Jesus ernstnehmen

Johannes 20, 27-29 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hände her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben.

Während Jesus auf falsche Titel und Anreden sehr empfindlich reagiert und unmittelbar widerspricht und sofort eine Zurechtweisung loslässt, erlaubt er hier Thomas, ihn als Herrn und Gott zu bezeichnen. Die bewusste Unterlassung einer Korrektur ist ein aktives Zulassen dieser Aussage über die Person Jesu. Jesus lässt diese Anrede zu und bestätigt sie dadurch.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass er gerade den Ungläubigen, den Thomas dazu hernimmt, eine Sequenz im Verlauf der Ereignisse zu schaffen, die genau das überliefert und für die ganz Ungläubigen zeigt, was Jesu wahre Natur ist.

Doch die Wachtturm-Gesellschaft zerbricht diese aktive Aufstellung des Wertes Jesu vor den Menschen, indem sie behauptet, Thomas hätte Jesus nur eine Art Kompliment machen wollen. Das wäre ja so nicht gemeint gewesen. Und überhaupt, es gibt ja so viele Götter ... da sprach man sich im Altertum immer mal wieder als Gott an. Besonders, wenn man besoffen war und einen guten Kumpel traf.

Wenn Jesus nur ein engelsgleiches Geistgeschöpf wäre, wie der Wachtturm zu Babel behauptet, hätte er seiner Natur gemäß und entlang seinem stringent in der Bibel dokumentierten Verhalten sofort und deutlich widersprechen müssen!

Hat er aber nicht!

Jesu Leben zielt in der Gesamtsumme auf einen einzigen kleinen Kern. Glaube an mich und du bist gerettet. Das bedeutet, dass er sich danach sehnt, von dir ernstgenommen zu werden. Er ist kein Nachschlagewerk des milden Guttuns, er ist kein Idol, kein Freak, kein Revoluzzer, kein Cowboy und keine Galionsfigur. Und erst recht ist er kein engelsgleiches Geistgeschöpf.

Jesus ist der allmächtige Gott, der uns besucht hat und dabei den Weg gegangen ist, den niemand sonst auch irgendwie für einen noch so netten Gastgeber gehen würde. Jesus hat im Auftrag des Vaters alles auf eine Karte gesetzt und die von Gott selbst beschlossene Festlegung auf die Rettung durch den Glauben der Welt überreicht.

Wer mit Jesus etwas zu tun haben will, der sollte ihn so ernstnehmen wie keinen andern im Leben. Wer mit Jesus klarkommen will, der muss sein Vertrauen auf ihn werfen und ihn in ganzer Klarheit und in nüchterner Auslegung annehmen. Ansonsten läuft er Gefahr, Jesus nur zu missbrauchen. Als Ideologie, als moralische Waffe, als katholisches und Wachtturm-eigenes Machtmittel, als historisches Ereignis und zum Schluss als engelsgleiches Geistgeschöpf, zu dem die Zeugen Jehovas ihn degradieren.

Wer Jesu Versprechen der Rettung durch Glauben für sich in Anspruch nehmen will, muss wie Thomas - ja, wie der ungläubige Thomas - Jesus in seiner Vollmacht anerkennen und walten lassen. Wer aber Jesus nur zu Auslegungszwecken der Absurdität ausliefert, begeht den Bruch, der die Sünde selbst repräsentiert. Er bricht mit ihm und will ihn nur als das sehen, was ihm und seiner Auffassung gerade passt.

Nichts anderes als diese letzte negative Variante findet in der Watchtower-Philosophie statt. Die Watchtower-Society ist eine Ansammlung von Menschen, die niemals zu Jesus eine persönliche Bindung aufgenommen haben. Sie haben ihn nie persönlich kennengelernt, sondern philosophieren nur über ihn. Sie benutzen ihn als Vehikel, um ihre weltliche, irdisch ausgerichtete Sicht der Dinge zu untermauern und vergessen dabei, es einfach mal auszuprobieren, was an diesem Jesus dran ist.

Statt wie jeder gute Wissenschaftler einmal die Sache selbst auszuprobieren, faseln sie herbeigezogene Annahmen über ihn und vermeiden jede Regung, die sie ihm, Jesus, näherbringen könnte. Sie erfinden Ausreden, um das Handeln Jesu zu relativieren und als nicht so wichtig und nicht so aussagekräftig hinzustellen. Sie machen gedankliche Umwege, um ja nicht auf ihn zu treffen, um bloß nicht die Wahrheit, die er ja selber ist, akzeptieren zu müssen.

Denn sie haben ja ihre eigene Wahrheit. Die Watchtower-Wahrheit. Gut vermarktet und immer wieder mit bunten Heftchen neu beworben.

Die oben zitierte Bibelstelle ist eine Ausnahmesituation! Jesus lässt hier bewusst die Information durch den Mund des ungläubigen Thomas in die Überlieferung einfließen und unterstreicht sie durch eine fast lässige Reaktion. Als wenn er "Naja" zu dieser Aussage des Thomas gesagt hätte, als wenn er für die Allerdümmsten und Allerungläubigsten noch einen Hinweis installieren wollte. - Er geht übergangslos zu der Belehrung über, dass der Glaube ohne Einsicht zählt.

Dieser Glaube ohne Einbeziehung des Menschenhirns, ohne Rücksicht auf unsere Konditionierung, ohne Berechnung unserer unterschiedlichen Intelligenz ist der Kern der Gerechtigkeit, die Gott uns in Jesus zukommen lässt. Er hat beschlossen, dass niemand zu ihm kommen kann, wenn er an Jesus vorbeigeht. Am unmittelbaren und direkten Glauben an Jesus.

Diese Entscheidung Gottes ist im ersten Brief des Paulus an die Korinther niedergelegt und der Welt endgültig bekannt gemacht. (1. Korinther 1, 17-31) Wer dies übergeht, verwirft Gott selbst und straft ihn Lügen. Er versündigt sich sehenden Auges an Gott und schlägt ihm sein Werk aus den Händen.

Die Beleidigung ist perfekt. Und in diesem Sinne schlagen die Zeugen Jehovas im guten Glauben an die Lehre der Wachtturm-Gesellschaft Gott selbst mitten ins Gesicht.

Warum nur setzen die Menschen ihr Vertrauen auf ihr eigenes Begreifen? Warum nehmen sie die Einladung, die der Vater für uns in Jesus geschaffen und entschieden hat, nicht an?


Kommentare
01
Ich sag ja: Kauderwelch ist das, was du schreibst!

Wenn eine Person drei Namen hat, bedeutet das noch lange nicht, dass sie sich in drei verschiedene Personen aufteilen kann. Dann geht die eine Person mal auf die Erde und stirbt, während die andere im Himmel bleibt und zuguckt? Willst du damit die Dreieinigkeitslehre stützen? Deine Thesen sind absurd und zeugen von Verwirrtheit!!!

Halloooooooooooo! [09.08.2007]
Die Dreieinigkeit ist schon durch das Mosaische Gesetz erzwungen. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Deswegen kann Jesus gar kein eigenständiger Gott, Nebengott oder Untergott sein. Ihr aber macht ihn dazu. Vergleiche Eure Bibel Johannes 1. [RH, 23.05.2010]
02
Versetz dich doch mal in die Lage des Lesers! Du benutzt hier auf diesen Seiten inzwischen ungefähr sechs oder acht verschiedene Decknamen. Bis der Leser drauf kommt, dass hinter diesen Decknamen ein und die selbe Person steht, vergeht eine kleine Zeit. Dann merkt er es aber. Genauso ist den Menschen zu Jesu Zeiten klar geworden, dass Gott sich uns eben in verschiedenen Erscheinungsformen dagestellt hat. (Dass die Vorstellung der Menschen vom Messias eben nicht der Wirklichkeit entsprach, hat ja Jesus dazu gezwungen, immer wieder sein Sein erklären zu müssen.) Der absolut enge Zusammenhang seines Auftretens mit dem Vater erzwang dann ein Stück weit die Annahme, dass Gott ein einziger Gott ist, der die Freiheit hat, sich uns im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist zu zeigen.

Im Islam macht sich die altehrwürdige Sehnsucht nach einem Gott Platz, die davon geprägt ist, Jesus in seiner Wirkung wegzutun. Das selbe bringen die Zeugen Jehovas, weil sie mit Jesus nicht wirklich etwas anfangen können. Doch derjenige, der sich auf Jesus einlässt und seine Worte ernstnimmt, der lernt sehr vieles hinzu, das er eben nur durch Jesus und nicht durch Menschen lernen kann.

Dass das verwirrend erscheint für fleischlich Gesinnte, liegt auf der Hand.

R. Hentschel [10.08.2007]
03
2. Petrus 3:15,16 spricht von dir.

Theologe [10.08.2007]
04
Danke für das Kompliment. Zu viel der Ehre!

"15 und die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis."

Ist das ne Falle? - Jedenfalls ist klar, dass Paulus drauf bestanden hat, dass Jesus die Gerechtigkeit Gottes ist. Und ich sage, dass an Jesus niemand vorbeikommt. Weder durch besondere Wahrheitskenntnisse, noch durch gute Taten. Denn die guten Taten der Menschen dienen nur der eigenmächtigen Selbstrettung, wenn sie nicht durch Jesus gewirkt sind. Ein (Rettungs-)Nebenweg an Jesus vorbei würde Jesus ad absurdum führen.

Nichts anderes als diesen Nebenweg bietet die Wachtturm-Gesellschaft den Menschen an.

Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
05
Das ist ja lustig! Aufgrund deines merkwürdigen Kompliments bin ich auf eine Bibelstelle gestoßen, die ich schon vor mindestens 20 Jahren markiert hatte:

2. Petrus 3, 10-13: "Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. 13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt."

Der neue Himmel und die neue Erde sind etwas, dass die Wachtturm-Gesellschaft auf diese Erde reduziert hat. Die Vorhersagungen der Wachtturm-Gesellschaft sind fixiert auf das Bestehende, das nur "vervollkommnet" wird. Aber die Bibel spricht eindeutig von etwas, das ganz neu geschaffen wird. Und auch ganz anders sein muss. Denn dort wird Gerechtigkeit herrschen.

Wachtturm ist nur der verzweifelte Ausdruck derer, die in Amerika die herrliche Natur sahen und nicht begreifen konnten, dass das alles dem Untergang geweiht ist.

Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
06
Kann IN DER BUCHSTÄBLICHEN ERDE GERECHTIGKEIT WOHNEN? TIEF IN DER BUCHSTÄBLICHEN ERDE NICHT! Wie auch.

Kann Erde b.z.w. Staub, Matsch Gerecht sein? Das ist absurd! Aber in der sinnbildlichen ERDE die die Menschheit versinnbildlicht könnte Gerechtigkeit wohnen! Also Menschen können Gerecht sein. Man spricht auch in der heutigen redewendung so in Nachrichten oder Dokumentationen. Z.B. gibt es Redewendungen wie :Die Erde ist voller Gewalttat. Kann die Buchstäbliche Erde damit gemeint sein? Nein, damit sind die Menschen darauf gemeint! Das heißt das das Wort Erde in 2. Petrus 3:13 die Menschen bedeuten muss! Warum? Sonst währe die Aussage Jesu ja widersprüchlich als er uns im Vater unser, zu Gott beten lehrte wo er sagte: Matthäus 6:9-11: Dein Wille geschehe so wie im Himmel so auch auf der ERDE.

In Offenbarung 12:7-12 ist davon die rede wie es von statten ging, als Jesus samt seinen Engeln die Himmel von dem Teufel und seinen Bösen Engeln reinigte praktisch sie auf die Erde warf.
Dieses ist eine schmutzige Wachtturm-Gesellschaft-Lüge. Die Bibel sagt diese Dinge über den Erzengel Michael und nicht über Jesus. [RH]
Was tat Jesus denn? Vernichtete er die buchstäblichen Himmel oder reinigte er die Himmel vor bösen einflüssen? Er Reinigte sie nur! Und genauso wird Gottes Gerichtstag auf der buchstäblichen ERDE stattfinden in dem Gott seinen Willen WIE IM HIMMEL SO AUCH AUF DER ERDE, (Matthäus 6:9-11) ausführen lassen wird und nicht die buchstäbliche Erde sondern die Unruhestifter auf ihr beseitigen wird wie er auch im Himmel vorging!!! Er vernichtete die buchstäblichen Himmel doch nicht!

Wenn du ein Haus hättest das von Parasieten befallen wäre dann würdest du doch nicht das ganze Haus abreissen. Du würdest den Kammerjäger holen. Denkst du das deine Vernunft Größer ist als die Gottes? Warum sollte Gott die Erde wegen den Parasieten darauf vernichten?

Noch was. Warum bringst du nicht auch die verse 6 und 7 des kapitels an? (2. Petrus 3:6-7) und durch diese [Dinge] wurde DIE DAMALIGE WELT vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel (Böse Geistermächte) und die Erde (die Menschliche herrschaft), die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und DER VERNICHTUNG DER GOTTLOSEN MENSCHEN.

Hier wir von vernichtung der Gottlosen gesprochen, wie auch bei der Sintflut geschah, das nicht die Erde sondern die Bösen Gottlosen Menschen darauf vernichtet wurden. Ausserdem sagte der Psalmist auch in Psalm 104:5 das die Erde für immer nicht zum Wanken gebracht wird. In Prediger 1:4 lesen wir das die Erde für immer bestehen wird. Somit ist die Bibel die Richtschnur der Wahrheit und man sollte sie im anbetracht des Kontextes Studieren um herauszufinden was wirklich WAHRHEIT ist.

Wenn du schon nicht die Ausführungen der Wachtturm-Gesellschaft willst dann hör doch wenigsten auf GOTTES WORT!

Denker [10.08.2007]
07
Langsam reichts. Nicht nur dass du permanent einen anderen Namen für dich verwendest, wie Satan das übrigens auch sehr gern tut, sondern du bringst auch im Bibelstellen-Werfen Lügen unter, die einfach dazwischen hinein gestreut sind. Auch dies macht Satan gern. Vergiss es. Auf dieser Ebene gibt es keinen Platz für deine Wachtturm-Gesellschaft- Kanonaden auf der antichrist-wachtturm.de!

Deine bunt gemischten Bibelstellen-Verknotungen, die du anderen um die Ohren schlägst, sind nur die gesammelten und nicht reflektierten Wachtturm-Gesellschaft-Lügen. Teufelsdreck.

Und dieser Teufelsdreck soll nur die irdischen Vorstellungen dieser amerikanischen Religionisten begründen. In die Erde verliebte Menschen, die alles und jedes auf Links drehen, um den Menschen zu suggerieren, man könne durch die Wachtturm-Gesellschaft gerettet werden.

Rüdiger Hentschel [10.08.2007]

PS: In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass Hitler auch so vorgegangen ist, wie die Wachtturm-Gesellschaft es gern Gott nachsagen möchte. Parasiten ausrotten und die Güter übernehmen. Diese ebenfalls satanisch anmutende Parallele der Wachtturm-Gesellschaft zur vergifteten Menschheit ist ein weiteres Merkmal, das die Lehren der Wachtturm-Gesellschaft entlarvt.
08
Was meinst du mit andere Namen?
Das sind doch nur Titel!
Das sind keine Namen! Mann Mann Mann.
Du in einem Gerichtssaal als Richter wo Rechtsprechung und Unterscheidungsvermögen von deiner Seite aus erfolgt.

Das ist witzig und Total unmöglich!

Schönling [10.08.2007]
09
Du schreibst in der Öffentlichkeit permanent unter einem anderen Pseudonym. Damit zeigst du, dass du und deinesgleichen sich ganz viele Hintertürchen offen halten müssen.

Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
10
Zu: Theologe [10.08.2007]
"2. Petrus 3:15,16 spricht von dir." (Kommentar 03)

Hallo an Theologe,

2. Petrus 3:17: "Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das zuvor wisset, so verwahret euch, daß ihr nicht durch den Irrtum der ruchlosen Leute samt ihnen verfolget werdet und entfallet aus eurer eigenen Festung. Vers 18 Wachet aber in der Gnade und Erkenntnis unsers Herrn und Heilands Jesu Christi. Demselbigen sei Ehre nun und zu ewigen Zeiten!

Amen

Grüße Doris [14.03.2008]
11
was wirklich WAHRHEIT ist.

Wenn du schon nicht die Ausführungen der Wachtturm-Gesellschaft willst dann hör doch wenigsten auf GOTTES WORT!

Denker [10.08.2007] Kommentar 06

Hallo,

wenn es um den Gerichtstag geht und um den Zorn Gottes, sollte man das lieber Gott überlassen und nicht versuchen, Gott Vorschriften zu machen, w. z. B. da steht geschrieben ...

Gott entscheidet allein, was gerecht ist und was genau er mit seiner Schöpfung macht.

Grüße Doris [14.03.2008]
12
Mit ihm gehen, um zu sterben - Ein drittes Mal tritt Thomas in den Evangelien auf. Er mahnt die anderen Apostel, als Jesus sich in einem kritischen Augenblick seines Lebens entschloss, nach Betanien zu gehen, um Lazarus wiederzuerwecken. Damit kam er Jerusalem gefährlich nahe (Mk 10,32). Dann sagte Thomas zu den anderen Jüngern: Dann lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben (Joh 11,16).

Grüße Doris [06.06.2008]
13
Das Auftreten des Apostel Thomas in der Bibel

Thomas wird in allen vier vom Neuen Testament zusammengestellten Listen erwähnt.

Zunächst wird an Thomas auf der Grundlage seiner persönlichen Beziehung zu Jesus der Weg zum bekennenden Glauben an den Sohn Gottes veranschaulicht.

Im 20. Kapitel des Johannesevangeliums heißt es:

28 Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig, die nicht sehen und doch glauben.

Er durfte die Wundmale des Auferstandenen sehen und als einziger berühren.

Der Weg, die Wahrheit und das Leben

Das zweite Eingreifen des Thomas (Joh 14,4) ist im Bericht vom Letzten Abendmahl enthalten. Es war die Abschiedsrede des Herrn Jesus. Hier sagt Jesus nach der Ankündigung seines bevorstehenden Todes, dass er gehe, um für die Jünger einen Platz vorzubereiten, damit auch sie dort seien, wo er ist; und er erläutert ihnen: Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Da greift Thomas ein und sagt: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? (Joh 14,5). Mit dieser Bemerkung stellt er sich auf eine relativ niedrige Verständnisebene, aber seine Frage veranlasst Jesus, das berühmte Wort auszusprechen: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben."

Da Thomas bereit war für Jesus zu sterben, wird Jesus ihn sehr geliebt haben. Wie können die Zeugen Jehovas die Aussage des Apostel Thomas ignorieren! In Jesus Gegenwart sagte er: Mein Herr und mein Gott!

Namenlos [28.06.2008]
14
Du bist mein Herr und mein Gott ... ist nach der Vollendung des Erlösungswerkes und der Auferstehung völlig korrekt, weil der unnahbare, unschaubare Gott in der Tat in Jesus Sich zum ewig-schaubaren Gott erst gemacht hat, daß Er dieses rechte Verständnis nun in Thomas erweckt und stillschweigend bestätigt - fürwahr, weil Jesus durch seine unbegrenzte Liebe im Vater, und Christus der Retter und Erlöser (o Gott, von Anbeginn ist das Dein Name) in Jesus war.

Und weil ER in Ihm war, darum will Gott in Jesus als die Ewige Liebe erkannt und anerkannt werden, darum kann niemand außer durch Jesus Christus zum Vater in Ihm kommen, denn in Ihm hat das Wort von Ewigkeit Fleisch angenommen. So ist Jesus Christus das Tor und zugleich Selbst der Torhüter davor.

schlicht_Rolf [30.06.2008]
15
2. Petrus 3:18 Wachet aber in der Gnade und Erkenntnis unsers Herrn und Heilands Jesu Christi. Demselbigen sei Ehre nun und zu ewigen Zeiten!

Zeugen Jehovas, was sagt Petrus mit diesen Worten?

Petrus war sich dem höchsten Gebot bewußt. In der Bibel steht, dass es nur einen Herrn und Heiland gibt. Erkennt Jesus! Alles was die WTG über Jesus sagt, kann nicht die richtige Erkenntnis sein. Petrus sagt in diesen zwei Sätzen, dass die Ehre Jesus gebührt. In diesen zwei Sätzen sagt Petrus deutlich, dass Jesus Gott ist.

ZJ Bibel: Petrus 3:18
Nein, sondern wachst weiterhin in der unverdienten Güte und an Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Ihm (sei) die Herrlichkeit sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit.

Was bedeutet das, was die WTG geschrieben hat? Bis zum Tag der Ewigkeit könnt ihr alles mögliche über Jesus erkennen. Obwohl auch in eurer Bibel steht, dass er der Herr und Retter ist und ihm die Herrlichkeit gehört, behandelt ihr ihn aber nicht wie euren Gott. Und Warum? Was geschieht nach dem Tag der Ewigkeit? Trotzdem müßtet ihr ihn ja nach eurer Bibel mindestens bis dahin als den einen Gott sehen.

Oder verstehe ich das falsch?

Bis zum Tag der Ewigkeit habt ihr einen Herrn und Retter der Herrlichkeit, in dem ihr aber Gott nicht erkennt. Was habt ihr nach dem Tag der Ewigkeit?

Doris [21.09.2010]
16
Du Rüdiger hast dich entschieden die Warnung des Wachtturms nicht ernstzunehmen und die Botschaft beiseite zu schieben. Damit muss ich leben, jeder muss selbst wissen was er annimmt und was nicht. Ich habe mich entschieden deine Botschaft nicht ernst zu nehmen und beiseite zu schieben, warum versuchst du dies nicht zu akzeptieren das nicht jeder so denkt wie du es wünscht, oder wie dein sogenannter Christus.

Du kannst mir drohen mit Fegefeuer, Hölle oder was du sonst glaubst was ich dafür verdiene, ich bin es leid hier im Internet herumzustöbern, seit 3 Jahren mache ich es und es ist vergebliche Liebesmühe.

Nupi [20.09.2012]
Um welche Wachtturm-Warnung geht es denn? Dass man keinen Kontakt zu Jesus haben darf? [RH]
17
Du weisst welche Warnung ich meine du musst mich nicht für dumm verkaufen.
Nee, ich weiß nicht, welche Warnung. Wenn Du mir nicht sagst, was diese Warnung ist, muss ich annehmen, dass es nur die Nupi-Warnung ist. Ein Phantasieprodukt des Nupi. Also sei offen und konkret, damit ich prüfen kann, was Du meinst. [RH]
Du kannst keinen Kontakt zu Christus haben, denn Christus ist im Himmel und da bleibt er.
Dann hat er ja gelogen! (Ich bin bei euch bis zum Ende.) [RH]
Warum berufst du dich ständig auf Jesus, wenn es doch überhaupt keine Sünde mehr gibt, die Sündenvergebung macht nur Sinn, wenn man gesündigt hat und diese bereut.
Oh! Ich wusste nicht, dass Du der einzige sündlose Mensch bist auf der Welt. Damit wäre ja die Bibel ungültig, denn sie sagt, dass alle Menschen sündigen. [RH]
Wenn ich zu schnell fahre, dann muss ich dafür büssen und eine Busse zahlen, da komme ich nicht drum herum. Warum muss im Gegensatz Christus jeden Menschen so akzeptieren wie er ist und handelt.
Wie kommst Du denn auf den Gedanken, dass Jesus etwas müssen sollte? Er tut es einfach aus Liebe. Er nimmt Dich an, weil Du Dich ihm öffnest. Siehe, er klopft an, und wer ihm auftut, zu dem wird er eingehen und Abendmahl mit ihm halten. [RH]
Frag doch die Menschen mal wer hält Hurerei noch für eine Sünde, da bekommst du doch nur noch ein Achselzucken oder die spinnen doch die Zeugen Jehovas.
Und Jesus missachten und ihn als Engel hinstellen, als Götterboten, das ist keine Sünde? Gegen diese Sünde ist die Ordnung der Sharia-Zeugen nichts. [RH]
Welche Prostituierte hält ihren Dienst, für einen heiligen Dienst für Gott und denoch sind wir diejenigen die gefährlich sind, weil wir diejenigen sind die vor Hurerei abraten oder es für Sünde halten.

Nupi [20.09.2012]
Jede Prostituierte ist ehrlicher als ein Zeuge Jehovas, denn sie macht keinen Menschen Jesus abspenstig. [RH]
18
Hier in der Schweiz ist es verboten, andere Religionen, öffentlich zu defarmieren und zu schänden. Die Moslems hier würden es niemals wagen, öffentlich eine Bibel zu verbrennen und sie als Dreck zu bezeichnen, dazu müssen sie erst in ihre Heimat gehen.
Was wird denn in der Schweiz mit den Moslems, die Bibeln verbrennen, gemacht, dass sie dort so vorsichtig sein müssen? [RH]
Du scheinst da in Deutschland auch irgendwie geschützt zu sitzen vor dem Gesetz, weil du den Wachtturm als Dreck bezeichnest, das musst du bereuen, ansonsten wirst du in Hamargedon umkommen.
Der Chief of the Watchtowers, Euer Wachtturm-Jehova, verbietet den Kontakt zum einzigen Gesandten Gottes. Euer Wachtturm-Jehova möchte gerne die Christenheit vernichten und bietet Trost, der sich in der Vernichtung aller Menschen erschöpft, die andere bedrücken. Da es niemanden auf dieser Welt gibt, der nicht jemand anderes irgendwann bedrückt, bedeutet dieser Trost nicht mehr und nicht weniger als die Vernichtung der Menschheit. Euer Wachtturm-Jehova lässt lieber Menschen verbluten, als dass sie Bluttransfusionen anwenden dürfen. Euer Wachtturm-Jehova macht, dass Ihr in Eurer Religion zwei Götter habt, von denen Ihr nur einen anbeten dürft und den anderen wie einen Götzen behandeln müsst. Wenn ich das alles an meinem Auge vorbeiziehen lasse, Kontaktverbot zu Jesus, Vernichtung der Christen speziell und die Vernichtung aller Menschen im allgemeinen, die Mehrgötterei, die Blutopfer, dann sehe ich dahinter Satan, der sich unter dem Decknamen Jehova an Euch wendet und Euch erfolgreich manipulieren lassen hat. Er selbst manipuliert natürlich nicht. Dafür hat er seine Leute. - Ein weiterer Beweis, dass Euer Wachtturm-Jehova Satan sein muss, ist die Erstellung Eurer Spezialbibel unter Mithilfe eines Spiritisten, der sich selbst wiederum eines Mediums bediente. Unterm Strich bleibt nicht viel übrig, was man mit "dem Gesetz" in Verbindung bringen könnte, vor dem ich geschützt sein soll. Euer Wachtturm-Jehova bringt Euch selbst dazu, permanent das erste Gebot zu brechen, denn Ihr habt zwei Götter in Eurer Religion. Johannes 1 sagt glasklar, dass Jesus Gott ist. Ihr macht daraus nur einen weiteren Gott. Um die Brisanz dieser Bibelfälschung zu kaschieren, wird von Euch behauptet, das Wort Gott sei nur ein Titel. Das ist so verlogen und infam, dass sich einem die Fußnägel aufrollen. Wenn jemand Hausmeister ist, dann ist er das beruflich und er trägt die Bezeichnung Hausmeister. Wenn einer Arzt ist, geht es ihm ähnlich wie dem Hausmeister. Beide haben eine gesellschaftliche Funktionalität und Stellung, die sich in ihrer Berufsbezeichnung ausdrückt. Gott ist wie Mensch, Tier, Engel kein Beruf, kein Titel, keine gesellschaftliche Funktion. Gott ist Gott, nicht weil er auf die Gott-Schule gegangen ist und dort ein Gottes-Diplom gemacht hat. Wenn also Johannes 1 sagt, dass Jesus Gott ist, dann ist das so, weil Jesus Gott ist, und nicht, weil Jesus nur den Titel Gott tragen würde. Diese biblische Aussage, die übrigens durch Offenbarung 5,13-14 bestätigt wird, in der die Anbetung des Lammes beschrieben wird, beweist eben nicht nur, dass Jesus laut Bibel Gott ist, sondern sie beweist, dass Jehovas Zeugen Vielgötterei betreiben und die Missachtung des ersten Gebotes fest in ihr Religionsprogramm verankert haben. Wer außer dem Teufel kann denn dann überhaupt der Wachtturm-Jehova sein? [RH]
Christus ist bei euch alle Tage, das ist geistig zu verstehen und nicht buchstäblich, denn Christus kann sich wohl kaum zerreissen und 7 Milliarden Menschen gleichzeitig erscheinen.
Ja, Christus ist bei uns alle Tage. Allein dies beweist, dass er Gott ist. Wenn er als Wachtturm-Jesus mit seinen Worten keine Halbwahrheit hätte sagen wollen, hätte er sagen müssen: Ich bin geistig bei euch alle Tage. Der Jesus der Bibel jedoch sagt: Ich bin bei euch alle Tage. Indem Jehovas Zeugen diese Aussage auf die rein ideologische Variante reduzieren, machen sie Jesus zum Lügner, der nicht gesagt hat, er sei geistig bei uns alle Tage. [RH]
Christus ist ein Engel, nur weil er als Sohn Gottes bezeichnet wird, macht ihn das nicht zu Gott, auch die abgefallenen Engel wurden als Söhne des wahren Gottes bezeichnet.
Das freimaurerische Konzept der Söhne Gottes ist Eure Grundlage. Das ist eine reine Phantasiewelt, die sich Freimaurer zurechtlegen. Ab dem 30sten Grad wird ihnen offenbart, dass Luzifer anzubeten sei, weil dieser der wahre Gott sei. Die Wachtturmlehre ist ein Ausläufer der Freimaurerei. [RH]
Eine Prostituierte muss niemand Jesus abspenstig machen, die meisten glauben selbst nicht an Jesus.
Jehovas Zeugen müssen die Menschen Jesus abspenstig machen, denn das ist der Wille ihres Jehova-Gottes. [RH]
Das Christus aus Liebe vergibt da widerpreche ich dir nicht, dies war auch nur eine Veranschaulichung, weil die meisten meinen meinen mit allen durchzukommen.

Nupi [20.09.2012]
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Hallo mein Bruder in unserem Herrn Jesus Christus, der uns reingewaschen hat, und dadurch dass wir IHN als unseren alleinigen Erlöser und Retter annehmen durften, nun den heiligen Geist in uns haben dürfen. Und nur dann, wenn wir auf die Knie gefallen sind und unsere Sünden bekannt und erkannt haben, sind wir wiedergeborene Christen! Und haben dann den Heiligen Geist in uns, welcher uns in unserem Tun und Handeln leitet, wenn wir Jesus nachfolgen. Ich weiß nicht, ob dies die richtige Sparte für meinen Kommentar ist, jedoch wirst Du ihn schon richtig platzieren.

Woran kann man merken, dass man den Geist Gottes in sich hat?

Woran kann man merken, dass man den Geist Gottes in sich hat? Kann jemand dem Herrn für alles Gute danken, ohne den Geist Gottes in sich zu haben?

Das Danksagen steht in enger Beziehung zum Maße der Erkenntnis Gottes. Auch ein Nichtwiedergeborener hat eine gewisse allgemeine Kenntnis von Gott und kann in demselben Maß Gott danken. Freilich, das Danksagen für alles und in allem, wie es die Schrift versteht, z.B. in Epheser 5,20 und 1. Thessalonicher 5,18, ist ohne den Heiligen Geist nicht möglich, schon aus dem einfachen Grunde, weil man ohne Ihn auch nicht die entsprechende Kenntnis von Gott als unserem Vater in Christus Jesus haben kann. Darauf weisen auch die genannten Stellen deutlich hin.

Es gibt allerlei Kennzeichen der Innewohnung des Heiligen Geistes; nur muss man nicht etwa besondere auffällige Umstände, z.B. Gaben, darunter verstehen. Nach der Wiedergeburt wird der innewohnende Geist eine neue, deutlich auf den Herrn gerichtete Lebensrichtung bewirken. Dann entbrennt ein Kampf zwischen Geist und Fleisch um die Herrschaft über unsere Herzen, weil der Geist uns anleitet und den Willen und die Verantwortlichkeit in uns weckt, Gott zu suchen und Sein Wohlgefallen zu tun, dem das Fleisch widerstreitet. Der Geist warnt uns vor sündigen und nicht gottgemäßen Wegen und überführt uns, wenn wir gefehlt haben. Gerade dieser Kampf in uns und die Beunruhigung - nicht des Gewissens, sondern des Herzens (1. Joh 3, 19–20) - wegen unseres Versagens und Verfehlens, das Selbstbeurteilen und -verurteilen im Lichte Gottes ist schon an sich ein Zeichen der Wirksamkeit des Heiligen Geistes in uns; denn sonst gäbe es doch gar keinen Kampf, noch Beunruhigung.
Hört sich stressig an. Ich bekenne, dass wir ohne die Vergebung schon sehr heftig in Stress geraten können, wenn der Heilige Geist uns überführt. - Sündenerkenntnis ist eine harte Sache! - Aber mir ist wichtig, die Kehrseite nicht außer Acht zu lassen. Der Heilige Geist gibt dir unendlichen Frieden, er verlässt dich nicht, auch wenn klar ist, dass du ihn nicht verdient hast und seinen Anforderungen wieder einmal nicht genügt hast. Die Führung, die er bietet, drängt sich nicht auf, übertölpelt nicht, sondern erfüllt dich. Das großartige Erleben des Heiligen Geistes ist eben nicht nur die schon hier im Diesseits verwirklichte Erkenntnis, die aufgrund unserer natürlichen Verlorenheit ohne Jesus bedrückend ist. Dagegen steht dann aber auch sofort die Erkenntnis der Gnade und der Zuflucht, die wir in Christus haben. Der Tröster, wenn er sich in deinem Leben zeigt, ist überwältigend.

Der Heilige Geist kasteit nicht, sondern geht mit uns Sündern sehr vorsichtig um. Er öffnet den Blick für unsere Schlechtigkeit nur so weit, wie wir es verkraften. Das wollte ich erwähnen, damit die Leser keine einseitigen Vorstellungen bekommen. Und das ist in meinen Augen auch wichtig, weil auch und gerade christliche Gurus sehen lernen müssen, dass sie immer noch nicht besser geworden sind und den Ruhm bei Gott ohne Jesus immer noch nicht haben. [RH]
Die Stelle 1. Johannes 3,14 nennt ein weiteres Kennzeichen: die Einstellung zu den Brüdern (damit sind nicht die Brüder so wie sich die getauften ZJ nennen gemeint, sondern alle wiedergeborenen Gläubigen), wenn man die Brüder liebt, ihre Gemeinschaft sucht; denn solange man unbekehrt ist, scheut man sie eher, weil man sich vom göttlichen Zeugnis getroffen fühlt, was nicht angenehm ist.

Ferner wird der Heilige Geist, da Er bestrebt ist, auf alle Weise den Herrn zu verherrlichen und uns Ihm zuzuführen, das Bedürfnis der Verbindung mit dem Herrn durch das Wort und das Gebet wirken. Er gibt uns Verständnis von dem, was droben ist und gleichzeitig die Kraft, danach zu trachten. Wenn sich dies im praktischen Leben auch alles nur in Schwachheit zeigen mag, so wird man es doch feststellen können. Ohne den Geist ist dagegen nicht einmal ein Verständnis davon erkennbar!

Liebe ZJ, daran erkennt Ihr, denke ich, ganz plausibel, dass der "treue und verständige Sklave" wohl nicht im Heiligen Geist gehandelt haben kann, da sie diesen nie empfangen haben können! Nur wenn sie Jesus als den einzigen und richtigen Weg der Erlösung angenommen haben und Ihm Anbetung bringen, dann, ja dann, haben sie den Heiligen Geist. Da sie dieses nicht haben, ist alles, was sie euch eintrichtern, ihr eigenes Hirngespinst. Kehret um zu Jesus, sonst seid ihr ewiglich verloren!!!!

Hier für alle ZJ zur Eigen-Prüfung: 1. Joh.4 Vers 2&3

Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus, im Fleisch gekommen, BEKENNT, ist aus Gott, und jeder Geist, der nicht JESUS BEKENNT, ist nicht aus Gott: und dies ist der (Geist) des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommt, und jetzt ist er schon in der Welt. (u.a. Wachturmgesellschaft)

L.G.

Horst [22.01.2015]
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Eins steht fest. Die Erkennungsmerkmale, die Jesus uns über den Heiligen Geist gegeben hat, sind klar, ehrlich und dadurch rätselhaft, weil sie sich nicht auf einen Mechanismus, eine wirksame Kraft, wie der Zeuge Jehovas zu denken pflegt, beziehen, sondern auf das lebendige Wesen, das die Menschen Gott nennen. Jesu Ankündigungen des Trösters und über den Tröster werden natürlich noch einmal drastischer, wenn sie sich in deinem Leben zeigen. Du erlebst, wie du in einer Diskussion mit zum Beispiel militanten Atheisten Worte und Gedanken herausbringst, die du selbst erst Wochen später kapierst. Du tust Dinge, die dir banal erscheinen, über die aber jemand später berichtet, dass sie sein Leben gerettet haben. Du pflanzt Segen im Leben anderer, dessen Frucht du gar nicht mitbekommst, du wächst - mit den Worten eines Jesus-fernen Menschen gesprochen - über dich selbst hinaus.

Doch das alles ist sein Werk. Es ist das Werk Jesu und nichts davon ist dein Verdienst. Wir dürfen im Glauben an Jesus in dieser Welt wirken. Aber nicht wir wirken, sondern der Geist. Dieses Erleben ist Realität, wenn du ihm dein Leben gibst. Was du zurück bekommst, wenn du Jesus deinen Herrn sein lässt, ist so viel mehr, dass man es nicht in Worte fassen kann.

Rüdiger [22.01.2015]
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Was kann ich tun um Jesus und Gott zu begegnen. Ich möchte es so gerne immer fühlen, doch ich schaffe es nicht. Ich bin so schwach. Bitte hilf mir, ich bin verzweifelt.

Dino [19.08.2016]
Hallo Dino, die Formulierung "Jesus und Gott" deutet darauf hin, dass Du Dir schon etwas hast erzählen lassen, das von Leuten kommt, die nicht davon ausgehen, dass Jesus Gott ist. Das aber nur am Rande mit dem biblischen Tipp: Lass Dich von Gott überraschen, höre nicht auf Menschenweisheit. - In einer christlichen Gemeinde stand ein Mann auf und klagte sein Leid darüber, dass er nicht so glauben könne, wie die anderen alle es tun. Er sehne sich so sehr danach und könne es nicht schaffen. Leider erst viel später ging mir ein Licht auf.

Johannes 20,29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Diese klare Aussage überliest man leicht, doch sie trifft genau auf das zu, was in frommen religiösen Gemeinschaften in die Irre führen kann. Gefühle sind Wahrnehmungen wie das Sehen auch. Jesus manifestiert sich nicht wie eine magische Erscheinung oder wie ein sensationelles Erlebnis, auf das man dann bauen könnte. Wir sind unser Leben lang darauf angewiesen, uns auf ihn zu verlassen, ihm zu vertrauen. Selbst wenn Du ein riesenhaftes unglaubliches Wunder erlebst, stellst Du nach einiger Zeit fest, dass Du es selbst nicht mehr glauben kannst. Also im Sinne von: Da kann ich drauf bauen und mich als Christ bezeichnen. Jesus will, dass wir nicht unseren Erlebnissen vertrauen, sondern allein ihm. Er will auch nicht, dass wir überzeugt sind, denn das wäre nur Ideologie. Jesus will, dass wir uns auf ihn kindlich verlassen. Das ist oft mit Unsicherheit und Zweifeln verbunden. Glaube existiert nicht ohne Zweifel. Eine religiöse Ideologie macht nur das platt, was Jesus Dir klar machen möchte.

Dieses Selig-Werden, das Jesus denen verspricht, die an ihn glauben, obwohl sie ihn nicht sehen, ist etwas, das wirklich nicht aus unseren Gedanken und Regungen kommt, sondern von ihm. Ein Erlebnis muss ich Dir erzählen, das ich als Jugendlicher hatte und das im Widerspruch zu stehen scheint zu dem Satz von Jesus: "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!" Einige Leute in meinem Alter standen zusammen und plötzlich ging eine fette Lästerei los über Gott. Ich hatte bis dahin nichts mit Jesus erlebt außer diesen Moment der Bekehrung, als mir klar wurde, dass Jesus ein ganz anderer ist, als wir uns das immer einbilden. Damals übergab ich ihm einfach auf Risiko mein Leben. Und nach etwas über einem Jahr stand ich nun in dieser Runde, der ich von Herzen gern zugehören wollte. Niemand möchte nicht dabei sein, wenn es lustig zugeht. Ich beugte mich etwas scheu vor und sagte gequetscht, also nicht aus Hurra-Gefühlen heraus, sondern wie jemand, der nur seine Pflicht erfüllt: "Ich glaub' an den." Oh wie herrlich! Der Spott war perfekt, meine Position in der Runde war verloren. Und nun kam Diskussion. Das war's. Doch längere Zeit später las ich in der Bibel genau die Dinge, die ich meinen Freunden in dieser heftigen Diskussion gesagt hatte und die sie tatsächlich beeindruckten und nachdenklich machten. Mich beschlich der Verdacht, dass in diesem Moment nicht ich der fromme und gut argumentierende Christ gewesen war, sondern jemand anderes sich meiner bediente, um etwas Fundamentales mit zu teilen. Noch viel später las ich die folgende Aussage Jesu:

Matthäus 10,19-20 Wenn sie euch nun überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die da reden, sondern eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet.

Als ich das las, wurde mir klar, dass ich mit das Größte erlebt hatte, was Jesus für uns bereit hält, und ich hatte es gar nicht bemerkt! Da ging es mir durch und durch und ich erkannte, dass wir sehr oft gar nicht merken, was Jesus durch uns tut.

Du verlässt Dich auf Jesus. Lehne Dich zurück und überlasse ihm alles. Er ist Dein Herr. Das war's schon. Der Rest ist sein Ding. Es ist noch niemand durch Gefühle gerettet worden. Und wie Jesus selig macht, das ist auch seine Sache, nicht unsere.

Viele Grüße,

Rüdiger

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Erstellungsdatum: 22.02.2007 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten