Jesus anbeten
Die Wachtturmgesellschaft bringt ihren Leuten bei, dass Jesus nicht Gott sei und dass man ihn deshalb nicht anbeten darf. Das wäre Gotteslästerung und Götzendienst, denn Jesus sei nur eine Art Nebengott und nicht der Allmächtige. Diese Lehre ist sehr spitzfindig in die Bibel hineingelesen worden und soll die Menschen von der einzigen Möglichkeit der Erlösung fernhalten. Wer einmal von der Logik der Wachtturmgesellschaft gefangen genommen ist, wird äußerste Schwierigkeiten haben, jemals zu Jesus zu finden, der tatsächlich Gott ist, der allmächtige Gott, Mensch geworden, hingerichtet und am dritten Tag auferstanden.
Frage an die Zeugen Jehovas
Wie geht ihr mit Bibelstellen um, in denen Jesus Dinge ausspricht, die die Wachtturmgesellschaft komplett widerlegen?
Johannes 5, 22-23 Der Vater richtet niemanden, sondern er hat das Gericht dem Sohn anvertraut, damit alle den Sohn ehren mögen, wie sie den Vater ehren. Wer versäumt, den Sohn zu ehren, ehrt den Vater nicht, der ihn sandte.
Jesus legt eindeutig fest, dass ihm die selbe Zuwendung (Verherrlichung, Anbetung, Lobpreis) des Menschen gebührt, wie schon zu seinen Erdenzeiten die Menschen dem Vater gaben. Dies spricht er in der Gegenwartsform aus, was bedeutet, dass es für alle Zeiten gültig ist. Zu allen Zeiten soll zwischen der Anbetung des Vaters und des Sohnes kein Unterschied sein.
Jesus spitzt diese Aussage sogar noch zu, indem er sagt, dass jeder, der auf die selbe Verehrung des Sohnes verzichtet, wie er sie dem Vater entgegenbringt, in Wirklichkeit den Vater nicht ehrt.
Johannes 6, 28-29 Da sagten sie zu ihm: »Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu vollbringen?« Jesus antwortete: »Folgendes ist das Werk Gottes: dem zu vertrauen, den er gesandt hat!«
Die Wachtturmgesellschaft lehrt genau das Gegenteil: Gute Werke aus eigener Kraft! Sich durch die guten Werke und einen extrem kontrollierten Lebenswandel einen guten Stand vor Jehova aufbauen! Jesus als Beispiel und Lehrer ansehen, ihn aber nicht verehren, nicht anbeten, nicht mit ihm reden, ihm auch nicht danken!
Johannes 8, 19 Sie sagten zu ihm: »Wo ist dieser dein ›Vater‹?« Jesus antwortete: »Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich kenntet, kenntet ihr auch meinen Vater.«
Was bedeutet es, jemanden zu kennen?
Die Zeugen Jehovas kennen Jesus nur vom Hören-Sagen. Sie haben keinen persönlichen Kontakt zu ihm, keine Verbindung, keine persönliche Beziehung. Sie pumpen sich voll mit Wachtturm-angepassten Geschichten über ihn und denken, das würde ausreichen, um ihn zu kennen. Doch kann das bloße theoretische Wissen über jemanden nicht das Kennen der Person selbst ersetzen. Jesus dürfen die Zeugen Jehovas aber nicht kennenlernen, weil sie ihn sonst verehren würden. Das wäre tödlich für die Lehre der Wachtturmgesellschaft.
Johannes 8, 24 Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich bin, wer ich sage, dass ich bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.
Wer den persönlichen Kontakt zu Jesus kategorisch unterbindet, wird niemals erkennen, wer er ist. Wer das Gespräch mit Jesus als Gotteslästerung einstuft, hat das Ziel, die Menschen daran zu hindern, Jesus zu erkennen und ihm zu glauben. Wer lehrt, dass man zu Jesus keine persönliche Beziehung haben darf, möchte sicherstellen, dass die Menschen in ihren Sünden sterben.
Die Wachtturmgesellschaft hat nur ein Ziel: Jesus in den Menschen zu verhindern!
Kommentare
Ich bin KEIN Zeuge Jehovas, dennoch kann ich lesen und logisch denken und bin was das angeht, deren Meinung, denn....
1. Jesus hat nie dazu aufgefordert, dass man ihn anbeten müsse, Jahwe tat das sehr wohl. Gravierender Unterschied!!
2. Jesus hat sich viele, viele Male in der Bibel Gott dem Vater, wie er ihn selbst nennt, ganz klar untergeordnet.
3. Gott selbst sagte über Jesus: "Das ist mein Sohn....". Also ist Jesus nicht Gott.
4. Satan hat versucht Jesus zu verführen und wollte sogar von ihm angebetet werden. Satan würde NIEMALS wagen Gott um Anbetung zu fragen, geschweige denn Gott zu verführen. Nicht dass er sich das nicht trauen würde, aber auch Satan ist clever genug zu wissen, dass allein schon der Versuch lächerlich wäre.
5. Jesus selbst hat sich NIEMALS, in keinster Weise als Gott bezeichnet. Während Gott der Vater das in der Bibel und auch vor Menschen viele Male getan hat, weil er darauf nun mal besteht. Was hätte ihn daran hindern können, als angeblich "menschgewordener Gott" weiterhin darauf zu bestehen und das ganz klar und deutlich zu erwähnen???
Susannah [15.10.2009]
P.S. Sollte mein Kommentar nicht veröffentlicht werden, spricht das meines Erachtens für sich. :)
Der Name Gottes ist: ICH BIN
Wenn Menschen sich vermehren, entstehen Menschen. Wenn Gott sich vermehrt (gezeugter Sohn) dann entsteht Gott.
@ Susannah:
Daß der Herr Jesus nicht darauf hingewiesen haben soll, daß ihm göttliche Ehre zuteil werden soll, ist ja bereits mit Joh 5,22f widerlegt. Er sagt dort ja, daß wir den Sohn ehren sollen wie den Vater (das schließt logischerweise Anbetung mit ein).
Das ganze NT ist voll von Beispielen, daß Christus angebetet wird. In Hebr 1,6 werden die Engel vom Vater aufgefordert, den Sohn anzubeten; in Mt 14,33 beten Menschen, die ein Wunder erlebt hatten, Jesus fußfällig an; und letztlich ist der ganze Abschnitt Offb 5,11ff der Anbetung Gottes und Christi gewidmet.
Ein weiteres markantes Beispiel für die göttliche Verehrung, die Christus zuteil werden soll, finden wir, wenn davon die Rede ist, daß Stephanus, der gesteinigt wurde, in seinen letzten Atemzügen sagt: »Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!« (Apg 7,59). Hatte nicht Jesus am Kreuz dem Vater seinen Geist anvertraut? (Lk 23,46). Das gleiche tut hier auch Stephanus, spricht jedoch den Herrn Jesus an.
Liebe Grüße
Chrischi [12.09.2009]
@ Susannah
In Johannes 12,44-46 steht:
44 Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.
45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Joh 10:30; Joh 14:9;
46 Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit niemand, der an mich glaubt, in der Finsternis bleibe. Joh 12:35; Jes 42:6; Jes 49:6; Joh 1:9; Joh 8:12; Joh 9:5; Apg 13:47;
Meiner Meinung nach ist dies der bedeutendste Satz in der Bibel (wer diesen Satz nicht versteht, kann auch die Bibel nicht verstehen):
Johannes 14,6
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich! Heb 9:8; Joh 1:17; Joh 1:4; Joh 11:25; Joh 10:9;
Gottes Segen,
Darius [28.11.2009]
Und wer glaubt Ihr Zweifler und "Ungläubigen", wer die Welt und das ganze Universum geschaffen hat, wenn nicht ein ewig existierender Geist (Gott)?
Woher, wenn es eine EVOLUTIONSTERORIE gäbe, kommt sie?
Habt Ihr Euch schon mal gefragt, was nach Eurem irdischen Leben sein wird?
Was ist, wenn es doch eine Auferstehung gibt - durch Gott (Jesus Christus)?
Glaubt Ihr vielleicht als irgendein Tier wieder zu kommen, weil das die Evolution so macht?
Geht einmal, als logisch denkender Mensch, dieser Frage nach!
Hugo L. [08.01.2010]
Ihr irrt alle in irgendwelchen Weisheiten herum, erkennt doch endlich, dass ihr den Geist benötigt, um das alles zu verstehen. Dann werden mit einem Schlag alle Diskussionen überflüssig werden.
LG, Brunetti [20.01.2010]
Hallo Brunetti, Du hast Recht, wenn Du alles auf den Geist Christi reduzierst, doch ist dieser Vorteil in der Tat nur dem gegeben, der sich selbst Jesus hingibt und ihn über sich Herr sein lässt. Die Zeugen Jehovas kennen diese Beziehung zu Jesus nicht, sondern sie fühlen sich nur als gute Kollegen von ihm. Er ist nach ihrer Lehre der erste und beste Zeuge Jehovas, der größte Freimaurer aller Zeiten. (O-Ton Charles Taze Russell)
Daher ist es klug, alle diese Fragen aufzuwerfen und in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Eine andere Chance gibt es kaum noch für Zeugen Jehovas.
Rüdiger [20.01.2010]
Hallo Rüdiger, ich glaube schon, dass du einige ZJ durch deine Diskussionen dazu bringen kannst, ihr Vorhaben zu überdenken. Ich stelle auch dein und anderer Bemühen nicht in Frage. Den harten, gehirngewaschenen Kern aber wirst du kaum beeindrucken können. Diese gehen ausnahmslos zum Gegenangriff über. Deshalb kann ich Streitgesprächen im härteren Stil nichts abgewinnen. Jeder hält seine Dogmen für die besten und verteidigt diese auch.
Aber, die Spreu wird vom Weizen getrennt werden, der Herr hat das versichert.
LG, Brunetti [21.01.2010]
"1. Jesus hat nie dazu aufgefordert, dass man ihn anbeten müsse, Jahwe tat das sehr wohl. Gravierender Unterschied!!"
Keinesfalls. Jesus hat in Johannes 5,23 klipp und klar gesagt, dass er angebetet werden muss. Verehrt, wie man den Vater verehrt. Wie verehrt man den Vater? Sagt man zu ihm "Tach, Alter"? Nein. Man betet ihn an. So muss Jesus auch angebetet werden. Deine Behauptung ist krank und schwach. Jesus bezeichnet sich in der Offenbarung als denjenigen, der Herz und Nieren prüft. Wer kann das sein außer Gott selbst?
Und wenn Jesus niedriger wäre als der Vater, hätten wir zwei Götter. Wir haben aber nur einen. Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wer ihn in mehrere Götter splittet, begibt sich in die "gute" alte römische Vielgötterei und wird zum Heiden. Freimaurer haben ein hohes Inteesse daran, das Heidentum als Christentum auszugeben. [RH]
=› Lies bitte nochmal Joh. 5, 22-23. Ja, Jesus fordert Niemaden dazu auf, aber er klärt uns auf: was passiert, wenn wir es nicht tun.
Das hört sich ja noch einmal schlimm an. Du kennst die Stelle und tust so, als wäre das keine Aufforderung, Jesus anzubeten. Ihr Zeugen Jehovas seid so verlogen, dass Ihr Euch selber glaubt. Ihr hinterfragt Eure mutigen Thesen nicht. Ihr geht auf einen Pfiff der Wachtturm-Wahrsager hin auf einen Berg und wartet auf den Weltuntergang. Genau so traut Ihr nur auf Eure eigenen Gedanken. Gedanken Gottes sind das nicht. [RH]
"2. Jesus hat sich viele, viele Male in der Bibel Gott dem Vater, wie er ihn selbst nennt, ganz klar untergeordnet."
Er hatte ja auch sein Gott-Sein wegen Dir und mir aufgegeben. Er war Mensch. Als Mensch war es nur recht und billig, sich dem Vater unterzuordnen. Aber wir lesen auch in der Bibel Worte, in denen sich der Vater dem Sohn unterordnet. Diese Stellen wurden wohlweislich von der Brooklyner Macht umgeschrieben. [RH]
=› Deswegen unterscheiden wir zwischen dem Wesen Gottes und der Rollenverteilung innerhalb der Dreieinigkeit. Wir lesen, dass Gott nicht richten wird, weil er die Macht an seinen Sohn übertragen hat. Heißt es, dass Gott nicht mehr Allmächtig ist, oder zumindest nicht mehr so mächtig wie sein Sohn, der nun die Macht besitzt? Nein! Sein Wesen ist immer noch Allmächtig. Seine Rolle macht aber davon keinen Gebrauch. Und so ist es auch bei Jesus. Wenn er in seiner Rolle dem Vater untergeordnet wird heißt es nicht automatisch, dass er nicht dem Wesen Gottes entspricht. Daher spricht man in der Theologie von der "Funktionalen Subordination" Ganz wichtig ist hier daher die DIfferenzierung zwischen dem Wesen Gott und der Rolle Gott.
Alles als Mensch. Nichts davon trifft zu auf den verherrlichten Jesus. Dass das keiner bedenkt, finde ich tragisch. Überall in der Bibel wird der Finger auf die Tatsache gelegt, dass Jesus sich bis auf den Tod erniedrigt hat. Keiner realisiert, dass damit eine vorübergehende Unterordnung geschehen musste. Doch den Status des Sohnes berührt das nicht. Mit der Kreuzigung und der Auferstehung war die Zeit der Erniedrigung vollendet. (Es ist vollbracht!) [RH]
"3. Gott selbst sagte über Jesus: "Das ist mein Sohn....". Also ist Jesus nicht Gott."
Und wieder geht es um die Menschenzeit Jesu. Dass Jesus als Mensch einen anderen Status als Gott eingenommen hatte, ist zwingend notwendig, sonst wäre seine Erniedrigung nur Schauspielerei gewesen. Wann werden Satan endlich die Hände gebunden! [RH]
=› Die Konsequenz deines Grundsatzes ist schwer nachvollziehen. Mein Vater z.B. ist ein Mensch. Und wenn er über mich sagt, dass ich sein Sohn bin, dann gehe ich davon aus, dass ich auch ein Mensch bin, oder? Dein Sohn wird auch deinem Wesen entsprechen, aber nicht deiner Rolle.
Dies sind alles freimaurerische Schlauheit und menschliche Erklärungsversuche. Inkonsequent, löchrig und keinesfalls dazu geeignet, Jesus zu erkennen. Solange Du das Gebet zu Jesus verweigerst, wirst Du in Deinem Freimaurerstolz verharren. [RH]
Mit den Wörtern "Gezeugt, Sohn, etc." will die Bibel nichts über ein Ereignis aussagen, sondern über das Verhältnis und das Wesen.
Ja. Die Bibel sagt: Jesus ist aus Gott gekommen. So schlicht und wahr ist die Bibel. Erst Ihr mit Eurer Schläue dreht das um. [RH]
Kleines Beispiel: Ich kann zu jemadem sagen, dass er wie eine Querflötte ist, um ihm zu sagen, dass er eine schöne Stimme hat. Aber wenn ich dieses Bild verwende, heißt es nicht, dass ich damit sagen wollte, dass er wie eine Flöte aussieht. So ist es hier mit "gezeugt und Sohn" zu verstehen. Der Autor will uns damit sagen, dass Jesus vom Wesen Gottes ist, aber nicht, dass er von Gott erschaffen wurde.
Sehr richtig. Jesus wurde nicht geschaffen, sondern er kam aus Gott. [RH]
Wenn die Verfasser des NT wirklich geglaubt hätten, dass Jesus ein Teil der Schöpfung wäre, dann gäbe es für sie nichts leichteres als ihn im Zusammenhang mit der Schöpfung als "geschaffen" zu bezeichnen anstatt "gezeugt"; was sie aber durchgängig praktizieren.
Hey, Du bist ja gar kein Zeuge Jehovas. [RH]
"4. Satan hat versucht Jesus zu verführen und wollte sogar von ihm angebetet werden. Satan würde NIEMALS wagen Gott um Anbetung zu fragen, geschweige denn Gott zu verführen. Nicht dass er sich das nicht trauen würde, aber auch Satan ist clever genug zu wissen, dass allein schon der Versuch lächerlich wäre."
Na eben! Jesus war als Mensch angreifbar. Das wusste Satan. [RH]
=› Woher weißt du das? Hast du bei ihm nachgefragt? Als Jesus auf der Erde war, hat er auch auf ein großen Teil seiner Möglichkeiten verzichtet. (Hielt es nicht für einen Raub Gott gleich zu sein). Von seinem Wesen her war er immer noch Allmächtig und Allwissend, aber in seiner Menschensohn-Rolle war er auch ein Mensch wie du und ich. Er hatte hunger, nahm am Wissen zu (Lk. Ev.), etc. Der Teufel hatte diese Situation ausnutzen wollen, aber weil Jesus Gott ist, konnte er der Versuchung widerstehen.
Ya$hA [19.01.2011]
Jetzt blicke ich nicht mehr durch. Ich dachte, Du würdest für die Lehre der Zeugen Jehovas eintreten. [RH]
Hallo Ya$hA,
da bin ich ja gut reingefallen. Ich habe geglaubt, Du wärst ein Zeuge Jehovas.
Rüdiger [19.01.2011]
Liebe Zeugen Jehovas,
laut Johannes 1,1 ist ja Jesus ein Gott, der nach Joh. 1,14 fleischgeworden ist. Jetzt sagt mir bitte mit einer logischen Erklärung, wo steht, dass Jesus ein weiterer Gott ist, und was hier in diesem Falle auch noch gegen den Vers Jesaja 43, 10-13: "Vor mir ist kein Gott gewesen, und nach mir wird Keiner sein" spricht!
Was für "ein" Gott ist dann Jesus?
Noch keiner von euch hat die Frage bisher logisch beantworten können!
Argumente wie: Jesus darf man als Gott bezeichnen, gelten nicht, weil das mehr als ein Titel ist!!!!!
Vielen Dank im Voraus!
Ich bin gespannt!
Der Weltliche [19.01.2011]
Hey Rüdiger,
ich bin keineswegs ein ZJ. Ich habe nur mit meinem Kommentar eine andere Aussage Schritt für Schritt kommentiert. Alles was in Anführungsstrichen steht, habe ich zitiert, und alles, was mit =› beginnt ist meine Antwort darauf. Nur so macht das ganze Sinn. Schau dir es nochmal an und du wirst verstehen, was ich damit erreichen wollte. Ich glaube an Jesus, dass er vollkommen Gott ist und dass er mein Erlöser ist, und ich gehöre zu den Menschen, die ihn von überall anrufen können.
Dein "Übereifer" kann dir selber zur Falle werden. Vielleicht solltest du dir mehr Mühe beim Lesen geben? Ist nicht böse gemeint.
Ich treffe mich seit einiger Zeit mit ZJ und glaube verstanden zu haben, wie sie ticken. Weil ich das weiß, versuche ich auf ihrem Nivaue ihnen die Dinge in der Bibel richtig zu erklären. Vielleicht hast du mich deshalb so eingestuft? Aber ok. Ich vergebe dir natürlich ;-)
Yash [25.01.2011]
War mir dann auch klar. :-) Danke für Deine Antwort. [RH]
"Vater unser", so lehrte Jesus zu beten, und er selbst sprach ZUM Vater, VOM Vater, ÜBER den Vater, aber Jesus, jedenfalls kenne ich dazu keine Stelle in der Bibel, hat je ein Selbstgespräch geführt. Das aber müsste er ja, wenn ER selbst GOTT wäre, oder? Verstehe nicht, warum das so schwer zu verstehen ist, warum man Jesu Aussage über sich selbst, nämlich SOHN zu sein, sowohl "Menschensohn" als auch "Gottes Sohn", aber eben nie GOTT selbst, so freimütig verfälscht!
reinhard [07.10.2011]
Nee, is klar, reinhard, dass Jesus in Offenbarung 5,13-14 angebetet wird, ist natürlich irrelevant. Und dass er
als Mensch alles das aussagte, was Du anführst, spielt selbstverständlich keine Rolle. Jesus muss natürlich in Dein Schema passen. Sonst wärst Du doch nicht wirklich bibelwisserisch, oder?
Wenn Jesus nicht Gott selbst wäre, hätten wir zwei Götter. Erinnere Dich bitte an Johannes 1,1. Ich hoffe, dass Dir klar ist, dass Gott keinen anderen Gott neben sich duldet. Deshalb ist die Wachtturm-Übersetzung "
ein Gott" falsch. Denn wenn Jesus nur
ein Gott wäre, hätten wir es mit mehreren Göttern zu tun. Wieso sollte Gott verbieten, dass wir einen anderen Gott neben ihm haben, wenn dann sein Sohn als
ein anderer Gott auftritt?
Rüdiger [07.10.2011]
Zitat: "... jedenfalls kenne ich dazu keine Stelle in der Bibel, hat je ein Selbstgespräch geführt. Das aber müsste er ja, wenn ER selbst GOTT wäre, oder?"
Johannes 11:41,42 Da hoben sie den Stein weg. Jesus aber hob seine Augen auf und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. Ich weiß, dass du mich allezeit hörst; aber um des Volkes willen, das umhersteht, sage ich's, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.
Interessant, Jesu Aussage. Er betet hier also nur wegen des Volkes, dass umhersteht. Er sagt also gewissermaßen mit anderen Worten, dass er es eigentlich nicht nötig gehabt hätte, zu seinem Vater zu beten, um Lazarus von den Toten zu erwecken.
Jesus betet zu Gott der Menschen wegen. Das könnte eine Antwort auf reinhard's Frage sein.
Liebe Grüße
Tomboy [07.10.2011]
Nicht könnte, das ist die Antwort! :-) [RH]
Auch in Matthäus finden wir ein Selbstgespräch Jesu, das eindeutig beweist, dass Jesus Gott ist. Er spricht hier die gesamte israelitische Geschichte an:
Matthäus 23,37 Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!
Schon die Wortwahl von reinhard ist sehr trickreich. Er redet von einer "freimütigen Verfälschung", die wir hier vornehmen würden. So etwas gibt es nicht. Es gibt auch keinen ehrlichen Betrug und keine aufrichtige Heuchelei. Solche semantischen Unmöglichkeiten sind das Handwerkszeug der Wachtturm-Schreiber.
Rüdiger [07.10.2011]