Jehovas Organisation manipuliert

Im Wachtturm vom 15. April 2007 auf der Seite 7 stellt die Wachtturm-Gesellschaft einen arabisch aussehenden Mann dar, der mit einem wissenden Herrn über die Wachtturmlehre spricht. Sein Gesichtsausdruck macht einen fast ungläubigen Eindruck. Er zieht die Augenbrauen hoch und zeigt recht deutlich eine grundsätzliche Skepsis. Im Hintergrund dieses Bildes sieht man eben diesen arabisch aussehenden Mann als jemanden, der mit einem fiesen Gesichtsausdruck die Knarre auf den Betrachter richtet.

Unter dieser Kollage sehen wir genau diesen arabischen Mann als einen belehrten "Ex-Kriminellen", der seiner jungen, gut aussehenden Frau eine bunte Broschüre erklärt. Sie ist ganz aufmerksam und hört ihm konzentriert zu, während er sein neues Wissen weitergibt.

Was für eine wunderbare Situation!

Die Verhaltensmaßregeln der Wachtturm-Gesellschaft, die ja auch ganz nebenbei ein Anrecht auf das irdische Wachtturm-Paradies erzeugen, haben einen Terroristen zu einem lammfrommen Mann gemacht. Sollte diese Konstruktion wirklich dazu beitragen, Islamisten zum Frieden zu bekehren?

Vermutlich wird jeder Zeuge Jehovas, der diese Abbildungen gesehen hat, den Gehalt dieser Darstellung schon selbst als Manipulationsversuch durchschaut haben und sie nur geflissentlich der "Leitenden Körperschaft" zuliebe hingenommen haben. Zu offensichtlich hebt diese Bilderfolge auf etwas ab, das kein vernünftiger Mensch auf der Welt für möglich halten kann. Und das, obwohl dem Islam wie der Wachtturm-Gesellschaft ganz wichtig ist, dass Allah/Jehova ohne Jesus auskommt.

Doch die wirkliche Manipulation, die diese Bilderfolge bezweckt, ist es, den Zeugen Jehovas das Gefühl zu vermitteln, dass sie mit den Techniken der Wachtturm-Gesellschaft die ganze Welt verbessern können. Darin eingeschlossen ist natürlich das Bewusstsein der eigenen Veränderung und der Zeuge muss sich angesichts dieser unmöglichen Bekehrung eines Dschihad-Kämpfers ernsthaft fragen: Wie weit habe ich mein Leben der Wachtturm-Gesellschaft angepasst?

Unter den Zeugen Jehovas gibt es das geflügelte Wort:

"Wie weit bist du in der Wahrheit?"

Es gibt für die Zeugen Jehovas keine Ruhe. Sie befinden sich permanent auf dem Weg des Strebens und Trachtens und haben ihre liebe Mühe, sich auf dem geforderten Level der Wahrheit zu befinden. Sie haben den Leistungsdruck der schnöden Welt stark zurückgefahren (Zufriedenheit mit einer schlechten Berufsausbildung), um den Leistungsdruck der Wachtturm-Gesellschaft möglichst in hohem Umfang auf sich wirken lassen zu können. Sie haben sich ein Joch aufgelegt, dass sie zu extrem besseren Menschen macht, doch haben sie nicht beachtet, dass Jesus gesagt hat: Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

So sind sie als bessere Menschen und Islamisten entschärfende Alleskönner unterwegs und setzen ihre ganze Hoffnung auf ein Konzept, dass amerikanische Spezialisten aus der Bibel saugen. Der Rückhalt, den sie in der Wachtturm-Gesellschaft finden, macht sich an dem gnadenlosen Leistungsdruck der Wachtturm-Gesellschaft fest und verhindert zum Glück das eigene tiefere Nachdenken und Nachempfinden der Realität.

So haben die Zeugen Jehovas es leicht, unter der Führung der Wachtturm-Gesellschaft die eigene Verantwortung als nicht existent anzusehen und ihre ganze Kraft unter die weltherrschaftsbildende Fahne der Organisation Jehovas zu stellen. Sie lassen sich kritiklos führen.

Diese kritiklose Führung durch eine menschliche Organisation hat Gott niemals propagiert, sondern Gott fordert uns immer wieder auf, ihm selbst nachzufolgen und seine Führung im Glauben anzunehmen. Dazu hat er uns Jesus gegeben, der in unnachahmlicher Weise den Menschen Gott, sich selbst, ins Herz legt. Jesus ist der Weg, der uns Menschen Gott tatsächlich so nahe bringt, dass er in uns ist und wir in ihm.

Dazu hat er, Jehova, beschlossen, dass wir Jesus nachfolgen sollen. Jesus selbst hat uns gesagt, dass wir seine Stimme hören werden. Doch die Zeugen Jehovas wollen von ihm nichts wissen. Sie machen den direkten Informationsaustausch mit Jesus zu einem Tabu, indem sie behaupten, Jesus sei nur der Erzengel Michael und damit nicht Gott. So haben sie keinen Zugang zu ihm. Sie beteuern permanent, sie würden an Jesus glauben. Doch ist ihr "Glaube an Jesus" nur das Für-wahr-Halten der Wachtturm-Thesen über einen Menschen, der wegen seines besonderen Gehorsams zum Oberengel befördert wurde.

Dieser Oberengel mit dem herausragenden Jehova-Gehorsamsorden ist bei den Zeugen Jehovas nicht Gott und kann so auch niemandem wirklich helfen. Seine Macht ist ihm nur verliehen und hat eher eine dekorative Funktion. Zu ihm zu beten heißt bei den Zeugen Jehovas Vielgötterei und Gotteslästerung. Denn wie im Islam und wie im Judentum gibt es bei den Zeugen Jehovas keinen Gott als Jehova.

Damit wird Jesus aus dem Gesamtzusammenhang herausgelöst und auf ein Abstellgleis gestellt, wo er noch eine "gute Figur" machen darf. Ansonsten spielt nur der Jehova des Wachtturm eine Rolle. Dass aber Gott uns im Korintherbrief ganz am Anfang schon mitteilt, dass seine Ansprechadresse für uns Jesus ist, wird knallhart ignoriert. Dass Gott den Weg, den die Wachtturm-Gesellschaft propagiert, durch Jesus schon lange beiseite gelegt hat, geht der Leitenden Körperschaft am Allerwertesten vorbei.

Sie wollen Gottes Entscheidung ausmerzen, dass nur und ausschließlich durch den Glauben an Jesus das geschieht, was der Mensch, der nach Gott sucht, sich ersehnt. Nämlich die Nähe zu Gott zu finden, die einen wirklich erfüllt und das sichere Ruhen in ihm schon zu Lebzeiten vermittelt.

Die Wachtturm-Gesellschaft versucht ein Weltreich aufzubauen, dass sich auf eine verschworene Gemeinschaft gründet. Auf der selben Seite 7 lesen wir, wie sich Jehova einer ungerecht behandelten Dame durch die Zuwendung ihrer "Glaubensbrüder und -schwestern, die immer nach mir sehen" mitteilt. Die Wirkung Gottes wird in der Wachtturmlehre auf das Gemeinschaftserlebnis reduziert und so nur in menschlicher Form als Fundament genommen für eine weltverändernde Zukunftsschau. Der Knalleffekt ist der selbe, den Adolf Hitler produziert hat. Menschen schließen sich unter einem Paradigma zusammen und schalten unter absoluter Hörigkeit gegenüber der Führung ihr Gehirn aus.

Doch Jesus ist höchst individuell. Seine Kraft richtet sich nach dem Menschen, dem er begegnet. Er schert niemals Menschen über einen bestimmten Kamm, sondern kommt auf jeden einzelnen ganz persönlich und rücksichtsvoll zu. Denn sobald die Vertrauenslage geklärt ist, sobald der Mensch zu Jesus sagt: Übernimm du die Verantwortung für mein Leben vor den Menschen und vor Gott, begleitet dich Jesus so nah und so liebend, wie es nur Gott selbst kann.

In Jesus ist die von Jehova beschlossene Rettung. Jehovas Gesetz ist in der Fülle der Zeit Jesus und nur Jesus. Die Zeugen Jehovas weigern sich, diesen Entschluss Jehovas zu befolgen und schauen sich lieber manipulative Bildersequenzen im Wachtturm an. Sie vertrauen auf das, was sie sehen. Sie beschließen in ihrem Herzen nur das, was sie durch Manipulation oder in ihrer fleischlichen Schlichtheit einsehen können.

Das aber jedem Menschen eine ungeheure Entdeckungsreise offensteht, wenn er sich an Jesus wendet, werden sie nie erfahren. Sie haben sich auf den Wachtturm eingelassen und auf die menschliche Schutzgemeinschaft der Gleichrichtung unter der Manipulation der Leitenden Körperschaft. Sie sind wie Heringe im Schwarm immer mit dem Gedanken beseelt: Hoffentlich triffts nicht mich! Sie werden niemals die göttliche Sicherheit der Rettung in Jesus erfahren. Sie werden niemals erfahren, dass menschliche Beheimatungen mit Gott nichts zu tun haben.

So manipuliert der Wachtturm mit kleinen Bildern Millionen von Nichtwissenden. Die Verführung der Wachtturm-Gesellschaft hat fürchterliche Folgen. Millionen verführter Wachtturm-Hörige werden ein trauriges Urteil empfangen. Sie haben Jesus verschmäht, der so einfach und klar zu jedem kommt, der ihn bittet.


Kommentare

01
total schwule seite !!!!!!!

Namenlos [05.03.2008S]
02
Nun bist du schon wieder da, du kleines Ferkel! Dachte, daß du dich lieber unter dem blauen gesteiften Faltenrockzipfel deiner vertrockneten ältlichen Zeugenschwester versteckst! Was findest du denn "schwul" an der Seite, mein Lieber? Fang doch besser mal damit an, richtige Kommentare zu geben als bloß blöd rumzugrunzen!

Ciao, ciao
Rudolfo [06.03.2008]
03
Ich glaube er finden die Dämonen hier auf der Seite beängstigend ... "vertrockneten ältlichen Zeugenschwester" man merkt schließlich auch das geringe Niveau hier auf dieser Jesus feindlichen Seite ;) Wie leid er mir nur tut, das solch ein dreck über Ihn verbreitet wird. Geht mal raus und sucht euch sowas wie Freunde, wenn ihr mit eurer Einstellung welche findet *grins*. Mich wundert nur .. das euer Gott so unvollkommen war um solche Fehlgeburten wie euch auslauf auf der Erde zu gewähren.

Schade das man solche Leute wie Ihr es seid nicht auf der Straße erkennt damit man etwas Umweltschutz betreiben könnte.

Christ [18.04.2009]
04
Hallo so genannter Christ oder "Hat nichts zur Sache" oder "Kritiker der Seite" oder wie Sie sich auch noch nennen möchten, auf dieser Seite wird im Gegensatz zu jedem einzelnen Wachtturm kein Dreck über Jesus verbreitet, denn Jesus ist Gott und hat die Sünde aller Menschen unwirksam gemacht. Jesus ist Gott und muss angebetet werden, wenn er im Leben eines Menschen etwas tun soll. Bei dieser Anbetung geht es nicht um werbeträchtige Frömmigkeit, sondern um ein schlichtes vertrauensvolles Ja zu ihm, der uns alle gerettet hat.

Und Sie, der Sie dem Wachtturm verfallen sind, bezeichnen mich als Satan. Als schlimmer als die Schlange.

Dies hier sollte wirklich alle warnen, der Wachtturm-Gesellschaft vorschnell (oder überhaupt) Vertrauen zu schenken! Nehmt die Bibel vor und fragt Jesus selbst, wer er ist. Dann erhaltet ihr Antwort. Dann habt ihr den Zugang zu Gott, ohne dass eine menschliche Organisation dazu nötig ist. Weder die Wachtturm-Gesellschaft noch der Papst kann euch Gottes Gnade vermitteln. Ausschließlich Jesus ist es, der dies für uns tut.

Rüdiger Hentschel [19.04.2009]

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Erstellungsdatum: 06.09.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten