Die Frau und das Tier (Teil 3)

Hurerei mit den Königen der Erde

Der Wortlaut:

Vier Jahre später, 1933, kam es zu einem ähnlichen Abkommen mit Hitler, worauf der Vatikan durch den gesamten Zweiten Weltkrieg Hunderte von Millionen Reichsmark vom Naziregime erhielt. Deutlicher können die Beispiele der Hurerei mit den Königen der Erde nicht sein. Ähnliche Abkommen mit vielen anderen Regierungen machte die Römisch Katholische Kirche zur einzig zulässigen Religion in diesen Ländern und brachte damit Verfolgung und Tod über Tausende von evangelischen Christen. Weder Christus selbst noch Petrus oder Paulus verbündeten sich mit den damaligen Herrschern. Doch die Katholische Kirche hat sich beständig mit den weltlichen Herrschern eingelassen - bis auf den heutigen Tag.

Die Allianz zwischen Papst Johannes Paul II und Reagen, zwischen dem CIA und dem so genannten Stellvertreter Christi, können nur als geistliche Hurerei bezeichnet werden. Es verstößt gegen alles, was Christus über die Gemeinde gesagt hat, die nicht von dieser Welt ist. Der frühere US-Staatssekretär Alexander Haig gesteht ein, dass Informationen des Vatikan in jeder Hinsicht schneller und zuverlässiger waren als unsere eigenen. Der Vertreter des Vatikan gegenüber dem Weißen Haus, Erzbischof Piolagi, erinnerte die amerikanischen Regierungsbeamten: "Hört auf den Heiligen Vater. Wir haben auf diesem Gebiet 2000 Jahre Erfahrung." 2000 Jahre von politischen Intrigen, in denen der Vatikan eindeutig Meister ist.

Michael Gorbatschow hat den Papst als die höchste geistliche Autorität auf Erden bezeichnet. Gorbatschow fasste die irdische Macht der Katholischen Kirche zusammen, als er sagte: "Beim Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa spielte Papst Johannes II eine wichtige politische Rolle. Ohne die Gegenwart dieses Papstes und die gewichtige Rolle, die er weltweit innehält, wären die Ereignisse in Ost-Europa vielleicht nicht möglich gewesen." Ein solches Lob hätte niemals über Christus oder seine Apostel ausgesprochen werden können, die von den irdischen Mächten getötet wurden, welche die Katholische Kirche in geistlicher Hurerei aufgenommen und manchmal sogar beherrscht hat.

Die irdische Macht der Päpste durch die Jahrhunderte hindurch erfüllen einen weiteren Teil der Vision des Aostel Johannes. "Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige der Erde." In den Tagen des Johannes beherrschte das Rom, der Kaiser, die Welt. Doch nachdem die Kaiser ihre Macht verloren, herrschten die Päpste an ihrer Stelle und das über größere Gebiete und oft gewissenloser. Gregor XI beanspruchte in der Papstschrift »die Coena Domini« von 1372 die Herrschaft über die gesamte religiöse und säkulare Welt und exkommunizierte jeden, der dem Papst nicht gehorchte und ihm Steuern zahlte. Dieser Erlass wurde von nachfolgenden Päpsten bestätigt und 1568 schwor Papst Pius V, dass dies als ewiges Gebot gelten sollte.

Papst Alexander VI zog eine Nord-Süd-Linie auf der damaligen Weltkarte und im Namen Jesu Christi, der auf dieser Welt nichts außer einem Gewand besaß, gab er Afrika, Indien, Asien an Portugal und das gerade entdeckte Nord- und Südamerika an Ferdinand und Isabella von Spanien. Bedingung war, dass die Bewohner dieser Gebiete sich der Römisch Katholischen Kirche anschließen und dem Papst Steuern zahlen sollten. Die Herrschaft Roms in Lateinamerika ist bis heute ungebrochen. Auch heute noch gehört das Bestreben der Kirche, eine Weltmacht zu bilden, nicht der Vergangenheit an. Das Zweite Vatikanische Konzil rief am 21. November 1964 aus: "Die Katholische Kirche ist ohne Unterlass bemüht, die gesamte Menschheit und all ihre Güter dem Christus zurückzuführen." Was natürlich dem Papst bedeutet, dem so genannten Stellvertreter Christi.

Papst Alexander II erließ, dass Herold, obwohl rechtmäßiger König von England, ein Ursupator sei und er und seine Anhänger exkommuniziert wurden. Er gab den Thron an Herzog William aus der Normandie und so erschlug William, der Eroberer, mit dem päpstlichen Segen Herold im Kampf, riss die Macht in England an sich und wurde Weihnachten 1066 in London gekrönt. Er nahm die Krone Englands im Namen des Heiligen Stuhles von Rom. Als Gesannter des Papstes und neuer König war William, der Eroberer, verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass das englische Volk dem Papst gebührenden Gehorsam leistete und die päpstlichen Steuern pünktlich zahlte.

Die Behauptung von Papst Gregor VII, König der Könige zu sein, war keine leere Prahlerei. 1077 verbot er Heinrich IV, Erbe Karls des Großen und Oberhaupt des Heiligen Römischen Reiches, über Deutschland und Italien zu herrschen, und drohte an, jeden zu exkommunizieren, der ihn als König anerkennen würde. In Furcht um sein Leben überquerte Heinrich im Winter die Alpen, um den Papst um Vergebung zu bitten. Der gedemütigte Kaiser musste als Reue drei Tage barfuß und in Sackleinen im Freien vor der päpstlichen Burg in Kanossa verbringen, bevor ihm eine Audienz gewährt wurde, um sein Bußgesuch vorzubringen.

1155 gab Papst Adrian IV die Krone Irlands an den König von England und gab damit die Iren den unbarmherzigen Gewalttaten Heinrichs II preis. Ein späterer König Englands, John Lackland, versuchte sich von Rom loszusagen, doch Papst Innocent III zwang ihn, seine Krone aufzugeben, und erlaubte ihm fortan, nur noch als Vasall des Heiligen Stuhles von Rom zu herrschen. Ein katholischer Historiker aus dem 18. Jahrhundert zählte 95 Päpste, die göttliche Macht für sich in Anspruch nahmen, um Könige und Kaiser ab- und einzusetzen.

Der Historiker R. W. Seven sagte, während des gesamten Mittelalters herrschte in Rom die einzige geistliche und zeitliche Autorität, die letztendlich in ihrer Macht den Einflussbereich der römischen Kaiser übertraf. Es könnten Hunderte von anderen Beispielen angeführt werden. All dies lässt keinen Zweifel an der Identität des katholischen Roms als die Stadt, welche unter dem Namen Babylon bekannt ist, auf sieben Hügeln erbaut wurde, die geistliche die Hurerei mit den Königen der Erde beging, und die über die Könige der Erde herrschte. Keine andere Stadt kann sich hiermit messen! Aber Babylon ist nicht nur der Geheimname Roms, sondern die Verbindung ist viel weitgreifender.

Das Babylon der Antike wurde um die Ruinen des Turms von Babel errichtet. Dieser Turm, der bis an den Himmel heranreichen sollte, war das Zentrum der ersten Welteinheitsreligion, genau wie Rom es für die kommende Welteinheitsreligion des Antichristen sein wird. Genau wie der Turm und die Stadt religiöse und zivile Macht vereinigen, so wird verwoben die Päpste Kirche und Staat. Auf gleiche Weise werden die Frau und das Tier, auf dem sie reitet, die zukünftige Welteinheitsreligion und -regierung vereinigen. Mit seinem Versuch, den Himmel mit selbst geschaffenen Stufen zu erreichen, war Babylon das Sinnbild für Werksreligion schlechthin. So ist dies auch im Katholizismus, wo die Errettung eindeutig auf Werken beruht.

Das Zweite Vatikanische Konzil deklariert: "Um Abbitte zu gewähren, muss das beschriebene Werk befolgt werden ... Alle Menschen erlangen die Erlösung durch Glaube, die Taufe und das Halten der Gebote." Von ältesten Zeiten an wurden in der Kirche zur Errettung der Sünder Gott auch gute Werke dargebracht. Ohne Zweifel spielen gute Werke im Katholizismus eine gewichtige Rolle, um das Heil zu erlangen. Das Konzil von Trient besagt: "Wenn jemand sagt, dass die Sakramente des Neuen Gesetzes nicht zum Heil notwendig sind und dass der Mensch ohne sie allein durch Glauben die Gnade der Rechtfertigung von Gott erlangen kann, so sei er verflucht (Anathema)."

Dieses Bewirken der Errettung durch gute Werke und Rituale zeigt, dass die Beschreibung der Frau mit dem Namen Babylon auf das Katholische Rom passt. Johannes schreibt uns, dass vor der Bezeichnung "Babylon" auf der Stirn der Frau das Wort "Geheimnis" steht. Und Geheimnisse stehen im Mittelpunkt des römischen Katholizismus. Die Schrift Papst Paul des 6. über die Eucharistie trägt den Titel: "Mysterium Fide". Das Zweite Vatikanische Konzil bezieht sich wiederholt auf das Mysterium der Eucharistie. Der neue allgemeine Katechismus des Vatikan schreibt, dass die liturgische Katechese in das Mysterium Christi einführen möchte ... Sie ist Mystagogie."

Indem die Katholische Kirche behauptet, der Hüter eines Geheimnisses zu sein, das nur ihre Priester und Bischöfe vermitteln können, macht sie ihre Mitglieder von sich anstatt von Christus selbst abhängig, um das Heil zu erlangen. Johannes bemerkt, dass die Frau auf dem Tier in Purpur und Scharlach gekeidet ist. Dies sind wiederum die Farben der römischen Kaiser und der römisch katholischen Hierarchie. Die Katholische Enzyklopädie schreibt: "(???), auch Soutane genannt, das offizielle, bis zu den Knöcheln reichende Gewand des Katholischen Klerus. Die Farbe für Bischöfe und andere Prälaten ist Purpur, für Kardinäle Scharlach.

Die Frau auf dem Tier hält einen goldenen Becher in der Hand. Der goldene Kelch, welcher in der Eucharistie oder Messe gebraucht wird, ist der heiligste Gegenstand des Katholizismus. Johannes sagt uns, dass der Becher mit den Unreinheiten ihrer Greuel gefüllt ist.


Kommentare

01
Es ist bedauerlich, daß die Welt Tausende von Jahren warten mußte, ehe sie durch Sie und Ihre Glaubensgenossen endlich die Wahrheit erfuhr. Wo ist Jesus Christus in diesen Jahrtausenden gewesen? "Ich bin bei euch bis ans Ende der Welt" - hat er das nicht gesagt? Oder ist er im 19. Jahrhundert von der katholischen Kirche zu Ihnen übergewechselt, vielleicht reumütig nach so langem Warten auf Sie, seine echten, wahren Gläubigen? Lassen Sie doch endlich ab von Ihrem Haß und Ihrer Hetze! Ihr immenser Reichtum (z. B. in den USA) wäre - laut Evangelium - besser angelegt, wenn er auch für Werke der Barmherzigkeit, weniger für Reden eingesetzt würde. Wo bleiben die guten Früchte, die ein guter Baum bringt?

A. S. E. W., Haan [02.07.2014]
02
Der Papst setzt sich täglich weltweit über den Befehl Jesu hinweg, niemand von euch lasse sich Vater nennen. Und alle katholischen Priester tun genau das. Sie gehorchen Jesus nicht. Sie weigern sich und tun genau das Gegenteil. Der Oberste der katholischen Priester lässt sich sogar "Heiliger Vater" nennen. Das ist der Gottestitel schlechthin. Meinst Du, A. S. E., dass der Katholizismus Jesus je gedient hat? Meinst Du, A. S. E., dass der Katholizismus je auf Jesus gehört hat?

Christen, bei denen Jesus ist, gab es immer. Aber der Katholizismus hat damit nichts zu tun.

Rüdiger [02.07.2014]

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Erstellungsdatum: 18.04.2009 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten