Alles was Jesus macht und tut, richtet sich immer an das Individuum, an jeden einzelnen Menschen und betrifft nie das System. Was die Zeugen Jehovas machen, richtet sich immer ans Kollektiv, an die Instanz des "Gemeinsam-sind-wir-stark". Diesem Gemeinschaftsgefühl ist alles individuelle untergeordnet. Der Antichrist rettet die Welt als Ganzes durch einen Systemwechsel. Jesus rettet die Welt, indem er jeden einzelnen rettet.
Die Geschichte vom Hirten, der die 99 Schafe allein lässt und sich auf die Suche nach dem einen Schaf macht, das sich verlaufen hat, ist der Stein, auf dem der Schädelkasten der Leitenden Körperschaft zerschellt. Das Gemeinschaftskonstrukt der Zeugen Jehovas ist nur eine große Wir-Bewegung, die sehr gerne diejenigen zurücklässt, die nicht hundertprozentig auf Linie sind. Die Gemeinschaft der wahren Christen dagegen besteht aus dem Leib Christi, der nicht von Menschen organisiert ist, sondern allein unter der Führung Gottes steht. Zeugen Jehovas werden gerettet, indem sie sich einer Religion anschließen. Christen werden gerettet, indem sie Kontakt zu Jesus aufnehmen. Jehovas Zeugen müssen einen Schwur auf die Wachtturmgesellschaft ablegen, Christen dürfen sich in die Arme des Herrn fallen lassen.
Was aus Brooklyn kommt, aus diesem Neue-Welt-Quell des Globus, das stützt sich allein auf das System "Kollektiv". Jeder einzelne Wachtturm strotzt vor Verherrlichung des Kollektivs. Die Urwurzel der Freimaurerei - die Verbesserung der Menschheit - ist die Grundlage der Religion, in die man nur eintreten kann, wenn man bereit ist, einen Schwur auf das "Kollektiv Wachtturmgesellschaft" abzulegen. Wenn das große Welt-Kollektiv kommt, das irdische Paradies Jehovas, dann wird die Wachtturmgesellschaft von New York, dem neuen Jerusalem aus regieren. Dann wird Jesus im Fernsehen in Erscheinung treten, aber niemals persönlich. Man wird 24 Stunden am Tag Jesus auf vielen Bildern betrachten können, aber er selbst wird nicht da sein.
Das Kollektiv ist bei den Zeugen Jehovas Tausende Male mehr als das Individuum. Der einzelne wird nach Belieben ausgeschlossen zum Schutze des Kollektivs. Die Organisation des Kollektivs ist so wichtig, dass der einzelne schnell für geistig tot erklärt wird. Jesus sagt: Kommt her zu mir alle! Die Wachtturmgesellschaft sagt: Reiht euch ein ins Kollektiv der einzig wahren Religion. - Während Gott in Jesus für jeden einzelnen Menschen den Zugang zu seiner Herrlichkeit ermöglicht hat, setzt die Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas ein System auf, das nach guter alter Freimaurer-Tradition Gott zu einem Träger eines Kollektivs degradiert. Aus diesem Grund muss sie auch lehren, dass nach dem Tod nichts sein wird, bis die große Wiederherstellungswelle kommt. Denn die individuelle Begegnung des Menschen mit Jesus nach dem körperlichen Tod muss explizit geleugnet werden, weil sonst das Prinzip des Kollektivs gebrochen würde.
Jeder Wachtturm verspritzt diese Verherrlichung des menschlichen Kollektivs. Es geht dem treuen und verständigen Sklaven nicht um die Rettung in Jesus, sondern es geht ihm ausschließlich um die Gebundenheit der Menschen in einem kollektiven Gral der geistig Gleichgeschalteten.
Der einzelne Mensch tritt bei den Zeugen Jehovas nur als Teil des Kollektivs auf. Lasst eure Brüder und Schwestern nicht im Stich! Gemeinsam stehen wir das durch. Dieser Gemeinschaftsgeist, diese Zusammenarbeit ersetzt bei den Zeugen Jehovas Jesus. Sie sind auf ihn einfach nicht angewiesen, weil sie den treuen und verständigen Sklaven haben, der selbst auch wieder ein Kollektiv ist. Sämtliche Teil-Instanzen der Wachtturmgesellschaft sind Kollektive. Einige sind Kommitees, einige sind regionale Kollektive, einige sind Nationen-übergreifender Art. Alle Teile der Organisation sind Kollektive. Und sie selbst ist das Kollektiv, auf das jeder getaufte Zeuge Jehovas einen Eid ablegen musste.
Die persönliche Beziehung zu Gott wird in diesem Gruppen-Wesen nur noch als besonders stark ausgeprägte Kollektiv-Zugehörigkeit gelehrt und empfunden. Die persönliche Beziehung zu Jesus ist komplett verboten und zieht den sofortigen Ausschluss nach sich. Der einzelne hat von Gott nichts zu erwarten, sondern nur vom Kollektiv der Zeugen Jehovas. Wer die Versammlungen nicht fleißig besucht, gibt damit zu erkennen, dass seine Beziehung zu Gott gelitten hat. Lesen Sie jeden Wachtturm einmal ganz genau im Hinblick auf den Kollektiv-Gedanken. Sie werden verblüfft sein, dass das Religionskollektiv Wachtturmgesellschaft alles auf die freimaurerische Kollektivität abstellt. Erstaunlich sind auch die Techniken, mit der sie von Gott selbst ablenkt und die Aufmerksamkeit des Lesers auf das diesseitige Organ Jehovas lenkt. Die Verherrlichung der irdischen Jehova-Gemeinschaft ist das Zentrum aller Jehova-Lehren.
Die Vernichtung aller Andersdenkenden ist die Krönung dieser Lehre. Die Vernichtung aller Andersdenkenden ist der Höhepunkt, der angeblich in der Bibel verheißen ist. Die Vernichtung aller andersdenkenden Menschen ist jedoch nichts anderes als die Erfüllung der kollektiven Hoffnungen der Zeugen Jehovas. Sie werden einmal in unseren Häusern wohnen und auf unseren Gräbern tanzen. Wer bei diesem Ausblick noch glaubt, Jehova könne der Gott der Bibel sein, hat sich schon dem Kollektiv verschrieben.
Jehovas Zeugen lehren einzig und allein: Wie die Bibel ihr Leben verändert. Sie lehren nicht, wie Jesus ihr Leben verändert. Jehovas Zeugen sind einzig auf die absolut geistig gleichgerichtete Kollektiv-artige Neue Welt ausgerichtet und nicht in der Lage, etwas von Gott selbst zu erfahren, denn sie haben als Individuum keinen Bezug und keine Beziehung zu ihm, sondern sie sind nur ein Rädchen im großen Getriebe der Wachtturmgesellschaft. Als solches Minimalgebilde empfinden sie auch keine persönliche Verantwortung gegenüber Gott, sondern nur noch gegenüber dem Kollektiv "Treuer und verständiger Sklave", das sie jederzeit mit dem geistigen Tode bestrafen kann. Weil die Gemeinschaft der Gleichgeschalteten die einzig wirklich tragende Kraft ist in dieser Religion des Kollektivs, fürchten Jehovas Zeugen den Ausschluss wie der Teufel das Weihwasser. Sie sind nicht in der Lage, den Anweisungen ihrer Meisterin zu widerstehen, um doch einmal das Gebet zu Jesus auszuprobieren. Sie sind dem Teufel an den Fuß gebunden und rufen sich gegenseitig zu: Gemeinsam stehen wir das durch!
Dass Gott für jeden einzelnen von ihnen die Rettung schon lange vorbereitet hat, wollen sie nicht wissen. Für sie ist Rettung nur im Kollektiv Jehovas möglich. Im kollektiven Traum vom Neue Welt-Paradies.
Zitat: Der Teufel der Zeugen Jehovas ist angeblich nicht erfreut, wenn sich jemand als Zeuge Jehova taufen lässt: "Es gibt da allerdings noch andere, die bei solchen Anlässen zuschauen, sich aber maßlos darüber ärgern: Satan und die Dämonen. Sie kochen vor Wut, wenn sie sehen, dass Tausende der kaputten Welt den Rücken kehren."
Bei der Wachtturmgesellschaft geht es nur um den Wechsel des Menschen von einem System und ins andere. Wie in der Politik manche die Partei wechseln, so hat der frisch gebackene Zeuge Jehovas nur das Denk-System gewechselt und eine bestimmte Ideologie angenommen. Eine individuelle Hinwendung zu Gott findet dabei nicht statt. Dieser System-Wechsel ist eine Ersatzhandlung für diejenigen, die zu Gott keinen Kontakt haben wollen oder können. Ob es für sie zu schwer ist zu glauben, zu schwer, Jesus in freier Nachfolge zu dienen, ob es für sie zu schwer ist, Gott beim Wort zu nehmen, ohne ständigen Applaus von Menschen zu erhalten, Jehovas Zeugen schließen sich lieber einem ideologischen System an, einem Kollektiv der Bibelversteher. Dass sie dabei eiskalt an Jesus vorbeigehen, lässt sich während ihres Antiabendmahls genauestens beobachten. Wenn Jehovas Zeugen Abendmahl feiern, lassen sie demonstrativ Brot und Wein an sich vorübergehen. Das Kollektiv gebietet es ihnen so.
Wir finden in der Literatur der Wachtturmgesellschaft das Wort Kollektiv häufiger als gedacht. Für eine Religion ist es befremdlich, diesen politisch dominierten Begriff so naiv und so bedenkenlos einzusetzen, um sich selbst und die eigenen Eigenschaften zu beschreiben. Doch bei Jehovas Zeugen ist die Fehleinschätzung ihres Kollektivs als Religion so fortgeschritten, dass sie einfach keinen Blick dafür haben, dass sie nur einem kollektivistischen Apparat dienen und nicht Gott.
Diese Aussage trifft zu hundert Prozent auf die Wachhturmgeellschaft zu, doch wird von ihr alles, was nicht Jehovas Zeuge ist, zum Kollektiv erklärt, das vernichtet werden muss. Nicht der einzelne Mensch empfängt das Gericht aus Gottes Hand, sondern das Kollektiv erleidet entweder das Schicksal des Untergangs oder erringt den Sieg der Welt-Eroberung. Während die Bibel ausschließlich dem einzelnen Menschen das Gericht voraussagt, möchte der Gott der Wachtturmgesellschaft das ganze gegnerische Kollektiv mit einem Handstreich vernichtet sehen. Diese Einteilung der Menschheit ist zutiefst freimaurerisch und in seinen feineren Verästelungen rassistisch, elitär, bürgerlich, politisch und ein reines Zwei-Parteien-System, wie es der Welt aus der US-amerikanischen Politik bekannt ist.
Noch nicht einmal das Kollektiv des fiktiven geistigen Israel birgt in sich alle Zeugen Jehovas, sondern nur eine bestimmte Anzahl, die aus einer frechen Fehlauslegung der Bibel gesogen ist. Wähnt sich der Durchschnittszeuge noch, dem Kollektiv der Geretteten anzugehören, muss er spätestens hier realisieren, dass sowohl Jesus als auch die Wachtturmgesellschaft als Jesus-Ersatz ihm nach dieser Lehre keine Rettung bringen können und dies auch noch deutlich vom treuen Sklaven ausgesprochen wird. Der Zeuge Jehovas ist nur dem kollektiven Los ausgeliefert, seine Rettung durch Propaganda für die Wachtturmgesellschaft selbst zu erwirken. Wenn also dieser elitäre Wachtturm-Jesus und die Wachtturm-Gesellschaft keine Rettung für die Zeugen Jehovas bieten, wie sollen sie sich durch Propaganda für diese Nichtrettungsinstitution selbst retten können? Der Betrug ist perfekt und die Zeugen Jehovas merken es nicht.
Die perfiden Kollektiv-Religionisten der Wachtturm-Weltpartei sind in Sachen Raffinesse nicht zu schlagen. Sie schreiben so, als wenn Gott auch ungerechte Wege gehen würde. Muss Gott irgend jemandem zeigen, dass er gerecht ist? Jehovas Zeugen schreiben so, dass der Eindruck entsteht, Gott müsse sich ständig rechtfertigen. Unter diesem Rechtfertigungsdruck Gottes steht auch eine der zentralen Wachtturm-Thesen: die Streitfrage. Darin geht es darum, dass dieser Jehova dem aufmüpfigen Satan erlaubt, es womöglich besser zu machen. Und damit der Wachtturm-Jehova vor den Menschen gerechtfertigt wird, indem er doch besser ist als Satan, müssen Jehovas Zeugen so angestrengt mithelfen. Ohne die Zeugen Jehovas könnte sich dieser Jehova "Gott" wohl nicht im Vergleich mit Satan behaupten. Genau diese schmutzige Intention, dass Gott nicht wirklich besser sei als der Teufel, steckt in der Lehre der Wachtturm-Loge.
Auch hier wird das Kollektiv der Zeugen Jehovas auf die 144.000 reduziert und durch die Blume ausgesagt, das keiner außer diesen von den "gerechten Wegen des Wachtturm-Jehova" profitieren wird. Die sogenannte "Kollektiv-Braut" wird eingesetzt für den biblischen Vergleich Braut/Bräutigam, der in der Bibel bewusst und dezidiert von Individualität geprägt ist. Während der Leib Christi (die Gemeinschaft aller Christen) dadurch lebt, dass jeder einzelne sich von Jesus führen lässt, während die christliche Gemeinschaft als ein in sich geschlossenes Ganzes in der Bibel dargestellt wird, macht die Wachtturmgesellschaft daraus eine weltpolitische Gemeinschaft, indem sie a) eine auf 144.000 begrenzte Elitetruppe als Führungskomitee einsetzt und b) diese als Kollektiv bezeichnet. Kommunisten aller Schattierungen können sich mit diesem Begriff wunderbar identifizieren. Die Wachtturm-Vision eines regierenden Kollektivs, vertreten durch die Leitende Körperschaft der Wachtturmgesellschaft ist die Grundlage der Wachtturm-Religion. Die Weltherrschaft dieser Leitenden Körperschaft ist die Hoffnung und das Ziel der Zeugen Jehovas und schließt jede individuelle Rettung aus. Kein Mensch hat Zugang zu Gott, außer durch das Kollektiv Wachtturmgesellschaft, und das, obwohl Jesus jedem einzelnen Menschen sagt und verspricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Aus dem freien Zugang zu Gott durch Jesus Christus macht das Wachtturm-Kollektiv eine weltpolitische Kollektiv-Hoffnung, der sich jedes Individuum unterwerfen muss.
Eine solche Kollektiv-Rettung gibt es in der Bibel nicht und die Aussichtslosigkeit einer solchen Konstruktion ist für die Funktionäre des Jehova-"Gott"-Kollektivs kein Hinderungsgrund, ihre Kollektiv-Theorien als Ersatz für die individuelle Rettung durch Jesus Christus einzusetzen. Denn der Hintergrund dieser kollektiven Rettungsabhängigkeiten ist nicht wirklich die Hoffnung, dass Jehovas Zeugen Harmagedon überleben, sondern das jetzige maximierte Abschöpfen der Arbeitskraft der Verführten. Noch höher als das steht der dezidierte Wille, die Menschen von Jesus zu entfernen und ihnen damit den klar in der Bibel belegten Weg zu verbauen. Jehovas Zeugen haben die Eigenart, niemals mehr in ihrem Leben auf Jesus zugehen zu können. Nur ein verschwindend kleiner Rest kann sich auf Jesus einlassen, ohne ihn durch die Wachtturm-Brille zu entstellen. Und dies kann nur aufgrund der Kraft Jesu geschehen, die diese ehemaligen Zeugen Jehovas in ihrem Leben wirken lassen. Viel zu oft bleiben diese manipulierten Menschen in den kollektivistischen Theorien gefangen.
Charles T. Russell bezeichnete Jesus noch als den großen Freimaurer. Hitler wurde als der große Führer bezeichnet und Jehova ist der "große Theokrat". Die gesamte Gedankenwelt der Zeugen Jehovas dreht sich um das Kollektiv, das in kollektivem Gehorsam dem großen Theokraten Jehova "Gott" dient. Dass jede individuelle Hinwendung zu Jesus damit unmöglich gemacht wird, ist logische Folge und Ziel dieser Kollektivierung des Glaubens. Die persönliche Beziehung zwischen Gott und jedem einzelnen Menschen, wie wir sie in der Bibel vorfinden, wird durch das Kollektiv ersetzt. Die ehemaligen Bibelforscher, jetzt Jehovas Zeugen, haben die Bibel zu einem weltpolitischen Konzept umgedreht und verbogen, damit so viele Menschen wie möglich sich nicht mehr persönlich an Jesus wenden können.
Unter der Decke der Gleichförmigkeit versteckt sich der Zeuge Jehovas im Kollektiv. Wie der Nazi im gellenden Führer-Jubel in der Masse unterging und wie heute noch der einzelne Tänzer im großen Schauspiel im Stadion nur noch als einzelner Punkt des Gesamtbildes gesehen wird, so hofft der Zeuge Jehovas darauf, dass seine Mitgliedschaft im Wachtturm-Kollektiv seine persönlichen Sünden kaschiert. Es ist die uralte Hoffnung des mogelnden Schülers: Ich werde schon nicht erwischt werden. Es ist die Hoffnung des katholischen Priesters, dass seine sexuellen Übergriffe im Kollektiv untergehen. Es ist die Hoffnung eines jeden Menschen, sich in der gleichförmigen Masse verstecken zu können.
Die Bibel zeichnet genau das entgegengesetzte Bild von Gottes Gerechtigkeit. Gott schaut in das Herz eines jeden Menschen und nichts bleibt ihm verborgen. Auch schenkt er nicht seine Vergebung, weil ein Mensch einem bestimmten Kollektiv angehört, sondern er garantiert Vergebung in Jesus Christus. Dieser Jesus ist kein Kollektiv und auch kein Führer eines Kollektivs. Jesus ist die ausgestreckte Hand Gottes, der sich jedem einzelnen Menschen individuell zuwendet und ihn persönlich rettet. Kein Kollektiv kann Jesus ersetzen. Doch die Wachtturmgesellschaft schafft den biblischen Jesus einfach ab und installiert konsequent das Kollektiv Jehovas an seiner Stelle.
Geistige Kinder Gottes sollen die Mitglieder der Kollektiv-Leitung der Zeugen Jehovas sein. Dies ist ein Beweis, dass die Wachtturm-Sichtweise aus der praktischen Rettung, die durch Jesus kommt, ein reine Idee macht. Das Programm der Wachtturm-Weltpartei ist eine geistige Idee, woraus zwingend folgen muss, dass Jesus nicht leiblich auferstanden sein soll, sondern nur als Geist. Die gesamte Bibelauslegung der Wachtturmgesellschaft läuft darauf hinaus, Gott zu einer guten Idee zu machen. Die Haltung des Menschen gegenüber Gott wird in diesem Kollektiv zu einem geistigen Bildungsstand und der in der Bibel erwähnte Glaube wird zu einer auszuübenden Tätigkeit, die dazu dient, die geistige Wachtturm-Idee weiterzutragen.
Die zentrale Achse der Wachtturm-Politik besteht in der Aufrichtung eines Kollektivs, das jede Individualität im Verhältnis zu Gott ausrottet. Die geistigen Kinder Jehovas sollen dementsprechend als Kollektiv mit Jesus vereint werden. Das soll so kommen. Es ist ein Gerücht! Das Kollektiv der Wachtturmschreiber achtet genauestens darauf, keine genauen Aussagen zu machen. Alles soll ganz bestimmt so oder so kommen. Durch Jesus kann man ewiges Leben erhalten. Die klare Zusage Jesu, die ohne jeden Konjunktiv und ohne Worte wie "kann, könnte, würde, gewiss, bestimmt" usw. auskommt, wird ersetzt durch Gerüchte, die allesamt nur Kann-Aussagen sind.
Das Kollektiv der jehovaistischen Weltherrschaft ist ja auch erst im Aufbau begriffen und wenn die Weltherrschaft erst einmal in den Händen der geistigen Kinder Jehovas liegt, dann werden die Menschen weiterhin sterben. Deshalb muss die Wachtturmgesellschaft alle Aussagen, die Jesus macht, relativieren, wenn sie sie für sich instrumentalisiert. Ähnlich umsichtig und abgesichert gehen Hersteller von Lebensmitteln vor, wenn sie behaupten: xxx kann die Abwehr aktivieren.
An der kollektivistischen Struktur der Wachtturmgesellschaft orientiert sich auch deren Verständnis von Abtrünnigkeit. Abtrünnig werden kann ein Zeuge Jehovas nur, wenn er den Maßstäben des Wachtturm-Kollektivs kritisch oder zweifelnd gegenübersteht. Inwiefern er Gott genügt oder nicht, das stellt sich automatisch in den Hintergrund, denn das Kollektiv und sein Programm zählen. Christen (nicht die sich über die Zugehörigkeit zur Katholischen Kirche definieren) dagegen können nicht von einer Idee oder einem menschlichen Kollektiv abfallen, sondern nur von Jesus selbst, also von einer Person. Wie in einem kollektiven Betrieb ist die Treue eines Mitarbeiters oder einer Abteilung zur Betriebsführung ihrem Wesen nach nur funktionale Loyalität. Jesus gegenüber muss ein Christ dagegen schon den klaren Abfall für sich entscheiden, um abtrünnig werden zu können. Die Abtrünnigkeit eines Christen ist keine Dysfunktionalität, kein Mangel an Loyalität, denn der Christ steht nicht in einem Verpflichtungsverhältnis zu Jesus, sondern er befindet sich in der Position eines mit dem Leben Beschenkten.
Das römisch-katholische Eins-zu-eins-Gegenstück zum theokratischen Diktat der Wachtturmgesellschaft ist die römisch-katholische Lehre von der Verfolgung. Auch hier wird die absolute Unterwerfung unter die herrschende Lehre gefordert und ihre Kritik mit Exkommunikation geahndet.
Die Vorkehrung des Wachtturmgottes Jehova für Einzelpersonen ist das Kollektiv, dem aussschließlich die 144.000 angehören, die geistige Kinder Jehovas sind, geistig Geschaffene, Funktionäre der Jehova-Ideologie. Diese Ideologie wird nicht etwa im Kollektiv geformt, sondern seit der Entstehung des Wachtturm-Kollektiv-Sklaven von einzelnen Menschen. Fred Franz erfand die Auslegung, Jesus sei nur für die 144.000 Sonderfunktionäre gestorben. Die gesetzlich vorgeschriebene Ablehnung von Bluttransformationen wuchs auf dem Mist einer einzigen Person und das Kollektiv tötet seither regelmäßig Menschen durch die einmal streng verordnete Ablehnung einer Bluttransfusion. Inwieweit diese strenge Anordnung inzwischen abgeschwächt wurde, um auf den Führer des Kollektivs, Jehova, kein aufhellendes Licht fallen zu lassen, ist unklar.
Das Predigtwerk, das fleischliche Ausüben des Glaubens bei Jehovas Zeugen, ist ein kollektives Werk, so dass der individuelle Glaube an Gott nicht nur in den Hintergrund rückt, sondern faktisch unnötig wird. In dieser Hinsicht gestaltet sich das Glaubensleben der Zeugen Jehovas in der Form, dass sie durchhalten müssen, selbst wenn sie innerlich zu Leichen geworden sind. Das Durchhalten ist die letzte Säule dieser Menschen und das Ausharren in ihrem immer weniger werdenden Glauben an den Jehova "Gott" ist das skelettartige Markenzeichen dieser innerlich schon abgestorbenen Personen. Sie beten zu einem Kollektiv-Führer und tragen ihre eiserne Loyalität zum Ganzen bei. Nichts anderes fand unter Adolf Hitler statt! Am deutschen Wesen sollte die Welt genesen, genau wie Jehovas Zeugen das Wachtturm-Wesen als Weltheilung einstufen. Wie das national-sozialistische Fußvolk den Führer verehrte, verehren Jehovas Zeugen ihren Kollektiv-Jehova. Das Prinzip ist politisch, das Prinzip ist weltlich, das Prinzip ist tief verwurzelt in der Freimaurerei.
Das Hesekiel-Kollektiv führt nur sein eigenes Werk aus, wie hier zu lesen ist, und der Jehova "Gott" musste wohl erst suchen und umherschauen, bis er seine weltlichen Unterstützer finden und beauftragen konnte. Bemerkenswert ist die ständig wiederholte Hingegebenheit an Gott. Dieses Schlagwort zieht sich durch die Wachtturmliteratur wie ein roter Faden. Gottergebenheit ist jedoch der Islam. Sowohl als Programm als auch im Begriff selbst. Islam bedeutet Gottergebenheit und Moslem bedeutet: der Gottergebene oder der Gott Hingegebene.
Jehovas Zeugen sind relgionsvermischende und in ein Kollektiv eingebundene Propagandasoldaten, die freimaurerische Weltpolitik unter dem Deckmantel der Bibel betreiben.