Jugend mit einer Mission

Wenn Organisationen Menschen für etwas rekrutieren, kommt die Gewissheit, dass dies von Jesus kommt, ins Schwanken. Ob Zeugen Jehovas als Soldaten bezeichnet werden, ob Christen sich Soldaten nennen und in alle Welt ziehen und aggressiv missionieren, immer muss sich der Mensch die Frage stellen, ob Jesus ihn dort wirklich hingestellt hat. Wie weit kann der Arm Christi in deinem Leben reichen, wenn sich Organisationen einmischen?

Mit betenden Menschen werben?

In meiner Gemeinde (ich bin da ab und zu als Gast) gab es im Frühjahr 2009 einen Beamer, der im Foyer eine Bilderserie an die Wand warf, um die Gemeinde den Menschen näher zu bringen. Darunter befanden sich Bilder, die mich sehr stark an die Techniken der Zeugen Jehovas erinnerten, und ich war ziemlich besorgt und aufgebracht. Gut, dass ich unseren Prediger an den Schultern packen durfte, ihn schütteln durfte (freundschaftlich) und ihm sagen durfte: "Du bist doch auch hier, um die Lehre zu bewahren. Du musst derjenige sein, der aufpasst."

Frömmigkeit darstellen?

Jesus sagt uns, dass wir im stillen Kämmerlein beten sollen, und das heißt nichts anderes als: Unsere Frömmigkeit kann und darf nicht unser Aushängeschild sein! Dies zelebrieren die Zeugen Jehovas, die nun wirklich nichts mit Jesus zu tun haben. Schon diese Situation verbietet es wahren Christen, ihre Frömmigkeit zur Schau zu stellen. Zum Glück wurde diese Beamershow abgestellt und eine mögliche Gefahr der organisierten Überzeugungstechnik wich.

Wo dich Jesus hinstellt

Wenn eine Organisation dich mit einer Aufgabe betraut, hat Jesus erst einmal nichts damit zu tun. Normalerweise. Sicher gibt es den Fall, dass Jesus es so führt, dass menschliche Eingriffe in dein Leben sich zum Guten für dich auswirken müssen. Dies geschieht aber nicht aufgrund einer religiösen Legitimation einer Organsiation, sondern darauf dass Jesus uns alles zum Guten wendet.

Doch in allen Dingen, die wir aus Glauben tun, dürfen wir unser kritisches Denken nicht abschalten. Und wenn Organisationen Aufrufe starten, sollte unser kritisches Denken sofort hellwach sein. Nicht um alles mit einer lässigen Handbewegung abzutun. Nein! Es muss aber alles sorgsam und oft geduldig geprüft werden. Oft kommt es dazu, dass wir den Herrn scheinbar umsonst fragen, was er für uns will und wo er uns hinstellen will. Aber ich kann dir versprechen: Seine Antwort kommt! Es ist aber sinnlos, ohne eine klare Antwort von Jesus Christus "ins Felde zu ziehen"!

Organisierte Mission ist nicht von Jesus. Da wo die Urgemeinde sich gewisser Absprachen bediente, um das Evangelium zu verbreiten, wurden lediglich die ohnehin schon bestehenden Aktivitäten nur koordiniert. Die Kandidaten, die für Jesus in die Fremde zogen, wurden nicht durch die Organisation angetrieben, sondern allein durch den Heiligen Geist.

Jeder Mensch, der mit Jesus lebt, bekommt seinen Auftrag. Das kann schon die freundlich offene Gesprächsehrlichkeit im Betrieb sein, das kann die Mitarbeit in einer Inititative jedweder Art sein, das kann sicherlich auch der Weg nach Indien sein, um Menschen von Jesus zu erzählen. Dahinter muss aber immer Jesus selbst stehen. Solange ich von ihm keinen Auftrag habe, kann ich nichts tun.

Der Auftrag Jesu kann niemals durch den Auftrag einer Organisation ersetzt werden. Und jede Organisation, die sich etwas auf die Fahnen schreibt und Menschenmengen zu gewissen Lebensentscheidungen bringen, indem sie sie begeistern oder ihnen sagen, es sei der Auftrag Gottes, missbrauchen die Bibel und stellen sich zwischen Jesus und den Gläubigen.

Ich bin mein Leben lang dafür kritisiert worden, ich sei zu evangelikal. Immer habe ich nur das getan, was mir direkt aus dem Herzen kam und merkte immer erst im Nachhinein, welche krassen Dinge dabei passierten. Möglicherweise würde ich nicht ganz so einseitig gegen religiöse Organisationen argumentieren, wenn Jesus mich in eine solche hineingestellt hätte. Doch trotz aller Erwägungen in diese Richtung, sage ich: Fragt euer Gewissen. Jesus lässt sich nicht lumpen. Er lässt uns aus verschiedenen Gründen manchmal auf seine Antwort warten. Aber er antwortet und wen er sendet, den sendet er auch ohne die Sendung durch eine Organisation. Sich einer Organisation zu bedienen, wenn die Entscheidung klar ist, das ist etwas anderes. Sich aber von einer Organisation senden lassen ... das ist sehr würdig, geprüft zu werden.

Gemeinschaftsgeist

Gemeinschaftsgeist ist sehr dazu geeignet, den Heiligen Geist zu verdrängen. Aber wenn einer führt, dann muss es Jesus sein und keine Organisation! Wer in einer Gemeinschaft restlos aufgeht, folgt nicht mehr Jesus Christus nach, der immer persönlich wirkt. Jesus will dein persönlicher Heiland sein und du bist ihm zuerst und zuletzt Rechenschaft schuldig und niemandem sonst.

Die Bibel berichtet niemals von einer Organisation, die für die Ausbreitung des Evangeliums zu gründen wäre. Die Bibel berichtet durchweg davon, dass wir die Stimme Jesu hören, sie kennen und ihr folgen. Nichts und niemand auf dieser Welt kann diese vertrauensvolle Beziehung zwischen uns und Gott ersetzen. Sondern alles, was diese Beziehung zu ersetzen sucht, muss sehr sehr kritisch unter die Lupe genommen werden.

Jeder Mensch, der für die Aufgabe, die Jesus ihm gibt, leiden soll, dem sagt Jesus das vorher! Das war bei Paulus mehrfach so. Es ist ein Akt der Gewaltanwendung gegenüber Jesus, seinen Auftrag, Jünger zu machen, in Organisationen zu pressen, die Menschen scharenweise wie Soldaten einsetzen. Jesus ist kein Militär und kein Heeresführer. Sondern er will dich führen und leiten und er wird dir mit Sicherheit den Auftrag geben, den du für ihn erfüllen kannst und sollst. Lasse dich nicht von Organisationen führen. Selbst wenn sie das Evangelium unverfälscht verbreiten wollen. Wer Menschen gießkannenmäßig einsetzt, kann mit Jesus nicht mehr viel zu tun haben, denn er macht die persönliche Führung durch unseren Herrn wirkungslos und ersetzt sie.


Kommentare

01
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzu zu fügen!

Ja, so isses!

Und unserem Jesus Christus sei Dank!

Mt 11,29-30
Gal 5,1
Bisschen Lesestoff aus der BIBEL, liebe Zeugen!

;-)

Rudolf [10.10.2009]

Matthäus 11, 29-30: Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und "ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen"; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Galater 5,1: Für die Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Steht nun fest und lasst euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten!
02
"Wir sind nicht gerettet, weil wir mit einer bestimmten Lehre oder einem bestimmten biblischen Verständnis übereinstimmen, sondern wir sind gerettet, weil wir tun, was Gott von uns fordert." (Zitat aus www.online-mission.de/exodus/absolut.htm - leider nicht mehr erreichbar)

Mein Text (Jugend mit einer Mission) richtet sich gegen den Geist einer christlichen Organisation, die Menschen aussendet und offensichtlich dabei nicht auf den Heiligen Geist wartet. Die innere Verwandtschaft mit der Vorgehensweise der Zeugen Jehovas, die wir hier antreffen, muss für uns ein gellendes Alarmsignal sein. Sobald Organisationen und ihre Einpeitscher das Ruder übernehmen, zieht sich der Heilige Geist fluchtartig zurück. Eine schöne Beschreibung der dazugehörigen biblischen Grundlagen habe ich auf oben verlinkter Seite gefunden.

Rüdiger [10.10.2009]

PS: Noch ein Zitat von oben verlinkter Seite: "Ehe ich Jesus kannte, bestimmte ich über mein Leben. Seit ich Jesus kenne, bestimmt Jesus, er alleine, darüber."

Ebenso wie wir die Selbstherrlichkeit aufgeben, müssen wir die Herrlichkeit von Organisationen aufgeben. Nicht die Bewegung leitet uns, sondern nur der Herr Jesus Christus. Die Bewegung kann nur Ergebnis der Führung Christi sein. Und er allein bestimmt, wann, wo und für wie lange eine Bewegung entsteht. Die persönliche Ausrichtung des Christen darf nie einer Organisation folgen, weil sonst der Gehorsam gegenüber Jesus auf der Strecke bleibt.

Viele Christen haben Angst, sich Jesus ganz auszuliefern, denn für sie ist die "Unsicherheit" des Glaubens (siehe Petri Versuch, über Wasser zu gehen) einfach nur unangenehm. Diese Angst vor der Offenheit des Glaubens, dessen Bewährung immer wieder von Jesus abhängt, veranlasst viele, sich an menschliche Organisationen zu hängen. Diese "Ersatzsicherheit" ist eine schlimme Verdrängung des Heiligen Geistes! Unter der erstickenden Staubschicht dieser Organisationswut der Menschen liegen große Teile der Christenheit begraben.
03
Hallo,

man muss, wenn man sich mit Sekten beschäftigt, aufpassen, dass man nicht über das Ziel hinausschiesst. Also sobald man etwas WTG-missbrauchtes sieht, sofort in ein "Anti" verfällt, aus Prinzip.

Liest man die Bibel, stellt man fest, dass Jesus sehr oft in den Synagogen war, ebenso die Apostel. Von denen heist es oft, dass sie als erstes wenn sie in eine neue Stadt kamen, in die Synagoge gingen.

Jesus wird also eher die öffentlichen Gebetsprahlereien gemeint haben.

Es gibt heute eine Tendenz zu "Hauskirchen", die meisten ohne Organisatation, ich bin nicht wirklich erfreut darüber, ich kenne einige, die zu Sekten mutierten. In einigen Ländern gibt es keine organisierte Kirche, in denen mit Christenverfolgung.

Bis später,

Teetrinker [24.05.2012]
04
Nein, sicherlich muss man nicht in ein automatisches "Anti" verfallen. Ich rede nur aus meinem Herzen. Solche Frömmigkeitsprostitution nenne ich Religionspornographie. Und wunder was wie ... genau diese Leute, die diese gestellten Bilder braver Beter an die Wand werfen ließen, sprechen von zwei Arten von Sünden und kriegen dunkle Augen, wenn ich ihnen sage, dass wir darüber unbedingt reden müssen. Diese Familie zititert den Papst in der Freikirche und lässt die Fratze dieses Heiligen Götzenkönigs auf die Herde herabgrinsen.

Da frag ich mich: Wer ist wirklich anti?

Ich jedenfalls bin aufgestanden und gegangen. Ob ich in so eine Gemeinde nochmal gehe, weiß ich nicht. Es ist zu krass für mich, wenn der Katholizismus und die WTG-Propaganda-Technik in eine freie Gemeinde Einzug halten.

Rüdiger [24.05.2012]

PS: Nachdem ich M. F. (Ältester der Gemeinde) in der Bibelstunde gesagt hatte, wir müssten später noch einmal darüber reden, ob es zwei Arten von Sünden gibt (Katholizismus), kam es dazu, dass nach dem offiziellen Teil sich sein Blick so verfinsterte, dass ich mich zutiefst erschreckte. Er hielt mich fest im Blick und hatte unheimlich dunkle Augen. Bis ich endlich sein Haus verließ, verfolgte er mich mit diesem finsteren Blick. (Danke für den Anti-Kommentar, auf diese Weise kann ich diesen Mist wenigstens mal loswerden.)

P.PS: Zwei Wochen später wurde ich von einer mir fremden Frau, sobald ich etwas in der Bibelstunde sagte, systematisch von oben herab fertiggemacht. Das war ein reiner Machtkampf. Ich sage: Wer betende Menschen als Werbung darstellt und den Papst auf die Gemeinde herabgrinsen lässt, macht Programm-Christsein wie die Zeugen Jehovas oder ist auf dem besten Wege dahin. Ich habe an den Pastor dieser Gemeinde gemailt. Was die damit anfangen, ist deren Sache. Für mich ist das ein riesengroßer Verlust. Es kann natürlich sein, dass Jesus das noch anders führt, aber für mich ist im Moment der Drops gelutscht. An den Predigten kannst Du erkennen, dass eigentlich alles mit dieser Gemeinde stimmt. Es ist ein Ehepaar, das mit das Rahmenprogramm macht, das gewollt oder ungewollt eine Rutschbahn baut in Richtung Wachtturm-Technik und Römisch-Katholische Kirche.
05
Lieber Rüdiger;

diese Dinge sind leider menschlich und passieren in jeder Gemeinde ... leider. Aber Du und ich, wir sind genauso fehlerhaft wie die Personen, die uns auf den Nerv gehen.
Mein lieber Freund! Auf den Nerv gehen? Das Ehepaar P. und M. F., das durchs Hintertürchen den Katholizismus in der FEG salonfähig machen will, geht mir kein bisschen "auf den Nerv". Der Angriff ist's, der zerstört. Das sind Angriffe aus der Kategorie Inquisition, Ablass, Fegefeuer, Marienanbetung und systematischer Kindesmissbrauch. Diese Menschen wissen gar nicht, mit was sie sich da abgeben. Die haben keine Ahnung, welche Lunte sie da legen. P. F. sagte im zweiten Satz ihrer Gottesdienst-Begleitung, dass es doch so schön wäre, dass Gott den Sonntag dazu bestimmt hätte, dass wir uns in seinem Namen versammeln könnten. Dass aber der Sonntag absolut unbiblisch ist und von einem römischen Kaiser zu Ehren des Sonnengottes eingeführt wurde, weiß sie scheinbar gar nicht. Und dass die Katholische Kirche auf die entsprechende Kritik hin stolz verkündete, sie habe Authorität, auch unbiblische Entscheidungen zu fällen, das weiß sie sicher auch nicht.

Diese Dinge mit dem Wort "auf die Nerven gehen" zu belegen, ist eine Untertreibung, die in sich schon von blankem Hohn zeugt. Gut, dass ich Dich kenne, so weiß ich, dass Du nicht höhnst. Aber Du machst es Dir - verdammt - zu einfach. [RH]
Wir sollten die ertragen, wie wir uns auch ertragen müssen. Wir müssen lernen, die liebevoll und demütig zu korrigieren, wie Jesus es bei uns auch macht.
Sobald ich die Kraft dazu verspüre, dieses Ertragen auf mich zu nehmen, bin ich dabei. Im Moment habe ich diese Kraft nicht. [RH]
Wenn wir das nicht auf die Reihe kriegen, haben wir bald nur noch Ich-Gemeinden vorm PC, mit Seiten, die nur noch meiner Theologie passen.
Eine Theologie, die in alle Richtungen nachprüfbar ist, ist schon was wert. Wenn ganze Gemeinden in den Dreck gezogen werden, indem der Papst auf die Gläubigen herniederlacht, dann bleibt mir nur der Rückzug. [RH]
So schnell mutiert keine Freie Gemeinde zum Katholizimus oder zum WTG-Sklaventum. Das wäre erstmalig und historisch einmalig.

Übrigens ist es mir letztens ähnlich ergangen. Ein wichtiges Mitglied der jüdisch-christlichen Gemeinde hält einen Vortrag: Welche Feste feierte Jesus. (Interessant: Die WTG ignoriert Feste ja, die christlichen, aber auch die jüdischen). Auf einmal fängt der an, die "Heilige Mutterkirche" und so. Ich: Hör mal, von was redest Du da? Dann gab es eine kleine Diskussion und ich stinkesauer raus. Aber, wichtig ist, wie sieht Gott ihn? Jesus liebt ihn, er hat viel Gutes aus und für Jesus getan, was soll ich mich da über den Unfug seines kath. Unfugs aufregen? Bei Gelegenheit werde ich ihn mal in Ruhe ausquetschen, wie er zu der Meining kommt ... beim Bierchen oder so.

Prost,

Teetrinker

und Sabbat Shalom! [25.05.2012]
06
Es ist nett von Dir, diese Sache zu verharmlosen. Sicherlich sehr nett gemeint und mit einer guten Prise freundlicher Zuneigung gewürzt. Das ist nicht zu unterschätzen und auch praktikabel. Doch so pauschal wie das rüberkommt, kommt auch der "Anti"-Vorwurf rüber. Alles ein bisschen mit großer Bewegung ausgeholt und vom Tisch gefegt. Was in mir vorgeht, das zählt dann nicht. Und dass jedes Ding aufgeklärt gehört, fällt mal eben geflissentlich unter den Tisch.

Es gibt nichts dagegen zu sagen, sich sein Leben so einzurichten, dass man es aushalten kann. Auch ich habe 1985 entschieden, dass ich nichts tun muss, weil so ein berstender Schwachsinn wie die Wachtturmlehre von allein aussterben müsse. Aber ich bin eines schlechteren belehrt worden und musste einsehen, dass jedes Streichholz einzeln geklebt werden muss, auch und gerade wenn man große Dinge bauen will (frei nach Helge Schneider).

Wenn Du Erfahrungen machst mit Deinem Katholizismusverkünder, teile es hier bitte mit. Ich werde auch meinerseits den Fortgang beschreiben. - Eines ist mir vorhin klar geworden: Gemeinden, die so angegriffen werden, haben Jesus als Zentrum. Das kommt Deinen Thesen entgegen. Aber Panik habe ich trotzdem.

Rüdiger [26.05.2012]
07
Hi Rüdiger;

die Gemeinde wird angefochten, weil wir Gläubigen angefochten werden. Wo Du Deine Kotzgrenze hast, weiss ich nicht, das musst Du entscheiden.

Dem Katholiken werden seine jüdisch-christlichen Geschwister den Kopf waschen, da bin ich sicher. Schlimmer waren meine Erfahrungen letztens in der Evangelischen Landeskirche: Dort schrien die Pastoren und Gelehrten, man dürfe die Bibel keineswegs wörtlich nehmen. Da ist ALLES verloren. Da machsde nix mehr.

Gestern war ich in einer konservativen Baptisten-Gemeinde. Da lag auf dem Büchertisch eine WTG-Bibel. Wieso ist das keinem aufgefallen??

Wichtiger als das (subjektive) Kotzgefühl bei solchen Dingen ist mir die Frage: Wie sieht Gott das? Was möchte Gott durch mich machen?

Gruss,

Teetrinker [28.05.2012]
08
Eben das ist es. Wieso sagt der Augsburger Bischof, dass die Entscheidung des Papstes zu evangelisieren, oberste Priorität behalten muss, und wieso geschehen diese Angriffe in den evangelischen Gemeinden? Wenn der Papst evangelisiert, heißt das natürlich nur, dass die Katholische Kirche verstärkt werden soll und mit ihr die Maria-Himmelsgöttin. Das ist kein Evangelium, sondern nur die Marienbotschaft, wie sie immer wieder in dämonischen Erscheinungen an die Menschen herantritt.

Bei "meiner" FEG habe ich eher wenig Hoffnung, dass dort der Irrlehrer zurechtgewiesen wird. Da gehts um richtig viel Kohle (SAP) und die meisten sind sehr unkritisch, eher so eine Art Service-Masse. Aber eine Neue-Welt-Übersetzung habe ich noch nicht bei denen gefunden. Die haben solche klaren Tiefschläge scheinbar nicht nötig, weil sich die Päpstlerei schon in den obersten Schichten der Gemeinde angesiedelt hat.

Rüdiger [28.05.2012]

Fotos für Tablet oder Handy



Kommentar schreiben:
Name:   E-Mail: 
Bitte aktivieren Sie zum Absenden diese Checkbox und warten Sie einige Sekunden, bevor Sie auf "senden" klicken:
Ihr Kommentar erscheint auf dieser Seite spätestens nach 24 Stunden.
Warum werden nicht alle Kommentare veröffentlicht?
Erstellungsdatum: 08.10.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten