Jesus ernstnehmen
Johannes 20, 27-29 Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hände her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus spricht zu ihm: Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt. Glückselig sind, die nicht gesehen und doch geglaubt haben.
Während Jesus auf falsche Titel und Anreden sehr empfindlich reagiert und unmittelbar widerspricht und sofort mit eine Zurechtweisung loslässt, erlaubt er hier Thomas, ihn als Herrn und Gott zu bezeichnen. Die bewusste Unterlassung einer Korrektur ist ein aktives Zulassen dieser Aussage über die Person Jesu. Jesus lässt diese Anrede zu und bestätigt sie dadurch.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass er gerade den Ungläubigen, den Thomas dazu hernimmt, eine Sequenz im Verlauf der Ereignisse zu schaffen, die genau das überliefert und für die ganz Ungläubigen zeigt, was Jesu wahre Natur ist.
Doch die Wachtturmgesellschaft zerbricht diese aktive Aufstellung des Wertes Jesu vor den Menschen, indem sie behauptet, Thomas hätte Jesus nur eine Art Kompliment machen wollen. Das wäre ja so nicht gemeint gewesen. Und überhaupt, es gibt ja so viele Götter ... da sprach man sich im Altertum immer mal wieder als Gott an. Besonders, wenn man besoffen war und einen guten Kumpel traf.
Wenn Jesus nur ein engelsgleiches Geistgeschöpf wäre, wie der Wachtturm zu Babel behauptet, hätte er seiner Natur gemäß und entlang seinem stringent in der Bibel dokumentierten Verhalten sofort und deutlich widersprechen müssen!
Hat er aber nicht!
Jesu Leben zielt in der Gesamtsumme auf einen einzigen kleinen Kern. Glaube an mich und du bist gerettet. Das bedeutet, dass er sich danach sehnt, von dir ernstgenommen zu werden. Er ist kein Nachschlagewerk des milden Guttuns, er ist kein Idol, kein Freak, kein Revoluzzer, kein Cowboy und keine Galionsfigur. Und erst recht ist er kein engelsgleiches Geistgeschöpf.
Jesus ist der allmächtige Gott, der uns besucht hat und dabei den Weg gegangen ist, den niemand sonst auch irgendwie für einen noch so netten Gastgeber gehen würde. Jesus hat im Auftrag des Vaters alles auf eine Karte gesetzt und die von Gott selbst beschlossene Festlegung auf die Rettung durch den Glauben der Welt überreicht.
Wer mit Jesus etwas zu tun haben will, der sollte ihn so ernstnehmen wie keinen andern im Leben. Wer mit Jesus klarkommen will, der muss sein Vertrauen auf ihn werfen und ihn in ganzer Klarheit und in nüchterner Auslegung annehmen. Ansonsten läuft er Gefahr, Jesus nur zu missbrauchen. Als Ideologie, als moralische Waffe, als katholisches und Wachtturm-eigenes Machtmittel, als historisches Ereignis und zum Schluss als engelsgleiches Geistgeschöpf, zu dem die Zeugen Jehovas ihn degradieren.
Wer Jesu Versprechen der Rettung durch Glauben für sich in Anspruch nehmen will, muss wie Thomas - ja, wie der ungläubige Thomas - Jesus in seiner Vollmacht anerkennen und walten lassen. Wer aber Jesus nur zu Auslegungszwecken der Absurdität ausliefert, begeht den Bruch, der die Sünde selbst repräsentiert. Er bricht mit ihm und will ihn nur als das sehen, was ihm und seiner Auffassung gerade passt.
Nichts anderes als diese letzte negative Variante findet in der Watchtower-Philosophie statt. Die Watchtower-Society ist eine Ansammlung von Menschen, die niemals zu Jesus eine persönliche Bindung aufgenommen haben. Sie haben ihn nie persönlich kennengelernt, sondern philosophieren nur über ihn. Sie benutzen ihn als Vehikel, um ihre weltliche, irdisch ausgerichtete Sicht der Dinge zu untermauern und vergessen dabei, es einfach mal auszuprobieren, was an diesem Jesus dran ist.
Statt wie jeder gute Wissenschaftler einmal die Sache selbst auszuprobieren, faseln sie herbeigezogene Annahmen über ihn und vermeiden jede Regung, die sie ihm, Jesus, näherbringen könnte. Sie erfinden Ausreden, um das Handeln Jesu zu relativieren und als nicht so wichtig und nicht so aussagekräftig hinzustellen. Sie machen gedankliche Umwege, um ja nicht auf ihn zu treffen, um bloß nicht die Wahrheit, die er ja selber ist, akzeptieren zu müssen.
Denn sie haben ja ihre eigene Wahrheit. Die Watchtower-Wahrheit. Gut vermarktet und immer wieder mit bunten Heftchen neu beworben.
Die oben zitierte Bibelstelle ist eine Ausnahmesituation! Jesus lässt hier bewusst die Information durch den Mund des ungläubigen Thomas in die Überlieferung einfließen und unterstreicht sie durch eine fast lässige Reaktion. Als wenn er "Naja" zu dieser Aussage des Thomas gesagt hätte, als wenn er für die Allerdümmsten und Allerungläubigsten noch einen Hinweis installieren wollte. - Er geht übergangslos zu der Belehrung über, dass der Glaube ohne Einsicht zählt.
Dieser Glaube ohne Einbeziehung des Menschenhirns, ohne Rücksicht auf unsere Konditionierung, ohne Berechnung unserer unterschiedlichen Intelligenz ist der Kern der Gerechtigkeit, die Gott uns in Jesus zukommen lässt. Er hat beschlossen, dass niemand zu ihm kommen kann, wenn er an Jesus vorbeigeht. Am unmittelbaren und direkten Glauben an Jesus.
Diese Entscheidung Gottes ist im ersten Brief des Paulus an die Korinther niedergelegt und der Welt endgültig bekannt gemacht. (1. Korinther 1, 17-31) Wer dies übergeht, verwirft Gott selbst und straft ihn Lügen. Er versündigt sich sehenden Auges an Gott und schlägt ihm sein Werk aus den Händen.
Die Beleidigung ist perfekt. Und in diesem Sinne schlagen die Zeugen Jehovas im guten Glauben an die Lehre der Wachtturmgesellschaft Gott selbst mitten ins Gesicht.
Warum nur setzen die Menschen ihr Vertrauen auf ihr eigenes Begreifen? Warum nehmen sie die Einladung, die der Vater für uns in Jesus geschaffen und entschieden hat, nicht an?
Kommentare
Ich sag ja: Kauderwelch ist das, was du schreibst!
Wenn eine Person drei Namen hat, bedeutet das noch lange nicht, dass sie sich in drei verschiedene Personen aufteilen kann. Dann geht die eine Person mal auf die Erde und stirbt, während die andere im Himmel bleibt und zuguckt? Willst du damit die Dreieinigkeitslehre stützen? Deine Thesen sind absurd und zeugen von Verwirrtheit!!!
Halloooooooooooo! [09.08.2007]
Die Dreieinigkeit ist schon durch das Mosaische Gesetz erzwungen. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Deswegen kann Jesus gar kein eigenständiger Gott, Nebengott oder Untergott sein. Ihr aber macht ihn dazu. Vergleiche Eure Bibel Johannes 1. [RH, 23.05.2010]
Versetz dich doch mal in die Lage des Lesers! Du benutzt hier auf diesen Seiten inzwischen ungefähr sechs oder acht verschiedene Decknamen. Bis der Leser drauf kommt, dass hinter diesen Decknamen ein und die selbe Person steht, vergeht eine kleine Zeit. Dann merkt er es aber. Genauso ist den Menschen zu Jesu Zeiten klar geworden, dass Gott sich uns eben in verschiedenen Erscheinungsformen dagestellt hat. (Dass die Vorstellung der Menschen vom Messias eben nicht der Wirklichkeit entsprach, hat ja Jesus dazu gezwungen, immer wieder sein Sein erklären zu müssen.) Der absolut enge Zusammenhang seines Auftretens mit dem Vater erzwang dann ein Stück weit die Annahme, dass Gott ein einziger Gott ist, der die Freiheit hat, sich uns im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist zu zeigen.
Im Islam macht sich die altehrwürdige Sehnsucht nach einem Gott Platz, die davon geprägt ist, Jesus in seiner Wirkung wegzutun. Das selbe bringen die Zeugen Jehovas, weil sie mit Jesus nicht wirklich etwas anfangen können. Doch derjenige, der sich auf Jesus einlässt und seine Worte ernstnimmt, der lernt sehr vieles hinzu, das er eben nur durch Jesus und nicht durch Menschen lernen kann.
Dass das verwirrend erscheint für fleischlich Gesinnte, liegt auf der Hand.
R. Hentschel [10.08.2007]
2. Petrus 3:15,16 spricht von dir.
Theologe [10.08.2007]
Danke für das Kompliment. Zu viel der Ehre!
"15 und die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat. 16 Davon redet er in allen Briefen, in denen einige Dinge schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis."
Ist das ne Falle? - Jedenfalls ist klar, dass Paulus drauf bestanden hat, dass Jesus die Gerechtigkeit Gottes ist. Und ich sage, dass an Jesus niemand vorbeikommt. Weder durch besondere Wahrheitskenntnisse, noch durch gute Taten. Denn die guten Taten der Menschen dienen nur der eigenmächtigen Selbstrettung, wenn sie nicht durch Jesus gewirkt sind. Ein (Rettungs-)Nebenweg an Jesus vorbei würde Jesus ad absurdum führen.
Nichts anderes als diesen Nebenweg bietet die Wachtturmgesellschaft den Menschen an.
Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
Das ist ja lustig! Aufgrund deines merkwürdigen Kompliments bin ich auf eine Bibelstelle gestoßen, die ich schon vor mindestens 20 Jahren markiert hatte:
2. Petrus 3, 10-13: "Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden. 11 Wenn nun das alles so zergehen wird, wie müsst ihr dann dastehen in heiligem Wandel und frommem Wesen, 12 die ihr das Kommen des Tages Gottes erwartet und erstrebt, an dem die Himmel vom Feuer zergehen und die Elemente vor Hitze zerschmelzen werden. 13 Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt."
Der neue Himmel und die neue Erde sind etwas, dass die Wachtturm-Gesellschaft auf diese Erde reduziert hat. Die Vorhersagungen der Wachtturm-Gesellschaft sind fixiert auf das Bestehende, das nur "vervollkommnet" wird. Aber die Bibel spricht eindeutig von etwas, das ganz neu geschaffen wird. Und auch ganz anders sein muss. Denn dort wird Gerechtigkeit herrschen.
Wachtturm ist nur der verzweifelte Ausdruck derer, die in Amerika die herrliche Natur sahen und nicht begreifen konnten, dass das alles dem Untergang geweiht ist.
Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
Kann IN DER BUCHSTÄBLICHEN ERDE GERECHTIGKEIT WOHNEN? TIEF IN DER BUCHSTÄBLICHEN ERDE NICHT! Wie auch.
Kann Erde b.z.w. Staub, Matsch Gerecht sein? Das ist absurd! Aber in der sinnbildlichen ERDE die die Menschheit versinnbildlicht könnte Gerechtigkeit wohnen! Also Menschen können Gerecht sein. Man spricht auch in der heutigen redewendung so in Nachrichten oder Dokumentationen. Z.B. gibt es Redewendungen wie :Die Erde ist voller Gewalttat. Kann die Buchstäbliche Erde damit gemeint sein? Nein, damit sind die Menschen darauf gemeint! Das heißt das das Wort Erde in 2. Petrus 3:13 die Menschen bedeuten muss! Warum? Sonst währe die Aussage Jesu ja widersprüchlich als er uns im Vater unser, zu Gott beten lehrte wo er sagte: Matthäus 6:9-11: Dein Wille geschehe so wie im Himmel so auch auf der ERDE.
In Offenbarung 12:7-12 ist davon die rede wie es von statten ging, als Jesus samt seinen Engeln die Himmel von dem Teufel und seinen Bösen Engeln reinigte praktisch sie auf die Erde warf.
[Anmerkung: Dieses ist eine schmutzige Wachtturm-Gesellschaft-Lüge. Die Bibel sagt dies über den Erzengel Michael.] Was tat Jesus denn? Vernichtete er die buchstäblichen Himmel oder reinigte er die Himmel vor bösen einflüssen? Er Reinigte sie nur! Und genauso wird Gottes Gerichtstag auf der buchstäblichen ERDE stattfinden in dem Gott seinen Willen WIE IM HIMMEL SO AUCH AUF DER ERDE, (Matthäus 6:9-11) ausführen lassen wird und nicht die buchstäbliche Erde sondern die Unruhestifter auf ihr beseitigen wird wie er auch im Himmel vorging!!! Er vernichtete die buchstäblichen Himmel doch nicht!
Wenn du ein Haus hättest das von Parasieten befallen wäre dann würdest du doch nicht das ganze Haus abreissen. Du würdest den Kammerjäger holen. Denkst du das deine Vernunft Größer ist als die Gottes? Warum sollte Gott die Erde wegen den Parasieten darauf vernichten?
Noch was. Warum bringst du nicht auch die verse 6 und 7 des kapitels an? (2. Petrus 3:6-7) und durch diese [Dinge] wurde DIE DAMALIGE WELT vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel (Böse Geistermächte) und die Erde (die Menschliche herrschaft), die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und DER VERNICHTUNG DER GOTTLOSEN MENSCHEN.
Hier wir von vernichtung der Gottlosen gesprochen, wie auch bei der Sintflut geschah, das nicht die Erde sondern die Bösen Gottlosen Menschen darauf vernichtet wurden. Ausserdem sagte der Psalmist auch in Psalm 104:5 das die Erde für immer nicht zum Wanken gebracht wird. In Prediger 1:4 lesen wir das die Erde für immer bestehen wird. Somit ist die Bibel die Richtschnur der Wahrheit und man sollte sie im anbetracht des Kontextes Studieren um herauszufinden was wirklich WAHRHEIT ist.
Wenn du schon nicht die Ausführungen der Wachtturm-Gesellschaft willst dann hör doch wenigsten auf GOTTES WORT!
Denker [10.08.2007]
Langsam reichts. Nicht nur dass du permanent einen anderen Namen für dich verwendest, wie Satan das übrigens auch sehr gern tut, sondern du bringst auch im Bibelstellen-Werfen Lügen unter, die einfach dazwischen hinein gestreut sind. Auch dies macht Satan gern. Vergiss es. Auf dieser Ebene gibt es keinen Platz für deine Wachtturm-Gesellschaft- Kanonaden auf der antichrist-wachtturm.de!
Deine bunt gemischten Bibelstellen-Verknotungen, die du anderen um die Ohren schlägst, sind nur die gesammelten und nicht reflektierten Wachtturm-Gesellschaft-Lügen. Teufelsdreck.
Und dieser Teufelsdreck soll nur die irdischen Vorstellungen dieser amerikanischen Religionisten begründen. In die Erde verliebte Menschen, die alles und jedes auf Links drehen, um den Menschen zu suggerieren, man könne durch die Wachtturm-Gesellschaft gerettet werden.
Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
P.S.: In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass Hitler auch so vorgegangen ist, wie die Wachtturm-Gesellschaft es gern Gott nachsagen möchte. Parasiten ausrotten und die Güter übernehmen. Diese ebenfalls satanisch anmutende Parallele der Wachtturm-Gesellschaft zur vergifteten Menschheit ist ein weiteres Merkmal, das die Lehren der Wachtturmgesellschaft entlarvt.
Was meinst du mit andere Namen?
Das sind doch nur Titel!
Das sind keine Namen! Mann Mann Mann.
Du in einem Gerichtssaal als Richter wo Rechtsprechung und Unterscheidungsvermögen von deiner Seite aus erfolgt.
Das ist witzig und Total unmöglich!
Schönling [10.08.2007]
Du schreibst in der Öffentlichkeit permanent unter einem anderen Pseudonym. Damit zeigst du, dass du und deinesgleichen sich ganz viele Hintertürchen offen halten müssen.
Rüdiger Hentschel [10.08.2007]
Zu: Theologe [10.08.2007]
"2. Petrus 3:15,16 spricht von dir." (Kommentar 03)
Hallo an Theologe,
2. Petrus 3:17: "Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das zuvor wisset, so verwahret euch, daß ihr nicht durch den Irrtum der ruchlosen Leute samt ihnen verfolget werdet und entfallet aus eurer eigenen Festung. Vers 18 Wachet aber in der Gnade und Erkenntnis unsers Herrn und Heilands Jesu Christi. Demselbigen sei Ehre nun und zu ewigen Zeiten!
Amen
Grüße Doris [14.03.2008]
was wirklich WAHRHEIT ist.
Wenn du schon nicht die Ausführungen der Wachtturm-Gesellschaft willst dann hör doch wenigsten auf GOTTES WORT!
Denker [10.08.2007] Kommentar 06
Hallo,
wenn es um den Gerichtstag geht und um den Zorn Gottes, sollte man das lieber Gott überlassen und nicht versuchen, Gott Vorschriften zu machen, w. z. B. da steht geschrieben ...
Gott entscheidet allein, was gerecht ist und was genau er mit seiner Schöpfung macht.
Grüße Doris [14.03.2008]
Mit ihm gehen, um zu sterben - Ein drittes Mal tritt Thomas in den Evangelien auf. Er mahnt die anderen Apostel, als Jesus sich in einem kritischen Augenblick seines Lebens entschloss, nach Betanien zu gehen, um Lazarus wiederzuerwecken. Damit kam er Jerusalem gefährlich nahe (Mk 10,32). Dann sagte Thomas zu den anderen Jüngern: Dann lasst uns mit ihm gehen, um mit ihm zu sterben (Joh 11,16).
Grüße Doris [06.06.2008]
Das Auftreten des Apostel Thomas in der Bibel
Thomas wird in allen vier vom Neuen Testament zusammengestellten Listen erwähnt.
Zunächst wird an Thomas auf der Grundlage seiner persönlichen Beziehung zu Jesus der Weg zum bekennenden Glauben an den Sohn Gottes veranschaulicht.
Im 20. Kapitel des Johannesevangeliums heißt es:
28 Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! 29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig, die nicht sehen und doch glauben.
Er durfte die Wundmale des Auferstandenen sehen und als einziger berühren.
Der Weg, die Wahrheit und das Leben
Das zweite Eingreifen des Thomas (Joh 14,4) ist im Bericht vom Letzten Abendmahl enthalten. Es war die Abschiedsrede des Herrn Jesus. Hier sagt Jesus nach der Ankündigung seines bevorstehenden Todes, dass er gehe, um für die Jünger einen Platz vorzubereiten, damit auch sie dort seien, wo er ist; und er erläutert ihnen: Und wohin ich gehe - den Weg dorthin kennt ihr. Da greift Thomas ein und sagt: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? (Joh 14,5). Mit dieser Bemerkung stellt er sich auf eine relativ niedrige Verständnisebene, aber seine Frage veranlasst Jesus, das berühmte Wort auszusprechen: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben."
Da Thomas bereit war für Jesus zu sterben, wird Jesus ihn sehr geliebt haben. Wie können die Zeugen Jehovas die Aussage des Apostel Thomas ignorieren! In Jesus Gegenwart sagte er: Mein Herr und mein Gott!
Anonym [28.06.2008]
Du bist mein Herr und mein Gott ... ist nach der Vollendung des Erlösungswerkes und der Auferstehung völlig korrekt, weil der unnahbare, unschaubare Gott in der Tat in Jesus Sich zum
ewig-schaubaren Gott erst gemacht hat, daß Er dieses rechte Verständnis nun in Thomas erweckt und stillschweigend bestätigt - fürwahr, weil Jesus durch seine unbegrenzte Liebe im Vater, und Christus der Retter und Erlöser (o Gott, von Anbeginn ist das Dein Name) in Jesus war.
Und weil ER in Ihm war, darum will Gott in Jesus als die Ewige Liebe erkannt und anerkannt werden, darum kann niemand außer durch Jesus Christus zum Vater in Ihm kommen, denn in Ihm hat das Wort von Ewigkeit Fleisch angenommen. So ist Jesus Christus das Tor und zugleich Selbst der Torhüter davor.
schlicht_Rolf [30.06.2008]