Die Jehova-Theologie ist inkonsequent
Jehovas Zeugen sind inkonsequent. Sie denken ihre eigene Theologie nicht zuende! Wenn Jesus nur Engel oder Mensch wäre, wie kann er dann mitten auf dem Thron Gottes sitzen?
Offenbarung 7,17 ... denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
Wenn Jesus mehr ist als Mensch oder Engel, also ein göttliches Wesen, wie die Zeugen Jehovas zu sagen pflegen, und Johannes ihn als "einen" Gott bezeichnet, wie kann Gott gebieten: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir?
Selbst die krampfhaft herangezogenen menschlichen Hierarchievorstellungen, die von den Zeugen Jehovas auf den Sohn und den Vater angewendet werden, können nicht daran rütteln, dass derjenige, der aus Jesus und JHWH zwei unterschiedliche Götter macht, zwei Götter in seiner Religion hat.
Wenn also die Zeugen Jehovas behaupten, dass der Sohn und der Vater nicht ein und der selbe Gott sind, behaupten sie gleichzeitig, dass Jesus nicht ohne Grund hingerichtet wurde. Denn Jesus wurde deswegen hingerichtet, weil er sich zu Gott gemacht hatte. Wenn er tatsächlich "ein anderer" Gott wäre, hätte das Gerichtsurteil über ihn allen rechtmäßigen Grund gehabt. Dann wäre Jesu Opfer sinnlos geworden, denn ein verurteilter Gesetzesbrecher (keine anderen Götter) kann niemanden durch seinen Tod retten.
Die Idee der Zeugen Jehovas, Jehova sei der allmächtige Gott und Jesus sei nur ein weiterer Gott, verkörpert also die Eliminierung des Opfers Jesu am Kreuz und bewirkt gleichzeitig, dass in der Jehova-Religion zwei Götter residieren. Damit befinden sich Jehovas Zeugen mitten in einer Mehrgötter-Religion.
Das ist das Wachtturm-Heidentum.
Kommentare
Informiert euch erst bevor ihr redet!
ohne Namen [20.06.2011]
Die übliche Wachtturm-Argumentation:
Jehovas Zeugen argumentieren sehr gerne mit der Tatsache, dass Jesus gesagt hat: Der Vater ist größer als ich. Und sie fragen: Wen hat er denn angebetet? Sich selbst?
Als Jesus Mensch war, hatte er seine Gottheit aufgegeben. Als Mensch musste Jesus wahrheitsgemäß die Aussage treffen: Der Vater ist größer als ich. Denn er war erniedrigt und war Mensch. Was hätte die Menschheit von Jesus gehabt, wenn er sich nur halb oder zu zwei Dritteln erniedrigt hätte? Und wenn er sich gar nicht erniedrigt hätte, hätte er uns alle sofort und ohne Gnade vernichten müssen, denn Gott ist absolut gerecht. In seiner Nähe ist Sünde der sofortigen Verdunstung ausgeliefert. Damit wir Menschen nicht sofort vernichtet werden mussten, hat sich Gott erniedrigt, sich völlig entwaffnet und ist für uns in den Tod gegangen. Damit hat er selbst seine absolute Gerechtigkeit befriedigt und seine absolute Liebe gezeigt.
Das Menschsein Gottes, das in Jesus stattgefunden hat, als Argumentation zu benutzen, Jesus sei doch bestimmt nicht Gott, ist ein primitives fleischliches Denken, das nur Menschen befallen kann, die sich höher einstufen als das Wort Gottes.
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Wer sich bei Zeugen Jehovas informieren will, kriegt nur vorgefertigte Ausreden zu hören. Fakt ist jedoch, dass die Wachtturm-Theologie von mehreren Göttern berichtet, von denen nur einer anzubeten sei. Einer dieser Nebengötter soll Jesus sein. Witzigerweise verbietet Gott in 2. Mose 20,3 und in 5. Mose 5,7 nicht nur die Anbetung anderer Götter, sondern schon
das Haben eines anderen Gottes außer ihm! Scheinbar haben die Zeugen Jehovas die Bibel nicht genau genug gelesen.
Jesus kann kein anderer Gott sein, sonst hätte er selbst das Gesetz gebrochen. Jesus muss laut Johannes 1,1 der allmächtige Gott sein. Denn wenn er ein anderer Gott wäre, hätte er seine Jünger das Brechen des Gesetzes Gottes gelehrt. Daran erkennt man die böswillige Falschauslegung der Wachtturm-Spezialisten.
Rüdiger [20.06.2011]
Diese ganzen Religionszweige (eig. Sekten), haben doch keine Wurzeln, durch welche sie ihre Authentizität beZEUGEN können!! Alle sind sie emporgesprossen wie die Pilze, seit dem neunzehnten Jahrhundert. Weil Jesus es sich plötzlich anders überlegt hat und ein neues Apostelamt einberuft? All die getauften Christen der vergangenen zweitausend Jahre unterlagen dann einer großen Täuschung. Denn den großen Clou hat Gott sich für die Neugeburt dieser (neuen) "Religionsgemeinschaft" aufgehoben ...
Allerdings waren die Zusagen, die Christus den Urhebern dieser "Auserwählten" gemacht hatte, keineswegs verbindlich, da er ihnen stets versprach, noch zu deren Lebzeiten wiederzukehren.
(bes. Neu-Apostolische Entstehungsgeschichte!).
Alle nähren sich von einem: der Endzeitpolitik!
Einjeder kann sich die kleine Mühe machen, und z.B. in der Prophetie des Jesaja oder Jeremias nachlesen, wie konkret niedergeschrieben wurde, dass Gott selbst es ist, der kommen wird ...
Natürlich differenziert auch die Schrift, wenn sie vom Menschen, also vom fleischlichen Jesus spricht, oder von seinem Ursprung (noch ehe Abraham wurde BIN ICH!).
Aber natürlich haben da die Zeugen Jehovas und all die anderen "ganz besonders" Auserwählten ihre verblüffenden Erklärungen parat (oft sehr wissenschaftlich und seriös aufgemacht! Vorsicht!)
Ralf F. [31.08.2011]
Wahre Liebe ist nichts für Feiglinge !
Anonym [31.08.2011]
Das ist ja wohl der dümmste Spruch des Jahrhunderts. Wahre Liebe erhebt sich über alle menschliche Schwächen. Sie besiegt alles in uns, was uns unfähig machen könnte, Jesus zu dienen. Jesus sucht und heilt gerade das kranke, zerbrochene, feige an uns. Wer so einen Spruch bringt wie Du, der scheint nur auf sich selbst zu vertrauen und nicht auf die Kraft Gottes.
Oder wie hattest Du diesen Spruch gemeint? [RH]
Wenn die Liebe zu Gott mehr Schein wie Sein ist, dann lügt man sich doch selbst was in die Tasche.
Anonym [31.08.2011]
Der Selbstbetrug beginnt da, wo einem schon lange klar sein muss, dass die Wachtturmgesellschaft kein Ersatz für Jesus sein kann, kein Kanal Gottes und keine wahre Religion, und wenn man trotzdem dabeibleibt, weil ja die Martha, die Hertha und die Mathilde auch dabei sind und weil die das ja gar nicht verstehen würden, wenn man konsequent Entscheidungen treffen würde. Und da eine wirkliche Liebe zu dem Kunstgott Jehova gar nicht möglich ist, spricht die Wachtturmgesellschaft auch lieber von Loyalität. Die lässt sich so schön in der Gruppe aufrechterhalten, selbst wenn schon 30 Prozent der Teilnehmer die Tricks und den doppelten Boden kennengelernt haben.
Ansonsten ist Liebe zu Gott in Religionen immer nur Show. Liebe zu Gott ist nur beim einzelnen möglich und der muss sich selbst und Gott gegenüber Rechenschaft ablegen. Liebe zu Gott als religiöse Gruppenleistung muss ausarten in so etwas wie das Dauerspektakel des Tür-zu-Tür-Predigtdienstes.
Rüdiger [01.09.2011]
Wahrscheinlich rutschen auch viele aus Liebe in diese Gesellschaft.
Anonym [01.09.2011]
Ist Jesus auch von Tür zu Tür gegangen ??
Gruß Pippy Langfuß [03.09.2011]
Jesu Jubelruf
Es ist mir alles übergeben worden von meinem Vater.
Und niemand weiß... Lukas 10,Vers 22
Anonym [03.09.2011]
Lukas 10,22 Alles ist mir übergeben von meinem Vater. Und niemand weiß, wer der Sohn ist, als nur der Vater, noch, wer der Vater ist, als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
Hallo Pippy Langfuß,
Jesus ging nicht von Haus zu Haus oder von Tür zu Tür. Das machen nur Staubsaugervertreter, Briefträger, Prospekteverteiler und Wahlkämpfer. Jesus hatte kein politisches Konzept zu verkaufen, sondern die Menschen kamen zu ihm. Wenn wir Jünger machen, dann machen wir dasselbe wie er. Wir stehen mit unserem Zeugnis den Menschen zur Verfügung. Aber wir verkaufen kein politisches Neue-Welt-Konzept und wir werben nicht für eine Organisation. Denn dann wären wir Werber für ein Reich von dieser Welt. Nichts anderes sind nämlich Jehovas Zeugen. Sie glauben fest daran, dass sie die Neue Welt im Diesseits errichten werden. Dies ist reinrassiges politisches Engagement. Jesus hat das nie gemacht und nie befohlen, sondern sogar verboten.
Lukas 9,5 Und wenn ihr in ein Haus geht, dann bleibt dort, bis ihr weiterzieht.
Hieraus ist klar ersichtlich, dass das Haus, in das sie gingen, Herberge sein sollte und nicht anzuwerbende Kundschaft. Das Zeugnis der Jünger stand und steht allen offen, die es hören wollen, und das Wunderbare ist, dass der Herr selbst uns seine Worte in den Mund legt.
Markus 6,10 Und er sprach zu ihnen: Wo ihr in ein Haus gehen werdet, da bleibt, bis ihr von dort weiterzieht.
Klarer kann es nicht gesagt werden. Doch die NWÜ der Wachtturmgesellschaft übersetzt so etwas mit: Ihr sollt nicht von einem Haus ins andere umziehen. Das klingt so, als wenn die Jünger Standorttreue zeigen, aber von dort aus von Tür zu Tür gehen sollten. Das ist dann wieder die Wachtturm-Propaganda-Maschine. Jesus dagegen sagt klar, dass das Hineingehen in ein Haus nicht der Anwerbung dient, sondern der Herberge und der Gemeinschaft. Das Zeugnis der Jünger geht von ihnen aus und erreicht viele. So sind wir heute genau da, wo wir hingestellt sind, Zeugen Christi. Ob auf der Arbeit oder in der Freizeit, ob gegenüber Fremden oder gegenüber Bekannten. Wir sollen nicht wie Wahlkämpfer für eine politische Eine-Welt-Idee umherziehen, sondern in unserem direkten Umfeld für Jesus Zeugnis ablegen. Dieses Zeugnis kann auch niemals ein mühsam angelerntes Neue-Welt-Programm sein mit vorgefertigtem Werbematerial, sondern dieses Zeugnis ist nicht mehr als das, was wir mit Jesus erlebt haben und erleben. Wer meint, er müsse ein großartiger, studierter Bibelkenner sein, um für Jesus Zeugnis abzulegen, der hat sich schon auf eine politische Idee eingelassen. Wer aber Jesus in seinem Herzen Raum gibt, wird das Wunder erleben, dass sein Zeugnis auch ohne Vorbildung und ohne Bibelstudium Menschen zum Herrn führt.
Lukas 10,7 In demselben Haus aber bleibt, esst und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen.
Jehovas Zeugen drehen diese Anweisung in ihr genaues Gegenteil um. Sie organisieren das Gehen von einem Haus zum andern so perfekt, wie dies selbst politische Parteien nicht tun. Und das Propagandamaterial der Zeugen Jehovas ist so perfide ausgestattet mit Manipulation, dass aus dem Missachten der Worte Jesu ein regelrechtes Kampfmittel der Politik wird. Die Verwirklichung des irdischen Paradieses ist das Ziel. Es geht um ein Reich von dieser Welt. Damit das nicht so direkt auffällt, reden Jehovas Zeugen ständig davon, dass das gegenwärtige System der Dinge abgelöst werden muss von Jehovas Königreich. Doch beides spielt sich unter der Leitung der Wachtturm-Organisation ab: die Propaganda und das dann entstehende Königreich Jehovas. Beide befinden sich im fleischlichen Umfeld des Menschen und auf dieser dann runderneuerten Erde.
Die Wachtturmgesellschaft will dann von New York aus regieren.
Johannes 18,36a Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Jehovas Zeugen argumentieren angesichts dieser zentralen Aussage Jesu, dass es sich bei dem Begriff Welt um die menschliche Gesellschaft handele. Es müsse nur die Menschheit durch ein reinigendes Vernichtungsszenario neu eingerichtet werden, dann sei der Weg gebnet für das Reich Jesu. Doch dann wird der nächste Satz, den Jesus sagt, sinnlos:
Johannes 18,36b Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.
Wenn das Reich Jesu von einer neu aufgerichteten Menschheit wäre, hätte Jesus eher etwas gesagt, das so geklungen hätte: Wartet es nur ab! Nach einiger Zeit wird das bestehende System der Dinge vernichtet werden. Dann wird mein Reich organisiert werden. - So etwas sagt Jesus aber nicht, sondern er macht am Verhalten seiner Diener klar, dass sowohl der Kampf als auch sein Reich sich nicht in der menschlichen Gesellschaft, also im Fleisch abspielt. Jesus ist Gott, der ins Fleisch kam, um diejenigen, die ihm folgen, Wohnung zu bereiten im Geist.
Johannes 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Jesus geht sogar so weit, uns dieses Rätsel zu hinterlassen, damit klar ist, dass sein Reich sich nicht im Fleischlichen abspielt. Die Schöpfung wird erneuert. Aber nicht wie es sich Amerikaner vorstellen, die von einer herrlichen Landschaft umgeben sind und darum trauern, dieses "Paradies" für Jesus aufgeben zu müssen. Die Schöpfung wird auf eine Weise erneuert, über die wir keine Informationen haben, außer einer: Das Reich Jesu kann nicht im fleischlichen Erdenrund stattfinden. - Wer dennoch die Hoffnung darauf setzt, auf dieser Erde mit diesem Körper in optimierter Form leben zu können, unterliegt dem Missbrauch einer verführerischen politischen Freimaurer-Instanz.
Es ist kein Wunder, dass Jesus uns so gut wie nichts über das Leben nach dem Tod erzählt hat. Damit hat er menschlichen Organisationen den Boden und die Grundlage entzogen, so etwas Irdisches aufzubauen oder zu propagieren, wie es die Wachtturmgesellschaft tut. Alles was die Wachtturm-Gesellschaft in ihren Heften und Büchern über die Auferstehung im Fleisch erzählt, ist Fiktion, zusammengekratzt aus Begriffsumdeutungen und Falschauslegungen. Was wirklich abgeht nach dem Tod, das wissen die, die gestorben sind.
Matthäus 22,31-32 Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht (2.Mose 3,6): »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.
Der Wachtturm-Jehova-Gott ist ein Gott der Toten. Dieser Wachtturm-Gott hortet die Toten angeblich in seinem Gedächtnis, um sie irgendwann quasi neu zu schaffen, aber in alter Form (was in sich schon ein Widerspruch ist! Warum sollte Gott den Menschen bei der Auferstehung noch einmal in möglicher Sünde belassen?). Dann werden die Verstorbenen nach Wachtturm-Fasson mit allen Sünden und Fehlern wieder erscheinen und der Tanz um die Disziplin und die Wachtturm-Führung wird von vorne losgehen. Dann will die Wachtturm-Gesellschaft die perfekte Herrschaft über das neue System von New York aus ausüben. - Der Gott der Bibel jedoch ist der Gott der Lebenden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das stimmt, was Jesus da andeutet. Als ein Freund von mir starb, der selbst kein Zeuge Jehovas war, dessen Frau aber Zeuge Jehovas ist, drückte er mit seiner rechten Hand ihre Hand (er konnte nicht mehr sprechen und war schon überall blau angelaufen) und zeigte mit der linken Hand nach oben und machte mit der Hand kreisende Bewegungen. - Ich möchte wetten, dass er ihr noch schnell zu verstehen geben wollte: Es ist alles vollkommen anders, als ihr Zeugen Jehovas es euch vorstellt!
Überlassen wir die Erkenntnis des Wie und Auf-welche-Weise denen, die den Übergang gemacht haben. Kosten wir die hiesige Zeit aus und geben das an andere weiter, was wir vom Herrn geschenkt bekommen. Das ist das Jüngermachen, das der Herr von uns verlangt.
Rüdiger [04.09.2011]
Ist eine Freikirchliche Gemeinde auch eine Religion?
Anonym [08.09.2011]
Eine freikirchliche Gemeinde ist selbstverständlich einer religiösen Struktur angehörig, doch die dort versammelten Christen machen ihr Heil nicht von dieser Gemeinde abhängig. Das Heil kommt für echte Christen ausschließlich aus Jesus und niemals aus einer Religion, einer Sekte oder einer allein seligmachenden Mutter aller Kirchen. Echte Christen leben nicht aus einer Organisation, sondern sie leben aus Jesus. Wenn die Freikirchen ähnliche Denkmuster entwickeln würden wie die Katholische Kirche und die Wachtturmgesellschaft (z.B.: außerhalb unserer Organisation ist kein Heil), dann würden diese Freikirchen keine Freikirchen mehr sein und sie würden auf ein Nichts schrumpfen.
Jeder einzelne Christ ist nicht von Religion abhängig, sondern allein von Jesus. In der Katholischen Kirche und in der Wachtturmgesellschaft ist jeder einzelne von der jeweiligen Organisation abhängig und nicht von Jesus.
Rüdiger [08.09.2011]
Hi Anonym;
Freikirchen sind "frei" von Doktrinen wie im Katholizismus und bibeltreuer als die Evangelische Landeskirche. Zudem legen sie Wert auf Trennung Staat/Kirche. Die meisten Freikirchen sind in Bünden organisiert, die eine grobe Orientierung vorgeben: Baptisten legen Wert auf die Taufe, Pfingstler mehr auf den Heiligen Geist usw. Brüdergemeinden sind eher konservativ. Die Ortsgemeinden sind aber ungebunden, deswegen musst Du die Gemeinde suchen, die zu Dir "passt".
Es wird nicht eine Lehre vertreten, vielmehr wird gefragt: Was sagt Jesus mir? Was sagt mir die Bibel? Besuch ruhig mal eine Bibelstunde dort oder einen Gottesdienst und sieh, welche Gemeinde Dir gefällt. Es wäre mir neu, dass Du mit Hausbesuchen oder so genervt wirst. Die Gemeinde ist aber kein Heilsweg oder Heilsbringer, sie ist ein Ort, an dem sich aktive Christen treffen, Gott anbeten und einander dienen. Das Heil kommt von Jesus allein, Deiner Beziehung zu Jesus.
Gruss Teetrinker [08.09.2011]
Das wird schwierig, da ich keine Götzenanbeten möchte, und die irgendwie alle ein Kreuz hängen haben, warum auch immer.
In der Bibel steht, das Gott das nicht will.
Anonym [18.09.2011]
Das ist logisch, dass jemand, der auf einen Jehova "Gott" geeicht worden ist, das Kreuz Christi nicht mehr ertragen kann. Der Jehova der Wachtturmgesellschaft verbietet den Menschen nicht nur den Kontakt zu Jesus, sondern er streut auch das Gerücht, Jesus sei gepfählt worden. Dabei spricht einer in der Bibel von den Malen der Nägel in Jesu Händen!
Johannes 20,25 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben.
Da Jesus nicht mit mehreren Nägeln in den Händen ans Holz geheftet wurde, sondern mit jeweils nur einem Nagel in jeder Hand, und da Thomas sowohl von Nägeln als auch von Malen der Nägel in den Händen spricht, ist bewiesen, dass Jesus gekreuzigt wurde. Doch Jehovas Zeugen sehen das anders. Nicht die Bibel ist Grundlage ihrer Überzeugung, sondern die Interessen ihrer Organisation.
Die Entstellung der Bibel durch die Wachtturmgesellschaft lässt sich auch gut erkennen auf der Seite:
Der blutleere Wachtturm-Jesus
Rüdiger [18.09.2011]
Tach,
wem traust Du mehr? Paulus oder der WTG?
Paulus sagt: Dieser (Jesus ist gemeint) ist das Ebenbild (kein Abbild, ein Ebenbild ist 100% identisch!) des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene (er war als Mensch geboren, wichtiger: er hatte die gleiche Vollmacht und Autorität wie Gott), der über aller Schöpfung ist. 16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen; (oh Mist: damit widerlegt Paulus doch die Lehre, Jesus sei ein Erzengel! Alles!! ist DURCH ihn) 17 und er ist vor allem (Mist, dann kann er nicht geschaffen sein), und alles hat seinen Bestand in ihm. 18 Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde (oh wei, Jesus ist noch das Haupt des Leibes - und nicht der Papst oder die WTG), er, der der Anfang (ha die WTG doch Recht??) ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei. (nee die WTG irrt! Jesus war vor Gott? Jesus der erste Gott der Mensch war - nicht wie die griechischen Götter, die sich sexuell auf der Erde bedienten ... Jesus, der erste Gott, der nach der Kreuzigung in der Hölle evangelisierte) ging er da wohl von Tür zu Tür, frag ich Dich) 19 Denn es gefiel [Gott], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alles mit sich selbst zu (siehe oben Vollmacht) versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines Kreuzes (nix Pfahl) - durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist. 21 Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt 22 in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht, 23 wenn ihr nämlich im Glauben gegründet und festbleibt und euch nicht abbringen lasst von der Hoffnung des Evangeliums (nein: keine guten Werke, alle wertlos!), das ihr gehört habt, das verkündigt worden ist in der ganzen Schöpfung, die unter dem Himmel ist, und dessen Diener ich, Paulus, geworden bin.
Jetzt sag mir mal, wer hat Recht? Paulus oder die WTG?
Ach, mit dem Kreuz. Katholiken haben oft Abbildungen mit Jesus am Kreuz. Alle anderen nicht. Wir haben zwar Kreuze, die beten wir nicht an. Das erinnert uns - wie ein Foto vom Urlaub.
Mach Dir darum keinen Kopf. Wichtiger ist, was der Tod Jesu am Kreuz bedeutet. Das ist der Zugang zum Vater - s.o.!
Gruß Teetrinker [19.09.2011]
Hallo,Teetrinker was sie da schreiben, stimmt ,wusste ich ,bevor es diese Seite gab. Ich meinte jetzt eigentlich gar nicht so sehr die ZJ, sondern die Religion allgemein. Wenn ich das, was in der Bibel steht, mit dem vergleiche,was in den Kirchen so praktiziert wird, frage ich mich ,ob die Gottes Wort überhaupt ernst nehmen, dazu muss ich nicht Zeuge Jehovas sein, sondern ich habe einfach nur die Bibel aufmerksam gelesen. Die ZJ sagen auch ,die bunten Heftchen, sind nur da zu da, um die Bibel verständlicher zu machen. Das Thema Glauben ist schon interessant,hat eben was mit Glauben zu tun.In der Bibel steht,ein Kind GOttes schnitzt sich nichts aus Holz oder Stein.Um Gott dankbar zu sein,das er für mich am Kreuz starb, muss ich doch nicht ein Kreuz als Liebesbeweis haben,genauso wie ich nicht mit dem Wachturm durch die Gegend rennen muss.Das ist meine Meinung.
Anonym [20.09.2011]
Hallo!
Zitat: "Wenn ich das, was in der Bibel steht, mit dem vergleiche,was in den Kirchen so praktiziert wird, frage ich mich ,ob die Gottes Wort überhaupt ernst nehmen,"
Naja, Kirchen ist so 'ne Sache. Es gibt ja zig verschiedene Kirchen mit verschiedenen Strömungen. Kirche, oder Gemeinde, ist ja nur eine Ansammlung von Christen und reflektiert deren Glauben.
Wenn Du die Bibel ernstnimmst, nimmt die Kirche auch wieder etwas mehr die Bibel ernst.
Zitat: "Die ZJ sagen auch ,die bunten Heftchen, sind nur da zu da, um die Bibel verständlicher zu machen."
Die Heftchen - meiner Meinung nach - verhindern, dass die ZJ die Bibel selbstständig lesen und interpretieren, sie bewirken nur, dass sie artig die Lehren der WTG übernehmen. (ähnlich der Katholischen Kirche!)
Zitat: "In der Bibel steht,ein Kind GOttes schnitzt sich nichts aus Holz oder Stein."
Wo denn? Die Stellen, die ich kenne, sind auf Götzen bezogen.
Zitat: "Um Gott dankbar zu sein,das er für mich am Kreuz starb, muss ich doch nicht ein Kreuz als Liebesbeweis haben,genauso wie ich nicht mit dem Wachturm durch die Gegend rennen muss.Das ist meine Meinung."
Das sehe ich auch so.
Gruss Teetrinker [21.09.2011]
Jehova Gott geeicht ?
ich glaube nicht, das die mich eichen konnten, mein Bibelstudium liegt schon sehr lange zurück und ich hatte dabei meine Bibel nie aus den Augen verloren. Ist ein Kreuz aus Holz vor dem ich niederknie nicht auch Götzenanbetung?
Anonym [06.10.2011]
Ein auffälliges Phänomen der Wachtturm-Manipulation besteht darin, dass die Wurzeln der Gottesleugnung immer wieder neue Blüten treiben. - Bis in der Kraft Jesu Befreiung geschieht.
Wer sich vor ein Holzkreuz hinkniet und dann tatsächlich auch das Holzkreuz anbetet, dem ist nicht zu helfen. Wer den von katholischen Mönchen erfundenen Namen Jehova anbetet, ist noch weiter von der Bibel entfernt als der Holzkreuz-Anbeter. [RH]
mir ist unklar wie Jesus, obgleich im Tode 3 Tage, auferstanden ist; wie kann ein toter Gott sich selbst zur Auferstehung bringen?
Cristina G. [15.04.2012]
Hallo Christina, zuerst müssen wir realisieren, dass Jesus Mensch war. Das verschärft Deine Frage noch erheblich. Dass Jesus in seinem absoluten Menschsein, also in dem Zustand, in dem er sein Gottsein für uns aufgegeben hatte, dennoch die Macht hatte, sich das Leben selbst wieder zurückzunehmen, zeigt deutlich, dass Jesus kein Engel war oder ist, sondern dass er selbst Gott ist, der für uns Mensch wurde. Denn jedes geschaffene Wesen ist abhängig in der Weise, dass Gott es beleben und am Leben halten muss. Jesus ist unabhängig und hat die Macht in sich selbst. Dies ist ein Hinweis darauf, dass er sich von einem geschaffenen Wesen grundsätzlich abhebt. Sogar seine Menschwerdung änderte nichts daran, dass er die Macht der Auferstehung hat. Er sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben!
Johannes 10,17-18 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Es gibt kein geschaffenes Wesen, das ohne das Eingreifen Gottes sich selbst das Leben wieder zurücknehmen kann, nachdem es gestorben ist. Jehovas Zeugen argumentieren gerne, dass Jesus nicht Gott sein könne, weil er ja vom Vater auferweckt wurde. Dieses Subjekt-Objekt-Verhältnis hebt Jesus auf, indem er selbst Subjekt und Objekt ist. Er ist nicht nur der Auferweckte, er ist die Auferweckung selbst, er weckt sich selbst auf aus dem Tod. Allein dieser Umstand bezeugt, dass Jesus Gott ist.
Gerne fragen auch die Zeugen Jehovas, ob denn der lebendige Gott überhaupt sterben kann, weil sie hoffen, dass man damit verbindet: Okay, Jesus ist gestorben, also kann er nicht Gott sein. Doch müssen wir anerkennen, dass Jesus als lebendiger Gott den Tod geschmeckt hat. Er wurde dazu Mensch. Aber den Tod hat er für uns in voller Tiefe und Breite ausgekostet, damit wir leben können, indem wir sein Leiden als stellvertretend für unseren Richterspruch annehmen.
Deine Frage ist nicht falsch! Wie kann ein toter Gott sich selbst zur Auferstehung bringen? Gott hat das Leben und den Tod gemacht. Es gibt nichts, was er nicht gemacht hat. In der Konsequenz hat er sogar das Böse ermöglicht, indem er seinen Geschöpfen den eigenen Willen erlaubte. Doch in allem ist Gott Sieger. Er ist der Sieger über den Tod und über die Sünde. Das können wir für uns in Anspruch nehmen, wenn wir an Jesus glauben und ihm erlauben, unser Herr zu sein.
Rüdiger [15.04.2012]
Hi Rüdiger,
die Bibel lehrt eindeutig das der Vater den Sohn erweckt hat, und nicht das der Sohn sich selbst erweckt hat.
Galater 1,1 Paulus, ein Apostel nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat von den Toten, ...
In der gesamten Bibel wird bei der Erweckung immer von Zwei Personen gesprochen. Einer der erweckt und einer der erweckt wird. In keiner einzigen Bibelstelle wird behauptet das Jesus sich selbst erweckt hat.
Tja, diese Aussage ist tatsächlich falsch. Jesus sagt selbst über sich: "Niemand nimmt das Leben von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen." Diese Aussage Jesu deckt sich zu 100 Prozent mit seiner Aussage: "Ich bin die Auferstehung."
Und wenn Du immer noch meinst, es gäbe nur die Aussage, dass der Vater Jesus auferweckt hat, dann gebe ich Dir folgendes zu bedenken:
Johannes 14,8-9 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
Jesus räumt gründlich mit unseren Vorstellungen auf. Niemand kann sich seinen eigenen Jesus schnitzen. [RH]
Die Tatsache das Jesus von Gott gezeugt ist, macht ihn zum Wesensart Gottes. Zum Gott. Jesus ist Gott von Gott, Licht von Licht, Ewigkeit von Ewigkeit. Jesus ist absolut Gut und absolut Wahrheit, wie sein Vater auch. Wenn der Sohn was sagt oder tut, dann ist es immer gut und wahr, deshalb kann ihn der Vater nie widersprechen und umgekehrt. Sie sind Eins, Gott ist Elohim (Götter). Aber der Vater ist nicht der Sohn.
lg Josua [15.04.2012]
Es ist erstaunlich, wie sehr wir an unseren eigenen Vorstellungen hängen und nicht erlauben, dass Jesus sich uns vorstellt. Sogar die Worte Jesu bringen keine Einsicht, denn unsere eigene Sichtweise ist uns am liebsten und sie ist uns heilig. Jesus selbst ist uns nicht so heilig wie unsere alten Annahmen. [RH]
Zitat Wikipedia: In der jüdischen Tradition ist JHWH auch das Imperfekt der 3. Person Singular des Verbs "sein" und bedeutet daher "Gott ist", "Gott wird sein" oder auch "Gott lebt". Diese Erklärung stimmt mit der Schriftstelle Schemot (Exodus) 3,14 überein, in der Gott als in der 1. Person Sprechender auftritt: "Ich bin". Die Bedeutung wäre also etwa: "der, der aus sich selbst existiert" oder konkreter "der, der lebt".
Johannes 12,41-46 Das hat Jesaja gesagt, weil er seine Herrlichkeit sah und redete von ihm. Doch auch von den Oberen glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie es nicht, um nicht aus der Synagoge ausgestoßen zu werden. Denn sie hatten lieber Ehre bei den Menschen als Ehre bei Gott. Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
Johannes 12,36 Glaubt an das Licht, solange ihr's habt, damit ihr Kinder des Lichtes werdet. ...
Offenbarung 1,8 Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1,17-18 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offenbarung 2,23 und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich werde geben einem jeden von euch nach euren Werken.
Offenbarung 21,6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Offenbarung 22,13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.
Er ist.
Doris [15.04.2012]
Zitat: "In der gesamten Bibel wird bei der Erweckung immer von Zwei Personen gesprochen. Einer der erweckt und einer der erweckt wird. In keiner einzigen Bibelstelle wird behauptet das Jesus sich selbst erweckt hat (oder erweckt)."
Diese Aussage stimmt nicht!
Johannes 2,19-21 Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Conny [16.04.2012]
Zeugen Jehovas Bibel, Neue-Welt-Übersetzung:
Johannes 12,44-45 Jesus aber rief aus und sprach: „Wer an mich glaubt, glaubt nicht [nur] an mich, sondern [auch] an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht [auch] den, der mich gesandt hat.
Normale Bibel:
Johannes 12,44-45 Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.
Ich finde das sehr übel, was sich allein hier die Wachtturm-Gesellschaft erlaubt. Und gerade sie drangsaliert auf das heftigste das Gewissen ihrer Mitglieder. Sie selbst kann bei solch heftigen Verfälschungen kein Gewissen haben.
Doris [16.04.2012]
Hi Josua;
Deine Aussage wäre fast richtig, aber Jesus war schon vor seiner Geburt als Mensch als Gott existent: Schon die erste Seite Deiner Bibel sagt: Dann sagte Gott: "Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist." Wer bitte ist "uns"? Konnte noch kein Zeuge beantworten ... (1. Mose 1.26)
Dazu noch: Kol 1,15 Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, er war als Erster vor Beginn der Schöpfung da.
Er war da. Einfach da. Geboren. Nicht geschaffen.
Vers 17: Denn Christus war vor allem anderen; und alles besteht durch ihn.
Durch wen wurde Jesus als Mensch von den Toten erweckt?
1. Korinther 6,14 Denn Gott wird uns durch seine Kraft vom Tod zum ewigen Leben auferwecken, so wie er Christus auferweckt hat.
"Kraft" bedeutet der Heilige Geist. Es gibt noch ein paar Stellen dazu, hab aber keine auf Abruf.
Gruss,
Teetrinker [17.04.2012]
Grüß dich Rüdiger
Du zitierst Joh 10,17+18 um zu beweisen das Jesus sich selbst erweckt haben soll.
Johannes 10,17-18 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich selber lasse es. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Dies Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Dort steht aber nicht das Jesus sich selbst erweckt hat! Jeder kann lesen was geschrieben steht:
1. Der Vater Liebt sein Sohn:
Die Tatsache das Jesus von sein Vater spricht, zeigt das es sich um zwei Personen handelt, oder kannst du mir erklären wie ein Sohn ohne ein Vater existieren kann?
Du liegst richtig. Der Vater ist nicht der Sohn. Sie sind zwei Personen. Aber sie sind ein Gott. Das sagt die Dreieinigkeitslehre und ich sage das übrigens auch. Warum sollte ich etwas anderes behaupten? Doch ist die Beziehung zwischen Vater und Sohn (JHWH/Jesus) eine ungleich nähere als wir das von unseren Vätern und Söhnen kennen. Jesus geht so weit, dass er sagt: Jetzt bin ich schon so lange bei euch und du fragst mich, zeige uns den Vater? Wie kommst du dazu, so etwas zu fragen? - Daher müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass der Vater und der Sohn (JHWH/Jesus) eine größere Einigkeit sind, als wir das von menschlichen Vätern und Söhnen gewöhnt sind. Es führt kein Weg daran vorbei, dass der Vater im Sohn Mensch wurde. Er hat niemanden vorgeschickt, sondern hat es selbst getan.
Ich weiß, dass ich Dir nicht unbedingt eine Hilfe bin, denn Du hängst an den Vorstellungen, die die Wachtturmgesellschaft in die Welt gesetzt hat. Viele sind so drauf wie Du. Sie denken, von den Irrlehren der Wachtturmgesellschaft frei zu sein, haben aber nicht die Freiheit, Jesus zu Wort kommen zu lassen. Wenn Jesus sagt, er habe die Macht, sich das Leben zurück zu nehmen, warum sollte er es dann nicht auch tun? [RH]
Abgesehen davon liebt der Vater den Sohn. Diese Art von Liebe ist nicht eine egoistische Selbstliebe, sondern eine Liebe die nur in der Gemeinschaft möglich ist. Eine Gemeinschaft beginnt ab mindesten ab zwei Personen.
Wie kommst Du nur darauf, dass ich nicht akzeptieren könnte, dass Vater und Sohn (JHWH/Jesus) zwei Personen sind? [RH]
2. Jesus lässt sein leben selbst:
Jesus stirbt freiwillig für uns Menschen, deshalb liebt ihn auch der Vater.
3. Jesus hat macht sein Leben leben zu geben und es wieder zu nehmen, aber dort steht nicht das er sich selbst erweckt hat!
Wer sich das Leben selbst wieder zurücknehmen kann, der kann sich selbst auferwecken. Da ändert kein Gesetz der Welt was dran. Und Jesus sagt, er ist die Auferstehung. Klarer kann es nicht mehr ausgedrückt werden. Für mich sind diese Dinge ähnlich schockierend wie für Dich. Ich bin auch nicht in dem theologischen Bewusstsein Christ geworden, dass ich seit einigen Jahren durch die Auseinandersetzung mit der Wachtturm-Irrlehre gewonnen habe. Für mich galt und gilt: Jesus führt mich in alle Wahrheit ein. Wenn ich aufhöre, auf ihn zu hören, dann bin ich verloren, zumindest bin ich dann ohne Wachstum. Was macht das für einen Sinn, sich an Erkenntnisse aus der Jugendzeit zu klammern? Das Leben geht weiter. Die Erkenntnis Gottes geht weiter. Allerdings nicht im esotherischen Sinne oder im Sinne der wachtturm-ordinären Untergangsangst. Umterm Strich müssen wir bereit sein, auf Jesus zu hören, ihn ernst zu nehmen. Und wenn Jesus sagt, dass er es ist, der den Tempel (seinen Leib) nach drei Tagen wieder aufrichtet, dann ist das für mich maßgebend. Und ich bin sehr dankbar, dass ich durch diese Webseite so viel lernen durfte. Den Segen darauf habe ich von Anfang an gespürt. Wenn Dir Deine kindlichen Erkenntnisse wichtiger sind als Jesus, musst Du so weitermachen. [RH]
4. Diese Macht hat er von Vater bekommen!
Jesus bekommt etwas. Um etwas zu bekommen muss es ein Geber und ein Empfänger geben. Wieder zwei Personen!
Bei dieser Aussage von Jesus handelt es sich unmissverständlich um zwei Personen. Du schnippelst dir daraus eine Person. Deine Interpretation ist völlig unglaubwürdig.
Das ist eine Frechheit! Bitte weise mir nach, wo ich aus zwei Personen eine Person mache! Die Dreieinigkeitslehre ist korrekt und ich vertrete nichts anderes. Mehrere Personen - ein Gott. Als ich meinen ersten Kontakt mit Jehovas Zeugen hatte (1978) rief ich ihnen nach einer langen Diskussion über die Straße hinterher: Und wenn Gott sich uns in 14 Dackeln hätte zeigen wollen, dann müssten wir auch das akzeptieren!
Wir sollen uns kein Bild von Gott machen. [RH]
Die zweite Stelle die du zitierst ist:
Johannes 14,8-9 Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Vater und es genügt uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater! Wie sprichst du dann: Zeige uns den Vater?
Also hier steht definitiv nicht das Jesus sich selbst erweckt hat! Warum zitierst du eigentlich auch nicht ein Vers weiter?
Johannes 14,10 Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst aus. Und der Vater, der in mir wohnt, der tut seine Werke.
Siehst Du, genau so ist es. Der Vater, der in Jesus Mensch geworden war, tut seine Werke. Das trifft genau die Worte Jesu: Ich richte den Tempel wieder auf. [RH]
Jesus ist nicht der Vater, sondern der Vater wohnt in Jesus. Jesus ist nicht der Vater, sondern Jesus ist das Ebenbild des Vaters!
Lg Josua [17.04.2012]
Ja. Als Jesus Mensch war, traf das so zu. Dennoch sagte Jesus schon damals mittelbar, dass er der Vater ist. Und nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt sitzt er zur rechten der Macht. Und in der Offenbarung wird erwähnt, dass das Lamm mittig oben auf dem Thron sitzt. Einen höheren Punkt gibt es nicht. Es ist nicht ratsam, um jeden Preis sein eigenes Bild von Gott in der Welt zu verbreiten. Wir sollen uns kein Bild von Gott machen. Wir sollen aber die Fakten gelten lassen. [RH]
(Vorab: Hallo Rüdiger, diese Unterhaltung ist zwischen mir und Doris. Falls du einwende hast, dann unterbreche bitte nicht meine Gedanken und schreibe deine Bedenken in ein neues Feld auf. Danke)
Hallo Doris,
ich bin 100 %ig deiner Meinung. Jesus ist JHWH. Ich muss die Bibelstellen nicht auflisten, dass hast du schon gut gemacht. Aber eine Sache musst du bedenken: JHWH steht nicht für nur für den Vater bzw für nur eine Person. Beispiel:
1 Mose 18, 1+2
1 Und der HERR erschien ihm im Hain Mamre, während er an der Tür seines Zeltes saß, als der Tag am heißesten war.
2 Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, DA STANDEN DREI MÄNNER VOR IHM...
1. Mose 19,18 Aber Lot sprach zu IHNEN (zwei Engeln): Ach nein, Herr (JHWH)!...
Ich resultiere daraus:
1 Vater ist JHWH
2 Sohn ist JHWH
3 Vater ist nicht der Sohn
Wie siehst du das?
Lg
Josua [17.04.2012]
(Vorab: Hallo Rüdiger, diese Unterhaltung ist zwischen mir und Conny. Falls du einwende hast, dann unterbreche bitte nicht meine Gedanken und schreibe deine Bedenken in ein neues Feld auf. Danke)
Hallo Conny,
In der gesamten Bibel steht nicht das Jesus sich selbst erweckt hat, auch nicht in Joh. 2,19-21. Dort steht das Jesus den Tempel seines Leibes aufrichten wird. Was mit den Tempel gemeint ist, legt die Bibel selber aus:
1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
1Kor 3,16 Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt? Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.
Kol 1,18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde...
Conny, nach drei Tagen hat Jesus die Gemeinde aufgerichtet, aber nicht sich selbst erweckt. Der "Tempel des Leibes Jesu" wird in der Bibel als Gemeinde ausgelegt.Bezüglich der Auferweckung steht geschrieben:
Apg 3,26 Für euch zuerst hat Gott seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.
Eideutig! Jesus wurde (passiv) auferweckt, warum sollte das nicht stimmen?
Lg
Josua [17.04.2012]
Hallo Teetrinker,
Selbstverständlich glaube ich das Jesus vor seiner Irdischen Geburt existiert hat. Wie du das auch gut bemerkt hast war Jesus bei der Schöpfung dabei und ist unser Schöpfer.
1 Mose 1,26 Und Gott sprach: Lasset UNS Menschen machen, ein Bild, das UNS gleich sei,
Mit "UNS" ist Jesus und der Vater gemeint. Es ist eine Gemeinschaft. Mir sagt diese Stelle eindeutig das Jesus Gott ist, dass der Vater Gott ist, aber der Vater ist nicht der Sohn. Der Vater macht hier kein Selbstgespräch, sondern spricht mit Jesus. Zwei Personen.
Wie verstehst du das?
Lg
Josua [17.04.2012]
Zitat Josua: "Conny, nach drei Tagen hat Jesus die Gemeinde aufgerichtet, aber nicht sich selbst erweckt."
Johannes 2,19-21 Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Dann hat die Gemeinde schon vor Jesu Opfertod existiert? Und vor Pfingsten? Und warum sollte die Gemeinde wieder aufgerichtet werden, wo doch nicht sie, sondern Jesus zerstört worden ist?
Rüdiger [18.04.2012]
Zitat Rüdiger: "Wenn Dir Deine kindlichen Erkenntnisse wichtiger sind als Jesus, musst Du so weitermachen. ... denn Du hängst an den Vorstellungen, die die Wachtturmgesellschaft in die Welt gesetzt hat. Viele sind so drauf wie Du. Sie denken, von den Irrlehren der Wachtturmgesellschaft frei zu sein, haben aber nicht die Freiheit, Jesus zu Wort kommen zu lassen. Wenn Jesus sagt, er habe die Macht, sich das Leben zurück zu nehmen, warum sollte er es dann nicht auch tun?"
Hallo Rüdiger, vor lauter Streitereien mit ZJ bist du selber zu Streithahn geworden, und willst deine Meinung durch Beleidigungen durchsetzen. Findest du Beleidigungen richtig und biblisch? Wenn deine Aussage biblisch ist, warum deckst du das nicht durch die Bibel auf und beleidigst mich?
Ich gebe zu, dass es nicht leicht ist, sich vorwerfen zu lassen, man habe kindliche Vorstellungen. Dass eine solche Kritik nicht spurlos an einem vorübergeht, ist mir klar. Aber gleich den Streithahn in mir zu vermuten, das triffts nicht. Fakt ist, dass wir hier ganz ruhig diskutiert haben und ein Argument dem andern folgte, ohne dass jemand wütend wurde. Wir haben die Worte Jesu gelesen und haben aufgrund dieser Worte geschlussfolgert, dass Jesus seiner Aussage gemäß sich selbst auferweckt hat. Und was ist daran falsch? Wenn Jesus Gott ist, dann ist er es selbst, der sich selbst auferweckt. Gott weckt den Menschen Jesus auf. Jesus ist Gott. Also stimmt es, wenn wir sagen, Jesus weckt sich selbst auf. Und die Aussagen Jesu zu dem Thema sind schockierend klar. Dass er sich das Leben selbst zurücknehmen kann, beweist noch einmal deutlich, dass er Gott ist und kein ermächtigter Hilfssohn. Dass Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben!, unterstreicht vollständig und umfassend, dass Jesus Gott ist und sich selbst aufwecken kann und sich auch selbst auferweckt. Er ist derjenige, der aufersteht. Was wäre das für eine Auferstehung, wenn es nur eine Marionette ist, die sich an fremdgeführten Fäden emporhebt?! Unsere Auferstehung wird einmal so sein, aber die Auferstehung Jesu ist die tatsächliche Überwindung des Todes. Das kann nur Gott. Und der hat es an sich selbst durchgezogen. Jesu Auferstehung ist erst dann eine echte Auferstehung, wenn derjenige, der tot ist, durch die Überwindung des Todes wieder zum Leben kommt. Sobald er aber nur durch eine andere Macht gezogen wird, dann ist das ein Ding, was im Grunde jedem passieren könnte. Und genau das ist der Wachtturm-Irrlehrenkern, den viele im Kopf haben. Sie stufen Jesus ein als einen, dem etwas gutes passiert ist. Die Wahrheit ist jedoch, Jesus ist das Gute, die Wahrheit, das Leben, der Weg, die Sündenvergebung, der gute Hirte, der Ewigvater. Alles das ist aktiv und nicht wie im Lotto gewonnen und durch gutes Verhalten bestätigt. Die Irrlehre der Zeugen Jehovas dreht sich um ein und den selben Angelpunkt: Jesus - so behaupten sie, ohne es je deutlich auszusprechen - hat im großen Reigen der Ereignisse nur eine gute Figur gemacht, durch Gehorsam, durch Liebe, durch Loyalität. Damit decken sie genau das zu, was Jesus wirklich ist, nämlich das Leben selbst! Die Wahrheit! Die Auferstehung! Jesus ist der Vater in Menschengestalt. Er hat sich selbst entäußert. Was Jesus dafür alles aufgegeben hat, ist unvorstellbar und noch nicht einmal dem Teufel bekannt.
Falls Du immer noch beleidigt bist, entschuldige ich mich ganz herzlich bei Dir. [RH]
Ich will dir mal zeigen was die Bibel sagt:
Apg 2,24 Den hat Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, dass er vom Tode festgehalten werden konnte.
Apg 2,32 Diesen Jesus hat Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) auferweckt; dessen sind wir alle Zeugen.
Apg 3,15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
Apg 4,10 so sei euch und dem ganzen Volk Israel kundgetan: Im Namen Jesu Christi von Nazareth, den ihr gekreuzigt habt, den Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) von den Toten auferweckt hat;
Apg 5,30 Der Gott unsrer Väter
(Gott ist ja Jesus. [RH]) hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz gehängt und getötet habt.
Apg 10,40 Den hat Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen,
Apg 13,30 Aber Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) hat ihn auferweckt von den Toten;
Apg 13,37 Der aber, den Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) auferweckt hat, der hat die Verwesung nicht gesehen.
Apg 3,26 Für euch zuerst hat Gott
(Gott ist ja Jesus. [RH]) seinen Knecht Jesus erweckt und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, dass ein jeder sich bekehre von seiner Bosheit.
Ich könnte noch weiter auflisten, aber ich denke das brauche ich nicht. Du kannst glauben was die Bibel sagt oder lässt es sein. Aber ich bezeuge was in der Bibel steht: Jesus hat sich nicht selbst auferweckt (die macht besitzt er), sonder Gott der Vater.
(Gott ist ja Jesus. [RH])
lg
Josua [18.04.2012]
Hallo Josua,
drei Männer erscheinen,
1.Mose 18. 9 Da sprachen sie zu ihm: Wo ist Sara, deine Frau? Er antwortete: Drinnen im Zelt.
10 Da sprach er: Ich will .....
13 Da sprach der HERR zu Abraham: Warum lacht Sara...
14 Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein? ... Aber er sprach: Es ist nicht so, du hast gelacht.
16 Da brachen die Männer auf und wandten sich nach Sodom, und Abraham ging mit ihnen, um sie zu geleiten.
17 Da sprach der HERR: Wie könnte ich Abraham verbergen, was ich tun will.
20 Und der HERR sprach. ...
22 Und die Männer wandten ihr Angesicht und gingen nach Sodom.
Aber Abraham blieb stehen vor dem HERRN
23 und trat zu ihm und sprach:. ...
26 Der HERR sprach: ...
27 Abraham antwortete und sprach: ...
33 Und der HERR ging weg, nachdem er aufgehört hatte, mit Abraham zu reden
Drei Männer erscheinen, drei Männer fragen nach Sara, Abraham unterhält sich mit dem Herrn, die Männer gehen fort, Abraham unterhält sich weiterhin mit dem Herrn. Und der Herr ging weg, nachdem er aufgehört hat, mit Abraham zu reden.
Aus dieser Bibelstelle zu schlussfolgern, dass der Vater nicht der Sohn ist, oder überhaupt mit Bestimmtheit zu sagen, wer Gott ist, könnte ich nicht.
Wenn Jesus sagt, wer den Sohn sieht, der sieht den Vater, was würde der Vater antworten? Würde er sagen, wer den Vater sieht, sieht den Sohn? Oder würde er sagen, der Vater ist nicht der Sohn?
Doris [18.04.2012]
P.S.: Denkfehler, weil man kann nur den Einen fragen, eben den Sohn. Den einen Gott.
Mir ging gerade durch den Kopf - bevor ich Dein P.S. las - dass uns nur der eine Name gegeben worden ist. Das hast Du bestätigt.
P.P.S.: Hebr 7,3 Er ist ohne Vater, ohne Mutter, ohne Stammbaum und hat weder Anfang der Tage noch Ende des Lebens. So gleicht er dem Sohn Gottes und bleibt Priester in Ewigkeit.
Was ist hiermit gemeint?
P.P.P.S.: Mt 11,27 Alles ist mir übergeben von meinem Vater; und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.
Joh 6,40 Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage
Was bedeutet das?: ... wer den Sohn sieht und glaubt an ihn.
Glaubt an ihn. Wie an ihn glauben? Als an den alleinigen Gott glauben?
P.P.P.P.S.: Zu aller letzt,
wenn der Vater sagen würde, er wäre nicht der Sohn, haben wir dann nicht zwei Götter?
Hallo Josua,
ich kann verstehen, was Du meinst. Aber die hier im Tempel entstandene Situation deckt Dein Verständnis sicher nicht. Da hast Du weit ausgeholt und der Zeit vorgegriffen.
Johannes 2,19-21 Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten? Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Johannes 2,22 Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.
Jesus kündigte den Aposteln dreimal seinen gewaltsamen Tod und seine Auferstehung an. Erst jetzt, nach seiner Auferstehung, konnten sie diese Worte verstehen. In Joh 2,22 deutet nichts darauf hin, dass die Jünger Deiner Ansicht waren. Sie verstanden die Worte Jesu eindeutig in dem Sinn, dass sie nicht auf die Gemeinde, sondern auf seinen physischen Leib zu beziehen waren. Außerdem: Nach drei Tagen hat Jesus keine Gemeinde aufgerichtet, sondern seinen Leib, der tot im Grab lag. Man sollte Letzteres nicht zum Ersten machen. Ansonsten schließe ich mich dem trefflichen Kommentar von Rüdiger an.
Conny [18.04.2012]
Vor einiger Zeit in einem Gottesdienst in der FEG hatte eine Frau die Leitung, der ich nicht wirklich traute, weil sie einige Äußerungen gemacht hatte, die mir von der Zeugen-Jehovas-Problematik her bekannt waren und sofort in den Ohren klingelten. Und ich dachte bei mir: Och nee, nicht die schon wieder. Und gleichzeitig versuchte ich mich selbst für diese Abschätzigkeit zu tadeln und mich zusammen zu reißen. Doch die Macht des Herrn erwies sich mir auf eine ganz andere Weise.
Die Frau erzählte, dass sie durch ein Gespräch ihrer beiden Enkel - 7 und 8 Jahre alt - auf dem Rücksitz der Familienkarosse lernte, dass Jesus Gott ist. Diese Geschichte war aber auch gerade deswegen so krass, weil ich bei aller Aufpasserei vergessen hatte, dass Jesus der Herr der Lehre ist und kein noch so gut gebildeter Mensch.
Ich möchte damit sagen: Josua, schlaf drüber. Setz Dich nicht unter Stress und bedenke, dass diese Konfrontation viele Zeugen Jehovas mit der Tatsache bekannt machen kann, dass Jesus eben wegen seines Anspruchs, Gott zu sein, hingerichtet wurde. Das ist viel wichtiger als das Gefühl, in einer Diskussion die Oberhand behalten zu haben.
Lass uns gemeinsam uns vor dem Herrn beugen. Er ist der Herr der Lehre. Und die Lehre ist noch das Geringste. Über ihr stehen der Glaube, die Liebe und die Hoffnung.
Rüdiger [18.04.2012]
P.S.: Letztlich gehts in allem nicht um die "Aufnahme von Erkenntnis", wie Jehovas Zeugen das nennen, sondern es geht um die Begegnung des Herrn. Ihn kennenlernen. Ihn erkennen. Das geht nur in ihm und durch ihn. Daher ist der Konsens nur Makulatur. Jesus ist alles.
P.P.S.: Oder anders gesagt: Was Du durch Menschen lernst, kann gut sein und Dich weiterbringen. Was Du durch Jesus lernst, ist das Leben, der Fels, auf den Dein Leben gegründet ist.
Interessant, die Meinungen um das Thema. Alle (die Bibel) haben Recht, wenn sie sagen: Jesus ist Gott, Alle (die Bibel) haben recht, wenn sie sagen: Jesus ist der Vater (ewiger Vater). Denn beide sind Eins. Das ließ uns der Herr aufschreiben, der das Alpha und das Omega ist, und das ließ uns GOTT aufschreiben, der ebenso das A und O ist. Ich schrieb hier schon irgendwann einmal, dass Gott (JHWH) sich HEUTE in der Gnadenzeit als 1. der Vater, der den Sohn gebar vor allem Anfang der Schöpfung; als 2. der Sohn, dem Herrn mit ALLER Macht, DEM, in dessen Namen sich jedes Knie beugen wird, und dem, dessen Name der EINZIGE ist, in dem gerettet wird, und 3. dem Heiligen Geist, der von Beiden gesendet wird, uns offenbart. Dies schreibt der Allmächtige auch in der Taufbestätigung, die uns in EINEM Namen gegeben ist, nämlich dem des Vaters UND des Sohnes UND des Heiligen Geistes.
Alle Drei sind eins, ein Gott, aber in der einen und mal anderen Handlung Gottes sind sie für uns 3 Personen mit unterschiedlichen Handlungsweisen. das war schon so im Anfang, als Gott "SPRACH"! Denn der Schöpfende war das Wort, unser Herr, so sagt es Johannes. Während der Wiederkunft erscheint uns nicht der Vater, sondern Jesus Christus, der uns zum Haus seines Vaters mit den vielen Wohnungen heimholt.
Bitte bemerkt, dass ich von "uns erscheint" schreibe, denn auch in den uns in diesen Situationen erscheinenden Personen sind alle 3 Personen natürlich EIN GOTT. Mann kann Gott nicht wirklich teilen in drei Personen, aber man kann 3 Personen in Gott unterscheiden in ihren sich uns zeigenden Handlungen. So glaube ich es. Amen.
Ich durfte in unserer Gemeinde über 1. Kor. 11 vortragen, hierzu fiel mir der 3. Vers zu diesem Thema auf:
"Ich will aber, dass ihr wisst, dass für jeden Mann das Haupt der Christus ist, für die Frau aber ist das Haupt der Mann, für den Christus aber ist das Haupt Gott."
Hier geht es um die Ordnungen für den Gottesdienst, es sind also wieder Handlungen, für die Personen-Gott verantwortlich sind, hier der Christus als Haupt der Gemeinde und des Mannes, obwohl er ja tatsächlich Ewigvater ist. So kann er also hier und jetzt in der Gemeinde Gott als Haupt über sich haben.
Viele Grüße,
Rudolf [18.04.2012]
Hallo Rudolf,
du sagst: "Während der Wiederkunft erscheint uns nicht der Vater, sondern Jesus Christus, der uns zum Haus seines Vaters mit den vielen Wohnungen heimholt"
Wer denkst du, wird dann der Vater sein? Wenn uns Jesus erscheint, um uns zum Haus seines Vaters zu holen, dann kann er nicht mein Gott sein. Nach meinem Verständnis habe ich so zwei Götter. Für mich erscheint er jetzt schon als Vater. Das heißt, er ist einfach Gott. Er ist.
Wenn Jesus ein Haupt Gott über sich hat, kann er nicht Gott sein. Es gibt nur einen Gott.
Offenbarung 22,13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende
Warum sollte man überhaupt versuchen, Gott in drei Personen zu teilen oder ihn als drei Personen zu erkennen, wenn es doch eh nur einen Gott gibt, er eine "Person" ist? Jesus ist uns gegeben. Unser Gott.
Auch die Taufformel, der Name ist Jesus
Grüße
Doris [19.04.2012]
P.S.: Zitat: "So kann er also hier und jetzt in der Gemeinde Gott als Haupt über sich haben."
Warum sollte Gott Gott über sich haben?
Ganz untheatralisch geantwortet: In der Bibel manifestiert sich Gott als Geist, als der Gott der Väter Israels. Dieser erscheint dann als Mensch, also im Fleisch. Diese Situation ist und bleibt unbegreiflich. Sie kann nur im Glauben angenommen werden. Dass Gott Fleisch wurde, war um unsretwillen. Daran hängt unser Herz und wir sehen Jesus und beten ihn an. Mit seiner Anbetung ist alles abgedeckt. Mit der Anbetung Jesu beten wir Gott an. Das ist Dein Gefühl, Deine Intuition und so wirst Du auch von ihm geführt. - Ich auch.
Die rein sachlich verstandesmäßige Ergründung dieser Fakten kann niemals das erreichen, was Jesus uns ins Herz legt. Wir können mit noch so gewundenen glorreichen Formulierungen herumhantieren und werden niemals die Wahrheit ausdrücken können, die Jesus ist.
Gültig ist Deine Beziehung zu Jesus. An das kommt nichts anderes heran.
Rüdiger [19.04.2012]
hallo, Doris, lies bitte aufmerksam, dass ich schrieb, "erscheint uns ...".
Eben DAMIT wir glauben, weil es ansonsten dem Rest der Welt als Unsinn erscheint. Rüdiger beschrieb es so o. ähnlich.
Und zu deinem P.S.-Zitat-Komm.: es steht eben so und nicht anders in Gottes Wort, das uns der Paulus so verkündet. Nimm es einfach an. Lies und glaub, wie es geschrieben ist und wie du es vernommen hast.
herzliche Grüße,
Rudolf [19.04.2012]
Hallo an Euch alle. Vielleicht noch eine kurze Randnotiz zu diesem Thema. Die ersten Christen gebrauchten ja die Septuaginta. Das kann jeder in seiner Bibel nachlesen, denn wenn z.B. Paulus etwas aus dem AT heranzieht, dann weicht die Satzstellung oftmals geringfügig von "unserem" AT ab. Das liegt eben daran, dass er aus dem griechischen AT - der Septuaginta - zitiert.
So z.B. in Römer 10: 9-13
Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet ...
... Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.
Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden«
Das Zitat aus Vers 13 ist aus Joel 3:5
Im Hebräischen AT steht für "Herr" JHWH. In der Septuaginta, aus der Paulus zitiert, steht "Kyrios". Er überträgt den "Kyrios" von JHWH auf Jesus (Vers 10 und 13). Wer also den Namen des Kyrios Jesus Christus anruft, dem wird zuteil, was JHWH, der "Kyrios", zu geben verspricht. Nämlich Rettung. Folgerichtig sagt Paulus damit: Jesus ist Gott.
Oder?
Grüße an Alle
Tomboy [19.04.2012]
Zuerst bekommt Doris mangelnde Aufmerksamkeit vorgeworfen, dann heißt es, man müsse einfach lesen und glauben, wie es geschrieben ist. Das erinnert fatal an das Wachtturm-Studium. Das Überstülpen zurechtgelegter Konzepte, von denen es dann plötzlich heißt, es sei so geschrieben, man sei nur unaufmerksam gewesen, dass man es nicht versteht. Diese Variante der Lehre ist nur Doktrin. Sie passiert nicht unter der Führung Jesu.
Den Menschensohn, den Vater und den Heiligen Geist nur aufgrund verschiedener Handlungen zu unterscheiden, ist eine stark vereinfachte Erklärung. Eine Erklärung, mit der man lange Zeit zufrieden und glücklich leben kann. Doch eignet sich so etwas nicht dazu, öffentlich gelehrt zu werden. Denn eingängige Erklärungskonzepte können uns zwar über diese oder jene Frage hinweghelfen, ohne dafür eine Antwort erhalten zu haben, doch können sie niemals Gott umfassend beschreiben. Mir ist nach meiner Bekehrung von Anfang an wichtig gewesen, dass ich Antworten erhalte, wie Jesus es für nötig hält. Lieber halte ich unbeantwortete Fragen aus, als mir mit aller Gewalt Antworten zurecht zu schnitzen, die ich irgendwann dann doch verwerfen muss. Wir können und dürfen nur insoweit Zeugnis ablegen, soweit uns der Heilige Geist darin führt. Sobald wir unsere eigenen Konzepte zum Besten geben (wie "so glaube ich es"), werden wir über kurz oder lang böse Überraschungen erleben.
Die Technik der Wachtturmgesellschaft "sei nur unaufmerksam" und "es ist so geschrieben" verführt Menschen dazu, ihr Herz durch Doktrin deckeln und ersticken zu lassen. Die rechte Speise zur rechten Zeit, die die Wachtturmgesellschaft verspricht und verabreicht, ist nicht mehr als nur ein angefeuchteter Klumpen Sägemehl, mal in grün, mal in rot, mal in blau. Abgetötet wird das ehrliche kindliche offene Fragenstellen an Jesus. Auch dass man ratlos ist, kann man dann nicht mehr zugeben, obwohl im Angesicht Gottes, also im Glauben an Jesus, gerade die Ratlosigkeit vor seiner Größe und Herrlichkeit die natürlichste und angebrachteste und wichtigste Reaktion ist. Man ist geschult und lässt cool den Lehrer heraushängen, den Vortragenden, den Vernünftigen. Damit hat die Jehova-Religion die gesamte Menschheit besudelt.
Ich werde mich jetzt wieder gehörig beschimpfen lassen müssen. Aber wichtiger ist die Unterscheidung der Führung Jesu von der Unterwefung unter eine Doktirn. Die Doktrin beantwortet alles und sucht die Gründe für mangelnde Erkenntnis im unaufmerksamen Verhalten des Empfängers. Die Führung Jesu lässt lieber Fragen offen und stillt den Wissensdurst nicht immer nach unserem Verlangen. Es ist immer wieder substantiell wichtig, sich daran zu erinnern, dass nicht das Bibelwissen und das Gottesbild retten, sondern Jesus allein. Egal wieviel und was jemand über ihn weiß.
In christlichen Gemeinden gibt es nicht das Klaps-Syndrom wie in der Wachtturmgesellschaft (ein Klaps auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen). Das Klaps-Syndrom ist die Dauer-Erziehung mit kleinen Züchtigungen und Drill. Sei aufmerksam! Merke es dir! Nimm es einfach so hin! Denk nicht nach! Füge dich! - Alles das ist Totalitarismus, wenn es mit einem Spitzelsystem kombiniert wird. Wer aus diesem System meint, entronnen zu sein, der sollte sich ständig selbst prüfen, inwieweit er noch dem System verhaftet ist. Eine echte Befreiung muss dem vorausgehen, was sich Lehren nennt. Jemand, der aus der doktrinären Zwangsjacke der Wachtturm-Gesellschaft kommt, und relativ übergangslos die selben Mechanismen auf den christlichen Glauben anwendet, ist entweder ein Außendienstmitarbeiter der Wachtturmgesellschaft oder er hat nichts von Jesus erfahren. Es ist erschreckend, mit welcher Nachhaltigkeit sich die Indoktrination bei einmal zum Jehovaismus Verführten hält.
Aus dem versteckten Einfluss der Wachtturm-Doktrin zu entfliehen, ist nicht machbar, ohne sich ganz unter die Befreiung Jesu zu stellen. Dazu gehört sicherlich auch der unbedarfte Umgang mit dem Zeugnis für Jesus. Aber die Einbildung, man hätte ein umfassendes Bibelwissen, das man nur an den christlichen Mainstream anzupassen bräuchte, veranlasst eine stille Fortsetzung der geistigen Gefangenschaft unter dem Joch der falschen Lehre.
Daher sage ich es noch einmal: Nicht der Konsens, die Übereinstimmung im Glauben zählt, sondern allein die Zugehörigkeit zu Jesus. Die kann und will ich Dir, Rudolf, nicht absprechen (wie Du sie mir so oft abgesprochen hast). Aber ich fordere Dich auf, das Lehren solange sein zu lassen, solange Du meinst, der Bibelwisser zu sein. Beschimpf mich, wie Du es schon so oft getan hast. Das werde ich aushalten. Mach mich nieder und zermetzele mich, zerreiß mich vor Deinem Herzen in der Luft. Ich kann und darf die versteckte Indoktrination nicht zulassen.
Jesus macht gerade dadurch frei, dass jeder, der sich an ihn bindet, ohne einen bestimmten Wissensstand gerettet ist. Du und ich und Doris. Gleichschaltung gibt es bei Jesus nicht. Die Gleichheit der Christen entsteht nicht durch "sei aufmerksam und lies genau, was ich geschrieben habe", sondern die Gleichheit der Christen entsteht allein aus dem Heiligen Geist. Der Heilige Geist kommt auch ohne Bibelwissen aus. Er legt uns die Worte in den Mund. Bibelwissen ist gut und wichtig. Aber über allem steht der Heilige Geist.
Nachdem ich nun alles rausgelassen habe und mir wieder den Hass zugezogen habe, rufe ich allen Christen zu: Lehrt nicht, solange die Lehre auf einem eigenen Konzept beruht.
Rüdiger [20.04.2012]
P.S.: Nun stellt sich offensichtlich die Frage, ob diese Webseite nicht eine freie Diskussionsplattform ist. Es kann durchaus als eine Unverschämtheit gelten, dass ich hier so hart eingreife und sogar Kommentare teilweise nicht veröffentliche. Das muss ich erklären. Die Grundintention dieser Seite ist die Offenlegung der Wachtturm-Irrlehre. Dies geschieht durch Faktenbenennung und durch das Zeugnis für Jesus. Die Lehre, die sich daraus ergibt, ist seit Jahrtausenden bekannt und unverändert, auch wenn sie oft durch die Machtgelüste der Päpste versteckt wurde und wird. Diese altbekannte Lehre darf nicht durch die Vermischung mit Wachtturm-Allüren verfälscht werden. Die große Ermahnung findet hier nicht statt. Jede selbst dem einzelnen Kommentatoren unbewusste Einflussnahme nach Wachtturm-Art muss erkannt werden und darf nicht als Untermischung bestehen bleiben. Es geht auch nicht darum, sein Christsein am Rechthaben zu messen. Vor Jesus ist keiner besser als der andere. Bitte habt Verständnis.
Dann hatte ich mich nicht richtig ausgedrückt, weiß aber, dass das, was mir als Gottes Wort bekannt ist, wahr ist, jedes Wort!
Mit dir streite ich nicht mehr, Rüdiger, denn Teetrinker hat mir einmal dazu gesagt, es sei Rüdigers Seite, da kann er machen und lassen, was er will. Da hat er sicherlich Recht.
Und noch einmal bringe ich den Text des Paulus, der da schreibt:
"Ich will aber, dass ihr wisst, dass für jeden Mann das Haupt der Christus ist, für die Frau aber ist das Haupt der Mann, für den Christus aber ist das Haupt Gott."
Ich schrieb: "erscheint uns", damit meine ich, dass uns der Herr erscheint, wie er in den Wolken entrückt wurde. Er, Gott selbst, erscheint uns, als der Herr Jesus, der uns heimholt in des Vaters Haus, das viele Wohnungen hat.
Und natürlich geschieht alles für Gott, durch Gott und von Gott aus, weil er eben ein Gott ist.
Ich glaube das, egal, ob Rüdiger meint, in mir einen Exjehovaisten zu erkennen. Wenn du, Rüdiger, Gott richtig erkannt hast, wirst du mich "Bruder" nennen, mein Bruder im Herrn. Ich habe keinen Zwist mit dir, und solange mir der Geist des Herrn eingibt, das und dies zu tun oder zu reden, ist mir keine Angst und Bange, vor niemandem.
Rudolf mit Grüßen an alle! [20.04.2012]
P.S.: Da ich ebenfalls nicht Gott in allem erkenne, bis jetzt, lasse ich mich vom Geist leiten, was ich zu tun habe, egal ob in der Gemeinde oder außerhalb. Beschimpfungen und Anfechtungen erlebe ich immer wieder, auch bin ich kein Prophet oder Lehrer oder einer, der in Zungen redet, aber ich kann ermahnen und Zeugnis geben für meinen Herrn wo mich der Geist gerade hinsetzt. Und dies richtet mich immer wieder auf, denn ich sehe dann, der Herr liebt mich so wie ich bin.
Und doch ist was faul. Entschuldige, dass ich nochmal dick auftrage. Du sagst: "... weil er eben ein Gott ist". Dieses "ein" schlägt irgendwie komisch durch. Ein Gott.
Bruder, es kommt nicht darauf an, ob ich Gott richtig erkannt habe, um Dich Bruder zu nennen oder nicht. Ich habe Dich Bruder genannt, indem ich sagte, dass wir in Jesus gerettet sind, egal, wieviel wir wissen. Doris, Du und ich und viele andere. Diese Aussage steht - unabhängig davon, ob ich Gott richtig erkannt habe oder nicht.
Eine sachlich begründete Trennung unserer Wege ist ratsam. Jesus hat viele Baustellen, auf denen er Arbeiter braucht. Du musst hier nicht schreiben. Ich glaube, das ist die beste Lösung.
Rüdiger [20.04.2012]
So soll es sein, Gottes segen!
Rudolf [20.04.2012]
Hi;
ich will nicht Öl ins Feuer giessen.
Ein Mittel der WTG ist es, einzelne Verse zu einer Theologie zu machen. Das ist ein übler Fehler. Gerade bei Paulus muss man fragen: an wen schreibt er das? Und warum? Und immer sollte man alle Bibelstellen zu einem Thema lesen.
Christsein ist ein Schritt, aber dann ein Prozess. Deswegen freue ich mich über Doris Worte. Sie hatte den Mut, ihre Ansicht hinterfragen zu lassen.
Gesegnetes Wochende,
Teetrinker [20.04.2012]
Liebe Geschwister
Wenn es darum geht Gott in seiner Ganzheit zu erfassen, dann sollte uns bewusst sein das Gott größer ist als unser Verstand. Gott ist ewig, Gott ist unendlich, Gott ist unermesslich für unser kleiner Verstand. Wir können Gott nicht in unserem Verstand hineinstecken wie in ein Reagenzglas, Gott ist größer.
Jes 55,9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Weil Gott um das vielfache größer als unser Gedanken ist, sollte uns bewusst sein das jede Erkenntnis das ihn betrifft winzig und ein geringer Teil ist. Daher sollten wir mit voller Demut dieses Thema angehen, sollten bereit sein uns zu hinterfragen und unsere Geschwister mit Respekt und Liebe begegnen. Wir sollten aufhören uns über andere zu stellen, zu beleidigen und beleidigt zu reagieren. Satt dessen sollten wir einen Liebevollen Austausch haben.
Das Einzige was wir von Gott kennen das steht in sein Wort, Sein Wort ist für uns die einzige Quelle auf die wir uns berufen können. Wir müssen immer unterscheiden zwischen
1) das was geschrieben steht
2) und das was wir daraus ableiten (intepretieren usw)
Das sind zwei paar verschiedene Schuhe. Das Geschriebene ist absolut und die Ableitung relativ. Jeder muss bereit sein seine Ableitung zu relativieren, und nicht als Dogma mit böse Worte durch zu boxen.
Liebe Geschwister, lasst uns bitte den Streit beiseite legen, uns entschuldigen und liebevoll einander ertragen. Ich möchte auch um Verzeihung bitten falls ich jemanden in überreifer verletzt habe, das war nicht meine Absicht.
Möge der Frieden Gottes über uns stehen
Josua [20.04.2012]
Die Herrlichkeit des Herrn vereinigt uns. Selbst wenn wir wie die Kesselflicker streiten. Ich war mal in einer Bibelstunde in einer Gemeinde in NRW, da sagte einer: Das Schönste ist zu sagen, ich hab dich lieb, du Eierkopf.
Auch wenn wir unterschiedliche Wege gehen, wie Rudolf und ich, und wenn wir unterschiedliche Meinungen haben, Jesus ist das Zentrum.
Gepriesen sei sein Name.
Rüdiger [20.04.2012]
Zitat: "Deswegen freue ich mich über Doris Worte. Sie hatte den Mut, ihre Ansicht hinterfragen zu lassen."
Hallo Teetrinker,
es freut mich, dass du das so siehst.
Zitat: "Das Einzige was wir von Gott kennen das steht in sein Wort, Sein Wort ist für uns die einzige Quelle auf die wir uns berufen können."
Für mich ist Jesus die Quelle, ihn zu kennen. Er ist Gott. So wie der Apostel Thomas, der sagte: "Mein Herr und mein Gott." Er sah in der Person Jesus seinen Herrn und seinen Gott. Und was gab ihm Jesus als Antwort? Selig bist du.
Grüße
Doris [21.04.2012]
P.S.: Zitat: "Gott ist unermesslich für unser kleiner Verstand." - Ja, aber Jesus nannte sich unseren Freund. Einen Freund zu haben, ist eine gute Sache.
Ja Doris.
Das Wort Gottes ist die eine Sache, die andere Sache ist die Kraft Gottes.
Bei meinen ersten Kontakten mit den Zeugen konnte ich argumentativ nicht bestehen. Aber ich wusste vom Gefühl her, dass sie auf ein falsches Pferd gesetzt haben. Ich hatte die Kraft Gottes in meinem Leben erfahren. So sagte ich denen: Tut mir leid, ich habe Gott ganz anders erlebt als den Gott, den ihr predigt.
Gruss,
Teetrinker [22.04.2012]