Jehova tritt in Konkurrenz zu Jesus

Die Jehovas-Zeugen-Theologie hat einen Gott hervorgebracht, der Jesus eiskalt auf den zweiten Platz verweist. Darauf sind die Zeugen Jehovas stolz. Sie dienen einem Gott, der einen anderen opfert.

In Judas 4 lesen wir die Formulierung, dass Jesus unser einziger und alleiniger Herr und Herrscher ist. Die Spezialbibel der Zeugen Jehovas übersetzt hier Herr und Herrscher mit "Besitzer". Doch diese Abschwächung kann nicht verhehlen, dass die Herrschaft Jesu in klarer Konkurrenz zu der Herrschaft des Vaters stünde, wenn der Sohn und der Vater nicht ein und der selbe Gott wären.

Jehovas Zeugen behaupten, der Sohn und der Vater seien zwei unterschiedliche göttliche Wesen. Dadurch entziehen sie die Menschen der Herrschaft Jesu. Das Gesetz Gottes sagt: Du sollst keine anderen Götter neben mit haben. Dieses Gesetz schließt kategorisch aus, dass Jesus unser alleiniger und einziger Herr und Herrscher sein kann und darf - wenn er denn jemand anderes ist als Gott selbst.

Wenn man einen Zeugen Jehovas fragt, ob Jesus sein Herr ist, wie es in Judas 4 so klar definiert ist, dann kann man gut erkennen, unter welchen Druck diese Menschen geraten. Denn diese Frage ist entscheidend und das wissen sogar Jehovas Zeugen. Ihr Blick wird leer, die Augen suchend. Nur äußerst versierte Lügner unter ihnen können sich in diesem Moment die Lüge abringen: Ja, Jesus ist mein Herr.

Sie wissen, dass sie lügen.

Warum ist es so wichtig, dass Jesus Dein Herr ist?

Zusatzinfo für Leute, die die Bibel nicht so gut kennen:

Matthäus 7,21-23 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

Matthäus 25,31-40 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25,41-46 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

Jesus kann nur Dein Herr sein, wenn Du auf ihn hörst. Hören kannst Du ihn nur, wenn Du ihn bittest, dass er zu Dir spricht. Ohne das klare, an Jesus gerichtete Gebet wirst Du ihn nicht erleben.


Kommentare

01
kann mir dann jemand Johannes 17,3 erklären?

Deppert [13.05.2015]
Hallo, der Vers erklärt sich eigentlich selbst, wenn er nicht verfälscht worden ist. Der Originaltext lautet:

Johannes 17,3 Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Der Vater wurde Mensch. So ist der Vater und der Sohn eins. Da ein Kind immer das ist, was der Vater ist, da Kinder von Menschen immer Menschen sind, Kinder von Tieren immer Tiere, ist Jesus Gott, denn er ist Gottes Sohn. Wenn Du Jesus erkennst, hast Du den Vater erkannt. Phillipus fragt Jesus: "Zeige uns den Vater und es soll uns genügen." Jesus antwortet ihm: "Jetzt bin ich schon so lange bei euch und du erkennst mich nicht?" In Johannes 10,17-18 sagt Jesus, dass er sich selbst auferweckt hat. Eben er als der Vater. Das sind unleugbar die Worte Jesu.

Die Wachtturm-Gesellschaft hat Johannes 17,3 verändert!

Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

Sie haben das einfache Erkennen, wie es jedem Kind möglich ist, umgewandelt in die "Aufnahme fortgesetzter Erkenntnis". Die "Aufnahme fortgesetzter Erkenntnis" ist bei Jehovas Zeugen natürlich die permanente Hörigkeit gegenüber der Leitenden Körperschaft und der Wachtturm-Ideologie. Wenn auch die sogenannte Erkenntnis der Wachtturm-Religion sich dreht wie die Fahne im Wind, so glauben Jehovas Zeugen aufgrund der Wortfälschung der Wachtturm-Gesellschaft, dass sie sich durch dieses "Wissen" retten können. Jesus sagte jedoch nie: "Dein Wissen hat dich gerettet", sondern er sagte immer: "Dein Glaube hat dich gerettet".

Das Erkennen Jesu kann nur im persönlichen Gebet zu Jesus stattfinden. Das Gebet zu Jesus wird aber aufgrund einer weiteren Wachtturm-Bibelfälschung den Zeugen Jehovas kategorisch verboten. Jesus wird in Johannes 1,1 als zweiter Gott zu einem Götzen gemacht, den man nicht anbeten darf. Kein Wunder, dass Jehovas Zeugen Jesus nicht kennen.

Wie der Katholizismus Maria und viele Heilige als etwas hingestellt, das man anbeten darf, so umgeht die Wachtturm-Religion das Gebet zu Jesus durch die Doktrin von mehreren Göttern (Jesus - ein anderer Gott, ein Götze). Die Wachtturm-Doktrin hat Jesus als Mittler abgeschafft, um selbst die Macht über Menschen zu haben. Die Wachtturm-Religion bewirkt mit dieser Strategie haargenau dasselbe wie der Katholizismus mit seinen Heiligen, die zu Jesus in Konkurrenz stehen. [RH]

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Erstellungsdatum: 22.02.2011 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten