Katholische Ansprüche

Katholische Gotteslästerung

Die große Untat des Katholizismus ist die Verweltlichung geistlicher Macht. Selbst wenn sie einmal in der Position war, Jesus Christus auf dieser Erde zu dienen, hat sie sich aus dieser Position nachhaltig entfernt und Attribute, die nur Gott zustehen, für sich in Anspruch genommen. Die Katholische Kirche ist durch diese Verdrehung klarer Tatsachen zur Sekte geworden. Sie ist die Vertreterin dessen, der Jesus unwirksam machen will.

Als ein für jeden offensichtliches Merkmal hat sie heidnische Lehren entworfen oder übernommen und damit die Erlösung durch Jesus Christus zunichte gemacht. Sie hat immer nur ein Ziel vor Augen: Die Konzentration der Macht auf sie selbst. Die schlimmste Gotteslästerung, die sie sich je antun konnte, ist die Behauptung, dass Jesus nicht außerhalb der Katholischen Kirche wirksam sein könne. Was für eine dumme menschliche Festlegung! Kein Wasserwerk der Welt könnte je behaupten, dass außerhalb seines Wirkungsbereiches kein Regen mehr falle. Kein Stromerzeuger kann jemals behaupten, dass es woanders keine elektrische Energie mehr gäbe. Kein Bauer kann behaupten, dass nur seine Produkte Nahrungsmittel sind.

Aber die Katholische Kirche behauptet, sie sei das Monopol der Kraft Gottes!

Um einen Eindruck von der abstrusen Gedankenwelt der römischen Herrscher zu vermitteln, seien hier ein paar Zitate erwähnt. Der Anspruch der Katholischen Kirche auf alleinseligmachende Macht findet sich übrigens auch in anderen Religionen wieder. Im Islam und in der Wachtturm-Gesellschaft.

Ansprüche der römischen Herrschaft

(Zitate aus "Auf die Wahrheit kommt es an" von Walter Veith, Seite 97)

Diese Macht lästert Gott. Keine andere irdische Gewalt hat es gewagt, solche Behauptungen wie das Papsttum aufzustellen. Das römischkatholische Konzil zu Trient ließ Folgendes verlauten:
  • Wir erklären hiermit, dass der Heilige Apostolische Stuhl und der Papst das Primat über die ganze Welt innehaben.
Ein anderer herausfordernder Anspruch kommt aus dem Mund Papst Leos XIII.:
  • Wir haben auf dieser Erde den Platz Gottes, des Allmächtigen inne.
Die Zeitschrift »Catholic National«, Juli 1895 berichtet wie folgt:
  • Der Papst ist nicht nur der Stellvertreter Jesu Christi, sondern er ist Jesus Christus selbst, versteckt unter dem Schleier des Fleisches.
Weitere Beispiele gotteslästerlicher Aussagen sind:
  • Der Papst ist von so großer Würde und so hoch erhaben, dass er kein bloßer Mensch ist, sondern es ist als wäre er Gott, der Stellvertreter Gottes ... Er ist gleichermaßen der göttliche Herrscher; der höchste Kaiser und König der Könige ... sodass, sollte es möglich sein, dass Engel im Glauben irren oder gegensätzlich zum Glauben denken, sie durch den Papst gerichtet und exkommuniziert werden könnten.
Kardinal Bellarmine schreibt:
  • Alle Namen, die in der Heiligen Schrift auf Christus angewendet werden, kraft derer er über der Kirche steht, gelten ebenso für den Papst.
Die Bibel zeigt sehr deutlich, dass der Anspruch eines Menschen, Sünden vergeben zu können, Gotteslästerung ist. Gleichwohl finden wir folgende Aussage in der katholischen Enzyklopädie bezüglich der Autorität des Papstes:
  • Diese richterliche Gewalt hat auch die Macht inne, Sünden zu vergeben.
Im »Catechism of the Catholic Religion« wird folgende Frage gestellt:
  • FRAGE: Vergibt der Priester wirklich die Sünden oder erklärt er diese nur als vergeben?
    ANTWORT: Der Priester vergibt wirklich und wahrhaftig die Sünde aufgrund der Macht, die ihm von Jesus Christus verliehen wurde.
In »Dignity and Duty of the Priest« (Die Würde und Aufgabe des Priesters), heißt es:
  • Der Priester hat die Schlüsselgewalt oder die Macht, Sünder aus der Hölle zu befreien, sie für das Himmelreich würdig zu machen und sie von Sklaven Satans in Kinder Gottes zu verwandeln. Gott selbst ist verpflichtet, an der Entscheidung des Priesters festzuhalten und entweder zu vergeben oder nicht zu vergeben ... Wenn Michael zu einem sterbenden Christen kommt, der seine Hilfe erbittet, kann der heilige Erzengel die Teufel vertreiben, aber er kann seinen Patienten nicht von den Ketten befreien, bis der Priester kommt, um ihm die Absolution zu erteilen.

Diese Dreistigkeit, Jesu Zusagen und Verheißungen direkt und unmittelbar zum eigenen Machtzuwachs zu nutzen, findet sich nur noch bei der Wachtturm Gesellschaft wieder. Nur dass bei ihr die Masse fehlt und damit die Möglichkeit, sich wie ein Dieb ins Bewusstsein der Menschen zu schleichen. Eines ist beiden Antichristen aber gemeinsam. Sie buttern auf ihre Art Jesus herunter und übernehmen seine Funktion, seine Aufgabe, sein Werk und seine uns von ihm zugedachte Rettung.

Doch nur Jesus kann retten!

Wenn es nach der Bibel geht, ist Jesus derjenige, der uns rettet. Jeder hat Zugang zu ihm, jeder kann sich unmittelbar an ihn wenden. Niemand kann jemals ihm seine Macht abnehmen, ohne ihn zu verderben. Das ist das Werk der Katholischen Kirche: Sie benutzt Jesus zum eigenen Vorteil.


Kommentare
01
Wenn Jesus nur Sünden vergeben kann, warum steht in der Bibel, dass Jesus zu den Aposteln gesagt hat "denen ihr die Sünden vergebt, denen werden auch die Sünden vergeben. Denen ihr aber die Sünden nicht vergebt, sind sie auch nicht vergeben."

Die Priester der katholischen Kirche representieren sich, als die Nachfolger der Apostel.

Meine Frage lautet: Wenn nur Jesus die Sünden vergibt. Wieso hat er dann Folgendes zu den Aposteln (wie oben geschrieben) gesagt?

Das verstehe ich nicht.

MfG
Herr Seget, Religionswissenschaftler [02.09.2009]
02
Hallo Herr Seget,

selbst wenn Jesus die vollkommene Macht zur Sündenvergebung an seine Jünger (zu denen nebenbei bemerkt jeder einzelne Gläubige gehört) weitergibt, heißt das nicht plötzlich, dass seine Jünger das Monopol darauf erhalten hätten. Denn dann wäre alles, womit Jesus den Menschen persönlich anspricht und zu sich einlädt, auf einen Schlag sinnlos geworden. Vielmehr bedeutet das, dass wir zu seinem Leib gehören, der unlösbar mit dem Haupt, Jesus Christus, verbunden ist.

Wer nun behauptet, der Glaube an Jesus Christus bewirke ohne seine spezielle Zustimmung keine Sündenvergebung, der ist anathema! Er ist der Antichrist, der das Haupt ignoriert und sich, obwohl er nur Ellenbogen war, selbst zum Haupt gemacht hat. Das ist die Sünde der Katholischen Kirche, dass sie Jesus instrumentalisiert und zum Verkaufsschlager gemacht hat. Jesus hat sich aber für alle Menschen gleich verfügbar gemacht. Durch Glauben. Wer diese Zugänglichkeit Jesu mit einer Tür verschließt, ist Antichrist. Jede menschliche Organisation, die diesen Missbrauch betreibt, erkennt man daran, dass sie sagt: Jesus vergibt und rettet, aber nicht ohne unser spezielles Hinzutun! Damit steht die Katholische Kirche auf genau der selben Stufe wie die Wachtturm-Gesellschaft.

Rüdiger [02.09.2009]
03
Machen das auch die evangelische und orthodoxen Kirchen, dass sie das Heil nur von Ihren Glauben abhängig machen? Je mehr ich Ihre Seiten lese, desto mehr werde ich den Eindruck nicht los, dass alle Religionen und Sekten das von sich behaupten. Doch frage ich mich, ob es möglich ist bei seiner Religion zu bleiben und trotzdem zum Heil zu kommen? Das könnte man zumindest allen wünschen.

Herr Seget [03.09.2009]
04
Wenn du dich an Jesus bindest, also von ihm erbittest, dass er dein Leben in seine Hand nimmt, wenn du ihn fragst, was du tun sollst, wenn du ihn darum bittest, dass er dich im Glauben führt, dann passieren Dinge, die man nicht bis ins kleinste Detail vorausschauend benennen kann. Aber es gibt eine ganze Menge von einschneidenden Kritikpunkten, die dann im späteren Abgleich beweisen, dass sie von Jesus kommen. Das passiert gar nicht selten, dass wildfremde Christen sich treffen und sich gegenseitig von ihrem Weg mit Jesus erzählen und feststellen, dass bis auf kleine Nuancen beide das selbe erlebt, gelebt, gefühlt, geglaubt, entschieden, an Segen erfahren haben.

Ob dich der Herr aus dem Klammergriff der Eucharistie oder anderer menschlicher Dogmen befreit, entscheidet Jesus. Aber so wie ich ihn kenne, sage ich dir, die Wahrscheinlichkeit, dass er es tut, ist hoch. Du wirst ja durch ihn in alle Wahrheit eingeführt und wirst die schauerlichen Verdrehungen der Menschen erkennen. Dann wirst du sehr sehr wahrscheinlich schon von ganz allein diesen dunklen Mächten den Rücken zuwenden.

Es geht auch nicht darum, das Heil vom eigenen Glauben abhängig zu machen. Das Heil kann nur durch Jesus kommen. Deswegen muss dieser Glaube an Jesus gebunden sein. Diese Bindung ist eine lebendige Beziehung zwischen dem Herrn und dem Menschen. Wer dieser Beziehung weitere Hürden hinzusetzt, ist Antichrist.

Rüdiger [03.09.2009]
05
Ich glaube die Bezeichnung "Priester" sehen einige immer noch als reinen Job, aber das es eine Bestimmung ist, sehen sie nicht! Man ist von Gott dazu bestimmt, den Menschen die Lehren beizubringen etc pp.

Und wenn man sich mit der KK auskennt, weiß man, dass Jesus unmittelbar im Mittelpunkt steht! Auch in der KK heißt es, dass man nur mit dem Glauben an Jesu errettet werden kann.

Es heißt auch nirgends: Ein Priester wird dich in den Himmel bringen. Wenn du an Jesus glaubst, getauft wurdest, hast du sowieso deinen Platz bei Gott gefunden. Ein Priester ist mE. dafür da, den Menschen beizustehen ihre Sünden anzuhören und ihnen eine Zuversicht zu geben, dass diese Gott vergibt! Als Katholik (so wie ich es gelernt habe) kannst du nichts machen, das dich in die Hölle bringt, außer der Nicht-Glaube an Jesus (und nicht getauft zu sein).

.s [24.10.2009]

PS: Unter anderem sehe ich grade das diese Kommentare zieeeeeeeeeemlich weit zurück legen. Damals haben sie ja fast noch an Hexen geglaubt. *g

Heute wird man sowas nicht mehr finden!!! Auch die KK hat sich verändert und ist moderner geworden! Heute würde niemand behaupten, der Papst sei Jesus/Gott. *gg

Er ist, ganz klar, ein Nachfolger Petrus, der die Menschen auf der ganzen Welt zum Glauben ausruft, die Kirche repräsentiert und moralische Richtlinien setzt und sich mit anderen Religionen auseinandersetzt. Es muss einfach jemanden geben, der dich im Glauben belehrt. Du kannst das nicht alleine!
06
Hallo s., wie soll ich es schreiben, ohne dir vor den Kopf zu stoßen? Frage: Wie kann Gott einen Menschen dazu berufen, das einmalige Opfer Christi in eine wiederholte magische Handung zu transportieren, die nur bei ihrer jeweiligen Durchführung sündentilgend wirkt? Die Eucharistie, der für den praktizierenden Katholiken wichtigste Kern der Katholischen Kirche, ist nichts anderes als die Sinnlossprechung des einmaligen Opfers Christi für die Sünden der Welt. Die Eucharistie ist die Änderung der biblischen Botschaft in eine kirchliche Praxis, die durch eine magische Handlung des Priesters die Leute an den Handlungsablauf der Priesterschaft bindet. Nicht Jesus selbst vergibt und führt, sondern der Priester, der vor den Augen der Katholiken Brot und Wein tatsächlich in das Blut und Fleisch Christi verwandelt und anschließend erneut opfert. Diese Transsubstantion ist die täglich praktizierte Missachtung des Herrn und dessen, was er vollbracht hat. Jesu einmalige Mittlerschaft wird auf diese Weise ritualisiert und durch ein immer neu zu wiederholendes Tun ersetzt.

Es mag sein, dass viele in der Katholischen Kirche sind, die wirklich an Jesus glauben. Doch ist ihr Verbleib in der Katholischen Kirche sehr problematisch, denn sie sind wie Fahrgäste in einem Bus, der gar nicht fährt und wo der Busfahrer nur das Motorgeräusch mit dem Mund nachmacht. Und wenn die Fahrgäste aussteigen und verwundert sind, weil sie noch am selben Ort sind, wo sie eingestiegen sind, dann sagt der Busfahrer: Nein, das ist ein Wunder, das man nicht sieht! Man muss glauben, man sei vorwärts gekommen.

Genau das ist die Eucharistie, wo Oblate und Rotwein vorher wie nachher Oblate und Rotwein sind. Aber der Priester behauptet, sie seien nachher Blut und Fleisch Christi. Wenn Jesus mit einem solchen Ergebnis Wasser zu Wein gemacht hätte, wäre er laut ausgelacht worden und er wäre niemals ernstgenommen worden von der damaligen Religionselite. Das hätte dazu geführt, dass niemand Wert auf Jesu Hinrichtung hätte legen können oder wollen. Damit wäre Jesu Leben völlig sinnlos gewesen und niemand auf der Welt würde seiner gedenken.

Daran kannst du erkennen, was die Katholische Kirche mit ihren Riten zerstört.

Rüdiger [25.10.2009]

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Erstellungsdatum: 26.02.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten