Transsubstantiation
Stoffverwandlung
Wesensverwandlung

Wichtiger als die Anbetung der Toten, wichtiger als die magische Wirkung von Leichen und Leichenteilen in der Katholischen Kirche ist die Macht, die der katholische Priester über Gott hat. Als um 321 nach Christus die römische Staatsmacht mit dem christlichen Glauben vermischt wurde, entstand ein Bündnis heidnischer Riten mit kleinen Resten christlicher Glaubensansichten. Die christliche Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus wurde entkernt, ausgehöhlt und als bloßer Akt der Zauberei der Macht des römischen Priestertums eingegliedert.

Katholisches Priestertum

Der oberste Bestandteil des römischen Heidentums siedelte sich alsbald unter dem Deckmäntelchen des Abendmahls an, in dem der Priester - dank seiner Zauberkraft und dank seiner Macht über den Höchsten - Jesus Christus in Brot und Wein hineinzwingt. Was einmal nach den Worten Jesu ein bloßes Gedächtnismahl war, wurde in der römischen Staatsmacht-Religionsvermischung zu einem magischen Vorgang, auf den die Erlösung übertragen wurde, die ursprünglich allein in Jesus Christus lag. Durch diese Verlagerung des Erlösungsversprechens Jesu auf ein künstliches, frei erfundenes Erlösungsversprechen der römisch-christlichen Vermischung der Lehren erreichte die große römische Religion den Zugang zur Menschenwelt, um die christliche Hoffnung von Jesus auf sich selbst umzulenken. Die römische Kunstform des christlichen Glaubens lenkte den Blick der Menschen von Jesus weg auf den Kult, auf den Ritus, über den sie Macht zu haben behauptet. So wurde die Macht der alten römischen Inhaber des heidnischen Kultes erhalten und sogar erneuert.

Die alle Maßstäbe und jeden Rest der Vernunft sprengende Selbstüberhöhung der Katholischen Mischreligion zeigt sich in Worten, die aus der Katholischen Hexenküche selbst kommen:

Wunderbare Würde der Priester: Der Sohn Gottes wird Fleisch in ihren Händen, wie im Schoß Mariens. Welche Macht hat der Priester! Die Zunge des Priesters macht Gott aus einem Stückchen Brot, es ist mehr, als die Welt zu erschaffen.
Walter Veith, Auf die Wahrheit kommt es an, Seite 194

Diese unglaubliche Machtanmaßung, die alles ignoriert, was Jesus gesagt hat, kann natürlich nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn sie als rechtmäßig und reell vorhanden durchgesetzt wird. Wie ein Schlägertrupp, wie ein Rollkommando, wie die Herrschaft der Faschisten ergriff die römische Entchristlichungsmacht Maßnahmen, um dieses Ziel der Macht über Gott und die Welt durchzusetzen:

Wer sagt, im hoch heiligen Sakrament der Eucharistie bleibe die Substanz von Brot und Wein zugleich mit dem Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus bestehen, und wer jene wunderbare und einzigartige Wandlung der ganzen Brotsubstanz in den Leib und der ganzen Weinsubstanz in das Blut leugnet, wobei nur die Gestalten von Brot und Wein bleiben - diese Wandlung nennt die kath. Kirche sehr treffend Wesensverwandlung (transsubstantiatio) - der sei ausgeschlossen.
Walter Veith, Auf die Wahrheit kommt es an, Seite 195

Wegen der Durchsetzung der Macht der Katholischen Kirche mussten unzählige Menschen unter grausamsten Leiden ihr Leben lassen. Die gesamte Geschichte der katholischen Religions-Verrömerung ist durchsetzt von Mord, Folter, Knechtschaft und Unterdrückung. Was könnte an diesem katholischen Zerstörungsapparat noch christlich sein? Nichts! Selbst wenn die römische Priesterschaft noch minimale Reste der christlichen Lehre unversehrt gelassen hätte, wäre sie für alle auf den ersten Blick als große Schande erkennbar. Was tut die Katholische Kirche, um dennoch als einzig wahre Kirche Christi wahrgenommen zu werden?

Die Katholische Kirche verblendet Millionen von Gläubigen, indem sie mit dem Vehikel des Kultes und der Ritenausübung fleischlich Gesinnte an sich bindet. Sie hat sich die fleischliche Welt untertan gemacht und reitet auf dem Tier des Unglaubens und der magischen Macht der Zauberei. Die Basis der Priesterlüge im Katholizismus ist die Hoffnung des fleischlich gesinnten Pseudochristen, der in der magischen Handlung des Priesters tatsächlich einen wirksamen Faktor zu erkennen meint. Doch was verbindet der Katholik mit dieser priesterlichen Magie?

Das bleibt in den meisten Fällen im Dunkeln. Der Katholik muss noch nicht einmal aus seiner geistigen Finsternis herauskommen. Er zollt der katholischen Magie- Religion Respekt und geht anschließend mit dem Gefühl nach Hause, dass er das getan hat, was Gott von ihm verlangt. Doch er fragt nicht Gott selbst, sondern verlässt sich auf die römischen Priester, die sich über alles, was Jesus gesagt hat, knochentrocken hinwegsetzen. Das ist die Parallele zwischen der Römisch- Katholischen Glaubensvergewaltigung und der Wachtturm-Gesellschaft. In beiden Institutionen menschlicher Hochnäsigkeit gegenüber Gott zeigt sich der Unterste als die Basis der Verirrung.

Auf diese Weise wird kein Katholik und kein Zeuge Jehovas davon freigesprochen werden können, den falschen Weg gegangen zu sein. Denn er hat mit seiner naiven Dummheit erst das große Übel des Betrugs ermöglicht. Diese Unterlassungssünde des Empfängers des katholischen Betrugs muss ihm zum Verderben gereichen, denn er hat es aus Bequemlichkeit vermieden, sich zu informieren, den Glauben zu prüfen und seine Fragen direkt an Jesus zu richten. Er hat sich bereitwillig blenden lassen und seine Hoffnung auf Dinge gesetzt, die so bequem in seine Welt passen. Was Gott oder Jesus von ihm wollen, das ist ihm egal. Er hat ja seine irdischen Herren.

Die Verantwortung der Betrüger Wachtturm-Gesellschaft und Katholische Kirche wird sicherlich das Übelste für diese Menschen nach sich ziehen. Doch kann es niemanden geben, der diesen Betrügern folgt und sich sagt: Die werden - wenn sie lügen - dafür gradestehen müssen ... ich nicht. Oh doch, Mensch, der du die Augen zukneifst! Du wirst genau so bezahlen, wie jene, die dich in die Irre geführt haben.


Kommentare

Fotos für Tablet oder Handy



Name:   E-Mail: 
Bitte aktivieren Sie zum Absenden diese Checkbox:
Ihr Kommentar erscheint auf dieser Seite spätestens nach 24 Stunden.
Warum werden nicht alle Kommentare veröffentlicht?
Erstellungsdatum: 15.03.2008 ♦ DruckversionLinks auf andere Internetseiten