sich ein Christ nur des Herrn rühmen kann, würde verursachen, dass alle Zeugen Jehovas die Papierberge, die der Wachtturm produziert hat und produziert, anderen sinnvolleren Zwecken zuführen würden.
Doch sie liefern sich freiwillig dieser Irrlehre aus!
Denn die natürliche Affinität (Anziehungskraft, innere Verbundheit) des Menschen mit dem fleischlichen Weg des Sich-selbst-Anstrengens wird vom Wachtturm offen ausgenutzt, um einen Ersatz zu schaffen für die geistliche Entwicklung, die ein Mensch im Glauben an Jesus erfährt. Um jede tatsächliche Verbindung eines Menschen mit Jesus so gründlich wie möglich zu vereiteln, wird der Wachtturmleser perfekt mit Lösungen und Handlungsanweisungen vollgestopft, die keinen Platz lassen für die Erkenntnis, dass jeder einzelne Mensch und damit die gesamte Menschheit auf die umwandelnde Kraft Jesu angewiesen ist.
Um nicht offen als Antichrist dazustehen, lässt der Wachtturm Jesus als eine regelrecht entkernte Randfigur in die Wachtturmlehre einfließen und bringt ihm zu Ehren den einen oder anderen Artikel. Doch immer ist die große Dimension des göttlichen Willens an jenen Jehova gebunden, der auch unter anderem Namen von den Juden und den Moslems angebetet wird. Dass dieser Jehova aber im ersten Kapitel des Korintherbriefes uns auf selten klare Weise mitteilt, dass Jesus als Ansprechpartner und Mittler und Retter diese seine bisherige Rolle einnimmt, wird dezidiert verschwiegen.
Wachtturm fleischlich - Christen geistlich
Der fleischliche Mensch ist der, der versucht, auf herkömmliche Weise Gott zu gefallen. Der fleischliche Mensch opfert Tiere, tanzt Beschwörungstänze, zündet in Kirchen Kerzen an, küsst Madonnenstatuen oder liest jeden Tag im Wachtturm. Dann bekommt er dieses zufriedene Gefühl, etwas getan zu haben. Er kann sich trösten über die Ungewissheit, ob er Gott gefällt oder nicht.
Der geistliche Mensch vertraut auf Jesus und verzichtet auf rituelle oder ähnlich geartete Glaubensbestätigungen. Er nimmt das Angebot Jesu an und sieht sich selbst im Glauben an Jesus vor Gott gereinigt. Merkwürdigerweise erfährt der geistliche Mensch in der Verbindung mt Jesus einen Wandel, der den ganzen Menschen betrifft. Es ist der neue Mensch, den er anzieht.
Niemand soll nun dem Irrtum verfallen, dass dieser geistliche Mensch plötzlich etwas besseres geworden sei. Er steht genau so wie alle anderen im Kampf und in der Not. Doch die Gewissheit der Sündenvergebung durch Jesus und die Gewissheit, dass Jesus uns vor Gott makellos macht, diese Gewissheit trägt ihn durch. Und die Wunder, die in der Gemeinschaft des Gläubigen und Jesus passieren, sind tausende Male mehr als die Selbstheilungsversuche der Zeugen Jehovas.
Diese verdorbene Welt
Im Wachtturm vom 15. April 2007 wird das Thema dieser verdorbenen Welt von allen Seiten genau beleuchtet. Alle Schlussfolgerung mündet in Jehova und in der begleitenden Information, dass der Mensch sich selbst helfen sollte, indem er versucht, Jehova zu gefallen. Dass aber seit Jesus diese Hinwendung zu Jehova ganz offiziell und ganz biblisch nur noch über die Verbindung mit Jesus möglich ist, wird ignoriert.
Der Wachtturm gibt Rat:
Man kann sich ändern - Wie?
Gottes heiliger Geist ist zum Glück die machtvolslte Kraft, die es überhaupt gibt. Sie kann jeglichen dämonischen Einfluss bezwingen. Der heilige Geist fördert die Liebe und wirkt zum Wohl des Menschen. Wer diese Kraft verspüren möchte, muss, wenn er Gott gefallen will, jedes Verhalten vermeiden, das auch nur an Grausamkeit grenzt. Das erfordert, die eigene Persönlichkeit dem göttlichen Willen anzupassen. Und was will Gott? Dass der Mensch Gott nachahmt, soweit es ihm nur möglich ist. Dazu gehört es, andere Menschen so zu sehen, wie Gott sie sieht (Bibelstellen, Bibelstellen).
Allein an diesem Ratschlag lässt sich die Entschlossenheit des Wachtturm ablesen, dass die Menschen sich selbst helfen sollen. Die Kraft des Heiligen Geistes aber tatsächlich im Glauben annehmen und für sich in Anspruch nehmen - das kommt nicht in Frage! Nein, dann würde ja offenbar, dass sämtliche menschlichen Bestrebungen, Gott zu gefallen, für die Katz sind. Nein! Der Wachtturm-Gläubige muss den Heiligen Geist eher als ein Instrument betrachten, das man magisch einsetzen kann. Gott gefallen muss der Zeuge Jehovas durch eigene Kraft und durch ein Verhalten, das er vom Wachtturm vorgeschrieben bekommt.
"Das erfordert, die eigene Persönlichkeit dem göttlichen Willen anzupassen"
Der Wachtturm kann sich nicht erlauben, den Menschen die biblische Botschaft zu übermitteln, dass der Heilige Geist selbst die Kraft und den Willen verleiht und die Persönlichkeit des Menschen ausschließlich durch seine Kraft ändert. Denn dann würden die Menschen sich tatsächlich dem Heiligen Geist anvertrauen und durch ihn selbst über die Lügen des Wachtturm aufgeklärt. Das wäre das Aus für den Turmbau zu Pennsylvania. Deswegen muss die Wachtturmgesellschaft immer wieder betonen, dass der Mensch sich selbst ändern muss.
Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott
Dieser alte Spruch des fleischlich gesinnten Menschen ist die innere Achse des Wachtturm. Er heißt nichts anderes als: Mache dich unabhängig vom Heiligen Geist, du schaffst das schon! Strenge dich an, Gott zu gefallen, wie es schon über Tausende Jahre andere Menschen auch versucht haben! Tue es aus eigener Kraft und pfeife auf Jesus. Der ist ja nicht so wichtig. Jesus ist nicht Gott, also kann er dir nicht helfen. - Dieses ist die Kernverführung Satans, seit Jesus in der Welt erschienen ist. Seit Jesus in der Welt sein göttliches Werk vollbracht hat, ist für Satan die Partie endgültig verloren. Aus reinem Spaß an der Grausamkeit verführt er die Menschen zu einer fleischlichen Geisteshaltung, um gegenüber Jesus noch einmal zu triumphieren.
Was würde Paulus sagen?
Paulus würde Ihnen den dringenden Rat geben, aus der fleischlichen Gesinnung des Wachtturm in die geistliche Gesinnung desjenigen zu wechseln, der sein Leben Jesus in die Hände gibt. Die Verheißungen und Zusagen Jesu sind vollgültig und unanfechtbar. Jesus reinigt Sie nicht nur von Ihren Sünden, sondern er gibt Ihrem Leben auch die Antriebskraft und den Sinn, den wir nicht in menschlichen Gedanken finden können. Er - Jesus - ist der Beginner, der Macher und der Vollender der Gnade. Nur in ihm und aus seiner Kraft kann Gutes erwachsen. Auf dass sich kein Mensch rühme. Es sei denn, er rühme sich des Herrn.
Kommentare
Alles was ich hier lese, kommt mir so irreal vor, dass mir die Worte fehlen. Ich bin wirklich kein Mensch, der den Kampf zwischen Gut und Böse für vollgenommen hätte, da ich nur Missgunst und Unverständnis miterlebt habe, wenn ich versucht habe, mich mit Gott und seinem Sohn Jesus auseinander zu setzen. Ich hab nie die Bibel volkommen gelesen, da mir dazu die Motivation fehlt. Ich bin jemand, der genau zwischen Gott, Jesus und Satan steht und nicht genau weiß, was nun aus all dem wird. Ich möchte nur klarstellen, dass die, die die Wachtturmgesellschaft leiten, definitiv das absolute und abgrundtiefe Böse verherrlichen, darstellen und fördern. Wenn ich mir deren Bilder und Texte zu Gemüte führe, merk ich förmlich wodrauf dies hinausläuft, und bekomme mitunter Angst. Ich kann nur hoffen, dass es dort draußen noch etwas gibt, das dem Einhalt gebietet, ansonsten wird jemand anderes an die Stelle Gottes und seines Sohnes treten, der nichts Gutes im Sinn hat, dabei bin ich mir sicher. Ich hoffe auch darauf, dass die Menschen, wohlgemerkt Menschen, die an jenen falschen Glauben gebunden sind, aufwachen, so lange es noch geht. Jeder der bei den ZJ und seinen Schergen verweilt, dem trauere ich keine Träne nach, da sie schon verloren sind.
cortexreaver80 [27.05.2008]
"Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Das habe ich auch bei den Zeugen Jehovas gelernt. Eigentlich ist dieses Zitat grausam, weil irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man sich selbst nicht mehr helfen kann! Und dann hilft einem Gott auch nicht mehr? Jesus hat niemals behauptet, er will niemandem helfen! Jesus hat allen geholfen, die sich selber nicht mehr helfen konnten. Sogar einer Frau, die zum Tode verurteilt worden war, Johannes Kapitel 8. Warum sollte er uns nicht auch helfen? Wie es halt so ist im Leben. Irgendwann steckt der Karren so tief im Dreck, dass ihn gewiss keiner mehr raus bekommt. Satan und die Wachtturmgesellschaft helfen einem sicher nicht!
Schöne Grüße,
Ninjo [01.08.2009]
Ich stelle mir seit einiger Zeit die Frage, warum ich in meinem Leben als Zeuge Jehovas die Erfahrung machte, daß von Glaubensmitgliedern ich weniger gute Taten erfahren habe, als von den "bösen Weltmenschen", wenn es um die wichtigsten Etappen im Leben eines Menschen geht:
- Bildung
- Familiengründung
- Geschäft/Arbeit
- Wohlstand
- seelische und körperliche Gesundheit
zu 1) Ich soll kein Hochschulstudium anstreben.
zu 2) Abgeblockte Information über den Umgang mit dem weiblichen Geschlecht. Rufmord. Isolation. Eine Hölle für mich als jungen Mann. Selbstmordgedanken.
zu 3) Glaubenbruder halten sich nicht an Geschäftsverträge, verliere viel Geld, Älteste decken Täter.
zu 4) Ich soll kein Wohlstand anstreben.
zu 5) Ich erkranke 2 x lebensgefährlich. ZJ interessierts nicht.
Folgendes Fazit schlußfolgere ich nach meiner persönlichen Erfahrung:
Meine Glaubenbrüder waren sehr nett und ich hatte auch schöne Zeiten. Aber diese Gemeinschaft hat in den wichtigsten Etappen meines Lebens mir mehr Leid als Glück gebracht. Und das spricht nicht für eine Jesus-ähnliche Gemeinschaft. Es würde ein kleines Buch füllen. Es fehlt Ihnen nicht an lieben Worten aus der Bibel, aber es fehlt den meisten an Taten der Nächstenliebe. Und das traurige: Die meisten finden immer einen Grund, einen Mitmenschen Gutes und Glückbringendes vorzuenthalten.
Sie haben Hohe Augen bekommen. Andere sind "Amharez". Besonders ich, weil ich es kritisiere. Der Sinn meiner Kritik ist Verbesserung, denn mein Herz ist bei ihnen gestorben und ich fürchte den Tod weiterer Herzen.
Bis es besser wird, bin ich im Lions-Club und mit einer Bibel auf meinem Nachttisch vielleicht glücklicher. HILF DIR SELBST, DANN HILFT DIR GOTT, so muss ich es jetzt machen.
Die Bibel hat recht. Wir sind alle Sünder, aber Menschen. Wenn uns Liebe fehlt, sind wir weniger als Menschen, ein Stück kaltes Eisen. Wer meint, ich wäre ein "böser Abtrünniger, den Harmagedon hoffentlich bald vernichtet", hat sich zu früh gefreut. Noch bin ich Zeuge Jehovas und schreibe hier eine biblisch begründete Kritik. Falls jemand das nicht verstehen kann, aber die Bibel anerkennt, dem schicke ich gerne kommentarlos Bibeltexte zu.
Carsten W. [04.08.2009]
Hallo Carsten,
die WTG begann als Bibelforscher. Vermutlich forschten die damals wirklich. Bald änderte sich das zur "Wachtturm-Verkaufs-AG" (oder so ähnlich) - es ging nur ums Geschäft. Heute ist das besser verdeckt, aber es hat sich nicht wirklich geändert. Wo landet denn die Kohle?
Ein kranker (freiwilliger) Verkäufer ist unnutz. Darum geht es auch im Streit um die Anerkennung als Kirche - Verein. Natürlich sind wir "nur" Menschen. Aber wir sind geschaffen nach dem Bild Gottes! Also was wertvolles. So wertvoll, dass Gott sich selbst gab - damit wir Gemeinschaft haben können mit Ihm. Nicht durch Verkauf, Gesetze, sondern durch Gnade.
Dass Du noch Nerv hast, Bibel zu lesen, find ich gut. Versuch mal zu lesen, ohne die WTG-Zensurschere und such Dir doch ein paar Christen, mit denen Du das Wort Gottes studieren kannst. (Empfehlung: evangelische Freikirche).
Und hab Mut zu beten, im Gebet wirst Du Gott persönlich begegnen. Er wird Dir helfen. Vertrau auf Ihn!
Gottes Segen,
Teetrinker [05.08.2009]
Hallo Carsten,
ich werde jetzt auch wieder anfangen, die Bibel zu lesen, aber nicht die manipulierte Wachtturmbibel, sondern andere Übersetzungen. Sag nicht, dein Herz sei bei ihnen gestorben. Ich denke, du hasst dir ein Herz gefasst, um hier zu schreiben. Vielleicht beginnt hier ein neuer Anfang für dich?
Jesus braucht solche Leute wie dich! Du bist wahrscheinlich hier auf der Suche nach ihm, weil du ihn bei den Zeugen nicht gefunden hast. Ich habe ihn bei den Zeugen auch nicht gefunden, aber er hat mich frei gemacht. Nicht weil ich so ein guter Mensch bin, sondern weil er gnädig und barmherzig ist.
Vielleicht bist du auch bald frei!
Schöne Grüsse, Ninjo [06.08.2009]
Hallo Carsten,
ich bin keine Zeugin Jehovas Anhängerin sondern Katholikin. Nur wie du die Sache verstehst aus deiner Perspektive, sehe ich anders. Wenn jemand etwas lernen oder verstehen will, braucht man in jedem Fall als erstes einmal eine Anleitung. In diesem Fall bieten die Zeugen Jehovas gratis Bibelkurse an. So kann jeder sich mal mit der Materie Bibel vertraut machen. Studiert dann einer weiter und es interessiert ihn, wird ihm mit der Zeit immer mehr klar, dass es sich dort um Wahrheit handelt. Er wird mit der Zeit die Bibel verstehen lernen und jetzt, je nach Mensch etwas aufnehmen können. Plötzlich kann einer so dadurch zu einer Erkenntnis kommen. Es macht klick im Kopf und kein Mensch kann ihm sagen woher diese Erkenntnis kam. Er weiss einfach etwas. Er begreift etwas. Dieses Beispiel kann man auch in anderen Bereichen anwenden. Die Zeugen wollen damit jedem Menschen zu seiner Erkenntnis im Glauben verhelfen. Hilf dir selbst so hilft dir Gott verstehe ich auf diese Weise gemeint und nicht so, dass sie Jesus nicht an die erste Stelle setzten. Im Gegenteil sie übergeben Gott bedinungslos ihr leben und sind Ihres Glaubens wegen im 2. Weltkrieg in den Konzentrationslagern gestorben. Ausserdem erscheint mir verwunderlich, dass du einmal ein Zeuge Jehovas warst oder noch bist.
Schöne Grüsse
Lovela 11 [02.03.2010]
Hallo Lovela 11, hallo Carsten,
kein Mensch kann sich selbst helfen, wenn es um Gott und sein Wort geht. Auch können sich Menschen nicht gegenseitig in die Wahrheit führen, wie es die Wachtturmgesellschaft so gerne behauptet. Nur Jesus kann mit seinem Geist den Menschen helfen. Und er sagt es auch: "Ich werde euch in alle Wahrheit führen." Wenn es uns Menschen möglich gewesen wäre, uns selbst zu helfen, dann hätte Jesus gesagt: Strengt euch an, dann werdet ihr die Wahrheit schon finden.
Deswegen kann diese Webseite nur ein Versuch sein, jemanden auf die Spur von Jesus zu setzen. Wer diese Webseite liest, sich aber nicht konkret auf Jesus einlässt, der hat seine Zeit verschwendet. Wahre Christen erheben niemals den Anspruch darauf, die Wahrheit zu besitzen, sondern sie weisen immer auf Jesus hin. Er muss das Zentrum deines Herzens sein.
Jehovas Zeugen sind Opfer einer menschlichen Verführungsmaschinerie. Dass es bei den Interessierten einmal "klick" macht, das ist klar. Nur - was ist das für ein Klick? Ist es der Klick, den dieser auf einem Wachtturm-Buch abgebildete Mann hatte?

Verlasst euch nicht auf Menschen, auch nicht auf mich oder andere Christen. Schaut nur auf Jesus. Er ist der einzige, der uns in die Wahrheit führen kann.
Lovela 11! Willst Du beim Anblick dieser "biblischen" Wachtturmbilder bei Deinem Text bleiben?
Zitat: "In diesem Fall bieten die Zeugen Jehovas gratis Bibelkurse an. So kann jeder sich mal mit der Materie Bibel vertraut machen. Studiert dann einer weiter und es interessiert ihn, wird ihm mit der Zeit immer mehr klar, dass es sich dort um Wahrheit handelt."
Wenn das Wahrheit ist, dann ist es satanische "Wahrheit".
Rüdiger [02.03.2010]
Hallo Lovela 11!
Wie blind die ZJ doch sind. Sagenhaft.
Studiere nur den Wachtturm richtig. Ich würde vor Scham in der Erde versinken wollen, wenn ich angesichts der dämonischen Darstellungen noch zu dieser Sekte gehören wollte.
B.U. [02.03.2010]
Hallo!
Wenn doch nur einmal ein ZJ Stellung zu den dämonischen Abbildungen im WT nehmen würde - auf diesen Seiten. Aber bitte das Argument unterlassen, es gäbe diesbezüglichen keine "Gemälde". Das wäre eine glatte Lüge! Es gibt sie!
Also bitte die Wahrheit.
Auf eine Antwort würde ich mich freuen. Nur Mut.
Toni [03.03.2010]
Lovela 11;
mit der Anleitung muss ich Dir widersprechen. Wieso sollte Gott uns Testamente geben, die wir nicht kapieren? Wäre doch dumm. Testament ist die Offenlegung eines Willens!
Wem hat sich denn Gott offenbart? Theologen? Nein, allen Menschen!
Steht irgendwo in der Schrift: Geht zu "xy" und lasst Euch das Wort Gottes erklären? Gibt es ein Amt des Schrifterklärers?
Es ist der Heilige Geist, der uns in alle Wahrheit führt - und nicht ein Verein.
Teetrinker [05.03.2010]
P.S.: Hallo Lovela 11; das mit den Zeugen und den KZs ist dumme WTG-Propaganda. Christen wurden auch ermordet. Kommunisten auch. Soll ich jetzt Kommunist werden? Sind das "bessere" Menschen? Homosexuelle. Behinderte. Zigeuner. Juden. Um nur einige Gruppen zu nennen. Die einzigen, die rumrennen mit erhobenen stolzen Fahnen: "Wir wurden in KZs ermordet!!", sind die Zeugen Jehovas. Ich finds peinlich.
Was soll das beweisen? Dass Sie recht haben? Dass die WTG sie nicht in Sicherheit gebracht hat? Der WTG sind Menschenleben nicht wichtig, sie lassen ihre Kinder lieber sterben - als ihnen 'ne Blutkonserve zu spendieren. Übrigens gibt es viele Hinweise der Kooperation der WTG mit Hitler und anderen Kriegstreibern.
Wachturm März 2010.
Auf der letzten Seite steht, Jesus gab sein Leben für viele.
Ich dachte immer, Jesus gab sein Leben für alle.
O.U. [05.03.2010]
Alle sind viele. Viele sind nicht alle. Jesus starb für alle und er starb für viele. Beides stimmt. Dass der Papst der Zeugen Jehovas lieber die Variante mit den (gefühlt) etwas wenigeren nimmt, liegt daran, dass er mit allen Mitteln untermauern will, dass sie die einzigen sind, die die Wahrheit haben. Genau auf dieser Ebene wählt der ZJ-Papst seine Bibelauslegung aus und verschweigt die Tatsachen, die ihn der Lüge entlarven.
Wer sich auf Menschen verlässt, ist verlassen. Wer sich auf Jesus verlässt, braucht keine Menschen mehr, aber er will sie.
Rüdiger [05.03.2010]
OK, Rüdiger, habe verstanden. Vielen Dank.
Nochmal Wachturm März 2010, letze Seite: Wenn man den Wachturm quer nimmt, erscheint auf der Brust Jesu ein riesiger Schimpansenkopf, gleich unterhalb des Halses. Die Fotos von Peronen, die kräftiger hervorgehoben sind, erscheinen mir bösartig, ca. 4 Stück.
1. Foto ein älterer Farbiger
Höhnisches Lachen, Zähne wie Drakula.
2. Foto ein jüngerer Farbiger
Hand am Kinn, starrer böser Blick.
3. Foto eine Junge Asiatin
Sehr beobachtend.
4. Foto ein älterer weiser Mann
Nur die Augen - starr beobachtend.
Alle anderen helleren Fotos - harmlose Engel.
Aufmerksam auf den Schimpansenkopf auf der Brust Jesu bin ich durch 2 Höcker oder auch Beulen unterhalb des Halses geworden. Natürlich kann ich mich auch irren - die ZJ werden es wissen.
O.U. [05.03.2010]
Es ist sehr schade, dass ich das nicht veröffentlichen kann, denn ich habe diesen Wachtturm nicht. Verfügst Du über einen Scanner? Wenn ja, schick mir ein paar Scans mit möglichst großer Auflösung. Und gib in der E-Mail auch die Quellenangaben an. (Das ist unbedingt notwendig!) Meine E-Mail-Adresse:
info@antichrist-wachtturm.de
Vielen Dank
Rüdiger [05.03.2010]
Hallo Rüdiger!
Du bekommst von mir das ganze Heft.
O.U. [05.03.2010]
Bestens, danke! Dann gibts das entsprechende Bild bald hier online zur Be"gut"achtung. :-) [RH]
Hallo O.U.,
danke für die Zusendung des Wachtturm 1. März 2010. Auf der Rückseite befindet sich folgendes Bild:
Zum Vergrößern anklicken!
Wenn Du das Bild anklickst, kannst Du es vergrößert sehen. Ich sehe auf dem rechten Oberarm Jesu einen ziemlich feist grinsenden Kopf, gerade da, wo das Bild hell abgerieben erscheint. Die um die Jesus-Darstellung gruppierten Komparsen halte ich für harmlos. Dass die Wachtturmgesellschaft gerne mit eindringlichen Blicken umgeht, ist bekannt.
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Diesen merkwürdigen Schädel kann ich auch erkennen, würde ihn aber nicht als Schimpansenkopf bezeichnen. Das Ding scheint mir eher eine Mischung aus Hund und Vogel zu sein.
Was immer wieder auffällt an diesen Darstellungen: Jesus ist beliebig austauschbar. Er wird von immer wieder anderen Typen dargestellt. Dies ist eine wichtige Technik, um den Zeugen Jehovas zu suggerieren, dass er nicht Gott sein kann.
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Rüdiger [13.03.2010]
P.S.: Habe jetzt längere Zeit auf das Bild gekuckt. Die Fratze auf dem Oberarm ist beeindruckend. Das hat keine christliche Gemeinschaft nötig. Niemand braucht Jesus so etwas anzuhängen. - Es sei denn ...
Zum Vergrößern anklicken!
Betreff Kommentar Nr. 16
Unvorstellbar dass die ZJ von Haus zu Haus gehen und so etwas abschäuliches unter die Leute bringen. Nur Satan kann deren Gott sein und nur Jesus kann ihnen noch helfen.
xy [13.03.2010]
Zeugen Jehovas
Gedenkfeier zu "Jesus Totestag", dieses Jahr am 30.März 2010, nach Sonnenuntergang. Alle sind herzlich eingeladen.
Hallo, ich bin in einem Horrofilm. Was für ein Hohn.
Was die ZJ da abliefern, ist an Bosheit nicht zu überbieten. Satan ist deren Herr und Meister. Man stelle sich vor, der Wachturm, 1. März 2010, stellt Jesus mit einen Tierkopf im Brustbereich und im linken Arm mit einer Fratze dar. (
Siehe Kommentar u. Bilder Nr. 16, Hallo O.U., v. 13. März 2010.)
In anderen "Heften" gibt es noch viel mehr solche "Gemälde". Macht euch nur kundig, ZJ. Die letzte Seite des Wachturmes 1. März 2010 wird als Kleinbroschüre unter die Leute gebracht, in Form einer Einladung zur Gedenkfeier zum 30. März 2010.
Mir wird übel. Die Horrofeier kann stattfinden. Was für Schauspieler.
Übel wird mir auch, wenn ich an die Kommentare der ZJ denke, die ich hier auf diesen Seiten schon gelesen habe. Ich schreibe nochmals: Nur Satan kann deren Gott sein und nur
Jesus kann ihnen noch helfen.
xy [17.03.2010]
Hallo!
Verschiedene Kommentare kann man auf diesen Seiten von den Zeugen Jehovas lesen - mehr oder weniger schlecht. Obwohl die Seiten von Rüdiger Hentschel auch genügend Bilder von dämonischen Darstellungen in den Wachtturmheften u.a. enthalten, findet diesbezüglich keine Stellungnahme der ZJ statt (außer vereinzelt total ördinär). Merkwürdig.
Es müsste sich doch ein schlauer, auch so allwissender ZJ dazu einmal äußern. Weit gefehlt. Schwarz auf weiß oder bunt auf bunt sind die "Gemälde" zu sehen. Was nützen den ZJ wohl noch Ihre betrügerischen Wortfeilschungen in Bezug auf die Bibel. Ihre satanische Bosheit tritt in den Bildern zu Tage.
Mit den dämonischen Darstellungen hat sich die gesamte Organisation bis auf den letzen Mann selbst entlarvt. Satan ist deren Herr und Meister.
xy [19.03.2010]